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Die Stimme meines Freundes

9. Januar 2014 um 11:42

Hallo vorweg ich liebe meinen Freund und akzeptieren ihn, es geht aber um ihn selbst, er hat eine Problem damit mit seiner Stimme. Er meint sie klinge zu schwul.(er hat schon manchmal Sprechprobleme erstottert und manchmal nuschelt er und spricht schnell-so habe ich ihn aber kennengelernt und es war mir egal er ist witzig und intelligent und ist sportlich, außerdem kann er gut mit meinen Launen umgehen) Wir waren damit beim Logopäden wegen der Sprechprobleme aber die meinte nur das sei ein psychologisches Problem und auf einen Termin beim Psychologen warten wir noch... er hat dort auch seinen subjektiven Eindruck von seiner Stimme wiedergeben, aber beim Stimmklang könne man nichts machen, das sei angeboren.

Ich würde ihm da gerne helfen und ihn unterstützen und wir aben zusammen Bücher laut vorgelesen und es scheint wirklich nciht so schlimm also er muss sich "einlesen" und dann wird das Sprechproblem besser aber in Gesellschaft merke ich nun schon dass er ruhiger geworden ist.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

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9. Januar 2014 um 12:21

Ideen
der Kern ist denk ich echt psychologisch. Da ist er ja dran. Und er sollte sich stück um stück mit seiner stimme anfreunden also sich selsbt annehmen. Ist aus der Ferne schwierig, aber wenn er es schafft seiner Stimme wohlwollend zuzuhören, dann kann sowas helfen wie seine stimme aufnehmen und jeden TAg wohlwollend anhören.

Was er noch machen kann ist professionelles Stimmtraining. Hängt dann aber davon ab, was für ihn genau das störende an seiner Stimme ist.
Viele Leute sprechen zB nicht mit Resonanz im Körper sondern aus der Kehle - dadurch wird die stimme höher und quäkiger. Gibts in großen Städten zb bei dere VHS as Kurse um reinzuschnuppern. Wenn der Trainer gut ist, kann er da auch bestimmt privatstunden nehmen. So einer kann generell bei Stimmthemen/Ausprachthemen helfen.

Nuscheln und schnell sprechen klingt aber echt eher psychologisch. Kann direkt an den Symptomen arbeiten abreitne und ich glaub das macht ihr schon ziemlich gut mit dem lesen. Achte auch auf die Lautstärke.

Ich finds total lieb, dass du da so auf ihn eingehst.

Ich hab frher zu leise gesprochen und nen Trick der Griechen verwendet um das loszuwerden - heute sagen einige ich sprech eher zu laut. Der Trick geht so: Musik eines gleichmäßig lauten Liedes auf klar einstellbarer Lautstärke stellen und er liest so vor, dass er lauter ist. Tag drauf Lautstärke erhöhen usw usw. bis er fast schreien muss. Die Griechen hams das am Strang mit Wellen gemacht - aber naja die findet man ja eher schwer in ner Stadt.

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9. Januar 2014 um 13:40

Sprachtraining...
...kann da extrem helfen, um Selbstsicherheit für die eigene Stimme zu entwickeln und ggf. den Stimmansatz innerhalb des Körpers zu verschieben.

Ich benötige beruflich eine recht gute Stimme, z.B. für Präsentationen beim Kunden etc. und habe daher ein Moderatoren-Sprach- und Stimmtraining gemacht. Das hat mir persönlich viel gebracht. 1. weil ich dann besser weiß, wie ich wann meine Stimme so einsetzen kann, dass die Wirkung passt und 2. genau weiß, wie ich die Sprache ggf. mit Gesten verstärken kann...

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