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Durch Beziehungen eigenes Wesen ins Negative verändert?

18. August 2005 um 10:55

Wenn ich so über mein Leben nachdenke, muss i erschreckenderweise feststellen, dass ich durch die (nicht gerade guten) Beziehungen und Erfahrungen die ich gemacht habe, mich eigentich sehr ins Negative verändert habe.

Früher hatte ich eine viel positivere Einstellung zum Leben, war viel fröhlicher und hatte viel mehr Freunde und auch Freude am Leben. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Beziehung die ich hatte, mir die Freude an allem genommen haben, worauf ich früher wirklich Wert gelegt habe.

Heute ist es eher so, dass ich vielen Menschen misstraue, nicht mehr unbeschwert auf Leute zugehen kann und somit auch keine richtigen Freundschaften mehr knüpfen kann.
Auch eine Beziehung kann ich nicht wirklich eingehen, da ich viel zu sehr Angst habe, nochmals verletzt zu werden. Alles nochmals durchmachen zu müssen, zu leiden und dann vl noch mehr von der Lebenslust verlieren die ich mal hatte.

Natürlich ist man auch selber für sein Leben verantwortlich und man sollte sich nicht so hängen lassen, aber glaubt mir ich habe schon einiges versucht und irgendwie komm ich immer wieder an dem Punkt an, an dem ich jetzt bin.

Kennt das vl noch jemand oder kann mir vl jemand irgendeinen Tip geben, wie ich

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18. August 2005 um 11:00

Veränderung
Hallo!

Klar verändert man sich, wenn man schlechte Erfahrungen in einer Beziehung gemacht hat.
Manche verlieren ihr Selbstbewusstsein und werden misstrauisch und Co..

Mein Rat: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit der Zeit wieder selbst wird.
Dass Misstrauen schwindet und wenn man anfängt wieder positive Erfahrung zu sammeln (sei es Hobby, Beruf oder sonst was) kommt das Selbstbewusstsein auch wieder.
Ziehe Dich nicht selbst runter und lass die Zeit für Dich sprechen.
Dann wird es schon wieder!!!! ganz bestimmt!!!!

Alles Gute

Elli1967

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18. August 2005 um 11:23
In Antwort auf nicole_12263069

Veränderung
Hallo!

Klar verändert man sich, wenn man schlechte Erfahrungen in einer Beziehung gemacht hat.
Manche verlieren ihr Selbstbewusstsein und werden misstrauisch und Co..

Mein Rat: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit der Zeit wieder selbst wird.
Dass Misstrauen schwindet und wenn man anfängt wieder positive Erfahrung zu sammeln (sei es Hobby, Beruf oder sonst was) kommt das Selbstbewusstsein auch wieder.
Ziehe Dich nicht selbst runter und lass die Zeit für Dich sprechen.
Dann wird es schon wieder!!!! ganz bestimmt!!!!

Alles Gute

Elli1967

Kann mich Elli nur anschließen....
... wie schon gesagt, ich kann mich Ellis Beitrag nur anschließen, dass mit der Zeit alles etwas entschärfter betrachtet wird.

Ist ja auch irgendwie logisch,d ass man fortschreitendem Alter leider auch immer mal wieder schlechte Erfahrungen machen muss: Bezehungen gehen auseinander, Streit, Enttäuschungen, Tod. All diese schlimmen Erfahrungen prägen einen doch in diesen Momenten.

Warte etwas ab, verarbeite Deinen schlimmen Beziehungen erst mal und tu' etwas füpr Dich und Dein Selbstbewusst sein.
Wenn der Richtige Dir gegenübersteht, dann bist Du auch wieder bereit Dich zu öffnen...


LG Pluste

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18. August 2005 um 11:40

Vielen Dank
für eure Antworten, aber irgendwie schaff ichs nicht von dieser Phase loszukommen. Ich vermisse die Zeit in der ich unbeschwert leben konnte und auch Freude daran hatte. Natürlich hab ich schon damals Schicksalsschläge erleben müssen, aber ich bin damit besser klar gekommen, weil meine Einstellung zum Leben anders war. Mittlerweile nach weiss ich nicht wievielen Schlägen und Dämpfern kann ich das ganze nicht mehr so unbeschwert sehen und frag mich echt was das ganze soll. Dadurch hab ich mich auch geändert und stelle alles in Frage. Ich muss immer wissen, warum, wieso, weshalb und wenn ich keine Antworten darauf bekomme, grüble ich tagelang nur rum. ich versuch mich natürlich schon abzulenken, aber nach einer gewissen Zeit, kreist alles wieder um dieses Thema.

Mittlerweile ist es schon soweit, dass ich durch meine Launen und meine negative Einstellung alle um mich herum vergraule, obwohl ich das gar nicht will. Ich geb mir ja Mühe, dass man mir nicht anmerkt wies mir geht, aber irgendwie schaff ichs halt doch nicht mich jede Sek. zusammenzureissen.

Naja ich hoffe einfach dass bessere Zeiten kommen. Egal in welcher Hinsicht. Ich möchte einfach nur wieder glücklich sein und unbeschwert sein, auch wenns nur für eine kurze Zeit ist.

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18. August 2005 um 11:47
In Antwort auf kristall2001

Vielen Dank
für eure Antworten, aber irgendwie schaff ichs nicht von dieser Phase loszukommen. Ich vermisse die Zeit in der ich unbeschwert leben konnte und auch Freude daran hatte. Natürlich hab ich schon damals Schicksalsschläge erleben müssen, aber ich bin damit besser klar gekommen, weil meine Einstellung zum Leben anders war. Mittlerweile nach weiss ich nicht wievielen Schlägen und Dämpfern kann ich das ganze nicht mehr so unbeschwert sehen und frag mich echt was das ganze soll. Dadurch hab ich mich auch geändert und stelle alles in Frage. Ich muss immer wissen, warum, wieso, weshalb und wenn ich keine Antworten darauf bekomme, grüble ich tagelang nur rum. ich versuch mich natürlich schon abzulenken, aber nach einer gewissen Zeit, kreist alles wieder um dieses Thema.

Mittlerweile ist es schon soweit, dass ich durch meine Launen und meine negative Einstellung alle um mich herum vergraule, obwohl ich das gar nicht will. Ich geb mir ja Mühe, dass man mir nicht anmerkt wies mir geht, aber irgendwie schaff ichs halt doch nicht mich jede Sek. zusammenzureissen.

Naja ich hoffe einfach dass bessere Zeiten kommen. Egal in welcher Hinsicht. Ich möchte einfach nur wieder glücklich sein und unbeschwert sein, auch wenns nur für eine kurze Zeit ist.

Schon mal...
... Depressionen gedacht?
So wie Du es beschreibst, hört es sich für mich dann doch etwas zu heftig an...


LG
Pluster

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18. August 2005 um 12:22
In Antwort auf kristall2001

Vielen Dank
für eure Antworten, aber irgendwie schaff ichs nicht von dieser Phase loszukommen. Ich vermisse die Zeit in der ich unbeschwert leben konnte und auch Freude daran hatte. Natürlich hab ich schon damals Schicksalsschläge erleben müssen, aber ich bin damit besser klar gekommen, weil meine Einstellung zum Leben anders war. Mittlerweile nach weiss ich nicht wievielen Schlägen und Dämpfern kann ich das ganze nicht mehr so unbeschwert sehen und frag mich echt was das ganze soll. Dadurch hab ich mich auch geändert und stelle alles in Frage. Ich muss immer wissen, warum, wieso, weshalb und wenn ich keine Antworten darauf bekomme, grüble ich tagelang nur rum. ich versuch mich natürlich schon abzulenken, aber nach einer gewissen Zeit, kreist alles wieder um dieses Thema.

Mittlerweile ist es schon soweit, dass ich durch meine Launen und meine negative Einstellung alle um mich herum vergraule, obwohl ich das gar nicht will. Ich geb mir ja Mühe, dass man mir nicht anmerkt wies mir geht, aber irgendwie schaff ichs halt doch nicht mich jede Sek. zusammenzureissen.

Naja ich hoffe einfach dass bessere Zeiten kommen. Egal in welcher Hinsicht. Ich möchte einfach nur wieder glücklich sein und unbeschwert sein, auch wenns nur für eine kurze Zeit ist.

Ich kann Dich gut verstehen.
Hey Du!

Also mir geht es in Sachen Beziehungen genauso wie Du. Habe bisher auch nur negative BEziehungen erlebt und irgendwie wurde es mit jeder Beziehung noch schlimmer. Dabei dachte ich, es würde auf DAuer besser werden.

Früher habe ich immer gedacht, es sei wohl einfach nur Pech, dass mir sowas immer passiert.
Aber mittlerweile bin ich dahinter gekommen, dass das nichts mit Pech zu tun hat, sondern ich selber daran Schuld bin, dass mir immer wieder so negative Beziehungen passieren.

ich war einfach zu naiv und habe es zugelassen, dass mir Menschen so sehr wehtun.

Wieso ich das getan habe ist schwer zu beantworten und jetzt ärger ich mich auch selber darüber, aber wichtig ist, dass ich es erkannt habe.

Klar wird man im Leben oft von anderen Menschen entäuscht, aber wenn das ausartet, dann liegt es an einem selber, weil man es zuläßt, obwohl es nicht mehr gut ist.

Mir ist klar geworden, dass ich mir von den MÄnnern immer sehr viel habe gefallen lassen. Die haben mich aufs Übelste ausgenutzt und ich habe zwar versucht mich zu wehren und oft Nein gesagt. Aber einfach nicht oft genug und auch nicht wirklich von ganzem Herzen.
Das Nein sagen war mehr ein Hilferuf, dass der Mann sich endlich für mich ändert.
Aber das ist nie passiert und wäre auch in Zukunft nicht passiert. Menschen sind nunmal wie sie sind und Du hast nur dann eine Chance glücklich zu sein, wenn Du Dir Menschen suchst, die wirklich zu Dir passen.
Die Dich respektieren und es ehrlich mit Dir meinen.
Das haben deine vorherigen Freunde ganz sicher nicht, sonst hätten sie sich nicht so verhalten.
Denn wenn man jemanden wirklich liebt, dann tut man ihm nicht ständig extra weh.

Natürlich hast Du jetzt Angst, dass Dir das wieder passiert.
Aber da bist Du selber dabei!
Du weißt was Dir gut tut und was nicht und wenn ein Mann etwas tut, was Dir nicht gut tut, dann mußt Du bereit sein Stopp zu sagen und darfst es nicht zulassen.

Es gibt genug von diesen Typen, die einen eh nur ausnutzen wollen, aber irgendwo gibt es sicher auch noch MÄnner die nicht so sind.

Und ganz wichtig. Du mußt erstmal anfangen Dich selber zu mögen. Denn wenn Du das nicht tust, dann kannst Du auch nicht von anderen erwarten, dass sie dich mögen.
Das ist mit so einer negativen Einstellung gar nicht so einfach, aber das ist der einzige Weg dauerhaft glücklich zu sein.

Egal was Dir andere bisher angetan haben. Du hast es nicht verdient, denn Du bist ein einzigartiger und besonderer Mensch und da kannst Du stolz drauf sein. Und niemand hat das Recht Dir ein schlechtes Gefühl zu machen.
Und die, die es tun haben das Problem, nicht Du!!!

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18. August 2005 um 12:49
In Antwort auf kristall2001

Vielen Dank
für eure Antworten, aber irgendwie schaff ichs nicht von dieser Phase loszukommen. Ich vermisse die Zeit in der ich unbeschwert leben konnte und auch Freude daran hatte. Natürlich hab ich schon damals Schicksalsschläge erleben müssen, aber ich bin damit besser klar gekommen, weil meine Einstellung zum Leben anders war. Mittlerweile nach weiss ich nicht wievielen Schlägen und Dämpfern kann ich das ganze nicht mehr so unbeschwert sehen und frag mich echt was das ganze soll. Dadurch hab ich mich auch geändert und stelle alles in Frage. Ich muss immer wissen, warum, wieso, weshalb und wenn ich keine Antworten darauf bekomme, grüble ich tagelang nur rum. ich versuch mich natürlich schon abzulenken, aber nach einer gewissen Zeit, kreist alles wieder um dieses Thema.

Mittlerweile ist es schon soweit, dass ich durch meine Launen und meine negative Einstellung alle um mich herum vergraule, obwohl ich das gar nicht will. Ich geb mir ja Mühe, dass man mir nicht anmerkt wies mir geht, aber irgendwie schaff ichs halt doch nicht mich jede Sek. zusammenzureissen.

Naja ich hoffe einfach dass bessere Zeiten kommen. Egal in welcher Hinsicht. Ich möchte einfach nur wieder glücklich sein und unbeschwert sein, auch wenns nur für eine kurze Zeit ist.

hey kristall,
ich schließ mich meinen vorschreiberinnen an, sehe es im großen und ganzen genauso.

vielleicht bedarf es dazu auch bei dir einiger zwischenschritte. mich haben diese (guten, das bestreite ich gar nicht) positiven suggestionen einfach nicht im kern erreicht; sie waren eine zeitlang ein trost, aber gegen die verzweiflung, meine unbeschwertheit verloren zu haben, haben sie auf dauer nichts ausrichten können.

tiefgreifend heilender war es, als ich die ganze zusammenreißerei sein ließ und endlich mal so richtig getrauert hab, den verlust beweint habe, ihn mir dadurch auch bewusst gemacht hab. und zwar so richtig und nicht immer nur ein scheibchen, das ich dann schnell wieder zurückgeschoben hab.
bei mir ist es ein anderes lebensthema, das diese gefühle auslöst, aber ich denke, man kann das end-gefühl doch ganz gut vergleichen.

ich weiß nicht, wie du mit *schuld* und *verantwortung* umgehst ... ich mag tendenziell die herangehensweise ala "ich hab zugelassen, dass ..." anstatt "ich wurde ..." - bestimmt auch deswegen, um sich viele fragen selbst beantworten zu können.
weitergekommen bin ich mit dem thema allerdings erst, als ich alle fünfe gerade sein lassen konnte und so richtig schön selbstgerecht die anderen, die beteiligten, die bösen, die schuldigen und die welt beschimpft hab.
da ist nochmal so einiges an unrat herausgekommen, was mich als ballast daran hinderte, diese gedankengänge vollständig abzustreifen - man hört (und denkt) ja immer, dass es einen nicht weiterbringt, wenn man seine eigenverantwortung abgibt, aber als zwischenschritt im prozess war es pures gold wert, komplette trauerarbeit zu leisten. so als hätte ich mir auf dieser talfahrt *schwung* geholt, um aus dem kreislauf herauszukommen, um über den berg zu kommen sozusagen.
vielleicht kannst du mit diesen gedanken ja etwas anfangen.

liebe grüße

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18. August 2005 um 13:17

Vielleicht hilfreich?
Mir ging es auch mal so und eine Freundin hat mir geraten, aufzuschreiben, wie ich meine Exfreunde sehe. Das klingt sehr simpel, hat mir aber echt geholfen, weil ich ein bestimmtes Muster erkennen konnte, auf das ich jedes Mal hereingefallen bin. Dadurch, dass mir das klar geworden ist, fiel es mir wieder viel leichter, allgemein auf Menschen zuzugehen. Viel Glück!

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18. August 2005 um 14:00

Danke nochmals!
Finde ich echt sehr nett von euch allen, dass ihr euch mein Problem durchgelesen habt und mir auch darauf geantwortet habt.

Es sind sehr viele Denkanstösse dabei, mit denen ich bestimmt schon mal was anfangen kann und aufhöre das ganze so schwarz zu sehen.

Vielen Dank nochmals und ich werde mal versuchen (auch mit den Tipps die ihr mir gegeben habt) aus dem Tief in dem ich momentan hänge rauszukommen.

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18. August 2005 um 19:11

Kenne das auch..
Seit ich mit meinem Freund zusammen bin, geht es mir genau wie dir.. Und ich finde es echt schade, dass wir uns so von den Männern abhängig machen... und das Sie immer so ein Mist mit uns machen...

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