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Diskussionsfähigkeit in einer Beziehung

13. August um 14:01 Letzte Antwort: 14. August um 4:25

Liebe Leute,
ich schreibe hier, weil ich gerne ein paar objektive Meinungen hören möchte.

Bin seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen.
Es läuft eigentlich ganz gut, wir verstehen uns, können gut zusammen arbeiten und helfen und gegenseitig.

Es gibt jedoch ein großes Problem, nämlich, dass wir nicht miteinander diskutieren / Streiten können.
Prinzipiell nicht zu streiten wäre ja etwas Gutes, hier ist das aber nicht der Fall.
Ich spreche die Dinge, die mich stören/beschäftigen/belasten, gerne direkt an, um mit meinem Partner direkt zu einer Lösung zu kommen, bzw. weil ich wenigstens seinen Standpunkt hören will.
Mit ihm ist das aber nicht möglich, da er, sobald es in Richtung Streitgespräch geht, sofort abblockt, nichts mehr dazu sagt und sich zurückzieht.
Nach ein paar Tagen verläuft das Ganze dann wieder im Sand, es ist wieder nicht besprochen und wir machen weiter als ob nix gewesen wäre.
Oftmals kommt mir vor, er ist nicht in der Lage, eine Diskussion zu führen.

Das Problem ist aber, dass es teilweise (zumindest für mich) sehr wichtige Themen sind, wie z.B. Zukunftspläne (wir haben beide ein Haus, sind beide schon 30 und 35 Jahre) und ich möchte halt auch wissen, wie wir bzgl. der Wohnsituation weitermachen werden im Falle von Kindern zb. - Hier sagt er dann auch einfach nix dazu bzw. ist alles was ich zu hören bekomme, dass er auch nicht weiß, wie das gehen soll, "aber wir finden schon eine Lösung".

Es ist doch mein gutes Recht, mich hier zu erkundigen und ein Statement seinerseits einzufordern, oder??

Glaubt ihr, dass er das Lernen kann?

Über Eure Meinungen wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße aus Wien


 

 

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13. August um 19:13

schwierig. der Umgang mit Problemen ist meiner Meinung nach ein extrem unterschätzte Punkt in der partner suche den hinter wahnsinnig  viel Probleme machen kann.
jeder menhat einen bestimmten stil ( direkt, vorsichtig, eher alleine nachdenkend...). diesen versucht man anzuwenden und impliziert häufig es ist der gute und richtige. wenn der andere aber anders tickt redet man komplett aneinander vorbei. noch schlimmer man versteift sich auf den eigenen Stil und geht betont auf die eigene art vor. also bei dir wird noch direkter, endlich Klartext... dass wird beim Gegenüber aber gerade das Gegenteil bewirken.

das hat aber eben nichts mit Problem Flucht sondern nur mit dem Umgang damit zu tun. unterschiedlicher problemumgang und nicht unbedingt problemwahrnehmung.
wenn du ihn kriegen willst, musst du seinen stil kopieren oder zumindest deinen anpassen ( dann geht auch er mehr auf dich zu). versuche so zu agieren wie er. ob du das auf dauer kannst und willst steht aufm anderen Blatt.


ps: ich gehe auch probleme sehr direkt an, hole mir auch gerne mal ne bblutge Nase etc, stecke problemlos ein und will nicht ewig um den heißen Brei reden auch mal direkt analysieren... eine ex musste immer alles in absoluter Wohlfühloase Umgebung besprechen, nichts dürfte kontrovers sein. keine Aussage direkt sondern man sollte sich gegenseitig mit Fragen in die angepeilte Richtung lenken. an sich auch ein gutes Konzept, für mich auf Dauer aber nicht machbar.

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14. August um 4:22

Natürlich hat jedermann-jedefrau das Recht, die nächsten Schritte, das angepeilte Ziel mit dem Partner zu besprechen. Man kann doch nicht losmarschieren, ohne zu wissen, wohin es geht.

Eine Beziehung ohne Gespräche, Diskussionen, Argumente ist keine Beziehung.  Punkt.

Sag nicht Beziehung, wenn's keine ist. 😡


Pi



 

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14. August um 4:25
In Antwort auf belissimaaustria

Liebe Leute,
ich schreibe hier, weil ich gerne ein paar objektive Meinungen hören möchte.

Bin seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen.
Es läuft eigentlich ganz gut, wir verstehen uns, können gut zusammen arbeiten und helfen und gegenseitig.

Es gibt jedoch ein großes Problem, nämlich, dass wir nicht miteinander diskutieren / Streiten können.
Prinzipiell nicht zu streiten wäre ja etwas Gutes, hier ist das aber nicht der Fall.
Ich spreche die Dinge, die mich stören/beschäftigen/belasten, gerne direkt an, um mit meinem Partner direkt zu einer Lösung zu kommen, bzw. weil ich wenigstens seinen Standpunkt hören will.
Mit ihm ist das aber nicht möglich, da er, sobald es in Richtung Streitgespräch geht, sofort abblockt, nichts mehr dazu sagt und sich zurückzieht.
Nach ein paar Tagen verläuft das Ganze dann wieder im Sand, es ist wieder nicht besprochen und wir machen weiter als ob nix gewesen wäre.
Oftmals kommt mir vor, er ist nicht in der Lage, eine Diskussion zu führen.

Das Problem ist aber, dass es teilweise (zumindest für mich) sehr wichtige Themen sind, wie z.B. Zukunftspläne (wir haben beide ein Haus, sind beide schon 30 und 35 Jahre) und ich möchte halt auch wissen, wie wir bzgl. der Wohnsituation weitermachen werden im Falle von Kindern zb. - Hier sagt er dann auch einfach nix dazu bzw. ist alles was ich zu hören bekomme, dass er auch nicht weiß, wie das gehen soll, "aber wir finden schon eine Lösung".

Es ist doch mein gutes Recht, mich hier zu erkundigen und ein Statement seinerseits einzufordern, oder??

Glaubt ihr, dass er das Lernen kann?

Über Eure Meinungen wäre ich sehr dankbar!

Liebe Grüße aus Wien


 

 

Vielleicht will er nichts ändern. Sein Verhalten verheißt nichts Gutes. 

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