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Egoistischer Partner

28. Mai um 9:19 Letzte Antwort: 29. Mai um 16:26

Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Die jetzige Lebenssituation könnte eigentlich nicht schöner sein, aber mein Partner ist unheimlich egoistisch und dies macht mir mal mehr und mal weniger zu schaffen. 
Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück. Ich hingegen koche jeden Tag ein frisches und ausgewohgenes Mittagessen für uns (wie kommt man bitte auf die Idee, nur etwas für sich zu machen, wenn man doch als Paar zusammenlebt?!)
Dies ist nur ein kleines Beispiel aus dem Alltag. Ich habe Psychologie studiert und mir ist an dieser Stelle schon klar, dass ein Großteil seines Verhaltens durch die Familie angelernt wurde. Er macht mich wirklich sauer und ich  neige schon leicht zu passiv aggressiven Verhalten und bin immer die `motzende Freundin`. Mitlerweile kann ich aber nicht mehr, ich habe keine Ausdauer mehr mich damit zu beschäftigen und mache aktuell eher mein Ding und schließe ihn davon aus um meine Kräfte und meine Energie beisammen zu halten. Dieses Wochenende wollen wir zu seinen Eltern, ebenso wo seine Schwester mit Partner. 
Ich würde mich dennoch gerne der Situation entziehen, weiß aber nicht wie es begründen soll.
Die Nächte vor dem Wochenende habe ich Bereitschaftsdienst, dies ist jedoch eher eine schlechte Ausrede, weil mir dies noch nie viel ausgemacht hat und mein Partner wie auch seine Eltern dies wissen. 

In dieser Situation scheine ich aktuell etwas Hilflos und würde gerne wissen, wie ich dem schnell und unkompliziert aus dem Weg gehen kann. Das Gespräch sollte schnell beendet sein und wenig potenzial bieten um Rückfragen zu stellen. Ich frag mich zudem, wann der beste Zeitpunkt ist dieses anzusprechen?

Danke für Eure Hilfe

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Beste hilfreiche Antwort

28. Mai um 9:44

Wenn du es schnell und unkompliziert haben möchtest, dann sag dass du ziemlich schlimmen Durchfall hast und die Fahrt dahin nicht schaffst und du Bauchkrämpfe hast.

Jetzt zum wichtigen Punkt: Dein Partner.

Der wird ja wohl nicht über Nacht egoistisch geworden sein, der Nährboden dafür muss ja schon vorhanden gewesen sein.

Warum sucht man sich einen Partner aus, der völlig Rücksichtslos und Ich- bezogen agiert ?

Warum kochst du täglich für ihn, obwohl er sich einen Dreck darum schert, wie/wann du eine Mahlzeit einnimmst?

Du bist der Grund, warum er sich so verhält- weil er es mit dir machen kann.

Würde mein Partner das einmal machen, würde er das Wort zum Sonntag bekommen und wenn er es immer und immer wieder machen würde, dann würde ich ihn fragen, was er denkt, was einen Partner bei ihm halten sollte, wenn er sich benimmt, als wäre er alleine auf der Welt.

Und wenn ich merke, das ganze bringt nichts und der andere ändert sich nicht und hat dieses auch nicht vor, dann würde mich auch keine "Traumwohnung" halten.

Ich wäre mir selber zu viel wert, um mich so behandeln zu lassen und so jemand wäre für mich bestimmt kein Kandidat, um eine solide Zukunft aufzubauen. 

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28. Mai um 9:44

Wenn du es schnell und unkompliziert haben möchtest, dann sag dass du ziemlich schlimmen Durchfall hast und die Fahrt dahin nicht schaffst und du Bauchkrämpfe hast.

Jetzt zum wichtigen Punkt: Dein Partner.

Der wird ja wohl nicht über Nacht egoistisch geworden sein, der Nährboden dafür muss ja schon vorhanden gewesen sein.

Warum sucht man sich einen Partner aus, der völlig Rücksichtslos und Ich- bezogen agiert ?

Warum kochst du täglich für ihn, obwohl er sich einen Dreck darum schert, wie/wann du eine Mahlzeit einnimmst?

Du bist der Grund, warum er sich so verhält- weil er es mit dir machen kann.

Würde mein Partner das einmal machen, würde er das Wort zum Sonntag bekommen und wenn er es immer und immer wieder machen würde, dann würde ich ihn fragen, was er denkt, was einen Partner bei ihm halten sollte, wenn er sich benimmt, als wäre er alleine auf der Welt.

Und wenn ich merke, das ganze bringt nichts und der andere ändert sich nicht und hat dieses auch nicht vor, dann würde mich auch keine "Traumwohnung" halten.

Ich wäre mir selber zu viel wert, um mich so behandeln zu lassen und so jemand wäre für mich bestimmt kein Kandidat, um eine solide Zukunft aufzubauen. 

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28. Mai um 10:06

Eine Krankheit ist sicher eine gute Ausrede um nicht fahren zu können.

Zu Deinem Partner solltest du dir vielleicht überlegen ob du die Kraft hast ihn "therpieren" zu können. Wenn er wirklich ein so großer Egomane ist, dann ist das sicher ne richtige Aufgabe. 
Du könntest auch einfach mal sein Verhalten spiegeln und schauen was passiert, mit Glück merkt er es und kommt von allein ins grübeln.
Wenn Du so weiter machst, machst du dich meiner Meinung nach kaputt.

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28. Mai um 11:04

Wow dieser fiese Früstücks Egoist....
Sind da noch mehr beispiele wo er Egoistosch ist oder
Ist dein Egoismus schon so groß das du seine Familie nicht erdulden 
willst.
Warum versuchst du´s dann nicht mit der Wahrheit das du einfach zu Platt
bist um dort hinzufahren.
Und wenn ich ein Aufbackbrötchen haben will kann ich auch Fragen ob ich eins haben kann.
Dein Verhalten und sein Verhalten analysieren. Ich meine Du hast es doch studiert Mädchen. Hattest bestimmt auch das Prinzip der Resonanz. 
Du musst nicht bei den gleichen sachen Egoistisch sein damit er in einem andren Punkt egoistisch ist.  Egoismus ist nichts schlimmes kommt drauf an wie man ihn Lebt .
Kommt er immer brav zu deinen Eltern mit? ohne murren   .
Da wärst du dann Egoistisch.  Latent Aggressives Verhalten was hast du darüber gelernt wann es auftritt?.  Richtig wenn du scheisse baust und nicht sofort Äusserst was dich stört
Dann muss er nachträglich rausfinden wo das eigentliche Problem aufgetreten ist.
Du warst wegen was andren Sauer entlädts dich aber später er geht davon aus das in der Späteren Situation der Knackpunkt lag. Und richtig nimmt das als den Potenziellen fehler den er gemacht hatt . Ein neues Problem ensteht immer wieder bis er die Ursache kennt oder du .

Hoffe ich konnte dir da Helfen
 

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28. Mai um 11:06

Ich mag ohne weitere Beispiele kaum eine Einschätzung zu deinem Freund geben.

Wie sieht das mit dem Frühstück aus? Liegst du noch im Bett wenn er aufsteht, kann er vielleicht wegen des Schichtdienstes davon ausgehen dass du wohl noch länger schläftst und dann gar nicht mehr Frühstücken willst? Ist es schon mal vorgekommen dass er dir Brötchen mitgemacht hast und du dann keine wolltest?

Als Egomanen würde ich ihn nicht bezeichnen, dafür fehlen mir weitere konkrete Beispiele. Dem entgegenwirken kannst du dann halt nur indem du sagst, wenn er sich Brötchen macht, möchte er dir bitte ein, zwei mitmachen. Thema erledigt.

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28. Mai um 11:34
In Antwort auf marie1991

Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Die jetzige Lebenssituation könnte eigentlich nicht schöner sein, aber mein Partner ist unheimlich egoistisch und dies macht mir mal mehr und mal weniger zu schaffen. 
Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück. Ich hingegen koche jeden Tag ein frisches und ausgewohgenes Mittagessen für uns (wie kommt man bitte auf die Idee, nur etwas für sich zu machen, wenn man doch als Paar zusammenlebt?!)
Dies ist nur ein kleines Beispiel aus dem Alltag. Ich habe Psychologie studiert und mir ist an dieser Stelle schon klar, dass ein Großteil seines Verhaltens durch die Familie angelernt wurde. Er macht mich wirklich sauer und ich  neige schon leicht zu passiv aggressiven Verhalten und bin immer die `motzende Freundin`. Mitlerweile kann ich aber nicht mehr, ich habe keine Ausdauer mehr mich damit zu beschäftigen und mache aktuell eher mein Ding und schließe ihn davon aus um meine Kräfte und meine Energie beisammen zu halten. Dieses Wochenende wollen wir zu seinen Eltern, ebenso wo seine Schwester mit Partner. 
Ich würde mich dennoch gerne der Situation entziehen, weiß aber nicht wie es begründen soll.
Die Nächte vor dem Wochenende habe ich Bereitschaftsdienst, dies ist jedoch eher eine schlechte Ausrede, weil mir dies noch nie viel ausgemacht hat und mein Partner wie auch seine Eltern dies wissen. 

In dieser Situation scheine ich aktuell etwas Hilflos und würde gerne wissen, wie ich dem schnell und unkompliziert aus dem Weg gehen kann. Das Gespräch sollte schnell beendet sein und wenig potenzial bieten um Rückfragen zu stellen. Ich frag mich zudem, wann der beste Zeitpunkt ist dieses anzusprechen?

Danke für Eure Hilfe

Sag doch einfach die Wahrheit.
Alles andere macht es doch nur komplizierter und wenn er nicht versteht, dass du Zeit für dich brauchst, ist es das dann wirklich Wert?
Ich persönlich sehe Ausreden und Erfindungen einfach nicht als Lösung..
Du kannst doch auch einfach sagen dass du keine Lust hast und bisschen Zeit für dich brauchst und dass du jetzt grade nicht darüber sprechen möchtest 

ich wünsche dir viel Glück 

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28. Mai um 11:39
In Antwort auf holzmichel

Eine Krankheit ist sicher eine gute Ausrede um nicht fahren zu können.

Zu Deinem Partner solltest du dir vielleicht überlegen ob du die Kraft hast ihn "therpieren" zu können. Wenn er wirklich ein so großer Egomane ist, dann ist das sicher ne richtige Aufgabe. 
Du könntest auch einfach mal sein Verhalten spiegeln und schauen was passiert, mit Glück merkt er es und kommt von allein ins grübeln.
Wenn Du so weiter machst, machst du dich meiner Meinung nach kaputt.

Hey. Danke für deine Antwort. Ich spiegel ihm sein Verhalten seit ein paar Tagen und er merkt es auch. Aber nur 'merken' reicht mir nicht. Es ist wie mit dem Entschuldigen. Das ist ein erster Schritt, aber es muss mehr folgen. 
Ich bin tatsächlich nie `krank`, ist es dann nicht etwas auffällig? Vorallem, wenn ich die Nacht davor noch gearbeitet habe? 

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28. Mai um 11:40

Ich sage da immer gerne folgenden Satz:

"Es gibt einen der es macht und einen der es mit sich machen lässt."

Und genau das ist eben das Problem, du scheinst sehr geduldig und gutmütig zu sein aber irgendwann wird dies überstrapaziert und man möchte nicht nur immer geben sondern auch mal nehmen. Und das ungefragt genau wie du ungefragt all die Dinge für Ihn tust.

Eine Freundin von mir hatte ein ähnliches Problem. Sie war allerdings sehr konsequent und hat ein halbes Jahr nur Ihre eigene Wäsche gewaschen, nur ihre eigene Bettwäsche gewechselt und nur das gekocht was sie essen wollte wenn sie überhaupt gekocht hat. Bei ihrem Mann hat es scheinbar gewirkt, irgendwann ist der Groschen gefallen. Bis heute hilft er im Haushalt mit.

Ich glaube dass man das Problem einfach ehrlich ansprechen sollte, sollte sich nichts daran ändern würde ich Konsequenzen nennen, die ich dann auch durchsetzen würde.

Sag ihm einfach dass Du das Wochenende für Dich brauchst um über deine Gefühle nachzudenken...

Zudem stelle ich immer gerne folgende Frage, die sich eigentlich auf jede Situation stellen lässt.

"Wer hat das Problem?"

Er hat ja keines, du hast es... also das heisst Du musst das Problem verlagern.

Ich bin auch oft zu gutmütig und es wird so oft ausgenutzt, deshalb habe auch ich mir vorgenommen dass ich nicht mehrdejenige mit dem Problem sein will!

Ich hoffe es hilft Dir weiter LG Nele

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28. Mai um 11:48
In Antwort auf marie1991

Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Die jetzige Lebenssituation könnte eigentlich nicht schöner sein, aber mein Partner ist unheimlich egoistisch und dies macht mir mal mehr und mal weniger zu schaffen. 
Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück. Ich hingegen koche jeden Tag ein frisches und ausgewohgenes Mittagessen für uns (wie kommt man bitte auf die Idee, nur etwas für sich zu machen, wenn man doch als Paar zusammenlebt?!)
Dies ist nur ein kleines Beispiel aus dem Alltag. Ich habe Psychologie studiert und mir ist an dieser Stelle schon klar, dass ein Großteil seines Verhaltens durch die Familie angelernt wurde. Er macht mich wirklich sauer und ich  neige schon leicht zu passiv aggressiven Verhalten und bin immer die `motzende Freundin`. Mitlerweile kann ich aber nicht mehr, ich habe keine Ausdauer mehr mich damit zu beschäftigen und mache aktuell eher mein Ding und schließe ihn davon aus um meine Kräfte und meine Energie beisammen zu halten. Dieses Wochenende wollen wir zu seinen Eltern, ebenso wo seine Schwester mit Partner. 
Ich würde mich dennoch gerne der Situation entziehen, weiß aber nicht wie es begründen soll.
Die Nächte vor dem Wochenende habe ich Bereitschaftsdienst, dies ist jedoch eher eine schlechte Ausrede, weil mir dies noch nie viel ausgemacht hat und mein Partner wie auch seine Eltern dies wissen. 

In dieser Situation scheine ich aktuell etwas Hilflos und würde gerne wissen, wie ich dem schnell und unkompliziert aus dem Weg gehen kann. Das Gespräch sollte schnell beendet sein und wenig potenzial bieten um Rückfragen zu stellen. Ich frag mich zudem, wann der beste Zeitpunkt ist dieses anzusprechen?

Danke für Eure Hilfe

Liebe marie1991,

Solange du der Situation aus dem Weg gehen willst, darfst du nicht auf eine Änderung der Situation hoffen. Wenn dich was bei deinem Partner stört, dann müsst ihr auch darüber sprechen. Die Wohnung mag so schön sein wie sie will, aber ihr habt offenbar mehr Probleme als du dir selber eingestehen möchtest. 

Also habe zuerst einmal den Mut zur Wahrheit und dann könnt ihr immer noch schauen wohin die Reise geht...

Freundliche Grüße, Christoph

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28. Mai um 11:52
In Antwort auf nele_anderson

Ich sage da immer gerne folgenden Satz:

"Es gibt einen der es macht und einen der es mit sich machen lässt."

Und genau das ist eben das Problem, du scheinst sehr geduldig und gutmütig zu sein aber irgendwann wird dies überstrapaziert und man möchte nicht nur immer geben sondern auch mal nehmen. Und das ungefragt genau wie du ungefragt all die Dinge für Ihn tust.

Eine Freundin von mir hatte ein ähnliches Problem. Sie war allerdings sehr konsequent und hat ein halbes Jahr nur Ihre eigene Wäsche gewaschen, nur ihre eigene Bettwäsche gewechselt und nur das gekocht was sie essen wollte wenn sie überhaupt gekocht hat. Bei ihrem Mann hat es scheinbar gewirkt, irgendwann ist der Groschen gefallen. Bis heute hilft er im Haushalt mit.

Ich glaube dass man das Problem einfach ehrlich ansprechen sollte, sollte sich nichts daran ändern würde ich Konsequenzen nennen, die ich dann auch durchsetzen würde.

Sag ihm einfach dass Du das Wochenende für Dich brauchst um über deine Gefühle nachzudenken...

Zudem stelle ich immer gerne folgende Frage, die sich eigentlich auf jede Situation stellen lässt.

"Wer hat das Problem?"

Er hat ja keines, du hast es... also das heisst Du musst das Problem verlagern.

Ich bin auch oft zu gutmütig und es wird so oft ausgenutzt, deshalb habe auch ich mir vorgenommen dass ich nicht mehrdejenige mit dem Problem sein will!

Ich hoffe es hilft Dir weiter LG Nele

Nele, du sprichst mir gerade aus der Seele. 
Hut ab vor deiner Freundin, ich wünschte ich wäre auch so durchhaltend. Ich falle oft in 'alte Gewohnheiten` ich möchte es dann eigentlich nicht machen, mache es aber, weil ich es ja immer schon gemacht habe und denke nicht sonderlich viel drüber nach. 
Ich hoffe deiner Freundin geht es besser und sie kann sich sehr Glücklich schätzen eine Freundin wie dich zu haben, die die Dinge auf den Punkt benennt und dabei noch sehr respektvoll mit anderen Situationen umgeht. 

Danke für deine Antwort. 

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28. Mai um 12:38

Ich gebe dir vollkommen Recht, wenn man in einer Beziehung zusammen lebt, geht das überhaupt nicht.
Drehe den Spieß doch einfach mal für einen Monat lang um. Dein ausgewogenes Mittag machst du weiter, aber eben nur für dich. Vielleicht fällt bei ihm irgendwann der Groschen. 

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28. Mai um 15:12

Also... Du hast Psychologie studiert, willst aber "dem aus dem Weg gehen"? 

Er mmacht Dir keine Brötchen, und deswegen willst Du nicht mit zu Besuch bei seinen Eltern?

Wenn Du tatsächlich Psychologie studiert hast, dann fällt Dir das Sinnlose bei Deinem Verhalten sicher auf, oder? 

Entweder Du möchtest eine Änderung der Situation, dann sprichst Du es klar und deutlich an mit Ich-Botschaften ("ich fühle mich... ich wünsche mir..." - Du kennst das ja) oder aber Du möchtest mit allem nichts zu tun haben. Dann kannst Du eigentlich gleich Schluss machen. 

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28. Mai um 15:28
In Antwort auf marie1991

Hey. Danke für deine Antwort. Ich spiegel ihm sein Verhalten seit ein paar Tagen und er merkt es auch. Aber nur 'merken' reicht mir nicht. Es ist wie mit dem Entschuldigen. Das ist ein erster Schritt, aber es muss mehr folgen. 
Ich bin tatsächlich nie `krank`, ist es dann nicht etwas auffällig? Vorallem, wenn ich die Nacht davor noch gearbeitet habe? 

Dann solltest Du mit dem spiegeln einfach weiter durchhalten.

Nen Durchfall bekommt jeder mal....
Grundsätzlich solltetst Du aber versuchen das Problem beim Namen zu nennen.

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28. Mai um 15:57
In Antwort auf marie1991

Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Die jetzige Lebenssituation könnte eigentlich nicht schöner sein, aber mein Partner ist unheimlich egoistisch und dies macht mir mal mehr und mal weniger zu schaffen. 
Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück. Ich hingegen koche jeden Tag ein frisches und ausgewohgenes Mittagessen für uns (wie kommt man bitte auf die Idee, nur etwas für sich zu machen, wenn man doch als Paar zusammenlebt?!)
Dies ist nur ein kleines Beispiel aus dem Alltag. Ich habe Psychologie studiert und mir ist an dieser Stelle schon klar, dass ein Großteil seines Verhaltens durch die Familie angelernt wurde. Er macht mich wirklich sauer und ich  neige schon leicht zu passiv aggressiven Verhalten und bin immer die `motzende Freundin`. Mitlerweile kann ich aber nicht mehr, ich habe keine Ausdauer mehr mich damit zu beschäftigen und mache aktuell eher mein Ding und schließe ihn davon aus um meine Kräfte und meine Energie beisammen zu halten. Dieses Wochenende wollen wir zu seinen Eltern, ebenso wo seine Schwester mit Partner. 
Ich würde mich dennoch gerne der Situation entziehen, weiß aber nicht wie es begründen soll.
Die Nächte vor dem Wochenende habe ich Bereitschaftsdienst, dies ist jedoch eher eine schlechte Ausrede, weil mir dies noch nie viel ausgemacht hat und mein Partner wie auch seine Eltern dies wissen. 

In dieser Situation scheine ich aktuell etwas Hilflos und würde gerne wissen, wie ich dem schnell und unkompliziert aus dem Weg gehen kann. Das Gespräch sollte schnell beendet sein und wenig potenzial bieten um Rückfragen zu stellen. Ich frag mich zudem, wann der beste Zeitpunkt ist dieses anzusprechen?

Danke für Eure Hilfe

Sag dass du Durchfall oder Kopfschmerzen hast. 

Ich Frage mich,  warum du überhaupt mit ihm zusammengezogen bist. Du kanntest ihn doch schon davor. Man weiß doch dass der andere sich nicht ändert.  

das zusammenleben zeigt halt eben doch noch viel mehr. Trenne dich, es gibt so viele andere Möglichkeiten für dich ohne Ärger. 

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28. Mai um 22:05
In Antwort auf marie1991

Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Die jetzige Lebenssituation könnte eigentlich nicht schöner sein, aber mein Partner ist unheimlich egoistisch und dies macht mir mal mehr und mal weniger zu schaffen. 
Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück. Ich hingegen koche jeden Tag ein frisches und ausgewohgenes Mittagessen für uns (wie kommt man bitte auf die Idee, nur etwas für sich zu machen, wenn man doch als Paar zusammenlebt?!)
Dies ist nur ein kleines Beispiel aus dem Alltag. Ich habe Psychologie studiert und mir ist an dieser Stelle schon klar, dass ein Großteil seines Verhaltens durch die Familie angelernt wurde. Er macht mich wirklich sauer und ich  neige schon leicht zu passiv aggressiven Verhalten und bin immer die `motzende Freundin`. Mitlerweile kann ich aber nicht mehr, ich habe keine Ausdauer mehr mich damit zu beschäftigen und mache aktuell eher mein Ding und schließe ihn davon aus um meine Kräfte und meine Energie beisammen zu halten. Dieses Wochenende wollen wir zu seinen Eltern, ebenso wo seine Schwester mit Partner. 
Ich würde mich dennoch gerne der Situation entziehen, weiß aber nicht wie es begründen soll.
Die Nächte vor dem Wochenende habe ich Bereitschaftsdienst, dies ist jedoch eher eine schlechte Ausrede, weil mir dies noch nie viel ausgemacht hat und mein Partner wie auch seine Eltern dies wissen. 

In dieser Situation scheine ich aktuell etwas Hilflos und würde gerne wissen, wie ich dem schnell und unkompliziert aus dem Weg gehen kann. Das Gespräch sollte schnell beendet sein und wenig potenzial bieten um Rückfragen zu stellen. Ich frag mich zudem, wann der beste Zeitpunkt ist dieses anzusprechen?

Danke für Eure Hilfe

Bereits heute Morgen las ich Deinen Text, aber war zu deprimiert, hier etwas zu schreiben.

Denn als ich den Ausdruck "passiv aggressives Verhalten" las, wurde mir unendlich viel klar - in meiner eigenen Beziehung.

Dabei geht es um Manipulation - und natürlich können auch Männer manipuliert werden von narzisstischen Frauen wie Frauen von narzisstischen Männern. Typisch dann auch die Art der Schuldzuweisung: "So warst Du schon immer." "Deine Ex kann es doch schon nicht mit Dir ausgehalten haben." "Jetzt verstehe ich, dass Du immer Probleme mit Frauen im Job hattest." (was definitiv nicht stimmt, hatte ich nie. Im Gegenteil. Ein paar haben mich verehrt, eine vielleicht sogar in mich verliebt. Mit genau einer hatte ich ein Problem - aber das reicht ja, um mir das als Versagen für alle Zeiten unter die Nase zu reiben bzw. zu behaupten, ich hätte allgemein ein Problem mit Frauen). "Du magst keine Menschen." "Du magst überhaupt niemand außer Dich selbst."

Wie reagiere ich darauf? Passiv aggressiv. Ablehnend, verbittert, abweisend. Zeitweise falle ich so darauf rein, dass ich die Schubladen, in die sie mich steckt, für real halte. Selbst daran glaube. Den Glauben an mich verliere.

Bei alledem bin ich das perfekte Gegenteil von Deinem Freund: Es ist für mich selbstverständlich, dass sie an erster Stelle kommt. Bei Klamotten, Reisen, Wohnung (alles nach ihrem Gusto eingerichtet, alles so gemacht, wie sie es will). Wenn man einen Wunsch von ihr nicht akzeptiert, ist man ein "Geizhals."
Der einzige Wunsch, den ich ihr nicht erfüllen wollte und über dessen Erfüllung ich heute froh bin, ist der Hund, den ich liebe. Wenn sie ginge, würde sie ihn mir nehmen.

Bei alledem ist doch klar: Männer wie ich sind absolut unerotische Pfeifen. Das weiß ich auch. - Inzwischen bin ich so weit, dass ich nach dem Scheitern nie mehr eine Beziehung mit einer Frau eingehen würde.

Sorry, dass ich Deinen Beitrag für mein eigenes Lamento gekapert habe. Aber Dir sage ich nur: Lass es niemals so weit kommen.

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28. Mai um 22:08
In Antwort auf zauderer22

Bereits heute Morgen las ich Deinen Text, aber war zu deprimiert, hier etwas zu schreiben.

Denn als ich den Ausdruck "passiv aggressives Verhalten" las, wurde mir unendlich viel klar - in meiner eigenen Beziehung.

Dabei geht es um Manipulation - und natürlich können auch Männer manipuliert werden von narzisstischen Frauen wie Frauen von narzisstischen Männern. Typisch dann auch die Art der Schuldzuweisung: "So warst Du schon immer." "Deine Ex kann es doch schon nicht mit Dir ausgehalten haben." "Jetzt verstehe ich, dass Du immer Probleme mit Frauen im Job hattest." (was definitiv nicht stimmt, hatte ich nie. Im Gegenteil. Ein paar haben mich verehrt, eine vielleicht sogar in mich verliebt. Mit genau einer hatte ich ein Problem - aber das reicht ja, um mir das als Versagen für alle Zeiten unter die Nase zu reiben bzw. zu behaupten, ich hätte allgemein ein Problem mit Frauen). "Du magst keine Menschen." "Du magst überhaupt niemand außer Dich selbst."

Wie reagiere ich darauf? Passiv aggressiv. Ablehnend, verbittert, abweisend. Zeitweise falle ich so darauf rein, dass ich die Schubladen, in die sie mich steckt, für real halte. Selbst daran glaube. Den Glauben an mich verliere.

Bei alledem bin ich das perfekte Gegenteil von Deinem Freund: Es ist für mich selbstverständlich, dass sie an erster Stelle kommt. Bei Klamotten, Reisen, Wohnung (alles nach ihrem Gusto eingerichtet, alles so gemacht, wie sie es will). Wenn man einen Wunsch von ihr nicht akzeptiert, ist man ein "Geizhals."
Der einzige Wunsch, den ich ihr nicht erfüllen wollte und über dessen Erfüllung ich heute froh bin, ist der Hund, den ich liebe. Wenn sie ginge, würde sie ihn mir nehmen.

Bei alledem ist doch klar: Männer wie ich sind absolut unerotische Pfeifen. Das weiß ich auch. - Inzwischen bin ich so weit, dass ich nach dem Scheitern nie mehr eine Beziehung mit einer Frau eingehen würde.

Sorry, dass ich Deinen Beitrag für mein eigenes Lamento gekapert habe. Aber Dir sage ich nur: Lass es niemals so weit kommen.

Warum trennst du dich nicht? Nicht provokant, sondern ernst gemeint.

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29. Mai um 6:28
In Antwort auf bissfest

Warum trennst du dich nicht? Nicht provokant, sondern ernst gemeint.

Ganz schlicht und ergreifend.

Weil ich überhaupt keine Kraft für irgendeinen Neuanfang habe. Ich würde einfach ins Leere laufen.

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29. Mai um 6:31
In Antwort auf zauderer22

Ganz schlicht und ergreifend.

Weil ich überhaupt keine Kraft für irgendeinen Neuanfang habe. Ich würde einfach ins Leere laufen.

... aber wie gesagt, mit den Problemen der TE hat das ja nichts mehr zu tun. Bleiben wir lieber bei der TE, die noch den größten Teil ihres Lebens vor sich hat.

Ihr sollte man raten, sich zu trennen. Da ergibt das noch Sinn.

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29. Mai um 9:00
In Antwort auf zauderer22

Ganz schlicht und ergreifend.

Weil ich überhaupt keine Kraft für irgendeinen Neuanfang habe. Ich würde einfach ins Leere laufen.

hallo zauderer22,

wenn dir deine aktuelle Beziehung mit ihren vielen nachteiligen Auswirkungen auf dein Seelenleben lieber ist als ein Neuanfang, wirst du wohl in deiner Beziehung bleiben müssen. Was ich dabei nicht verstehe: warum bleibst du nicht einfach mal eine Zeitlang ALLEINE?

Alleine sein bedeutet nicht ins Leere laufen. Und von neuen Anläufen für eine neue Beziehung solltest du ohnehin solange die Finger lassen, bis du deine alte Beziehung verarbeitet hast. Wozu du vermutlich therapeutische Hilfe benötigen wirst.

Dafür viel Glück und später dann ein schönes langes Pfingstwochenende!
Christoph

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29. Mai um 9:35
In Antwort auf py158

hallo zauderer22,

wenn dir deine aktuelle Beziehung mit ihren vielen nachteiligen Auswirkungen auf dein Seelenleben lieber ist als ein Neuanfang, wirst du wohl in deiner Beziehung bleiben müssen. Was ich dabei nicht verstehe: warum bleibst du nicht einfach mal eine Zeitlang ALLEINE?

Alleine sein bedeutet nicht ins Leere laufen. Und von neuen Anläufen für eine neue Beziehung solltest du ohnehin solange die Finger lassen, bis du deine alte Beziehung verarbeitet hast. Wozu du vermutlich therapeutische Hilfe benötigen wirst.

Dafür viel Glück und später dann ein schönes langes Pfingstwochenende!
Christoph

@py158.

Vor dem Alleinsein habe ich die geringste aller Ängste.

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29. Mai um 9:46
In Antwort auf zauderer22

@py158.

Vor dem Alleinsein habe ich die geringste aller Ängste.

dann verstehe auch ich nicht, was dich noch hält? in welcher form ist deine existenz von ihr abhängig?

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29. Mai um 9:55
In Antwort auf marie1991

Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Die jetzige Lebenssituation könnte eigentlich nicht schöner sein, aber mein Partner ist unheimlich egoistisch und dies macht mir mal mehr und mal weniger zu schaffen. 
Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück. Ich hingegen koche jeden Tag ein frisches und ausgewohgenes Mittagessen für uns (wie kommt man bitte auf die Idee, nur etwas für sich zu machen, wenn man doch als Paar zusammenlebt?!)
Dies ist nur ein kleines Beispiel aus dem Alltag. Ich habe Psychologie studiert und mir ist an dieser Stelle schon klar, dass ein Großteil seines Verhaltens durch die Familie angelernt wurde. Er macht mich wirklich sauer und ich  neige schon leicht zu passiv aggressiven Verhalten und bin immer die `motzende Freundin`. Mitlerweile kann ich aber nicht mehr, ich habe keine Ausdauer mehr mich damit zu beschäftigen und mache aktuell eher mein Ding und schließe ihn davon aus um meine Kräfte und meine Energie beisammen zu halten. Dieses Wochenende wollen wir zu seinen Eltern, ebenso wo seine Schwester mit Partner. 
Ich würde mich dennoch gerne der Situation entziehen, weiß aber nicht wie es begründen soll.
Die Nächte vor dem Wochenende habe ich Bereitschaftsdienst, dies ist jedoch eher eine schlechte Ausrede, weil mir dies noch nie viel ausgemacht hat und mein Partner wie auch seine Eltern dies wissen. 

In dieser Situation scheine ich aktuell etwas Hilflos und würde gerne wissen, wie ich dem schnell und unkompliziert aus dem Weg gehen kann. Das Gespräch sollte schnell beendet sein und wenig potenzial bieten um Rückfragen zu stellen. Ich frag mich zudem, wann der beste Zeitpunkt ist dieses anzusprechen?

Danke für Eure Hilfe

"Wenn er sich beispielsweise ein paar Aufbackbrötchen zum Frühstück macht, fragt er mich nicht ob ich eventuell auch eins haben möchte und macht nur für sich Frühstück."

frühstückt ihr denn gemeinsam?

wenn ja: dann würde ich einfach sagen: "oh, lecker, du hast brötchen aufgebacken!" und mir eins schnappen...

wenn nein: dann versteh ich, dass er nur für sich frühstück macht. in welchem abstand frühstückt ihr? ich finde, es gibt nichts schlimmeres, als alte und labbrige aufbackbrötchen! vielleicht sieht er das genauso? aber um das zu klären, müsste man vielleicht mal ein ernsthaftes gespräch führen, anstatt vor sich hin zu schmollen (ich denke, das meinst du mit "passiv aggressivem verhalten"?

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29. Mai um 11:13
In Antwort auf jetzterstrecht

Also... Du hast Psychologie studiert, willst aber "dem aus dem Weg gehen"? 

Er mmacht Dir keine Brötchen, und deswegen willst Du nicht mit zu Besuch bei seinen Eltern?

Wenn Du tatsächlich Psychologie studiert hast, dann fällt Dir das Sinnlose bei Deinem Verhalten sicher auf, oder? 

Entweder Du möchtest eine Änderung der Situation, dann sprichst Du es klar und deutlich an mit Ich-Botschaften ("ich fühle mich... ich wünsche mir..." - Du kennst das ja) oder aber Du möchtest mit allem nichts zu tun haben. Dann kannst Du eigentlich gleich Schluss machen. 

"Also... Du hast Psychologie studiert, willst aber "dem aus dem Weg gehen"? "

ich finds immer wieder erschreckend, wie wenig einem doch so ein psychologiestudium hilft, mit eigenen problemen im eigenen leben klar zu kommen...  musste das schon bei zwei fällen im eigenen bekanntenkreis feststellen!

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29. Mai um 11:43
In Antwort auf nele_anderson

Ich sage da immer gerne folgenden Satz:

"Es gibt einen der es macht und einen der es mit sich machen lässt."

Und genau das ist eben das Problem, du scheinst sehr geduldig und gutmütig zu sein aber irgendwann wird dies überstrapaziert und man möchte nicht nur immer geben sondern auch mal nehmen. Und das ungefragt genau wie du ungefragt all die Dinge für Ihn tust.

Eine Freundin von mir hatte ein ähnliches Problem. Sie war allerdings sehr konsequent und hat ein halbes Jahr nur Ihre eigene Wäsche gewaschen, nur ihre eigene Bettwäsche gewechselt und nur das gekocht was sie essen wollte wenn sie überhaupt gekocht hat. Bei ihrem Mann hat es scheinbar gewirkt, irgendwann ist der Groschen gefallen. Bis heute hilft er im Haushalt mit.

Ich glaube dass man das Problem einfach ehrlich ansprechen sollte, sollte sich nichts daran ändern würde ich Konsequenzen nennen, die ich dann auch durchsetzen würde.

Sag ihm einfach dass Du das Wochenende für Dich brauchst um über deine Gefühle nachzudenken...

Zudem stelle ich immer gerne folgende Frage, die sich eigentlich auf jede Situation stellen lässt.

"Wer hat das Problem?"

Er hat ja keines, du hast es... also das heisst Du musst das Problem verlagern.

Ich bin auch oft zu gutmütig und es wird so oft ausgenutzt, deshalb habe auch ich mir vorgenommen dass ich nicht mehrdejenige mit dem Problem sein will!

Ich hoffe es hilft Dir weiter LG Nele

Wer hat das Problem! Das ist wirklich ein sehr sehr gute Frage, die einem in sehr vielen Situationen helfen kann.

Danke! Das hilft immer mal!

Ansonsten sehe ich es genauso: 
Ich möchte nicht mitfahren, da ich nachdenken will, da ich momentan nicht ganz zufrieden bin. Als Lösung für dieses Wochenende.
Wenn dann nichts von ihm käme, ist es eh zu spät.
Ansonsten halt ansprechen was stört und sehen, wie man da gemeinsam durch kommt.

Toi Toi!

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29. Mai um 16:26
In Antwort auf user08152

"Also... Du hast Psychologie studiert, willst aber "dem aus dem Weg gehen"? "

ich finds immer wieder erschreckend, wie wenig einem doch so ein psychologiestudium hilft, mit eigenen problemen im eigenen leben klar zu kommen...  musste das schon bei zwei fällen im eigenen bekanntenkreis feststellen!

Das ist aber doch ganz normal.

Wenn ich daran denke, dass ich gegenüber meinen eigenen "Ratschlägen" beratungsresistent sein würde, ist mir alles klar.

Nur ein scheinbarer Widerspruch.

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