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Die Tiefe der Liebe .....

25. Januar um 13:18

Hallo an alle,
stellt Euch eine Beziehung vor mit vielen Höhen und Tiefen, dabei aber einer Liebe, die sehr tief geht, so tief, dass man trotz allem immer wieder zueinander findet. Also einfach DIE große Liebe.
Dann ist das Leben oder man selbst so verrückt und es kommt zur Trennung. Beide sagen, sie lieben sich noch immer. Trotzdem fällt es jetzt schwerer, sich wieder zu finden. Man geht neue Bezeihungen ein, aber die Gedanken wandern immer zurück .....trotzdem versucht man es weiter mit der neuen Beziehung und versteht sich selbst nicht ganz .....
Ich weiß nicht, ob Ihr mir folgen könnt, aber vllt hat der ein oder andere so etwas schon mal erlebt.
Macht es Sinn, an der neuen Beziehung festzuhalten? Wird die Liebe nach und nach wachsen? Oder ist es eher so, dass man nie richtig glücklich wird, weil das Herz woanders bleibt?
Ich bin gespannt, was Ihr meint, wie Eure Erfahrungen sind!

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25. Januar um 13:44

Puh, das hängt von so vielen Faktoren ab ... was war ausschlaggebend für die Trennung(en), wie fest stehen die Beteiligten auf dem Boden der Realität und wie sehr hängen sie Illusionen und Wunschträumen nach, wie beziehungstauglich sind die beiden, und so weiter. Ich meine, für eine gute Beziehung braucht es ja nicht nur Liebe, sondern auch ein paar andere Qualitäten (Kommunikations-, Kritik-, Konfliktfähigkeit und grundlegende Alltagstauglichkeit), gemeinsame grundlegende Wertvorstellungen, und nicht zuletzt muss man auch im Alltag zusammenpassen. Zudem Vertrauen, Respekt und ein Mindestmaß an Empathie. Wenn das nicht passt, dann nützt die ganze Liebe nix.

Stutzig macht mich vor allem die Formulierung "viele Höhen und Tiefen" - sowas ist meistens Ratgeberforenlatein für "wir passen nicht wirklich zusammen" oder für "mindestens einer von uns sabotiert ständig und bewusst die Beziehung". Also ein Anzeichen dafür, dass man ohne einander tatsächlich besser dran wär, wenn nicht bei mindestens einem der Beteiligten noch ein grundlegender, charakterverändernder Lernprozess stattfindet (und wie soll der stattfinden, wenn der andere auch so irgendwie immer wieder zurückkommt).

lg
cefeu

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26. Januar um 17:51

Hallo,
vielen Dank für die bisherigen Antworten!
Einige Stichworte und anmerkungen haben sicher ihre Berechtigung.
Für mich ging es ja eher um die neu eingegangenen Bezeihungen. Macht es Sinn, diese fortzuführen, wenn man gedanklich immer noch bei der alten Beziehung ist und wie hier, jeder der beiden sagt, den /die Ex noch zu lieben, bzw sich fragen muss, ob es so ist?

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26. Januar um 17:58
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Hallo,
vielen Dank für die bisherigen Antworten!
Einige Stichworte und anmerkungen haben sicher ihre Berechtigung.
Für mich ging es ja eher um die neu eingegangenen Bezeihungen. Macht es Sinn, diese fortzuführen, wenn man gedanklich immer noch bei der alten Beziehung ist und wie hier, jeder der beiden sagt, den /die Ex noch zu lieben, bzw sich fragen muss, ob es so ist?

Nun, man sollte Altes abschließen bevor man sich in etwas Neues stürzt . Das ist a) nicht fair dem neuen Partner gegenüber und b) heilt das Ganze deswegen nicht schneller .

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26. Januar um 18:49
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Hallo an alle,
stellt Euch eine Beziehung vor mit vielen Höhen und Tiefen, dabei aber einer Liebe, die sehr tief geht, so tief, dass man trotz allem immer wieder zueinander findet. Also einfach DIE große Liebe.
Dann ist das Leben oder man selbst so verrückt und es kommt zur Trennung. Beide sagen, sie lieben sich noch immer. Trotzdem fällt es jetzt schwerer, sich wieder zu finden. Man geht neue Bezeihungen ein, aber die Gedanken wandern immer zurück .....trotzdem versucht man es weiter mit der neuen Beziehung und versteht sich selbst nicht ganz .....
Ich weiß nicht, ob Ihr mir folgen könnt, aber vllt hat der ein oder andere so etwas schon mal erlebt.
Macht es Sinn, an der neuen Beziehung festzuhalten? Wird die Liebe nach und nach wachsen? Oder ist es eher so, dass man nie richtig glücklich wird, weil das Herz woanders bleibt?
Ich bin gespannt, was Ihr meint, wie Eure Erfahrungen sind!

Klingt eher nach Abhängigkeit, als nach Liebe.
Immer wenn ich ' Höhen und Tiefen' lese, werde ich stutzig. Klingt nach on-off und mangelnder Beziehungsfähigkeit.

Ich denke, es ist viel zu früh für eine neue Beziehung.
 

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27. Januar um 13:53
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Hallo,
vielen Dank für die bisherigen Antworten!
Einige Stichworte und anmerkungen haben sicher ihre Berechtigung.
Für mich ging es ja eher um die neu eingegangenen Bezeihungen. Macht es Sinn, diese fortzuführen, wenn man gedanklich immer noch bei der alten Beziehung ist und wie hier, jeder der beiden sagt, den /die Ex noch zu lieben, bzw sich fragen muss, ob es so ist?

Nein, das find ich unfair den neuen Partnern gegenüber. Man sollte besser seinen Gefühlskram sortieren und erst dann wieder ne Beziehung eingehen, wenn man auch in der Lage ist, mit beiden Füßen in selbiger Beziehung drin zu stehen. Nur dann kann man dem Partner auch gerecht werden.
Am schlimmsten find ich's persönlich, wenn man auch noch (absichtlich oder unabsichtlich) dem neuen Partner die Verantwortung dafür zuschiebt, einen emotional aus der Exbeziehung "rauszuholen". Das ist dann ein idealer Ausgangspunkt für ne gepflegte Täter-Opfer-Beziehung - einer buttert rein, und der andere lehnt sich zurück und beurteilt, ob vom anderen genug Investment kommt, um den Ex mal für zwei Wochen zu vergessen. Brr.

lg
cefeu

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29. Januar um 18:28

Ich versuche mal , es genauer zu beschreiben.
In einer Beziehung gibt es Höhen und Tiefen auch durch Ausseneinwirkung. Und in der Regel ist es doch dann so, dass das eher zusammen schweißt. Die Tiefen können auch manchmal zerren und es kann zu Konflikten und Sprachlosigkeit kommen. Es kommt zur Trennung. Aber das muss ja nicht unbedingt die richtige Entscheidung sein. In dem Moment glaubt man es einfach nur, man hält es für das Beste.
Dann gehen beide eine neue Beziehung ein, merken aber, vllt gerade durch den neuen Partner, dass die Liebe zum Ex einfach noch da ist.....
Er sagt es der neuen Partnerin, beide denken aber, es wäre besser, es weiter miteinander zu versuchen. Das scheint eine Weile gut zu gehen, aber die Gedanken wandern immer wieder zu ihr.
Sie spricht lange und häufig mit ihrem neuen Partner über ihr Gefühlschaos. Dieser sagt, ich bleibe bis du Klarheit hast.
Was ist hier los? können die neuen Beziehungen wachsen? Können die Gefühle tatsächlich wachsen?
Oder ist das hoffungslos? Sollte man lieber in die alte Beziehung investieren?
Bitte nicht verurteilen.....viele kennen sicher solch ein Gefühlschaos !

 

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29. Januar um 19:36
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Ich versuche mal , es genauer zu beschreiben.
In einer Beziehung gibt es Höhen und Tiefen auch durch Ausseneinwirkung. Und in der Regel ist es doch dann so, dass das eher zusammen schweißt. Die Tiefen können auch manchmal zerren und es kann zu Konflikten und Sprachlosigkeit kommen. Es kommt zur Trennung. Aber das muss ja nicht unbedingt die richtige Entscheidung sein. In dem Moment glaubt man es einfach nur, man hält es für das Beste.
Dann gehen beide eine neue Beziehung ein, merken aber, vllt gerade durch den neuen Partner, dass die Liebe zum Ex einfach noch da ist.....
Er sagt es der neuen Partnerin, beide denken aber, es wäre besser, es weiter miteinander zu versuchen. Das scheint eine Weile gut zu gehen, aber die Gedanken wandern immer wieder zu ihr.
Sie spricht lange und häufig mit ihrem neuen Partner über ihr Gefühlschaos. Dieser sagt, ich bleibe bis du Klarheit hast.
Was ist hier los? können die neuen Beziehungen wachsen? Können die Gefühle tatsächlich wachsen?
Oder ist das hoffungslos? Sollte man lieber in die alte Beziehung investieren?
Bitte nicht verurteilen.....viele kennen sicher solch ein Gefühlschaos !

 

Manchmal reicht Liebe allein eben nicht aus. Beide sollten damit abschließen und ihre Leben getrennt voneinander leben. 

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29. Januar um 20:09
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Ich versuche mal , es genauer zu beschreiben.
In einer Beziehung gibt es Höhen und Tiefen auch durch Ausseneinwirkung. Und in der Regel ist es doch dann so, dass das eher zusammen schweißt. Die Tiefen können auch manchmal zerren und es kann zu Konflikten und Sprachlosigkeit kommen. Es kommt zur Trennung. Aber das muss ja nicht unbedingt die richtige Entscheidung sein. In dem Moment glaubt man es einfach nur, man hält es für das Beste.
Dann gehen beide eine neue Beziehung ein, merken aber, vllt gerade durch den neuen Partner, dass die Liebe zum Ex einfach noch da ist.....
Er sagt es der neuen Partnerin, beide denken aber, es wäre besser, es weiter miteinander zu versuchen. Das scheint eine Weile gut zu gehen, aber die Gedanken wandern immer wieder zu ihr.
Sie spricht lange und häufig mit ihrem neuen Partner über ihr Gefühlschaos. Dieser sagt, ich bleibe bis du Klarheit hast.
Was ist hier los? können die neuen Beziehungen wachsen? Können die Gefühle tatsächlich wachsen?
Oder ist das hoffungslos? Sollte man lieber in die alte Beziehung investieren?
Bitte nicht verurteilen.....viele kennen sicher solch ein Gefühlschaos !

 

Höhen und Tiefen durch Ausseneinwirkung - da gebe ich dir recht. Das gehört aber zum Leben und dem nicht planbaren. Wir sind wohl gut beraten, auch die Liebe etwas pragmatischer zu sehen und das Unausweichliche zu akzeptieren.
In eine alte Beziehung, in eine alte Liebe zu investieren ist aus meiner Sicht nur erfolgsversprechend, wenn beide in etwa ähnliche Voraussetzungen mitbringen. Und dazu gehört, keine neue Liebe zu versetzen oder leichtfertig auf's Spiel zu setzen, so es denn Liebe ist. Einfach gesagt, natürlich!
Selber geht mir eine Erfahrung durch den Kopf, die mein Leben vor Jahren stark veränderte. Es war lange keine Liebe, aber eine unglaubliche Freundschaft über viele Grenzen hinweg. Der Zufall verhalf uns zu viel gemeinsamer Zeit, und es wurde eine Liebe daraus, die alles zum Einsturz brachte. Frei, wie wir waren oder es glaubten zu sein, sprangen wir in ein riesiges Haifischbecken. Und die Zähne dieser niedlichen Tiere haben buchstäblich auf uns gewartet. Mir wird es bis heute kalt wenn ich an den unglaublichen Shitstorm denke, der auf uns eindrosch, als wir es bekannt machten. Meine Freundin litt dermassen unter den Folgen, dass ich die Beziehung beendete, so sehr es mich selber zerriss. Ein befreundeter Soziolge sagte mir später, dass wir schlicht und einfach zu stark für unsere Umgebung waren, und es sich für Aussenstehende anfühlte, als würden wir ihnen nicht nur den Spiegel vorhalten sondern ins Gesicht schlagen. Es durfte nicht sein was hätte sein dürfen. Sehen wir uns heute, und das kommt zum Glück selten vor, sind diese Begegnungen von grosser Irritation und leiser Angst geprägt. 
Ich bin auf bestimmte Weise bescheidener geworden, aber auch kälter und zynischer.
Und ich habe Lehren daraus gezogen, die meine heutige Beziehung prägen. Ein Teil von Seele und Herz ist unwiederbringbar verloren gegangen. Aber der grosse Rest ist immer noch genug, um jemanden neues ehrlich und glücklich in die Arme zu nehmen und eine erfüllte Partnerschaft zu leben.

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30. Januar um 6:44
In Antwort auf steinundwasser

Höhen und Tiefen durch Ausseneinwirkung - da gebe ich dir recht. Das gehört aber zum Leben und dem nicht planbaren. Wir sind wohl gut beraten, auch die Liebe etwas pragmatischer zu sehen und das Unausweichliche zu akzeptieren.
In eine alte Beziehung, in eine alte Liebe zu investieren ist aus meiner Sicht nur erfolgsversprechend, wenn beide in etwa ähnliche Voraussetzungen mitbringen. Und dazu gehört, keine neue Liebe zu versetzen oder leichtfertig auf's Spiel zu setzen, so es denn Liebe ist. Einfach gesagt, natürlich!
Selber geht mir eine Erfahrung durch den Kopf, die mein Leben vor Jahren stark veränderte. Es war lange keine Liebe, aber eine unglaubliche Freundschaft über viele Grenzen hinweg. Der Zufall verhalf uns zu viel gemeinsamer Zeit, und es wurde eine Liebe daraus, die alles zum Einsturz brachte. Frei, wie wir waren oder es glaubten zu sein, sprangen wir in ein riesiges Haifischbecken. Und die Zähne dieser niedlichen Tiere haben buchstäblich auf uns gewartet. Mir wird es bis heute kalt wenn ich an den unglaublichen Shitstorm denke, der auf uns eindrosch, als wir es bekannt machten. Meine Freundin litt dermassen unter den Folgen, dass ich die Beziehung beendete, so sehr es mich selber zerriss. Ein befreundeter Soziolge sagte mir später, dass wir schlicht und einfach zu stark für unsere Umgebung waren, und es sich für Aussenstehende anfühlte, als würden wir ihnen nicht nur den Spiegel vorhalten sondern ins Gesicht schlagen. Es durfte nicht sein was hätte sein dürfen. Sehen wir uns heute, und das kommt zum Glück selten vor, sind diese Begegnungen von grosser Irritation und leiser Angst geprägt. 
Ich bin auf bestimmte Weise bescheidener geworden, aber auch kälter und zynischer.
Und ich habe Lehren daraus gezogen, die meine heutige Beziehung prägen. Ein Teil von Seele und Herz ist unwiederbringbar verloren gegangen. Aber der grosse Rest ist immer noch genug, um jemanden neues ehrlich und glücklich in die Arme zu nehmen und eine erfüllte Partnerschaft zu leben.

Darf ich fragen, woher die leise Angst rührt, wenn ihr euch seht?
Und inwiefern prägen diese erfahrungen deine Bezeihung jetzt?
Ich frage deshalb nach, weil das Haifischbecken auch ein Teil der Ausseneinwirkung war ...... bisher bin ich aber immer davon ausgegangen, dass dies nachlässt, wenn man es gemeinsam durchhalten kann ......
"Eine neue Liebe aufs Spiel zu setzen, so es denn eine Liebe ist" schreibst du: Genau das ist das große Rätsel, was ich versuche, zu verstehen !

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30. Januar um 6:47

Ich glaube nicht, dass man jemanden hinhält, der die Wahrheit kennt und damit seine eigene Entscheidung treffen kann .

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30. Januar um 7:46
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Ich glaube nicht, dass man jemanden hinhält, der die Wahrheit kennt und damit seine eigene Entscheidung treffen kann .

Doch das tut man, denn dein angeblicher Partner will mit dir zusammen sein und hofft dass du dich für ihn entscheidest. Er kann sich wohl genauso wenig von dir trennen, weil er Gefühle hat, wie du von deinem Ex. Also übernimm Verantwortung und lass ihn gehen, anstatt ihn weiter hinzuhalten! 

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30. Januar um 7:49

Das liegt aber nicht in ihrer Entscheidungsmacht, das hat er für sich selbst entschieden .
Ich sehe da keine Verantwortung, wenn sie mit offenen Karten spielt . 

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30. Januar um 16:15
In Antwort auf sphinxkitten1

Doch das tut man, denn dein angeblicher Partner will mit dir zusammen sein und hofft dass du dich für ihn entscheidest. Er kann sich wohl genauso wenig von dir trennen, weil er Gefühle hat, wie du von deinem Ex. Also übernimm Verantwortung und lass ihn gehen, anstatt ihn weiter hinzuhalten! 

Ich bin mir sicher, dass er seine eigene Entscheidung treffen wird, wenn er es für richtig hält. Er ist sehr klar in seinen Aussagen und kann seine Grenze gut definieren. Natürlich kann man jetzt sehr schnell eine Entscheidung treffen, aber eine Trennung, egal unter welchen Umständen, muss ebenso in einem wachsen wie alles andere.....egal, wer sie ausspricht.

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30. Januar um 16:23
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Ich bin mir sicher, dass er seine eigene Entscheidung treffen wird, wenn er es für richtig hält. Er ist sehr klar in seinen Aussagen und kann seine Grenze gut definieren. Natürlich kann man jetzt sehr schnell eine Entscheidung treffen, aber eine Trennung, egal unter welchen Umständen, muss ebenso in einem wachsen wie alles andere.....egal, wer sie ausspricht.

Wie lange soll diese griechische Tragödie denn noch dauern? 

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30. Januar um 17:02
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Hallo an alle,
stellt Euch eine Beziehung vor mit vielen Höhen und Tiefen, dabei aber einer Liebe, die sehr tief geht, so tief, dass man trotz allem immer wieder zueinander findet. Also einfach DIE große Liebe.
Dann ist das Leben oder man selbst so verrückt und es kommt zur Trennung. Beide sagen, sie lieben sich noch immer. Trotzdem fällt es jetzt schwerer, sich wieder zu finden. Man geht neue Bezeihungen ein, aber die Gedanken wandern immer zurück .....trotzdem versucht man es weiter mit der neuen Beziehung und versteht sich selbst nicht ganz .....
Ich weiß nicht, ob Ihr mir folgen könnt, aber vllt hat der ein oder andere so etwas schon mal erlebt.
Macht es Sinn, an der neuen Beziehung festzuhalten? Wird die Liebe nach und nach wachsen? Oder ist es eher so, dass man nie richtig glücklich wird, weil das Herz woanders bleibt?
Ich bin gespannt, was Ihr meint, wie Eure Erfahrungen sind!

Meine Gedanken zum Thema: Ich bin, was diese Frage anlangt, sehr zerrissen. Ich denke auch, dass manche Menschen einen verändern, dass man eine große Leidenschaft, ein starkes Gefühl nie so ganz vergisst. Ich kann daher steinundwassers Worte ein Stück weit nachvollziehen. Es gibt Menschen, nach denen man nicht einfach so weitergeht, nach denen die Dinge nicht mehr ganz so sind, wie sie früher waren.

Andererseits denke ich aber auch, dass Dinge, die nicht passieren oder nur bis zu einem gewissen Punkt passieren, eben nicht sein sollen und dass das Gründe hat. Sehr oft ist es auch so, dass wenn man sich die sogenannten äußeren Umstände solcher Konstellationen ansieht, man feststellt, dass es sehr wohl möglich gewesen wäre, die Beziehung zu führen, wenn die Gefühle auf beiden Seiten stark genug gewesen wären, wenn beide reif genug gewesen wären, mutig genug, füreinander einzustehen, um in keineswegs erschöpfender Weise nur einige Beispiele anzuführen. Wenn es immer wieder Umstände -seien diese nun im Umfeld oder im Innenverhältnis der Verliebten oder sich zueinander hingezogen Fühlenden zu finden- gibt, die die Liebe verhindern, dann denke ich, dass die Menschen eben doch nicht füreinander bestimmt waren, weil sie nicht in der Lage waren, diese Liebe zu leben. Sicher gibt es günstigere oder ungünstigere Umstände.
Romeo-und-Julia-Konstellationen sind aber doch relativ selten. Diese Denkweise ermöglicht meiner Meinung nach emotionale Distanz und eine Ablösung. Was passieren soll, wäre passiert. So in etwa denke ich mir das. Alles andere war vielleicht sehr schön, aufregend, eine Seifenblase, die man eine Zeit lang brauchte, eine wichtige Lernerfahrung, die einem zu neuen Sichtweisen verhalf und einen als Mensch veränderte, vielleicht sogar ein Irrtum, den man nicht bereut, ein Missverständnis, aber eben nicht die große Lebensliebe.

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30. Januar um 17:07
In Antwort auf sphinxkitten1

Wie lange soll diese griechische Tragödie denn noch dauern? 

Eine "Tragödie" könnte es möglicherweise immer werden, egal für welchen Schritt man sich entscheidet.
Wenn alles so einfach und klar wäre in der Liebe, dann würde es ein Forum wie dieses nicht geben. Dieses Forum zeigt auch eindeutig, dass es nur menschlich ist, dass man sich in solch ein Gefühlschaos verstricken kann. Aber jeder einzelne hier versucht doch, sich damit auseinander zu setzen .......
Dann gibt es auch Paare, die sich für eine Trennung entscheiden, eben weil sie Verantwortung übernehmen wollen, bauen sich ein neues Leben auf und leiden ihr Leben lang unter der vermeintlich verantwortungsvollen Trennung.
Sorry, aber ich finde das alles....zumindest im Moment .....gar nicht so einfach und klar.

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30. Januar um 17:21
In Antwort auf bissfest

Meine Gedanken zum Thema: Ich bin, was diese Frage anlangt, sehr zerrissen. Ich denke auch, dass manche Menschen einen verändern, dass man eine große Leidenschaft, ein starkes Gefühl nie so ganz vergisst. Ich kann daher steinundwassers Worte ein Stück weit nachvollziehen. Es gibt Menschen, nach denen man nicht einfach so weitergeht, nach denen die Dinge nicht mehr ganz so sind, wie sie früher waren.

Andererseits denke ich aber auch, dass Dinge, die nicht passieren oder nur bis zu einem gewissen Punkt passieren, eben nicht sein sollen und dass das Gründe hat. Sehr oft ist es auch so, dass wenn man sich die sogenannten äußeren Umstände solcher Konstellationen ansieht, man feststellt, dass es sehr wohl möglich gewesen wäre, die Beziehung zu führen, wenn die Gefühle auf beiden Seiten stark genug gewesen wären, wenn beide reif genug gewesen wären, mutig genug, füreinander einzustehen, um in keineswegs erschöpfender Weise nur einige Beispiele anzuführen. Wenn es immer wieder Umstände -seien diese nun im Umfeld oder im Innenverhältnis der Verliebten oder sich zueinander hingezogen Fühlenden zu finden- gibt, die die Liebe verhindern, dann denke ich, dass die Menschen eben doch nicht füreinander bestimmt waren, weil sie nicht in der Lage waren, diese Liebe zu leben. Sicher gibt es günstigere oder ungünstigere Umstände.
Romeo-und-Julia-Konstellationen sind aber doch relativ selten. Diese Denkweise ermöglicht meiner Meinung nach emotionale Distanz und eine Ablösung. Was passieren soll, wäre passiert. So in etwa denke ich mir das. Alles andere war vielleicht sehr schön, aufregend, eine Seifenblase, die man eine Zeit lang brauchte, eine wichtige Lernerfahrung, die einem zu neuen Sichtweisen verhalf und einen als Mensch veränderte, vielleicht sogar ein Irrtum, den man nicht bereut, ein Missverständnis, aber eben nicht die große Lebensliebe.

Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich finde deine Gedanken sehr gut. Habe es mir einige Male durchgelesen.
Ich frage mich natürlich, ob es sich nicht lohnt, noch einmal darum zu kämpfen, natürlich nur, wenn beide es wollen. Ob man es nicht am Ende bitter bereuen wird, es nicht getan zu haben? Ich denke, wenn es wirklich die große Liebe ist, dann kann man auch Irrwege wie diese überstehen.......
Dann gibt es auf beiden Seiten eine neue Bezeihung, die ja auch nicht ganz ohne Grundlage entstanden sind.......
Also irgendwie, was ist Täuschung und was ist echt?

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30. Januar um 17:47
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Eine "Tragödie" könnte es möglicherweise immer werden, egal für welchen Schritt man sich entscheidet.
Wenn alles so einfach und klar wäre in der Liebe, dann würde es ein Forum wie dieses nicht geben. Dieses Forum zeigt auch eindeutig, dass es nur menschlich ist, dass man sich in solch ein Gefühlschaos verstricken kann. Aber jeder einzelne hier versucht doch, sich damit auseinander zu setzen .......
Dann gibt es auch Paare, die sich für eine Trennung entscheiden, eben weil sie Verantwortung übernehmen wollen, bauen sich ein neues Leben auf und leiden ihr Leben lang unter der vermeintlich verantwortungsvollen Trennung.
Sorry, aber ich finde das alles....zumindest im Moment .....gar nicht so einfach und klar.

Das beantwortet meine Frage nicht. Was glaubst wie lange du und dein Ex eure neuen Partner noch hinhalten wollt, weil ihr euch nicht entscheiden könnt? Ist dir klar, dass ihr im schlimmsten Falle deren Zeit verschwendet, weil ihr meint eine Liebe füreinander zu empfinden aber euch nicht traut diese auch zu leben? Ist das fair? 

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30. Januar um 18:53
In Antwort auf vergissmeinnicht3

Ich versuche mal , es genauer zu beschreiben.
In einer Beziehung gibt es Höhen und Tiefen auch durch Ausseneinwirkung. Und in der Regel ist es doch dann so, dass das eher zusammen schweißt. Die Tiefen können auch manchmal zerren und es kann zu Konflikten und Sprachlosigkeit kommen. Es kommt zur Trennung. Aber das muss ja nicht unbedingt die richtige Entscheidung sein. In dem Moment glaubt man es einfach nur, man hält es für das Beste.
Dann gehen beide eine neue Beziehung ein, merken aber, vllt gerade durch den neuen Partner, dass die Liebe zum Ex einfach noch da ist.....
Er sagt es der neuen Partnerin, beide denken aber, es wäre besser, es weiter miteinander zu versuchen. Das scheint eine Weile gut zu gehen, aber die Gedanken wandern immer wieder zu ihr.
Sie spricht lange und häufig mit ihrem neuen Partner über ihr Gefühlschaos. Dieser sagt, ich bleibe bis du Klarheit hast.
Was ist hier los? können die neuen Beziehungen wachsen? Können die Gefühle tatsächlich wachsen?
Oder ist das hoffungslos? Sollte man lieber in die alte Beziehung investieren?
Bitte nicht verurteilen.....viele kennen sicher solch ein Gefühlschaos !

 

Nein, sowas kenn ich nicht.

Aber ich bin der Meinung, zu lieben ist auch immer eine Entscheidung für Jemanden.
Lieben kann man viele, aber wenn man an jemandes Seite ist, dann sollte man dieses 'mit ganzem Herzen' sein. 
Andererseits kann ich auch Jemanden lieben, ohne dass es eine Partnerschaft gibt.
Allerdings sollte dieses nicht so so sein, dass ich mir den Anderen in manchen Situationen viel lieber an meine Seite wünsche, als den, der dort gerade ist.
Das ist nicht ehrlich.
Aber Liebe sollte ehrlich sein.

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31. Januar um 6:51

Ich denke, er und auch sie werden sich auf ihre eigene Weise mit dem Problem auseinander setzen und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Das ist einzig und allein ihre Sache.
Ich kann hier nur auf mich und meine Beziehung schauen und in erster Linie mich selbst hinterfragen, bzw meine Gefühlswelt.
Ich gehe nicht gleich davon aus, dass es auf der anderen Seite auch zur Trennung kommt und würde das niemals beeinflussen wollen, das hätte keinen Sinn.
Im Moment geht es doch nur darum, für mich einen Weg zu finden und meine Gedanken und Gefühle zu sortieren.

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31. Januar um 9:48

Das ist Blödsinn Theola .

Ein Mensch der nicht im Reinen mit sich ist - tut seinem Gegenüber keinen Gefallen und durch das mit sich auseinandersetzen - wird auch sie zu einer Entscheidung kommen und das heißt nicht automatisch, das Gegenüber ist einem egal . Sonder eigentlich bringt er sie ja in die Lage das zu tun - eine Entscheidung zu treffen . 

Er ist ja im Bilde und auch wenn er sich entscheiden kann - er macht sich allerdings von ihr abhängig . Da er wartet und hofft

Das würde ich niemals tun und jemand der einen anderen Menschen im Herzen trägt ist definitiv nichts für mich . 
Erfahrungsgemäß gehen solche Geschichten für den 3. im Bunde schlecht aus .
 

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31. Januar um 16:18
In Antwort auf beulah_12891185

Das ist Blödsinn Theola .

Ein Mensch der nicht im Reinen mit sich ist - tut seinem Gegenüber keinen Gefallen und durch das mit sich auseinandersetzen - wird auch sie zu einer Entscheidung kommen und das heißt nicht automatisch, das Gegenüber ist einem egal . Sonder eigentlich bringt er sie ja in die Lage das zu tun - eine Entscheidung zu treffen . 

Er ist ja im Bilde und auch wenn er sich entscheiden kann - er macht sich allerdings von ihr abhängig . Da er wartet und hofft

Das würde ich niemals tun und jemand der einen anderen Menschen im Herzen trägt ist definitiv nichts für mich . 
Erfahrungsgemäß gehen solche Geschichten für den 3. im Bunde schlecht aus .
 

Vielen Dank für diese Antwort.
Er ist mir ganz sicher nicht egal, denn dann wäre er nicht mein Partner. Auch das wir sehr offen und ehrlich darüber reden, zeigt ebenso, dass er nicht egal ist.
Er ist sehr bodenständig, steckt seine Grenzen klar ab und weiß genau, welche Schritte für ihn folgen im Falle einer Trennung. Darüber hinaus aber zeigt er eine große Sicherheit und aufgrund von Gründen, die hier bereits in anderen Beiträgen erläutert wurden, ist er überzeugt, dass es nicht zur Trennung kommt. Er sagt, ich solle mir die Zeit nehmen, die ich brauche, um alles zu verarbeiten ......
Also definitiv nein, ich halte niemanden hin !

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