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Ehe begrenzt áuf 7 Jahre

20. September 2007 um 13:49

Hi!
nachdem ich ja aus Bayern komm - stell ich unsaer heißdiskutiertes Thema auch mal hierher. So eine nette kleine Politikerin, ist der Meinung es wär doch für alle Beteiligten das Beste , das eine Ehe für 7 Jahre geschlossen wird, und man dann AKTIV diesen "Vertrag" nach 7 Jahren verlängern kann/soll oder es sich eben mit der Ehe erledigt hat (is a weng a saloppe Formulierung meinerseits)
Die Meinungen gehen sehr auseinander -
was sagt ihr?
LG Starlight75

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20. September 2007 um 13:54

Starlight
Ich hatte auch schon überlegt, dieses Thema als Thread zu eröffnen. Interessanten Thema.

Ich find die Idee gut. Ein Scheidungsverfahren ist langwiedrig und teuer und viel scheuen sich bestimmt auch davor und bleiben dann eben ungeliebt zusammen.

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20. September 2007 um 13:55

Nun
ich hab das auch in den nachrichten gehört und in den printmedien gelesen.
als allererstes mal ist es für mich immer wieder unbegreiflich über welchen schwachsinn nicht politiker unterhalten (genau wie der quatsch, alle englischen wörter aus der deutschen sprache auszuschließen??))
und betreffend heirat bin ich der meinung, das man sich vor der ehe den partner und die partnerin genau anschauen sollte, mit ihm leben, zusammen wohnen, seine mäckelchen etc. kennenzulernen, d.h. eine zeitlang, mind. 3-4 jahre... dann kennt man den menschen und kann sich überlegen, ob er was für die "ewigkeit" ist.
leider ist es heut oft so, das menschen nach 1 jahr heiraten gehen.... klar sie lieben sich, aber können sie auch miteinander leben? denn die liebe ist nicht alles in einer ehe.
ich habe da vielleicht eine nicht weitverbreitete meinung, aber denke, dieses prinzip würde funktionieren.
somit braucht man keinen gesetzlichen "vertrag", bei dem es geht ihn nach 7 jahren zu verlängern oder auslaufen zu lassen
so ein käse!

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20. September 2007 um 14:07
In Antwort auf sommertraum15

Starlight
Ich hatte auch schon überlegt, dieses Thema als Thread zu eröffnen. Interessanten Thema.

Ich find die Idee gut. Ein Scheidungsverfahren ist langwiedrig und teuer und viel scheuen sich bestimmt auch davor und bleiben dann eben ungeliebt zusammen.

So ein quatsch...
also ich finde jezt fangen alle langsam das spinnen an!!!!

ehe auf zeit??? dann brauch ich doch erst gar net heiraten, wenn ich eh davon ausgeh, dass es nur für 7 jahre ist...

ehe ist das versprechen, sein leben miteinander zu teilen... in guten wie in schlechten zeiten bla bla... aber doch nicht: ach, wenns mich nach 7 jahren aufregt, dann bin ich den mist eh los??? hallo??????

klar, kann man nie vorhersagen, ob eine ehe klappt oder nicht.... aber man sollte sich die sache nicht so einfach machen *aufreg*

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20. September 2007 um 14:10

Zum einen muss
ich dazu sagen, dass ich meine scheidungkosten immernoch alleine trage, wie viele andere auch.

und ... wenn ich mit meinem exmann 7 jahre hätte verheiratet seien sollen, würde einer von uns nicht mehr leben und der andere wegen mord im knast sitzen.
nein im ernst. mein exmann hat sich wegen einer anderen frau von mir nach 3,5 jahren ehe getrennt. es kann doch niemand verlangen, dass man trotzdem 7 jahre zusammen bleibt???? ich war doch damals bei der trennung schon ein seelischer krüppel, ich hätte das nicht noch 3,5 jahre ausgehalten.

politiker lassen sich jeden mist einfallen nur um zu sagen, sie hätten mal was gearbeitet. so nen müll kann ich jeden tag zu stande bringen, nur krieg ich nicht soviel kohle dafür wie die.

UNMÖGLICH; UNNÜTZ; TOTAL BESCHEUERT. mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

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20. September 2007 um 14:15
In Antwort auf ishbel_12548521

So ein quatsch...
also ich finde jezt fangen alle langsam das spinnen an!!!!

ehe auf zeit??? dann brauch ich doch erst gar net heiraten, wenn ich eh davon ausgeh, dass es nur für 7 jahre ist...

ehe ist das versprechen, sein leben miteinander zu teilen... in guten wie in schlechten zeiten bla bla... aber doch nicht: ach, wenns mich nach 7 jahren aufregt, dann bin ich den mist eh los??? hallo??????

klar, kann man nie vorhersagen, ob eine ehe klappt oder nicht.... aber man sollte sich die sache nicht so einfach machen *aufreg*

Aber
der gesellschaftliche Trend geht ja nun mal immer mehr in Richtung Lebensabschnittsgefährten und nicht mehr, wie bei unseren Eltern, zu einer lebenslangen Ehe. Und da das so ist, müssen sich die Gestzt dem auch anpassen. Das ist eben Entwicklung. Mal dahin gestellt, ob der Trend nun gut oder schlecht ist. Das muß jeder für sich entscheiden.

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20. September 2007 um 14:18
In Antwort auf klettermaxe

Zum einen muss
ich dazu sagen, dass ich meine scheidungkosten immernoch alleine trage, wie viele andere auch.

und ... wenn ich mit meinem exmann 7 jahre hätte verheiratet seien sollen, würde einer von uns nicht mehr leben und der andere wegen mord im knast sitzen.
nein im ernst. mein exmann hat sich wegen einer anderen frau von mir nach 3,5 jahren ehe getrennt. es kann doch niemand verlangen, dass man trotzdem 7 jahre zusammen bleibt???? ich war doch damals bei der trennung schon ein seelischer krüppel, ich hätte das nicht noch 3,5 jahre ausgehalten.

politiker lassen sich jeden mist einfallen nur um zu sagen, sie hätten mal was gearbeitet. so nen müll kann ich jeden tag zu stande bringen, nur krieg ich nicht soviel kohle dafür wie die.

UNMÖGLICH; UNNÜTZ; TOTAL BESCHEUERT. mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

@ klettermax
Also du mußt ja nicht 7 Jahre zusammen bleiben. Es wird dir an diesem Punkt lediglich der gesetzliche Verfahrensweg erleichtert bei der Trennung. Mehr nicht.

Mhhh ... also zumindest habe ich das so verstanden.

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20. September 2007 um 14:28
In Antwort auf sommertraum15

Aber
der gesellschaftliche Trend geht ja nun mal immer mehr in Richtung Lebensabschnittsgefährten und nicht mehr, wie bei unseren Eltern, zu einer lebenslangen Ehe. Und da das so ist, müssen sich die Gestzt dem auch anpassen. Das ist eben Entwicklung. Mal dahin gestellt, ob der Trend nun gut oder schlecht ist. Das muß jeder für sich entscheiden.

Das kann schon sein...
...dass es immer weniger gibt, die lebenslage beziehungen wollen ABER dann braueh die ja nicht heiraten, sondern gleich sagen: "du is nicht für ewig... in 7 jahren such ich mir ne/nen neuen"

denn wenn es so ist, hat die bedeutung EHE am sinn verloren!!! und braucht demnach erst gar nicht geschlossen werden....

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20. September 2007 um 14:34
In Antwort auf ishbel_12548521

Das kann schon sein...
...dass es immer weniger gibt, die lebenslage beziehungen wollen ABER dann braueh die ja nicht heiraten, sondern gleich sagen: "du is nicht für ewig... in 7 jahren such ich mir ne/nen neuen"

denn wenn es so ist, hat die bedeutung EHE am sinn verloren!!! und braucht demnach erst gar nicht geschlossen werden....

Also
ich habe zum Beispiel mit 20 Jahren (ok Fehler meinerseits!!!) geheiratet und mir war in diesem Alter einfach nicht bewußt, was es heißt ein Leben lang zusammen zu sein. Wie auch? Ich hatte auch einfach nur romatische Gedanken dazu im Kopf und wollte für immer mit ihm zusammen sein. Ich bin immer noch oft traurig, dass es nach 18 Jahren kaputt gegangen ist. Aber zusammen bleiben, nur weil man eine EHE hat???

Und es sagt doch kein Mensch, dass man sich nach 7 Jahren einen Neuen nehmen soll. Wird man auch sicherlich nicht tun, wenn man sich noch liebt.

So muß jetzt mal die geliebten Produkte meiner Ehe aus dem Hort holen



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20. September 2007 um 14:35

...
ich finde das totaler Schwachsinn ne Ehe ist doch kein Spiel sondern man heiratet weil man sich liebt.
wer von vornerein, wenn er heiratet schon ein Vertrag ausmacht das man sich entweder nach 7 Jahren trennt oder es verlängert der braucht meiner Meinung nicht heiraten

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20. September 2007 um 14:35

Andere Benennung
EHE kann ich so eine vorab begrenzte Partnerschaft nicht nennen.

Außerdem weshalb denn exakt sieben Jahre? Weshalb schlägt diese Politikerin nicht einen Partnerschaftsvertrag mit frei wählbarer Dauer vor? Allerdings wäre auch dies skurril. Eine Art Ehe mit Verfallsdatum...?

LG
Daniness


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20. September 2007 um 14:40
In Antwort auf sommertraum15

Also
ich habe zum Beispiel mit 20 Jahren (ok Fehler meinerseits!!!) geheiratet und mir war in diesem Alter einfach nicht bewußt, was es heißt ein Leben lang zusammen zu sein. Wie auch? Ich hatte auch einfach nur romatische Gedanken dazu im Kopf und wollte für immer mit ihm zusammen sein. Ich bin immer noch oft traurig, dass es nach 18 Jahren kaputt gegangen ist. Aber zusammen bleiben, nur weil man eine EHE hat???

Und es sagt doch kein Mensch, dass man sich nach 7 Jahren einen Neuen nehmen soll. Wird man auch sicherlich nicht tun, wenn man sich noch liebt.

So muß jetzt mal die geliebten Produkte meiner Ehe aus dem Hort holen



Das ist noch so ein ...
...Punkt, wo ich nicht weiß wiesie sich das denkt. Man ist 7 Jahre verheiratet, lebt sich ausnander - trennt sich - und was passiert mit den Kids???
Anbei---man muss nicht heiraten - wenn, dann kann ich auch 7 Jahre mit jemandem zusammenleben und danach entschieden zu heiraten oder nicht...oder nicht????

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20. September 2007 um 14:42
In Antwort auf sommertraum15

Starlight
Ich hatte auch schon überlegt, dieses Thema als Thread zu eröffnen. Interessanten Thema.

Ich find die Idee gut. Ein Scheidungsverfahren ist langwiedrig und teuer und viel scheuen sich bestimmt auch davor und bleiben dann eben ungeliebt zusammen.

Heutzutage ???
ne - ich glaub nicht das sich viele wegen der Kosten nicht scheiden lassen - sondern wegen der Gewohnheit und der Bequemlichkeit...

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20. September 2007 um 14:46

Blödsinn
Ich finde das das Lächerlichste, was ich jemals gehört habe!!!

Ernsthaft!

Man kann doch keine EHE befristen!!!

Wenn man vielleicht abwandeln würde .. eine Lebensgemeinschaft die auf 7 Jahr befristet ist und man hinterher keine Verpfichtungen dem anderen gegenüber hat .. ok. DAs könnte ich noch akzeptieren.

Aber eine EHE hat doch nen komplett anderen Grundgedanken -- und der sollte echt nicht angetastet werden finde ich!!!

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20. September 2007 um 14:58

Wozu?
Wozu soll das gut sein? Dann kann man es doch auch lassen, oder? Die Ehe wird doch rechtlich vor allem deshalb begünstigt, weil sie als Grundlage einer Familie gedacht ist.
Gütertrennung und Sorgerecht müsste man auch ohne Scheidung irgendwie klären, also ist es vermutlich auch nicht einfacher als eine Scheidung.

Wer einen befristeten Arbeitsvertrag hat, weiß vermutlich wie blöd sich das anfühlt, wenn man nicht weiß, ob verlängert wird. Solche Spielchen auf der Ebene von Gefühlen sind doch Quälerei.

Wäre aber sicher interessant für all die Geliebten verheirater Partner: "Ja, er ist verheiratet, aber der Vertrag läuft bald aus und dann wird er bestimmt zu mir kommen."

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20. September 2007 um 15:04

Berechnend?
Schon möglich, nur das geht dann schon langsam ins Esoterische, wenn man solche Aussagen als Maßstab ansieht.

Aber diese Politikerin weiß genau, wie man in die Presse kommt. Berechnend?

LG
Daniness





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20. September 2007 um 15:04

...
Frau Pauli hat mit ihrer Äußerung völlig recht das Ehe und Familie überdacht werden sollten, denn sowohl die Scheidungsraten sind indiskutabel als auc die gesamte Familienpolitik in diesem Lande. Hier sollte eine neue Wertigkeit gefunden werden.
Das an solchen Dingen sehr viel im Hintergrund neu geregelt werden müßte ist hier hoffentlich allen klar.

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20. September 2007 um 15:05

Warum regt ihr euch auf?
in jedem islamischen Land gibt es Sighe....

Ehe auf Zeit.... und wenn die Zeit rum ist, kann man sich dazu entschliessen, entweder weiter zu machen oder es zu lassen...

Ohne Rechte und ohne Pflichten. Jeder geht so wieder, wie er gekommen ist...

Falls Kinder kommen, gibt es einen Zusatzvertrag, der den Unterhalt des Kindes sichert, sowie das Sorgerecht...

Also ich finde es gut....

Viele Streitigkeiten fallen somit im Vorfeld schon weg...

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20. September 2007 um 15:10

Gar nicht so schlecht...
...hab jetzt noch nicht so viel darüber nachgedacht, aber grundsätzlich finde ich diese idee nicht so übel - müsste halt genauer erklärt wrerden, wie man sich das vorstellt und es evtl. ein bissi anders nennen...evtl. so als eine Art Lebensgemeinschaft oder so...aber was würde dann aus sorgerecht etc...hmm, schwierig...aber ich finde es t rotzdem gut, dass so eine Idee mal auf den tisch gebracht wird...

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20. September 2007 um 15:10
In Antwort auf agrona_12358725

...
Frau Pauli hat mit ihrer Äußerung völlig recht das Ehe und Familie überdacht werden sollten, denn sowohl die Scheidungsraten sind indiskutabel als auc die gesamte Familienpolitik in diesem Lande. Hier sollte eine neue Wertigkeit gefunden werden.
Das an solchen Dingen sehr viel im Hintergrund neu geregelt werden müßte ist hier hoffentlich allen klar.

Oft etwas oberflächliche Partnerauswahl
Hohe Scheidungsraten sind aber auch ein Indiz für eine oft nur oberflächlich überdachte Auswahl des Partners.

LG
Daniness

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20. September 2007 um 15:26
In Antwort auf naomh_12744558

Warum regt ihr euch auf?
in jedem islamischen Land gibt es Sighe....

Ehe auf Zeit.... und wenn die Zeit rum ist, kann man sich dazu entschliessen, entweder weiter zu machen oder es zu lassen...

Ohne Rechte und ohne Pflichten. Jeder geht so wieder, wie er gekommen ist...

Falls Kinder kommen, gibt es einen Zusatzvertrag, der den Unterhalt des Kindes sichert, sowie das Sorgerecht...

Also ich finde es gut....

Viele Streitigkeiten fallen somit im Vorfeld schon weg...

Werteverlust
Es wird immer Menschen geben, die möglichst unverbindlich bleiben wollen. Heute hü und morgen hott, was schert mich mein Geschwätz/meine Entscheidung von gestern.
Keine Rechte, keine Pflichten, keine Zuverlässigkeit. "Tolle" Aussichten, wenn Werte immer mehr vernachlässigt werden.


LG
Daniness





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20. September 2007 um 15:27

Soll jetzt keine Belehrung sein..... Nicht falsch verstehen
Die Zeitehe im Islam Die Zeitehe gehört nach dem Schiismus eindeutig zur islamischen Lehre. Schiitische Überlieferer beziehen sich dabei auf einen Koranvers, durch den die Zeitehe - ihrer Ansicht nach - erlaubt wird:[1]

Und (verboten sind euch) die ehrbaren (Ehe)Frauen, außer was ihr (an Ehefrauen als Sklavinnen) besitzt. (Dies ist) euch von Gott vorgeschrieben. Was darüber hinausgeht, ist euch erlaubt, (nämlich) daß ihr euch als ehrbare (Ehe)Männer, nicht um Unzucht zu treiben, mit eurem Vermögen (sonstige Frauen zu verschaffen) sucht. Wenn ihr dann welche von ihnen (im ehelichen Verkehr) genossen habt (fa-m istamtatum bi-hi min-hunna), dann gebt ihnen ihren Lohn als Pflichtteil! Es liegt aber für euch keine Sünde darin, wenn ihr, nachdem der Pflichtteil festgelegt ist, (darüber hinausgehend) ein gegenseitiges Übereinkommen trefft. Gott weiß Bescheid und ist weise.

Koran: Sure 4: "Die Frauen", Vers 24 (Übstzg.: Paret

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20. September 2007 um 15:32
In Antwort auf naomh_12744558

Soll jetzt keine Belehrung sein..... Nicht falsch verstehen
Die Zeitehe im Islam Die Zeitehe gehört nach dem Schiismus eindeutig zur islamischen Lehre. Schiitische Überlieferer beziehen sich dabei auf einen Koranvers, durch den die Zeitehe - ihrer Ansicht nach - erlaubt wird:[1]

Und (verboten sind euch) die ehrbaren (Ehe)Frauen, außer was ihr (an Ehefrauen als Sklavinnen) besitzt. (Dies ist) euch von Gott vorgeschrieben. Was darüber hinausgeht, ist euch erlaubt, (nämlich) daß ihr euch als ehrbare (Ehe)Männer, nicht um Unzucht zu treiben, mit eurem Vermögen (sonstige Frauen zu verschaffen) sucht. Wenn ihr dann welche von ihnen (im ehelichen Verkehr) genossen habt (fa-m istamtatum bi-hi min-hunna), dann gebt ihnen ihren Lohn als Pflichtteil! Es liegt aber für euch keine Sünde darin, wenn ihr, nachdem der Pflichtteil festgelegt ist, (darüber hinausgehend) ein gegenseitiges Übereinkommen trefft. Gott weiß Bescheid und ist weise.

Koran: Sure 4: "Die Frauen", Vers 24 (Übstzg.: Paret

Zeitehe zur Legitimation?
Diese Zeitehe legitimiert dort also Dinge, die bei uns auch ohne Ehe legitim sind. Wozu brauchen dann WIR eine Zeitehe?

LG
Daniness

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20. September 2007 um 15:34

Sehr Romantisch
Herr XY möchten sie Frau XX für für die nächsten 7 Jahre lieben und eher bis die Verpflichtung vorbei ist?

Geht garnicht!

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20. September 2007 um 15:47
In Antwort auf naomh_12744558

Warum regt ihr euch auf?
in jedem islamischen Land gibt es Sighe....

Ehe auf Zeit.... und wenn die Zeit rum ist, kann man sich dazu entschliessen, entweder weiter zu machen oder es zu lassen...

Ohne Rechte und ohne Pflichten. Jeder geht so wieder, wie er gekommen ist...

Falls Kinder kommen, gibt es einen Zusatzvertrag, der den Unterhalt des Kindes sichert, sowie das Sorgerecht...

Also ich finde es gut....

Viele Streitigkeiten fallen somit im Vorfeld schon weg...

Wir sind aber kein...
islamisches land!!!!

müssen wir denn alles nachmachen, was in anderen ländern passiert????

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20. September 2007 um 16:56

Das was Fr. Pauli
da anspricht, ist ja nun mal nicht neu. Vorschläge in der Richtung gab es schon öfter, wurden halt nur nicht so beachtet. Auch ich finde sie mediengeil, aber nennt mir einen Politiker, der das nicht ist.

Was ich an der ganzen Diskussion hier überhaupt nicht kapiere, dass ihr von Hintertürchen ausgeht und nach 7 Jahren die Ehe vorbei ist. So ein Schwachsinn. So ist das nicht gedacht. Lediglich die gesetzliche Prozedur der Scheidung soll dann erleichtert werden. Und was ist bitte daran falsch? Wer von euch hat den schon mal den ganzen Scheidungsmist durchgemacht und fand das toll???

Ein weiteres Argument für diesen Vorschlag ist, dass Ehen auch oft an der Gewöhnung und der Selbstverständlichkeit scheitern: So das ist jetzt mein Eigentum bis zum Ende, das habe ich ja auch schriftlich, dann lehne ich mich mal entspannt zurück und arbeite nicht mehr groß an der Beziehung.

Wenn man sich jedoch in Abständen immer mal wieder fragen muß: Will ich das noch? Will er/sie mich noch? usw, setzt man sich mit seiner Ehe auseinander und das kann nicht verkehrt sein.

Die Familien- und Ehepolitik in Deutschland lebt in ganz vielen Punkten an der Realität vorbei.

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20. September 2007 um 16:59
In Antwort auf suji_12966003

Das ist noch so ein ...
...Punkt, wo ich nicht weiß wiesie sich das denkt. Man ist 7 Jahre verheiratet, lebt sich ausnander - trennt sich - und was passiert mit den Kids???
Anbei---man muss nicht heiraten - wenn, dann kann ich auch 7 Jahre mit jemandem zusammenleben und danach entschieden zu heiraten oder nicht...oder nicht????

Stimmt
sicher kann man auch später heiraten, aber selbst dann hast du keine Garantie, dass es funktioniert. Wird man auch nie haben.

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20. September 2007 um 17:06
In Antwort auf sommertraum15

Das was Fr. Pauli
da anspricht, ist ja nun mal nicht neu. Vorschläge in der Richtung gab es schon öfter, wurden halt nur nicht so beachtet. Auch ich finde sie mediengeil, aber nennt mir einen Politiker, der das nicht ist.

Was ich an der ganzen Diskussion hier überhaupt nicht kapiere, dass ihr von Hintertürchen ausgeht und nach 7 Jahren die Ehe vorbei ist. So ein Schwachsinn. So ist das nicht gedacht. Lediglich die gesetzliche Prozedur der Scheidung soll dann erleichtert werden. Und was ist bitte daran falsch? Wer von euch hat den schon mal den ganzen Scheidungsmist durchgemacht und fand das toll???

Ein weiteres Argument für diesen Vorschlag ist, dass Ehen auch oft an der Gewöhnung und der Selbstverständlichkeit scheitern: So das ist jetzt mein Eigentum bis zum Ende, das habe ich ja auch schriftlich, dann lehne ich mich mal entspannt zurück und arbeite nicht mehr groß an der Beziehung.

Wenn man sich jedoch in Abständen immer mal wieder fragen muß: Will ich das noch? Will er/sie mich noch? usw, setzt man sich mit seiner Ehe auseinander und das kann nicht verkehrt sein.

Die Familien- und Ehepolitik in Deutschland lebt in ganz vielen Punkten an der Realität vorbei.

Verkommene Werte?
Nichts gegen eine erleichterte Scheidung, aber ein Ehe mit Fristen zu versehen, setzte ich mit einen Verkommen von Werten gleich.

LG
Daniness

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20. September 2007 um 17:19

Drauflos
"drauflos heiraten", das machen ja jetzt schon viele. Und genau deshalb sind für mich die Scheidungsraten höher, als im Normalfall von wohlüberlegten Heiraten.

LG
Daniness

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20. September 2007 um 18:37

Super Idee!
Super Idee! Wenn man von der Liebe des Partners überzeugt ist, kann man darauf ja eingehen und kann darauf vertrauen, dass man nach 7 Jahren wieder JA zueinenader sagt..

Wer meint, dass das nicht mit liebe zu tun hat - im Gegenteil! Wer auf eine Ehe auf Lebenszeit besteht - ich glaube, der hat naive Vorstellungen von Liebe u Ehe..in unserer heutigen Zeit ist das ein Auslaufmodell....

Ich finde es super, wenn man nach 7 Jahren wieder bewußt JA zueinander sagt

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20. September 2007 um 18:46

@sistasaskia
Weil Menschen, Gefühle und Einstellungen sich verändern und es vollkommener Unsinn ist, heute etwas zu versrpechen, das in 7 oder mehr jahren auf vollkommen anderen grundlagen basieren kann!

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20. September 2007 um 18:49

Woher kommt der Wert "Lebenslang"??
Abgesehen davon: Von wem stammt der "Wert" zu sagen, man MUSS ein lebenlang einem Menschen gegenüber loyal bzw. "treu" sein?
Wem bringt das was? wer hat interesse daran? War das nicht irgendwann mal vielleicht die Kirche oder vielleicht ist es jetzt der Staat, der sich deshalb so gegen Paulis Ansinnen wehrt?
Man muss oft auch bei solchen fragwürdigen Wertvorstellungen,d ie einfach unrealistisch sind danach fragen, WER letztlich davon profitiert und nicht total naiv in romantischen Blümchenträumen versinken..

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20. September 2007 um 18:54

...
Wer sowieso denkt, dass seine Ehe nur sieben Jahre hält, der soll es doch bitte bleibenlassen und einfach so zusammenleben.

Parties kann man ja auch grundlos feiern

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20. September 2007 um 20:05
In Antwort auf judyta_12533972

Woher kommt der Wert "Lebenslang"??
Abgesehen davon: Von wem stammt der "Wert" zu sagen, man MUSS ein lebenlang einem Menschen gegenüber loyal bzw. "treu" sein?
Wem bringt das was? wer hat interesse daran? War das nicht irgendwann mal vielleicht die Kirche oder vielleicht ist es jetzt der Staat, der sich deshalb so gegen Paulis Ansinnen wehrt?
Man muss oft auch bei solchen fragwürdigen Wertvorstellungen,d ie einfach unrealistisch sind danach fragen, WER letztlich davon profitiert und nicht total naiv in romantischen Blümchenträumen versinken..

Guter Beitrag traubenkern
... auch die Tatsache, dass ich erst ein Jahr warten und die Trennung von Tisch und Bett dem Staat nachweisen muß, geht gar nicht.

STAAT: "Was du willst dich scheiden lassen?"
TRENNUNGSWILLIGER: "Ja" schäm
STAAT: "Du bist ja von Sinnen, das ist böse und entspricht nicht der gesellschaftlichen Moral. Du weißt nicht was du tust und hast gefälligst ein Jahr zu warten. Ich hoffe, du kriegst dich in dem Jahr wieder ein."
TRENNUNGSWILLIGER: "Tut mir leid Staat, aber ich habe alles versucht, aber es geht nicht mehr und es geht mir sehr schlecht in der Beziehung."
STAAT: "Klappe, du tust was ich sage."
TRENNUNSWILLIGER: "OK Staat, mache ich."

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20. September 2007 um 20:39
In Antwort auf ysabel_12056370

Verkommene Werte?
Nichts gegen eine erleichterte Scheidung, aber ein Ehe mit Fristen zu versehen, setzte ich mit einen Verkommen von Werten gleich.

LG
Daniness

Stimmt daniness
das Ganze klingt irgendwie wie ein Vertrag und ist weit entfernt von Romantik und gerade das will man haben in einer Liebe. Da gebe ich dir total recht.

Jedoch was die Werte betrifft, dass sie dadurch verkommen, sehe ich nicht so. Werte wie Treue, Verständnis und Zusammenhalten auch in schlechten Zeiten werden dann nochmal bewußt (die ersten Schmetterlinge sind nach 7 Jahren weg) neu geschworen. Das finde ich gut. Ich hätte in meiner Ehe nach 7 Jahren gesagt: ich unterschreibe unsere Liebe mit Begeisterung und Überzeugung erneut. Jedoch verändern sich Menschen. Hätte ich diesen Schwur nach 14 Jahren erneut leisten müssen, hätte ich nur noch gesagt, hilfe nein, ich will hier eigentlich nur noch raus. Und bitte Staat und Gesetze legt mir nicht auch noch so viel Steine in den Weg, es ist so schon hart genug diesen Schritt zu gehen.

Ich glaube es wäre wirklich wichtig und würde viel Schlimmes verhindern, wenn endliche diese "bis das der Tod euch scheidet" aus dem Eheversprechen verschwiendet. Das geht nicht, das kann man nicht versprechen.

Gerade in diesem Forum sieht man doch, was für Scheiße (Unträue, Gewalt, Depressionen etc) das erzeugt. Alles schön unter dem Deckmantel der Ehe.

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20. September 2007 um 21:24

Also informiert
euch doch erstmal!!! Der Vorschlag war nicht der, dass eine Ehe AUTROMATISCH nach 7 Jahren ausläuft, sondern aktiv erneuert werden soll nach 7 Jahren, indem man die Möglichkeit hat aus der Ehe ohne großen gesetzlichen und rechtlichen Streß rauszukommen oder sich an der Stelle ein neues Liebsversprechen gibt....stöhn

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20. September 2007 um 21:34

Nein
so ist es eben nicht, dass man nur noch auf dem Papier verheiratet ist. Du kannst zum Beispiel keinerlei soziale Leistungen beantragen (z.B. Hartz). Du mußt deinen potenziellen Ex auf Unterhalt verklagen etc.... Ist mir jetzt auch zu anstrengend das alles aufzuzählen.

Und warum bestimmt bitte der Staat, ob der Ehe noch Chancen eingeräumt wird ein Jahr lang? Wer bitte kann das besser beurteilen als die Partner. Hier wird den Menschen schlicht seine verantwortungvolle Handlung abgesprochen.

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20. September 2007 um 22:46

Alles ok
ich bin nicht so schnell beleidigt.

Und ich kann andere Meinungen auch gut aushalten und finde das auch gut und wichtig.

Und weißt du was (aber nicht weiter sagen ) noch vor 5 Jahren hätte ich meine Ich-bin-so-glücklich-verheiratet-und-laß-mich alle-mit-euren-schlechten-Erfahrungen-in-Ruhe-bei--mir-hält-meine-Ehe-immer-glücklich genau so verteidigt wie so viele hier und das war auch immer meine Vision als ich noch nicht verheiratet war. Das ist total ok und auch gut so, romatische und total optimistische Vorstellungen zu haben, aber ein bißchen Realismus in das ganze einfließen zu lassen, kann echt nur gut sein und beschützt dich vielleicht auch. Ich hatte diesen Chance leider nicht....








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21. September 2007 um 8:24

Achso
na dann wünsche ich dir von Herzen wirklich alles alles Gute und das für immer aber zumindest für eine sehr lange Zeit alles glücklich läuft bei euch. Halt einfach die Augen auf und arbeite immer an deiner Ehe, dann habt ihr eine gute Chance.

Und 8 Elternteile naja hat zumindest den Vorteil, dann gibt es mehr Geschenke . Auch schön, dass alle kommen, meistens zicken sich die Expartner ja hinterher an.

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21. September 2007 um 10:16

Die Ehe ist doch kein Vertrag...
... sondern nennt sich doch " der Bund fürs Leben".
Wenn man sich nicht sicher ist, ob man sich für sein Leben binden möchte dann kann man doch gleich in ein er unverheirateten Partnerschaft leben.
Wenn die Ehe begrenzt werden sollte auf 7 Jahre braucht man ja gleich gar nicht mehr zu heiraten oder was wird dann in der Kirche gesagt: " Möchten Sie beiden den Bund für die nächsten 7 Jahre eingehen?" Tzzz... finde das irgendwie nicht richtig.
Es wird ja niemand gezwungen zu heiraten und mittlerweile kann man sich ja auch scheiden lassen, also wozu dann diese Umdenkerei und auf Teufel komm raus Veränderungen herbeizwingen???
Da sollten die Politker lieber andere Dinge verändern, Dinge die Bedenklicher sind als eine Ehe einzugehen...!

Irgendwie würde das die Ehe unromantisch machen, nicht mehr zu dem was sie ist...
Die Beutung der Ehe würde verloren gehen, wenn sie einfach begrenzt ist, wie ein Vertrag der nach gewisen Zeit anläuft wenn man ihn nicht verlängert.
Und wa sist wenn man das Verlängern versäumt? Dann ist man von heut auf morgen nicht mehr Mann und Frau? Kann ich echt nicht nachvollziehen, die Logik die dahinter steckt!!! Schliesslich geht auch keiner eine Beziehung ein mit dem Vorsatz sie nur für eine bestimmte Zeit zu führen und sie evtl zu verlängern wenns einem gefällt.

Wohlmöglich enden diese 7 Jahre dann noch genau in einer Beziehungskrise und man "verlängert" dann einfach nicht... wäre man aber trotzdem noch Mann & Frau würde man sich anstrengen diese Ehe zu "retten" wie es so schön heisst und überwindet die Krise vielleicht somit!

Meine Meinung...: Wer Schiss vor der Ehe hat soll nicht heiraten und einfach eine offene Beziehung führen ohne Trauschein bei der man jedezeit Adiós sagen kann!!!

Verkehrte Welt - als ob es nicht genug Probleme in Deutschland gibt, die mal eher angepackt werden sollten!!!

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21. September 2007 um 10:25
In Antwort auf sommertraum15

Nein
so ist es eben nicht, dass man nur noch auf dem Papier verheiratet ist. Du kannst zum Beispiel keinerlei soziale Leistungen beantragen (z.B. Hartz). Du mußt deinen potenziellen Ex auf Unterhalt verklagen etc.... Ist mir jetzt auch zu anstrengend das alles aufzuzählen.

Und warum bestimmt bitte der Staat, ob der Ehe noch Chancen eingeräumt wird ein Jahr lang? Wer bitte kann das besser beurteilen als die Partner. Hier wird den Menschen schlicht seine verantwortungvolle Handlung abgesprochen.

Das Trennungsjahr wurde...
...meiner Meinung nach aus Erfahrung eingeführt!
Wer kennt das nicht, aus einem Streit heraus sagt man :" Es ist aus, vorbei bla bla!" und dann ein paar Tage, Wochen, Monate später verträgt man sich doch wieder! Ich denke dies wird so gehandhabt weil eben oft Scheidungen beantragt wurden, die dann doch bereut wurden. Klar, hats du recht wenn du sagts, dass dies das Paar selbst am besten beurteilen kann ob es aus ist oder nicht, aber ich denke hier steckt auch viel Bürokratie dahinter... man möchte sich den Aufwand einer Scheidung ersparen wenn sie nicht 100% sicher ist.
Oft raufen sich paare eben wieder zusammen und aus diesem Grund wurde eben irgendwann gesagt: " Gut, dann lebt mal 1 Jahr getrennt, wenn ihr dann immernoch der gleichen Meinung seid, dann werdet ihr geschieden"!

Wenn man die Ehe ohnehin als eine Erfindung der Kirche empfindet und es nicht richtig findet, dass diese unbegrenzt und "bis ans Lebensende" geführt werden soll, dann sollte man wohl lieber einfach ohne Trauschein zusammenleben; denn ein schlechtes Bild von der Ehe macht es sicher auch nicht einfacher.

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21. September 2007 um 10:41
In Antwort auf imani_12901025

Das Trennungsjahr wurde...
...meiner Meinung nach aus Erfahrung eingeführt!
Wer kennt das nicht, aus einem Streit heraus sagt man :" Es ist aus, vorbei bla bla!" und dann ein paar Tage, Wochen, Monate später verträgt man sich doch wieder! Ich denke dies wird so gehandhabt weil eben oft Scheidungen beantragt wurden, die dann doch bereut wurden. Klar, hats du recht wenn du sagts, dass dies das Paar selbst am besten beurteilen kann ob es aus ist oder nicht, aber ich denke hier steckt auch viel Bürokratie dahinter... man möchte sich den Aufwand einer Scheidung ersparen wenn sie nicht 100% sicher ist.
Oft raufen sich paare eben wieder zusammen und aus diesem Grund wurde eben irgendwann gesagt: " Gut, dann lebt mal 1 Jahr getrennt, wenn ihr dann immernoch der gleichen Meinung seid, dann werdet ihr geschieden"!

Wenn man die Ehe ohnehin als eine Erfindung der Kirche empfindet und es nicht richtig findet, dass diese unbegrenzt und "bis ans Lebensende" geführt werden soll, dann sollte man wohl lieber einfach ohne Trauschein zusammenleben; denn ein schlechtes Bild von der Ehe macht es sicher auch nicht einfacher.

Also
ich kenne nicht ein Paar, was sich im Trennungsjahr entschieden hat, die Trennung zurückzuziehen. Du????

Ich finde ganz klar, dass der Staat sich in Sachen einmischt, die nur die Partner alleine zu entscheiden haben, denn dann müßte es vor der Ehe ja auch so sein, dass man erst ein Jahr Probeverheiratet ist und wenn das geklappt hat, darf man richtig heiraten

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21. September 2007 um 12:53

Wenn es so ist wie du es geschrieben hast...
finde ich das gut. Das heißt nicht das die Hochzeit für nichts ist, man muss ja nachdem
die 7 Jahre rum sind nicht nochmal heiraten, sondern man kann ihn verlängern, wie bei einem Pass. Wenn man so überlegt hört sich das auf den ersten Blick etwas skuril an, aber es hat sehr viele Vorteile wenn man mal überlegt...z.B. bei Scheidungen oder den Menschen die zubequem sind sich scheiden zulassen etc.
Also ich würde das unterstützen.

Lg Mira

Jeder hat eine eigene Meinung!

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21. September 2007 um 14:12

Doof
ich find die idee total bescheuert.die ehe soll doch ein bund fürs leben sein und nicht für 7 jahre.
wer sich scheiden lassen will macht das doch auch so,oder nich ?!

haha dann kann der pfarrer,standesbeamte oder wer auch immer nich mehr sagen "bis der tod euch scheidet..." sondern " bis die 7 Jahre euch scheiden..."

haha

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21. September 2007 um 18:49

So ein blödsinn,
eine "institution" wie es sie schon immer gab, wegen so einer aufmerksamkeit heischenden tussi, die ohnehin nur belächelt wird, in frage zu stellen.

ob sie damit im erzkonservativen bayern den richtigen vorschlag gemacht hat, wage ich zu bezweifeln.

abgesehen davon finde ich:
es würden sicherlich weitaus WENIGER ehen geschieden, wenn man sich VORHER überlegen würde, auf was man sich einlässt.
diese art "zeitfenster" sollte VORHER eingeführt werden: die leutchen, die heiraten wollen müssten ein mindestalter haben und eine bestimmte zeit zuvor zusammen gewesen und gelebt haben, DANACH sollte entschieden werden, ob man sich das jawort gibt oder nicht.

hört sich jetzt irgendwie auch doof an, aber wenn manche frühreife lady nicht mit 18 meinen würde, der "lebensabschnittsgefährte" ist der mann bis ans ende aller tage, dann wäre sie sicherlich mit 25 NICHT geschieden und hätte einen haufen kinder...

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21. September 2007 um 19:09

Diese Idee ist noch älter...
Abgesehen davon, dass ich die ganze Aufregung nicht verstehe, denn diese Idee geht ja nicht das erste Mal durch die Medien, diesesmal allerdings auf Seite 1, hat es Frau Pauli von dem Kabarettisten. Richtig!

Interessant ist jedoch von wem er es hat, nämlich von GOETHE Der schlug als Erster eine Erneuerung des Eheversprechens alle 5 Jahre vor.

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21. September 2007 um 21:11

Genau das finde ich gut ges
nicht eine pauschales geschrienes NEIN, sondern die Auseinandersetzung mit diesem Thema. Auch dein Vorschlag hat Ecken und Kanten, aber das ist auch okay so. Die Familienpolitik (auch gerade in dem Punkt Partnerschaft in welcher Form auch immer)ist einfach zu überdenken und voran zu treiben und das erreicht man nur durch Diskussion und Auseinandersetzung. Und man mag die Frau auch nervend und mediengeil sein, aber sie hat zumindest eine Diskussion angeregt. Und das finde ich gut, weil nur so kann sich die Gesellschaft entwickeln.

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