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Die Welt dreht sich nicht um mich aber um alle anderen?!

26. März 2003 um 11:48

Manchmal verstehe ich echt die Welt nicht mehr.
Es gab wirklich Zeiten, in denen ich auch zugebe, dass sich meine Probleme häuften und ich den Kopf verloren hatte, und in der ich mich echt nur um mich kümmerte, mich bei anderen Leuten ausheulte. War nicht okay, habe einige Leutchen übersehen, denen es auch nicht so gut ging.

Ich habe gelernt, und ich weiß Hinweise und Ratschläge heute mehr denn je zu schätzen und versuche auch nie wieder den gleichen Fehler zu machen. Ich kümmere mich mehr denn je um die Belange anderer und versuche immer Rücksicht zu nehmen. Nur fällt mir auf, das es viele gibt um mich herum, die genau so sind wie ich damals. Ihre Welt dreht sich echt nur um sie. Wahnsinn. Also irgendwas mache ich falsch. Sie sind immer toll, ihnen gehts immer mies, verstehe ich ja. Aber da läuft doch was quer....

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26. März 2003 um 13:03

Süße...
...im Prinzip dreht sich jeder immer um sich selbst.

Das ist auch nicht weiter schlimm, sondern normal, finde ich.

Auch wenn das schrecklich egoistisch klingt und wohl auch ist: Du solltest Dich in erster Linie um Dich selbst kümmern. Und in einer Freundschaft ist es wichtig, dass das Verhältnis von Geben und Nehmen ausgeglichen ist. Auf lange Zeit gesehen. Es gab auch bei mir Zeiten, in denen ich mich ständig bei meiner besten Freundin ausheulte und dabei fast übersah, dass sie auch ein Problem hatte... Aber sie kam dann irgendwann damit an und ich war froh drum. Wenn sie gewartet hätte, bis ich drauf komme (in meiner Verzweiflung mit mir selbst), dass ihr auch was auf der Seele liegt, hätte sie lange warten können...

Außerdem darfst Du nicht vergessen, dass Du anderen ja auch etwas GIBST, wenn Du Dich bei ihnen ausheulst. Nämlich Vertrauen, zum Beispiel, und Offenheit. Das ist auch was wert!

Mein konkreter Tipp: Wenn Du siehst, dass eine Freundin sich nur um sich selbst dreht und kümmert und Deine Probleme gar nicht zu bemerken scheint - sprich mit ihr, erzähle ihr von Deinen Problemen, fordere ihre Zuhörzeit ein und warte nicht darauf, dass sie Dich fragt, wie es Dir eigentlich geht. Es ist doch viel hilfreicher, wenn man sich gegenseitig die Dinge erzählt, die einem zu schaffen machen, und dann gemeinsam nach Lösungen sucht, als wenn immer nur ein Part der Ratsuchende ist...

Ich drück Dich!

Val

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27. März 2003 um 21:56

Geben und Nehmen in guter Balance
finde ich wichtig.

Viele sind egozentrisch.
Andere nicht.
Einige mehr,einige weniger.
Viele sensibel
andere wie Elefanten im Porzellanladen

Das ist das Leben.
Es gibt nichts, was es nicht gibt, mein Resümee

cu M.

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27. März 2003 um 22:06

Nehmen....
heißt nicht nur bekommen, sondern auch mal nehmen im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich schließe mich Valerie an, die Freunde, die selber gerade so mit ihren Problemen beschäftigt sind, kommen gar nicht darauf, dass du auch Probleme hast. Besonders, wenn du dich so um sie kümmerst, scheinst du ja genug Kraft zu haben.
Sie kommen nicht auf die Idee, nachzufragen, aber, wenn du einfach selber mal redest, werden sie dir sicher zuhören!

Und denk bloß nie, du dürftest sie nicht "auch noch mit deinen Problemen belasten".

Man macht sich damit selbst kaputt.
Bei mir gab es hin und wieder Zeiten, da hatten ungefähr aaaaaalle mir nahstehenden Leute Probleme und ich habe überall zugehört.

Als es mir dann schlecht ging, mochte ich niemanden mit meinen Problemen belasten und dann ging es mir immer immer schlechter.
Irgendwann sagt man es dann doch, es hilft nichts, es hinaus zu schieben.

Ich kann dich gut verstehen, ich bin auch so eine, die immer meint, für alle dasein zu müssen

Mondchen

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27. März 2003 um 22:16
In Antwort auf rana_12568865

Nehmen....
heißt nicht nur bekommen, sondern auch mal nehmen im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich schließe mich Valerie an, die Freunde, die selber gerade so mit ihren Problemen beschäftigt sind, kommen gar nicht darauf, dass du auch Probleme hast. Besonders, wenn du dich so um sie kümmerst, scheinst du ja genug Kraft zu haben.
Sie kommen nicht auf die Idee, nachzufragen, aber, wenn du einfach selber mal redest, werden sie dir sicher zuhören!

Und denk bloß nie, du dürftest sie nicht "auch noch mit deinen Problemen belasten".

Man macht sich damit selbst kaputt.
Bei mir gab es hin und wieder Zeiten, da hatten ungefähr aaaaaalle mir nahstehenden Leute Probleme und ich habe überall zugehört.

Als es mir dann schlecht ging, mochte ich niemanden mit meinen Problemen belasten und dann ging es mir immer immer schlechter.
Irgendwann sagt man es dann doch, es hilft nichts, es hinaus zu schieben.

Ich kann dich gut verstehen, ich bin auch so eine, die immer meint, für alle dasein zu müssen

Mondchen

PS:
Manchmal hilft es auch einfach, zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht alleine steht, sondern andere Menschen auch Sorgen haben

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28. März 2003 um 8:35
In Antwort auf sabina_12755269

Geben und Nehmen in guter Balance
finde ich wichtig.

Viele sind egozentrisch.
Andere nicht.
Einige mehr,einige weniger.
Viele sensibel
andere wie Elefanten im Porzellanladen

Das ist das Leben.
Es gibt nichts, was es nicht gibt, mein Resümee

cu M.

That's right!
Ich seh es auch so. Grad die mit der größten Klappe haben, in meinem Umfeld, die größten Probleme, sich von IHRER Welt einmal zu lösen, besonders im Moment....

Nun gut, drücken wir es so aus: Ich gönne jedem Glück, soviel er nur halten kann. Ich gönne aber mir auch endlich wieder etwas Glück, in den beiden wichtigsten Dingen meines Lebens, die Liebe und mein hoffentlich zukünftiger Job.

Wird schon nicht zuviel verlangt sein, in anbetracht dessen, fass ich über 2 Jahre auf beides "warte".

Meine Hoffnung stirbt nie *g*
AnJuna

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