Home / Forum / Liebe & Beziehung / Die Tochter meines Freundes! Bitte Hilfe!

Die Tochter meines Freundes! Bitte Hilfe!

14. Juli 2009 um 17:39



Hallo ihr lieben,

ich brauche mal nen rat bzw mal jmd zum dampf ablassen.

Ich habe probleme mit der tochter meines freundes, sie ist 17 und wird im noember 18.
Mein freund und ich sind seit über nem jahr zam und wir wohnen zu dritt.

Mein Freund und ich denken ans heiraten und ich bin sehr sehr glücklich mit ihm. Wir ergänzen uns perfekt und haben dass ineinander gefunden was wir seit jahren gesucht haben.

Wg seiner Tochter gibt es ständig zoff so schlimm dass wir uns fast 2 mal wg ihr getrennt hätten. Wenn wir streiten dann wg ihr. In diesen 14 Monaten wo wir zam sind hatten wir grad mal 2 mal meinungsverschiedenheiten wg uns.

Ich komme damit nicht klar dass seine kinder die nr 1 sind und ich die nr 2. Aber wer ist das scho gerne?
Ich komme mir wie ein fremdkörper vor und denke dass ich in seinem leben keinen platz habe. Werden wir je unser Leben haben?

Ich würde gehen wenn es nur einen Punkt bei meinem Partner geben würde der mich richtig stört aber ich liebe ihn so sehr wie eine frau nur lieben kann.

Was meint ihr?

LG

Mehr lesen

14. Juli 2009 um 19:46


sei froh,dass dein freund sich um seine tochter kümmert!von meiner damals besten freundin haben sich auch die eltern getrennt! ihr vater wollte eine zeit lang nichts von ihr wissen,weil er eine neue hatte...das war sehr schwer für sie!nach paar wochen hat auch ihre mutter einen neuen partner gefunden!und sich auch nicht mehr für ihre tochter interessiert! sie war deswegen dauertraurig (ist ja wohl klar !!!!) und musste von real auf hauptgehen,weil sie sich so verschlechtert hat! Nicht mal ich konnte sie wieder aufmuntern!Sie wollte sogar scon zu ihrer tante nach griechenland ziehen,weil sich keiner ihrer eltern für sie interessiert hat!

Also zick mal nicht rum! wenn es dir nicht passt,dann bist DU nicht die richtige für ihn!SORRY

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2009 um 21:00

....
mehr kann man dazu nicht sagen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2009 um 21:13

Danke, mandelaugen
hoffentlich lesen viele, was Du geschrieben hast.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2009 um 23:13

Was ist dann
die große liebe?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2009 um 23:16

Die armen Kinder deines neuen Mannes
Ich glaube du hast ADS oder Borderline Syndrom, wenn du alles was du schreibst da wirklich ernst meinst....

Kinder sind, das wichtigste, das ist einfach so: Ob das Kind jetzt im Körper der Mutter entsteht oder nicht, so wurde es dennoch von beiden Mann und Frau gemeinsam gezeugt: Wenn ein Mann seine Kinder ansieht, dann sieht er sein eigenes Gesicht in ihnen, er hört seine eigene Stimme und sieht seine eigenen Bewegungen... wie sollte er seine Kinder nicht mehr lieben oder sie als ihm "näher" empfinden- sie sind ja tatsächlich eine Art "Kopie" von ihm....die neue Freundin ist das nicht (sie ist vielleicht eine Seelenverwandte, wenn alles gut läuft) aber es besteht ja keine wirkliche "Verwandschaft"- keine Frau und kein Mann kann erwarten die selbe Wichtigkeit im Leben eines Andere zu spielen wie die eigenen Kinder...

Wenn du deine Einstellung konsequent bis zum Ende denkst, dann dürftest du garnicht, diesen Unterschied zwischen Kinder von seiner Ex und dir machen, dann solltest du sie, wenn blutsverwandschaft so egal ist, eben jetzt auch als DEINE Kinder ansehen. wieso baust du eine Konkurrenz auf?? Anscheinend ist blut doch dicker als wasser- aber bei bei der neuen Freundin nicht, was?

Und natürlich liebt ein Mann seine Erstefrau genauso stark, wie er seine Kinder liebt, er will ja schließlich mit ihr sein neues Ich zur Welt bringen- er vertraut ihr sprichwörtlich einen Teil seiner selbst an- das verbindet auf Lebenszeit- dennoch wird ein Mann immer eine ganz andere Beziehung zu seinen Kindern haben, als zu seiner Frau(ob sie nun die echte Mutter ist oder nicht). Wir sind alle Töchter oder Söhne von irgendwem, also müsstest du doch den Unterschied auch begreifen. Erinnere dich einmal an deine Kindheit- so besitzergreifend wie du zu sein scheinst- hättest du es doch niemals akzepiert deinen Vater mit einer anderen Teilen zu müssen. Eine Vater- Kind Beziehung ist etwas unbeschrieblich heiliges und nichts aber auch garnichts ist vergleichbar mit ihr!

Die Kinder von deinem Freund/Mann tun mir echt leid, sie müssen wohl ständig Angst davor haben, dass sie jetzt zu viel Raum einnehmen und du wütend wirst... Hoffentlich überstehen sie ihre Jugend ohne zu große Schäden- aber denke immer daran, wenn ihr alt werdet, dann werden sich seine Kinder nicht um dich kümmern wollen, wenn du sie immer mit eifersucht und neid betrachtet hast und dann haben sie auch die Möglichkeit (denn es ist immer leicht sich gegenüber Schwächeren wie Kindern aufzuspielen) sich dir zur wehr zu setzen und glaub mir- ein Vater verbringt seine Zeit lieber mit seinen Enkeln als mit einer alles verschlingenden und ansichreißenden Frau....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 0:22

Ich bin...
auch Zweitfrau (Freundin) und bin glücklich, dass ich nicht so denke wie du, dass die Kinder meines Partner meine Konkurrenten sind und das ich seine Liebe mit ihnen teilen muß.

Denn das muß ich nicht, ich genieße die Liebe meines Freundes als seine Partnerin und kann sehr gut mit der Liebe meines Partner zu seinen Kindern, die mir nicht gehört, leben.

Ich brauche auch keine Annerkennung dafür, das ich mit einem Mann glücklich bin der "gebraucht ist und Altlasten" hat. Meine Annerkennung bekomme ich durch seine Liebe zu mir, die er mir als seine Partnerin zeigt.
Seine Kinder nehmen mir nichts von dieser Liebe weg, denn es ist eine andere als zu mir.

Ein Mensch kann auf vielfältige Weise lieben. Man kann seine Eltern lieben, seine Kinder, seinen Partner, seine besten Freunde, evtl. auch sein Tier abgöttisch. Aber all diese Arten von Liebe sind unterschiedlich und nicht konkurrenzbehaftet.

Menschen die "neidisch" sind auf andere Lieben eines anderen, wissen gar nicht wirklich was zu lieben überhaupt heißt, sondern denken besitzergreifend.

Genau das lese ich aus deinem Posting. Ich möchte besitzergreifen von meinem Partner, ich will dabei keine Konkurrenz und ich will auch noch dafür gelobt werden, dass ich, wenn auch widerstrebend, damit einverstanden bin, das es im Leben meines Partners auch noch andere wichtige Menschen als mich gibt.

Ich habe dieses Besitzdenken gegenüber meinem Partner nicht und weiß wo und an welcher Stelle ich bei ihm stehe. Das muß er mir auch nicht beweisen, denn das spüre ich einfach.

Und, wenn mein Partner traurig ist, wenn seine Kinder nach den Ferien wieder wegfahren, dann empfinde ich es nicht als Bürde, denn ich habe mit diesem Menschen und mit seiner Trauer etwas zu tun, weil er mir wichtig ist, weil ich an seinem Leben mit all seinen Gefühlen und Empfindungen teilhaben möchte, weil ich ihn liebe.
Er muß diese Trauer nicht ausschalten, weil es ja seine Kinder sind und nicht meine die da wegfahren.

Wenn wie du sagst, im Forum Patchwork alle so denken wie du und es dort keine Zickereien gibt, bin ich als Zweitfrau glücklich dort nicht gelandet zu sein, denn diese Beweihräucherung in Form von "ach du arme Zweitfrau mußt mit Kindern von einer Ex und sogar mit der Ex selber noch leben" brauch ich wahrlich nicht, denn ich kann mit gesundem Menschenverstand sehr gut unterscheiden, wer meine Konkurrenten sind und wer nicht und die Kinder meines Partner gehören ganz gewiss nicht dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 10:42

Ich verstehe Dich nur teilweise.
Schau mal, Du sprichst vom Heiraten, ich geh davon aus, dass Eure Beziehung passt. Andererseits lässt Ihr nichts aus, um über die Tochter zu streiten, ansonsten gibts ja keine Streits beziehungsmässig bei Euch.
Findest Du das nicht etwas komisch?

Die Tochter ist in einem Alter, wo nicht mehr viel passieren kann.
Und um hier eine Lösung zu finden, müsste man wissen, um was es bei diesen Streits geht?

Geht es um ihr und Euer Verhalten, geht es um die Ausbildung, um was gehts?

Grundsätzlich schließe ich mich dem an, dass es möglich ist, eine gute Patchworkfamilie zu leben. Es kommt auf Deine Toleranz an, die Toleranz Deines Partners und die Toleranz der Tochter.
Wenn nurmehr abgewartet wird, was alles an Problemen auftauchen wird, wenn Ihr nicht bereit seid, daran zu arbeiten, dann wird es für euch drei nicht funktionieren.
Deine Rolle ist wichtig. Wie siehst Du diese?
Wie siehts mit Deinen Erziehungsmassnahmen - sollten welche vorhanden sein aus? Wie laufen die Gespräche bei Euch ab, im speziellen zwischen Vater und Tochter und Dir und Tochter? Gibts eine Rivalität, denn ehrlich gesagt kann ich eine solche bei Dir schon erkennen?!

Warum vergibts Du überhaupt Noten und Stellenwertungen mit 1 und 2.
Du bist die Nr. 2, das Kind die Nr. 1. Solche Gedanken sind grundsätzlich Gift, denn ein Familienleben sollte kein Konkurrenzkampf sein.

Ich erzähle Dir gerne wie es bei mir läuft:
Mein Partner hat einen 17 jährigen Sohn. Er lebt nicht ständig bei uns aber kommt alle 14 Tage übers Wochenende zu uns. Ich habe mich niemals als zweite gefühlt und wir haben zueinander eine freundschaftliche coole Beziehung. Er hat eine Mutter und ich bin eine Art *alte Freundin* für ihn. Wir sprechen und lachen und ich behandle ihn so, wie ich behandelt werden will und vor allem wie einen Erwachsenen. Du darfst mir glauben, dass er ein ganz normaler *ultracooler* Bursch ist mit allem drum und dran und auch mit Sachen, die haarstreubend sind, aber dadurch dass mein Partner, der ja sein Vater ist, und ich gelernt haben, ihn als vollwertigen Menschen anzunehmen und zu akzeptieren, haben wir keinerlei Probleme. Und es gibt auch die Schule, die Ausbildung, die Freizeit, ein neues Mädel und und und, also wir bleiben auch nicht verschont vom sagen wir mal ganz normalen Leben.
Es ist möglich durch Respekt, Anerkennung, Reden, Lachen und auch Lösen eines Problems, wenn alle Beteiligten es wollen und voneinander lernen.
Du von seiner Tochter, die Tochter von Dir und Ihr Partner untereinander ebenso. Nur so gehts und der Tod in allen Patchworkfamilien ist das Konkurrieren, das Ausspielen von Familienmitgliedern (Ex) und das Nichteinigsein mit den neuen Partnern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 11:11
In Antwort auf bambi_12267681

Was ist dann
die große liebe?

Hi
ich muss edelmietze und bellissiana zustimmen.

kinder kommen in der regel an erster stelle, wenn das nicht so ist dann läuft etwas falsch!
dennoch solltest du seine tochter nicht als konkurrenz sehen, denn er liebt euch beide allerdings auf verschiedene weise.
sie ist sein fleisch und blut und du bist die geliebte partnerin - ihr seid ihm beide wichtig. allerdings musst du auch sehen, dass sein kind auch von ihm beschützt wird - daher wohl die trennungen.

ich hab es selbst an freundinnen gesehen, wenn die mutter oder der vater einen neuen partner/in hatte - sahen diese konkurrenz. sie hatten angst, dass vater oder mutter sie nicht mehr lieb hat. daher haben sie meist gegen sie gekämpft - zudem kommt mit einem neuen partner die endgültige gewissheit dass die eltern nicht mehr zueinander finden werden.

beschäftigst du dich denn auch mit seiner tochter? oder konzentrierst du dich hauptsächlich auf eure partnerschaft? wenn ja, binde sie ein, versuche ihr näher zu kommen. aber geh das ganze langsam an. sie muss aufhören dich als konkurrenz zu sehen - genauso wie du aufhören solltest sie als konkurrenz zu sehen.
denn so wie es momentan läuft ist die einzige möglichkeit eine beziehung zu brechen und da er sich bisher immer für seine tochter entschieden hat wird er das wohl auch wieder tun.

ich versteh ehrlich gesagt nicht, wie man aufgrund dieser basis überhaupt an eine hochzeit denken kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 13:30

Wenn
nicht objektiv in dem Fall bedeutet, das ich als alleinerziehende Mutter gegenüber den Kindern meines Partner toleranter bin, kann ich das für mich selber nur als positiv bewerten.

Ich habe mich nie (abgesehen von meinem anderen Posting hier) als Zweitfrau betrachtet, denn das bin ich nicht. Ich bin die Frau im Hier und Jetzt an der Seite meines Partners und da interessiert es mich nicht die Bohne, ob es vorher ein, zwei oder weitere Lebenspartnerinnen mit oder ohne Kinder gegeben hat.
Wenn ich mich als Zweitfrau hinter anderen fühlen würde, hätte ich definitiv den falschen Partner.

Verbittert sind in meinen Augen, die Frauen, die sich als Zweitfrauen betrachten. Denn sie sind verbittert darüber, dass sie nicht als "Erste am Start" waren, sondern deklassifizieren sich selber als Zweitfrau. Sie können meist nicht damit leben, das es im Leben eines Mannes (ihres Mannes) schon andere gab. Sie kommen nicht damit klar, dass der Mann schon Tisch und Bett, Geburt und Kinder mit einer anderen geteilt haben.

Sie behaften sich selber mit dem Begriff Zweitfrau, weil sie sich so fühlen. Zweitklassig, an weiter Stelle kommend und das ruft in meinen Augen viel eher eine Frustation zutage, als der Status "alleinerziehend".

Und wenn ich damit leben kann, das es Kinder im Leben meines Partners gibt, die für ihn als seine Kinder an erster Stelle stehen, halte ich das nicht für eine Schwäche, sondern für eine Stärke und mit meinen Stärken kann ich mich insoweit sehr gut auseinander setzen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 16:59

Lass Dich nicht verurteilen...
von Menschen, die nicht in genau der selben Situation sind oder waren. Sie können es überhaupt nicht beurteilen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 17:16

Genau
Zuspruch und Mitleid das kommt immer gut an aber wehe jemand ist anderer Meinung, dann ist man frustriert, selbstgerecht und verurteilend.

Etwas anderes habe ich auch von einer Frau, die Lob für ihr entbehrungsreiches Leben als Zweitfrau benötigt, nicht erwartet.

Mit Kritik und anders denkenden Menschen umzugehen scheint nicht deine Stärke zu sein.

Außerdem ist für mich Toleranz gegenüber anderen Menschen durchaus Vorbildfunktion.
Ebenso kennst du mich genausowenig wie ich dich, um dir ein Urteil über meine Fähigkeiten als Mutter zu erlauben.

Davon mal abgesehen habe ich dich in meinem Posting gar nicht persönlich angesprochen, sondern ihn ebenfalls allgemein gehalten.

Zum anderen, wenn du deine Texte nicht bewertet haben möchtest, solltest du sie nicht in einem öffentlichen Forum, wo jeder frei seine Meinung äußern kann, reinstellen.
Denn dann sind sie hier fehl am Platz

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2009 um 17:17

Eigentlich brauch man die ganze Sache....
zum besseren Verständnis nur umzudrehen. Eltern-Kinder....Kinder-Eltern .

Mal angenommen ich lebe in einer Partnerschaft und einer meiner Eltern wird pflegebedürftig....ich nehme z.B. meinen Vater für viele Jahre bei mir auf.

Wie lange sieht ein Partner sich das lächelnd, gutmütig ohne Widerworte und Probleme an, dass er grundsätzlich und immer seine eigenen Belange in der Partnerschaft zurückstellen muss?

Dies nur mal als kleiner Denkanstoß...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen