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Die Türken von nebenan. Parallelgesellschaft?

19. September 2012 um 10:31 Letzte Antwort: 21. September 2012 um 0:04

Der Vater gibt keiner Frau in der Nachbarschaft die Hand, er ist Iman.
Man darf sich nicht mit den Frauen unterhalten. Sie huschen immer schnell an einem vorbei. Spricht man sie direkt an, geben sie ein Wort zur Antwort, sind dann wieder weg.

Die Kinder sind einmal ganz kurz im Vorgarten gewesen. Seitdem grüßen sie komischerweise nicht mal mehr.

Kinder dürfen nicht mit den Deutschen spielen.

Also, wenn ich mir vorstelle so in einem Land zu leben und dann nebenbei noch soziale Bezüge einzukassieren, ich weiss nicht. Ich will hier nicht urteilen, aber wäre ich in einem anderen Land, wäre es mir wichtig mich wenigstens randständig einzufügen.
Hier kauern 5 Frauen in einem Haus rum und bringen ein Kind nach dem anderen zur Welt.

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19. September 2012 um 11:13

Ich
habe auch das Empfinden, das sie meinen Lebensstil als schäbig empfinden.
Kommt mein Lebensgefährte zu Besuch, gucken die verschämt weg.
Eigentlich habe ich bis vor Kurzem noch gedacht: Naja, ziehe ich mich vor denen mal nicht so leger an und dann dachte ich mir wie blöd das eigentlich ist. Ich muss mich doch in meinem eigenen Land nicht für meinen Kleidungsstil rechtfertigen.

Ich würde mir ja in Anatolien auch selbstverständlich ne Burka oder n Kopftuch überwerfen. Manche der Frauen hier tragen ne Burka aus dem Haus.

Klar geht mich das nichts an, aber ich finde es eben befremdlich, dass sie nicht wenigstens oberflächlich Nachbarn sein können wie andere eben auch. Deren Frau ich vielleicht helfen kann, wenn ihr Auto nicht anspringt oder wo ich mir Salz leihen kann. Irgendwie schwebt da eine Wattehülse um das Haus, die man nicht übertreten darf.

Witzig: Der Sohn flirtet mich immer auf der Straße an, zwinkert mir mit dem Auge zu. Als wär ich Freiwild. Das macht er nur und zwar ziemlich krass sogar wenn keiner dabei ist.

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20. September 2012 um 0:00

Friede im eigenen Haus -
Friede in der Welt...

Mustafa Kemal Atatürk

So, wie es Türken und andere Ausländer gibt, die sich asozial und / oder unangepasst verhalten, gibt es auch Deutsche, die genau dasselbe tun. Wie von Metin schon weiter unten bemerkt, wird die Ghettoisierung von Ausländern (wie auch der deutschen Randgesellschaft, Stichwort Generation Hartz IV) durchaus auch von deutscher Seite befördert.

Bei den Ausländern gibt es immer solche, die sich in die Gesellschaft ihrer neuen ausländischen Heimat integrieren und solche, die lieber den Anschluss zu ihren Landsleuten suchen. Die einen sind spätestens nach 10 Jahren von der ortsansässigen Bevölkerung außer vielleicht durch Aussehen und Sprachfärbung / Dialekt kaum noch zu unterscheiden, die anderen bleiben in ihrem "Little Italy / China / sonstewas" und können sich auch nach 20 Jahren nur gebrochen verständigen.

Würde mich bei der Gelegenheit mal interessieren, wieviele der deutschen Dauerresidenten auf Mallorca eigentlich Spanisch sprechen...?

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20. September 2012 um 16:47

Parallelgesellschaften
Gibt es in jedem Land dieser Welt, gewollt oder ungewollt. Erschreckend ist, dass jeder in unserem Land dies wusste und toleriert hat und Sarrazin sei dank schreien alle nach Integration. Ja alle müssen sich anpassen. Aber es kann keiner erwarten, dass Kulturen und Religionen aufgegeben werden. Im übrigen: selbst wenn ein Ausländer sich " integriert" hat, wird dies nicht so akzeptiert. Man sucht ja nach einem Makel und hat man etwas gefunden, dann liegt es an seiner Herkunft. S.o. Der türkische Mann der Cousine ist Super toll aber ein Macho weil halt Türke!!! Ja hallo? Tickt ihr noch richtig? Gibt es keine deutschen Männer die ihre Frauen unterdrücken? ( schlimm egal welche herkunft diese Menschen haben) warum sind dann die Frauenhäuser voll?
Lasst doch diese klassifizierung. Mensch ist Mensch!!! Was hättest du gemacht, wenn deine Nachbarn deutsche wären und sich anders als du wärest?

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20. September 2012 um 17:54

Deine Erfahrungen
Sind nicht schön, das verstehe ich. Aber wir die Angewohnheit sofort zu verallgemeinisieren. Schade. Ausländische Männer haben diese blöde Angewohnheit, Jäger und gejagte.
Es geht aber hier um das gesellschaftliche Zusammenleben hier in unserem Land. Ich bin selbst Türkin und kann behaupten dass ich mich hier sehr wohl fühle. Bin hier geboren und manchmal. Deutscher als manch eine deutsche. Ich picke mir die positiven Sachen aus beiden Kulturen raus. Und fahre gut damit.
Ich arbeite in einem betrieb mit 98 % deutschen und merke nicht, dass ich anders behandelt werde. Denn: wie man in den Wald schreit......
Dies gilt für alle in diesem Land , in meinem Land. Von asozialen Menschen, ob deutsch oder nicht, lass ich mich nicht abstempeln.

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20. September 2012 um 18:17

Also
Ich stehe auf Männer, bin eine Frau!
Ich verstehe dich sehr gut, und was ich hier schreibe, betrifft nicht nur deine aussagen. Sorry ich hatte nur dein Beispiel mit dem bekannten aufgegriffen.
Deine Erfahrungen mit den türkischen Männern finde ich beschämend. Verstehe es sehr gut, dass du dich aufregst.
Aber ich erlebe im Alltag auch die Diskriminierung. Ich kann noch so sehr integriert sein, mein aussehen bleibt nichtdeutsch.
Die denke auf beiden Seiten muss sich ändern damit diese Extremisten keinen Nährboden mehr finden.

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20. September 2012 um 18:23

Ich
Denke dass beide Seiten zusammen gehören. Männer, die sich so aufführen und grauen, die das zulassen.
Ich bin Türkin und finde solche Verhaltensweisen befremdlich. Aber hey, wenn sie so leben wollen, sollen sie. Ich will mit diesen Menschen wenig zu tun haben.
Ansichtssache - akzeptiere ich. Mehr auch nicht!!!

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21. September 2012 um 0:04

Also...
ich bin auch türkin und lebe seit meiner geburt in deutschland.ich grüße meine nachbarn wechseln auch ein paar wörter miteinander ob männlich oder weiblich.habe eine erfolgreich abgeschlossene ausbildung beherrsche die deutsche sprache bin modern was keidung und lebensstill betrifft.keiner in meiner familie trägt kopftuch weder hier noch in der türkei.bei uns gibt es keine zwangsheirat oder ähnliches ehrenmord schon gar nicht.in meiner familie sind viele auch mit deutschen verheiratet.meine ganze familie ( ja ich habe eine große familie) die in deutschland leben sind genauso wie ich von jung bis alt.wir sind alle vollständig integriert.gehen arbeiten zahlen unsere steuern und wir lieben dieses land. ich sehe deutschland als meine heimat und möchte hier nicht weg.bis jetzt klingt das alles ja eigentlich ganz perfekt! das problem ist trotz allem werden wir von deutschen nicht richtig akzeptiert.Sie haben immer vorurteile und werfen uns alle türken in einen topf!immer diese vorurteile und langsam habe ich es satt mich gegenüber deutschen rechzufertigen.Immer diese fragen wurdest du zwangsverheiratet? darfst du überhaupt einen kurzen rock tragen?wieso hast du kein kopftuch?ist dein mann gewalttätig? wenn es euch nicht passt geht doch in euer land und vieles mehr. hört doch endlich auf solche doofen fragen zu stellen und akzeptiert uns so wie wir sind.

als meine tante ihren deutschen freund uns vorgestellt hat haben wir ihn herzlich aufgenommen und als familienmitglied gesehen aber die familie von ihrem freund akzeptierten sie seit 5 jahren nicht weil sie türkin ist.

klar gibt es türken aber auch deutsche die ich nicht leiden kann aber ich denke mir naja lass sie halt so leben wie sie wollen.

befasst euch mal mit richtigen türken und nicht nur mit denn türken aus der bild zeitung.

achja lavendelblume deine nachbarn sind wirklich seltsam aber glaub mir nicht alle türken sind so. es gibt wirklich sehr viele türken die richtig nett sind und als nachbar echt hilfsbereit sind. du hast leider die falschen kennengelernt.hättest du mich als nachbarin wärst du bestimmt zufrieden

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