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Die unterschiedlichen Bedürfnisse in einer Beziehung

28. Oktober 2006 um 23:05 Letzte Antwort: 10. Dezember 2006 um 10:33

Hallo allerseits,

ich möchte euch gern von meinem "Beziehungsding" berichten und falls jemand was dazu sagen kann und möchte, bitte ich um konstruktive Kritik.

Seit etwa 6 Monaten bin ich mit meiner Freundin Nina zusammen und wir lieben uns abgöttisch. Naja, manchmal ist eben auch etwas komplizierter, denn wir streiten uns sehr häufig. Es geht kein Geschirr kaputt und die Nachbarn bekommen sicher auch nicht viel mit, aber insgesamt ist doch in verschiedenen Punkten der Wurm.

So ist es erstmal so, daß sie ( 19) in Beziehungen nicht so erfahren ist und Dinge von mir(26) will, die mich immer in dem einschränken, was ich eigentlich will.

Eine Situationsbeschreibung :

Ich habe mir über das Internet einen neuen Computer bestellt und war am Freitag äusserst überrascht, daß er schon angekommen ist.
Zugegeben bin ich etwas euphorisch gewesen und musste Nina davon berichten, wie sehr ich mich freue und ich es kaum erwarten kann, ihn zusammen zu basteln und damit zu "arbeiten".
Ich hatte ihr etwa 2 Std. bevor der Postmann kam aber leider schon zugesagt mit ihr am Abend ihren Opa zu besuchen und den Abend mit ihr zu verbringen.
Ich bin dann auch mit einer leichten Enttäuschung darüber, daß ich ja alles schon zugesagt habe, zu ihr gefahren und wir haben ein paar Std bei ihrem Opa verbracht. Als wir dann wieder bei ihr zu Hause saßen, war ich innerlich so aufgekratzt, daß ich unbedingt wieder nach Hause wollte. Das war auf jeden Fall ein Fehler, denn ich konnte nicht verbergen, daß ich weg will und sie konnte nicht verbergen, daß ihr das gegen den Strich geht. Sie fragte mich, warum ich denn nicht morgen nach Hause fahren könne und dann daran basteln könne.
Hallo ?! Das ist, als würde man am 15. November ein Weihnachtsgeschenk auf den Küchentisch gestellt bekommen mit der Auflage, es erst Heiligabend öffnen zu dürfen.
Eigentlich hatte ich gar keine Lust auf einen Streit, aber allein, daß sie auch gar nicht verstehen wollte, was sie da eigentlich von mir verlangt, hab ich mich auf eine Diskussion eingelassen...

Nina ist eben der Meinung, daß man in einer Beziehung immer zusammen ist, zusammen wohnt und irgendwie aufeinander hockt. Noch wohnen wir getrennt und das macht die Sache natürlich sehr schwierig, vor allem da sie keinen Führerschein (epilepsie) hat. So muss ich also schon immer 20km fahren, wenn wir uns sehen wollen. Leider rechnet sie mir das nichtmal an, es ist für sie völlig normal, daß man sich einfach sieht. Was dafür nötig ist, (kann sie erstens als passive Fahrerin nicht nachvollziehen )will sie auch gar nicht als Argument hören. Sie weiß von sich selbst, daß sie jegliche Unannehmlichkeit ohne mit der Wimper zu zucken "für mich / für uns" in Kauf nehmen würde, darum kann sie nicht verstehen, daß ich das anders sehe! Ich brauchte und brauche immer viel Zeit für mich und meine Interessen. Eine Beziehung war für mich immer eine gute Ergänzung um glücklich zu sein, aber eben nur eine Ergänzung und kein Ersatz für mein eigenes Leben.
Nina hat nicht viele Freunde und viel Hobbys. Sie geht zur Schule und hat dann frei. Ich habe meine Arbeit als Krankenpfleger, viele Freunde, viele Interessen denen ich auch nachkommen möchte. Was für mich ein Kompromiss ist, zum beispiel " wir sehen uns heute nachmittag ein paar stunden und ich fahre dann wieder " ist für sie nichts. Ein Kompromiss ist für sie sowas wie, "Du stellst Deine Dinge zurück, zum Beispiel auf morgen, und ich hab Dich den ganzen Abend für mich!".
Ehrlich gesagt kann ich mit diesem "Zeit-forderndem" Verhalten nur schlecht umgehen, weil sie nicht sehen kann/will, was ich schon allein immer für Unannehmlichkeiten auf mich nehme um es ihr recht zu machen. Ich möchte gerne geklärte Verhältnisse, wo einfach klar geregelt ist, was ok ist und was nicht. Manchmal denke ich, daß ich ein totaler Egoist bin und auf sie nicht genügend rücksicht nehme, aber ich merke auch, daß ich immer gereizter werde, wenn ich ihr mal wieder "entgegenkomme". Die Vorstellungen der Beziehungen sind total unterschiedlich, aber es muss sich doch eine Möglichkeit finden, daß man sich einig werden kann, wie lieben uns doch...

wisst ihr einen Rat ?

Viele Grüße, euer Dennis

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28. Oktober 2006 um 23:21

Uff
blöder interessenkonflikt.
zugegeben kann ich dich besser verstehen als sie, weil ich auch so jemand bin, der gerne den pc umbaut, wenn ich ein neues teil habe und da kann die freundin dann schon mal bloß zugucken.
ist männlich würde ich sagen und nichts verwerfliches.

Nina braucht da wohl etwas "exklusivere" aufmerksamkeit, d.h. ihr reicht es nicht, wenn du bastelst und sie sitzt daneben und lernt für die schule.

ich finds nur nicht gut, daß sie von dir verlangt, dass du immer fahren mußt und so. hat sie denn so gar kein verständnis dafür, dass die das so nicht dauernd gefällt?

nen kompromiss in dieser situation wüßte ich im moment auch nicht. mich würde es halt nerven, rumsitzen zu müssen, während ich was anderes tun könnte. bin da so in etwa wie du.

versucht halt was.
damit das mit euch klappen könnte, müßte wohl jeder versuchen, den anderen zu verstehen, damit ihr aufeinanderzugehen könnt. gibt immer einer nach, wird das nix. der ist immer unzufrieden. auf dauer nicht tragbar.
keiner von euch beiden wird seine gewohnheiten wirklich umstellen können. sucht und findet einen kompromiss für euch, der euch jeweils glücklich macht.

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28. Oktober 2006 um 23:56

Introversion vs. Extraversion
Hey desertrose, danke für Deine Antwort.

Nina in meinen Freundeskreis zu integrieren ist schwer. Durch ihre Erkrankung kann sie schon tausend Sachen nicht machen ( Kino, Disco nur eingeschränkt, Rummel, überall wo viele Lichter flackern...) und wir sind nunmal Discogänger. Meine Jungs haben auch nicht immer Lust sich auf "nen Kaffee" zu mir in die Küche zu setzen. Ich hab auch schon mal versuch mich in ihren Freundeskreis zu integrieren, aber das sind alles so "kükige" Mädels, die quatschen bloß dummes Zeug und keiner von denen bekommt ihr Leben richtig auf die Reihe. Ich mag nicht mit solchen Menschen zusammensein. Es reicht mir schon, wenn wir die ab und zu mal sehen.
Du hast schon recht sie ist sehr jung, aber auch wenn ich "schon" 26 bin, kann und mag ich auch nicht immer der Starke sein. Ich fühle mich manchmal wie so ein "sugar-Daddy" der ihr erstmal so ein paar Beziehungsgrundlagen beibringen muss. Außerdem hat das für mich auch einen Verlust der Gleichwertigkeit in der Beziehung. Ich möchte gern, daß sie sich nicht wie das kleine Kind fühlt, was von Papa mal wieder getadelt wird und ich möchte mich nicht immer fühlen als müsste ich sie jetzt tadeln.
Du hast recht, ich gehe warscheinlich zu oft Kompromisse ein, aber mir fällt es nunmal schwer jemanden zu verletzen und ich weiß, daß ich sie verletze, wenn ich "mein Ding" durchziehe. Ich hab dann ein schlechtes Gewissen und sie ist auch am schmollen.

Das mit der Fahrerei ist auch eigentlich halb so wild, es macht mir nichts aus zu fahren, es sind tatsächlich nur 20km.
Ich will aber auch nicht, daß es völlig aus der Wertung fällt.
Es ist nicht so, daß ich ihr unter die Nase reibe, was ich alles für sie tue, aber wenn sich eine Diskussion auf dieses Niveau einpendelt, scheint es immer so, als wäre sie die einzige, die die Beziehung richtig sieht und alles macht. Das ärgert mich, auch wenn ich über das was ich tue nicht nachdenke und keine Anerkennung dafür will, so will ich doch zumindest, daß es bemerkt wird.

Letztendlich wird sich dieses Problem vorerst klären, weil wir in ein paar Tagen zusammen ziehen.
Ich weiß, es ist früh, es gibt schon jetzt Probleme.
Es gibt aber keinen anderen, sinnvollen Weg. Wir wohnen beide in einer WG und haben nirgendswo wirklich ein Fleckchen für uns. Da sie am 1. November auch eh noch ausziehen muss ( WG löst sich auf )war die naheliegenste Lösung zusammen zu ziehen, auch wenn ich manchmal Bauchschmerzen dabei habe...

Leider, und das bemängel ich schon sehr lange innerlich, hat sie einfach keine "erwachsenen" Freunde und keine gute Familie, die ihr einfach mal nicht geben, wenn es dafür an der Zeit ist.
Ihre Freunde und Familie stellen sich egal was ist auf ihre Seite und ich bin der einzig dumme in solchen Streitereien. Selbst wenn ich alles immer besser wüsste, bin ich doch der falscheste, der ihr das sagen kann und von dem sie sich das sagen ließe.

Bin manchmal total genervt von dieser Beziehung, aber ich liebe sie aufrichtig und stark.

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29. Oktober 2006 um 0:01
In Antwort auf raghu_12071188

Uff
blöder interessenkonflikt.
zugegeben kann ich dich besser verstehen als sie, weil ich auch so jemand bin, der gerne den pc umbaut, wenn ich ein neues teil habe und da kann die freundin dann schon mal bloß zugucken.
ist männlich würde ich sagen und nichts verwerfliches.

Nina braucht da wohl etwas "exklusivere" aufmerksamkeit, d.h. ihr reicht es nicht, wenn du bastelst und sie sitzt daneben und lernt für die schule.

ich finds nur nicht gut, daß sie von dir verlangt, dass du immer fahren mußt und so. hat sie denn so gar kein verständnis dafür, dass die das so nicht dauernd gefällt?

nen kompromiss in dieser situation wüßte ich im moment auch nicht. mich würde es halt nerven, rumsitzen zu müssen, während ich was anderes tun könnte. bin da so in etwa wie du.

versucht halt was.
damit das mit euch klappen könnte, müßte wohl jeder versuchen, den anderen zu verstehen, damit ihr aufeinanderzugehen könnt. gibt immer einer nach, wird das nix. der ist immer unzufrieden. auf dauer nicht tragbar.
keiner von euch beiden wird seine gewohnheiten wirklich umstellen können. sucht und findet einen kompromiss für euch, der euch jeweils glücklich macht.

Vielleicht doch nicht egoistisch ?!
Auch Dir Danke für die schnelle Antwort.

Hab doch jetzt das Gefühl, daß ich nicht völlig im Unrecht bin, wenn ich eure Antworten so lese.
dabei geht es gar nicht um recht oder nicht recht, sondern vielmehr um einen Funken Selbstwertgefühl, den man dazu bekommen hat.

Es ist schön verstanden zu werden und ich werde mir wohl tatsächlich mal was überlegen müssen...nur was...

Grüße

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29. Oktober 2006 um 0:09

Altersunterschied zu groß?
oder besser gesagt vielleicht auch reifegrad.

wenn du deine freundin beschreibst, sehe ich mich in dem alter. heute mit 35 jahren kann ich über viele sachen nur müde lächeln.

ich denke, wenn du tatsächlich die beziehung weiter führst und mit ihr zusannen ziehst, wirst du noch so manchen kampf ausstehen müssen. vergiss deine eigenen bedürfnisse nicht dabei!

tigerle

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29. Oktober 2006 um 1:22
In Antwort auf suibne_12093691

Vielleicht doch nicht egoistisch ?!
Auch Dir Danke für die schnelle Antwort.

Hab doch jetzt das Gefühl, daß ich nicht völlig im Unrecht bin, wenn ich eure Antworten so lese.
dabei geht es gar nicht um recht oder nicht recht, sondern vielmehr um einen Funken Selbstwertgefühl, den man dazu bekommen hat.

Es ist schön verstanden zu werden und ich werde mir wohl tatsächlich mal was überlegen müssen...nur was...

Grüße

Vielleicht hat das zusammen wohnen eher was positives
Sobald du aus der Arbeit kommst bzw am wochenende seht ihr euch gleich von früh morgens an.
Irgendwann wird sie auch merken das ihr nicht rund um die Uhr zusammen hängen könnt und so wird es doch bestimmt am wochenende mal einen abend geben wo du allein mit freunden weggehn kannst.

Ich selbst bin auch ein Einzelgänger typ (also wie deine Freundin) und habe in meiner damaligen 5-jährigen beziehung viel zeit mit meinem freund verbracht. trotzdem haben wir uns immer 1-2 in der woche mal nicht gesehn und ich fand es auch immer ok so. du musst ihr klar machen das du gerne was mit ihr machst aber auch deine freunde dich brauchen und du auch deine freunde nicht verlieren möchtest. diese reife müsste sie haben um das zu verstehn. die situation das sie nicht in ne disco kann ist natürlich nochmal schwieriger da sie vielleicht gerne mit kommen würde.

aber du darfst auf keinen fall wegen ihr auf alles verzichten, sonst wirst du immer unglücklicher und das kann eine Ende der Beziehung bedeuten. und das wollt ihr sicher beide nicht !!!!

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29. Oktober 2006 um 2:46

Ojemine ist gut...
Wenn ihr meint, daß das alles nur eine Sache der Gewöhnung ist...Hmm bin ich ja mal gespannt...

Zur Sache der Dominanz...Gar nicht schlecht...Ich Hobbyastrologe hab von Liz Greene ja immer die passenden psychologischen Horoskope zur Hand. Sie Löwe / AC Scorpion, ich Zwillinge / AC Löwe...

Den Rest kann man sich dann ja irgendwie ausmalen

In erster Linie hat es echt mal gut getan sich mit euch über das Thema zu unterhalten, aber ich glaube eigentlich auch, daß es vielleicht einfach eine Frage der Zeit ist, bis man sich mit der Situation arrangiert hat, ohne dabei auf seine persönlichen Bedürfnisse zu verzichten.

In diesem Sinne nochmals vielen Dank fürs mitlesen und Mut zusprechen

Viele liebe Grüße,

euer Dennis

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29. Oktober 2006 um 7:03
In Antwort auf suibne_12093691

Vielleicht doch nicht egoistisch ?!
Auch Dir Danke für die schnelle Antwort.

Hab doch jetzt das Gefühl, daß ich nicht völlig im Unrecht bin, wenn ich eure Antworten so lese.
dabei geht es gar nicht um recht oder nicht recht, sondern vielmehr um einen Funken Selbstwertgefühl, den man dazu bekommen hat.

Es ist schön verstanden zu werden und ich werde mir wohl tatsächlich mal was überlegen müssen...nur was...

Grüße

Kann es sein
kann es sein, dass sie dass sie wegen ihrer krankheit deine gegenwart so stark fordert?
kranke sind egozentrisch und müssen es oft sein.
beschäftige dich mal mit den seelischen begleiterscheinungen der epilepsie.
wäre vor allem für sie eine paartherapie eine lösung?

viel glück

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29. Oktober 2006 um 11:33

Da sage ich gerne mal was Anderes dazu ...
nämlich, dass man mit den Jahren tatsächlich auch gerne die Dinge, die man 'unbedingt sofort' machen möchte leicht hintanstellen kann. 'Wirklich wichtig' ist eigentlich ... nichts, was über die schlichte Organisation der Lebensnotwendigkeiten hinausgeht.

Dieses Verfahren des 'jetzt gleich' erinnert mich an Kinder, die das Spielzeug in der Hand sofort fallenlassen, wenn sie was Neues sehen. Da ist keine willentliche Gewichtung drin, was denn nun aufschiebbar ist und was nicht. Wobei 'Frauen generell' natürlich dazu neigen, Beziehungen zu Menschen und deren Pflege vor aufschiebbare Vergnügungen zu stellen. Tatsächlich fällt es vielen Menschen in der heutigen Zeit immer schwerer, Triebaufschub zu leisten. 'Was Spass macht, muss gleich sein, mir egal was sonst noch ist.'

Nö.

Ich habe es gelernt, aufschiebbare Dinge, die mir zwar Spass machen, aber nicht wirklich JETZT sein müssen, so lange aufzuschieben, bis sie ihre Zeit bekommen könnnen. Weil anderes jetzt begründeterweise dies im Moment verhindert. Ok, das nur allgemein.

Natürlich ist eine Beziehung KEIN unumschränktes 'Dazu'. Sie verlangt schlichtweg den Verzicht auf so manches, was man ohne den anderen Menschen machen könnte. Das liegt schon alleine dararn, dass fortan der Tag eben nicht 48 Stunden hat, sondern immer nur 24. Mist. Wenn mich die Freundin fragt, spazieren zu gehen, weil sie das schön findet (und in ihren Augen die Beziehung vertieft), kann ich zwar sagen, ich habe keinen Bock drauf, weil ich was anderes machen will, aber wie oft darf ich das sagen, bis sie meint, sie macht ohenhin 'alles' alleine? Damit hätte sie recht, wobei zuzugeben ist, dass jeder Mensch das 'alles' anders empfindet. Beziehung erschöpft sich leider nicht in der Anwesenheit des anderen und hin und wieder Spass am Körperclinch. Freilich gestehe ich dir aber zu, dass eine 'immobile' Freundin mehr zeitliche Zuwendung braucht als ein mobile. Aber, pardon, das ist nicht 'anrechenbar' als Zuwendung, denn für sie stellte sich das schon immer als 'normal' dar. Ich habe grossen Respekt vor Menschen, die da von vorneherein sagen, dass sie sich diese 'Belastung' nicht zutrauen und daher nach Möglichkeit dieser aus dem Weg gehen. Mag in den Augen mancher 'schäbig' erscheinen, ist aber dennoch eien faire Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten, bevor man andere nachhaltig enttäuscht.

Gut, ein Zusammenwohnen würde das Zeitproblem entschärfen, ob es an der unterschiedlichen Wahrnehmung von Beziehung und deren Gestaltung etwas ändert, bleibt offen.


asteus

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30. Oktober 2006 um 1:18
In Antwort auf jarod_12098475

Da sage ich gerne mal was Anderes dazu ...
nämlich, dass man mit den Jahren tatsächlich auch gerne die Dinge, die man 'unbedingt sofort' machen möchte leicht hintanstellen kann. 'Wirklich wichtig' ist eigentlich ... nichts, was über die schlichte Organisation der Lebensnotwendigkeiten hinausgeht.

Dieses Verfahren des 'jetzt gleich' erinnert mich an Kinder, die das Spielzeug in der Hand sofort fallenlassen, wenn sie was Neues sehen. Da ist keine willentliche Gewichtung drin, was denn nun aufschiebbar ist und was nicht. Wobei 'Frauen generell' natürlich dazu neigen, Beziehungen zu Menschen und deren Pflege vor aufschiebbare Vergnügungen zu stellen. Tatsächlich fällt es vielen Menschen in der heutigen Zeit immer schwerer, Triebaufschub zu leisten. 'Was Spass macht, muss gleich sein, mir egal was sonst noch ist.'

Nö.

Ich habe es gelernt, aufschiebbare Dinge, die mir zwar Spass machen, aber nicht wirklich JETZT sein müssen, so lange aufzuschieben, bis sie ihre Zeit bekommen könnnen. Weil anderes jetzt begründeterweise dies im Moment verhindert. Ok, das nur allgemein.

Natürlich ist eine Beziehung KEIN unumschränktes 'Dazu'. Sie verlangt schlichtweg den Verzicht auf so manches, was man ohne den anderen Menschen machen könnte. Das liegt schon alleine dararn, dass fortan der Tag eben nicht 48 Stunden hat, sondern immer nur 24. Mist. Wenn mich die Freundin fragt, spazieren zu gehen, weil sie das schön findet (und in ihren Augen die Beziehung vertieft), kann ich zwar sagen, ich habe keinen Bock drauf, weil ich was anderes machen will, aber wie oft darf ich das sagen, bis sie meint, sie macht ohenhin 'alles' alleine? Damit hätte sie recht, wobei zuzugeben ist, dass jeder Mensch das 'alles' anders empfindet. Beziehung erschöpft sich leider nicht in der Anwesenheit des anderen und hin und wieder Spass am Körperclinch. Freilich gestehe ich dir aber zu, dass eine 'immobile' Freundin mehr zeitliche Zuwendung braucht als ein mobile. Aber, pardon, das ist nicht 'anrechenbar' als Zuwendung, denn für sie stellte sich das schon immer als 'normal' dar. Ich habe grossen Respekt vor Menschen, die da von vorneherein sagen, dass sie sich diese 'Belastung' nicht zutrauen und daher nach Möglichkeit dieser aus dem Weg gehen. Mag in den Augen mancher 'schäbig' erscheinen, ist aber dennoch eien faire Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten, bevor man andere nachhaltig enttäuscht.

Gut, ein Zusammenwohnen würde das Zeitproblem entschärfen, ob es an der unterschiedlichen Wahrnehmung von Beziehung und deren Gestaltung etwas ändert, bleibt offen.


asteus

Au contraire
Hallo Asteus, zugegeben beinhaltet deine antwort eine völlig andere sicht der dinge, jedoch änderst du auch schlagartig die unterhaltungsebene von problemlösung zu grundsatzdiskussion.

Letztendlich erscheint es mir aber völliger Quatsch zu sein von vornherein nach all möglichen unannehmlichkeiten zu fahnden um mich dann entscheiden zu können, ob ich eine beziehung will oder nicht.
Zum einen gibt es da diesen punkt liebe, der absolut variabel und nicht einschätzbar ist. zum anderen ergibt die chemie der dinge doch natürlicherweise, daß man sich von seiner schokoladenseite zeigt und seine, vielleicht schon vorher auf Schwierigkeiten gestossenen Seiten, dem Liebhaber vorenthält ( bewusst oder unbewusst spielt dabei kaum eine rolle ).

Doch nun gehen wir von dem meinigen Fall auf, der bereits gegebene Tatsachen aufweist und den Grund, warum man sich trotzdem auf eine beziehung einlässt nicht weiter beleuchtet.

Du sagst, daß Du gelernt hast Deine interessen zurück zu stellen, bis es dazu wirklich an der zeit ist, sie zu tun.
Um was für Dinge würde es sich dabei handeln ? Einkaufen ? Basteln ? Relativ egal, denn letztendlich hat nämlich mal böse gesagt der jenige Pech gehabt der was vom anderen will und nicht umgekehrt. Wenn ich jemanden bitte mir mein Wohnzimmer zu tapezieren gehe ich ja nun auch nicht automatisch davon aus, daß er mir diese bitte erfüllt.

Es geht auch sicher gar nicht darum immer seinen Kopf durchzusetzen, weil man in dem Rest kindlicher Naivität vielleicht doch irgendwann mal von seiner innerlichen Spannung gepackt wird und es einfach kaum erwarten kann irgendwas, wenn auch völlig unwichtiges im objektiven Sinne, zu tun.
Es geht nun doch um Gegenseitigkeit, was in der Regel funktionieren sollte, wenn nicht die Ansichten, nein besser die Erwartungen vom einen wesentlich umfangreicher sind als die des anderen.
Nun da man diese Erwartungen häufig erst mit der Zeit herausfindet oder bewusst filtern kann geht es noch immer darum, wie man sich über einen unbestimmten Zeitraum möglichst gut versteht und keiner von beiden das Gefühl von Vernachlässigung ertragen muss.

Im übrigen ist jede Leistung, die für die Beziehung erbracht oder geleistet wird anrechenbar, auch wenn man im Stillen keine Strichliste führt. Da es immer noch um Gegenseitigkeit und damit um mindestens zwei Menschen darin geht, müssen wohl beide zum Erhalt der Harmonie gewisse Beiträge leisten, was auch keinem der beiden auffällt, daß man was tut, wenn man in gleichem Maß wieder erhält. Erst wenn diese Gleichwertigkeit nicht mehr stimmt, ergeben sich Auffälligkeiten.

Viele Grüße,

Dennis

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30. Oktober 2006 um 8:14

Hi dennis!

also ich glaube das problem liegt viel tiefer als nur in den verschiedenen vorstellungen einer beziehung bei euch...
erstmal sicherlich schon beim alter: du solltest darüber nachdenken wie viele freunde sie schon hatte. hatte sie erst zwei oder drei oder gar einen, dann ist es wirklich schwer. denn mädchen sind sehr anhänglich bei ihren ersten paar freunden, weil sie noch nicht daran gewöhnt sind jemanden so nah an sich herranzualassen und alles von sich mit jemandem zu teilen, weshalb sie das dann sehr einnimmt gedanklich und physisch. und sie geben dann meistens alles von sich um den neuen liebsten zu halten... das verlangen sie dann natürlich auch vom partner und wenn dieser genauso wenige erfahrungen hat, will er meistens genau das selbe.
nun bist du aber in einem alter indem du schon rotinierter im umgang mit sexualität und so bist und mehr vom leben möchtest... du bist selbstständiger und unabhängiger. ein neunzehnjähriges mädchen ist das einfach noch nicht...
das wichtigste ist, dass du ihr sicherheit gibst. sie muss sicher sein, dass sie dich halten kann und dass du wieder kommst damit sie dich dann in ruhe nach hause fahren lassen kann. versichere ihr, dass du sie liebst und zeige es ihr. überasche sie zum beispiel ab und zu mit schönen liebserklärungen, es darf nicht immer alles abgesprochen sein und nach plan laufen.
wenn du sie überrascht dann beruhigt sie das ungemein, weil ohne dass sie es gerade darrauf abgesehen hat du auf sie zukamst...
na ja und vielleicht solltet ihr euch mal zusammen setzten und gemeinsam ein hobby für sie suchen. denn es ist klar, dass wenn sie nichts anderes hat im leben, du ihr fixierpunkt bist.

hoffe ich konnte helfen

liebe grüße

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30. Oktober 2006 um 10:12

Lieber Dennis
Ich denke nicht, dass Du egoistisch bist, viel mehr sie, wenn es nur nach ihrer nase gehen darf.

Wenn Du Zeit für Dich, Deine Freunde und Deine Interessen brauchst, dann ist das so. Alles andere führt m. M. nach nur irgendwann mal zur Unzufriedenheit. Und dass Du gereizt bist, zeigt doch schon, dass es anfängt an Dir zu nagen.

Du solltest Deiner Freundin Deine Bedürfnisse nach Zeit alleine noch mal in Ruhe erklären. Entweder hat sie ein Einsehen oder aber nicht.
Wenn nicht, dann musst Du Dein Ding trotz ihrer Einwände durchziehen - das klingt vielleicht egoistisch, ist es aber nicht. Machst Du es nicht, könnte es unter Umständen irgendwann mal so sein, dass Du feststellst, dass sie keine "nette Ergänzung" ist, sondern Deine komplette Selbstaufgabe bedeutet.
dn das ist Gift für die Beziehung!

Ich bin ein genereller Gegner von "ständig aufeinander hocken", mein Freund und ich verfahren so udn sind bisher immer gut damit gefahren. Jeder hat Zeit für sich und wenn man dann wieder zusammen ist, freut man sich, sich zu sehen.


LG
Steffy

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30. Oktober 2006 um 16:05
In Antwort auf edith_12284082

Vielleicht hat das zusammen wohnen eher was positives
Sobald du aus der Arbeit kommst bzw am wochenende seht ihr euch gleich von früh morgens an.
Irgendwann wird sie auch merken das ihr nicht rund um die Uhr zusammen hängen könnt und so wird es doch bestimmt am wochenende mal einen abend geben wo du allein mit freunden weggehn kannst.

Ich selbst bin auch ein Einzelgänger typ (also wie deine Freundin) und habe in meiner damaligen 5-jährigen beziehung viel zeit mit meinem freund verbracht. trotzdem haben wir uns immer 1-2 in der woche mal nicht gesehn und ich fand es auch immer ok so. du musst ihr klar machen das du gerne was mit ihr machst aber auch deine freunde dich brauchen und du auch deine freunde nicht verlieren möchtest. diese reife müsste sie haben um das zu verstehn. die situation das sie nicht in ne disco kann ist natürlich nochmal schwieriger da sie vielleicht gerne mit kommen würde.

aber du darfst auf keinen fall wegen ihr auf alles verzichten, sonst wirst du immer unglücklicher und das kann eine Ende der Beziehung bedeuten. und das wollt ihr sicher beide nicht !!!!

Immer wieder ...
... dieses lästige PC Problem. Ich befürchte eher, dass sie es (für den Fall, dass ihr zusammen ziehen solltet) schwer haben würde.
Ich gehe, jetzt nur mal auf deine PC Geschichte ein.
Wenn du ihr den Abend zusagst, dann solltest du es auch einhalten können.
Du bist doch kein kleiner Junge mehr, der es nicht aushalten einen Tag länger zu warten. Da frag ich mich wem hier die gewisse Reife fehlt.
Ich hätte dafür ebenfalls NULL Verständnis...Hobbie hin oder her!

Ich hab ebenfalls so einen ComputerPupser zu Haus.
Wenn ich von der Arbeit komm, läuft das verdammte Ding schon und wenn ich am Wochenende wach werde, höre ich den besch... Kasten schon wieder laufen. Du scheinst mir auch so ein Kandidat zu sein.
Fehlt nur noch die Play Station....würg

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10. Dezember 2006 um 10:16

So nun sind wir ...
etwas über einen Monat in unserer gemeinsamen Wohnung und die Probleme bleiben auf andere Art und Weise trotzdem die gleichen

Naja, es ist wohl nicht ganz richtig, immerhin verstehen wir uns gut und streiten nicht mehr so viel wie vorher, jedoch fühl ich mich mit der Situation nicht ganz wohl.
Doch Schritt für Schritt:

Diese "Zeitprobleme" tauchen nun etwas anders auf : Da ich durch meine Arbeit zu Wechselschichtarbeit und somit auch Nachtdienste verpflichtet bin, sehen wir uns also schon mal 7 Tage im Monat nur wenig. Sie schläft wenn ich arbeite und ich schlafe, wenn sie wach ist.
Das geht ihr schon richtig auf den Senkel.Wenn ich morgens also nach Hause komme, trinke ich meist noch einen Tee und lass mich durch Fernseher oder Internet noch etwas berieseln. Kann eben nicht sofort nach der Arbeit ins Bett. Nun hat sie aber einen leichten Schlaf und hört mich meist, wenn ich also noch sitze. Anstatt mich aber mal ne Stunde in Ruhe zu lassen, setzt sie sich zu mir hin und erzählt mir was sie am letzten Tag/Abend noch alles so gemacht hat. Als hätte das nicht Zeit, bis ich wieder aufgestanden ist. Die Nachtwache ist nunmal sehr ungünstig für eine Partnerschaft, find ich ja auch nicht so toll, aber das muss man doch nicht in jeder Sekunde die man sich sieht ausgleichen. Sie bringt nicht viel Verständnis für mich auf
Auf der anderen Seite lässt sie ihr ganzes Leben total schleifen. Sie geht nicht mehr zur Schule, kümmert sich nicht um Bewerbungen, kümmert sich nicht darum mal irgendwas sinnvolles zu machen ! Im Grunde sollte es mir egal sein, was sie "macht", de fakto ist es das aber nicht! Sie gibt ihr Leben so weit auf, um entweder Zeit mit mir verbringen zu können oder sie zu uns Besuch einzuladen. Bislang sind so sämtliche Lebenskosten an mir hängen geblieben:Miete, Einkaufen, Zigaretten, sie hat ja kein Geld. Glücklicherweise hat sie ihren BafögAntrag nun doch durch bekommen, so daß sie monatliche wenigstens soviel hat um die Wohnung mit zu tragen.
Ich glaube einfach, daß ihr eine echte Aufgabe fehlt, etwas worin sie gut sein möchte und auch kann. Sie braucht viel Anerkennung, die ich ihr aber nicht immer geben kann, weil sie eben auch nichts besonderes macht ! Natürlich zeig ich ihr, daß ich sie liebe und achte, aber sie entwickelt sich eben nicht weiter, will jeder Anstrengung möglichst aus dem Weg gehen. Stattdessen will sie am liebsten jede Sekunde nur mit mir verbringen oder sie lädt sich irgendwelche gleichaltrigen Mädels zum quatschen ein ( von denen ich persönlich nicht viel halte und ich denke, daß ich mit denen nie warm werde ).
Manchmal sehe ich mich genötigt, sie darauf aufmerksam zu machen, daß ich es unerträglich finde, daß sie nichts anstellt um irgendwie mal weiter zu kommen, etwas zu finden, womit sie glücklich werden kann. Wie schon irgendwo hier erwähnt, sie lebt mein Leben mit mir und macht mich zum Fixpunkt all ihrer Bedürfnisse !
Das will ich nicht, ich will, daß sie unabhängiger wird, selbst Ziele hat und sie auch verfolgt und nicht alles immer fallen lässt, wenn sich Probleme ergeben ! Beispielsweise wollte sie Bewerbungen schreiben, was sie aber noch nie gemacht hat. Ich wollte ihr helfen, aber nicht alles vorkauen, so daß ich ihr sagte, daß ich mir etwas von ihr durchlese und es mit ihr dann zusammen bearbeite. Sie hatte keine richtige Idee, also wird gar nichts gemacht.Projekt gestorben. Für ihre Bewerbungen braucht sie Bilder ! Dafür muss sie aber in die Stadt laufen, und da es meistens regnet werden ihre Haare nass und das sie dann scheisse aus.ZUmal sie einen Ansatz hat und sich nicht entscheiden kann ob sie die Haare nochmal färben sollte, was ja auf dem Foto besser aussieht oder nicht, weil sie gern wieder Natur tragen möchte ! Ächz, solche Probleme möchte ich mal haben !!!

Ich sags ganz ehrlich, ich hab manchmal das Gefühl, daß das so alles keinen Sinn macht. Ich rede mir den Mund fusselig, dann gehts wieder 2 Tage und der Mist beginnt von vorne. Ich glaube manchmal, daß Nina mich einfach nicht glücklich machen wird, weil sie sich schon so weit von mir abhängig gemacht hat und ich immer Angst haben muss, daß sie, wenn ich diese Abhängigkeit irgendwie lösen will, ganz tief fallen wird. Sie hat hier niemanden, zu dem sie mal eben schnell einziehen kann, der sie versorgt. Sie müsste alles selbst machen und ich glaube, daß sie es sehr sehr schwer haben wird.
Ich liebe sie wirklich und ich möchte nicht, daß das zu ende geht, aber ich darf nie den Geliebten spielen, immer gibt sie mir Anlass ihr zu sagen, daß ihr Plan nicht gut ist, daß sie etwas tun muss um jemand zu sein oder jemand zu werden. BItte keine falschen Schlüsse, ich erwarte nicht, daß sie reich ist oder Medizin studiert, aber ich mag auch nicht, daß sie Hausfrau und Mutter wird. Dabei würd ich mich zu abhängig fühlen ! Ist doch eigentlich nicht zuviel verlangt, daß sie einen Beruf ergreift, oder jobbt um Geld zu haben ?!
Was mach ich nur verkehrt ?! Ich rede mit ihr, ich zeige ihr, daß ich sie liebe, sie sich nicht sorgen muss und nichts kommt
Bin traurig

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10. Dezember 2006 um 10:33
In Antwort auf agrona_12358725

Immer wieder ...
... dieses lästige PC Problem. Ich befürchte eher, dass sie es (für den Fall, dass ihr zusammen ziehen solltet) schwer haben würde.
Ich gehe, jetzt nur mal auf deine PC Geschichte ein.
Wenn du ihr den Abend zusagst, dann solltest du es auch einhalten können.
Du bist doch kein kleiner Junge mehr, der es nicht aushalten einen Tag länger zu warten. Da frag ich mich wem hier die gewisse Reife fehlt.
Ich hätte dafür ebenfalls NULL Verständnis...Hobbie hin oder her!

Ich hab ebenfalls so einen ComputerPupser zu Haus.
Wenn ich von der Arbeit komm, läuft das verdammte Ding schon und wenn ich am Wochenende wach werde, höre ich den besch... Kasten schon wieder laufen. Du scheinst mir auch so ein Kandidat zu sein.
Fehlt nur noch die Play Station....würg

Versteh ich nicht?!
Das Verständnis für ein bestimmtes Interesse an einer Sache hört seltsamer Weise an dem Punkt auf, wo man sich nicht dafür interessiert.
Wie kann man etwas für wichtig erachten, was man nicht versteht und was irgendwie augenscheinlich keine Befriedigung geben kann ?!
Männer haben so was ja mit Einkaufen, Frisuren, Schuhen, Handtaschen, Kaffeekränzchen, Tagebüchern, usw. Was glaubst Du investiert eine durchschnittliche Frau an Zeit in ihrem Leben für solche Interessen ?!
Ich behaupte mal, daß es ein paar zig Prozent sein könnten.
Kann ich auch nicht nachvollziehen, mich interessieren Schuhe nur beim Kauf, nämlich ob sie passen und was ich dafür bezahlen muss.
Ähnlich wird das bei Dir mit PC sein. Schönes Teil, wenn man mal einen Brief schreiben muss oder bei Ebay was kaufen will, aber Zeit verschwenden beim Spielen ? Vergnügen kann man mit PC doch nicht haben... Anstatt Dich darüber aufzuregen, daß Dein Computerpupser an etwas interessiert ist und seine Zeit lieber mit etwas verbringt, was ihm Spass macht könntest Du dich ja versuchen Dich auch dafür zu interessieren und vielleicht selbst herausfinden, was daran so toll sein könnte. Wohlbemerkt auch PC's haben für sauviele Interessengruppen Angebote : Spiele für Kinder, Anwendungen für Mama und Papa, Kommunikationssoftware und MÖglichkeiten, Chat ( besonders für Frauen interessant ) und hey, kein PC, kein Forum...Scheiss Computer

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