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Die vertrauensfrage

16. Januar 2008 um 11:24

hallo liebes forum,

ich habe schon sehr lange nicht mehr geschrieben, doch jetzt passiert in meinem leben so viel, was ich nicht bewältigen kann.
ich habe ein bewegtes leben hinter mir, bin oft auf die falschen reingefallen, wurde belogen, betrogen, auch geschlagen...
auch der vater meines kindes hat mich belogen in der schwangerschaft, was in mir ein trauma verursacht hat.
jetzt habe ich seit einem halben jahr eine neue beziehung, in der ich mich wohl fühle, alles scheint so perfekt. er liebt mich und mein kind über alles und wir möchten bald zusammenziehen.

aber ich kann ihm nicht vertrauen (obwohl ich weiß, dass er ehrlich ist) und mache alles damit kaputt!

ich flüchte sofort in meine eigenen vier wände, wenn mal was im argen liegt und habe angst, dass er mir weh tut, wenn ich zu ihm ziehe. mein misstrauen, bzw. die angst vor verletzung lässt mich oft kalt und herzlos erscheinen, dabei liebe ich ihn über alles und kann mir ein leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.
wer weiß einen rat. wo finde ich hilfe für uns?

ich danke euch sehr
anuschka

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16. Januar 2008 um 11:42

Oh man
ganauso habe ich mich gefühlt BEVOR ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin...

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16. Januar 2008 um 11:47

Oh je
Ich kann das gut nach empfinden, warum du so bist. Kenne das alles sehr gut. Es liegt schon soooo viele Jahr zurück, aber ich habe es immer noch nicht "verarbeitet". Man nimmmt all die schlechten Dinge mit in die nächste Beziehung und der Partner muss darunter leiden. Einen Rat kann ich dir leider nicht geben, da ich selbst nicht weiß, wie man damit umgehen soll, wie man wieder vertrauen kann. Vielleicht sollte man sich ärztliche Hilfe suchen. Ich weiß es nicht, denn diesen Schritt traue ich mich auch nicht.
Mache durch mein Verhalten auch meine Beziehung kaputt, aber ich kann das nicht abstellen, es ist da und dann kann man nichts dagegen tun. ES ist eigentlich nicht fair dem Freund gegenüber. Aber ich verstehe dich sehr gut.
Alles Liebe...

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16. Januar 2008 um 11:52
In Antwort auf emma25104

Oh je
Ich kann das gut nach empfinden, warum du so bist. Kenne das alles sehr gut. Es liegt schon soooo viele Jahr zurück, aber ich habe es immer noch nicht "verarbeitet". Man nimmmt all die schlechten Dinge mit in die nächste Beziehung und der Partner muss darunter leiden. Einen Rat kann ich dir leider nicht geben, da ich selbst nicht weiß, wie man damit umgehen soll, wie man wieder vertrauen kann. Vielleicht sollte man sich ärztliche Hilfe suchen. Ich weiß es nicht, denn diesen Schritt traue ich mich auch nicht.
Mache durch mein Verhalten auch meine Beziehung kaputt, aber ich kann das nicht abstellen, es ist da und dann kann man nichts dagegen tun. ES ist eigentlich nicht fair dem Freund gegenüber. Aber ich verstehe dich sehr gut.
Alles Liebe...

Danke emma
ich weiß wohl, dass ich nicht allein mit dem problem dastehe. ich tu mir selber weh. manchmal frage ich mich, ob ich das brauche, um autark zu sein, nichts an mich heranlassen zu müssen.
ich glaube, ich bin beziehungsunfähig. ohne vertrauen werde ich nie eine harmonische beziehung führen können. es wird beim nächsten und übernächsten immer das gleiche sein.
ärztliche hilfe, davor hab ich angst.

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16. Januar 2008 um 12:10

Das schlimme ist,
dass ich nicht zugeben kann, unter dieser zerstörerischen art zu leiden.
noch schlimmer ist, dass ich mir das nicht selbst angetan habe, sondern andere, nicht mehr greifbare personen diesen schaden verursacht haben, den ich und mein freund nun ausbaden müssen.

gestern ist alles so eskaliert, dass ich befürchte, nun ist es vorbei.

ich will immer stark sein. keiner darf die stelle finden, an der ich verletzbar bin!
ich möchte, dass das weg ist!

danke dir cefeu

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16. Januar 2008 um 12:21

Sollte das
dann die letzte baustelle sein, die ich in meinem leben betrete?
ist ärztliche hilfe das einzige was mich da raus holt?

wenn es so ist, dann hast du wohl recht.
sollte ich mit ihm darüber reden? würde er es verstehen? oder mach ich mich damit klein?

er hält mich für eine starke frau und hat sich deswege u.a. in mich verliebt und nun ist die bittere wahrheit die, dass ich eigentlich schwach bin! wird er mich trotzdem lieben?

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16. Januar 2008 um 12:30
In Antwort auf anthea_11874027

Sollte das
dann die letzte baustelle sein, die ich in meinem leben betrete?
ist ärztliche hilfe das einzige was mich da raus holt?

wenn es so ist, dann hast du wohl recht.
sollte ich mit ihm darüber reden? würde er es verstehen? oder mach ich mich damit klein?

er hält mich für eine starke frau und hat sich deswege u.a. in mich verliebt und nun ist die bittere wahrheit die, dass ich eigentlich schwach bin! wird er mich trotzdem lieben?

Stark ist, wer Schwäche zeigen kann
Dein Freund wird es toll finden, wenn du dich ihm schwach zeigst.

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