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Drogen, ADHS und CO

24. April um 22:29 Letzte Antwort: 25. April um 17:38

Hallo ihr lieben ,

Mein Freund und ich sind jetzt ein halbes Jahr zusammen und wenn wir uns sehen sind wir beide immer sehr glücklich. Die meiste Zeit zumindest.
Er war schon immer ein ziemlich intelligenter Junge, hatte aber viele Probleme mit seinen Eltern in der Kindheit. Mit elf Jahren wurde ADHS bei ihm diagnostiziert. 
In der Schule konnte er sich dadurch nie wirklich konzentrieren und er hat sich somit auch eher auf andere Dinge fokussiert. Vorallem in der Oberstufe hat er viel geschwänzt, hat angefangen zu kiffen und seine Noten wurden immer schlechter.
Mit 18, nachdem ihm alles zu viel wurde, ist er ausgezogen und hat die Schule gewechselt.
Seit dem Auszug und Schulwechsel haben sich seine Noten enorm verbessert.
Als ich ihn letztes Jahr kennengelernt habe ich schon gemerkt, dass er etwas anders tickt als andere Jungen. Er war immer schon stark von seiner Meinung überzeugt, weiss immer alles besser, ist leicht zu reizen und ebenfalls sehr stur. Das Erschwernis an der ganzen Sache ist, dass er zusätzlich ein sehr verkopfter Mensch ist und alle Probleme in sich reinfrisst. Den Stress von der Schule, sein ADHS, usw. . Um diesem Stress zu entgehen raucht er und manchmal nimmt er sogar starke Drogen. Er sagt immer danach geht es ihm besser aber ich merke, dass eher genau das Gegenteil der Fall ist. Denn nach dem Konsum bekommt er wie solch kleine Depressionen und ist wie in einem schwarzen tiefen Loch gefangen. 
Ich würde ihm in solchen Sotuation gerne helfen aber er blockt immer ab. Da ich anti sämtliche Drogen und Alkohol bin sagt er ich könnte ihm sowieso nicht helfen und ich verstehe das alles nicht. Da kommt seine "Sturness" heraus. Zusätzlich verletzten mich die Dinge die er zu mir sagt schon etwas und ziehen mich immer enorm mit runter. Ich schiebe das ganze immer auf die "Krankheit" weiß aber nicht was ich machen kann damit es ihm und auch mir besser geht:/
 

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25. April um 1:16

Du kannst gar nichts machen, ihr habt komplett unterschiedliche Ansichten vom Leben und werdet nie auf einen Nenner kommen, er will ja auch gar nichts ändern. Ihr passt nicht zusammen, wenn die Verliebtheitsphase vorbei ist werdet ihr wahrscheinlich getrennte Wege gehen. 

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25. April um 2:17
In Antwort auf chiara.oz

Hallo ihr lieben ,

Mein Freund und ich sind jetzt ein halbes Jahr zusammen und wenn wir uns sehen sind wir beide immer sehr glücklich. Die meiste Zeit zumindest.
Er war schon immer ein ziemlich intelligenter Junge, hatte aber viele Probleme mit seinen Eltern in der Kindheit. Mit elf Jahren wurde ADHS bei ihm diagnostiziert. 
In der Schule konnte er sich dadurch nie wirklich konzentrieren und er hat sich somit auch eher auf andere Dinge fokussiert. Vorallem in der Oberstufe hat er viel geschwänzt, hat angefangen zu kiffen und seine Noten wurden immer schlechter.
Mit 18, nachdem ihm alles zu viel wurde, ist er ausgezogen und hat die Schule gewechselt.
Seit dem Auszug und Schulwechsel haben sich seine Noten enorm verbessert.
Als ich ihn letztes Jahr kennengelernt habe ich schon gemerkt, dass er etwas anders tickt als andere Jungen. Er war immer schon stark von seiner Meinung überzeugt, weiss immer alles besser, ist leicht zu reizen und ebenfalls sehr stur. Das Erschwernis an der ganzen Sache ist, dass er zusätzlich ein sehr verkopfter Mensch ist und alle Probleme in sich reinfrisst. Den Stress von der Schule, sein ADHS, usw. . Um diesem Stress zu entgehen raucht er und manchmal nimmt er sogar starke Drogen. Er sagt immer danach geht es ihm besser aber ich merke, dass eher genau das Gegenteil der Fall ist. Denn nach dem Konsum bekommt er wie solch kleine Depressionen und ist wie in einem schwarzen tiefen Loch gefangen. 
Ich würde ihm in solchen Sotuation gerne helfen aber er blockt immer ab. Da ich anti sämtliche Drogen und Alkohol bin sagt er ich könnte ihm sowieso nicht helfen und ich verstehe das alles nicht. Da kommt seine "Sturness" heraus. Zusätzlich verletzten mich die Dinge die er zu mir sagt schon etwas und ziehen mich immer enorm mit runter. Ich schiebe das ganze immer auf die "Krankheit" weiß aber nicht was ich machen kann damit es ihm und auch mir besser geht:/
 

Bei adhs musst du eines wissen er hat in gewissen sachen extreme schwächen und ist in gewissen sachen unschlagbar.
Denn eizigen tipp denn ich fir geben kann wenn du ihm helfen willst.
das er sein adhs nicht als krankheit sieht sondern als segen und er sich darauf fokosieren soll wo er richtig gut ist.
weil adhs macht nix anderes als das der körper sagt ich will was machen das kann mann gut ins positive umsetzen bei arbeiten wo es immer was zu tun gibt.
Mann handhabt die leute einfach immer falsch weil die heutigen menschen nicht mit wem umgehen könner der nur so vor energie strotzt.
wer adhs hat ist sehr intligent und ausdauernd aber nur wenn mann es auch aktzeptiert wo die schwächen sind und das positive.
und noch nen kleiner tipp er soll aktiv was machen sport anspruchsvolle sachen wo er immer was machen muss

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25. April um 2:23

noch was solte er concerta oder ritalin oder ander medikammente gegen das adhs nehmen er soll sie langsam absetzen denn die machen ihn zwar rühger aber schädigen ihn auch sein potenzial komplett rauszuholen.
Leute mit adhs sind anstrengend ja aber sehr schlaue menschen. Und das ist was sie fokusieren sollen ihre stärken nicht ihre schwächen.
ich habe selber adhs und mir gehts ohne ritalin besser. Aber es dauert bis sich der körper drangewöhnt.
Weil die tabletten wie ein suchtmittel sind

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25. April um 5:38
In Antwort auf chiara.oz

Hallo ihr lieben ,

Mein Freund und ich sind jetzt ein halbes Jahr zusammen und wenn wir uns sehen sind wir beide immer sehr glücklich. Die meiste Zeit zumindest.
Er war schon immer ein ziemlich intelligenter Junge, hatte aber viele Probleme mit seinen Eltern in der Kindheit. Mit elf Jahren wurde ADHS bei ihm diagnostiziert. 
In der Schule konnte er sich dadurch nie wirklich konzentrieren und er hat sich somit auch eher auf andere Dinge fokussiert. Vorallem in der Oberstufe hat er viel geschwänzt, hat angefangen zu kiffen und seine Noten wurden immer schlechter.
Mit 18, nachdem ihm alles zu viel wurde, ist er ausgezogen und hat die Schule gewechselt.
Seit dem Auszug und Schulwechsel haben sich seine Noten enorm verbessert.
Als ich ihn letztes Jahr kennengelernt habe ich schon gemerkt, dass er etwas anders tickt als andere Jungen. Er war immer schon stark von seiner Meinung überzeugt, weiss immer alles besser, ist leicht zu reizen und ebenfalls sehr stur. Das Erschwernis an der ganzen Sache ist, dass er zusätzlich ein sehr verkopfter Mensch ist und alle Probleme in sich reinfrisst. Den Stress von der Schule, sein ADHS, usw. . Um diesem Stress zu entgehen raucht er und manchmal nimmt er sogar starke Drogen. Er sagt immer danach geht es ihm besser aber ich merke, dass eher genau das Gegenteil der Fall ist. Denn nach dem Konsum bekommt er wie solch kleine Depressionen und ist wie in einem schwarzen tiefen Loch gefangen. 
Ich würde ihm in solchen Sotuation gerne helfen aber er blockt immer ab. Da ich anti sämtliche Drogen und Alkohol bin sagt er ich könnte ihm sowieso nicht helfen und ich verstehe das alles nicht. Da kommt seine "Sturness" heraus. Zusätzlich verletzten mich die Dinge die er zu mir sagt schon etwas und ziehen mich immer enorm mit runter. Ich schiebe das ganze immer auf die "Krankheit" weiß aber nicht was ich machen kann damit es ihm und auch mir besser geht:/
 

Hallo Chiara,

Ob es dir selber besser geht, wenn es ihm besser geht, ist noch gar nicht erwiesen und sollte es so sein, hättest eher du ein Problem. Es ist weder deine Aufgabe noch sinnvoll und er selbst will es auch nicht. Du kannst eure gemeinsame Zeit genießen und ihn danach seiner Wege gehen lassen. Und vieles spricht dafür, dass dieses danach eben jetzt ist.

Freundliche Grüße, Christoph

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25. April um 7:46
In Antwort auf chiara.oz

Hallo ihr lieben ,

Mein Freund und ich sind jetzt ein halbes Jahr zusammen und wenn wir uns sehen sind wir beide immer sehr glücklich. Die meiste Zeit zumindest.
Er war schon immer ein ziemlich intelligenter Junge, hatte aber viele Probleme mit seinen Eltern in der Kindheit. Mit elf Jahren wurde ADHS bei ihm diagnostiziert. 
In der Schule konnte er sich dadurch nie wirklich konzentrieren und er hat sich somit auch eher auf andere Dinge fokussiert. Vorallem in der Oberstufe hat er viel geschwänzt, hat angefangen zu kiffen und seine Noten wurden immer schlechter.
Mit 18, nachdem ihm alles zu viel wurde, ist er ausgezogen und hat die Schule gewechselt.
Seit dem Auszug und Schulwechsel haben sich seine Noten enorm verbessert.
Als ich ihn letztes Jahr kennengelernt habe ich schon gemerkt, dass er etwas anders tickt als andere Jungen. Er war immer schon stark von seiner Meinung überzeugt, weiss immer alles besser, ist leicht zu reizen und ebenfalls sehr stur. Das Erschwernis an der ganzen Sache ist, dass er zusätzlich ein sehr verkopfter Mensch ist und alle Probleme in sich reinfrisst. Den Stress von der Schule, sein ADHS, usw. . Um diesem Stress zu entgehen raucht er und manchmal nimmt er sogar starke Drogen. Er sagt immer danach geht es ihm besser aber ich merke, dass eher genau das Gegenteil der Fall ist. Denn nach dem Konsum bekommt er wie solch kleine Depressionen und ist wie in einem schwarzen tiefen Loch gefangen. 
Ich würde ihm in solchen Sotuation gerne helfen aber er blockt immer ab. Da ich anti sämtliche Drogen und Alkohol bin sagt er ich könnte ihm sowieso nicht helfen und ich verstehe das alles nicht. Da kommt seine "Sturness" heraus. Zusätzlich verletzten mich die Dinge die er zu mir sagt schon etwas und ziehen mich immer enorm mit runter. Ich schiebe das ganze immer auf die "Krankheit" weiß aber nicht was ich machen kann damit es ihm und auch mir besser geht:/
 

" Er sagt immer danach geht es ihm besser aber ich merke, dass eher genau das Gegenteil der Fall ist."

D h, du glaubst ihm nicht.

Bei dir merke ich das du hier fragst , damit du schlüssig mit deinem Merken bist.

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25. April um 10:58
In Antwort auf derunbekannte1994

Bei adhs musst du eines wissen er hat in gewissen sachen extreme schwächen und ist in gewissen sachen unschlagbar.
Denn eizigen tipp denn ich fir geben kann wenn du ihm helfen willst.
das er sein adhs nicht als krankheit sieht sondern als segen und er sich darauf fokosieren soll wo er richtig gut ist.
weil adhs macht nix anderes als das der körper sagt ich will was machen das kann mann gut ins positive umsetzen bei arbeiten wo es immer was zu tun gibt.
Mann handhabt die leute einfach immer falsch weil die heutigen menschen nicht mit wem umgehen könner der nur so vor energie strotzt.
wer adhs hat ist sehr intligent und ausdauernd aber nur wenn mann es auch aktzeptiert wo die schwächen sind und das positive.
und noch nen kleiner tipp er soll aktiv was machen sport anspruchsvolle sachen wo er immer was machen muss

Sie fragt, was sie machen soll und du schreibst hier quasi an ihn, was soll das bringen? 

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25. April um 17:34

Hallo Chiara, ich glaube die Situation zwischen dir und deinem Freund ist etwa gleich wie zwischen mir und meiner Freundin, wenn ich auch mein exzessiver Drogenkonsum mehr oder weniger überwunden ist und ich mein Leben gut regeln kann und das auch zwichen mir und meiner Freundin funktioniert.

Ich glaube gerade wichtig für Personen mit ADS ist, dass sie sich mit sich selber und ihrer Charakterzügen und Bedürfnissen auseinandersetzen. die betonung liegt auf dem Selber. Druck von Aussen oder eine negative Beurteilung von ADS-spezifischen Verhaltensweisen bringen meiner Meinung nach wenig. 

Bei deinem Post hier lese ich, dass du ihn tendenziell infantilisierst. Du urteilst sehr stark über sein Verhalten und schiebst negative Verhaltensweisen auf seine Krankheit ab, du nimmst ihm seine Verantwortlichkeit. Du schreibst, dass er manchmal Dinge zu dir sagt, die dich verletzen und schiebst das auf sein ADS ab. Wenn es beleidigende Dinge sind, so sollst du ihm zu verstehen geben, dass das nicht geht. Du bist eine Person die eine gute Behandlung verdient und auch Leute mit ADS können sich bemühen, eine gute Partnerschaft zu erhalten. Kommt natürlich darauf an, was für Dinge er zu dir sagt, und wieso er die sagt.
Du urteilst sehr stark über seinen Drogenkonsum. Wie du schreibst, bist du sehr gegen Drogen und Alkohol und ich könnte mir vorstellen, dass du deine Meinung stark vertrittst. Wichtig finde ich hier, dass du das nur als deine Meinung ansiehst. Menschen mit ADS haben laut Wissenschafft eine veränderte Hirnstruktur, weswegen sie eher Drogen zugeneigt sind. Wichtig wäre vielleicht zu wissen, was für Drogen er konsumiert. Harte Drogen ist ein begriff, der nichts mit dem tatsächlichen Schädlichkeitspotential von Drogen zu tun hat - Alkohol (was nicht mal als Droge angesehen wird) hat ein riesen Schädlichkeitspotential, Drogen wie LSD und MDMA ein eher geringes (siehe Studien). Wichtig ist der richtige Umgang mit solchen Substanzen. Hier ist dein Freund verantwortlich, dass er zeigt, dass er verantwortungsvoll mit solchen Substanzen umgehen kann, in einer Weise, wie es ihm nützt. (Ja, Drogen können das Leben durchaus bereichern, Gras wird in einigen Ländern gegen ADS verschrieben und auch "harte" Drogen wie LSD haben ihre Berechtigung in der persönlichen Entwicklungsgeschichte eines Erwachsenen, darum werden sie seit neustens auch wieder in der Psychotherapie angewandt). Du schreibst, er hätte nach Wochenenden manchmal Depressionsartige Zustände: ist natürlich eine Frage, ob das nur deine Ansicht ist oder auch die Realität, wenn das der Fall ist, ist das natürlich ein Hinweis darauf, dass er nicht mit seinem Substanzkonsum umgehen kann, ohne dass es ihn schadet. Und wenn er oft "Depressiv" oder verkatert ist wegen Drogen/Alkoholkonsum am Tag davor, wenn ihr etwas zusammen macht, dann ist das natürlich etwas, was nicht nur ihn negativ beeinflusst, sondern auch ihn. Hier sollte er durchaus an seinem Konsummuster ansetzen und etwas verändern, aber so, dass Rauscherfahrung in einer kontrollierten Form ihren Platz finden, wenn er das will. 
Auch das er viel raucht ist natürlich ein schädliches Konsummuster für ihn. Hier könntest du ihn Fragen, ob er nicht sein Rauchen durch etwas anderes was gute Gefühle auslöst ersetzen will, zum Beispiel Fitness. Ich habe vor einem Jahr aufgehört zu rauchen und habe als Ersatz viel Sport angefangen zu treiben. Aber hier ist es auch seine Entscheidung, wie er mit seinem Leben umgeht. 

Ich könnte mir vorstellen, dass ihr ein Muster in eurer Beziehung habt, wonach du stark über sein Leben urteilst und dich in eine moralisch bessere position bringst (schliesslich ist Drogenkonsum eher moralisch negativ konnotiert) und du darum das Gefühl hast, nur deine Ansicht hätte Berechtigung. 
Wichtig ist hier, herauszufinden, welche Bedürfnisse ihr beide habt und welchen Weg ihr gehen könnt, um eine für beide schöne Beziehung zu gestalten. Das er sich genau so verhält, wie für dich logisch und normal ist, kannst du aber nicht erwarten, auch wenn du dies sicher zu einem Stück weit tust. 

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25. April um 17:38

Noch als kleiner Antrag: wenn du nicht zu stark über ihn urteilst und ihn (und auch zb seinen Konsum) verstehen versuchst, wird er dich auch als vertrauensperson ansehen und eine tiefe Verbindung zu anderen Menschen ist das beste Mittel gegen eine Sucht.
Aber dafür ist VIEL! Kommunikation wichtig. Meine Freundin und ich sind seit 3 Jahren zusammen und das zweite Jahr war sehr geprägt von Streit, weil wir nicht kommunizieren konnten. Aber es lohnt sich, weil man am Schluss lernt, was eine wirklich tiefe Beziehung zu einem Menschen ist, den man liebt.

Natürlich viel glück euch beiden

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