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Die liebe Schwiegermama

4. September 2010 um 13:08 Letzte Antwort: 6. September 2010 um 18:00

Hallo Zusammen!

Wer von euch wohnt(e)t Mann/Lebensgefährte mit im Haus dessen Eltern?
Und wie funktioniert(e) diese Konstellation bei euch?
Schon klar, dass man nicht vom Einzelfall her verallgemeinern kann, aber mich würde es interessieren, ob es euch teilweise ähnlich ging/geht wie mir?!

Zu meiner Situation:
Ich bin zu meinem Freund gezogen, da ich auch meiner Wohnung ausziehen musste, uns erschien dies der passende Zeitpunkt. Da er bei seinen Eltern im Haus eine sehr großzügige Wohnung hat, für die er nur Nebenkosten, aber keine Miete zahlen muss, bin ich eingezogen.
Soweit so gut. Beruflich hat es sich nun so ergeben, dass es sich anbietet mindestens 2Jahre weiterhin dort zu wohnen. Umzug wäre evtl. von der Fahrzeit her rentabel, aber durch die entstehenden Mietkosten würden sich die gesparten Spritkosten wieder aufheben.
Also haben wir beschlossen zu bleiben und uns Geld&Stress für einen Umzug zu ersparen.

Allerdings fühle ich mich mit zunehmender Zeit eingeengter und unwohler. Ich habe das Gefühl, für alles Rechenschaft ablegen zu müssen (seine Mutter fragt sehr viel, ich weiß nicht ob aus Neugier oder echtem Interesse) und es kommt immer wieder zu angespannten Situationen.
Ich habe oft das Gefühl, dass ich einDorn im Auge bin, obwohl wir mit ihr besprochen haben, dass ich zu ihm ziehe und es ebenfalls abgesegnet haben, dass wir noch 2Jahre bleiben.
Es sind vermutlich nur Kleinigkeiten, aber auch die häufen sich. Ansprechen möchte ich eigentlich schon nichts mehr, denn es hat bereits einmal gekracht.
Sie hört es sich zwar an, dreht aber gleichzeitig die Dinge so, wie sie sie hören möchte oder gibt sich selbst die Antwort auf ihre gestellten Fragen
Es scheint mir zum Teil wie ein kleiner Machtkampf:
Koche ich Rouladen, macht sie am Tag darauf welche und bringt sie uns, backe ich einen Kuchen, backt sie dieselbe Sorte...es klingt jetzt vielleicht albern, aber es sind eben derartige Dinge, die sich doch irgendwie aufschaukeln.

Dazu kommt, dass es seiner Mutter durch die MidlifeCrises nicht so toll geht. Sie ist empfindlich, bemitleidet sich zum Teil auch selbst und sucht Anschluss.
Das führt aber auch dazu, dass sie bei Kleinigkeiten überreagiert und dramatisiert. Sage ich bspw zu meinem Lebensgefährten: Die Waschmaschine ist noch besetzt (sie hat die neue Maschine gekauft, wir einen Trockner, so dass wir uns die Geräte im Keller teilen), dann sieht sie das als Vorwurf und erzählt hinterher Ihrer Tochter am Telefon,dass ich ihr deswegen ein schlechtes Gewissen machen würde etc.

Es ist schwierig zu beschreiben, aber vielleicht kennt jemand die Situation?!

Liebe Grüße

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4. September 2010 um 18:54

Liebes Butterbluemchen,
was du da schreibst, kenne ich aus eigener Erfahrung sehr gut. Wir haben bis vor ein paar Monaten auch noch im Haus meiner Schwiegereltern gelebt und es war annähernd das Gleiche wie bei dir.
Leider kann ich dir keinen Rat geben, wie man so eine schwierige Situation am Besten löst, außer: Ausziehen, sich eine eigene Wohnung suchen und sich abnabeln.
Da sind wir gerade dabei...Allerdings wird das nicht so ganz einfach.

Viel Erfolg!

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5. September 2010 um 12:54
In Antwort auf littlecoyote

Liebes Butterbluemchen,
was du da schreibst, kenne ich aus eigener Erfahrung sehr gut. Wir haben bis vor ein paar Monaten auch noch im Haus meiner Schwiegereltern gelebt und es war annähernd das Gleiche wie bei dir.
Leider kann ich dir keinen Rat geben, wie man so eine schwierige Situation am Besten löst, außer: Ausziehen, sich eine eigene Wohnung suchen und sich abnabeln.
Da sind wir gerade dabei...Allerdings wird das nicht so ganz einfach.

Viel Erfolg!

...
Danke für deine Antwort!
Gestern erst gab es wieder Stress.
Ich hab mir ein neues Auto gekauft und die Schwiegermutter versucht seit Tagen hinterherum rauszubekommen, was es gekostet hat. Wir sind auf ihre Fragerei nicht eingegangen, haben normal mit ihr geredet, aber die unterschwelligen Andeutungen überhört.
Als ich dann weg war, hat sie meinen Mann abgefangen und direkt gefragt, was denn nun der Preis war. Er ist geplatzt und hat ihr gesagt, dass sie das nichts angehen würde, da sie sich ohnehin nicht auskennen würde und nicht beurteilen könne, ob es billig oder teuer sei....im Gegenteil, sie würde die Informationen ja nur wieder weitertratschen wollen!
So war es bisher in der Tat wirklich immer.
Sie hat sich natürlich vehement verteidigt, gemeint sie frage aus reinem Interesse usw. und hat dann zum krönenden Abschluss gemeint, sie wolle ja nur nicht immer ausgeschlossen werden
Was hat mein Auto bitte mit ihr zu tun?
Als ich heimkam hing sie heulend am Telefon und dank Ihres Organs hab ich gehört, wie mein Name und der meines Mannes gefallen ist...also schon wieder!
Er hat ihr dann nochmal gesagt, dass es sie nichts angeht, was wir tun oder lassen und was in diesem Haus geschieht, hat auch in diesem Haus zu bleiben oder unter 4Augen geklärt zu werden...sie könne gerne ihre Stories erzählen, aber nicht unsere.
Ich bin wirklich sehr froh, dass es auf meiner Seite steht und seine Mutter nicht immer in Schutz nimmt.
Ich finde wirklich, sie treibt es zu weit. Ein weiteres recht aktuelles Beispiel:
Ich kam heim und habe im Hof geparkt. Von dort geht eine Treppe in den Keller und von da kann man durchs Treppenhaus nach oben. Es ist der direktere Weg, als über den ganzen Hof zu latschen, die Einfahrt hoch, dann durch die Haustür und das Treppenhaus, deswegen benutze ich den Zugang regelmäßig, wenn das Auto im Hof steht. Außerdem lassen sich von dort gleich Einkäufe in die Gefriertruhe im Keller verfrachten etc.
Jedenfalls wirft sie mir vor, ich würde diesen Eingang benutzen, weil ich ihr nicht begegnen wollen würde bzw ihr absichtlich aus dem Weg gehen würde! Wie wenn ich wissen könnte, dass sie im Eingangsbereich ist...ich kann nicht durch das Vorhaus oder die Tür schauen!
Überhaupt würde ich sie ignorieren, nicht grüßen und dergleichen
Einfach lächerlich.
Tatsächlich ist es so, dass sie depressiv ist und mitten in den Wechseljahren steckt. Sie ist total empfindlich und je mehr Aufmerksamkeit man ihr schenkt, umso mehr erwartet sie.
So war ich bspw mit dem Laptop bei ihr in der Wohnung und hab mit ihr RehaKliniken im Internet angeschaut...anstatt das zu würdigen hört man dann Vorwürfe, weil sie einen die zwei folgenden Tage gar nicht gesehen hat.

Ätzend!

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5. September 2010 um 15:42

Naja...
eineseits kann ich mich reinversetzen, andererseits stimmen die thesen nicht ganz.
im gegenteil:
er hat die letzten 7Jahren nicht im Haus seiner Eltern gewohnt, sondern mit seiner damaligen Freundin zusammen 30km entfernt. In dieser Zeit hatte er auch kaum Kontakt und wenn, dann ist es aus altbekannten Gründen zur Eskalation gekommen.
Als die beiden sich getrennt haben, ist er ausgezogen und die erste Anlaufstelle war das Elternhaus mit der freistehenden Wohnung. Auch dort gab es immer wieder Krach und Diskussionen, auch ohne mich.
Ich glaube sofort, dass sie eine Bereicherung für ihr Leben sucht, denn sie hat keinen Job mehr (wegen Krankheit lange krankgeschrieben und dann entlassen), ihr Mann ist fast 20Jahre älter als sie und damit schon sehr alt und nicht mehr der fitteste und Freunde hat sie auch keine.
Aber ich habe mein eigenes Leben und diene nicht Ihrer Unterhaltung und Bespaßung!!!
Solange ich das tue, bin ich gut genug. Hinter meinem Rücken wird dann aber über mich geredet und am nächsten Tag, wird mir wieder ins Gesicht gegrinst und mir erzählt, wie krank sie doch sei und dass man sich ihr doch annehmen müsse.
Fakt ist: Gibt man ihr den kleinen Finger, will sie die ganze Hand.
Und ihre Töchter, die nicht im Haus wohnen, sind aus eben diesem Grund alle nicht mehr da und lassen sich nur blicken, wenn sie ihre Kinder zum Aufpassen bringen.

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5. September 2010 um 23:17

Konkurrenz Schwiegertochter
Hi Butterblümchen,

habe die gleiche Konstellation, also mein Freund hat eine Whg im Elternhaus (Mehrfamilienhaus), in welche ich vor ca. 3 Monaten einzog. Wir sind mittlerweile ca. 15 Monate zusammen und ich habe so ziemlich seit Anbeginn unserer Beziehung überwiegend die Zeit bei ihm verbracht.
Wie auch immer, so habe ich auch seine Eltern stückchenweise kennengelernt - haben öfters mal zusammen gegessen oder einfach nur Kaffee getrunken usw.
Anfangs war ich auch etwas skeptisch, eben weil ich weiß, welche Konkurrenz eine fremde Frau für die Mutter des Sohnes darstellt (durch meine Mutter). Ich habe auch immer versucht, ihr nicht großartig in die Quere zu kommen, einfach auch aus Respekt ihr gegenüber. Wir haben bisweilen auch ab und an mal darüber geredet, also wie es ihr so ergeht, dass ihr Sohn mittlerweile eine Freundin hat und sie sich erstmal überflüssig vorkam. Glücklicherweise sind wir eben auch auf gleicher Wellenlänge, sind uns charakterlich sogar recht ähnlich. Das macht es natürlich einfacher...
Und das allerbeste: sie lassen uns in Ruhe bzw. wenn, dann wird mein Freund mal "genervt" - aber ich habe, wenn ich das nicht möchte, die ganze Woche keine Berührungspunkte mit den Eltern. Es ist also recht entspannt muss ich sagen.

Natürlich hätte ich die gleichen Probleme, würde meine S-Mutter ständig sticheln, fragen oder hintenrum agieren. Und sollten Gespräche oder dergleichen nichts bewirken, würde ich sogar so weit gehen und mich wieder nach einer eigenen Whg umschauen, da ich Familienstress so garnicht ab kann. Das ist natürlich jetzt superleicht dahergeschrieben, da es noch darauf ankommt, wie Dein Freund damit umgeht bzw. was er dazu sagt, ob er mitziehen würde und und und.... ich kann natürlich jetzt nur von mir aus gehen - wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass mein Freund mich dann auch begleiten würde.
Immer eine besch...eidene Situation, wenn es so verzwickt zugeht und man mit Reden nicht wirklich weiterkommt...


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6. September 2010 um 10:16

Da ist sicher etwas wahres dran
Sicher pickt jeder gerne die Vorteile für sich raus und ja, ich sollte mir in manchen Punkten auch ein dickeres Fell zu legen. Was mich ärgert ist aber:
Man bemüht sich und es ist dennoch nicht gut genug!
Im Prinzip ist es falsch, wie man es macht. Redet man nur das nötigste, dann fühlt sie sich ausgeschlossen/vernachlässigt/schlecht behandelt.
Widmet man sich ihr, dann weiß sie es aber auch nicht zu schätzen, versucht nur einen auszufragen und beklagt hinterher wieder ihre Situation.
Wenn es nach mir ginge, wären wir ausgezogen, aber mein Freund sagt, er sehe es nicht ein. Vielmehr erwarte er von seiner Mutter, dass sie ihn sein Leben leben lasse und er sieht natürlich auch die finanziellen Vorteile .Dafür hilft er aber auch viel, wenn etwas im und ums Haus herum ansteht, kümmert sich um ihr Auto usw,
Das ärgerliche ist, dass sie das alles als selbstverständlich ansieht. Ihre Töchter lobt sie dagegen in den Himmel, obwohl diese hinter ihrem Rücken noch viel schlimmer über sie reden....aber das kann man ihr ja nicht auf die Nase binden!

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6. September 2010 um 10:20
In Antwort auf allie251

Konkurrenz Schwiegertochter
Hi Butterblümchen,

habe die gleiche Konstellation, also mein Freund hat eine Whg im Elternhaus (Mehrfamilienhaus), in welche ich vor ca. 3 Monaten einzog. Wir sind mittlerweile ca. 15 Monate zusammen und ich habe so ziemlich seit Anbeginn unserer Beziehung überwiegend die Zeit bei ihm verbracht.
Wie auch immer, so habe ich auch seine Eltern stückchenweise kennengelernt - haben öfters mal zusammen gegessen oder einfach nur Kaffee getrunken usw.
Anfangs war ich auch etwas skeptisch, eben weil ich weiß, welche Konkurrenz eine fremde Frau für die Mutter des Sohnes darstellt (durch meine Mutter). Ich habe auch immer versucht, ihr nicht großartig in die Quere zu kommen, einfach auch aus Respekt ihr gegenüber. Wir haben bisweilen auch ab und an mal darüber geredet, also wie es ihr so ergeht, dass ihr Sohn mittlerweile eine Freundin hat und sie sich erstmal überflüssig vorkam. Glücklicherweise sind wir eben auch auf gleicher Wellenlänge, sind uns charakterlich sogar recht ähnlich. Das macht es natürlich einfacher...
Und das allerbeste: sie lassen uns in Ruhe bzw. wenn, dann wird mein Freund mal "genervt" - aber ich habe, wenn ich das nicht möchte, die ganze Woche keine Berührungspunkte mit den Eltern. Es ist also recht entspannt muss ich sagen.

Natürlich hätte ich die gleichen Probleme, würde meine S-Mutter ständig sticheln, fragen oder hintenrum agieren. Und sollten Gespräche oder dergleichen nichts bewirken, würde ich sogar so weit gehen und mich wieder nach einer eigenen Whg umschauen, da ich Familienstress so garnicht ab kann. Das ist natürlich jetzt superleicht dahergeschrieben, da es noch darauf ankommt, wie Dein Freund damit umgeht bzw. was er dazu sagt, ob er mitziehen würde und und und.... ich kann natürlich jetzt nur von mir aus gehen - wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass mein Freund mich dann auch begleiten würde.
Immer eine besch...eidene Situation, wenn es so verzwickt zugeht und man mit Reden nicht wirklich weiterkommt...


...
Ich verstehe ja irgendwie, dass sie ihre Mutter-Rolle in Gefahr sieht. Aber er ist keine 20mehr, sondern Mitte 30!
Sie sollte ihn also eigentlich längst losgelassen haben. Zumal er bereits 7Jahre mit einer anderen Frau zusammengelebt hat!
Für mich wäre ein Auszug auf jeden Fall eine Option,aber er sieht das anders:
Er meint, er sehe es nicht ein, Geld zum Fenster (für Miete) rauszuschmeißen, nur weil seine Mutter meint, sie müsse sich einmischen. Vielmehr solle sie lernen sich rauszuhalten und das hat er ihr ja auch deutlich gesagt.
Ich denke seine Sturheit kommt auch daher, weil seine Schwestern mit ihrer Familie und Kindern auch jahrelang mietfrei hier gewohnt haben und er die gleichen Vorteile auskosten will

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6. September 2010 um 10:59
In Antwort auf an0N_1255463199z

...
Ich verstehe ja irgendwie, dass sie ihre Mutter-Rolle in Gefahr sieht. Aber er ist keine 20mehr, sondern Mitte 30!
Sie sollte ihn also eigentlich längst losgelassen haben. Zumal er bereits 7Jahre mit einer anderen Frau zusammengelebt hat!
Für mich wäre ein Auszug auf jeden Fall eine Option,aber er sieht das anders:
Er meint, er sehe es nicht ein, Geld zum Fenster (für Miete) rauszuschmeißen, nur weil seine Mutter meint, sie müsse sich einmischen. Vielmehr solle sie lernen sich rauszuhalten und das hat er ihr ja auch deutlich gesagt.
Ich denke seine Sturheit kommt auch daher, weil seine Schwestern mit ihrer Familie und Kindern auch jahrelang mietfrei hier gewohnt haben und er die gleichen Vorteile auskosten will

Nunja...
...das ist ja alles gut und schön, nur wo bleibst Du dabei? Natürlich ist es super, dass er versucht, sie entsprechend zurechtzuweisen, auf Deiner Seite steht, aber bisher hat sich doch noch nichts großartig verändert.
Klar kann ich verstehen, dass mietfreies Wohnen wesentlich angenehmer ist, aber Dich bzw. Euch belastet diese Situation doch arg, oder nicht?

Mein Freund ist ebenfalls Mitte 30, ich Ende 20 - seine Eltern beides Rentner und 70 - also alles etwas "gesetzter" und wenn man es so möchte, bin ich seine erste richtige Beziehung, da er zuvor nur Affären oder Kurzbeziehungen führte, von welchen seine Eltern nichts mitbekamen - daher hatte ich auch ziemlichen Bammel vor dem Zusammenleben, eben weil seine Mutter noch nie mit so einer Situation konfrontiert war, aber es klappt bisher wunderbar. Wir reden auch offen bzw. haben wir von Anfang an klargestellt, dass wenn etwas ist, wir es uns sagen werden....natürlich kann sich der Zustand immer ändern, aber bisher läuft es doch recht gut derzeit.

Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe, dass sich Deine Situation bald zum Besseren wendet!

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6. September 2010 um 18:00
In Antwort auf allie251

Nunja...
...das ist ja alles gut und schön, nur wo bleibst Du dabei? Natürlich ist es super, dass er versucht, sie entsprechend zurechtzuweisen, auf Deiner Seite steht, aber bisher hat sich doch noch nichts großartig verändert.
Klar kann ich verstehen, dass mietfreies Wohnen wesentlich angenehmer ist, aber Dich bzw. Euch belastet diese Situation doch arg, oder nicht?

Mein Freund ist ebenfalls Mitte 30, ich Ende 20 - seine Eltern beides Rentner und 70 - also alles etwas "gesetzter" und wenn man es so möchte, bin ich seine erste richtige Beziehung, da er zuvor nur Affären oder Kurzbeziehungen führte, von welchen seine Eltern nichts mitbekamen - daher hatte ich auch ziemlichen Bammel vor dem Zusammenleben, eben weil seine Mutter noch nie mit so einer Situation konfrontiert war, aber es klappt bisher wunderbar. Wir reden auch offen bzw. haben wir von Anfang an klargestellt, dass wenn etwas ist, wir es uns sagen werden....natürlich kann sich der Zustand immer ändern, aber bisher läuft es doch recht gut derzeit.

Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe, dass sich Deine Situation bald zum Besseren wendet!

Das ist es eben
Er steht zwar voll hinter mir und sagt seiner Mama auch die Meinung ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, aber er ist stur und will auf Biegen und Brechen bleiben.
Habe ihm gesagt, dass ich lieber Miete zahlen würde, aber dafür meine Ruhe hätte. Das kann er nicht verstehen, weil er meint, ich solle sie doch ignorieren und mein Ding machen. So einfach ist es aber nicht, denn ich möchte ja eigentlich ein gutes Verhältnis und fände es auch unfair, sie total links liegen zu lassen...schließlich wohnen wir unter einem Dach.
Vorhin bspw habe ich ein paar Sätze mit ihr gewechselt und fand es schade, dass es nicht immer so unkompliziert ablaufen kann. Mein Freund meint, ich würde selbst Zündstoff legen, ich solle sie nur grüßen, nicht mehr und nicht weniger, dann wisse sie woran sie ist und würde sich auch nie mehr erhoffen...aber kann das die Lösung sein?
Es muss doch möglich sein, sich zu unterhalten,ohne dass sie gleich denkt man verbringt den ganzen Nachmittag mit ihr, kommt die nächsten 2Sonntage zum Essen oder teilt ab jetzt jedes Geheimnis. Aber ist endet tatsächlich immer so: Nimmt man sich ihr an, dann dauert es nicht lange bis er kracht, sobald man sich wieder etwas "zurückzieht" oder nicht Rede und Antwort steht.

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