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Die Suche nach einem Mann oder die Frage danach was Männlichkeit bedeutet

11. September 2015 um 14:43 Letzte Antwort: 12. September 2015 um 10:31

Ich hoffe, dass mich hier niemand auslacht oder für dumm hält aber ich glaube so langsam, dass ich ein Problem im Bezug auf Männer habe.

Problem Nr. 1 besteht darin, dass ich grundsätzlich Männer nicht achten und ernst nehmen kann, die ich nicht für männlich halte.

Mit einem vernünftigen Verständnis davon, was Männlichkeit bedeutet, sollte das kein Problem sein. Leider verfüge ich scheinbar nicht über ein vernünftiges Verständnis darüber.

Mein Muster, wenn man es so nennen kann, sieht folgendermaßen aus: Ich lerne einen Mann kennen, der mir gefällt. Wir lernen uns näher kennen und mit der Zeit verliebe ich mich. Beziehung. Doch mit der Zeit merke ich, dass es für mich nicht funktioniert. Was mir anfangs noch attraktiv und männlich vorkam, war verschwunden. Im besten Fall für den Mann blieb am Ende nur ein kompromissloser und sturer Macho über. Im schlimmsten Fall für den Mann blieb am Ende ein Lappen mit zu wenig Selbstbewusstsein über.

Ein Problem sind nicht die Männer sondern ich, dass weiß ich. Das hier soll auch kein Gemecker oder Gejammer über die böse Männerwelt werden, denn das Problem liegt in mir selber und ich suche mir die Männer ja selber aus.

Vielleicht ist es auch nicht mein Verständnis was falsch ist sondern mein Gefühl fühlt sich zu etwas anderem hingezogen als mein Verstand und täuscht dadurch meinen Verstand, indem es einen Mann als männlich analysiert, der es nicht aber nicht ist.

Mit meinen Erfahrungen im Hinterkopf bin ich vorsichtiger geworden und vertraue nicht mehr einfach auf mein Gefühl. Mittlerweile schaltet sich schneller mein Verstand ein, der mich warnt. Ich hatte schon Dates, wo ich den Mann unbewusst fürchterlich attraktiv und anziehend fand (--> männlich etc.), wo ich dann dennoch den ganzen Kontakt einfach abgebrochen habe, weil ich auch nicht ewig dieselben Fehler begehen möchte. Aber, und da denke ich manchmal selber schon, ob ich nicht einen an der Klatsche habe, so wirklich komme ich nicht gegen mein eigentliches "Beuteschema" an. Das ich vorsichtiger geworden bin, führt letztendlich nur dazu, dass ich übers Daten hinaus nichts mehr eingegangen bin. Aber innerlich springe ich noch immer auf dieselben Männer an. Ich habe mich auch schon mit Männern getroffen, die keine wirkliche Männlichkeit ausstrahlten. Es ging nicht. Ich fand nichts attraktives an ihnen, nichts anziehendes. Zeitweise hatte ich eher das Gefühl ich sitze dort mit einer Freundin und wenn sie versucht haben mir näher zukommen hat sich in mir alles gesträubt und ich habe die Situation beendet.

Was ist denn bloß falsch mit mir?

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11. September 2015 um 14:50

Hallo
Die Frage danach was Männlichkeit bedeutet ist so sinnvoll wie die Frage was bedeutet es weiblich so sein, was ist Weiblichkeit.

Definiert doch jeder für sich selbst.
Dazu kommt, wieso sollte jemand versuchen einen ideal von irgend jemanden zu entsprechen ?

Auch sollte dir klar sein, niemand kann immer stark sein, wir alle haben auch mal schwache Momente.

Und meistens ist es doch so, dass gerade jene die immer krampfhaft versuchen stark zu wirken eigentlich die schwächsten sind.

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11. September 2015 um 15:03
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Die Frage danach was Männlichkeit bedeutet ist so sinnvoll wie die Frage was bedeutet es weiblich so sein, was ist Weiblichkeit.

Definiert doch jeder für sich selbst.
Dazu kommt, wieso sollte jemand versuchen einen ideal von irgend jemanden zu entsprechen ?

Auch sollte dir klar sein, niemand kann immer stark sein, wir alle haben auch mal schwache Momente.

Und meistens ist es doch so, dass gerade jene die immer krampfhaft versuchen stark zu wirken eigentlich die schwächsten sind.

Die Erfahrung habe ich ja nun auch gemacht
Nun ja, ich halte es schon für sinnvoll sich selber zu fragen, was man sich bei einem Partner wünscht und wenn es wie bei mir "Männlichkeit" ist, dann ist eine Definition schon wichtig. Und das jeder wahrscheinliche individuelle Definitionen davon hat, ist mir doch auch klar. Es soll niemand versuchen meinen Erwartungen zu entsprechen, darum mache ich mir keine Gedanken. Aber ich will nicht für mein restliches Leben immer auf denselben Männertyp anspringen. Ich weiß aber nicht, wie ich es vermeiden soll, da es ja scheinbar nicht einfach damit getan ist, dass ich mich auch mal auf andere Männer konzentriere.

Nein stark kann man nicht immer sein aber stolz und Selbstachtung und Selbstbewusstsein, "Eier" und ab und zu eine Schulter zum Anlehnen sollte ein Mann schon haben (für mich, für andere vielleicht nicht).

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11. September 2015 um 15:10
In Antwort auf an0N_1283921799z

Die Erfahrung habe ich ja nun auch gemacht
Nun ja, ich halte es schon für sinnvoll sich selber zu fragen, was man sich bei einem Partner wünscht und wenn es wie bei mir "Männlichkeit" ist, dann ist eine Definition schon wichtig. Und das jeder wahrscheinliche individuelle Definitionen davon hat, ist mir doch auch klar. Es soll niemand versuchen meinen Erwartungen zu entsprechen, darum mache ich mir keine Gedanken. Aber ich will nicht für mein restliches Leben immer auf denselben Männertyp anspringen. Ich weiß aber nicht, wie ich es vermeiden soll, da es ja scheinbar nicht einfach damit getan ist, dass ich mich auch mal auf andere Männer konzentriere.

Nein stark kann man nicht immer sein aber stolz und Selbstachtung und Selbstbewusstsein, "Eier" und ab und zu eine Schulter zum Anlehnen sollte ein Mann schon haben (für mich, für andere vielleicht nicht).

Hallo
Du willst aber wohl eher nicht "Männlichkeit" sondern etwas das du dafür hältst, ich würde mal tippen das du öfter schon denn bei Männern gelandet bist die eigentlich nur komplette Macho Ärsche waren, richtig ?

Du scheinst da viel zu viel wert auf dieses Machtgefüge zu legen, das hat aber meist was mit einem selber zu tun, wer sich selbst eher schwach sieht, hat gerne einen "starken" Partner zum Ausgleich.

Wenn du dich da wirklich analysieren willst, um nicht irgendwann alleine zu bleiben, Fehler immer wieder zu wiederholen würde ich dir eine Therapie empfehlen.

---Nein stark kann man nicht immer sein aber stolz und Selbstachtung und Selbstbewusstsein, "Eier"---

Frauen haben keine Hoden, können sie diese Attribute also nicht besitzen ?

Bei dir dürfte glaube ich viel in deiner Kindheit begründet liegen, wie gesagt eine Therapie könnte dir helfen.

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11. September 2015 um 15:25

Ich will ein gleichberechtigtes Miteinander in der Beziehung
aber ich komme dort nie an, weil ich mir die falschen Männer rauspicke, die ich einfach attraktiver finde als die anderen.
Das meine ich ja, irgendwas in mir läuft konträr. Ich will das eine aber springe auf das andere an.

Ich weiß nicht, ob es eine Rolle spielt, aber mein Vater war für mich immer mein großer starker Papa auf den immer Verlass ist und der mich immer beschützt hat. Bis ich dann 7 Jahre alt war und er uns verlassen hat. Heute denke ich, dass er auch nur ein Feigling war und nicht halb so stark wie ich immer dachte, denn sonst hätte er seine Familie wohl kaum im Stich gelassen. Trotzdem war unser Familienleben früher sehr harmonisch und meine Mama sagt selber, dass mein Vater sie auf Händen getragen hat früher. Danach war meine Mutter die ganzen Jahre über alleinerziehend und zwischen mir, meiner Mutter und meiner Schwester ist es auf jeden Fall harmonisch.

Nein eigentlich habe ich so ein Rollenvorbild nicht.

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11. September 2015 um 15:35
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Du willst aber wohl eher nicht "Männlichkeit" sondern etwas das du dafür hältst, ich würde mal tippen das du öfter schon denn bei Männern gelandet bist die eigentlich nur komplette Macho Ärsche waren, richtig ?

Du scheinst da viel zu viel wert auf dieses Machtgefüge zu legen, das hat aber meist was mit einem selber zu tun, wer sich selbst eher schwach sieht, hat gerne einen "starken" Partner zum Ausgleich.

Wenn du dich da wirklich analysieren willst, um nicht irgendwann alleine zu bleiben, Fehler immer wieder zu wiederholen würde ich dir eine Therapie empfehlen.

---Nein stark kann man nicht immer sein aber stolz und Selbstachtung und Selbstbewusstsein, "Eier"---

Frauen haben keine Hoden, können sie diese Attribute also nicht besitzen ?

Bei dir dürfte glaube ich viel in deiner Kindheit begründet liegen, wie gesagt eine Therapie könnte dir helfen.

Ich bin nicht schwach
Denke nicht. Ich habe sogar eher die Erfahrung gemacht, dass Frauen, die mental starken sind, mehr Verantwortungsbewusstsein haben, mehr leisten, mehr Stolz haben. Soll um Gottes willen keine Verallgemeinerung sein, nur meine Erfahrung, aber vielleicht ist das der Grund weswegen ich so sehr bei einem Mann nach diesen Eigenschaften suche.

Ein Machtgefüge will ich doch überhaupt nicht. Sonst wäre ich ja super glücklich in meinen letzten Beziehungen gewesen.

Eine Therapie.... da komm ich mir seltsam vor. Es geht mir ja gut, ich bin ein glücklicher und zufriedener Mensch. Wozu brauch man da eine Therapie? Ich hatte ja nicht mal Männer, die mir wirklich nicht gut getan haben (z.b. psychische oder physische Gewalt). Das würde doch keiner ernst nehmen?! Ich denke da gehen eher Menschen hin mit wirklichen Problemen.

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11. September 2015 um 17:02

Bei dir würde ich gar nicht bei der Partnersuche anfangen.

Das Problem kommt bei dir viel später. Jeder spielt in der Kennenlernphase ein Spiel, man will doch nicht alle Karten auf den Tisch legen.

Aber nach und nach musst du einfach akzeptieren, dass das Spiel nicht nur(!) aus Spaß besteht, sondern eben auch an ernsten Dingen wie Krankheiten, Probleme im Leben, (schlechte) Launen und Unzulänglichkeiten.

Die Machos, die du da benennst erkennen zu spät, dass ihr "Spiel" vorbei ist. Die verstellen sich einfach weiter.

Und die normalen Männers öffnen sich dir so weit, dass du sie dafür verachtest, dass sie ihr Spiel nicht weiterführen.

So lange du denkst, dass es wirklich "den" perfekten Partner findest: Such halt weiter.

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11. September 2015 um 17:17
In Antwort auf an0N_1283921799z

Ich bin nicht schwach
Denke nicht. Ich habe sogar eher die Erfahrung gemacht, dass Frauen, die mental starken sind, mehr Verantwortungsbewusstsein haben, mehr leisten, mehr Stolz haben. Soll um Gottes willen keine Verallgemeinerung sein, nur meine Erfahrung, aber vielleicht ist das der Grund weswegen ich so sehr bei einem Mann nach diesen Eigenschaften suche.

Ein Machtgefüge will ich doch überhaupt nicht. Sonst wäre ich ja super glücklich in meinen letzten Beziehungen gewesen.

Eine Therapie.... da komm ich mir seltsam vor. Es geht mir ja gut, ich bin ein glücklicher und zufriedener Mensch. Wozu brauch man da eine Therapie? Ich hatte ja nicht mal Männer, die mir wirklich nicht gut getan haben (z.b. psychische oder physische Gewalt). Das würde doch keiner ernst nehmen?! Ich denke da gehen eher Menschen hin mit wirklichen Problemen.

Hallo
Na etwas verallgemeinert ist das aber schon
Das kann man nicht vom Geschlecht abhängig machen, aber ein Beispiel, statistisch gesehen leiden Frauen häufiger an psychischen Störungen, wie Depression und Borderline u.s.w.

Bei dir scheint es eine ziemlich Diskrepanz zwischen dem was die deine rationale Seite sagt das du willst, und dem was dein Unterbewusstsein will.

Wenn du immer an die "falschen" Männer gerätst, keine lange glückliche Beziehung führen kannst, denn hast du definitiv ein Problem, und zu ergründen wieso dem so ist, wäre eine Verbesserung deines Lebens, also wieso diese Möglichkeit ausschließen ?


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11. September 2015 um 17:59
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Na etwas verallgemeinert ist das aber schon
Das kann man nicht vom Geschlecht abhängig machen, aber ein Beispiel, statistisch gesehen leiden Frauen häufiger an psychischen Störungen, wie Depression und Borderline u.s.w.

Bei dir scheint es eine ziemlich Diskrepanz zwischen dem was die deine rationale Seite sagt das du willst, und dem was dein Unterbewusstsein will.

Wenn du immer an die "falschen" Männer gerätst, keine lange glückliche Beziehung führen kannst, denn hast du definitiv ein Problem, und zu ergründen wieso dem so ist, wäre eine Verbesserung deines Lebens, also wieso diese Möglichkeit ausschließen ?


Ich sprach ja auch mehr
von den Frauen in meiner Familie und nicht von der Frau im Allgemeinen. Es gibt sicher auch großartige Männer und genauso einen hätte ich gerne.
Ich hatte schon Beziehungen über einen längeren Zeitraum hinweg, in denen ich auch über längere Zeit glücklich war. Aber der eine beispielsweise, er hat es nicht geschafft, sich vor seinen Eltern durchzusetzen und wenn es Streit und Unstimmigkeiten gab, hat er nicht zu mir gehalten. Und das ist schwach für mich und mit so einem Mann kann ich mir keine Zukunft vorstellen.

Ich werde mal über diese Möglichkeit nachdenken und mich informieren aber wenn jeder der Schwierigkeiten mit Männern hat eine Therapie machen würde, dann bräuchte Deutschland ja bald nur noch Therapeuten. Aber trotzdem danke für den Tipp. Vielleicht muss ich mich erst noch mit dem Gedanken anfreunden.

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11. September 2015 um 18:07

Ich hab doch keinen Männerverschleiß!!!
Ich glaube ich hatte weniger Männer als die meisten Frauen in meinem Alter. Und ich bin 25 Jahre alt. Ja scheinbar habe ich ein verfälschtes Männerbild. Wobei ich es einfach nicht begreife, denn ich weiß ja eigentlich sehr gut was ich von einem Mann möchte. Heute, durch meine Erfahrungen, sowieso!

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11. September 2015 um 18:35

Ich dachte eigentlich gerade in der letzten Zeit
dass ich mit der Sache mit meinem Vater abgeschlossen habe. Ich habe ihn lange idealisiert, bis ich dann endlich dahinter gekommen bin, dass wenn er so toll war, wie ich gedacht habe, dass er sich dann nicht der Verantwortung entzogen hätte und seine Familie niemals aufgegeben hätte. Als ich das begriffen habe, war ich lange Zeit wütend auf ihn aber mittlerweile bin ich auch das nicht mehr. Es gibt noch Momente wo ich traurig bin darüber, weil einfach ein Papa fehlt, der stolz ist auf mich. Aber im Grunde bin ich glücklich und habe eine tolle Familie, die hinter mir steht.

Ich glaube eigentlich, dass man dem (wie du es nennst) innerlich starke Fels-in-der-Brandung-Typ, das anmerken müsste, durch seine Ausstrahlung. Von daher denke ich, dass ich noch keinem wirklich begegnet bin. Ich glaube, wenn mir einer begegnen würde, dann wäre mein Interesse da.

Möglicherweise versteife ich mich auch zu sehr auf meine Erwartungen an einen Mann aber andererseits suche ich eigentlich keine verwerflichen Eigenschaften.
Nur in der Praxis haut es alles nicht so hin, wie ich mir das wünsche.

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11. September 2015 um 18:43

Und das gab dir Genugtuung.
Stimmts? Ich weiß, dass sowas vielleicht menschlich ist, aber genau sowas fände ich beispielsweise an einem Mann auch unattraktiv. Da wurde man jahrelang nicht beachtet von der Schönen und dann geht's ihr mies und dann sagt man Tja.
Falls ich dir jetzt unrecht tue und falsch gelesen habe zwischen den Zeilen, dann bitte ich um Entschuldigung, aber ich denke ich habe schon recht irgendwo.

Aufschneider sind für mich Angeber. Angeber sind Menschen, die beispielsweise mit ihrem Besitz protzen. Das ist nicht mein Kaliber. Ich spreche von einer anderen Art von Mann, die nicht zwangsläufig zu denen gehören, die die ganze Aufmerksamkeit an sich reißen müssen, wie beispielsweise ein Aufschneider.

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11. September 2015 um 19:04
In Antwort auf 4q

Bei dir würde ich gar nicht bei der Partnersuche anfangen.

Das Problem kommt bei dir viel später. Jeder spielt in der Kennenlernphase ein Spiel, man will doch nicht alle Karten auf den Tisch legen.

Aber nach und nach musst du einfach akzeptieren, dass das Spiel nicht nur(!) aus Spaß besteht, sondern eben auch an ernsten Dingen wie Krankheiten, Probleme im Leben, (schlechte) Launen und Unzulänglichkeiten.

Die Machos, die du da benennst erkennen zu spät, dass ihr "Spiel" vorbei ist. Die verstellen sich einfach weiter.

Und die normalen Männers öffnen sich dir so weit, dass du sie dafür verachtest, dass sie ihr Spiel nicht weiterführen.

So lange du denkst, dass es wirklich "den" perfekten Partner findest: Such halt weiter.

Wenn ich ehrlich bin
verstehe ich deinen Text nicht so ganz und was das mit mir zu tun hat. Wenn ein Mann sich mir öffnet, dann ist das etwas schönes. Ich verachte auch niemand dafür, wenn er mal einen schwachen Moment hat oder mir seine Schwächen zeigt. Ich will doch auch für meinen Partner da sein und ihm auch mal Halt geben. Nicht alles nur einseitig. Aber die Basis muss "stark" sein. Ich will ja auch nicht abstreiten, dass ich im Bezug auf einen Mann, Vorstellungen vielleicht habe, die nicht von dieser Welt sind, völlig unrealistisch. Darum möchte ich ja auch wissen wie andere das sehen, weil man selber hält das eigene ja oft für normal und ausgesprochen realistisch.
Aber wenn ein Mann über sein Leben jammert, anstatt etwas daran zu ändern, dann ist er ein Lappen für mich und das hat auch nichts mit sich öffnen zu tun oder?
Wenn ich einen Mann vor mir habe, der eine klare Ansage macht und einen Mann daneben, der sich ständig danach erkundigt was ich möchte, dann WIRKT es auf mich so, dass der erste Mann männlicher ist. Obwohl ich im Grunde nichts anderes will als einen Mann, der auch auf meine Bedürfnisse eingeht. Sind jetzt natürlich echt primitive und zugespitzte Beispiele. Aber vieles entscheidet sich auch durchs Auftreten und durch die Ausstrahlung und die kann ich hier ja schlecht erklären.

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11. September 2015 um 20:30

Woher weißt du das?
Woraus leitest du ab, dass ich noch nie den ersten Schritt gemacht habe?
Wobei ich denke, es ist eigentlich sogar fast ratsamer, sich ansprechen zu lassen, wenn man so ein festgefahrenes Beuteschema hat wie ich. Aber bisher hat bei mir beides nicht zum "Erfolg" geführt.

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11. September 2015 um 21:01

Passt es nicht in deinen Horizont
dass es auch Frauen gibt, die schon mal den ersten Schritt machen oder warum legst du mir etwas in den Mund, was ich nicht gesagt habe?
Nur weil ich etwas für ratsamer halte, heißt es nicht, dass ich immer danach gehandelt habe. Ich sagte doch, dass beides nicht zum "Erfolg" geführt hat. Ich hoffe ich mache dein Frauen- oder Weltbild jetzt nicht kaputt aber ja ich habe auch schon einige Male die Initiative ergriffen und den ersten Schritt gemacht. Weiß aber auch nicht so recht, was das mit meinem Problem zu tun hat. Denn ich selber bin ja das Problem.

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11. September 2015 um 21:28

...
hallo zz,

dein " problem " ist nicht existent. jede erfahrung ist nur ein weiterer sprung in richtung erkenntnis. du bist noch weit davon entfernt hier ein resume abzugeben. ergo : mit dir ist alles in ordnung ! bedenke, es gibt ca. 3,5 milliarden männer auf der welt. millionen davon, befinden sich für dich in greifbarer nähe. es spielt überhaupt keine rolle wie festgefahren du in deinen beurteilungen sein magst, oder was du glaubst über männer zu wissen. all deine bisherigen erfahrungen sind vollkommen nutzlos und unwichtig für dein anliegen. es bleiben erfahrungen, also nur weitere sprünge nach vorne.
früher oder später wirst du einem charakter begegnen der dir fremd ist. du wirst ihn in keine schublade einordnen können und er wird ohne es zu beabsichtigen dein festgefahrenes denken in die wüste schicken.

natürlich wirst du dich dagegen wehren ! du wirst krampfhaft versuchen die richtige schublade zu finden ! "kann ja wohl nicht sein das dieser typ anders ist "
tja pech für dich....es wird dir nicht gelingen !

dieser typ ist schlichtweg anders ! peng, und ende der geschichte !
und das ist kein esoterisches gelaber sondern mathematische gewissheit ( gott wie ich diesen spruch liebe...)

also hör auf irgendwelche " fehler " bei dir zu suchen...
geh da raus und warte einfach ab was passiert ! die erde dreht sich und jede sekunde verändert ALLES, immer und immer wieder !
und bilde dir bloß nicht ein das dieses gesetz nur für andere gillt ! denken viele, stimmt aber nicht !
und auch heute nacht werden keine ausnahmen gemacht...)

alles gute für dich !

lg,m

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12. September 2015 um 0:06
In Antwort auf an0N_1283921799z

Ich dachte eigentlich gerade in der letzten Zeit
dass ich mit der Sache mit meinem Vater abgeschlossen habe. Ich habe ihn lange idealisiert, bis ich dann endlich dahinter gekommen bin, dass wenn er so toll war, wie ich gedacht habe, dass er sich dann nicht der Verantwortung entzogen hätte und seine Familie niemals aufgegeben hätte. Als ich das begriffen habe, war ich lange Zeit wütend auf ihn aber mittlerweile bin ich auch das nicht mehr. Es gibt noch Momente wo ich traurig bin darüber, weil einfach ein Papa fehlt, der stolz ist auf mich. Aber im Grunde bin ich glücklich und habe eine tolle Familie, die hinter mir steht.

Ich glaube eigentlich, dass man dem (wie du es nennst) innerlich starke Fels-in-der-Brandung-Typ, das anmerken müsste, durch seine Ausstrahlung. Von daher denke ich, dass ich noch keinem wirklich begegnet bin. Ich glaube, wenn mir einer begegnen würde, dann wäre mein Interesse da.

Möglicherweise versteife ich mich auch zu sehr auf meine Erwartungen an einen Mann aber andererseits suche ich eigentlich keine verwerflichen Eigenschaften.
Nur in der Praxis haut es alles nicht so hin, wie ich mir das wünsche.

Hallo Cefeu
ich habe ein wenig darüber nachgedacht und ich denke nicht, dass ich durch einen Partner ein "Wiedergutmachen" erwarte. Ich kann nicht leugnen, dass ich diese Sehnsucht in mir nach einem starken Partner habe, aber ich hadere nicht mit dem Schicksal und mache auch niemandem mehr einen Vorwurf. Ich habe auch keine wirkliche Angst davor, verlassen zu werden sondern vielmehr davor erneut meine Achtung vor jemandem zu verlieren und dann selber gehen zu müssen. Was ich sagen will, ist, dass ich eigentlich wenig Angst in mir habe, denn ich weiß, dass ich unabhängig bin und mein Leben alleine stemmen kann, wenn ich muss. Aber es ist diese Sehnsucht in mir nach diesem einen Mann, der diese eigentlich so grundlegenden und einfachen Eigenschaften verkörpert.

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12. September 2015 um 0:28
In Antwort auf an0N_1283921799z

Hallo Cefeu
ich habe ein wenig darüber nachgedacht und ich denke nicht, dass ich durch einen Partner ein "Wiedergutmachen" erwarte. Ich kann nicht leugnen, dass ich diese Sehnsucht in mir nach einem starken Partner habe, aber ich hadere nicht mit dem Schicksal und mache auch niemandem mehr einen Vorwurf. Ich habe auch keine wirkliche Angst davor, verlassen zu werden sondern vielmehr davor erneut meine Achtung vor jemandem zu verlieren und dann selber gehen zu müssen. Was ich sagen will, ist, dass ich eigentlich wenig Angst in mir habe, denn ich weiß, dass ich unabhängig bin und mein Leben alleine stemmen kann, wenn ich muss. Aber es ist diese Sehnsucht in mir nach diesem einen Mann, der diese eigentlich so grundlegenden und einfachen Eigenschaften verkörpert.

Na toll...
da mach ich mir die mühe um dir zu helfen...stattdessen kommen weitere sinnlose gedanken zum vorschein...

egal...wenn guter rat nicht reicht, fragen wir die sterne !
denn die lügen nie !
also falls du dich weiter in selbstmitleid baden willst, dann mach so weiter. ansonsten pn an mich.
deine entscheidung.

lg,m

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12. September 2015 um 8:08

"Und da sollte man es tunlichst NICHT dem Zufall überlassen..."
Ja, das kann man wohl leicht sagen, wenn man immer weiß, was passiert und es somit gar keinen Zufall gibt. Wenn man nur weiß, dass es jemanden gibt, der das immer weiß, hilft einem das aber nicht weiter.

Im Gegenteil, Du Fallobstproduzent!

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12. September 2015 um 10:10

Hmm
Die Frage ist ja tatsächlich erstmal, WAS du als männlich erachtest?! Kannst du das denn überhaupt festmachen? Oder anders gefragt: Was findest du mit deinem jetzigen Beuteschema so interessant an den Männern, die du anziehend findest?

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12. September 2015 um 10:22
In Antwort auf an0N_1283921799z

Hallo Cefeu
ich habe ein wenig darüber nachgedacht und ich denke nicht, dass ich durch einen Partner ein "Wiedergutmachen" erwarte. Ich kann nicht leugnen, dass ich diese Sehnsucht in mir nach einem starken Partner habe, aber ich hadere nicht mit dem Schicksal und mache auch niemandem mehr einen Vorwurf. Ich habe auch keine wirkliche Angst davor, verlassen zu werden sondern vielmehr davor erneut meine Achtung vor jemandem zu verlieren und dann selber gehen zu müssen. Was ich sagen will, ist, dass ich eigentlich wenig Angst in mir habe, denn ich weiß, dass ich unabhängig bin und mein Leben alleine stemmen kann, wenn ich muss. Aber es ist diese Sehnsucht in mir nach diesem einen Mann, der diese eigentlich so grundlegenden und einfachen Eigenschaften verkörpert.

So funktioniert das nicht
Woran es liegt, wirst du im Zweifel erst mit einem Therapeuten klären können. Wenn wir durch bloßes Nachdenken darauf kämen, was unsere tatsächlichen Probleme sind und wie wir diese mal eben lösen könnten, dann wäre der Studiengang Psychologie weitgehend ausgestorben

Es wird dir also nichts bringen scharf und intensiv nachzudenken, weil viele Probleme, ja ein ganzes System, in deinem Unterbewusstsein, in deiner Psyche stecken, auf die du durch bloßes Nachdenken gar keinen Zugriff hast. So heißen: Es kann sehr wohl an deinem Vater und daran liegen, was Cefeu dir gesagt hat. Das und das ganze Ausmaß musst du mit einem Fachmann besprechen. Dieser hat Ahnung und kann das Thema klären.

Und ja, ich glaube auch, dass dein Vater der Grund deines heutigen Übels ist.

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12. September 2015 um 10:31
In Antwort auf fusselbine

Hmm
Die Frage ist ja tatsächlich erstmal, WAS du als männlich erachtest?! Kannst du das denn überhaupt festmachen? Oder anders gefragt: Was findest du mit deinem jetzigen Beuteschema so interessant an den Männern, die du anziehend findest?

Das hat die TE doch unten alles beschrieben...

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