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DOs und DONTs in einer Beziehung

27. Mai 2009 um 9:29

Hallo Ihr Lieben,

angeregt durch einige Diskussionen im Untreue-Forum möchte ich heute mal eine kleine Umfrage starten.

Was "braucht" Ihr unbedingt in einer Beziehung, was gehört für Euch dazu, damit sie glücklich und erfüllt ist, welche "Ansprüche" sollte Euer Partner mindestens erfüllen - und was darf überhaupt nicht sein? Was würde bei Euch zur Trennung führen, wäre unverzeihlich oder nicht mehr tolerierbar? Was geht so gar nicht?

Und meine letzte Frage: Ändern sich Einstellungen zu Werten oder Ansprüchen im Laufe der Zeit durch die gemachten Erfahrungen und wenn ja, wo war das bei Euch der Fall?

Ich freue mich auf viele unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungswerte / Meinungen und wünsche uns allen eine interessante und anregende Diskussion.



Einen schönen Tag wünscht Euch das chaosherz

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27. Mai 2009 um 9:47

Aaalso:
1) ich brauche in einer beziehung: treue, ehrlichkeit, offen über ALLES reden zu können. rückzugsmöglichkeiten, ohne dass der andere es persönlich nimmt, zärtlichkeit, leidenschaft, natürlich liiiiebe und vertrauen.

2) ansprüche..... hmmm.... *überleg* dass aussehen spielt schon ne gewisse rolle. jeder der das abstreitet, der lügt!!!!!! ABER: dass aussehen ist nicht dass A und O. aber gefallen sollte er mir schon. ansonsten sollte er die eigenschaften von 1) erfüllen und genauso denken.

zu einer trennung würde mich führen, wenn er mich nicht gut behandelt, mir fremdgehen würde, mich unterdrücken wollte oder ständig lügen würde (krasse lügen meine ich damit). wenn er absolut unzuverlässig wäre und er mich ständig alleine alles machen lassen würde und er faul auf der haut rum liegt und sich gehen läßt.

unverzeihlich wäre für mich ein seitensprung mit GV. wenn er ne andere frau "nur" küssen würde, könnte ich VIELLEICHT darüber hinweg sehen. aber in der situation müsste ich sein um es genau sagen zu können. aber GV mit jemand anderem geht GAAAR NICHT

3) ja meine einstellung und ansprüche hat sich im laufe der jahre geändert. mit anfang zwanzig achtet man auch GANZ andere sachen als mit ende zwanzig. ich wollte vorher immer einen mann mit dem man pferde stehlen kann und der etwas verrückt ist. der viel weg gehen will und ein geselliger mensch ist. heute ist das zwar noch genauso, aber mittlerweile sind mir andere dinge wie: erhlichkeit, verläßlichkeit, ruhe, mit beiden beinen im leben stehen und korrektheit wesentlich wichtiger als sie mir noch vor 10 jahren waren. von daher bin ich 100%ig davon überzeugt, dass JEDER seine einstellungen und ansprüche durch erfahrungen und das älter werden (= vernünfiger werden) ändert.

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27. Mai 2009 um 9:52

Schöner Thread!
Guten Morgen liebes Chaosherz,

dann will ich doch gleich mal meinen Senf dazugeben :

DOs/ brauche ich: Liebe, Ehrlichkeit, Offenheit, Nähe und trotzdem Freiheit, Wärme, das Gefühl ich selbst sein zu können

DONTs/ geht gar nicht: Untreue, Unehrlichkeit, emotionale Kälte, das Gefühl auf der Stelle zu treten

Das wichtigste ist für mich eigentlich das Gefühl, dass beide an der Beziehung etwas tun, daran und an sich arbeiten und wir uns gemeinsam weiterentwickeln. Dazu gehören für mich unweigerlich Ehrlichkeit, Treue, Offenheit und ganz viel Liebe.

Wenn ich das Gefühl habe belogen oder betrogen zu werden, nicht geliebt zu werden oder merke, dass nur ich an der Beziehung arbeite und etwas dafür tue dann ist das der Anfang vom Ende...

Bei was ich mich grundsätzlich trennen würde kann ich gar nicht sagen. Früher war ich immer der Meinung bei Untreuer. Inzwischen muss ich sagen, dass ich das nicht mehr pauschal beantworten kann. Meine letzte Trennung erfolgte, weil ich einfach keine Gefühle mehr für meinen damaligen Partner hatte. Ich hatte den Zeitpunkt, wo noch etwas zu retten gewesen wäre, einfach übersehen...

Die Einstellung und Ansprüche ändern sich auf alle Fälle! Am Anfang meiner jetzigen Beziehung wollte ich einfach nur eine lockere Beziehung mit Spaß den ich vorher nicht hatte... Nach einer ersten großen Krise (so eine Art untreue in der virtuellen Welt...) habe ich erst gemerkt, wie tief meine Gefühle für meinen Freund schon gehen und wir haben durch viele Gespräche diese Krise gemeistert und sind jetzt glücklicher als vorher... Aus diesem Grund kann ich auch die Trennungsfrage nicht mehr spontan beantworten. Trennen würde ich mich dann, wenn ich keine oder nicht mehr ausreichende Gefühle hätte oder mein Partner mich so verletzt hätte, dass dies nicht mehr zu kitten ist.


Liebe Grüße
Polomaus

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27. Mai 2009 um 10:19

DOs & DONTs
DO/Was in einer Beziehung für mich dazugehört:: Liebevoll, Treue, Vertrauen, Das Gefühl haben geliebt zu werden, gemeinsame Unternehmungen, Freiraum, zärtlichkeit, gegenseitiges wert schätzen, sich für den liebsten zeit nehmen

DONT: Fremdgehen, Lügen, Untreue, Verbote/Drohungen, Einengungen, alles selbstverständlich sehen, keine zeit für zweisamkeit finden, über alles rummeckern, kein liebevoller Umgang

Was ich nicht verzeihen könnte: Fremdgehen

mehr fällt mir jetzt nicht ein

Tolle Umfrage

Lg Ash


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27. Mai 2009 um 10:51

Hallo, na dann mal los
Ich brauche in meiner Partnerschaft viel Zärtlichkeit, viel Reden und erfüllenden Sex.
ich brauche Humor und ich brauche Sicherheit, dass er am nächsten Tag auch noch da ist, wenns mal Streit gibt.
ich brauche Anerkennung und Verständnis, wenn ich ein Problem oder Ängste habe.

Ein No-Go in meiner Beziehung wäre Untreue, agressives Verhalten, Trinken, Spielsucht, Ausländerfeindlichkeit, enorm soziale Inkompetenz, Machtspiele und ständig egoistisches Verhalten.
Ein No-Go wäre auch für mich eine Fernbeziehung, oder eine Beziehung, in der man sich wöchentlich nur zweimal sieht. Ein No-Go wäre für mich, mit meinem Partner NICHT zusammenzuwohnen und NICHT an seinem Leben teilnehmen zu können. In den ersteren Punkten kämme ich sicher nicht um die Trennung umhin, in den letzteren wahrscheinlich erst nach einer gewissen Zeit des Unerträglichen.

letzte Frage: ja, Einstellungen änderten sich bei mir aufgrund von Erfahrungen. Aufgrund der Erfahrungen habe ich gelernt zu erkennen, welche Bedürfnisse ich habe und welche nicht. Hatte ich vorher *zuviel Augen* zugedrückt, nur um in einer Beziehung zu bleiben oder eine zu bekommen, die von Anfang an schon zum Scheitern verurteilt war, bin ich heute ständig am Arbeiten daran, eine Beziehung auf ganz anderer Basis zu führen.

Das ist ein Lernprozess und eigentlich hört er nie auf
Auch die Werte haben sich verschoben. Heute sind für mich Kleinigkeiten viel wert, die mich in jungen Jahren überhaupt nicht gekratzt haben.
Man wird älter, reifer und vor allem hat man eine Menge gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Viele der schlechten hätt ich mir ersparen könne, wenn ich das Wissen von heute gehabt hätte. So läufts aber nicht und das gute dran ist auch, dass mich diese Erfahrungen geprägt haben und zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.
Warum sollte man damit nicht zufrieden sein und sagen YEAR!

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27. Mai 2009 um 10:54
In Antwort auf koharu_12327927

Hallo, na dann mal los
Ich brauche in meiner Partnerschaft viel Zärtlichkeit, viel Reden und erfüllenden Sex.
ich brauche Humor und ich brauche Sicherheit, dass er am nächsten Tag auch noch da ist, wenns mal Streit gibt.
ich brauche Anerkennung und Verständnis, wenn ich ein Problem oder Ängste habe.

Ein No-Go in meiner Beziehung wäre Untreue, agressives Verhalten, Trinken, Spielsucht, Ausländerfeindlichkeit, enorm soziale Inkompetenz, Machtspiele und ständig egoistisches Verhalten.
Ein No-Go wäre auch für mich eine Fernbeziehung, oder eine Beziehung, in der man sich wöchentlich nur zweimal sieht. Ein No-Go wäre für mich, mit meinem Partner NICHT zusammenzuwohnen und NICHT an seinem Leben teilnehmen zu können. In den ersteren Punkten kämme ich sicher nicht um die Trennung umhin, in den letzteren wahrscheinlich erst nach einer gewissen Zeit des Unerträglichen.

letzte Frage: ja, Einstellungen änderten sich bei mir aufgrund von Erfahrungen. Aufgrund der Erfahrungen habe ich gelernt zu erkennen, welche Bedürfnisse ich habe und welche nicht. Hatte ich vorher *zuviel Augen* zugedrückt, nur um in einer Beziehung zu bleiben oder eine zu bekommen, die von Anfang an schon zum Scheitern verurteilt war, bin ich heute ständig am Arbeiten daran, eine Beziehung auf ganz anderer Basis zu führen.

Das ist ein Lernprozess und eigentlich hört er nie auf
Auch die Werte haben sich verschoben. Heute sind für mich Kleinigkeiten viel wert, die mich in jungen Jahren überhaupt nicht gekratzt haben.
Man wird älter, reifer und vor allem hat man eine Menge gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Viele der schlechten hätt ich mir ersparen könne, wenn ich das Wissen von heute gehabt hätte. So läufts aber nicht und das gute dran ist auch, dass mich diese Erfahrungen geprägt haben und zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.
Warum sollte man damit nicht zufrieden sein und sagen YEAR!

Oh Gott klingt ja so also ob ich steinalt wär,
ich bin 41

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27. Mai 2009 um 13:13

...
DOs:
- Liebe
- Freundschaft
- Loyalität
- Vertrauen (Wenn ich was sage, erwarte ich, dass man mir glaubt)
- Ehrlichkeit
- Kompromissbereitschaft
- Auch mal alleine klarkommen können
- Freiheit bzgl. Umgang mit anderen Menschen
- Freiwilligkeit
- Klarheit bzgl. der Absichten und Ziele in Beziehungshinsicht, kein ständiges Hin und Her
- Achtung und Respekt, auch im Streitfall
- Kritikfähigkeit + Fähigkeit, Probleme sachlich zu besprechen
- Selbstbewusstsein, Grenzen setzen können
- Arbeitsteilung (Haushalt)
- Kompatible Weltanschauungen und Ziele
- Unterstützung bei der Erreichung der persönlichen Ziele
- Wünsche klar äußern
- Sinn für Ästhetik (muss nicht meiner sein, aber bitte irgendeiner)
- Direktheit (Kein Rumgerede um den heißen Brei bitte!)

DONTs:
- Eifersucht
- Kontrolle
- Rechtfertigungen
- Klammern / Kletten
- Ständiges Aufmerksamkeitsbedürfnis
- Gezicke
- Ehrlichkeit nicht vertragen
- Unfähigkeit, sich festzulegen
- Hoher Sextrieb
- Kinderwunsch
- Religiosität
- Chauvinismus
- Genörgel ohne konkrete Ansagen
- Respektlosigkeit
- Handgreiflichkeiten
- Keine Visionen und Ziele
- Mittelmaß
- Dummheit
- Aussehen jenseits der Ekelgrenze
- Bescheuerte Erwartungen (z.B. dass man dem Partner die Wünsche von den Augen ablesen soll)

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27. Mai 2009 um 13:22

Wow... das ist ja schon mal sehr interessant!!!
Was mich gerade überrascht hat, dass das "Thema Nr. 1" bei den Frauen wohl eine eher untergeordnete Rolle spielt bzw. vielleicht wird es ja auch als "stimmig" vorausgesetzt.

Sind Eure letzten / derzeitigen Beziehungspartner Euch eher ÄHNLICH oder sind sie eher GEGENSÄTZLICH zu Euch?

Vielen Dank schon ma für Eure Postings (ich finde das super spannend!), lg und vielleicht schreiben ja auch mal ein paar Herrlicheiten...


Eure chaos

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27. Mai 2009 um 13:30
In Antwort auf ai_12886687

Wow... das ist ja schon mal sehr interessant!!!
Was mich gerade überrascht hat, dass das "Thema Nr. 1" bei den Frauen wohl eine eher untergeordnete Rolle spielt bzw. vielleicht wird es ja auch als "stimmig" vorausgesetzt.

Sind Eure letzten / derzeitigen Beziehungspartner Euch eher ÄHNLICH oder sind sie eher GEGENSÄTZLICH zu Euch?

Vielen Dank schon ma für Eure Postings (ich finde das super spannend!), lg und vielleicht schreiben ja auch mal ein paar Herrlicheiten...


Eure chaos

...
In den Zielen und Weltanschauungen sind wir uns ähnlich (jedoch nicht gleich), und im Temperament sind wir gegensätzlich, auch in einigen Stärken und Schwächen, die wir miteinander ausgleichen können.

Beispiel: Er ist eher cholerisch, er regt sich schnell auf aber genauso schnell wieder ab, hat eine recht forsche Art, die ihn oft weiterbringt, aber auch oft aneckt.
Ich habe ein phlegmatisches Temperament, mich regt so schnell nichts auf, ich versuche, die Dinge so neutral wie möglich zu sehen und zu relativieren (auch von verschiedenen Standpunkten aus). Ich kann in emotional aufgeladenen Situationen durch meine Neutralität gut vermitteln und bin ziemlich diplomatisch (wenn es meinem Ziel dient).
Wir haben uns innerhalb der letzten 3 Jahre ein wenig aneinander angepasst, d.h. ich habe mir etwas von seiner Forschheit angeeignet und er sich von meiner Diplomatie.

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27. Mai 2009 um 13:44

Re:
DOs:
Treue, Ehrlichkeit, Loyalität, Kommunikation, Humor, Respekt, Rücksicht, Kompromissbereitschaft, erfüllender Sex, Verantwortungsbewusstsein, ein paar Gemeinsamkeiten und regelmäßig Zeit füreinander

DON'Ts:
Natürlich das Gegenteil von oben; außerdem mag ich nichts was extrem ist (z.B. Computerfreak, Dauer-Party-Gast, Kampftrinker, Rechtsradikaler, Punk) und Menschen, die meinen sie müssten ihre Einstellung und ihre Überzeugung auf Biegen und Brechen nach außen tragen, jedem mitteilen und ständig provozieren!

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27. Mai 2009 um 14:20
In Antwort auf vesta_12503867

Re:
DOs:
Treue, Ehrlichkeit, Loyalität, Kommunikation, Humor, Respekt, Rücksicht, Kompromissbereitschaft, erfüllender Sex, Verantwortungsbewusstsein, ein paar Gemeinsamkeiten und regelmäßig Zeit füreinander

DON'Ts:
Natürlich das Gegenteil von oben; außerdem mag ich nichts was extrem ist (z.B. Computerfreak, Dauer-Party-Gast, Kampftrinker, Rechtsradikaler, Punk) und Menschen, die meinen sie müssten ihre Einstellung und ihre Überzeugung auf Biegen und Brechen nach außen tragen, jedem mitteilen und ständig provozieren!

Hallo Knautschkuh
(süsser Nick übrigens )

auch an Dich mal die Frage - inwieweit und durch welche Erfahrungen hat sich Dein "Wertesystem" mit der Zeit verändert? Gibt es etwas, was Du früher toleriert hättest, was heute Trennungsgrund wäre? Oder vielleicht anders herum - Dinge die Dir früher enorm wichtig waren, spielen die heute noch eine genau so grosse Rolle oder gab es da Verschiebungen?

Ist z.B. das mit den "Extremen" die nicht da sein dürften, schon immer wichtig für Deine Partnerwahl gewesen?

lg chaos

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27. Mai 2009 um 14:23
In Antwort auf esterya1

...
In den Zielen und Weltanschauungen sind wir uns ähnlich (jedoch nicht gleich), und im Temperament sind wir gegensätzlich, auch in einigen Stärken und Schwächen, die wir miteinander ausgleichen können.

Beispiel: Er ist eher cholerisch, er regt sich schnell auf aber genauso schnell wieder ab, hat eine recht forsche Art, die ihn oft weiterbringt, aber auch oft aneckt.
Ich habe ein phlegmatisches Temperament, mich regt so schnell nichts auf, ich versuche, die Dinge so neutral wie möglich zu sehen und zu relativieren (auch von verschiedenen Standpunkten aus). Ich kann in emotional aufgeladenen Situationen durch meine Neutralität gut vermitteln und bin ziemlich diplomatisch (wenn es meinem Ziel dient).
Wir haben uns innerhalb der letzten 3 Jahre ein wenig aneinander angepasst, d.h. ich habe mir etwas von seiner Forschheit angeeignet und er sich von meiner Diplomatie.

Danke...
das deckt sich mit meinen allgemeinen Beobachtungen absolut! Ich glaube, man sollte sich in den wichtigen Dingen (moralisch / ethische Werte, Überzeugungen, Zielen, Weltanschauung etc) ähnlich sein und charakterlich oder im Wesen genug Gegensätze haben, damit es spannend bleibt und man die Gelegenheit zu Reibung / Entwicklung hat.

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27. Mai 2009 um 14:26

Liebe sodele
danke erst mal für Dein Posting. Und auch an Dich noch einmal die Frage: Was konkret hat sich bei Dir an Einstellungen / Werten im Laufe der Beziehung(en) geändert? Und: bist Du nun eher verständnisvoller / nachsichtiger / geduldiger, was die "Macken" oder "Schwächen" Deines Partners angeht - oder bist Du jetzt viel bestimmter und konsequenter und "duldest" bestimmte störende Dinge jetzt weniger?

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27. Mai 2009 um 14:30

Liebe Moragh
im Moment treffen Dein und esteryas Steckbriefe am ehesten auch auf mein "Anforderungsprofil" zu. Ich frage mich gerade, ob das eine Frage der gelebten Jahre und Beziehungen ist.

Mal rein spekulativ: Was müsste geschehen, damit Du bei Deiner Frau ernsthaft über eine Trennung nachdenken würdest? Was ist Dein persönlicher Super-GAU in einer Beziehung, der Punkt, an dem man nicht mehr reden, verzeihen oder auch nur an eine Weiterführung denken wollte?

Lg an Dich, Du Glückliche

chaos

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27. Mai 2009 um 14:31
In Antwort auf koharu_12327927

Oh Gott klingt ja so also ob ich steinalt wär,
ich bin 41

Ich fand das Posting Klasse
und "alt" hört sich anders an.

Ganz liebe Grüsse und danke, chaos

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27. Mai 2009 um 14:33

Dankeschön
Vor allem für Deinen letzten Satz - in der Jugend, so habe ich den Eindruck - ist die Liste der "idealen Eigenschaften" von Traummann / Traumfrau ellenlang, je älter ich wurde, um so wichtiger wurde es für mich, darauf zu achten was ich nicht will, nicht brauche oder was mir nicht gut tut.

lg chaos

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27. Mai 2009 um 14:35

Gut geschrieben
und interessanter Standpunkt, liebe maybe. Es wäre toll, wenn Du auf den letzten Punkt meiner Fragen auch noch einmal eingehst, weil mich das sehr interessiert - was hat sich bei Dir in Bezug auf partnerschaftliche Eigenschaften geändert - und warum?

ganz liebe Grüsse und eine Umärmelung, chaos

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27. Mai 2009 um 14:38

Danke liebe cefeu
das ist ein sehr, sehr schönes Statement!



lg und einen schönen "Rest-Tag", chaos

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27. Mai 2009 um 14:42

DO und DONT
Da wir eine dom-devote Ehe mit deutlichem Machtgefälle führen, wirkt sich das bei uns auch auf die Dos und DONTs aus:

DOs
Von meinem Mann erwarrte ich Liebe, Zärtlichkeit, Ehrlichkeit, Führung, Verantwortung, Schutz, Geborgenheit und Treue
Er kann von mir Liebe, Hingabe, Ehrlichkeit, Demut, Gehorsam, absolute Treue erwwarten.

DONTs
Das ist für meinen Mann schwer zu sagen. Ich wäre bei Dingen wie Untreue natürlich tief getroffen, aber ich würde es hinnehmen müssen.
Für mich selber betrachte ich Untreue, Lügen, Hintergehen als ein absolutes DONT.

Scheiden würde ich mcih nie von ihm. ich bin seine Frau, und von meiner Seite aus wird sich das nicht ändern.

Ja, man kann seine EInstellungen ändern, ich tat dies, als ich mit 20 feststellte, dass das Leben einer karriereorientierten berufstätigen, emanzipierten Frau nicht das ist, was ich wirklich will, sondern das es auch andere Dinge gibt die Frau wichtig sein können.

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27. Mai 2009 um 14:43
In Antwort auf tabea_12969686

DOs & DONTs
DO/Was in einer Beziehung für mich dazugehört:: Liebevoll, Treue, Vertrauen, Das Gefühl haben geliebt zu werden, gemeinsame Unternehmungen, Freiraum, zärtlichkeit, gegenseitiges wert schätzen, sich für den liebsten zeit nehmen

DONT: Fremdgehen, Lügen, Untreue, Verbote/Drohungen, Einengungen, alles selbstverständlich sehen, keine zeit für zweisamkeit finden, über alles rummeckern, kein liebevoller Umgang

Was ich nicht verzeihen könnte: Fremdgehen

mehr fällt mir jetzt nicht ein

Tolle Umfrage

Lg Ash


Liebe Ashley
danke für Deine Beteiligung.

Ich musste gerade schmunzeln. Dein absolutes NO GO war auch mal meins. Ich habe imme rund in voller Überzeugung gesagt: Wer mich betrügt, fliegt. Und ich war mir ganz ganz sicher, da gäbe es nichts mehr zu retten und zu kitten. Ich habe mich auch ganz ganz lange an dieses Prinzip gehalten. Ich sage nie wieder NIE. Das war meine Erfahrung.

Schön dass Du mitgemacht hast!


lg und alles Liebe, chaos

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27. Mai 2009 um 14:44

Liebe secco
dankeschön!


ganz liebe Grüsse an dieser Stelle, chaos

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27. Mai 2009 um 14:44


kurz, knapp, knackig. DANKE

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27. Mai 2009 um 14:49
In Antwort auf janae_12249006

Schöner Thread!
Guten Morgen liebes Chaosherz,

dann will ich doch gleich mal meinen Senf dazugeben :

DOs/ brauche ich: Liebe, Ehrlichkeit, Offenheit, Nähe und trotzdem Freiheit, Wärme, das Gefühl ich selbst sein zu können

DONTs/ geht gar nicht: Untreue, Unehrlichkeit, emotionale Kälte, das Gefühl auf der Stelle zu treten

Das wichtigste ist für mich eigentlich das Gefühl, dass beide an der Beziehung etwas tun, daran und an sich arbeiten und wir uns gemeinsam weiterentwickeln. Dazu gehören für mich unweigerlich Ehrlichkeit, Treue, Offenheit und ganz viel Liebe.

Wenn ich das Gefühl habe belogen oder betrogen zu werden, nicht geliebt zu werden oder merke, dass nur ich an der Beziehung arbeite und etwas dafür tue dann ist das der Anfang vom Ende...

Bei was ich mich grundsätzlich trennen würde kann ich gar nicht sagen. Früher war ich immer der Meinung bei Untreuer. Inzwischen muss ich sagen, dass ich das nicht mehr pauschal beantworten kann. Meine letzte Trennung erfolgte, weil ich einfach keine Gefühle mehr für meinen damaligen Partner hatte. Ich hatte den Zeitpunkt, wo noch etwas zu retten gewesen wäre, einfach übersehen...

Die Einstellung und Ansprüche ändern sich auf alle Fälle! Am Anfang meiner jetzigen Beziehung wollte ich einfach nur eine lockere Beziehung mit Spaß den ich vorher nicht hatte... Nach einer ersten großen Krise (so eine Art untreue in der virtuellen Welt...) habe ich erst gemerkt, wie tief meine Gefühle für meinen Freund schon gehen und wir haben durch viele Gespräche diese Krise gemeistert und sind jetzt glücklicher als vorher... Aus diesem Grund kann ich auch die Trennungsfrage nicht mehr spontan beantworten. Trennen würde ich mich dann, wenn ich keine oder nicht mehr ausreichende Gefühle hätte oder mein Partner mich so verletzt hätte, dass dies nicht mehr zu kitten ist.


Liebe Grüße
Polomaus

Danke, liebe Maus
was meinst Du, berechtigt die Tiefe der Gefühle für den Partner und die grundsätzliche Ernsthaftigkeit der Beziehung (oder des Willens dazu) es, dass man seine "eisernen Prinzipien" hinterfragt und eventuell auch ändert - oder woran liegt es Deiner Meinung nach, dass Du ausgerechnet bei DIESEM Menschen etwas verziehen hast, was eigentlich total gegen Deine Prinzipien ist?

Wie wichtig sind Prinzipien überhaupt bei der Partnerwahl und in einer Beziehung - und: nützen oder schaden sie eher?

Liebe Grüsse an Dich, chaos

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27. Mai 2009 um 14:50
In Antwort auf hitomi_12248276

Aaalso:
1) ich brauche in einer beziehung: treue, ehrlichkeit, offen über ALLES reden zu können. rückzugsmöglichkeiten, ohne dass der andere es persönlich nimmt, zärtlichkeit, leidenschaft, natürlich liiiiebe und vertrauen.

2) ansprüche..... hmmm.... *überleg* dass aussehen spielt schon ne gewisse rolle. jeder der das abstreitet, der lügt!!!!!! ABER: dass aussehen ist nicht dass A und O. aber gefallen sollte er mir schon. ansonsten sollte er die eigenschaften von 1) erfüllen und genauso denken.

zu einer trennung würde mich führen, wenn er mich nicht gut behandelt, mir fremdgehen würde, mich unterdrücken wollte oder ständig lügen würde (krasse lügen meine ich damit). wenn er absolut unzuverlässig wäre und er mich ständig alleine alles machen lassen würde und er faul auf der haut rum liegt und sich gehen läßt.

unverzeihlich wäre für mich ein seitensprung mit GV. wenn er ne andere frau "nur" küssen würde, könnte ich VIELLEICHT darüber hinweg sehen. aber in der situation müsste ich sein um es genau sagen zu können. aber GV mit jemand anderem geht GAAAR NICHT

3) ja meine einstellung und ansprüche hat sich im laufe der jahre geändert. mit anfang zwanzig achtet man auch GANZ andere sachen als mit ende zwanzig. ich wollte vorher immer einen mann mit dem man pferde stehlen kann und der etwas verrückt ist. der viel weg gehen will und ein geselliger mensch ist. heute ist das zwar noch genauso, aber mittlerweile sind mir andere dinge wie: erhlichkeit, verläßlichkeit, ruhe, mit beiden beinen im leben stehen und korrektheit wesentlich wichtiger als sie mir noch vor 10 jahren waren. von daher bin ich 100%ig davon überzeugt, dass JEDER seine einstellungen und ansprüche durch erfahrungen und das älter werden (= vernünfiger werden) ändert.

Vielen lieben Dank
für Deine ausführliche Antwort und Deine Begründungen.


lg und einen schönen Tag, chaos

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27. Mai 2009 um 15:01
In Antwort auf ai_12886687

Danke, liebe Maus
was meinst Du, berechtigt die Tiefe der Gefühle für den Partner und die grundsätzliche Ernsthaftigkeit der Beziehung (oder des Willens dazu) es, dass man seine "eisernen Prinzipien" hinterfragt und eventuell auch ändert - oder woran liegt es Deiner Meinung nach, dass Du ausgerechnet bei DIESEM Menschen etwas verziehen hast, was eigentlich total gegen Deine Prinzipien ist?

Wie wichtig sind Prinzipien überhaupt bei der Partnerwahl und in einer Beziehung - und: nützen oder schaden sie eher?

Liebe Grüsse an Dich, chaos

Puh, das sind Fragen
Ja, ich denke schon. Bzw. muss ich dazu etwas ausholen. Als ich meine ersten Beziehungen hatte und mir damals so meine "Liste" mit DOs und DONTs (ich hatte eine Traummann-Liste mit 37 Punkten ) gebaut habe stand da natürlich: Treue und Ehrlichkeit.
Aber eben noch ganz viele andere Punkte. Als ich dann meinen jetzigen Partner nach langer Zeit wiedergetroffen habe und es mich soooo erwischt hat (obwohl ich zu der Zeit eigentlich alleine sein und bleiben wollte) hab ich gemerkt, dass er THE ONE für mich ist. Nach und nach habe ich in dieser Beziehung gelernt wieder ich selbst zu sein - das konnte ich in den vorherigen Beziehungen einfach nicht sein!

Als dann passierte worüber ich bei Fremden vorher gesagt hätte: das könnte ich nicht verzeihen, stellte ich fest, dass ich es doch kann. Die schönen Zeiten und "Vorteile" in dieser Beziehung überwogen einfach. Mein Partner hatte an einem Tag einen Fehler gemacht. Aber er war immer noch der Mensch mit dem ich sooo glücklich war. Durch ganz viel reden haben wir gemeinsam festgestellt, was der Grund für diesen Fehler war und was wir ändern müssen, dass sowas nicht mehr passieren wird.

Prinzipien sollte jeder haben finde ich. Aber es sollte nicht zu starr und steif sein. Eine Beziehung ist doch auch Kompromisse schließen. Wenn ich dann starr auf meine Prinzipien poche wird es schwer sein. Ich will es mal so ausdrücken: als Mensch der sehr viel Wert auf Treue legt kann ich unter Umständen einen selbstgebeichteten Seitensprung verzeihen wenn ich die Gründe dafür kenne. Aber eine offene Beziehung mit freier Liebe würde ich wohl kaum führen

Ob nützen oder schaden kann ich gar nicht sagen. Ich denke in gewissem Maße gelebt nützen Sie wohl eher. Wenn man aber starr in seinen Vorstellungen und Prinzipien gefangen ist dürfte Sie eher schaden.

Viele liebe Grüße zurück an Dich liebe chaos und danke für diesen schönen Thread!

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27. Mai 2009 um 15:04

Liebe Moragh
mit Gänsehaut und ohne weitere Worte...

Verstehe absolut was Du meinst. Danke!


ganz lieb, chaos

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27. Mai 2009 um 16:34
In Antwort auf ai_12886687

Hallo Knautschkuh
(süsser Nick übrigens )

auch an Dich mal die Frage - inwieweit und durch welche Erfahrungen hat sich Dein "Wertesystem" mit der Zeit verändert? Gibt es etwas, was Du früher toleriert hättest, was heute Trennungsgrund wäre? Oder vielleicht anders herum - Dinge die Dir früher enorm wichtig waren, spielen die heute noch eine genau so grosse Rolle oder gab es da Verschiebungen?

Ist z.B. das mit den "Extremen" die nicht da sein dürften, schon immer wichtig für Deine Partnerwahl gewesen?

lg chaos

Hallo Chaos!
Danke!

Das mit den Extremen kommt vielleicht daher, dass ich eine vierjährige Partnerschaft mit einem Spielsüchtigen und einem Mamasöhnchen hatte!
Dass er spielsüchtig war, habe ich erst nach einer ganzen Weile realisiert. Er hat regelmäßig sein Gehalt verspielt und ich bestritt unseren Lebensunterhalt, was mich widerrum an meine finanziellen Grenzen und darüber brachte!
Dadurch blieb auch viel Zeit auf der Strecke, was sich im Laufe der Beziehung immer verschlimmerte. Reden konnte ich mit ihm nicht bzw. er tat immer verständnisvoll und ignorierte es aber im Alltag. Auch was sein mangelndes Verantwortungsbewusstsein betraf. Der Haushalt und alle anderen Pflichten (auch seine) blieben an mir hängen! Was seine Mutter betraf, die ihn und uns versuchte zu bevormunden, stand er nie hinter mir!
Irgendwann war ich frustriert und habe begonnen zu resignieren! Wir lebten nur noch nebeneinander her und unternahmen nichts mehr miteinander. Jeder machte sein Ding! Mir wurde es egal und zum Schluss beendete ich die Beziehung!
Vielleicht erklärt das einen Teil meiner DOs und DON'Ts!

Über Treue und Untreue habe ich früher nicht viel nachgedacht! Für mich war es "normal" nicht betrogen zu werden und zu vertrauen! Im Laufe der Zeit habe ich sehr viel in meinem Umfeld mitbekommen - Sodom und Gomorrha!
(Ehe)Partner betrügen sich, bei denen ich es nie vermutet hätte und die nach außen perfekt und für Untreue nicht gemacht schienen! Ehen wurden geschieden, Partner leichtfertig ersetzt, Kinder litten! Und oft wurde einfach nicht mehr miteinander gesprochen oder jeder zog einfach "sein Ding" durch! Manchmal kamen sie reumütig zu ihren Partnern zurück! Für viele war es auch einfach nur "ein Spiel, welches Spaß bringt"!
Und je mehr ich das beobachtete und darüber nachdachte, wurde ich mir ganz deutlich bewusst, dass ich Untreue nicht verschmerzen könnte und dass ich immer viel reden und Kritik annehmen würde. Und dass ich meinen Partner bitten werde IMMER zu sagen, wenn er was auf dem Herzen hat! Soweit der Vorsatz! Gebeten hab ich ihn und ihm mein Anliegen erklärt! Er hat es verstanden und ich hoffe, er denkt auch noch in ein paar Jahren daran! Und ich denke dann hoffentlich daran, dass ich gewillt bin seine Anliegen mit Ernst zu behandeln und es ihm nicht krumm zu nehmen und zur Furie zu werden, wenn er mir sagt, dass ich zugenommen habe, mich gehen lasse, meinen Humor verloren habe oder sonstige kontraproduktive Dinge treibe !

LG

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27. Mai 2009 um 17:36

Es ist unglaublich...
... das andere meine Gefühle, Gedanken und Meinung oft viel besser ausdrücken können als ich selbst
Volle und ganze Zustimmung!

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27. Mai 2009 um 19:22

Liebe Mona
zwei ganz wichtige Aspekte hast Du da meiner Meinung nach gebracht:

1. "....ich mag es, von meinem Partner noch viel lernen zu können.
Und dass es auf Gegenseitigkeit beruht, also dass er in einigen Bereichen auch von mir lernen kann..." und

2. "Aus meiner Erfahrung kann ich für mich sagen, dass ich mich nie wieder auf jemanden einlassen würde, der in mir wichtigen Punkten völlig andere Weltanschauungen vertritt."

Der erste Punkt ist wichtig, weil er beinhaltet, dass sich alles verändert - man selbst, der Partner und die Beziehung. Nur wer sich ein gewisses Interesse, eine Neugier am Werden und Wachsen des Partners und am Wandel der Beziehung bewahrt, kann meiner Meinung nach in einer Langzeitbeziehung Erfüllung finden.

Der zweite Punkt ist wichtig, weil sonst trotz aller Liebe und Toleranz zuviele Spannungsfelder entstehen, die auch die glücklichste Beziehung auf Dauer zerstören - sei es weil man sich zum tausendsten Mal eine nervenzerfetzende Diskussion um Grundsatzthemen liefert oder weil man - wohl wissend, dass man keinen Kompromiss in wirklich wichtigen Dingen erzielen kann - dazu übergeht, substantielle Themen in der Beziehung auszuklammern, um oberflächlich Harmonie zu erzeugen.

Danke für dieses schöne Statement.

glg chaos

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27. Mai 2009 um 19:26
In Antwort auf weibchen85

DO und DONT
Da wir eine dom-devote Ehe mit deutlichem Machtgefälle führen, wirkt sich das bei uns auch auf die Dos und DONTs aus:

DOs
Von meinem Mann erwarrte ich Liebe, Zärtlichkeit, Ehrlichkeit, Führung, Verantwortung, Schutz, Geborgenheit und Treue
Er kann von mir Liebe, Hingabe, Ehrlichkeit, Demut, Gehorsam, absolute Treue erwwarten.

DONTs
Das ist für meinen Mann schwer zu sagen. Ich wäre bei Dingen wie Untreue natürlich tief getroffen, aber ich würde es hinnehmen müssen.
Für mich selber betrachte ich Untreue, Lügen, Hintergehen als ein absolutes DONT.

Scheiden würde ich mcih nie von ihm. ich bin seine Frau, und von meiner Seite aus wird sich das nicht ändern.

Ja, man kann seine EInstellungen ändern, ich tat dies, als ich mit 20 feststellte, dass das Leben einer karriereorientierten berufstätigen, emanzipierten Frau nicht das ist, was ich wirklich will, sondern das es auch andere Dinge gibt die Frau wichtig sein können.

Liebes weibchen
das ist eine für mich völlig neue Art der Beziehung und ich danke Dir für diesen Einblick. Auch wenn es für mich persönlich schwer lebbar wäre (weil es mir fremd ist), so habe ich doch den Eindruck, dass ihr beide Euch gut ergänzt und euch so als GANZES wohlfühlt und glücklich damit seid. Wenn es für EUCH funktioniert, dann kann ich Dir in Deiner Ehe nur alles Liebe und Gute wünschen.

Grüsse vom chaos

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27. Mai 2009 um 19:35
In Antwort auf vesta_12503867

Hallo Chaos!
Danke!

Das mit den Extremen kommt vielleicht daher, dass ich eine vierjährige Partnerschaft mit einem Spielsüchtigen und einem Mamasöhnchen hatte!
Dass er spielsüchtig war, habe ich erst nach einer ganzen Weile realisiert. Er hat regelmäßig sein Gehalt verspielt und ich bestritt unseren Lebensunterhalt, was mich widerrum an meine finanziellen Grenzen und darüber brachte!
Dadurch blieb auch viel Zeit auf der Strecke, was sich im Laufe der Beziehung immer verschlimmerte. Reden konnte ich mit ihm nicht bzw. er tat immer verständnisvoll und ignorierte es aber im Alltag. Auch was sein mangelndes Verantwortungsbewusstsein betraf. Der Haushalt und alle anderen Pflichten (auch seine) blieben an mir hängen! Was seine Mutter betraf, die ihn und uns versuchte zu bevormunden, stand er nie hinter mir!
Irgendwann war ich frustriert und habe begonnen zu resignieren! Wir lebten nur noch nebeneinander her und unternahmen nichts mehr miteinander. Jeder machte sein Ding! Mir wurde es egal und zum Schluss beendete ich die Beziehung!
Vielleicht erklärt das einen Teil meiner DOs und DON'Ts!

Über Treue und Untreue habe ich früher nicht viel nachgedacht! Für mich war es "normal" nicht betrogen zu werden und zu vertrauen! Im Laufe der Zeit habe ich sehr viel in meinem Umfeld mitbekommen - Sodom und Gomorrha!
(Ehe)Partner betrügen sich, bei denen ich es nie vermutet hätte und die nach außen perfekt und für Untreue nicht gemacht schienen! Ehen wurden geschieden, Partner leichtfertig ersetzt, Kinder litten! Und oft wurde einfach nicht mehr miteinander gesprochen oder jeder zog einfach "sein Ding" durch! Manchmal kamen sie reumütig zu ihren Partnern zurück! Für viele war es auch einfach nur "ein Spiel, welches Spaß bringt"!
Und je mehr ich das beobachtete und darüber nachdachte, wurde ich mir ganz deutlich bewusst, dass ich Untreue nicht verschmerzen könnte und dass ich immer viel reden und Kritik annehmen würde. Und dass ich meinen Partner bitten werde IMMER zu sagen, wenn er was auf dem Herzen hat! Soweit der Vorsatz! Gebeten hab ich ihn und ihm mein Anliegen erklärt! Er hat es verstanden und ich hoffe, er denkt auch noch in ein paar Jahren daran! Und ich denke dann hoffentlich daran, dass ich gewillt bin seine Anliegen mit Ernst zu behandeln und es ihm nicht krumm zu nehmen und zur Furie zu werden, wenn er mir sagt, dass ich zugenommen habe, mich gehen lasse, meinen Humor verloren habe oder sonstige kontraproduktive Dinge treibe !

LG

Liebe Knautschkuh
(ich muss immer schmunzeln bei Deinem Namen)

Besonders Dein letzter Absatz regt sicher viele zum Nachdenken an.

Ich selbst und mein Mann - wir beide haben das, was Du da beschreibst, auf bittere aber sehr einprägsame Weise lernen müssen. Man weiss allle diese Dinge vielleicht, hat sie aber nicht verinnerlicht oder kann sie nicht leben - bis es zum grossen Knall kommt und alles, alles auf dem Prüfstand steht.

Deine letzten Sätze sind durch unsere eigene Erfahrung absolut zu unserem Beziehungscredo geworden. Und ich kann das, was Du da schriebst, nur jedem ans Herz legen.

Vielen lieben Dank auch Dir!

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27. Mai 2009 um 19:40

Liebe sodele
die Erfahrung mit Deinem Mann tut mir sehr leid. Kein Mensch hat es verdient, von einem anderen abschätzig, abwertend oder verletzend behandelt zu werden.

Ich verstehe Dein Posting so, dass Du Dich heute viel eher trennen würdest wenn Dir diese schlechte Behandlung widerfahren würde?

Ich glaube, gerade das Anerkennen der sogenannten "Macken" des anderen (solange es nichts wirklich WESENTLICHES im eigenen Empfinden und Leben massiv stört) ist ein wirlich schöner Liebesbeweis. Den anderen sein lassen, WAS er ist und ihn nicht nur zu lieben WEIL er so ist, wie er ist, sondern manchmal auch TROTZDEM... das ist eine schöne und tiefe Erfahrung.

Ich wünsche Dir und Deinem neuen Partner alles Liebe!

chaos

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27. Mai 2009 um 19:47

Ich habe mich schon gewundert
...aber auch da gehe ich mit Dir völlig konform. Ein kompatibles Humor-Niveau ist absolut förderlich für ein gutes, ausgeglichenes Beziehungsklima.

Mein Mann schafft es, mich immer wieder zum Lachen zu bringen - und selbst in unseren dunkelsten Zeiten haben wir noch etwas gefunden, worüber wir GEMEINSAM lachen konnten.

Wir ergänzen uns in dieser Hinsicht wirklich perfekt - und haben in den vielen Jahren eine Form humoristischer nonverbaler Kommunikation entwickelt, die Aussenstehenden wohl für immer ein Rätsel sein wird. Da reicht das Heben einer Augenbraue, ein Verziehen des Mundwinkels oder ein dezentes Räuspern und wir beide brechen in Lachen aus und wissen genau was der andere meint.

Gut, dass es Dir noch eingefallen ist (aber ich hätte es auch unbedingt angesprochen)

chaos

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27. Mai 2009 um 19:52

Liebe maybe
da ich haargenau dieselben Erfahrungen mit Energievampiren (absolut treffendes Wort! ) gemacht habe wie Du, verstehe ich sehr gut, was Du ausdrücken wolltest.

Und das erklärt tatsächlich auch Deinen "Panzer" - und warum er für Dich so wichtig ist.

Dankeschön! Ist sicher auch für andere ein anregendes Posting!

liebe Grüsse, chaos

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27. Mai 2009 um 20:15

Hi,
Was ich brauche: Vertrauen, Zuneigung, Ehrlichkeit, das Gefühl, dass mein Partner jederzeit hinter mir steht, Lachen, miteinander reden (!!!), aber gleichzeitig über vieles einfach nicht reden zu müssen, gemeinsame Ziele, Loyalität, Offenheit, und vor allem: FREIHEIT!

Was ich NICHT brauche: Eifersucht, Unehrlichkeiten, Untreue, täglichen Streit, Unausgesprochenheiten, Langeweile, Missgunst, falsch gesetzte Prioritäten, gemeinsames Konto, die Freunde des anderen nicht leiden zu können, schlechten Sex (oder gar überhaupt keinen ); USWUSWUSW

Ich denke, es ist alles andere als einfach, glücklich zusammen zu bleiben. Man muss schon sehr wachsam sein für die eigenen, und die Veränderungen des Partners. Idealerweise entwickelt man sich gemeinsam weiter, und eben auch jeder für sich. Wichtig ist dabei, dass man nie den Kontakt verliert.

Was auch DER Killer ist: Das "selbstverständlich werden"..da muss man sich sehr vor in Acht nehmen!

Ich lebe in einer glücklichen Beziehung, habe aber auch eine jahrelange, sehr unharmonische und unerfüllte Beziehung hinter mir.

Was eben unterschätzt wird, ist, dass man zueinander passen sollte. Dieses "Gegensätze ziehen sich an" halte ich für absoluten Blödsinn!

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27. Mai 2009 um 20:24
In Antwort auf ai_12886687

Liebe maybe
da ich haargenau dieselben Erfahrungen mit Energievampiren (absolut treffendes Wort! ) gemacht habe wie Du, verstehe ich sehr gut, was Du ausdrücken wolltest.

Und das erklärt tatsächlich auch Deinen "Panzer" - und warum er für Dich so wichtig ist.

Dankeschön! Ist sicher auch für andere ein anregendes Posting!

liebe Grüsse, chaos

...
Jup, ich hatte auch eine solche Erfahrung mit meinem Ex (Borderliner), und das war mir Lehre genug. Gut, ich hab erst jenseits der 20 damit angefangen, deshalb hat's vermutlich nicht so viele Anläufe gebraucht um zu schnallen wie solche Leute ticken.

Den resultierenden Panzer könnt ihr euch denken ^^;
Hilft hervorragend gegen Emotionsschmarotzer jeglicher Art.

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27. Mai 2009 um 20:51

*schluck*
Ja.

Ich hab einen Kloss im Hals.

Fühl Dich mal umarmt gerade. Mir fehlen ein bisschen die Worte, und das kommt nicht oft vor

chaos

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27. Mai 2009 um 20:55
In Antwort auf esterya1

...
Jup, ich hatte auch eine solche Erfahrung mit meinem Ex (Borderliner), und das war mir Lehre genug. Gut, ich hab erst jenseits der 20 damit angefangen, deshalb hat's vermutlich nicht so viele Anläufe gebraucht um zu schnallen wie solche Leute ticken.

Den resultierenden Panzer könnt ihr euch denken ^^;
Hilft hervorragend gegen Emotionsschmarotzer jeglicher Art.

Emotionsschmarotzer
auch gut. Darf ich den weiterverwenden?

Ach ja - wo gibt es diese Panzer?

lg chaos

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28. Mai 2009 um 0:10

Also,
ich will einen Menschen bei und mit mir haben der so ist wie ich, nämlich: vertrauend und hinterfragend, respektvoll und liebevoll im Umgang, Spontanität und Umsicht sind kein Widerspruch, Frechheit und Besonnenheit passen wunderbar zusammen, Selbstbewusst im wahrsten Sinn dieses Wortes leben, Unsicherheiten klären, selten die Sprache verlieren, da zu sein und dieses Leben gemeinsam leben...




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28. Mai 2009 um 0:40

Wenn ein Mann das alles auf einmal hätte
was Du willst.


Dann müsstest Du sein.

bildhübsch
zum sabbern sexy
körperlich makellos
ewig jung
nur ihn alleine lieben und niemand sonst. vorher wie nachher.
eine perfekte gesprächsführerin
ausgezeichnete köchin

die liste kann lange nach unten gehen, aber die wichtigsten punkte stehen oben.

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28. Mai 2009 um 1:12

Das glaube ich dir
viele frauen denken genau so.

dass sie viel bieten können und dafür alles haben was sie wollen.
aber mr. perfekt kann alles haben, sogar mehr als eine einzige frau geben kann.
ich behaupte, dass man dafür sogar nicht mal alles haben muss.
ich finde es aber äußerst billig, dass man einem mann zu verkaufen versucht, was man nicht hat.
im besten falle hat man dann ein aufgedrehtes kind und eine satte abfindung.

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28. Mai 2009 um 8:20
In Antwort auf ai_12886687

Liebes weibchen
das ist eine für mich völlig neue Art der Beziehung und ich danke Dir für diesen Einblick. Auch wenn es für mich persönlich schwer lebbar wäre (weil es mir fremd ist), so habe ich doch den Eindruck, dass ihr beide Euch gut ergänzt und euch so als GANZES wohlfühlt und glücklich damit seid. Wenn es für EUCH funktioniert, dann kann ich Dir in Deiner Ehe nur alles Liebe und Gute wünschen.

Grüsse vom chaos

Hallo Chaos
Ja, unsere Art von Beziehung ist ganz sicher nicht jedermanns Sache. Und vor allem ist es eine Beziehung, die nur glücklich sein kann, wenn beide Seiten es so mögen. Ich habe mich meinem Mann unterworfen, ihm Gehorsam geschworen und ich mag es, eben nicht gleichberechtigt und emanzipiert zu sein, sondern das tradierte Rollenbild der Frau zu leben, die daheim am Herd steht und sich dem Willen des Ehemannes fügt.
Dass nun viele Frauen doch lieber die Gleichberechtigung leben wollen und auch viele Männer eine Frau mögen, die mit ihnen auf Augenhöhe ist, kann ich total verstehen, würde mich nur selber darin nicht wiederfinden können.

Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass viele Frauen, die emanzipiert sind (und denen ich das auch niemals ausreden möchte) ausgesprochen allergisch auf unsere Lebensart reagieren, von daher freuen mich deine Worte ganz besonders.

Liebe Grüße,
Melanie

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28. Mai 2009 um 10:48

Hallo Ihr Lieben
erst mal vielen lieben Dank für Eure Beteiligung an diesem Thread. Viele Antworten haben mich sehr überrascht und inspiriert.

Bis jetzt lässt die Männerfraktion leider noch ein bisschen auf sich warten, aber vielleicht schreibt ja doch der eine oder andere mal die männliche Sicht nieder - ich würde mich freuen.

Ich werde diese guten Antworten erst mal für mich sortieren und melde mich später wieder, versprochen

Liebe Grüsse und Euch allen einen schönen und erfolgreichen Tag,


chaos

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28. Mai 2009 um 10:59

Deine DONTs
beinhalten tatsächlich so genau die politische Gesinnung deines Partners? Also wenn mein Freund eine radikalte Partei (rechts oder links) wählen würde wäre ich auch nicht begeistert. Aber SO genau festgelegt habe ich das noch nicht erlebt....

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28. Mai 2009 um 12:36

Tja, was wäre die Krone der Schöpfung
nur ohne Stamm und Wurzeln

Danke für Dein Posting, habe mich schon gefragt wo Du bleibst!

Und nun bitte "Butter bei die Fische": inwieweit HABEN sich denn Deine Ansichten übers Fremdgehen geändert? Was ist jetzt anders?

Toleranz gegenüber anderen und Selbstdefinition (Selbstreflektion) wachsen mit dem Alter, das erlebe ich so auch. Man ist nicht mehr so UNBEDINGT darauf angewiesen, Recht zu bekommen - es geht in "alten" Beziehung meist um die wesentlichen Sachen, während man in juingen Jahren den Fokus wohl mehr auf oberflächlich wichtige Dinge zu lenken scheint - Aussehen, Status, was "macht" der andere für mich (wobei gern mal vergessen wird, dass man da selbst auch was zu tun hätte, damit das Verhältnis wieder stimmt).

Auch das bei-sich-bleiben ist wohl eine Erfahrung der Älteren. In jungen Jahren schaut man meist doch viel zu sehr nach dem "Aussen" und verleugnet eher den eigenen Anteil und die eigene Verantwortung, meinst Du nicht?

Und absolut richtig: Nix reden = kein Sex, keine Romantik, keine Liebe.

Leider lernt man manchmal erst sehr spät, wie wichtig eine gute Kommunikation für die Beziehung ist. Richtig miteinander reden will gelernt sein. Ich schätze an meinem Mann vor allem unsere guten Gespräche. Wir finden IMMER etwas zu bereden und wir können mittlerweile auch über ALLES reden, auch über die früheren "Minenfeld"-Themen. Ich finde gerade das so besonders schön: Ich kann zu ihm kommen und ihm alles sagen und weiss ganz genau, ich bin bei ihm gut damit aufgehoben.

Also, thanks 4 coming 2 chaos

Dir einen schönen und hoffentlich romantischen Tag - und halte uns mal auf dem Laufenden, was das Pürierstab-Tuning macht

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28. Mai 2009 um 12:45

Dieses Denken..
... hat sich bei mir auch geändert! An einem Seitensprung/ Fremdgehen ist NIE nur einer "schuld". Das soll niemals Ausrede für so etwas sein aber es ist immens wichtig, wenn einem noch etwas an der Beziehung liegt, durch Gespräche rauszufinden WARUM das passiert ist und dann GEMEINSAM daran zu arbeiten, dass es nicht noch mal passiert.

"Früher" (klingt als sei ich URALT ) war ich immer der Meinung, so etwas sei eine Charakterschwäche und es wäre sofort ein absoluter Trennungsgrund. Heute denke ich, man muss abwägen was einem leichter fällt. Eine Beziehung mit einem sonst tollen Partner (wenn es denn so ist) zu beenden und durch den Trennungsschmerz zu gehen oder aber den nicht weniger schmerzhaften Prozess des wiederzusammenfindens und des gemeinsam Auflösens dieses Themas zu gehen.

So oder so ist eine Beziehung in meinen Augen immer auch mit Arbeit verbunden. Nichts kommt einfach so von selbst und nichts darf einfach nur selbstverständlich sein.


Alles Liebe
Polomaus

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28. Mai 2009 um 12:47

Wichtig ist.
Nicht zu doll an die zukunft denken.
nicht sagen es ist für immer.=klar denken wir das alle=
aber solche aussagen sind etwas "stressig",
ausserdem können bei zukunftspläne die 30/40 jahre voraus sind,
streitereien und verschiedene ansichten hervorrufen.

wichtig ist auch, dass man immer seine meinung sagt,
& da wir Frauen schon von natur aus anscheinend "zickig" sind
wird dies der Mann auch verstehen.
Jeder kleinere Streit festigt die beziehung etwas mehr.
(wenn man es natürlich nicht übertreibt )

deshalb ist meine meinug der zusammenhalt, der für eine gute beziehung zält.


GLG Anne

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28. Mai 2009 um 13:42


na dann viel spass bei einer ewig langen suche deinen perfekten partners. vlt findest du ihn ja bevor du tod bist...seheichallerdings pessimistisch
viel zu hohe ansprüche und viel zu oberflächlich.

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28. Mai 2009 um 15:18

Lieber alter Mann...
für dieses wunderschöne Posting backe ich Dir eigenhändig eine dreistöckige Dönertorte mit Eierlikör-Knobiglasur, wenn es sein muss.

So ein Beitrag von einem Mann. Mensch, mein Tag ist heute sowas von perfekt!

Ausgesprochen intelligente, reife Betrachtungsweise der Materie mit absolut zutreffenden Schlussfolgerungen.

Will gar nicht viel mehr schreiben, Du bekommst

lg chaos

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28. Mai 2009 um 15:19
In Antwort auf lucma_12513195

Also,
ich will einen Menschen bei und mit mir haben der so ist wie ich, nämlich: vertrauend und hinterfragend, respektvoll und liebevoll im Umgang, Spontanität und Umsicht sind kein Widerspruch, Frechheit und Besonnenheit passen wunderbar zusammen, Selbstbewusst im wahrsten Sinn dieses Wortes leben, Unsicherheiten klären, selten die Sprache verlieren, da zu sein und dieses Leben gemeinsam leben...




Schön
und gefühlvoll.

Danke!

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