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Die wirklichen Opfer einer narzisstischen Beziehung

13. Juni 2004 um 11:33

Liebe Forummitglieder, auf den Hinweis eines Mitgliedes hin, wende ich mich hilfesuchend an euch alle mit meinem eigenen Beitrag. Kurz ganz nüchtern zu meiner Person. Ich bin 36 und komme aus Leipzig.
Ich habe in das Forum von Goepe geschaut und das was ich dort vorgefunden habe, hat mich sehr betroffen gemacht. Vor allem die Geschichte von Teddy für Goepe hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht und ich habe geheult wie ein Schlosshund. Diese Geschichte geht mir so sehr an die Seele, dass es schon wieder gefährlich für mich ist. Ich weiß nicht, ob es gut ist zu weinen, nur kann ich im Moment einfach nicht anders. Ich fühle mich so leer, wie ausgesaugt, völlig kraftlos und zu nichts im Stande. Ich finde einfach den Weg zu mir selbst nicht mehr. Mein Arzt sagt ich bin anorektisch ich wiege bei einer Größe von 1,60 nur noch 44 Kilo habe in den letzten Wochen 6 Kilo abgenommen, ich habe irgendwann einfach aufgehört zu essen, als der seelische Schmerz zu groß wurde. Ich bin so verzweifelt, er fehlt mir so schrecklich, das was er mir in der Anfangs- und Idealisierungsphase gegeben hat, möchte ich so gern zurück haben. Er war wirklich ein Meister in der Verführung. Es tut so verdammt weh. Der Schmerz ist immer da, ist immer allgegenwärtig. Vor allem darüber, dass er schon mit der nächsten rumzieht und auch diese wieder seine angebliche Traumfrau ist. Ich bin so neidisch und gönne der anderen diese schöne Zeit mit ihm nicht.
Doch ich will nicht immer nur jammern, sondern auch Fragen beantworten. Vor fünf Wochen habe ich meinen Ex in die Psychiatrie gebracht. Voraus gegangen waren seinerseits extreme Angstzustände, massive Aggressionen, Depressionen und Suizidversuche. Eines Tages ist er mir dann psychisch zusammen gebrochen und hat nur noch wirres Zeug geredet. Die Hausärztin hat ihn dann in die Psychiatrie eingewiesen und ich hab ihn hingebracht. Dort ist er eine Woche auf der geschlossenen gewesen, wegen akuter Suizidgefahr. Am ersten Einlieferungstag gab es ein Therapiegespräch über 3 Stunden. Danach fragte mich der Therapeut, warum ich mir das alles antun würde. Ich gab ihm zur Antwort, weil ich diesen Mann liebe. Dort wurde die narzißtische /borderline Persönlichkeitsstörung zur greifbaren Diagnose geahnt hab ich es ja lange schon. Jetzt ist er auf der offenen aber stationären Therapie. Es ist nicht so, dass er mich weiterhin belästigt oder wieder haben will, er hat mich abserviert mit den Worten: du wirst nie die Frau sein, die an mir klammert das bräuchte er so sehr, es sollte nichts anderes für mich geben als ihn. Und er sagte er hasst mich, für das was ich ihm angetan habe. Und so zog er 3 Tage später mit einer aus seiner Therapiegruppe Hand in Hand durch die Gegend. Das macht mich so wahnsinnig fertig.
Das schlimme ist, ich würde jederzeit die Tür öffnen und nicht auf die Engel hören...Ich hab Angst, dass ich da nicht durch komme, die Depressionen werden immer schlimmer und der Weg rückt immer weiter von mir weg. Ich fühle mich allein, benutzt, verraten. Ich hab doch alles gegeben, hab echte und ehrliche Gefühle investiert und bin so betrogen worden.
Ich brauche eure Hilfe.
ich fühle, dass der totale Zusammenbruch nicht mehr weit ist, ich kann mich nicht mehr halten. Ich brauche jede Hilfe die ich bekommen kann. Mein erster unsicherer Schritt ist eine ambulante Therapie - diese beginnt am Dienstag doch die Zeit bis dahin ist lang und die Abstände zwischen den Sitzungen so groß. Ich existiere nur noch, ich bin völlig leer, unsicher, voller Angst und doch voller Sehnsucht. Ich habe solche Angst dass mich das umbringt, dass er mich umbringt.

Hoffnungsvolle Grüße
Jeanny

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13. Juni 2004 um 12:43

Mehr schwach als stark
Liebe Goepe,
vielen Dank für deine aufmunternden Worte, obwohl mich im Moment sicher nicht eines davon wirklich erreicht. Ich habe auf den Hinweis von Teddy eine eigene Diskussionsrunde gestartet um dein Forum nicht in meine Richtung abzulenken und für mich auszunutzen. Auch solche Dinge lassen in mir schon die schlimmsten Schuldgefühle aufkommen.
Die Schritte (Forum und Therapie) sind wirklich seidene Fäden an denen ich mich festhalte und ich habe immer die Angst, dass einer der Fäden irgendwann reißt. Dann bin ich verloren.
Hab ich schon gegessen? Nein. Es fehlt mir nicht, im Gegenteil. Das ist eine Sache die ich kann, da bin ich stark, wenn ich auch sonst so schwach bin.
Du hast recht, ich WILL ja leben, nur ohne jemanden, der mich an die Hand nimmt und mir zeigt, wohin ich meinen Blick wenden muss, schaff ich es nicht. Am schlimmsten ist der morgen - wenn ich aufwache fühle ich, wie sehr mir doch das Gefühl geliebt zu werden (ich dachte wirklich er liebt mich) fehlt und in diesem Moment wird mir bewußt, dass ich ALLEIN bin. In diesem Moment denke ich daran, wie er sich mit der nächsten amüsiert und es ihm gut geht und ich leide wie ein Tier.Wie er die selben Dinge mit ihr tut, die er mir gegeben hat. Warum denke ich nie an die schlimmen Sachen? Weil die guten sooo schön waren, er hat es perfekt beherrscht, mich abhängig von diesen schönen Dingen zu machen.
Das schlimmste der ganzen Sache hab ich am Freitag erfahren - ich bin in der 5. Woche schwanger von ihm, ein Wunsch von ihm, den ich ihm wie so viele andere Wünsche erfüllen wollte, nur damit er mich liebt und mich nicht bestraft.
In mir wird das Gefühl, einfach aufzugeben, immer stärker - dann hört es auf weh zu tun.
Jeanny

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13. Juni 2004 um 13:26

Hallo jeanny,
komme aus auch LE. ich kann dir sehr gut nachempfinden, was du schreibst, da ich mich in ähnlicher situation befunden habe bzw. dabei bin das ganze abzuschließen.

würde dir gerne zur seite stehen. vielleicht kannst du mir deine mailadresse geben.

gruß
wellenreiterin

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13. Juni 2004 um 13:34

Mein Kind?
Liebe Goepe,
ich weiß im Kopf genau, dass ich mich nicht aufgeben soll und will - doch mein Gefühl, mein Körper alles sträubt sich dagegen und lähmt mich.
Letzte Woche hab ich ihn mit seiner neuen gesehen und hab ihm gesagt dass ich sein Kind erwarte. Er war schockiert, weil er sich dass schon immer gewünschthat, war aber ähnlich überheblich, arrogant und widerlich in seiner Art wie er es immer war, wenn er sich überlegen fühlte. Ich habe mir meine seelischen Schmerzen nicht anmerken lassen, doch danach hatte ich das Gefühl, einfach irgendwo dagegen fahren zu müssen, damit es aufhört. Was hab ich erwartet? das er sich meldet, dass er mir sagt, er steht zu mir, es wird alles anders, besser, so schön wie vorher. Ich hätte es geglaubt.
Ich weiß nicht, ob ich das Kind haben soll. Ich bin eigentich ein großer Gegner von Abtreibung - doch ich weiß in diesem Fall nicht - es wird mich mein Leben lang quälen und mich immer wieder daran erinnern.
Jeanny

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13. Juni 2004 um 13:50
In Antwort auf aranka_12950334

Hallo jeanny,
komme aus auch LE. ich kann dir sehr gut nachempfinden, was du schreibst, da ich mich in ähnlicher situation befunden habe bzw. dabei bin das ganze abzuschließen.

würde dir gerne zur seite stehen. vielleicht kannst du mir deine mailadresse geben.

gruß
wellenreiterin

Hilfe
Hallo Wellenreiterin,
es ist gut zu wissen, dass es auch in der Nähe Verbündete gibt. Wenn du mir nicht übers Forum schreiben willst, dann hier meine Mail-Adresse: variete_mix@web.de
Jeanny

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13. Juni 2004 um 15:16
In Antwort auf motya_12279243

Mehr schwach als stark
Liebe Goepe,
vielen Dank für deine aufmunternden Worte, obwohl mich im Moment sicher nicht eines davon wirklich erreicht. Ich habe auf den Hinweis von Teddy eine eigene Diskussionsrunde gestartet um dein Forum nicht in meine Richtung abzulenken und für mich auszunutzen. Auch solche Dinge lassen in mir schon die schlimmsten Schuldgefühle aufkommen.
Die Schritte (Forum und Therapie) sind wirklich seidene Fäden an denen ich mich festhalte und ich habe immer die Angst, dass einer der Fäden irgendwann reißt. Dann bin ich verloren.
Hab ich schon gegessen? Nein. Es fehlt mir nicht, im Gegenteil. Das ist eine Sache die ich kann, da bin ich stark, wenn ich auch sonst so schwach bin.
Du hast recht, ich WILL ja leben, nur ohne jemanden, der mich an die Hand nimmt und mir zeigt, wohin ich meinen Blick wenden muss, schaff ich es nicht. Am schlimmsten ist der morgen - wenn ich aufwache fühle ich, wie sehr mir doch das Gefühl geliebt zu werden (ich dachte wirklich er liebt mich) fehlt und in diesem Moment wird mir bewußt, dass ich ALLEIN bin. In diesem Moment denke ich daran, wie er sich mit der nächsten amüsiert und es ihm gut geht und ich leide wie ein Tier.Wie er die selben Dinge mit ihr tut, die er mir gegeben hat. Warum denke ich nie an die schlimmen Sachen? Weil die guten sooo schön waren, er hat es perfekt beherrscht, mich abhängig von diesen schönen Dingen zu machen.
Das schlimmste der ganzen Sache hab ich am Freitag erfahren - ich bin in der 5. Woche schwanger von ihm, ein Wunsch von ihm, den ich ihm wie so viele andere Wünsche erfüllen wollte, nur damit er mich liebt und mich nicht bestraft.
In mir wird das Gefühl, einfach aufzugeben, immer stärker - dann hört es auf weh zu tun.
Jeanny

Alle Engel sind versammelt
um dich an die Hand zu nehmen. Wir alle sind mit dem Herzen dabei.
Nun habe ich also auch deinen Thread gefunden.
Zum Weinen als erste Frage.
Kann sein, ich liege falsch aber ich denke, die Ursache die zum weinen führt ist wesentlich. So sehe ich das weinen, was nicht auf einem neuen Schmerz beruht sondern darauf nun einige Freunde gefunden zu haben kann befreiend sein. Ich kann das sehr nachempfinden. Also raus mit dem Frust und heulen, was das Zeug hält. Aber danach denke daran, hier sind einige Engel, die dich auffangen möchten. Wenn auch nur virtuell und wenn auch nur in einem virtuellen Bett. Wir stehen zu dir, du kannst dich darauf verlassen, wie eben auch der "kleinen" grossen Goepe.
Richtig ist schon dein eigener Thread hier. Hast du doch nun einen neuen Raum gefunden, ein Zimmer in dem sich nur Freunde für dich befinden.
Falsch aber ist schon wieder der Ausdruck du hättest den Thread von Goepe für dich ausgenutzt. Lass das Schuldgefühl gleich stecken. Nein, du hast dich dort gemeldet um die Engelschar zu bitten auch dir zu helfen. Das wird auch geschehen.
Du willst Leben -- Also lebe
Du hälst dich daran fest, dass dein Mann mit der anderen genau so nett ist
!!!!!!FALSCH !!!!!!
Er wird alles genau so machen wie bei dir. Wieder eine unglückliche Frau mehr nur sie weiss es noch nicht.
Mit dem Kind möchte ich mich noch nicht äussern. Wenn du alles von mir gelesen hast wirst du wissen, meiner Tochter hatte ich den Rat gegeben dieses Kind nicht zur welt zu bringen.
Es gibt doch schon genügend unglückliche Kinder.
Ich glaube, wir wollen jetzt nach Hause fahren also erst einmal Schluss.
Sonst beschwert sich meine Frau

war ein Irrtum. Noch eine Stunde sind wir hier.

LG

Teddy

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13. Juni 2004 um 15:20

Hallo jeanny...
es tut weh, deinen Beitrag zu lesen, denn ich fühle mich darin gleichsam so aufgehoben. Mein Freund hat mich vor mehrern Wochen ebenfalls verlassen oder ich ihn? Auf jeden Fall konnte ich diese Spielchen von ihm mir gegenüber nicht mehr ertagen. In der gleichen Woche habe ich das Kind verloren, was auch er sich so gewünscht hatte. Aber das hat ihn bereits nicht mehr interessiert und inzwischen hat er sich eine Freundin von mir "geschnappt", die bereits zwei kleine Kinder hat. Auch ich habe in der darauffolgenden Zeit mehr als 5 kilo abgenommen, war nicht mehr fähig, aus dem haus zu gehen,, geschweige denn irgendetwas zu tun, was meinem Leben Sinn gab. Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass er eben genau bei dieser Freundin wohnt. Wie ein Stich ins Herz hat e mich getroffen, alle meine Bemühungen, wieder ins Leben zurückzukehren, waren dahin. Doch ich merke: der Schmerz lässt langsam, oft nur für wenige Minuten nach. Ich habe da einen Lesetipp für dich, der mir zur Zeit mein ständiger Wegbegleiter ist: Wenn der Partner geht von Doris Wolf. Höre bitte nicht auf zu kämpfen, für dich und wie auch immer du dich entscheiden magst-auch für das Kind.Ich drücke ganz fest die Daumen, du schaffst das!
Jonna.

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14. Juni 2004 um 6:22

Was ist ein QuA
immer diese AKüFi

Teddy am morgen

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14. Juni 2004 um 7:52
In Antwort auf seren_11887168

Hallo jeanny...
es tut weh, deinen Beitrag zu lesen, denn ich fühle mich darin gleichsam so aufgehoben. Mein Freund hat mich vor mehrern Wochen ebenfalls verlassen oder ich ihn? Auf jeden Fall konnte ich diese Spielchen von ihm mir gegenüber nicht mehr ertagen. In der gleichen Woche habe ich das Kind verloren, was auch er sich so gewünscht hatte. Aber das hat ihn bereits nicht mehr interessiert und inzwischen hat er sich eine Freundin von mir "geschnappt", die bereits zwei kleine Kinder hat. Auch ich habe in der darauffolgenden Zeit mehr als 5 kilo abgenommen, war nicht mehr fähig, aus dem haus zu gehen,, geschweige denn irgendetwas zu tun, was meinem Leben Sinn gab. Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass er eben genau bei dieser Freundin wohnt. Wie ein Stich ins Herz hat e mich getroffen, alle meine Bemühungen, wieder ins Leben zurückzukehren, waren dahin. Doch ich merke: der Schmerz lässt langsam, oft nur für wenige Minuten nach. Ich habe da einen Lesetipp für dich, der mir zur Zeit mein ständiger Wegbegleiter ist: Wenn der Partner geht von Doris Wolf. Höre bitte nicht auf zu kämpfen, für dich und wie auch immer du dich entscheiden magst-auch für das Kind.Ich drücke ganz fest die Daumen, du schaffst das!
Jonna.

Liebe Jonna
ich habe es ihm gesagt, dass ich ein Kind erwarte, als ich ihn mit seiner neuen getroffen habe. Er war ziemlich fertig, erst hat er mir vorgeworfen, ich hätte ihn reingelegt, dann wieder weinerlich gesagt, dass ich doch genau wüßte, wie sehr er sich ein Kind gewünscht habe. Doch er ist weiter gegangen, mit ihr. Hat sich nicht gemeldet bei mir. Und ich muss meine Entscheidung allein treffen. Alle raten mir ab. Ich weiß nicht, welche Entscheidung ich besser verkrafte, im Moment kann ich mich ja so kaum über Wasser halten. Es mag stimmen, dass, sollte ich mich gegen das Kind entscheiden, der Schmerz wesentlich kürzer ist, als viele Jahre durch sein Kind immer an diese schmerzvolle Zeit erinnert zu werden...Doch es ist kein Halt da, keiner den ich sehe und der zu mir dringt. Ich versuche zu kämpfen, doch wie kämpft man, wenn man so "geschwächt" ist. Wie kämpft man ohne Lebenskraft, ohne Mut, ohne Antrieb -weil er all das mitgenommen hat? Da ist immer der Zweifel: Was ist, wenn er aus der Therapie kommt und ist geheilt? Ich würde dann bereuen und in Selbstvorwürfen versinken, weil ich nicht geduldig genug war?
Jeanny
Jeanny

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14. Juni 2004 um 7:56
In Antwort auf jonny_12159999

Alle Engel sind versammelt
um dich an die Hand zu nehmen. Wir alle sind mit dem Herzen dabei.
Nun habe ich also auch deinen Thread gefunden.
Zum Weinen als erste Frage.
Kann sein, ich liege falsch aber ich denke, die Ursache die zum weinen führt ist wesentlich. So sehe ich das weinen, was nicht auf einem neuen Schmerz beruht sondern darauf nun einige Freunde gefunden zu haben kann befreiend sein. Ich kann das sehr nachempfinden. Also raus mit dem Frust und heulen, was das Zeug hält. Aber danach denke daran, hier sind einige Engel, die dich auffangen möchten. Wenn auch nur virtuell und wenn auch nur in einem virtuellen Bett. Wir stehen zu dir, du kannst dich darauf verlassen, wie eben auch der "kleinen" grossen Goepe.
Richtig ist schon dein eigener Thread hier. Hast du doch nun einen neuen Raum gefunden, ein Zimmer in dem sich nur Freunde für dich befinden.
Falsch aber ist schon wieder der Ausdruck du hättest den Thread von Goepe für dich ausgenutzt. Lass das Schuldgefühl gleich stecken. Nein, du hast dich dort gemeldet um die Engelschar zu bitten auch dir zu helfen. Das wird auch geschehen.
Du willst Leben -- Also lebe
Du hälst dich daran fest, dass dein Mann mit der anderen genau so nett ist
!!!!!!FALSCH !!!!!!
Er wird alles genau so machen wie bei dir. Wieder eine unglückliche Frau mehr nur sie weiss es noch nicht.
Mit dem Kind möchte ich mich noch nicht äussern. Wenn du alles von mir gelesen hast wirst du wissen, meiner Tochter hatte ich den Rat gegeben dieses Kind nicht zur welt zu bringen.
Es gibt doch schon genügend unglückliche Kinder.
Ich glaube, wir wollen jetzt nach Hause fahren also erst einmal Schluss.
Sonst beschwert sich meine Frau

war ein Irrtum. Noch eine Stunde sind wir hier.

LG

Teddy

Engel
Lieber Teddy,
ich danke dir, dass du die Engelsschar auch zu
mir schickst.
Du schreibst: <Er wird alles genau so machen wie bei dir. Wieder eine unglückliche Frau mehr nur sie weiss es noch nicht.>
Was macht dich so sicher? Ich habe schon Jonna geschrieben, wo die Zweifel liegen. Was ist, wenn er aus der Therapie kommt und ist ein anderer (gesunder) Mensch, der lieben kann. Was ist dann? Dann werde ich bereuen, nicht durchgehalten zu haben, mehr als ich es jetzt schon tue und es wird mich noch mehr quälen.
Jeanny

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14. Juni 2004 um 8:02
In Antwort auf motya_12279243

Liebe Jonna
ich habe es ihm gesagt, dass ich ein Kind erwarte, als ich ihn mit seiner neuen getroffen habe. Er war ziemlich fertig, erst hat er mir vorgeworfen, ich hätte ihn reingelegt, dann wieder weinerlich gesagt, dass ich doch genau wüßte, wie sehr er sich ein Kind gewünscht habe. Doch er ist weiter gegangen, mit ihr. Hat sich nicht gemeldet bei mir. Und ich muss meine Entscheidung allein treffen. Alle raten mir ab. Ich weiß nicht, welche Entscheidung ich besser verkrafte, im Moment kann ich mich ja so kaum über Wasser halten. Es mag stimmen, dass, sollte ich mich gegen das Kind entscheiden, der Schmerz wesentlich kürzer ist, als viele Jahre durch sein Kind immer an diese schmerzvolle Zeit erinnert zu werden...Doch es ist kein Halt da, keiner den ich sehe und der zu mir dringt. Ich versuche zu kämpfen, doch wie kämpft man, wenn man so "geschwächt" ist. Wie kämpft man ohne Lebenskraft, ohne Mut, ohne Antrieb -weil er all das mitgenommen hat? Da ist immer der Zweifel: Was ist, wenn er aus der Therapie kommt und ist geheilt? Ich würde dann bereuen und in Selbstvorwürfen versinken, weil ich nicht geduldig genug war?
Jeanny
Jeanny

Liebe Jeanny
meinst du wirklich, du könntest, nach allem, was passiert ist, noch einmal eine beziehung mit ihm beginnen? Damit würdest du dich letztenendes selbst verraten und aufgeben! Gehe am besten sofort, vielleicht heute noch zu einer Schwangerschaftsberatung und schildere dein Problem. ich denke, die können dir bezüglich deiner Entscheidung das Kind betreffend, am besten weiterhelfen. Der Schmerz wird vorüber gehen, es braucht "nur" Geduld und der Wille, es irgendwie durchzustehen. ich weiß, dass dies alles hohl klingen muss für dich, g mir nicht anders und auch heute fühle ich mich noch sehr oft am Tag elend und schaffe es kaum, die nötigsten Dinge zu Verrichten. Aber wenn du aufgibst, schadest du dir am meisten. Leb immer nur für einen Tag, das habe ich mir immer vorgenommen und es hat kleine Wunder bewirkt. Ich wünsche dir viel Kraft!
Jonna

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14. Juni 2004 um 11:11
In Antwort auf motya_12279243

Engel
Lieber Teddy,
ich danke dir, dass du die Engelsschar auch zu
mir schickst.
Du schreibst: <Er wird alles genau so machen wie bei dir. Wieder eine unglückliche Frau mehr nur sie weiss es noch nicht.>
Was macht dich so sicher? Ich habe schon Jonna geschrieben, wo die Zweifel liegen. Was ist, wenn er aus der Therapie kommt und ist ein anderer (gesunder) Mensch, der lieben kann. Was ist dann? Dann werde ich bereuen, nicht durchgehalten zu haben, mehr als ich es jetzt schon tue und es wird mich noch mehr quälen.
Jeanny

Hier Teddy, hier Teddy
hallo Jeanny, leider habe ich heute einen grossen Pechtag. Nun ist eben der Beitrag schon zum zweiten mal abgestürzt.

Versuchen wir`s noch einmal.

Zur Frage, wieso bin ich sicher, er ändert sich nicht.
Ich bin mir gar nicht sicher. Aber ich nehme an, du kennst Harald Junke. Na gut hier war es eine Sucht aber Goepe hat das alles doch schon ausführlich dargestellt
Denke auch an die Fragen der Engel. Alles was dort steht ist nichts anderes als die konzentrierten Erfahrungen aus Goepes leben. Na, ja an dem Schlosshund habe ich ja auch erkannt, das dir dieses bewusst war.
Es ist schockierend, wie oft es so eine Persönlichkeitsstörung gibt.
Als erstes muss man ja doch dein Leben betrachten. Es ist erst einmal viel wichtiger als das zukünftige Vergnügen deines Freundes ( hab jetzt nicht im Kopf - oder Mann) es geht erst einmal darum, dass du wieder ein angenehmes Leben führen sollst. Das kannst Du ohne ihn ganz sicher mit ihm steht das sehr in Frage.
Was mit seiner Therapi wird, ob sie anschlägt und vor allem viel schlimmer ob sie immer hält steht doch in den Sternen. Die Geschichte, die ich geschrieben habe zeigt es ja ganz deutlich. Er wird immer diese zwei Gesichter haben. Durch die Therapie ist es sicher möglich das zweite Gesicht mehr oder weniger gut zu verdecken. Es ist schlimm, dass es solche Menschen gibt. Natürlich wird die Therapi auch irgend einen Zweck erfüllen. Aber musst gerade du das im Nachhinein prüfen. War die erste Frage eines Engels nicht:"hat er dir nicht schon genug angetan". Ich kann dir versprechen, es gibt auch liebe und anständige Männer. (einen kenne ich)
Ich hab noch einmal nachgeschaut, Du meinst, weil er sich auch ein Kind gewünscht hat. So sagt er. Du hälst dich an dem Stohhalm fest, es könnte ja gehen.
Da kommen wir dann ja auch zu deinem zweiten Problem. Willst du wirklich das ein Mensch, der ohne Liebe aufgewachsen ist auch dein Kind erzieht. Du weist dort möchte ich mich unbedingt heraushalten. Wie ich meine Tochter beraten habe hast du gelesen.
Mit der Frage über die Zukunft des Kindes kannst du tatsächlich nur mit einer Beratungsstelle sprechen. Bald , sehr bald. Wie dort aber beraten wird ist für mich aber auch schon denkbar.
Steht also die nächst Frage, wenn ich mich für das Kind entscheide : kann ich dieses Kind auch alleine aufziehen. Da lass bitte unbedingt den Gedanken er könnte dabei sein. Das Kind muss doch mit Liebe aufgezogen werden.

Dann steht auch immernoch die Frage, wirst du Hilfe von deinen Eltern erwarten können?
Liebe Jeanny, bei jedem Satz, den ich schreibe habe ich Angst eine weitere Wunde aufzureissen so auch hier.

Leider oder Gott seih Dank, steht ja auch noch deine Therapi vor der Tür. Auf die solltest du dich konzentrieren. Hier wünschen dir alle vollen Erfolg. Da dein Problem ja von Aussen in dich hereigetragen wurde besteht hier durchaus eine grosse Heilungschance.
Da hast du ja auch noch einen kompetenten Partner, dein neuer Therapeut. Hier wirst du ja unbedingt dein Problem welches du hast , erläutern. Also schon eine zweite Stimme nach oder eigentlich vor der Schwangerenberatung.

Ich sag dir ja nichts neues; mit der Entscheidung kannst du ja sowiso nicht warten bis die Therapi(en) vorbei sind.

Könnte es also sein es steht nur die Frage, wie kann ich mein Kind alleine aufziehen?

Ich müsste dir dazu so viel erklären, aber wenn man sich nicht gegenüber sitzt ist das eigentlich unmöglich. Also schau, was die beiden Beratungen machen. Von der einen kannst du uns sicher schon morgen berichten.

Ehs wieder abstürzt.
Ich meld mich sicher noch mal. Schreibmal, falls du zu Hause bist

LG

Teddy

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14. Juni 2004 um 11:37
In Antwort auf jonny_12159999

Hier Teddy, hier Teddy
hallo Jeanny, leider habe ich heute einen grossen Pechtag. Nun ist eben der Beitrag schon zum zweiten mal abgestürzt.

Versuchen wir`s noch einmal.

Zur Frage, wieso bin ich sicher, er ändert sich nicht.
Ich bin mir gar nicht sicher. Aber ich nehme an, du kennst Harald Junke. Na gut hier war es eine Sucht aber Goepe hat das alles doch schon ausführlich dargestellt
Denke auch an die Fragen der Engel. Alles was dort steht ist nichts anderes als die konzentrierten Erfahrungen aus Goepes leben. Na, ja an dem Schlosshund habe ich ja auch erkannt, das dir dieses bewusst war.
Es ist schockierend, wie oft es so eine Persönlichkeitsstörung gibt.
Als erstes muss man ja doch dein Leben betrachten. Es ist erst einmal viel wichtiger als das zukünftige Vergnügen deines Freundes ( hab jetzt nicht im Kopf - oder Mann) es geht erst einmal darum, dass du wieder ein angenehmes Leben führen sollst. Das kannst Du ohne ihn ganz sicher mit ihm steht das sehr in Frage.
Was mit seiner Therapi wird, ob sie anschlägt und vor allem viel schlimmer ob sie immer hält steht doch in den Sternen. Die Geschichte, die ich geschrieben habe zeigt es ja ganz deutlich. Er wird immer diese zwei Gesichter haben. Durch die Therapie ist es sicher möglich das zweite Gesicht mehr oder weniger gut zu verdecken. Es ist schlimm, dass es solche Menschen gibt. Natürlich wird die Therapi auch irgend einen Zweck erfüllen. Aber musst gerade du das im Nachhinein prüfen. War die erste Frage eines Engels nicht:"hat er dir nicht schon genug angetan". Ich kann dir versprechen, es gibt auch liebe und anständige Männer. (einen kenne ich)
Ich hab noch einmal nachgeschaut, Du meinst, weil er sich auch ein Kind gewünscht hat. So sagt er. Du hälst dich an dem Stohhalm fest, es könnte ja gehen.
Da kommen wir dann ja auch zu deinem zweiten Problem. Willst du wirklich das ein Mensch, der ohne Liebe aufgewachsen ist auch dein Kind erzieht. Du weist dort möchte ich mich unbedingt heraushalten. Wie ich meine Tochter beraten habe hast du gelesen.
Mit der Frage über die Zukunft des Kindes kannst du tatsächlich nur mit einer Beratungsstelle sprechen. Bald , sehr bald. Wie dort aber beraten wird ist für mich aber auch schon denkbar.
Steht also die nächst Frage, wenn ich mich für das Kind entscheide : kann ich dieses Kind auch alleine aufziehen. Da lass bitte unbedingt den Gedanken er könnte dabei sein. Das Kind muss doch mit Liebe aufgezogen werden.

Dann steht auch immernoch die Frage, wirst du Hilfe von deinen Eltern erwarten können?
Liebe Jeanny, bei jedem Satz, den ich schreibe habe ich Angst eine weitere Wunde aufzureissen so auch hier.

Leider oder Gott seih Dank, steht ja auch noch deine Therapi vor der Tür. Auf die solltest du dich konzentrieren. Hier wünschen dir alle vollen Erfolg. Da dein Problem ja von Aussen in dich hereigetragen wurde besteht hier durchaus eine grosse Heilungschance.
Da hast du ja auch noch einen kompetenten Partner, dein neuer Therapeut. Hier wirst du ja unbedingt dein Problem welches du hast , erläutern. Also schon eine zweite Stimme nach oder eigentlich vor der Schwangerenberatung.

Ich sag dir ja nichts neues; mit der Entscheidung kannst du ja sowiso nicht warten bis die Therapi(en) vorbei sind.

Könnte es also sein es steht nur die Frage, wie kann ich mein Kind alleine aufziehen?

Ich müsste dir dazu so viel erklären, aber wenn man sich nicht gegenüber sitzt ist das eigentlich unmöglich. Also schau, was die beiden Beratungen machen. Von der einen kannst du uns sicher schon morgen berichten.

Ehs wieder abstürzt.
Ich meld mich sicher noch mal. Schreibmal, falls du zu Hause bist

LG

Teddy

Entscheidung
Lieber Teddy,
deine Zeilen sind so gefühlvoll und machen mich doch gleichzeitig so traurig. Ich suche wahrscheinlich immer nach der Bestätigung, dass es wirklich und auf immer keine Heilung für ihn gibt, nur damit ich mich besser fühle.Damit ich weiß, ich kann und werde nichts tun können um jemals mit diesem einen Mann glücklich zu werden. Aber nur der geringste, noch so kleine Ansatz von Zweifel und die minimale Gewissheit, er könnte es doch schaffen, anders zu werden, wirft mich wieder zu Boden und der Schmerz ist wieder da, noch stärker als je zuvor.
Wenn ich die Fragen der Engel lese, kämpfe ich immer wieder mit den Tränen. Natürlich haben sie recht. Doch warum weiß das nur mein Verstand, aber nicht meine Seele und mein Herz? Warum ist es so schwer, von so einem Menschen loszukommen? Ich würde ihm die Tür öffnen, immer und immer wieder, obwohl ich es besser weiß. Es ist nur das eine Gesicht, was ich sehe.
Ich weiß auch, dass ich mich bald entscheiden muss, für oder gegen das Kind. Doch egal wie ich entscheide, es wird mich noch ein Stück mehr von meiner Lebenskraft, die ohnehin schon nicht mehr lange ausreicht, kosten. Egal wie ich mich entscheide, meine Eltern stehen mir bei. Wenigstens in dieser Hinsicht bin ich "versorgt". Doch wirklich verstehen können sie auch nicht, wieso ich so an diesem Mann hänge, der mir so viel angetan hat.
Jeanny

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14. Juni 2004 um 12:22
In Antwort auf motya_12279243

Entscheidung
Lieber Teddy,
deine Zeilen sind so gefühlvoll und machen mich doch gleichzeitig so traurig. Ich suche wahrscheinlich immer nach der Bestätigung, dass es wirklich und auf immer keine Heilung für ihn gibt, nur damit ich mich besser fühle.Damit ich weiß, ich kann und werde nichts tun können um jemals mit diesem einen Mann glücklich zu werden. Aber nur der geringste, noch so kleine Ansatz von Zweifel und die minimale Gewissheit, er könnte es doch schaffen, anders zu werden, wirft mich wieder zu Boden und der Schmerz ist wieder da, noch stärker als je zuvor.
Wenn ich die Fragen der Engel lese, kämpfe ich immer wieder mit den Tränen. Natürlich haben sie recht. Doch warum weiß das nur mein Verstand, aber nicht meine Seele und mein Herz? Warum ist es so schwer, von so einem Menschen loszukommen? Ich würde ihm die Tür öffnen, immer und immer wieder, obwohl ich es besser weiß. Es ist nur das eine Gesicht, was ich sehe.
Ich weiß auch, dass ich mich bald entscheiden muss, für oder gegen das Kind. Doch egal wie ich entscheide, es wird mich noch ein Stück mehr von meiner Lebenskraft, die ohnehin schon nicht mehr lange ausreicht, kosten. Egal wie ich mich entscheide, meine Eltern stehen mir bei. Wenigstens in dieser Hinsicht bin ich "versorgt". Doch wirklich verstehen können sie auch nicht, wieso ich so an diesem Mann hänge, der mir so viel angetan hat.
Jeanny

Ich liebe deine Eltern
da haben wir doch wenigstens was, woran du dich festhalen kannst.
Du weisst, meine Tochter hatte auch einige Probleme Hochzeit Trennung wieder Hoffnung dann doch Scheidung. Viele viele Versuche wieder einen neuen Partner zu finden. Na, wolln wirs nicht übertreiben aber zwischen den beiden Ehen sicher 4 Versuche.
Und immer dann, wenn sie öfter nach Hause kahm, hatte ich meiner Frau gesagt, du, unserer Tochter geht es wieder schlecht sie kommt mal wieder öfter nach Hause. Aber sie wurde natürlich immer wieder gern aufgenommen. Das es nun bei dir auch so ist hat mich ganz herzlich erfreut. Da gibt es doch bei allen deinen dunklen Gewitterwolken doch einen sehr blauen Horizont.
Nun weis ich ja, auf Eltern hört mann nur ungernst aber welche Meinung vertreten denn die zu dem Kind. Zu dir und deiner Beziehung hast du ja schon gesagt.
Irgendetwas sagt mir, die traurigen Erinnerungen, das Herzblut welches du an diesem Mann veschenkt hast die kleben an allen Wänden in deiner Wohnung. Die kriegst du da nicht ab.
Versuch es doch und trenn dich, trenn dich von allem, was dich an ihn erinnert. bitte
Halt in einem muss ich dann stoppen. Die wichtigste deiner Enscheidungen betrifft das so nicht. Besprich es doch mal mit deinen Eltern.
Schreib uns das Ergebnis hier. Es würde mich sehr interessieren.
Ich hatte mich gefreut, so schnell wieder etwas von dir zu höhren.
Jetzt muss ich aber an den Haushalt gehen, der Zahnarzt wartet auch noch auf mich aua aua au.
Irgendwann bin ich wieder dran. ich bin sicher,Goepe meldet sich auch, wenn sie ihren Schulstess abgeschüttelt hat.

Kopf hoch,
du bist nicht allein

LG

Teddy

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14. Juni 2004 um 15:53

Danke...
liebe goepe, ich hoffe der Weg den ich gehen muss, ist nicht zu steinig, aber schwer ist er dennoch. Die Phasen aufgeben zu wollen, überwiegen und sind extrem stark. Manche Tage schaffe ich es kaum, vernünftige und einfache Dinge zu tun - ich hoffe, ich bringe dadurch nicht noch meinen Job in Gefahr. Das wäre mein absoluter Untergang. Ich hab sicher schon gesagt, am schlimmsten ist es morgens, wenn man aufwacht - da fühle ich dann mit aller Wucht, dass ich allein bin - ich vermisse das Kuscheln im Bett, die Zweisamkeit, einfach alles. Die Kontrolle, die Beleidigungen, die Entwertungen, die Humorlosigkeit, die ständigen Fragen und Beschuldigungen vermisse ich nicht - aber warum denke ich nicht daran, was schlecht war? Mir schweben immer nur die schönen Sachen im Kopf herum...Wenn ich dann morgens über der Kloschüssel hänge, weil mir wieder übel ist, sehne ich mich nach Armen die mich beschützen und nach einer Stimme, die mir sagt - es wird alles gut. Meine Eltern geben mir zwar etwas Halt, aber auch sie sind 450 km weit entfernt von mir. Sie kommen trotzdem jetzt jedes Wochenende um mich nicht allein zu lassen. Und sie unterstützen mit finanziell, damit ich die Therapiestunden als Privat"patient" bezahlen kann - es ist einfach so, dass man dadurch engere Termine bekommt und die Abstände nicht zu groß werden. Das hilft mir sicher, ich WILL es ja. Was haben diese Männer an sich, dass man ihnen so verfällt? Oder ist mit mir passiert, dass er/es mich so im Griff hat? Manchmal hab ich den sehnlichsten Wunsch, ihm irgendwie zu schaden - irgendetwas tun, was ihn von seinem hohen Ross runterholt und ihn auch einmal richtig auf die "Schn..." fallen lässt. Ob mich das befriedigen würde? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall tut es in all meinem Schmerz gut, mit euch zu "sprechen" und zu wissen, ihr seid alle da. Ich danke euch dafür. Ich hoffe, ich strapaziere euch mit meinen Gefühls"rückfällen" nicht zu sehr.
Jeanny

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15. Juni 2004 um 7:57

Ihr lieben...
Ich danke euch allen für euer Mitgefühl und euer Verständnis. Ihr seid zu meinem Strohhalm geworden, der mich aufrecht hält. Vielen Dank goepe...dafür, dass du mir zeigst, dass meine "Rachephantasien" nicht von ungefähr kommen, sondern ganz "normal" sind. Heute ist ein schlechter Tag für mich - es ist Dienstag, d. h. es wäre theoretisch Besuchszeit in der Klinik. Da er aber jederzeit draußen herumspazieren kann, hab ich an solchen Tagen immer fürchterliche Angst, ihm zu begegnen. Er sucht bewußt die Wege, von denen er weiß, dass ich diese benutzen MUSS. Dann stolziert er mit seiner Neuen an der Hand umher mit einem ekelhaft arrogranten Gesichtsausdruck - überheblich und großkotzig. Und wenn ich ihn dann sehe, tut es trotzdem weh - weil ich dann wieder mit voller Wucht erkenne, dass er mich nur benutzt hat und all die schönen Worte von Traumfrau, Ideal, Geliebter, Heirat, Kindern, Wohnung und und und nur Phrasen waren - nichts davon soll war sein. Es fällt mir nach wie vor nicht leicht das zu glauben. Du weißt ja, die Selbstzweifel und die Angst nicht durchgehalten zu haben, obwohl vielleicht doch noch alles gut hätte werden können. Ich habe erst heute abend um 19.30 die Therapiesitzung, ich weiß nicht, ob ich euch heute abend noch davon berichten kann. Ein wenig Angst habe ich davor - es wird alles wieder hochkommen, was ich täglich zu unterdrücken versuche.
Jeanny

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15. Juni 2004 um 8:08
In Antwort auf jonny_12159999

Ich liebe deine Eltern
da haben wir doch wenigstens was, woran du dich festhalen kannst.
Du weisst, meine Tochter hatte auch einige Probleme Hochzeit Trennung wieder Hoffnung dann doch Scheidung. Viele viele Versuche wieder einen neuen Partner zu finden. Na, wolln wirs nicht übertreiben aber zwischen den beiden Ehen sicher 4 Versuche.
Und immer dann, wenn sie öfter nach Hause kahm, hatte ich meiner Frau gesagt, du, unserer Tochter geht es wieder schlecht sie kommt mal wieder öfter nach Hause. Aber sie wurde natürlich immer wieder gern aufgenommen. Das es nun bei dir auch so ist hat mich ganz herzlich erfreut. Da gibt es doch bei allen deinen dunklen Gewitterwolken doch einen sehr blauen Horizont.
Nun weis ich ja, auf Eltern hört mann nur ungernst aber welche Meinung vertreten denn die zu dem Kind. Zu dir und deiner Beziehung hast du ja schon gesagt.
Irgendetwas sagt mir, die traurigen Erinnerungen, das Herzblut welches du an diesem Mann veschenkt hast die kleben an allen Wänden in deiner Wohnung. Die kriegst du da nicht ab.
Versuch es doch und trenn dich, trenn dich von allem, was dich an ihn erinnert. bitte
Halt in einem muss ich dann stoppen. Die wichtigste deiner Enscheidungen betrifft das so nicht. Besprich es doch mal mit deinen Eltern.
Schreib uns das Ergebnis hier. Es würde mich sehr interessieren.
Ich hatte mich gefreut, so schnell wieder etwas von dir zu höhren.
Jetzt muss ich aber an den Haushalt gehen, der Zahnarzt wartet auch noch auf mich aua aua au.
Irgendwann bin ich wieder dran. ich bin sicher,Goepe meldet sich auch, wenn sie ihren Schulstess abgeschüttelt hat.

Kopf hoch,
du bist nicht allein

LG

Teddy

Teddy
du hast wohl recht, ich fühl mich auch zu Hause nicht mehr wohl - ich versuche, so wenig wie möglich da zu sein. Zuviel erinnert mich an ihn. Aber ob ich die Kraft zum umziehen habe? Im Moment sicher nicht. Vielleicht versuche ich es, indem ich wenigstens neue Farbe an die Wände bringe und die Möbel umstelle? Ob mir das helfen wird? Ich weiß nicht, gern würde ich komplett alle Zelte abbrechen und ein NEUES Leben anfangen. Aber du weißt ja, die Kraft...
Die Meinung meine Eltern zu meinem Kind kannst du dir sicher an fünf Fingern abzählen. Sie drängen mich nicht dazu, geben aber schon zu bedenken, dass ich mich erstens ein ganzes Leben lang mit den Erinnerungen an diese schmerzvolle Zeit quälen werde, immer irgendwie mit ihm in Verbindung stehen müsse. Auch haben sie mir einen Bericht vorgelegt, worin steht, dass eine narzisstische Persönlichkeitsstörung schon irgendwo durch Vererbung begünstig wird. Sie fragen: Willst du das? Willst du ein Kind, was vielleicht das gleiche Schicksal erwartet? Willst du deinem Kind diesen Vater ANTUN? Trotzdem fällt mir die Entscheidung nicht leicht und ich schiebe sie immer wieder vor mir her...immer in der Hoffnung, er kommt zurück und alles wird gut...Es ist wirklich kein guter Tag heute.
Jeanny

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15. Juni 2004 um 11:33
In Antwort auf motya_12279243

Teddy
du hast wohl recht, ich fühl mich auch zu Hause nicht mehr wohl - ich versuche, so wenig wie möglich da zu sein. Zuviel erinnert mich an ihn. Aber ob ich die Kraft zum umziehen habe? Im Moment sicher nicht. Vielleicht versuche ich es, indem ich wenigstens neue Farbe an die Wände bringe und die Möbel umstelle? Ob mir das helfen wird? Ich weiß nicht, gern würde ich komplett alle Zelte abbrechen und ein NEUES Leben anfangen. Aber du weißt ja, die Kraft...
Die Meinung meine Eltern zu meinem Kind kannst du dir sicher an fünf Fingern abzählen. Sie drängen mich nicht dazu, geben aber schon zu bedenken, dass ich mich erstens ein ganzes Leben lang mit den Erinnerungen an diese schmerzvolle Zeit quälen werde, immer irgendwie mit ihm in Verbindung stehen müsse. Auch haben sie mir einen Bericht vorgelegt, worin steht, dass eine narzisstische Persönlichkeitsstörung schon irgendwo durch Vererbung begünstig wird. Sie fragen: Willst du das? Willst du ein Kind, was vielleicht das gleiche Schicksal erwartet? Willst du deinem Kind diesen Vater ANTUN? Trotzdem fällt mir die Entscheidung nicht leicht und ich schiebe sie immer wieder vor mir her...immer in der Hoffnung, er kommt zurück und alles wird gut...Es ist wirklich kein guter Tag heute.
Jeanny

Nein und nein
klar kommt er wieder angekrochen. Das haben wir ja auch aus Goepes Erfahrung gelernt aber nichts wird gut.
Zu den Eigenschaften und vor allem der Erbbarkeit hatte ich ebenfalls schon einmal gesprochen. Aber da ich mich noch nie so richtig mit dieser psychischen Störung beschäftigt habe, möchte ich das schon den Spezialisten überlassen.
Meine unmassgebliche Meinung.
Wenn NPS hauptsächlich aus Erziehungsproblemen erwächst oder mit anderen Traumas entstanden sind ist eine vererbbarkeit kaum anzunehmen. Die Gefahr aber auch wenn nur ein Elternteil derart gestört ist, diese Störung in die Kinder hineinzuerziehen ist schon sehr gross.
Schon daraus erwächst die unbedingte Notwendigkeit einen absoluten Schlussstrich zu ziehen. Leider bleibt ein Kontakt zwischen dem Vater und dem Kind auch nicht ganz aus. Er wird es auf jeden Fall als Waffe verwenden

--Goepe-- habe ich da recht, was sagst Du.

Ach Jeanny, mann möcht Dich so gerne Umarmen, Dich trösten und neue Kraft geben aber, wir bleiben ja unsichtbar.

Ob zum Abbbrechen der Zelte Farbe reicht ???


Meinst du nicht, dass ein gut vorbereiteter Umzug mit Hilfe der Eltern und ev. auch Freunden nicht zu schaffen ist?
Einmal diese Kraft noch und die Erinnerungen können wenigstens verringert werden.
Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst es passt viel rauf auf so einen Puckel
Vor allem auf einen Frauenpuckel

Mut

LG

Teddy

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15. Juni 2004 um 14:38
In Antwort auf motya_12279243

Ihr lieben...
Ich danke euch allen für euer Mitgefühl und euer Verständnis. Ihr seid zu meinem Strohhalm geworden, der mich aufrecht hält. Vielen Dank goepe...dafür, dass du mir zeigst, dass meine "Rachephantasien" nicht von ungefähr kommen, sondern ganz "normal" sind. Heute ist ein schlechter Tag für mich - es ist Dienstag, d. h. es wäre theoretisch Besuchszeit in der Klinik. Da er aber jederzeit draußen herumspazieren kann, hab ich an solchen Tagen immer fürchterliche Angst, ihm zu begegnen. Er sucht bewußt die Wege, von denen er weiß, dass ich diese benutzen MUSS. Dann stolziert er mit seiner Neuen an der Hand umher mit einem ekelhaft arrogranten Gesichtsausdruck - überheblich und großkotzig. Und wenn ich ihn dann sehe, tut es trotzdem weh - weil ich dann wieder mit voller Wucht erkenne, dass er mich nur benutzt hat und all die schönen Worte von Traumfrau, Ideal, Geliebter, Heirat, Kindern, Wohnung und und und nur Phrasen waren - nichts davon soll war sein. Es fällt mir nach wie vor nicht leicht das zu glauben. Du weißt ja, die Selbstzweifel und die Angst nicht durchgehalten zu haben, obwohl vielleicht doch noch alles gut hätte werden können. Ich habe erst heute abend um 19.30 die Therapiesitzung, ich weiß nicht, ob ich euch heute abend noch davon berichten kann. Ein wenig Angst habe ich davor - es wird alles wieder hochkommen, was ich täglich zu unterdrücken versuche.
Jeanny

Liebe jeanny,
auch ich habe hier alles mitverfolgt.
ich glaube, du siehst aber auch einiges falsch, wenn er so ein gestörter mensch ist, dann hat er dich nicht benutzt, viel mehr kann er ja gar nicht anders, für ihn ist es ja normal.
auch musst du keine rachepläne schmieden, denn er hat schon lange eine schlimmes schicksal: er kann keine normale beziehung führen, eine liebe geben und nehmen.
vielleicht mal eine ganz andere sicht für dich.
sei froh, wenn du mit ganzer kraft ihn aufgeben kannst um irgendwann endlich wieder zu dir zu kommen.

und wenn du nicht umziehen kannst, hol dir ein paar schöne farben und streich dir deine wohnung bunt, so wie es dir gefällt. meiner freundin hat es sehr geholfen, die wohnung hat dann nicht mehr das gefühl von ihm.

bei dem baby weiss ich nicht, ob du gerne mutter sein möchtest. vielleicht wäre es aber auch eine möglichkeit, dass diese beziehung was gutes hat? aber dass musst du ganz allein für dich entscheiden. meine freundin ist ganz glücklich, ihren sohn zu haben, sie hatte auch schwierigkeiten, weil es ja auch sein kind ist, ob sie muttergefühle haben kann. allerdings hat das kind kein kontakt zum vater, dies macht es ja auch leichter.

wünsche dir alles gute und viel erfolg mit der therapie. wünsche dir wirklich, dass du bald wieder "zu dir selbst findest", auch wenn dies ein langer weg ist.

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16. Juni 2004 um 9:24

Meine Engel...
nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch von meiner ersten Therapiestunde berichten. Sicher seid ihr schon alle sehr gespannt. Ich muss jedoch vorweg noch eines erklären. Kurz bevor mein Mann in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde, war er noch zu einigen Therapiegesprächen bei einem ortsansässigen Psychologen, dem ich ihm empfohlen habe...Und genau bei diesem Psychologen habe ich gestern meine Therapie begonnen. Nach der ersten Stunde nur heulen hab ich dann auch irgendwie ein wenig über das was mir passiert ist, erzählen können. All die schönen Dinge der Anfangszeit, nach denen ich mich angeblich (erklär ich später) noch immer so sehne, aber auch die Dinge die hässlich waren; die ständigen Drohungen, Kontrollen, Beleidigungen, Beschimpfungen, Aggressions- und Gewaltausbrüche und so weiter, ihr kennt das Erscheinungsbild ja alle nur zu gut. Der Therapeut hat sich das alles angehört und nur an manchen Stellen sehr feinfühlig nachgehakt, nach momentanen Gefühlen und Empfindungen gefragt. Ich habe, glaube ich, 1 Stunden nur geredet natürlich immer mit verschiedenen Heulattacken untersetzt, aber das hab ich auch gebraucht. Irgendwie hat es gut getan das Gefühl zu haben verstanden zu werden. Und der Therapeut hat mir viel gegeben. So hat er z. B. gesagt, dass er das Gewaltpotenzial, was in meinem Mann für Außenstehende schlummert, gleich nach den ersten Stunden erkannt hat. Er sagte, er hätte mich nur dafür benutzt, um sich mit einem Püppchen wie mir zu schmücken und nach außen hin immer diese Aggression zu präsentieren, frei nach dem Motto: Diese Frau gehört mir, schaut oder fasst sie nur an, und ihr bekommt eins in die Fr....Er hat mir natürlich nichts von dem gesagt was in den Gesprächen zwischen ihm und meinem Mann gelaufen ist, dass darf er ja gar nicht, aber er hat mir immer wieder bestätigt, dass es NICHT meine Schuld ist, dass ich nicht mehr tun hätte können um ihn zu halten. Er ist ein Therapeut, der sich seit 13 Jahren überwiegend mit narzisstischer und borderline Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Er hat sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet und sagte, dass auch er am Anfang seiner Therapeutenkarriere noch sehr optimistisch war, was die Heilung solcher Menschen anbelangt. Doch er musste im Laufe der Zeit erkennen, dass diesen Menschen nicht zu helfen ist. Er sagte, im aller-aller-aller-günstigen Falle (und nach seiner Meinung zählt mein Mann nicht zu denen, die eine gute Prognose mitbringen, weil er sich permanent gegen die Therapie und die Therapeuten sträubt und auch diese bereits entwertet und als seine Feinde ansieht) wird es so sein, dass mein Mann etwas, aber nur etwas sozialer eingestellt sein wird, aber er wird NIE eine vernünftige, erwachsene, vertrauensvolle, offene und schöne Beziehung führen können. Das mag fies für euch klingen, aber irgendwie beruhigt mich das. Es lässt mich ein ganz kleines Stück von den Selbstvorwürfen und Selbstzweifeln ablegen, die da immer lauten, ich habe nicht genug gegeben und hätte nur durchhalten müssen. Klar ist der Mann krank, aber der Therapeut hat mir auch immer wieder vor Augen gehalten, dass ich mich nicht dazu benutzen lassen muss, ihn zu heilen. Er sagte, für mich wäre es wichtig, mich selbst zu heilen und loszukommen von dieser Co-Abhängigkeit. In Bezug auf das Kind hat er mir natürlich keinen Weg weisen können, das ist ja auch nicht seine Aufgabe. Aber er hat mir eine Menge Denkaufgaben gegeben, die ich für mich bearbeiten muss, um so zu einer Entscheidung zu kommen. Einige Fragen waren zum Beispiel: Werden Sie das Kind dieses Mannes wirklich so bedingungslos lieben können, wie es sein sollte? Wollen Sie das Kind wirklich oder nur um ihm irgendwie weh zu tun, weil er sich ja immer schon ein Kind wünschte (...er hat recht, irgendwie) Das sind nur einige Denkaufgaben...Nach diesem Therapiemarathon (3 Stunden) war ich zwar immer noch der Meinung dass ich diesen Mann nach wie vor liebe, doch der Therapeut beschrieb es so: Zitat: Bei all dem, was sie mir bisher erzählt haben und bei all den Dingen die wir miteinander besprochen haben, habe ich vieles gespürt: Mitleid, Sorge, Angst, Verzweiflung aber KEINE Liebe - Das hat mir sehr zu denken gegeben.
Ich bin nach der Sitzung gleich zu einer Freundin gefahren, weil ich einfach mit jemandem reden musste sie hört mir immer zu und versteht mich (sie ist übrigens die Ex-Frau von meinem Typen und damit eine Seelenverwandte, leider haben wir uns erst in der schweren Zeit gefunden sonst wäre mir sicher vieles erspart geblieben..)
Heute geht es mir etwas besser keine Höhenflüge aber ein kleines Stück blauer Himmel zwischen all den schwarzen Wolken....
Ich hoffe, meine Engel bleiben bei mir...
Jeanny

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16. Juni 2004 um 15:33
In Antwort auf motya_12279243

Entscheidung
Lieber Teddy,
deine Zeilen sind so gefühlvoll und machen mich doch gleichzeitig so traurig. Ich suche wahrscheinlich immer nach der Bestätigung, dass es wirklich und auf immer keine Heilung für ihn gibt, nur damit ich mich besser fühle.Damit ich weiß, ich kann und werde nichts tun können um jemals mit diesem einen Mann glücklich zu werden. Aber nur der geringste, noch so kleine Ansatz von Zweifel und die minimale Gewissheit, er könnte es doch schaffen, anders zu werden, wirft mich wieder zu Boden und der Schmerz ist wieder da, noch stärker als je zuvor.
Wenn ich die Fragen der Engel lese, kämpfe ich immer wieder mit den Tränen. Natürlich haben sie recht. Doch warum weiß das nur mein Verstand, aber nicht meine Seele und mein Herz? Warum ist es so schwer, von so einem Menschen loszukommen? Ich würde ihm die Tür öffnen, immer und immer wieder, obwohl ich es besser weiß. Es ist nur das eine Gesicht, was ich sehe.
Ich weiß auch, dass ich mich bald entscheiden muss, für oder gegen das Kind. Doch egal wie ich entscheide, es wird mich noch ein Stück mehr von meiner Lebenskraft, die ohnehin schon nicht mehr lange ausreicht, kosten. Egal wie ich mich entscheide, meine Eltern stehen mir bei. Wenigstens in dieser Hinsicht bin ich "versorgt". Doch wirklich verstehen können sie auch nicht, wieso ich so an diesem Mann hänge, der mir so viel angetan hat.
Jeanny

Therapie war umsonst

aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, dass bei meinem Ex eine stationäre Therapie nichts gebracht hat. Der Professor hat aufgegeben, er war halt ein absoluter Verdrängungskünstler. Die Therapie ist wohl schon einige Jahre her und seine Exfrau ist davon gerannt. Bei mir war es dann genauso wie bei ihr. Also damit rechnen, dass dieTherapie Erfolg hat darfst du nicht.

alles Gute
maryan

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16. Juni 2004 um 15:46
In Antwort auf lovisa_12505496

Therapie war umsonst

aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, dass bei meinem Ex eine stationäre Therapie nichts gebracht hat. Der Professor hat aufgegeben, er war halt ein absoluter Verdrängungskünstler. Die Therapie ist wohl schon einige Jahre her und seine Exfrau ist davon gerannt. Bei mir war es dann genauso wie bei ihr. Also damit rechnen, dass dieTherapie Erfolg hat darfst du nicht.

alles Gute
maryan

Ich hoffe es
Liebe maryan,
es war auch die Aussage meines Therapeuten, dass die narzisstische Persönlichkeitsstörung extrem therapieresistent wäre und somit wenig Aussichten auf Erfolg bestünden. Wobei mein Mann meint, er hätte schon maximale Therapieerfolge zu verzeichnen, weil er nicht mehr so rumschreit, wenn er wieder einmal einen seiner "Aussetzer" hat. Dabei steht er ja permanent unter Tabletten und Antidepressiva, weil er ständig mit Suizid droht. Bei diesem Medikamentencocktail würde wohl keiner mehr schreien können. Aber er sieht sich schon geheilt. Wahrscheinlich ist das auch eine Störung seiner Wahrnehmung.

Dank für die Wünsche - ich werde sie brauchen können.
Jeanny

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16. Juni 2004 um 15:57

Meine Engel...
nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch von meiner ersten Therapiestunde berichten. Sicher seid ihr schon alle sehr gespannt. Ich muss jedoch vorweg noch eines erklären. Kurz bevor mein Mann in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde, war er noch zu einigen Therapiegesprächen bei einem ortsansässigen Psychologen, dem ich ihm empfohlen habe...Und genau bei diesem Psychologen habe ich gestern meine Therapie begonnen. Nach der ersten Stunde nur heulen hab ich dann auch irgendwie ein wenig über das was mir passiert ist, erzählen können. All die schönen Dinge der Anfangszeit, nach denen ich mich angeblich (erklär ich später) noch immer so sehne, aber auch die Dinge die hässlich waren; die ständigen Drohungen, Kontrollen, Beleidigungen, Beschimpfungen, Aggressions- und Gewaltausbrüche und so weiter, ihr kennt das Erscheinungsbild ja alle nur zu gut. Der Therapeut hat sich das alles angehört und nur an manchen Stellen sehr feinfühlig nachgehakt, nach momentanen Gefühlen und Empfindungen gefragt. Ich habe, glaube ich, 1 Stunden nur geredet natürlich immer mit verschiedenen Heulattacken untersetzt, aber das hab ich auch gebraucht. Irgendwie hat es gut getan das Gefühl zu haben verstanden zu werden. Und der Therapeut hat mir viel gegeben. So hat er z. B. gesagt, dass er das Gewaltpotenzial, was in meinem Mann für Außenstehende schlummert, gleich nach den ersten Stunden erkannt hat. Er sagte, er hätte mich nur dafür benutzt, um sich mit einem Püppchen wie mir zu schmücken und nach außen hin immer diese Aggression zu präsentieren, frei nach dem Motto: Diese Frau gehört mir, schaut oder fasst sie nur an, und ihr bekommt eins in die Fr....Er hat mir natürlich nichts von dem gesagt was in den Gesprächen zwischen ihm und meinem Mann gelaufen ist, dass darf er ja gar nicht, aber er hat mir immer wieder bestätigt, dass es NICHT meine Schuld ist, dass ich nicht mehr tun hätte können um ihn zu halten. Er ist ein Therapeut, der sich seit 13 Jahren überwiegend mit narzisstischer und borderline Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Er hat sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet und sagte, dass auch er am Anfang seiner Therapeutenkarriere noch sehr optimistisch war, was die Heilung solcher Menschen anbelangt. Doch er musste im Laufe der Zeit erkennen, dass diesen Menschen nicht zu helfen ist. Er sagte, im aller-aller-aller-günstigen Falle (und nach seiner Meinung zählt mein Mann nicht zu denen, die eine gute Prognose mitbringen, weil er sich permanent gegen die Therapie und die Therapeuten sträubt und auch diese bereits entwertet und als seine Feinde ansieht) wird es so sein, dass mein Mann etwas, aber nur etwas sozialer eingestellt sein wird, aber er wird NIE eine vernünftige, erwachsene, vertrauensvolle, offene und schöne Beziehung führen können. Das mag fies für euch klingen, aber irgendwie beruhigt mich das. Es lässt mich ein ganz kleines Stück von den Selbstvorwürfen und Selbstzweifeln ablegen, die da immer lauten, ich habe nicht genug gegeben und hätte nur durchhalten müssen. Klar ist der Mann krank, aber der Therapeut hat mir auch immer wieder vor Augen gehalten, dass ich mich nicht dazu benutzen lassen muss, ihn zu heilen. Er sagte, für mich wäre es wichtig, mich selbst zu heilen und loszukommen von dieser Co-Abhängigkeit. In Bezug auf das Kind hat er mir natürlich keinen Weg weisen können, das ist ja auch nicht seine Aufgabe. Aber er hat mir eine Menge Denkaufgaben gegeben, die ich für mich bearbeiten muss, um so zu einer Entscheidung zu kommen. Einige Fragen waren zum Beispiel: Werden Sie das Kind dieses Mannes wirklich so bedingungslos lieben können, wie es sein sollte? Wollen Sie das Kind wirklich oder nur um ihm irgendwie weh zu tun, weil er sich ja immer schon ein Kind wünschte (...er hat recht, irgendwie) Das sind nur einige Denkaufgaben...Nach diesem Therapiemarathon (3 Stunden) war ich zwar immer noch der Meinung dass ich diesen Mann nach wie vor liebe, doch der Therapeut beschrieb es so: Zitat: Bei all dem, was sie mir bisher erzählt haben und bei all den Dingen die wir miteinander besprochen haben, habe ich vieles gespürt: Mitleid, Sorge, Angst, Verzweiflung aber KEINE Liebe - Das hat mir sehr zu denken gegeben.
Ich bin nach der Sitzung gleich zu einer Freundin gefahren, weil ich einfach mit jemandem reden musste sie hört mir immer zu und versteht mich (sie ist übrigens die Ex-Frau von meinem Typen und damit eine Seelenverwandte, leider haben wir uns erst in der schweren Zeit gefunden sonst wäre mir sicher vieles erspart geblieben..)
Heute geht es mir etwas besser keine Höhenflüge aber ein kleines Stück blauer Himmel zwischen all den schwarzen Wolken....
Ich hoffe, meine Engel bleiben bei mir...
Jeanny

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16. Juni 2004 um 18:35
In Antwort auf motya_12279243

Meine Engel...
nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch von meiner ersten Therapiestunde berichten. Sicher seid ihr schon alle sehr gespannt. Ich muss jedoch vorweg noch eines erklären. Kurz bevor mein Mann in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde, war er noch zu einigen Therapiegesprächen bei einem ortsansässigen Psychologen, dem ich ihm empfohlen habe...Und genau bei diesem Psychologen habe ich gestern meine Therapie begonnen. Nach der ersten Stunde nur heulen hab ich dann auch irgendwie ein wenig über das was mir passiert ist, erzählen können. All die schönen Dinge der Anfangszeit, nach denen ich mich angeblich (erklär ich später) noch immer so sehne, aber auch die Dinge die hässlich waren; die ständigen Drohungen, Kontrollen, Beleidigungen, Beschimpfungen, Aggressions- und Gewaltausbrüche und so weiter, ihr kennt das Erscheinungsbild ja alle nur zu gut. Der Therapeut hat sich das alles angehört und nur an manchen Stellen sehr feinfühlig nachgehakt, nach momentanen Gefühlen und Empfindungen gefragt. Ich habe, glaube ich, 1 Stunden nur geredet natürlich immer mit verschiedenen Heulattacken untersetzt, aber das hab ich auch gebraucht. Irgendwie hat es gut getan das Gefühl zu haben verstanden zu werden. Und der Therapeut hat mir viel gegeben. So hat er z. B. gesagt, dass er das Gewaltpotenzial, was in meinem Mann für Außenstehende schlummert, gleich nach den ersten Stunden erkannt hat. Er sagte, er hätte mich nur dafür benutzt, um sich mit einem Püppchen wie mir zu schmücken und nach außen hin immer diese Aggression zu präsentieren, frei nach dem Motto: Diese Frau gehört mir, schaut oder fasst sie nur an, und ihr bekommt eins in die Fr....Er hat mir natürlich nichts von dem gesagt was in den Gesprächen zwischen ihm und meinem Mann gelaufen ist, dass darf er ja gar nicht, aber er hat mir immer wieder bestätigt, dass es NICHT meine Schuld ist, dass ich nicht mehr tun hätte können um ihn zu halten. Er ist ein Therapeut, der sich seit 13 Jahren überwiegend mit narzisstischer und borderline Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Er hat sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet und sagte, dass auch er am Anfang seiner Therapeutenkarriere noch sehr optimistisch war, was die Heilung solcher Menschen anbelangt. Doch er musste im Laufe der Zeit erkennen, dass diesen Menschen nicht zu helfen ist. Er sagte, im aller-aller-aller-günstigen Falle (und nach seiner Meinung zählt mein Mann nicht zu denen, die eine gute Prognose mitbringen, weil er sich permanent gegen die Therapie und die Therapeuten sträubt und auch diese bereits entwertet und als seine Feinde ansieht) wird es so sein, dass mein Mann etwas, aber nur etwas sozialer eingestellt sein wird, aber er wird NIE eine vernünftige, erwachsene, vertrauensvolle, offene und schöne Beziehung führen können. Das mag fies für euch klingen, aber irgendwie beruhigt mich das. Es lässt mich ein ganz kleines Stück von den Selbstvorwürfen und Selbstzweifeln ablegen, die da immer lauten, ich habe nicht genug gegeben und hätte nur durchhalten müssen. Klar ist der Mann krank, aber der Therapeut hat mir auch immer wieder vor Augen gehalten, dass ich mich nicht dazu benutzen lassen muss, ihn zu heilen. Er sagte, für mich wäre es wichtig, mich selbst zu heilen und loszukommen von dieser Co-Abhängigkeit. In Bezug auf das Kind hat er mir natürlich keinen Weg weisen können, das ist ja auch nicht seine Aufgabe. Aber er hat mir eine Menge Denkaufgaben gegeben, die ich für mich bearbeiten muss, um so zu einer Entscheidung zu kommen. Einige Fragen waren zum Beispiel: Werden Sie das Kind dieses Mannes wirklich so bedingungslos lieben können, wie es sein sollte? Wollen Sie das Kind wirklich oder nur um ihm irgendwie weh zu tun, weil er sich ja immer schon ein Kind wünschte (...er hat recht, irgendwie) Das sind nur einige Denkaufgaben...Nach diesem Therapiemarathon (3 Stunden) war ich zwar immer noch der Meinung dass ich diesen Mann nach wie vor liebe, doch der Therapeut beschrieb es so: Zitat: Bei all dem, was sie mir bisher erzählt haben und bei all den Dingen die wir miteinander besprochen haben, habe ich vieles gespürt: Mitleid, Sorge, Angst, Verzweiflung aber KEINE Liebe - Das hat mir sehr zu denken gegeben.
Ich bin nach der Sitzung gleich zu einer Freundin gefahren, weil ich einfach mit jemandem reden musste sie hört mir immer zu und versteht mich (sie ist übrigens die Ex-Frau von meinem Typen und damit eine Seelenverwandte, leider haben wir uns erst in der schweren Zeit gefunden sonst wäre mir sicher vieles erspart geblieben..)
Heute geht es mir etwas besser keine Höhenflüge aber ein kleines Stück blauer Himmel zwischen all den schwarzen Wolken....
Ich hoffe, meine Engel bleiben bei mir...
Jeanny

Hallo Jeanny,
na, da kannst du dir ganz sicher sein. Eine Schar von Engeln wird immer über dir schweben. Engel muss man von Zeit zu Zeit rufen, ihnen sagen, was geschehen ist und Rat einholen wenn`s erforderlich ist.
Zu meiner allegrössten Überraschung zeigt mir, die Selbssicherheit die Goepe ich glaube nach etwa 14 Tage Engelbegleitung ausstrahlt ist doch enorm. Das werden wir doch auch bei dir schaffen?

Schon, dass du einen blauen Streif am Horizont siehst ist doch ein grosser Erfolg für uns alle. Ich meine jetzt nicht für deine Begleiter sondern ganz besonders auch für dich.
Nach allem, was ich eben von dir gelesen habe glaube ich sehr fest an den Erfolg deiner Therapi. Gleichsam aber nicht an den von deinem Mann. Ich glaube da schon wieder ins schwarze getroffen zu haben mit der bildlichen Darstellung, die Therapie kann nur das böse Gesicht etwas verdecken. So habe ich deinen Bericht verstanden.
Gemeinsam werden wir es schaffen. Natürlich musst du dafür unvergleichlich viel beitragen. Wir werden dich dabei begleiten.

LG

Teddy

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17. Juni 2004 um 11:25
In Antwort auf jonny_12159999

Hallo Jeanny,
na, da kannst du dir ganz sicher sein. Eine Schar von Engeln wird immer über dir schweben. Engel muss man von Zeit zu Zeit rufen, ihnen sagen, was geschehen ist und Rat einholen wenn`s erforderlich ist.
Zu meiner allegrössten Überraschung zeigt mir, die Selbssicherheit die Goepe ich glaube nach etwa 14 Tage Engelbegleitung ausstrahlt ist doch enorm. Das werden wir doch auch bei dir schaffen?

Schon, dass du einen blauen Streif am Horizont siehst ist doch ein grosser Erfolg für uns alle. Ich meine jetzt nicht für deine Begleiter sondern ganz besonders auch für dich.
Nach allem, was ich eben von dir gelesen habe glaube ich sehr fest an den Erfolg deiner Therapi. Gleichsam aber nicht an den von deinem Mann. Ich glaube da schon wieder ins schwarze getroffen zu haben mit der bildlichen Darstellung, die Therapie kann nur das böse Gesicht etwas verdecken. So habe ich deinen Bericht verstanden.
Gemeinsam werden wir es schaffen. Natürlich musst du dafür unvergleichlich viel beitragen. Wir werden dich dabei begleiten.

LG

Teddy

Lieber Teddy...
ich glaube langsam, du bist wirklich ein Engel...Ich danke dir und euch allen anderen sehr für eure Hilfe und auch wenn die schwarzen Tage noch überwiegen, ich muss es einfach schaffen...
LG
Jeanny

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18. Juni 2004 um 6:54
In Antwort auf motya_12279243

Lieber Teddy...
ich glaube langsam, du bist wirklich ein Engel...Ich danke dir und euch allen anderen sehr für eure Hilfe und auch wenn die schwarzen Tage noch überwiegen, ich muss es einfach schaffen...
LG
Jeanny

Na , und ob du das schaffen wirst
Du weist doch, mann kann jede Seite aus unterschiedlicher Richtung betrachten.

Ein Glas (Wein) ist halbleer oder ein Glas ist halbvoll.

Zwei völlig unterschiedliche Betrachtungsweisen für ein und das selbe Ding.

Auf dich bezogen:
Sag dir doch einmal selber. Ich habe nun wieder öfter einen hellen Tag.
Den Eindruck habe ich von Dir und glaube ganz fest daran.

Ich selber mache erst einmal eine Woche Urlaub. Eine Woche Kuraufenthalt in Tschechien. Du wirst mich also erst einmal im Thread nicht finden. Heute Abend schaue ich sicher noch einmal herein. Ab dann wird es aber knapp.
Du hast ja sicher gelesen, wir haben hier etwas Probleme bekommen. Es wird einmal Zeit hier zu verschwinden. Aber besonders meiner Frau wird das sicher etwas schwer fallen.

Liebe Grüsse

Teddy

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18. Juni 2004 um 8:56
In Antwort auf motya_12279243

Lieber Teddy...
ich glaube langsam, du bist wirklich ein Engel...Ich danke dir und euch allen anderen sehr für eure Hilfe und auch wenn die schwarzen Tage noch überwiegen, ich muss es einfach schaffen...
LG
Jeanny

Halloooooo Jeanny
Dein Posting


HILFE!!!"
Gesendet von jeanny68 am 18 Juni um 08:09


"Heute ist ein schwarzer Tag. Es ist genau das eingetreten, was ich befürchtet habe. Gestern hat mich mein Narzisst aus der Klinik angerufen. Er sagte, dass er jetzt (er ist 6 Wochen in Therapie) geheilt ist und wieder ein normaler Mensch wie früher ist. Gleichzeitig verlangte er von mir einen Weg, wie das zwischen uns weitergehen soll. Ich soll gefälligst um ihn kämpfen, und mir einen Weg suchen, um ihn zurückzubekommen. Wenn ich das nicht tue, wird das Kind seinen Vater eben nie kennenlernen. Er wollte wissen, ob ich das "Ding" mit meinen Freunden weiterhin so "abziehen" will (er meint damit die Freundschaften die ich habe). Er habe mich schließlich geliebt.
Wieso hab ich nicht die Kraft gehabt, ihm zu sagen, dass er mich in Ruhe lassen soll?
Außerdem hab ich einen groben Fehler gemacht, ich hab ihm in meiner ersten Wut und Verzweiflung einen Brief mit dem Liedtext von Herbert Grönemeyers "Ich gebe nichts mehr" geschickt - so nach dem Motto: Das bist du für mich. Diesen Brief bekommt er erst am Wochenende wenn er raus darf aus der Klinik. Jetzt hab ich panische Angst, dass er mir etwas tut. Was soll ich machen? Helft mir! Bitte!
Jeanny"

Wir sind alle sehr in Sorge. Du mußt dir sofort klar über Deine Situation werden. Im Geiste immer die gute Entwicklung bei Goepe.
Keinen Rückweg für deinen Mann. Lass dich nicht darauf ein.

-kleine Jeanny hat er dir nicht schon genug angetan
-kleine Jeanny denke daran, er hat zwei gesichter
-kleine Jeanny wenn er hereinkommt wird sich seine Mine verfinstern
-kleine Jeanny vergiss nicht die Wiese mit den schönen Blumen und den Elfen
-kleine Jeanny kleine Jeanny vergiss die Höhle nicht

Du rufst um Hilfe. Denke daran, wir können dir nur Raten. Etwas unternehmen kannst nur Du allein.

Ich sehe nur eine Lösung. Es ist Wochenende - seih einfach nicht zu Hause. Sachen packen und weg.

Hast du irgendwo ein Mauseloch? Frage kannst du dir ein Hotel leisten? Hast du Freunde, wo er nicht auftauchen kann?- wichtig- Wenn alles nicht geht, können deine Eltern kommen?

Keinen Weg zurück für ihn, mögen da die Ärzte erzählen, wass sie wollen. Mit dir nicht. Wir stehen hinter dir. Nach allem, was wir von Goepe gelernt haben gibt es nur diesen einen Weg.

DU weisst, es gibt immer zwei Sichtweisen für das gleiche Ding.

HEUTE IST NICHT EIN SCHWARZER TAG


NNNNNEEEEEIIIIINNNNN

HEUTE IST DER TAG DEINER ENTSCHEIDUNG.

Der Weg in die Sonne, der blaue Himmel und vor allem die schöne Welt

es gibt sie.

Der hoffnungsvolle

Teddy





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18. Juni 2004 um 9:04
In Antwort auf jonny_12159999

Halloooooo Jeanny
Dein Posting


HILFE!!!"
Gesendet von jeanny68 am 18 Juni um 08:09


"Heute ist ein schwarzer Tag. Es ist genau das eingetreten, was ich befürchtet habe. Gestern hat mich mein Narzisst aus der Klinik angerufen. Er sagte, dass er jetzt (er ist 6 Wochen in Therapie) geheilt ist und wieder ein normaler Mensch wie früher ist. Gleichzeitig verlangte er von mir einen Weg, wie das zwischen uns weitergehen soll. Ich soll gefälligst um ihn kämpfen, und mir einen Weg suchen, um ihn zurückzubekommen. Wenn ich das nicht tue, wird das Kind seinen Vater eben nie kennenlernen. Er wollte wissen, ob ich das "Ding" mit meinen Freunden weiterhin so "abziehen" will (er meint damit die Freundschaften die ich habe). Er habe mich schließlich geliebt.
Wieso hab ich nicht die Kraft gehabt, ihm zu sagen, dass er mich in Ruhe lassen soll?
Außerdem hab ich einen groben Fehler gemacht, ich hab ihm in meiner ersten Wut und Verzweiflung einen Brief mit dem Liedtext von Herbert Grönemeyers "Ich gebe nichts mehr" geschickt - so nach dem Motto: Das bist du für mich. Diesen Brief bekommt er erst am Wochenende wenn er raus darf aus der Klinik. Jetzt hab ich panische Angst, dass er mir etwas tut. Was soll ich machen? Helft mir! Bitte!
Jeanny"

Wir sind alle sehr in Sorge. Du mußt dir sofort klar über Deine Situation werden. Im Geiste immer die gute Entwicklung bei Goepe.
Keinen Rückweg für deinen Mann. Lass dich nicht darauf ein.

-kleine Jeanny hat er dir nicht schon genug angetan
-kleine Jeanny denke daran, er hat zwei gesichter
-kleine Jeanny wenn er hereinkommt wird sich seine Mine verfinstern
-kleine Jeanny vergiss nicht die Wiese mit den schönen Blumen und den Elfen
-kleine Jeanny kleine Jeanny vergiss die Höhle nicht

Du rufst um Hilfe. Denke daran, wir können dir nur Raten. Etwas unternehmen kannst nur Du allein.

Ich sehe nur eine Lösung. Es ist Wochenende - seih einfach nicht zu Hause. Sachen packen und weg.

Hast du irgendwo ein Mauseloch? Frage kannst du dir ein Hotel leisten? Hast du Freunde, wo er nicht auftauchen kann?- wichtig- Wenn alles nicht geht, können deine Eltern kommen?

Keinen Weg zurück für ihn, mögen da die Ärzte erzählen, wass sie wollen. Mit dir nicht. Wir stehen hinter dir. Nach allem, was wir von Goepe gelernt haben gibt es nur diesen einen Weg.

DU weisst, es gibt immer zwei Sichtweisen für das gleiche Ding.

HEUTE IST NICHT EIN SCHWARZER TAG


NNNNNEEEEEIIIIINNNNN

HEUTE IST DER TAG DEINER ENTSCHEIDUNG.

Der Weg in die Sonne, der blaue Himmel und vor allem die schöne Welt

es gibt sie.

Der hoffnungsvolle

Teddy





Kein zurück
Lieber Teddy,
ich will ihn nicht zurück, ich habe nur eine verdammte Sche...ANGST. Es sind keine Gefühle, es ist nur die nackte Angst.
Entschieden hab ich, dass ich ihn nicht zurück haben will..seine Worte am Telefon haben mir gezeigt, dass er NICHT geheilt ist - es ist noch immer das selbe Spiel wie vorher.
ABER da ist noch der Brief - ich bereue, ich weiß es war ein Fehler. Aber wie kann ich das ausbügeln, damit er mir nichts tut?

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18. Juni 2004 um 9:10
In Antwort auf motya_12279243

Kein zurück
Lieber Teddy,
ich will ihn nicht zurück, ich habe nur eine verdammte Sche...ANGST. Es sind keine Gefühle, es ist nur die nackte Angst.
Entschieden hab ich, dass ich ihn nicht zurück haben will..seine Worte am Telefon haben mir gezeigt, dass er NICHT geheilt ist - es ist noch immer das selbe Spiel wie vorher.
ABER da ist noch der Brief - ich bereue, ich weiß es war ein Fehler. Aber wie kann ich das ausbügeln, damit er mir nichts tut?

Schei** auf den Brief
hast du nicht dort auch schon mitgeteilt, du willst ihn nicht zurück?

Liedtext von Herbert Grönemeyers "Ich gebe nichts mehr"

halte dich daran.

Keine Angst liebe Jeanny -- Handeln ist angesagt.

Leipzig ist sooo gross

Teddy

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18. Juni 2004 um 9:17
In Antwort auf jonny_12159999

Schei** auf den Brief
hast du nicht dort auch schon mitgeteilt, du willst ihn nicht zurück?

Liedtext von Herbert Grönemeyers "Ich gebe nichts mehr"

halte dich daran.

Keine Angst liebe Jeanny -- Handeln ist angesagt.

Leipzig ist sooo gross

Teddy

Kannst
du mir deine Telefonnummer sagen ?
Teddy

habe Email adresse

teddymen@gofeminin.de

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18. Juni 2004 um 9:18
In Antwort auf jonny_12159999

Schei** auf den Brief
hast du nicht dort auch schon mitgeteilt, du willst ihn nicht zurück?

Liedtext von Herbert Grönemeyers "Ich gebe nichts mehr"

halte dich daran.

Keine Angst liebe Jeanny -- Handeln ist angesagt.

Leipzig ist sooo gross

Teddy

Ja habe ich...
Ich habe diesen Brief in meiner ersten Wut, Verzweiflung und Verärgerung über seine Arroganz abgeschickt und jetzt machen mich die Schuldgefühle fertig. Wenn ich den Liedtext jetzt lese, finde ich ihn ziemlich gemein und böse, so bin ICH aber nicht! Ich weiß nicht was ich tun soll? Vielleicht doch den Briefkasten aufbrechen und den Brief stehlen?

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18. Juni 2004 um 9:23
In Antwort auf motya_12279243

Ja habe ich...
Ich habe diesen Brief in meiner ersten Wut, Verzweiflung und Verärgerung über seine Arroganz abgeschickt und jetzt machen mich die Schuldgefühle fertig. Wenn ich den Liedtext jetzt lese, finde ich ihn ziemlich gemein und böse, so bin ICH aber nicht! Ich weiß nicht was ich tun soll? Vielleicht doch den Briefkasten aufbrechen und den Brief stehlen?

Ich möchte
dich anrufen

Teddy

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18. Juni 2004 um 9:25
In Antwort auf jonny_12159999

Ich möchte
dich anrufen

Teddy

Mail an dich abgeschickt
mit meiner Telefonnummer!

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18. Juni 2004 um 10:39
In Antwort auf jonny_12159999

Kannst
du mir deine Telefonnummer sagen ?
Teddy

habe Email adresse

teddymen@gofeminin.de

Mal was lustiges
Wegen der Telefonnummer.

Die war schon richtig

aber wie es aussieht hat mir die Firma Chauvin Arnoux diese Nummer abgetragen.

Muss das aber noch prüfen.
Es war aber doch meine Nr. Mit Umleitung die Firma die ich aber nicht geschaltet habe.

Hätten wir ohne dich nie bemerkt. Leider stehen die Gespräche, die von diesem Telefon geführt werden mit auf meiner Rechnung. sonst könnte mann das ja lassen.

pfeiff


Teddy

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18. Juni 2004 um 14:19
In Antwort auf jonny_12159999

Schei** auf den Brief
hast du nicht dort auch schon mitgeteilt, du willst ihn nicht zurück?

Liedtext von Herbert Grönemeyers "Ich gebe nichts mehr"

halte dich daran.

Keine Angst liebe Jeanny -- Handeln ist angesagt.

Leipzig ist sooo gross

Teddy

Ha
Ich ändere meine Meinung über den Brief.

Herbert Grönemeyer ist ein schatz.

Ich hoffe du hast nichts dagegen einen Text von Herbert Grönemeyer zu veröffentlichen.

ICH GEB NICHTS MEHR

spar dir die gestelzten gefühle
streich mich aus deinem liebhaberkreis
ich bin keins von deinen eisen
hältst dich für unwiderstehlich
sonnst dich in deinem licht
der zauber ist verflogen, feier dich ohne mich
und dein faseln, von, dass es dir leid tut
ist abgedroschen und schal
und dein gerede von wehmut tut's auch nicht mehr
ich bin meine lust los
ich kenne deine tricks
du bist keine sünde mehr wert
nochmal geling ich nicht
dein treiben ermüdet, dein auftritt langweilt
du spielst die falschen szenen
lieb dich ohne mich
ich bin deine verpasste gelegenheit
ich geb nichts mehr auf deine lockere zunge
ich geb nichts mehr auf, dass du wie keiner liebst
ich geb nichts mehr auf exstatische runden
wir sind fertig, wie du siehst
genießt den glanz deiner strecke
bastelst dir deine welt
deine wahrheit glaubst du doch selber nicht
sitzt auf der falschen wolke
der film endet hier
du bist ausgeblendet, dein stern verblasst
nutzloser versuch, buch deinen abflug
du warst einmal schon zuviel
mogelpackung, dein nervengift hat seine wirkung verlorn
geh mir weg mit deinem blöden getue
du bist und bleibst ein fehlgriff und nicht mehr
nimm die finger von meiner wäsche
du warst ein unfall und der ist lange her



Da kann man gleich mal in die Runde fragen, wie passt das zu unserem Thema?


Hallo an alle bitte eine Meinung.

An Jeanny, du konntest keinen besseren Text finden.
Bleib stark. Hast ja an diesem Wochenende Unterstützung.

Gehst du eigentlich auch am Wochenende an den PC??

LG

Teddy

.

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20. Juni 2004 um 8:01
In Antwort auf jonny_12159999

Mal was lustiges
Wegen der Telefonnummer.

Die war schon richtig

aber wie es aussieht hat mir die Firma Chauvin Arnoux diese Nummer abgetragen.

Muss das aber noch prüfen.
Es war aber doch meine Nr. Mit Umleitung die Firma die ich aber nicht geschaltet habe.

Hätten wir ohne dich nie bemerkt. Leider stehen die Gespräche, die von diesem Telefon geführt werden mit auf meiner Rechnung. sonst könnte mann das ja lassen.

pfeiff


Teddy

Hallo Jeanny
ich wollte dich nur einmal wieder hervorkramen.
Leider werde ich ja nun nicht erfahren, wie es dir geht.
Eventuell versuch ichs mal mit einer SMS..

LG

Teddy

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