Forum / Liebe & Beziehung

Die Waffen einer Frau?

Letzte Nachricht: 17. Februar 2005 um 17:32
15.02.05 um 13:25

Hallo zusammen!

Habe in dem Betrag "Probleme einer Freundin" geschrieben, dass er sie wegen seiner Ex nicht mehr will. Scheinbar ist sie ihm aber auch nicht ganz gleichgültig, weil er lange darüber nachgedacht hat. Und gestern hat er ihr endgültig den "Laufpaß" gegeben. Er hat sogar seiner Mutter! erzählt, dass sie sich wieder gestritten haben und er sich nicht entscheiden kann zwischen den beiden. Er fühle sich zu seiner Ex näher hingezogen,weil er sie ja schon länger kennt und weil er meiner Freundin einfach immer noch nicht glaubt dass sie ihn wirklich liebt. Dazu haben seiner Kumpels auch einen großen Beitrag geleistet. Weil nämlich die auch was von meiner Freundin wollen und mit Gewalt versucht haben einen Keil zwischen die beiden zu treiben, was ihnen auch gelang. Jetzt will er sie nicht mal mehr sehen, vorher wollte er wenigstens noch Freundschaft. Für mich riecht dass danach, dass er Angst hat, er könnte doch schwach werden bei ihr. Oder was meint ihr? Sie hat mich gefragt, ob sie mit den Waffen einer Frau nochmals um ihn kämpfen soll und ihm ihre Liebe beweisen soll, auch wenn er sie momentan nicht mehr ansehen will. Um ehrlich zu sein, habe ich mit sowas keine Erfahrung, meint ihr es könnte vielleicht wirklich funktionieren oder macht sie sich nur lächerlich? Denke es bringt nichts mehr um ihn zu kämpfen. Wenn er nicht kapiert, dass ihn seine Ex nur ausnutzt (so hat es sich mir jedenfalls dargestellt), dann kann man ihm auch nicht mehr helfen oder doch?

Liebe Grüße
Daria

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15.02.05 um 18:04

Nicht "kämpfen"
hi daria,

meine rigorose meinung dazu: "nein, nicht kämpfen!". loslassen und wieder im eigenen leben fuss fassen.
warum ich das so sehe: eine arbeitskollegin macht genau den gleichen mist seit einem halben jahr durch und ist mittlerweile fix und fertig mit den nerven (will aber auch nicht hören..)
entweder entscheidet ein mann sich sofort zwischen der alten und der neuen beziehung oder er wird sich mit der zeit in seine alte zurückziehen, weil's einfach bequemer ist. wenn er wirklich soo beeindruckt und verliebt wäre, hätte er seine alte beziehung schon aufgegeben.
"dranbleiben" erzeugt nur mitleid - leider..

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17.02.05 um 12:45
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Nicht "kämpfen"
hi daria,

meine rigorose meinung dazu: "nein, nicht kämpfen!". loslassen und wieder im eigenen leben fuss fassen.
warum ich das so sehe: eine arbeitskollegin macht genau den gleichen mist seit einem halben jahr durch und ist mittlerweile fix und fertig mit den nerven (will aber auch nicht hören..)
entweder entscheidet ein mann sich sofort zwischen der alten und der neuen beziehung oder er wird sich mit der zeit in seine alte zurückziehen, weil's einfach bequemer ist. wenn er wirklich soo beeindruckt und verliebt wäre, hätte er seine alte beziehung schon aufgegeben.
"dranbleiben" erzeugt nur mitleid - leider..

Danke für deine ...
Meinung Herbie. Ich werds ihr sagen. Mal sehen was sie sagt dazu. Weiß ja wie wir Frauen immer sind. wir sagen am Anfang immer er soll uns am A... lecken. Aber dann rennen wir Ihnen doch wieder nach. Leider

Danke
LG
Daria

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17.02.05 um 14:19
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Nicht "kämpfen"
hi daria,

meine rigorose meinung dazu: "nein, nicht kämpfen!". loslassen und wieder im eigenen leben fuss fassen.
warum ich das so sehe: eine arbeitskollegin macht genau den gleichen mist seit einem halben jahr durch und ist mittlerweile fix und fertig mit den nerven (will aber auch nicht hören..)
entweder entscheidet ein mann sich sofort zwischen der alten und der neuen beziehung oder er wird sich mit der zeit in seine alte zurückziehen, weil's einfach bequemer ist. wenn er wirklich soo beeindruckt und verliebt wäre, hätte er seine alte beziehung schon aufgegeben.
"dranbleiben" erzeugt nur mitleid - leider..

Eine interessante Aussage
Was mich persönlich von der Männer-Seite interessieren würde ist, warum soll es für einen Mann bequemer sein, sich für die alte Beziehung zu entscheiden und nicht für die Neue? Bei der neuen Beziehung ist doch noch alles offen und er könnte doch sehr viel anders machen, als in der alten Beziehung. Bei der alten Beziehung musste ja offensichtlich irgendwas nicht gestimmt haben, weil er ja eine Neue gesucht hatte. Und trotzdem entscheidet er sich für die Alte? Wieviele Jahre muss so ein Mann mit der alten Beziehung unglücklich sein, damit er sie für die Neue entscheidet?

Bzw. wenn er seine alte große und die erste Liebe wieder sieht und sie stellen beide fest, dass sie sich so gut wie früher verstehen, was eigentlich die Voraussetzung für eine Beziehung ist und er Angst hat, dass zwischen den beiden mehr passieren kann, obwohl er angeblich in einer glücklichen Beziehung ist, wird er sich für seine jetzige Beziehung entscheiden oder wie für erste große Liebe? Dazu muss man sagen, dass er seine jetzige Beziehung (seine Freundin) fast nie sieht, obwohl sie zusammen wohnen, eher ist er wohl froh, dass sie sich selten sehen! Ist das eine glückliche Beziehung, würde sich dieser Mann nicht wünschen, eine Frau an der Seite zu haben, mit der er sehr gerne seine freie Zeit verbringt, wie z. B. früher mit seiner großen Liebe? Wäre in diesem Fall für diesen Mann einfacher zu seiner großen Lieben zurückzugehen, bei dieser Beziehung zu bleiben, oder sich gar eine ganz neue Frau suchen?

Sorry für diese verwirrenden Fragen, aber mich würde die Antwort eines Mannes darauf interessieren

Danke und Grüße

Izabela

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17.02.05 um 17:32
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Eine interessante Aussage
Was mich persönlich von der Männer-Seite interessieren würde ist, warum soll es für einen Mann bequemer sein, sich für die alte Beziehung zu entscheiden und nicht für die Neue? Bei der neuen Beziehung ist doch noch alles offen und er könnte doch sehr viel anders machen, als in der alten Beziehung. Bei der alten Beziehung musste ja offensichtlich irgendwas nicht gestimmt haben, weil er ja eine Neue gesucht hatte. Und trotzdem entscheidet er sich für die Alte? Wieviele Jahre muss so ein Mann mit der alten Beziehung unglücklich sein, damit er sie für die Neue entscheidet?

Bzw. wenn er seine alte große und die erste Liebe wieder sieht und sie stellen beide fest, dass sie sich so gut wie früher verstehen, was eigentlich die Voraussetzung für eine Beziehung ist und er Angst hat, dass zwischen den beiden mehr passieren kann, obwohl er angeblich in einer glücklichen Beziehung ist, wird er sich für seine jetzige Beziehung entscheiden oder wie für erste große Liebe? Dazu muss man sagen, dass er seine jetzige Beziehung (seine Freundin) fast nie sieht, obwohl sie zusammen wohnen, eher ist er wohl froh, dass sie sich selten sehen! Ist das eine glückliche Beziehung, würde sich dieser Mann nicht wünschen, eine Frau an der Seite zu haben, mit der er sehr gerne seine freie Zeit verbringt, wie z. B. früher mit seiner großen Liebe? Wäre in diesem Fall für diesen Mann einfacher zu seiner großen Lieben zurückzugehen, bei dieser Beziehung zu bleiben, oder sich gar eine ganz neue Frau suchen?

Sorry für diese verwirrenden Fragen, aber mich würde die Antwort eines Mannes darauf interessieren

Danke und Grüße

Izabela

Hi izabela, hi daria
grundsätzlich muss ich erst einmal anmerken, dass ich keinen grossen unterschied in der handlungsweise zwischen mann und frau in einer solchen situation sehe und die geschriebenen zeilen natürlich nur meine persönliche meinung wiederspiegeln.

nichtsdestotrotz will ich noch einiges anfügen/kommentieren:

der hauptunterschied in der denkweise wird wohl die unterschiedliche reaktion auf fortlaufende "annäherungsversuche" sein. während eine frau die situation wohl eher gewohnt ist und ihren partner durchaus nach diesem kriterium ("durchhaltevermögen") aussuchen kann, schmeichelt eine solche situation zunächst natürlich auch einem mann, aber die summe dessen könnte ihn einfach abschrecken/überlasten. mir ist es z.b. nie passiert, dass ich mich auf etwas eingelassen habe, nur weil sie "hartnäckig drangeblieben ist". entweder gefiel mir die frau von anfang an so gut, dass ich eine gemeinsame zukunft sehen konnte oder halt nicht. um das genau rauszufinden, muss man natürlich einige zeit miteinander verbringen. in dieser zeit passiert es aber auch oft, dass sich der eine VERliebt und der andere ENTliebt. wie soll man(n) das nur rüberbringen, ohne den anderen zu kränken? das ist das dilemma, in dem sich viele männer finden und dann eher notlügen und halbwahrheiten von sich geben. das ist sicher eine charakterschwäche von männern, die aber auch darauf zurückzuführen ist, dass es einem mann wesentlich schwerer fällt, "nein" zu sagen. damit meine ich nicht unbedingt das körperliche, sondern im allgemeinen den umstand, dass männer einer frau gerne das gefühl vermitteln, etwas ganz besonderes zu sein. dass wir das ganze damit eigentlich nur verschlimmern - dazu braucht man(n) die erfahrung einiger zerbrochener beziehungen und die schonungslosen kommentare einiger ehrlicher ex-freundinnen.

warum sich der mann lieber in die "bequeme ex-beziehung" zurückzieht:
wenn jemand in einer beziehung anfängt, sich für jemand anderes zu interessieren, ist es klar, dass die beziehung nicht unbedingt "rundläuft". das heisst aber nicht, dass keine gefühle mehr da sind. sie sind womöglich durch monate-/jahrelange vernachlässigung einfach eingeschlafen. dass nun eine solche situation einen ganz besondere aufregung, einen neuen "pepp" in die ex-beziehung bringt, kann sich ja jeder vorstellen (voraussetzung ist natürlich, dass die/der fast-ex nicht den löffel hinschmeisst). also hat der "begehrenswerte" die wahl: lieber einen neuanfang mit einer frau, die er aber doch nicht so lieb gewinnen konnte (VERlieben), wie er's sich gewünscht hätte oder doch zurück in die vertraute beziehung, die durch die geschehnisse aber mittlerweile den alltags-trott abgeschüttelt hat und wieder viel aufregung verspricht. und dass eine "kämpfende freundin" sehr viel aufbieten kann, um den mann zu halten, brauche ich euch ja nicht zu erzählen.
also, unter diesen umständen, wie würdet ihr euch entscheiden??
ich denke, die antwort ist relativ einfach.

nun zum "spezialfall" von izabela:
das oben geschriebene kann meiner meinung nach nur auf neue bekanntschaften zutreffen. wenn zwei menschen bereits schon einmal zueinander gefunden haben, und das sogar mal die erste/grosse liebe war, ist meiner meinung nach die vertrautheit einer beziehung auch dort gegeben. wenn man dann auch noch (gemeinsam) feststellt, dass die gefühle immer noch da sind und man sich weiterhin/wieder prima versteht, sehe ich persönlich die "alte liebe" klar am längeren hebel. ich kenne die situation zwar nicht im detail, aber unter den kurz geschilderten umständen (viel distanz in der neuen beziehung wie von dir beschrieben) wäre meine entscheidung eindeutig! (die erste grosse liebe war auch bei mir die "liebe meines lebens")
aber wie gesagt kann ich hier natürlich nicht für alle männer sprechen und vlt. existieren auch noch weitere rahmenbedingungen, die ein solches urteil beeinflussen können..

ich hoffe, ihr könnt mit meinen manchmal etwas konfusen gedanken zumindest bissl was anfangen

lg,
herbie.

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