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Die moderne Frau... (Frage an alle!)

2. Juni 2006 um 12:51

Hallo gofems...
Es geht um das leidliche Thema der Gleichberechtigung...

Gleich vorweg, mir geht es um nichts persönliches, bin auch keine "Emanze", ich denke nur, hin und wieder sollte ien in Vergessenheit geratenes Thema aufgegriffen werden. Vor allem Männer halten sich ja gerne raus, wenn es um Gleichberechtigung geht, ich wäre froh wenn einige sich hierzu äußern und ihre Meinung sagen würden nur bitte keine Beschimpfungen (beiderlei Geschlechts) Und natürlich will ich hiermit keine Männer beleidigen, ganz bestimmt nicht. Ich will nur einige Diskussionsanstöße zum Thema der Frau in der heutigen Gesellschaft geben.

Frauen heute können für sich alleine entscheiden, sie können studieren, einen Job haben, alleine Miete zahlen, sich verlieben, Steuererklärungen machen, den Freund/Mann haben den sie wollen und auch mit ihm Schluss machen wenn er ihnen nicht mehr gefällt, Kinder kriegen (ob alleine oder in Partnerschaft)... eigentlich sieht das ja alles toll aus.

Dann schwirren so Wörter wie "Gebärstreik" rum... Was soll das? Ist "Frausein" jetzt eine gesellschaftliche Verantwortung?
Es wird einem als Frau ja auch nicht unbedingt erleichtert, Job und Haushalt (mit Kindern) unter einen Hut bekommen? Leider sieht es heutzutage in den meisten Fällen so aus:
Entweder man macht sein Abi, geht zu Uni oder macht eine Ausbildung, bis man sich dann in seinem Job etabliert hat (oder überhaupt einen gefunden hat) vergehen ein paar Jährchen, und dann soll mann alles, was man hart erarbeitet hat an den Nagel hängen weil man Kinder kriegen soll? Kinder kriegen ist toll, ich will auch welche haben später, aber ich finde, man stellt die Frauen heutzutage noch immer vor die Wahl: Kinder oder Arbeit.

Ich versteh, dass eine kleinere Firma, in der 4, 5 Personen arbeiten, es sich nicht leisten kann, eine Frau einzustellen, die dann schwanger wird, während 6 Monaten oder so bezahlt und ersetzt werden muss. Aber wieso verdienen Frauen mit gleicher oder höherer Qualifikation bei der gleichen Arbeit trotzdem dann 20-30 % weniger? Das ist doch keine Gleichberechtigung, und fördert das Phänomen, dass die "weniger verdienende" Frau später zu Hause bei den Kindern bleibt.
Am Ende fügen sich Mann (meist sehr gerne) und Frau (später meist unzufrieden) ins alte Rollenmuster...
Natürlich gibt es viele Frauen, die gerne zu Hause bei den Kindern bleiben, ich will die auf keinen Fall hier angreifen. Aber findet ihr nicht, dass es den Frauen, die gerne ihren Job behalten, sehr schwer gemacht wird, Kinder zu bekommen?

Was ist mit Frau Merkel... hat die Kinder? Na immerhin hat sie eine Karriere. Sie hat viel erreicht (abgesehen davon ob sie jetzt gut oder schlecht ist), aber ihre mangelden Weiblichkeit wird ihr doch ständig vorgeworfen.

Findet ihr nicht, dass die alten Geschlechterrollen uns einholen? Dass die Frauen es heute sogar "schlechter" dran sind als früher, da sie alles zugleich sein müssen (perfektes Aussehen, perfekte Geliebte, perfekte Geldverdienerin, perfekte Mutter, etc...)?
Ich woll nur eure Meinung hören...
Dankeschön
LG, Vermelha

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2. Juni 2006 um 12:58

Moderne frauen...
...lassen sich nicht vor die wahl stellen: arbeit oder kinder...moderne frauen versuchen ihre partner da mehr in die pflicht zu nehmen. warum nehmen denn nur ca. 3% der männer die elternzeit wahr? frauen lassen sich immer noch zu sehr in diese rolle der hausfrau drängen.

ich kenne aber in meiner umgebung zum glück einige frauen, die kinder haben und auch wieder in ihrem beruf arbeiten (akademikerinnen), da ihre männer nicht nur ihre aufgabe als geldverdiener sehen und auch die frauen sich nicht nur als mütter sehen....ich finde das stark!

ich selbst habe studiert und verdiene genauso viel wie mein partner...wie sind uns einig, dass wir beide im gleichen maße für den nachwuchs verantwortlich sind was geldverdienen und erziehung angeht.

tigerle

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2. Juni 2006 um 13:05
In Antwort auf jaana_11887320

Moderne frauen...
...lassen sich nicht vor die wahl stellen: arbeit oder kinder...moderne frauen versuchen ihre partner da mehr in die pflicht zu nehmen. warum nehmen denn nur ca. 3% der männer die elternzeit wahr? frauen lassen sich immer noch zu sehr in diese rolle der hausfrau drängen.

ich kenne aber in meiner umgebung zum glück einige frauen, die kinder haben und auch wieder in ihrem beruf arbeiten (akademikerinnen), da ihre männer nicht nur ihre aufgabe als geldverdiener sehen und auch die frauen sich nicht nur als mütter sehen....ich finde das stark!

ich selbst habe studiert und verdiene genauso viel wie mein partner...wie sind uns einig, dass wir beide im gleichen maße für den nachwuchs verantwortlich sind was geldverdienen und erziehung angeht.

tigerle

Gute Antwort
Ich bin total einverstanden mit dir... gut dass noch einige so denken wie du.
Bei mir ist es gleich, mein Partner und ich werden auch beide für Nachwuchs und Geld verantwortlich sein... wir haben darüber geredet, so wie in einer modernen Beziehung sein sollte

Aber genau das ist es, was ich ansprechen möchte: dass die Frauen zu sehr in die rolle der Hausfrau gedrängt werden und zu wenig dagegen unternehmen.

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2. Juni 2006 um 13:12
In Antwort auf rowena_12700970

Gute Antwort
Ich bin total einverstanden mit dir... gut dass noch einige so denken wie du.
Bei mir ist es gleich, mein Partner und ich werden auch beide für Nachwuchs und Geld verantwortlich sein... wir haben darüber geredet, so wie in einer modernen Beziehung sein sollte

Aber genau das ist es, was ich ansprechen möchte: dass die Frauen zu sehr in die rolle der Hausfrau gedrängt werden und zu wenig dagegen unternehmen.

Das rollenverständnis...
...ist eben allgemein noch so verbreitet.

meist ist es so, dass eben der mann doch mehr kohle nach hause bringt und es garnicht zur diskussion steht, wer die elternzeit übernimmt. ausserdem wird es den männern in den betrieben nicht leicht gemacht, diese elternzeit in anspruch zu nehmen. einer umfrage nach zufolgen, wollen dies die meisten männer nicht, da sie angst haben ihren job zu verlieren oder dadurch eben nachteile zu haben, wenn sie wieder arbeiten.

bei meinem partner wäre es sogar leichter wie bei mir (ich mache marketing und auch viele events, bin also öfters unterwegs)...er könnte zu 80% auch zu hause arbeiten....

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2. Juni 2006 um 13:20
In Antwort auf jaana_11887320

Das rollenverständnis...
...ist eben allgemein noch so verbreitet.

meist ist es so, dass eben der mann doch mehr kohle nach hause bringt und es garnicht zur diskussion steht, wer die elternzeit übernimmt. ausserdem wird es den männern in den betrieben nicht leicht gemacht, diese elternzeit in anspruch zu nehmen. einer umfrage nach zufolgen, wollen dies die meisten männer nicht, da sie angst haben ihren job zu verlieren oder dadurch eben nachteile zu haben, wenn sie wieder arbeiten.

bei meinem partner wäre es sogar leichter wie bei mir (ich mache marketing und auch viele events, bin also öfters unterwegs)...er könnte zu 80% auch zu hause arbeiten....

Aber...
Genau die gleichen Nachteile hat ja auch die Frau, wenn sie ein Kind kriegt und danach wieder arbeiten will...
Und wenn sie dieselbe Angst hat und deshalb keine Kinder will (Problem wegen der Rente) oder sie zu spät bekommt (Problem wegen der Natur) heißt das "Gebärstreik". Ich finde das Wort so lustig
Jaja, das Rollenverständnis...

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2. Juni 2006 um 13:41

Hast...
...natürlich Recht. Wer zwingt sie das Spiel mitzuspielen? Sie selbst, ihre Geschlechtsgenossinen, aber nicht zu vergessen: auch ein großer Teil der Gesellschaft ind die sie sich zu integrieren versuchen, also unter anderem auch viele Männer.
Meiner Meinung nach sind es viel zu viele Frauen, die "sich einholen lassen", wie du sagst.
"Zeit, darauf mal anders zu reagieren als mit Kosmetik und Co" toll gesagt ... hehe

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2. Juni 2006 um 13:45

Das mit dem...
Versprechen ist so ne Sache, das kann leicht und unbemerkt gebrochen werden.
Und die Normalverdienerinnen sind bei weitem in der Überzahl.
Was geschieht, wenn eine Mann und Frau Kinder bekommen, und der Job der Frau teurer wird als wie wenn sie zu Hause bleiben würde (aufgrund jener Haushaltshilfen und Tagesmüttern)?

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2. Juni 2006 um 13:47

Hmm...
Natürlich der Frau eigentlich scheiße so was, vor allem, es kommt rein vom Unterbewusstsein her... naja

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2. Juni 2006 um 13:48

Meine kolleginnen...
...haben keine haushaltshilfen und ich werde sowas sicherlich auch nicht haben...

wie gesagt, wenn das gefälle eben zwischen beiden verdiensten sehr groß ist, dann ist das natürlich sehr schwierig, hier beide gleicht zu behandeln...

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2. Juni 2006 um 13:49

Unserer putzfrau
tigerle

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2. Juni 2006 um 13:51

Sicher nicht 8 stunden am tag...
...aber die meisten meiner kolleginnen haben schon in der elternzeit wieder angefangen...und irgendwie scheinen sie es doch alle geschafft zu haben...

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2. Juni 2006 um 13:55

Gerade akademikerinnen...
...wollen kaum noch kinder...ich habe mir auch lange überlegt was es heisst wenn mein gehalt wegfällt (auch wenn dann andere zahlungen hinzukommen)...es wird weniger und das nicht zu knapp!

wahrscheinlich gehen jetzt viele auf die barrikaden, aber eine kindergeldzahlung abhängig vom einkommen finde ich nicht so verkehrt.

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2. Juni 2006 um 14:06

Ein paar Anmerkungen
>gleichen Arbeit trotzdem dann 20-30 % weniger?
Das stimmt so einfach nicht. Wenn Du Die jüngere Untersuchungen zur Gehaltsstruktur anschaust, gibt es diesen Effekt nur in ausgewählten Berufsfeldern und z.T. in höheren Altersgruppen.
Und eine Gegenfrage: Warum ist der Anteil an Frauen in den zukunftsorientierten, lukrativen Studiengängen so gering (Ing.-Wissenschaften, Wiwi, Informatik)? Oder andersherunm: Warum entscheiden sich Frauen im Mittel immernoch für schlechter bezahlten Berufe?

>Findet ihr nicht, dass die alten
>Geschlechterrollen uns einholen?
Nö, ich habe eher den Eindruck, dass das Geschlechterargument gerne als Ausrede benutzt wird.

>Das ist doch keine Gleichberechtigung
Du verwechselt wie viele gerne Gleichberechtigung mit Gleichheit. Männer und Frauen sind nicht gleich und deshalb wird man auch bei gleichen Rahmenbedingungen unterschiedliche Tendenzen beobachten.

>alles, was man hart erarbeitet hat,
> an den Nagel hängen
Das klingt für mich nach einem Vorwand, nicht nach einem Grund. Wenn Du nach einem Kind weiterarbeiten willst, geht das. Das habe ich bei meinen Schwestern gesehen und der rechtliche Rahmen ist da eindeutig. Also nix mit "Alles aufgeben". Nur eins ist doch klar: Du kannst nicht erwarten, dass Du eine zeitlang beruflich aussetzt und das keinen Unterschied zum Nichtaussetzen machen. Du kannst nicht 100% Deiner Zeit in die Arbeit und 100% in Deine Familie stecken.

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2. Juni 2006 um 14:23
In Antwort auf jaana_11887320

Gerade akademikerinnen...
...wollen kaum noch kinder...ich habe mir auch lange überlegt was es heisst wenn mein gehalt wegfällt (auch wenn dann andere zahlungen hinzukommen)...es wird weniger und das nicht zu knapp!

wahrscheinlich gehen jetzt viele auf die barrikaden, aber eine kindergeldzahlung abhängig vom einkommen finde ich nicht so verkehrt.

Das...
ist ja wieder so eine Situation:
Entweder Karriere ODER Kinder! Das darf doch nicht sein, oder?
Die Hälfte der Akademikerinnen ist obendrein ohne Mann, da es dem Mann meist nicht gefällt, wenn Sie eine gleiche oder höhere Bildung hat als Er. Darüber giebt es tatsächlich eine Statistik

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2. Juni 2006 um 14:55
In Antwort auf yuma_12081334

Ein paar Anmerkungen
>gleichen Arbeit trotzdem dann 20-30 % weniger?
Das stimmt so einfach nicht. Wenn Du Die jüngere Untersuchungen zur Gehaltsstruktur anschaust, gibt es diesen Effekt nur in ausgewählten Berufsfeldern und z.T. in höheren Altersgruppen.
Und eine Gegenfrage: Warum ist der Anteil an Frauen in den zukunftsorientierten, lukrativen Studiengängen so gering (Ing.-Wissenschaften, Wiwi, Informatik)? Oder andersherunm: Warum entscheiden sich Frauen im Mittel immernoch für schlechter bezahlten Berufe?

>Findet ihr nicht, dass die alten
>Geschlechterrollen uns einholen?
Nö, ich habe eher den Eindruck, dass das Geschlechterargument gerne als Ausrede benutzt wird.

>Das ist doch keine Gleichberechtigung
Du verwechselt wie viele gerne Gleichberechtigung mit Gleichheit. Männer und Frauen sind nicht gleich und deshalb wird man auch bei gleichen Rahmenbedingungen unterschiedliche Tendenzen beobachten.

>alles, was man hart erarbeitet hat,
> an den Nagel hängen
Das klingt für mich nach einem Vorwand, nicht nach einem Grund. Wenn Du nach einem Kind weiterarbeiten willst, geht das. Das habe ich bei meinen Schwestern gesehen und der rechtliche Rahmen ist da eindeutig. Also nix mit "Alles aufgeben". Nur eins ist doch klar: Du kannst nicht erwarten, dass Du eine zeitlang beruflich aussetzt und das keinen Unterschied zum Nichtaussetzen machen. Du kannst nicht 100% Deiner Zeit in die Arbeit und 100% in Deine Familie stecken.

Anmerkungen zu den Anmerkungen
>gleichen Arbeit trotzdem dann 20-30 % weniger?
dass es dieseun Unterschied überhaupt noch gibt finde ich schlimm genug.
Und ich hab nicht angesprochen, dass Frauen sich für schlechter bezahlte Jobs entscheiden, sondern, dass sie für den GLEICHEN Job schlechter bezahlt werden. Dass sie sich für eher soziale und sprachorientierte Berufe entscheiden, und Männer eher für Wissenschaften und Informatik, hat wahrscheinlich mit der "Ungleichheit" zwischen Mann und Frau zu tun.
Jeder weiß dass Frauen und Männer nicht "gleich" sind, sowohl körperlich, als auch geistig. Der Frau ist es nun mal aufgetragen, Kinder auszutragen, dem Mann, das Sperma hierfür zu liefern. Aber der Frau daraus einen Strick zu ziehen, dass sie für 6 Monate "ausfällt" finde ich nicht gut.
Ich verwechsle bestimmt nich Gleichheit mit Gleichberechtigung. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass Mann und Frau in der Gesellschaft die gleichen Chancen haben. Ich rede ja nur von Chancen. Dass beispielsweise ein Arbeitgeber eine junge Mutter nicht einstellt, da sie vielleicht alleinerziehend ist oder verheiratet und noch vorhat ein zweites Kind zu bekommen ist schlichtweg ungerecht. Bei Männern hängt die Einstellung ja auch nicht von der weiteren Familienplanung ab.
Somit wird der Frau der Wiedereinstig erschwert und sie wird in vielen Fällen (jetzt mal abgesehen von deinen Schwestern) ind die altmodische GESCHLECHTERROLLE hineingedrängt. Deshalb rede ich davon, dass uns die alten Geschlechterrollen einholen, sogar ohne dass wir es merken. Und ch benutze das Geschlechterargument nicht als Ausrede, es ist einfach eine Tatsache.

>alles, was man hart erarbeitet hat,
> an den Nagel hängen
Hört sich aggressiv an, geb ich zu. War nicht direkt so gemeint. Aber: sicher kann ich nicht erwarten, dass das berufliche Aussetzen ohne Konsequenzen bleibt. Darüber rede ich ja gar nicht. Aber wieso setzt meist die Frau beruflich aus? Und kann man bei 4-6 Monaten wirklich von "beruflichem Aussetzen" reden?
Und ich weiß auch dass ich nicht 100% in die Arbeit und 100% ind die Kinder stecken kann. aber: wieso können Mann und Frau sich das nicht einfach teilen? Wieso sind die meisten Männer so gegen eine berufliche Auszeit, was sie selbst angeht, aber, was die Frau angeht unterstützen sie es? Hallo Geschlechterrolle

Vermelha

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2. Juni 2006 um 15:18

Ja sowieso
Ich leb eh nach meinem Gusto und schwimm nach vorne, nach hinten und seitlich wie es mir grad eben passt
Aber um mich gehts ja nicht... hab mich vor allem über die Frauen geärgert, die dulsam und schweigsam verschiedenes über sich ergehen lassen ... Oder vielmehr über die Gesellschaft, die viele Frauen dazu bringt.
Aber dein Beitrag ist ech toll!!
lg, Vermelha

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2. Juni 2006 um 16:16
In Antwort auf rowena_12700970

Anmerkungen zu den Anmerkungen
>gleichen Arbeit trotzdem dann 20-30 % weniger?
dass es dieseun Unterschied überhaupt noch gibt finde ich schlimm genug.
Und ich hab nicht angesprochen, dass Frauen sich für schlechter bezahlte Jobs entscheiden, sondern, dass sie für den GLEICHEN Job schlechter bezahlt werden. Dass sie sich für eher soziale und sprachorientierte Berufe entscheiden, und Männer eher für Wissenschaften und Informatik, hat wahrscheinlich mit der "Ungleichheit" zwischen Mann und Frau zu tun.
Jeder weiß dass Frauen und Männer nicht "gleich" sind, sowohl körperlich, als auch geistig. Der Frau ist es nun mal aufgetragen, Kinder auszutragen, dem Mann, das Sperma hierfür zu liefern. Aber der Frau daraus einen Strick zu ziehen, dass sie für 6 Monate "ausfällt" finde ich nicht gut.
Ich verwechsle bestimmt nich Gleichheit mit Gleichberechtigung. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass Mann und Frau in der Gesellschaft die gleichen Chancen haben. Ich rede ja nur von Chancen. Dass beispielsweise ein Arbeitgeber eine junge Mutter nicht einstellt, da sie vielleicht alleinerziehend ist oder verheiratet und noch vorhat ein zweites Kind zu bekommen ist schlichtweg ungerecht. Bei Männern hängt die Einstellung ja auch nicht von der weiteren Familienplanung ab.
Somit wird der Frau der Wiedereinstig erschwert und sie wird in vielen Fällen (jetzt mal abgesehen von deinen Schwestern) ind die altmodische GESCHLECHTERROLLE hineingedrängt. Deshalb rede ich davon, dass uns die alten Geschlechterrollen einholen, sogar ohne dass wir es merken. Und ch benutze das Geschlechterargument nicht als Ausrede, es ist einfach eine Tatsache.

>alles, was man hart erarbeitet hat,
> an den Nagel hängen
Hört sich aggressiv an, geb ich zu. War nicht direkt so gemeint. Aber: sicher kann ich nicht erwarten, dass das berufliche Aussetzen ohne Konsequenzen bleibt. Darüber rede ich ja gar nicht. Aber wieso setzt meist die Frau beruflich aus? Und kann man bei 4-6 Monaten wirklich von "beruflichem Aussetzen" reden?
Und ich weiß auch dass ich nicht 100% in die Arbeit und 100% ind die Kinder stecken kann. aber: wieso können Mann und Frau sich das nicht einfach teilen? Wieso sind die meisten Männer so gegen eine berufliche Auszeit, was sie selbst angeht, aber, was die Frau angeht unterstützen sie es? Hallo Geschlechterrolle

Vermelha

Ergänzung
>Und ich hab nicht angesprochen...
Das habe ich verstanden. Meiune Aussage ist
a) Diesen "generellen Gehaltsunterschied" gibt es nicht, er existiert anders als früher nur noch in bestimmten Bereichen und Altersgruppen, ist also am aussterben.
b) Da ein höheres Gehalt beim Mann logischer Weise meist dazu führt, dass Frau zu Hause bleibt, ist es doch so: Entweder Du verdienst als Frau "auch ordentlich Kohle" (salopp gesagt), oder Du wirst später vermutlich eher zu Hause bleiben, weil unterm Strich so trotzdem mehr bleibt als wenn er zu Hause bleibt. Wenn es also gar so wichtig ist nicht zu Hause zu bleiben, muss man halt einen Job machen, der auch genug Geld für die Familie abwirft.
>sie für 6 Monate "ausfällt"
>schlichtweg ungerecht
Wieso ist das ungerecht? Ein Mann fällt eben nicht wegen seiner Familienplanung aus. Das ist nunmal ein geldwerter Unterschied.
>Gleichberechtigung=gleichen Chancen
Und da ergänze: gleiche Chancen bei gleichen Voraussetzungen. Solange meist die Frau aussetzt, wenn es Kinder gibt, wird das vom Arbeitgeber richtiger Weise eben genau so einkalkuliert. Und wenn Du in einem Job willst, bei dem eine Auszeit ziemlich schlecht ist, dann passt das halt nicht mit demnächst Kinderkriegen und zu Hause bleiben nicht zusammen. Bei anderen Jobs interessiert es den Arbeitgeber i.d.R. auch nicht.
>Wieso sind die meisten Männer
> so gegen eine berufliche Auszeit
Ich weiß erstmal nicht, ob das allgemein so ist (woher hast Du das?) und in den Fällen, die ich kenne, gibt es zwei Gründe:
1.) SIE will ein Kind, er sagt nicht nein, aber es liegt nicht das gleiche Interesse daran vor (Es ist also mehr ihr "Projekt")
2.) Sie haben zusammen so mehr Kohle, weil er besser verdient
3.) Sie bleibt von sich aus zu Hause, weil sie das so möchte (kommt nicht selten vor, wenn die Kleinen erstmal da sind).

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2. Juni 2006 um 16:24
In Antwort auf yuma_12081334

Ergänzung
>Und ich hab nicht angesprochen...
Das habe ich verstanden. Meiune Aussage ist
a) Diesen "generellen Gehaltsunterschied" gibt es nicht, er existiert anders als früher nur noch in bestimmten Bereichen und Altersgruppen, ist also am aussterben.
b) Da ein höheres Gehalt beim Mann logischer Weise meist dazu führt, dass Frau zu Hause bleibt, ist es doch so: Entweder Du verdienst als Frau "auch ordentlich Kohle" (salopp gesagt), oder Du wirst später vermutlich eher zu Hause bleiben, weil unterm Strich so trotzdem mehr bleibt als wenn er zu Hause bleibt. Wenn es also gar so wichtig ist nicht zu Hause zu bleiben, muss man halt einen Job machen, der auch genug Geld für die Familie abwirft.
>sie für 6 Monate "ausfällt"
>schlichtweg ungerecht
Wieso ist das ungerecht? Ein Mann fällt eben nicht wegen seiner Familienplanung aus. Das ist nunmal ein geldwerter Unterschied.
>Gleichberechtigung=gleichen Chancen
Und da ergänze: gleiche Chancen bei gleichen Voraussetzungen. Solange meist die Frau aussetzt, wenn es Kinder gibt, wird das vom Arbeitgeber richtiger Weise eben genau so einkalkuliert. Und wenn Du in einem Job willst, bei dem eine Auszeit ziemlich schlecht ist, dann passt das halt nicht mit demnächst Kinderkriegen und zu Hause bleiben nicht zusammen. Bei anderen Jobs interessiert es den Arbeitgeber i.d.R. auch nicht.
>Wieso sind die meisten Männer
> so gegen eine berufliche Auszeit
Ich weiß erstmal nicht, ob das allgemein so ist (woher hast Du das?) und in den Fällen, die ich kenne, gibt es zwei Gründe:
1.) SIE will ein Kind, er sagt nicht nein, aber es liegt nicht das gleiche Interesse daran vor (Es ist also mehr ihr "Projekt")
2.) Sie haben zusammen so mehr Kohle, weil er besser verdient
3.) Sie bleibt von sich aus zu Hause, weil sie das so möchte (kommt nicht selten vor, wenn die Kleinen erstmal da sind).

Nur 3% der männer...
...nehmen die elternzeit in anspruch und die, die es nicht tun, tun es nicht aus, den von dir erwähnten gründen, sondern aus angst um ihren job: 56% oder aus angst vor dem karriereknick (31%)

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2. Juni 2006 um 16:38
In Antwort auf jaana_11887320

Moderne frauen...
...lassen sich nicht vor die wahl stellen: arbeit oder kinder...moderne frauen versuchen ihre partner da mehr in die pflicht zu nehmen. warum nehmen denn nur ca. 3% der männer die elternzeit wahr? frauen lassen sich immer noch zu sehr in diese rolle der hausfrau drängen.

ich kenne aber in meiner umgebung zum glück einige frauen, die kinder haben und auch wieder in ihrem beruf arbeiten (akademikerinnen), da ihre männer nicht nur ihre aufgabe als geldverdiener sehen und auch die frauen sich nicht nur als mütter sehen....ich finde das stark!

ich selbst habe studiert und verdiene genauso viel wie mein partner...wie sind uns einig, dass wir beide im gleichen maße für den nachwuchs verantwortlich sind was geldverdienen und erziehung angeht.

tigerle

Das funktioniert bei euch...
bei uns wird das so nicht funktionieren, da herr sefi nach der promotion locker das 3fache von meinem (schon recht guten!) gehalt nach hause bringen wird.

er würde nie - ich betone NIE - zu hause bleiben um unsere kinder zu versorgen, nicht nach 10 jahren uni incl. doc... ich verstehe und akzeptiere das. kaum im job und schon wieder draußen

soviel zeit haben wir nicht... wenn man als frau weniger verdient, kinder haben will und die zeit rennt ist die verhandlungsbasis eine andere.

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2. Juni 2006 um 16:42
In Antwort auf lyric_12355544

Das funktioniert bei euch...
bei uns wird das so nicht funktionieren, da herr sefi nach der promotion locker das 3fache von meinem (schon recht guten!) gehalt nach hause bringen wird.

er würde nie - ich betone NIE - zu hause bleiben um unsere kinder zu versorgen, nicht nach 10 jahren uni incl. doc... ich verstehe und akzeptiere das. kaum im job und schon wieder draußen

soviel zeit haben wir nicht... wenn man als frau weniger verdient, kinder haben will und die zeit rennt ist die verhandlungsbasis eine andere.

Gut...
...wenn er so viel verdient, dann reicht es auch zum kindermädchen und du kannst wieder arbeiten gehen

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2. Juni 2006 um 16:48
In Antwort auf jaana_11887320

Gut...
...wenn er so viel verdient, dann reicht es auch zum kindermädchen und du kannst wieder arbeiten gehen


naja du weißt ja, so als produzent in der musikbranche

ja nö, eher tagesmutter oder ganztagsbetreuung in der kita - vielleicht geschehen bis dahin ja noch zeichen und wunder *grübel*

ich könnte ja auch von zu hause aus, aber sein wir mal ehrlich da hätte ich bestimmt nicht die ruhe um gute ideen zu entwickeln, oder?

lg

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2. Juni 2006 um 16:56
In Antwort auf lyric_12355544


naja du weißt ja, so als produzent in der musikbranche

ja nö, eher tagesmutter oder ganztagsbetreuung in der kita - vielleicht geschehen bis dahin ja noch zeichen und wunder *grübel*

ich könnte ja auch von zu hause aus, aber sein wir mal ehrlich da hätte ich bestimmt nicht die ruhe um gute ideen zu entwickeln, oder?

lg


....stimmt!

ja, ich hoffe, dass sich da auch noch einiges tut....tja, in der ddr war irgendwie nicht alles schlecht

hmm, wie gesagt, ich kenne frauen, die bekommen das zu hause ganz gut hin...aber kommt auch immer auf das kind und dessen alter an.

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2. Juni 2006 um 17:05
In Antwort auf yuma_12081334

Ergänzung
>Und ich hab nicht angesprochen...
Das habe ich verstanden. Meiune Aussage ist
a) Diesen "generellen Gehaltsunterschied" gibt es nicht, er existiert anders als früher nur noch in bestimmten Bereichen und Altersgruppen, ist also am aussterben.
b) Da ein höheres Gehalt beim Mann logischer Weise meist dazu führt, dass Frau zu Hause bleibt, ist es doch so: Entweder Du verdienst als Frau "auch ordentlich Kohle" (salopp gesagt), oder Du wirst später vermutlich eher zu Hause bleiben, weil unterm Strich so trotzdem mehr bleibt als wenn er zu Hause bleibt. Wenn es also gar so wichtig ist nicht zu Hause zu bleiben, muss man halt einen Job machen, der auch genug Geld für die Familie abwirft.
>sie für 6 Monate "ausfällt"
>schlichtweg ungerecht
Wieso ist das ungerecht? Ein Mann fällt eben nicht wegen seiner Familienplanung aus. Das ist nunmal ein geldwerter Unterschied.
>Gleichberechtigung=gleichen Chancen
Und da ergänze: gleiche Chancen bei gleichen Voraussetzungen. Solange meist die Frau aussetzt, wenn es Kinder gibt, wird das vom Arbeitgeber richtiger Weise eben genau so einkalkuliert. Und wenn Du in einem Job willst, bei dem eine Auszeit ziemlich schlecht ist, dann passt das halt nicht mit demnächst Kinderkriegen und zu Hause bleiben nicht zusammen. Bei anderen Jobs interessiert es den Arbeitgeber i.d.R. auch nicht.
>Wieso sind die meisten Männer
> so gegen eine berufliche Auszeit
Ich weiß erstmal nicht, ob das allgemein so ist (woher hast Du das?) und in den Fällen, die ich kenne, gibt es zwei Gründe:
1.) SIE will ein Kind, er sagt nicht nein, aber es liegt nicht das gleiche Interesse daran vor (Es ist also mehr ihr "Projekt")
2.) Sie haben zusammen so mehr Kohle, weil er besser verdient
3.) Sie bleibt von sich aus zu Hause, weil sie das so möchte (kommt nicht selten vor, wenn die Kleinen erstmal da sind).

Achso
Vielleicht hab ich dich auch falsch verstanden, aber im Großen und Ganzen sagst du, da Kinder im allgemeinen das Projekt der Frau sind, und er ja mehr verdient und einen besseren Job hat da sie ja aufgrund dieses "Projektes" ausfallgefährdet ist bleibt sie von sich aus zu Hause weil sie das möchte.
Findest du denn auch dass der Mann sich da ganz und gar raushalten soll??
Ich finde nämlich dass das Kind genauso zum Mann als auch zu der Frau gehört... Wenn dem nicht so ist, dann könnte man jo sogar von einem "Gebärstreik" der Männer reden nur eben dass sie die Kinder sowieso nicht bekommen müssen und die Frau, die ja eins wollte, dann auch guten Grund haben soll, zu Hause zu bleiben.
Und wieso sollte sich der Mann nicht nach der Familienplanung richten?

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2. Juni 2006 um 20:50

Wow...
Also ich find deinen Beitrag toll
wollt nur anmerken, dass ich weder Kinder als Last sehe, noch auf den Männern herumhacken wollte mit diesem thread. Falls das so rübergekommen ist, war echt nicht meine Absicht...
Schönen Abend auch dir,
Vermelha

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3. Juni 2006 um 11:56

Eigentlich
halte ich das schlicht für EINE aller Ausprägungen kapitalistischer Denkweise. Man erlaube mir die folgenden allgemein gehaltenen Gedanken mit demHinweis jeder möge sie selbst ins Detail bedenken.

Anstrengungen müssen sich 'rentieren', sprich verzinsen. Aber nicht erst in vierzig Jahren, sondern in voller Höhe und sofort. Sonst mache ich das nicht. Mit Recht, wenn gerade schon leidlich Wohlhabende (von den 'Reichen' nicht zu reden ...) sich die Vorteile eines Staatswesens (heute eher 'Weltwesens) zu sichern verstehen, ohne dafür mit zwangsläufigem Automatismus in die Pflicht genommen zu werden. Insofern bleibt Kinder zu haben eine Rechenaufgabe. Die persönlichen Anschauungen dazu werden sich vermutlich nicht ändern, wenn die Rentabilität - auch unbewusst verankert - in den Handlungsweisen mit an erster Stelle der Motive steht. Um Professor Gehrke zu zitieren:' Dass sich das in den nächsten Jahrzehnten ändert ist eher unwahrscheinlich.'

Und es wäre zudem eine Aufgabe der Medien, eben nicht die Spassgesellschaft als 'freier' Single zu Proklamieren, um eben nicht die Fire and Forget Mentalität der industriellen Arbeitgeber auf Beziehungen zu übertragen. Was unbequem wird, muss weg. Eine mit Verlaub vorpubertäre, kindliche Auffassung der Welt, die sich nur allzu gut mit kapitalistischer Denkweise verknüpfen lässt. Tatsächlich wollten die 'kirchlichen' Regeln für die gesellschaftlich anzustrebende Lebensweise gegen dieses Phänomen arbeiten. Wobei mir völlig egal wäre, wer (ob Kirche oder jemand anderes...) denn nun hinter diesen Regeln stünde. Klar scheint mir nur zu sein, dass eine in allen Belangen 'funktionierende Gesellschaft' von dem Einzelnen Verzichtleistungen auf vielerlei Gebieten einfordern MUSS. Dazu sehe ich aber individuell schon gar keine Bereitschaft. Mit Recht zeigt der 'kleine Mann' auf die 'Grossen', die bitteschön doch mit entsprechendem Vorbild dienen sollen. Daran denken die als Profiteure des Systems aber schon gar nicht. (Nein, ich bin kein prinzipieller Gegner des Eigentums!)

Zu ändern ist daran in Summa nur wenig, wenn die Grundhaltung bleibt selbst viel verdienen zu wollen (meint generell individuelles Vergnügen zu maximieren) ohne dem anderen für seine Dienste dasselbe zugestehen zu wollen (meint generell das Unlustgefühl aus Prinzip zu vermeiden) -- eben die Schnäppchenmetalität, die sich mit langfristigem Engagement und Pflege der Dinge kaum vereinbaren lässt.

Nachweisbar lebt es sich auch individuell in Gesellschaftsformen besser, in denen es weit geringere soziale Unterschiede gibt (somit nicht das Einkommen als Maßstab für soziale Wertigkeit zählt und damit auch für Männer Erziehung der Kinder eine akzeptable Tätigkeit ist), in denen Erfahrungen wie Kinder zu haben prinzipiell von allen geteilt werden (müssen) und wo man es dem Individuum kaum gestattet, sich aus gesellschaftlich 'sozial erwünschtem Verhalten' auszuklinken.

Das mag vielen nicht passen, vielen Industrieen, die überflüssige Gebrauchsgüter (Verbrauchsgüter, Wegwerfprodukte)herstellen schon gar nicht.

Man kann aber keine Veränderungen (bitte vorwiegend bei den anderen) wünschen, ohne teilweise auf Gewohntes, Selbstverständliches fürderhin zu verzichten. Die anspruchsvolle Individualisierung (Selbstverwirklichung ...)des Lebensstiles hat auch zu dem richtigen Phänomen der Emanzipation und in Folge deren Umkehr beigetragen.


asteus

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3. Juni 2006 um 15:36

Es bekommen die mehr...
...die schon mehr haben...bei denen fällt auch mehr weg, wenn sie kinder bekommen, was für viele eben ein grund ist auf kinder zu verzichten.

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3. Juni 2006 um 15:41

Nö...
...als ich noch viel weniger verdient habe, habe ich meine arbeit nicht als weniger gut gesehen als die meines freundes....inzwischen habe ich ein studium abgeschlossen und verdiene genauso viel wie mein freund. an der einstellung zu meiner und seiner arbeit hat sich nicht geändert. ich habe einen akademischen titel, er nicht...und das ist mir auch schnuppe.

ich habe nicht gegen haushaltshilfen oder kindermädchen...wir leisten uns eine putzfrau....so lange wir noch dinks (double income, no kids) sind.

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3. Juni 2006 um 15:42

Nicht richtig gelesen....
...es ging um die arbeit, nicht um die kinder!

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3. Juni 2006 um 15:45

Wenn man sich gedanken...
...darüber macht wie sich alles ändert wenn kinder da sind, dann heisst das doch noch lange nicht, dass kinder als last angesehen werden.

das was du aufzählst sind nun mal fakten (mehr verantwortung, weniger geld)....ich merke nur immer wieder, dass sich als zu viele menschen gerade darüber keine gedanken machen, wenn man sieht in welchen verhältnissen kinder in deutschland zum teil auchwachsen!

tigerle

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3. Juni 2006 um 19:00

Und was ist mit kleinen Männern
Frauen verdienen weniger als Männer in der gleichen Position, müssen wesentlich mehr leisten um das gleiche Ansehen zu bekommen: Ja, das stimmt leider noch sehr häufig.
Aber wie oft wird sich da eingesetzt? Männer haben mehr Mumm sich an den Tisch des Chefs zu setzten und zu fordern, während Frauen oftmals Angst davor haben. Nicht nur die "bösen Männer" sind daran Schuld, sondern es ist ein beidseitiges DIng.

Und wo wir schon mal beim Gehalt sind: ein großer Mann verdient für die gleiche Arbeit mehr , als ein kleinerer....mmmh...das ist auch diskriminierend und sollte ebenfalls nicht hingenommen werden! Aber dieses Beispiel sorgt dafür mal den Blick etwas zu heben und nicht immer nur diesen einen Aspekt zu sehen.

Und auch das Beispiel Merkel...warum denn so negativ? Wie wäre es zuerst einmal mit der Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland von einer Frau representiert wird? Ist das denn nicht ein riesen Erfolg für die Frauenbewegung? Sollten wir nicht Szolz sein auf diese Entwicklung, statt(als Frau!) sie auch noch aufgrund von Kinderlosigkeit zu diskriminieren....mal abgesehen davon gibt es ebenfalls ein Beispiel aus der Politik, welches besagt das es klappt. Werf mal einen Blick auf unsere Familienministerin

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3. Juni 2006 um 19:18
In Antwort auf anneka_12944881

Und was ist mit kleinen Männern
Frauen verdienen weniger als Männer in der gleichen Position, müssen wesentlich mehr leisten um das gleiche Ansehen zu bekommen: Ja, das stimmt leider noch sehr häufig.
Aber wie oft wird sich da eingesetzt? Männer haben mehr Mumm sich an den Tisch des Chefs zu setzten und zu fordern, während Frauen oftmals Angst davor haben. Nicht nur die "bösen Männer" sind daran Schuld, sondern es ist ein beidseitiges DIng.

Und wo wir schon mal beim Gehalt sind: ein großer Mann verdient für die gleiche Arbeit mehr , als ein kleinerer....mmmh...das ist auch diskriminierend und sollte ebenfalls nicht hingenommen werden! Aber dieses Beispiel sorgt dafür mal den Blick etwas zu heben und nicht immer nur diesen einen Aspekt zu sehen.

Und auch das Beispiel Merkel...warum denn so negativ? Wie wäre es zuerst einmal mit der Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland von einer Frau representiert wird? Ist das denn nicht ein riesen Erfolg für die Frauenbewegung? Sollten wir nicht Szolz sein auf diese Entwicklung, statt(als Frau!) sie auch noch aufgrund von Kinderlosigkeit zu diskriminieren....mal abgesehen davon gibt es ebenfalls ein Beispiel aus der Politik, welches besagt das es klappt. Werf mal einen Blick auf unsere Familienministerin

Tze tze schlecht recherchiert !
Zitat: "mal abgesehen davon gibt es ebenfalls ein Beispiel aus der Politik, welches besagt das es klappt. Werf mal einen Blick auf unsere Familienministerin"

Die Gute verdient so viel Kohle ebenso ihr Gatte, dass sie ein Kindermädchen hat und somit wirklich viel Zeit für ihre Karriere !!! Das wird nur all zu gerne vergessen bei der Probaganda die die Gute startet... ja auch von ihr selbst seltsamerweise ... wenn die ihre Herde Kinder alleine betreuen würde wie es so ziemlich jede andere Frau in diesem Land tun muss, würde sie sicher nicht mehr so eine grandiose Karriere als Vorzeigemutter der Nation hinlegen.

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3. Juni 2006 um 21:33

Und was willst du mir jetzt...
...damit sagen?

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3. Juni 2006 um 21:36

Habe ich hier...
...nicht irgendwo schon geschrieben, dass ich meine tätigkeit nicht besonders gut von zu hause aus machen kann??? trotz gut bezahltem job....ich mache marketing und organisiere sehr viele events im b-to-b bereich und das geht schlecht von zu hause aus. wochenende und arbeit auch mal abends sind nicht ausgeschlossen....deshalb traue ich mir sowas auch nur mit einem gleichberechtigten partner zu.

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4. Juni 2006 um 2:32
In Antwort auf manon_11856019

Tze tze schlecht recherchiert !
Zitat: "mal abgesehen davon gibt es ebenfalls ein Beispiel aus der Politik, welches besagt das es klappt. Werf mal einen Blick auf unsere Familienministerin"

Die Gute verdient so viel Kohle ebenso ihr Gatte, dass sie ein Kindermädchen hat und somit wirklich viel Zeit für ihre Karriere !!! Das wird nur all zu gerne vergessen bei der Probaganda die die Gute startet... ja auch von ihr selbst seltsamerweise ... wenn die ihre Herde Kinder alleine betreuen würde wie es so ziemlich jede andere Frau in diesem Land tun muss, würde sie sicher nicht mehr so eine grandiose Karriere als Vorzeigemutter der Nation hinlegen.

Schlecht recherchiert????
Wo habe ich denn etwas derartiges geschrieben?
Habe ich bezweifelt, dass sie ein Kindermädchen hat oder dass sie oder ihr Mann schlecht verdienen?
Ich verstehe auch nicht, wo nun da etwas vergessen wird....es ist doch völlig legitim, dass man Hilfe in Anspuch nimmt...was viele im übrigen(die "normale" Bevölkerung) in Form von Kita und Ganztagsschulen auch machen

Fakt ist: die gute Frau hat es geschafft eine 1A Karriere hinzulegen und auch erfolgreich viel Geld zu verdienen und hat 7 Kinder in die Welt gesetzt...und nun wird ihr auch noch vorgeworfen, dass sie Hilfe in Anspruch nimmt, die sie sich durch ihren Ehrgeiz leisten kann????

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4. Juni 2006 um 11:24

Fixkosten...
...die, die mehr verdienen haben auch meist höhere fixkosten (miete, auto, usw.) also können die genauso schlecht oder gut wie andere verzichten.



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4. Juni 2006 um 12:25

Artikel 3 Abs, 2 GG
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt."
Worüber diskutieren wir dann also immer wieder.
Ich glaube, es geht nicht um die Rechte, sondern um die Verteilung der Pflichten und die wiederum sind in jeder Beziehung zwischen den Leuten selbst zu klären. Bei uns gibt es eine klare Arbeitsteilung, die man durchaus als traditionell bezeichnen könnte und mit der meine Frau nach eigenem Bekunden und auch ich gut leben können.

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5. Juni 2006 um 19:44

Ich habe auch meist geschrieben...
...also ich gebe mein geld auch gerne wieder aus

tigerle

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5. Juni 2006 um 19:56

Ich finde nicht
daß es mir heute als Frau schlechter geht als bspw. meiner Mutter. Ich habe schon oft festgestellt, daß vieles für mich viel selbstverständlicher ist, als es das für sie jemals sein konnte. Natürlich sind die Zeiten heute schwieriger auf dem Arbeitsmarkt, aber das sind sie doch für Männer auch. Kindergartenplätze gibt es heute auch viel mehr als damals und eine Frau muß auch nicht mehr fürchten, für eine Rabenmutter gehalten zu werden, wenn sie sie in Anspruch nimmt. Und was man sich sonst noch so einreden läßt, was man alles sein oder leisten soll, liegt wohl auch ein bißchen an einem selbst und daran, wie konkret die Vorstellung ist, die man von seinem Leben hat.

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5. Juni 2006 um 20:07

Es fehlt der Mann
Also ich hab über das Thema Gebärstreik auch kürzlich einen Artikel gelesen. Ein Großteil der Frauen antworten aber schlicht, dass sie den Mann für eine Familie nicht finden. Insofern ist es glaube ich auch kein politisches Thema (in Frankreich ist die Betreuung ganz sicher besser, aber in Italien auch bedeutend schlechter, wir sind also ganz gut bedient). Die zunehmende Versinglelung führt irgendwie logischerweise auch zu weniger Kindern. Zu der Frage, dass Frauen perfekt sein müssen. Da dürfen sich die Frauen dann wohl auch nicht unter Druck setzen lassen. In Sachen Familie sollte wirklich auch nur die Familie zählen, und nicht was die Gesellschaft denkt. Ansonsten ist es wirklich eine Aufgabe der Vorstände dieser Welt, Frauen mit Kindern bessere Chancen einzuräumen, wenn sie in den Arbeitsmarkt zurückkommen. Auf der anderen Seite ist natürlich auch der Mann dann gefordert, auf die Wünsche einzugehen. Dass ist ja das zweite Problem, der Mann wird ja wiederum geachtet, wenn er nicht arbeitet. Das kommt ja beides zusammen. Da ist unsere Gesellschaft einfach nicht tolerant genug. Diese Entscheidung sollte dem Paar schon alleine zustehen, ohne irgendwelche unterschwelligen Vorwürfe. Ich denke eigentlich auch, dass viele Männer diese typischen Denkmuster auch immer mehr ablegen. Weil Männer profitieren ja auch sehr von der Emanzipation. Immerhin haben sie ja auch mündige Frauen bekommen, was dann zur Folge hat, dass sogar ein Mann mal Schwächen zeigen und darüber reden darf. Also ich als Mann möchte die gleichberechtigten Gespräche nicht missen.

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5. Juni 2006 um 20:43
In Antwort auf rowena_12700970

Anmerkungen zu den Anmerkungen
>gleichen Arbeit trotzdem dann 20-30 % weniger?
dass es dieseun Unterschied überhaupt noch gibt finde ich schlimm genug.
Und ich hab nicht angesprochen, dass Frauen sich für schlechter bezahlte Jobs entscheiden, sondern, dass sie für den GLEICHEN Job schlechter bezahlt werden. Dass sie sich für eher soziale und sprachorientierte Berufe entscheiden, und Männer eher für Wissenschaften und Informatik, hat wahrscheinlich mit der "Ungleichheit" zwischen Mann und Frau zu tun.
Jeder weiß dass Frauen und Männer nicht "gleich" sind, sowohl körperlich, als auch geistig. Der Frau ist es nun mal aufgetragen, Kinder auszutragen, dem Mann, das Sperma hierfür zu liefern. Aber der Frau daraus einen Strick zu ziehen, dass sie für 6 Monate "ausfällt" finde ich nicht gut.
Ich verwechsle bestimmt nich Gleichheit mit Gleichberechtigung. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass Mann und Frau in der Gesellschaft die gleichen Chancen haben. Ich rede ja nur von Chancen. Dass beispielsweise ein Arbeitgeber eine junge Mutter nicht einstellt, da sie vielleicht alleinerziehend ist oder verheiratet und noch vorhat ein zweites Kind zu bekommen ist schlichtweg ungerecht. Bei Männern hängt die Einstellung ja auch nicht von der weiteren Familienplanung ab.
Somit wird der Frau der Wiedereinstig erschwert und sie wird in vielen Fällen (jetzt mal abgesehen von deinen Schwestern) ind die altmodische GESCHLECHTERROLLE hineingedrängt. Deshalb rede ich davon, dass uns die alten Geschlechterrollen einholen, sogar ohne dass wir es merken. Und ch benutze das Geschlechterargument nicht als Ausrede, es ist einfach eine Tatsache.

>alles, was man hart erarbeitet hat,
> an den Nagel hängen
Hört sich aggressiv an, geb ich zu. War nicht direkt so gemeint. Aber: sicher kann ich nicht erwarten, dass das berufliche Aussetzen ohne Konsequenzen bleibt. Darüber rede ich ja gar nicht. Aber wieso setzt meist die Frau beruflich aus? Und kann man bei 4-6 Monaten wirklich von "beruflichem Aussetzen" reden?
Und ich weiß auch dass ich nicht 100% in die Arbeit und 100% ind die Kinder stecken kann. aber: wieso können Mann und Frau sich das nicht einfach teilen? Wieso sind die meisten Männer so gegen eine berufliche Auszeit, was sie selbst angeht, aber, was die Frau angeht unterstützen sie es? Hallo Geschlechterrolle

Vermelha

Aber wieso setzt meist die Frau beruflich aus?
du willst nur 4-6 monate aussetzen?

ich habe pro kind 3 jahre ausgesetzt und ich habe 2 kinder. niemals hätte ich sie meinem mann gegönnt - diese jahre sind so wichtig in der erziehung...

karriere habe ich natürlich auch gemacht - zunächst von zu hause aus (weil wir zum glück viele neue möglichkeiten haben, internet usw), heute arbeite ich in teilzeit und leite dabei eine abteilung - meine familie ist mir immernoch wichtig. ich habe ein tolles, abwechslungsreiches leben, 2 wundervolle kinder und einen partner der mich in all meinen projekten unterstützt. ich bringe 100% im beruf und weitere 100% zu hause - weil ich meine aufgabe und mein leben liebe.

eine angagierte mutter leistet in der selben zeit die doppelte arbeit - heute wissen das die meisten vorgesetzten.

lg

rike

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6. Juni 2006 um 10:32
In Antwort auf rowena_12700970

Achso
Vielleicht hab ich dich auch falsch verstanden, aber im Großen und Ganzen sagst du, da Kinder im allgemeinen das Projekt der Frau sind, und er ja mehr verdient und einen besseren Job hat da sie ja aufgrund dieses "Projektes" ausfallgefährdet ist bleibt sie von sich aus zu Hause weil sie das möchte.
Findest du denn auch dass der Mann sich da ganz und gar raushalten soll??
Ich finde nämlich dass das Kind genauso zum Mann als auch zu der Frau gehört... Wenn dem nicht so ist, dann könnte man jo sogar von einem "Gebärstreik" der Männer reden nur eben dass sie die Kinder sowieso nicht bekommen müssen und die Frau, die ja eins wollte, dann auch guten Grund haben soll, zu Hause zu bleiben.
Und wieso sollte sich der Mann nicht nach der Familienplanung richten?

So ungefähr
Ich meine nicht, dass Kinder prinzipiell das Projekt der Frau sind, aber das es wohl häufig so ist, dass SIE eins will und ER "lässt sich breitschlagen". Dann ist es auch nicht unfair, wenn er nicht zu Hause bleiben will, denn er stimmt zwar zu, einen Teil der Arbeit/Verantwortung mitzutragen, aber nicht einer 50:50-Aufteilung.

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6. Juni 2006 um 10:37
In Antwort auf jaana_11887320

Nur 3% der männer...
...nehmen die elternzeit in anspruch und die, die es nicht tun, tun es nicht aus, den von dir erwähnten gründen, sondern aus angst um ihren job: 56% oder aus angst vor dem karriereknick (31%)

Also
zum einen ist Deine Aussage ohne Quellenangabe wertlos, vielleicht kannst Du die ergänzen. Zum anderen sehe ich in den Angaben keinen Widerspruch zu meinen. Solage Du Hauptverdiener (oder Mehrverdiener) bist, sind die beiden Aussagen genau das, was man bei meinen Argumenten als Mann ankreuzen würde, oder nicht?

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6. Juni 2006 um 11:35
In Antwort auf yuma_12081334

Also
zum einen ist Deine Aussage ohne Quellenangabe wertlos, vielleicht kannst Du die ergänzen. Zum anderen sehe ich in den Angaben keinen Widerspruch zu meinen. Solage Du Hauptverdiener (oder Mehrverdiener) bist, sind die beiden Aussagen genau das, was man bei meinen Argumenten als Mann ankreuzen würde, oder nicht?

Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=597229&sea-rch=karriereknick

das würde also bedeuten, dass nur in 3% der beziehungen die frau mehr verdient als der mann?

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6. Juni 2006 um 11:41
In Antwort auf yuma_12081334

So ungefähr
Ich meine nicht, dass Kinder prinzipiell das Projekt der Frau sind, aber das es wohl häufig so ist, dass SIE eins will und ER "lässt sich breitschlagen". Dann ist es auch nicht unfair, wenn er nicht zu Hause bleiben will, denn er stimmt zwar zu, einen Teil der Arbeit/Verantwortung mitzutragen, aber nicht einer 50:50-Aufteilung.

Aha...
...na so eine argumentation habe ich ja noch nie gelesen. vielleicht sollte man dies dann auch bei fälligen unterhaltszahlungen berücksichtigen, wenn der mann eigentlich sich hat nur breitschlagen lassen, dann sollte er vielleicht auch nur 50% des unterhalt zahlen wie männer, die wirklich auch ein kind wollte...ach und die väter die, die mit den mütter zusammen leben, sollten dann auch nur 50% der zeit mit dem kind spielen wie die väter, die zu 100% ein kind wollten....mann, mann, mir kräuseln sich die fussnägel!

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6. Juni 2006 um 11:43
In Antwort auf alya_12708452

Aber wieso setzt meist die Frau beruflich aus?
du willst nur 4-6 monate aussetzen?

ich habe pro kind 3 jahre ausgesetzt und ich habe 2 kinder. niemals hätte ich sie meinem mann gegönnt - diese jahre sind so wichtig in der erziehung...

karriere habe ich natürlich auch gemacht - zunächst von zu hause aus (weil wir zum glück viele neue möglichkeiten haben, internet usw), heute arbeite ich in teilzeit und leite dabei eine abteilung - meine familie ist mir immernoch wichtig. ich habe ein tolles, abwechslungsreiches leben, 2 wundervolle kinder und einen partner der mich in all meinen projekten unterstützt. ich bringe 100% im beruf und weitere 100% zu hause - weil ich meine aufgabe und mein leben liebe.

eine angagierte mutter leistet in der selben zeit die doppelte arbeit - heute wissen das die meisten vorgesetzten.

lg

rike

Sorry...
...aber bitte jetzt nicht die argumentation, dass frauen die "nur" 6 monate zu hause sind, rabenmütter sind...darüber sind wir bitte schon hinaus!

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6. Juni 2006 um 14:16
In Antwort auf jaana_11887320

Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=597229&sea-rch=karriereknick

das würde also bedeuten, dass nur in 3% der beziehungen die frau mehr verdient als der mann?

Danke
für den Nachtrag
>nur in 3%
Das wäre nur der Fall, wenn meine Aussage in 100% aller Fälle gültig wäre, einen so hohen Erklärungsgrad kann man praktisch ausschließen.
Im übrigen solltest Du den Artikel noch einam sorgfältig lesen:
a) Offensichtlich Mehrfachnennungen (53%+46%+31%+13%>>100%)möglich waren, deshalb gibt es keine "3% Restmenge".
Und die gestellte Frage wurde wohl nicht Männern mit Familie gestellt, die keine Elternzeit genommen haben, sondern allen befragten, was Sinn gemäß eher der Frage entspricht, welche Gründe Mann sich vorstellen kann, keine Elternzeit zu nehmen. Das ist deutlich was anderes, als zu Fragen "Würden Sie eine Elternzeit nehmen und wenn nein, warum nicht?".

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6. Juni 2006 um 14:49
In Antwort auf jaana_11887320

Aha...
...na so eine argumentation habe ich ja noch nie gelesen. vielleicht sollte man dies dann auch bei fälligen unterhaltszahlungen berücksichtigen, wenn der mann eigentlich sich hat nur breitschlagen lassen, dann sollte er vielleicht auch nur 50% des unterhalt zahlen wie männer, die wirklich auch ein kind wollte...ach und die väter die, die mit den mütter zusammen leben, sollten dann auch nur 50% der zeit mit dem kind spielen wie die väter, die zu 100% ein kind wollten....mann, mann, mir kräuseln sich die fussnägel!

Nun ja
Um es so polemisch zu machen, wie Du: Wenn es das erste mal ist, dass Du so etwas hörst, hast Du wohl erst verdammt wenig gehört.
Das ist das normalste der Welt. Wenn Du unbedingt ins Kino willst und Du Deine Freundin überredest, kauft Sie dann meist die Karten? Wahrscheinlich genau 50:50, denn es war ja eine gemeinsame Entscheidung. Bei den meisten Menschen schaut es aber wohl anders aus.

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6. Juni 2006 um 14:58
In Antwort auf yuma_12081334

Nun ja
Um es so polemisch zu machen, wie Du: Wenn es das erste mal ist, dass Du so etwas hörst, hast Du wohl erst verdammt wenig gehört.
Das ist das normalste der Welt. Wenn Du unbedingt ins Kino willst und Du Deine Freundin überredest, kauft Sie dann meist die Karten? Wahrscheinlich genau 50:50, denn es war ja eine gemeinsame Entscheidung. Bei den meisten Menschen schaut es aber wohl anders aus.

Kinder = kino gehen???
sorry, aber in meinem bekanntenkreis waren die kinder immer gemeinschaftsprojekte und ich würde nie ein kind mit einem mann bekommen wollen, der nicht zu 100% hinter dieser entscheidung steht.

lieber dirkomat, kinder sind lebewesen und keine gegenstände die man sich anschafft so nach dem motto, wenn du das teure auto willst, dann zahl auch bitte mehr und kümmer dich um alles.

ach ja, ich bin übrigens eine frau, die bis vor ca. 3 jahren garkeine kinder wollte, aber durch meinen partner habe ich eine ganz andere sich darauf bekommen, da er sich schon immer kinder gewünscht hat und nur weil er zu 100% mitzieht, ist es für mich auch ein thema geworden.

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6. Juni 2006 um 15:18
In Antwort auf yuma_12081334

Danke
für den Nachtrag
>nur in 3%
Das wäre nur der Fall, wenn meine Aussage in 100% aller Fälle gültig wäre, einen so hohen Erklärungsgrad kann man praktisch ausschließen.
Im übrigen solltest Du den Artikel noch einam sorgfältig lesen:
a) Offensichtlich Mehrfachnennungen (53%+46%+31%+13%>>100%)möglich waren, deshalb gibt es keine "3% Restmenge".
Und die gestellte Frage wurde wohl nicht Männern mit Familie gestellt, die keine Elternzeit genommen haben, sondern allen befragten, was Sinn gemäß eher der Frage entspricht, welche Gründe Mann sich vorstellen kann, keine Elternzeit zu nehmen. Das ist deutlich was anderes, als zu Fragen "Würden Sie eine Elternzeit nehmen und wenn nein, warum nicht?".

Bitte...
...ok, wie regelst du das dann mit den kinder?

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6. Juni 2006 um 16:09
In Antwort auf jaana_11887320

Bitte...
...ok, wie regelst du das dann mit den kinder?

Das
ist zwar nicht repräsentativ, aber wenn es klappt werde ich mir 2 Monate Auszeit nehmen und meine Freundin wird auch eine Zeit aussetzen und dann Teilzeit wieder anfangen, es sei denn, sie will dann doch lieber ganz zu Hause bleiben (das will sie jetzt noch nicht aber ich glaube das erst, wenn ich es sehe, obwohl ich es nicht verkehrt finde). Unter meinen Kollegen gibt es übrigens einige, die durchaus ganz zu Hause bleiben würden (mich eingeschlossen), da hapert es genau an dem Gehaltspunkt. Aber das ist mit Sicherheit keine repräsentative Gruppe.

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