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Doppelleben

2. September 2014 um 21:13

Seit ein paar jahren führe ich ein eigentlich sehr erfülltes doppelleben in zwei bundesländern, mit zwei jobs und zwei männern.
Bei dem einen handelt es sich um meinen offiziellen lebenspartner. Wir sind in einer mehrjährigen beziehung. Bei dem anderen um meinen feund, mit dem ich eine sehr komplizierte, aber ebenso spannende freundschaftliche und körperliche beziehung uber 10 jahre lang geführt habe. Ich wollte eine feste beziehung und er wusste nicht, was er will. Ich habe ihn verlassen, um das gefühls- und gedankenchaos zu ordnen. Aber auch nach einem jahr hat sich nichts geordnet. Ich komme darüber nicht hinweg. Nun will er eine beziehung und ich weiss nicht, was ich will. Einerseits ist er mir einer der liebsten menschen, andererseits ertrage ich seinen egoismus kaum. außerdem: wie kann so eine doppelbeziehung dauerhaft fortbestehen? Kann man zwei männer lieben? Ich meine wirklich lieben mit allem, was dazugehört. Ist es nur unkonventionell? Oder wirklich so kompliziert? Oder gar psychologisch bedenklich? Meinen lebensgefährten will ich nicht verlassen. Aber was ist dann mit der familienplanung? Wie kann soetwas mit einem kind funktionieren...unzumutbar? Oder ist es doch einfach nur unkonventionell?

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3. September 2014 um 12:03

Ja,
beide wissen voneinander.

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3. September 2014 um 12:16

Unkonventionell
...aber nicht darum geht es nicht. Wenn das ganze für dich funtkioniert und du das gerne machen möchtest, solltest du es einfach probieren. Jedoch ist meine Meinung: sobald Kinder im Spiel sind, ist das ganze unverantwortlich.

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3. September 2014 um 14:07

Bei diesem 'lebensmodell' versuche ich
IMMER die karten offen auf den tisch zu legen und ehrlich zu sein. Und meine ehrliche empfindung ist, dass ich beide liebe. Ich brauche keine beliebige beziehung, nur um überhaupt irgendeine beziehung zu haben und brauche weder den einen noch den anderen als backup. Insgesamt kann ich auch gut nur mit mir selbst sein, aber mein leben mit diesen beiden zu teilen, macht mich glücklicher. Deswegen die anhaltende auseinandersetzung mit meinem freund, mit dem ich viele jahre teile. Und deshalb halte ich es grundsätzlich für möglich, zwei vollwertige beziehungen zu führen. Die zeitliche organisation empfinde ich und auch mein lebensgefährte unproblematisch. Es sind vielmehr äußere rahmenbedingungen, die mir so kompliziert erscheinen...schwiegereltern, grosseltern, geschwister...mogliche kinder, menschen, die das nicht verstehen. Und dieses unverständnis führt dazu, dass ich mich selbst frage, was denn mit mir nicht stimmt.
Wo sollten denn die"stellschrauben" angesetzt werden?

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3. September 2014 um 15:23

Kinder
mögen keine ungeordneten Verhältnisse. Momentan kannst du noch tun und lassen was du willst, aber sobald man Verantwortung für einen kleinen Menschen trägt, sollten Prioritäten gesetzt werden.

Ich unterstelle auch mal, dass dein Beziehungsgedöns dir vermutlich sowieso immer wichtiger sein wird als andere Dinge und dein Kind darunter zu leiden hätte, wenn du mal wieder zu deiner Affäre fährst...

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3. September 2014 um 15:31
In Antwort auf ericka_12431364

Kinder
mögen keine ungeordneten Verhältnisse. Momentan kannst du noch tun und lassen was du willst, aber sobald man Verantwortung für einen kleinen Menschen trägt, sollten Prioritäten gesetzt werden.

Ich unterstelle auch mal, dass dein Beziehungsgedöns dir vermutlich sowieso immer wichtiger sein wird als andere Dinge und dein Kind darunter zu leiden hätte, wenn du mal wieder zu deiner Affäre fährst...

Es ist keine affäre.
das macht doch einen gravierenden unterschied. Und ich würde nicht zu ihm fahren, sondern in unser gemeinsames haus..also nach hause. Ich habe zwei zuhause. Das kind wäre absolut involviert. Die frage ist, ob die gesellschaft dies zulässt?

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3. September 2014 um 15:38
In Antwort auf aureliabird

Es ist keine affäre.
das macht doch einen gravierenden unterschied. Und ich würde nicht zu ihm fahren, sondern in unser gemeinsames haus..also nach hause. Ich habe zwei zuhause. Das kind wäre absolut involviert. Die frage ist, ob die gesellschaft dies zulässt?

Die Gesellschaft spielt da keine Rolle
sie werden wohl keinen Beifall klatschen, aber das interessiert nur sekundär.

Wichtig ist, dass es deinem Kind gut geht. Und ich denke nicht, dass das der Fall sein wird, wenn du es von klein auf verwirrst und zwischen zwei Leben hin&her ziehst.

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3. September 2014 um 15:38
In Antwort auf aureliabird

Es ist keine affäre.
das macht doch einen gravierenden unterschied. Und ich würde nicht zu ihm fahren, sondern in unser gemeinsames haus..also nach hause. Ich habe zwei zuhause. Das kind wäre absolut involviert. Die frage ist, ob die gesellschaft dies zulässt?

Oder müsste ich mich
Sobald ich schwanger würde, für den vater entscheiden und mich vom anderen trennen? Und zwar nicht aus beziehungsinternen gründen, sondern einfach weil es der zweite mann ist? Dennoch würde ich langfristig meiner arbeit weiterhin nachgehen und deswegen weiter pendeln...ich weiß, das sindnur konstruktionen, noch ist kekein kind da...dennoch verwirrt mich das so sehr.

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3. September 2014 um 15:43
In Antwort auf aureliabird

Oder müsste ich mich
Sobald ich schwanger würde, für den vater entscheiden und mich vom anderen trennen? Und zwar nicht aus beziehungsinternen gründen, sondern einfach weil es der zweite mann ist? Dennoch würde ich langfristig meiner arbeit weiterhin nachgehen und deswegen weiter pendeln...ich weiß, das sindnur konstruktionen, noch ist kekein kind da...dennoch verwirrt mich das so sehr.

Das erscheint mir
so sinnlos. Der lebensentwurf funktioniert wohl nur ohne kind.

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3. September 2014 um 19:32

Damit meine ich die familien
Das familiäre umfeld von uns dreien...etc.

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3. September 2014 um 19:46

Auf Dauer
ist das doch Stress pur.

Und der Lebenspartner soll Kindsvater werden?

Ich würde davon Abstand nehmen-vom egoistischen Mann UND dem Kind.
Oder von Beiden.

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