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Diese Abhängigkeit zu ihm zerstört mein ganzes Leben...

12. Dezember 2010 um 15:11

Hallo liebe GoFeminin-Leser. Da ich sowieso vermute, dass sich nicht viele meinen Beitrag durchlesen werden, versuche ich mich kürzer zu fassen als nötig.

Ich bin nun mit meinem Freund seit einem Jahr zusammen. Wir beide sind beide 16 und führen eigentlich eine schöne, harmonische Beziehung. Die ersten 7 Monate haben wir ohne jeglichen Streit verbracht, danach jedoch fing es mit kleinen Auseinandersetzungen an. Eigentlich recht harmlos, jedoch setzten sie sich immer wieder fort, wiederholten sich und drängten uns immer weiter auseinander. Trotzdem hatten wir immer wieder wunderschöne Momente zusammen, Momente voller Liebe, Zusammenhalt und Begierde. Was das eigentliche Problem ist: Seit ungefähr 2 Monaten stimmt irgendetwas nicht mit mir. Egal was in meinem Umfeld passiert, ich falle in einen Zustand der Lustlosigkeit, Trauer und Verzweiflung. Diese "Phasen" hatte ich vor meiner Beziehung in fast demselben Ausmaß und ziemlich regelmäßig. Als ich meinen Partner kennenlernte, schwächten sich diese intensiven Gefühle etwas ab, ich konnte wieder leben und genießen, ohne Angst zu haben, dass diese Zeiten wiederkommen und mir meinen Lebenswillen nehmen. Ich schließe daraus, dass dieses "Hoch" auf meine extreme Verliebtheit zurückzuführen war. Jedoch... bin ich jetzt wieder genau dort angekommen, wo ich damals stehen geblieben bin. Seit einigen Tagen ist es besonders Schlimm, ich weine ständig, bekommen Heulkrämpfe und kann nicht mehr aufhören zu weinen.
Der Grund dafür ist, denke ich, die Lieblosigkeit die mir mein Partner in letzter Zeit entgegenbringt. Zudem muss ich sagen, dass er manchmal wirklich respektlos sein kann und nicht immer nachdenkt, welche Konsequenzen seine Aussagen manchmal haben könnten, da ich sehr sensibel bin und dementsprechend auch darauf reagiere. Das ist jedoch wiederum ein anderes Problem, das nicht zwanghaft angesprochen werden muss. Was mir wirklich Angst bereitet, ist dass er sich immer mehr von mir entfernt, mich nicht mehr an sich und seine Gedanken ranlässt. Ich fühle, wie sich immer mehr eine Mauer zwischen uns aufbaut, obwohl ich das auf keinem Fall möchte. Über seine Gefühle reden kann er einfach nicht, er meint, es ist eben sein Charakter und ich solle es akzeptieren. Tu ich auch. Ich spüre zwar noch, dass er mich auch liebt, aber ich kann nicht deuten was in ihm vorgeht. Was ich unbedingt noch hinzufügen muss, ist dass ich ein sehr abhängiger Mensch bin. Ich bin abhängig von seiner Liebe und Zuneigung und habe schreckliche Angst davor, ihn zu verlieren und wieder ein mal eine Trennung durchleben zu müssen. Mit meinem Zuneigungsdrang habe ich ihn eigentlich noch nie gestört, da er selbst ähnlich gestrickt ist wie ich in diesem Fall. Jedoch merke ich trotzdem wie er sich mehr und mehr abwendet, sein Leben ohne mich genießen will und sowieso meint, ich würde ihm mit meinem ständigen Kummer eh nur die Laune vermiesen. Denkt aber bitte nicht, dass ich so eine bin die ihn ständig terrorisiert, ich halte mich immer zurück, warte, bis ein Lebenszeichen von ihm kommt, bis er sich meldet und sagt, dass er mich sehen will. Wenn dieser Wille seinerseits jedoch nicht vorhanden ist zermürbe ich mir den Kopf, mache mich selbst fertig, weine, aber lasse ihn nichts davon wissen, da ich weiß, dass er es entweder nicht verstehen würde oder mein "Gemecker" als Störend empfinden würde.

Es tut mir Leid, dass alles etwas durcheinander gekommen ist, aber ich kann meine Gedanken einfach nicht mehr ordnen. Ich habe Angst, dass ich bald durchdrehe. Und das nur, weil ich mit meinen kindischen Problemen nicht umgehen kann... Ich hoffe, dass mir jemand einen kleinen Rat geben kann, wie ich mein Selbstvertrauen stärken, und meine Abhängigkeit zur Liebe einschränken kann. Ich wäre über jede Antwort dankbar.

Liebe Grüße,
Julia

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12. Dezember 2010 um 17:46

Lass ihm Raum...
Hallo du
wenn du solche angst hast ihn zu verlieren dann hast du ihn auch bald verloren.....
lass ihm etwas freiraum und intressiere dich für ihn .....

wenn du ihn weniger unter druck setzt und dich auch etwas mehr zurückhälst wird er zu dir kommen und dir die aufmerksamkeit schenken die du braucht....ich weiss nicht ob du auch vor ihm weinst aber viell geht ihm dass auch auf die nerven und hat irgendwann keine lust mehr....versuch die schöne zeit mit ihm zu geniessen und wenn ihr streitet besprecht das thema in ruhe zusammen und besprecht auch dass wegen solchen kleinigkeiten streiten wirklich nicht lohnt.....es ist doch vergoldete zeit die ihr viel besser nutzen könntet....

ich weiss nicht wie dein freund so tickt desswegen kann ich eigentlich nicht viel dazu sagen aber hoffe ich konnte dir ein bissl weiter helfen

lg anna

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12. Dezember 2010 um 20:43


Du hast vollkommen Recht und ich muss dir in allen Punkten zustimmen. Das Problem ist nur, dass ich wirklich nicht weiß, wie ich diese Situation bewältigen könnte. Zu deiner Frage, was mich denn überhaupt glücklich macht, fällt mir leider nicht arg viel ein. In meiner Familie bleibt nur meine Mutter, die mir Trost schenkt. Freundschaften habe ich bewusst aufgegeben, entweder aus Desinteresse oder aus Liebe zu meinem Freund... Ich weiß es ist schwachsinnig, aber er hat mich eben vor die Wahl gestellt. Und so Blöd wie ich bin entschied ich mich natürlich für ihn... Im Gegensatz zu mir hat er seine besten Freundschaften gepflegt und bewahrt, während ich jetzt so gut wie niemanden habe. Nach Hobbys suche ich schon lange... Finde aber nichts was mir wirklich gefallen könnte. Das einzige was mich beschäftigt ist mein Computer und eben mein Freund... Wenn ich das alles niederschreibe, merke ich auch selbst in was für einer Lage ich stecke. Ich fange an mich selbst aufzugeben, sehe es auch ein, aber weiß keine Lösung.
Woher diese Depression kommt kann ich dir auch nicht genau sagen. Extrem traumatisierende Erlebnisse hatte ich in meiner Kindheit nicht, jedoch bestand sie oft aus Streit, Verrat, Diskriminierung und teilweise auch Gewalt. Meine Familie ist mir deswegen sehr fremd geworden, Fremden und Freunden gegenüber bin ich misstrauisch geworden. Schon mit 12 habe ich gemerkt, immer schwächer und sensibler zu werden, meinen Mut zu verlieren und keinen Ausweg in meinen Problemen zu sehen.
Ich danke dir für deine Antwort. Durch deine Worte wurde mir klar, in was für einer Situation ich mich befinde und, dass ich unbedingt kämpfen muss. Von alleine wird anscheinend niemals etwas besser...

Liebe Grüße an dich

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14. Dezember 2010 um 15:27

Danke..
Eigentlich fällt es mir nicht einmal sonderlich schwer, Kontakte zu knüpfen, jedoch bin ich an Freundschaften oftmals desinteressiert weil sie mich entweder stark langweilen oder zu oberflächlich sind. Menschen zu finden, die einen wirklich verstehen (nicht nur Probleme, sondern auch den eigenen Humor!) ist für mich nicht gerade einfach, deswegen habe ich die Suche aufgegeben. Ich sehne mich einfach nach einem Hobby, nach einer Beschäftigung, die mich von alldem ablenkt und Spaß mit sich bringt...
Ein Paar Tage sind nun Vergangen und es hat sich nichts verändert, außer meine Stimmung. Habe mich langsam beruhigt und bin nicht mehr so aufgebracht. Muss heute alles mit meinem Freund bereden, da er mich mal wieder besuchen kommt. Bin gespannt, wie es verläuft. Hab mir sogar schon überlegt die Beziehung vollständig zu beenden. Entweder ich bin zu Unreif oder einfach nur noch nicht bereit für eine Beziehung. Hab so ein Gefühl, dass ich mein Leben in den Griff kriegen muss bevor ich an Zweisamkeit denke. Die Entscheidung fällt mir schwer, vielleicht ist das alles auch zu übertrieben? Ach ich bin ratlos. Danke für deine aufmunternden Worte. Sie geben mir mehr Mut für später

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14. Dezember 2010 um 20:44

Hallo du,
ich muss sagen dein Beitrag hat mich sehr beschäftigt, denn es ist so, dass sich so ziemlich jeder Mal in einer solchen Situation befunden hat. Versteift auf die Liebe und Zugehörigkeit und damit einhergehende Abhängigkeit von seinen Gefühlen, die einfach nur niederschmetternd sind. Der Freund der einem dieses wollige Gefühl schenkt, die Fixierung darauf und sobald er wieder aus der Tür ist zurückfallen mit "Was mach ich jetzt?". Dann läuft da nicht so gut und man fällt noch tiefer.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht jedoch ein Sprichwort sagt "Eine Tür schließt sich, aber dabei öffnet sich die nächste."

Ich bin auch so, dass ich nicht unbedingt meine Freunde brauche in so einer Situation. Im Gegenteil meist mach ich Probleme mit mir selber aus oder such gezielt Kontakt zu Männern, weil man da nicht so tiefsinnig emotional quatscht wie mit seinen Freundinnen. So manches Frauengespräch hat oft die gegenteilige Wirkung und man fühlt sich nicht besser, sondern setzt sich noch mehr mit den Problemen auseinander auf EMOTIONALER Ebene und nicht auf rationaler. Das heißt liegt die Lösung des Problems bei dir selber (wie auch bei dir), dann musst auch nur du einen Weg finden und nicht deine Freunde. Dh klaren Kopf bekommen und rational nachdenken.

Such dir etwas was DIR guttut. Das muss kein Hobby sein oder ein Gesprächspartner. Einfach kleine Dinge die dir Spaß machen. Bei mir ist mein Anker meine Arbeit. Sie macht mir Spaß und jeden Tag gehe ich mit neuen Elan rein und bin 9 Std am Stück abgelenkt. Ich lese Bücher ohne Ende in meiner freien Zeit. Schau Abends mal nen Film oder spiel ein Spiel am PC. DAS sind DINGE die mir guttun, die mir mehr bringen als jeder persönlicher Kontakt. Sie lenken mich ab und lassen mich etwas Abstand zu meinen Gefühlen bekommen, sodass ich wesentlich klarer und strukturierter DENKE.

Und eines möchte ich dir noch auf den Weg geben. Verlassen kannst du dich nur auf dich selber. DU alleine stehst für deine Entscheidungen und Gefühle ein. Und kein Zweiter oder Dritter ist dafür zuständig, dass DU glücklich bist. Eine Partnerschaft kann das persönliche Glück steigern/komplettieren aber NIEMALS sollte und tut sie auch nicht, das individuelle Glück einzig ausmachen. Dann verfällst wieder in die Abhängigkeit.
Weißt du auch bei mir und meinem Freund/Ex ist es im Moment eine komplizierte Situation, ABER ich habe genügend Dinge in meinem Leben, die mich glücklich machen. Ich habe vor 2 Wochen zu ihm gesagt:
"Ich möchte das du eines weißt. Ich will dich und die Beziehung, aber ich BRAUCHE dich NICHT um glücklich zu sein."

Du kannst NICHTS schlimmeres in einer Partnerschaft tun, als den Partner, als den zu sehen der dich ausmacht und der für dein Glück verantwortlich ist. Das du IHN Brauchst. Nichts wirklich gar nicht ist unattraktiver und stößt den Partner mehr weg. Und das unbewusst. Heißt der Partner weiß eigentlich oft gar nicht so recht, warum er die Distanz sucht sondern es geschieht unbewusst und rein intuitiv und biologisch. Je mehr Nähe du gibst und je mehr du machst, desto mehr treibst du ihn von dir weg. Da hilft auch alles "Nicht anrufen" oder "Nicht-Smsen" nicht wenn du wie ne Klette an ihm klebst sobald ihr Zeit miteinander verbringt oder du ständig deine Probleme bei ihm ablädst. Vor allem das sind DEINE Probleme, EMOTIONALE Probleme und wer hat dir gesagt, dass Mann mit SOWAS etwas anfangen kann?

Sag ihm:
Hey mein Handy geht iwie nicht mehr an und er versteht und versucht das zu reparieren.

Sag ihm:
Hey irgendwie bin ich mit mir total uneins und voll depressiv, ich weiß auch nicht was mit mir los ist und er wird denken
"Und was soll ich damit anfangen oder tun? Weiber...."

Verstehst du was ich dir damit sagen will? Emotionalität vs Rationalität. Ein Mann fühlst klar, jedoch wir es für ihn nicht greifbar sein und auch eben oft nicht verstehen. Wäre für ihn viel zu komplex und als Mann, hey man bekommt von Kindesbeinen an angezogen keine Schwäche zu zeigen in Form von Emotionalität. Heißt das ist ein unruhiges Bermudadreieck für ihn.

Deswegen hoffe ich mal mein Beitrag kommt nicht zu spät und du hast ihm dass so geschildert wie uns oben. Dann gute Nacht denn er wird das mit Schwäche in Verbindung bringen und das nicht nachvollziehen können. Was heißt, dass er noch mehr auf Distanz zu dir geht oder das gar beendet. Zieh dich lieber zurück und tu was für dich, anstelle so ein Gespräch zu führen und noch mehr in den Sand zu setzen.

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19. Dezember 2010 um 2:28
In Antwort auf widdergirl85

Hallo du,
ich muss sagen dein Beitrag hat mich sehr beschäftigt, denn es ist so, dass sich so ziemlich jeder Mal in einer solchen Situation befunden hat. Versteift auf die Liebe und Zugehörigkeit und damit einhergehende Abhängigkeit von seinen Gefühlen, die einfach nur niederschmetternd sind. Der Freund der einem dieses wollige Gefühl schenkt, die Fixierung darauf und sobald er wieder aus der Tür ist zurückfallen mit "Was mach ich jetzt?". Dann läuft da nicht so gut und man fällt noch tiefer.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht jedoch ein Sprichwort sagt "Eine Tür schließt sich, aber dabei öffnet sich die nächste."

Ich bin auch so, dass ich nicht unbedingt meine Freunde brauche in so einer Situation. Im Gegenteil meist mach ich Probleme mit mir selber aus oder such gezielt Kontakt zu Männern, weil man da nicht so tiefsinnig emotional quatscht wie mit seinen Freundinnen. So manches Frauengespräch hat oft die gegenteilige Wirkung und man fühlt sich nicht besser, sondern setzt sich noch mehr mit den Problemen auseinander auf EMOTIONALER Ebene und nicht auf rationaler. Das heißt liegt die Lösung des Problems bei dir selber (wie auch bei dir), dann musst auch nur du einen Weg finden und nicht deine Freunde. Dh klaren Kopf bekommen und rational nachdenken.

Such dir etwas was DIR guttut. Das muss kein Hobby sein oder ein Gesprächspartner. Einfach kleine Dinge die dir Spaß machen. Bei mir ist mein Anker meine Arbeit. Sie macht mir Spaß und jeden Tag gehe ich mit neuen Elan rein und bin 9 Std am Stück abgelenkt. Ich lese Bücher ohne Ende in meiner freien Zeit. Schau Abends mal nen Film oder spiel ein Spiel am PC. DAS sind DINGE die mir guttun, die mir mehr bringen als jeder persönlicher Kontakt. Sie lenken mich ab und lassen mich etwas Abstand zu meinen Gefühlen bekommen, sodass ich wesentlich klarer und strukturierter DENKE.

Und eines möchte ich dir noch auf den Weg geben. Verlassen kannst du dich nur auf dich selber. DU alleine stehst für deine Entscheidungen und Gefühle ein. Und kein Zweiter oder Dritter ist dafür zuständig, dass DU glücklich bist. Eine Partnerschaft kann das persönliche Glück steigern/komplettieren aber NIEMALS sollte und tut sie auch nicht, das individuelle Glück einzig ausmachen. Dann verfällst wieder in die Abhängigkeit.
Weißt du auch bei mir und meinem Freund/Ex ist es im Moment eine komplizierte Situation, ABER ich habe genügend Dinge in meinem Leben, die mich glücklich machen. Ich habe vor 2 Wochen zu ihm gesagt:
"Ich möchte das du eines weißt. Ich will dich und die Beziehung, aber ich BRAUCHE dich NICHT um glücklich zu sein."

Du kannst NICHTS schlimmeres in einer Partnerschaft tun, als den Partner, als den zu sehen der dich ausmacht und der für dein Glück verantwortlich ist. Das du IHN Brauchst. Nichts wirklich gar nicht ist unattraktiver und stößt den Partner mehr weg. Und das unbewusst. Heißt der Partner weiß eigentlich oft gar nicht so recht, warum er die Distanz sucht sondern es geschieht unbewusst und rein intuitiv und biologisch. Je mehr Nähe du gibst und je mehr du machst, desto mehr treibst du ihn von dir weg. Da hilft auch alles "Nicht anrufen" oder "Nicht-Smsen" nicht wenn du wie ne Klette an ihm klebst sobald ihr Zeit miteinander verbringt oder du ständig deine Probleme bei ihm ablädst. Vor allem das sind DEINE Probleme, EMOTIONALE Probleme und wer hat dir gesagt, dass Mann mit SOWAS etwas anfangen kann?

Sag ihm:
Hey mein Handy geht iwie nicht mehr an und er versteht und versucht das zu reparieren.

Sag ihm:
Hey irgendwie bin ich mit mir total uneins und voll depressiv, ich weiß auch nicht was mit mir los ist und er wird denken
"Und was soll ich damit anfangen oder tun? Weiber...."

Verstehst du was ich dir damit sagen will? Emotionalität vs Rationalität. Ein Mann fühlst klar, jedoch wir es für ihn nicht greifbar sein und auch eben oft nicht verstehen. Wäre für ihn viel zu komplex und als Mann, hey man bekommt von Kindesbeinen an angezogen keine Schwäche zu zeigen in Form von Emotionalität. Heißt das ist ein unruhiges Bermudadreieck für ihn.

Deswegen hoffe ich mal mein Beitrag kommt nicht zu spät und du hast ihm dass so geschildert wie uns oben. Dann gute Nacht denn er wird das mit Schwäche in Verbindung bringen und das nicht nachvollziehen können. Was heißt, dass er noch mehr auf Distanz zu dir geht oder das gar beendet. Zieh dich lieber zurück und tu was für dich, anstelle so ein Gespräch zu führen und noch mehr in den Sand zu setzen.


Danke auch dir für deine Antwort. Ich bewundere deine Selbstständigkeit. Genau das ist mein Ziel: Unabhängig glücklich zu sein. Zwar weiß ich, dass es tausende Dinge gibt die einem Spaß bereiten könnten, jedoch brauch ich den sozialen Kontakt unheimlich stark. Ich hasse es, alleine zu sein. Trotz diesem Wunsch ist mir bewusst, dass es nicht einfach ist, jemanden zu finden der einen auch wirklich versteht. Ich hatte wirklich wenige Freundschaften, die mich wirklich fasziniert haben. Und du musst wissen, dass mir vollkommen klar ist, dass mich andere nicht einfach glücklich machen können. Ich kann nur keine Niederschläge wegstecken und hoffe immer wieder, dass in meiner Beziehung keine negativen Ereignisse auftreten. Dieser Wunsch ist natürlich vollkommen sinnlos, jedoch kann ich in solchen Momenten einfach nicht rational denken. Alles was du geschrieben hast ist verständlich und leicht einzusehen, jedoch nicht besonders leicht in die Praxis umzusetzen.
Außerdem kann ich dich beruhigen. Ich hänge sicherlich nicht wie eine Klette an ihm, ich distanziere mich in solchen Situationen selbst. Wenn er nicht jedes einzelne mal zurückgekommen wäre, gäbe es für uns keine Beziehung mehr.
Meine emotionalen Probleme behalte ich meistens sowieso für mich, aber du behauptest ja, ich solle meine Sorgen überhaupt nicht mit ihm teilen, oder? Möglicherweise hast du sogar recht, jedoch wird es umso schwieriger für mich, weil er doch eh meine einzige Bezugsperson ist. Wie soll denn ein Mensch auskommen, wenn er wirklich all seine bedrückenden Gedanken, Ängste und Sorgen niemals aussprechen darf? Das ist unmöglich. Ob er etwas mit meinen Worten anfangen kann, ist natürlich eine andere Frage.

Und zu deinem Schlusssatz:
Geschildert habe ich ihm gar nichts und werde es auch nicht so schnell tun. Lieber drehe ich mit meinen Gedanken durch, als ihn einzuengen und zu verjagen. Trotz deines Bemühens sehe ich leider keine Hilfe in deinen Ratschlägen, da ich selbst einsehen kann, was geschieht und geschehen könnte. Die Lösung fehlt mir bloß. Und die kann wahrscheinlich leider nur ich finden.
Danke trotzdem.
Lg

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