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Die Liebe meines Lebens

19. April um 22:29 Letzte Antwort: 21. Mai um 17:28

Es gibt keinen Anspruch auf Glück. Glück, was ist das schon? Vielleicht bin ich ja glücklich, denn ich bin gesund, habe keine materiellen Sorgen, kann die Welt wie sie ist in ihren Facetten geniessen. Ich liebe die schönen Dinge. Dennoch kommt mir mein Leben vor, wie ein Drama. Denn eines fehlt...die Liebe meines Lebens. Sie ist mir vor vielen Jahren einmal begegnet. Mit aller Macht und Wucht. Unerwartet und aus heiterem Himmel. Wir hatten viele Jahre Kontakt danach und daher wissen wir, dass es nicht einfach so eine Laune war, nicht für kurze Dauer, nicht einfach so aus einer besonderen Situation oder Not heraus entstanden. Diese Liebe funktionierte nicht nur in ihrem eigenen Biotop. Aber die Zeit war nicht reif. Das, was jetzt ist in meiner Ehe auf Sparflamme, war in den Ansätzen sicher bereits erkennbar. Dass es einmal so werden würde wie es jetzt ist war in seiner vollen Wucht aber doch nicht abzusehen. Vielleicht fehlte uns damals der Mut, als wir uns begegneten und Lieben lernten. Ganz sicher waren wir zu verantwortungsvoll. Wir hätten Familien zerschlagen. Hätten vieles zerstört. Und wir hatten wohl auch Angst, dass auch wir danach nicht mehr Dieselben sein würden, nicht unbeschadet bleiben würden. Ein gemeinsames Glück auf den Trümmern kaputter Familien mit Kindern? Das wollten wir nicht, das konnten wir nicht, daran glaubten wir nicht. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wären wir ein Paar geworden. Die Liebe unseres Lebens, auf Gegenseitigkeit. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Wenn mir die Liebe nochmal begegnet im Leben, würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Diesmal nicht, nicht noch einmal. Aber ich glaube nicht, dass es noch einmal passieren könnte, dass mir die Liebe einfach noch einmal so begegnet. Wo sollte das denn auch passieren, wie und wann, jetzt, mit Mitte 50? Es waren die stärksten Gefühle, die ich jemals hatte. Ich wusste ja gar nicht dass es sowas gibt! Ich hatte das noch nie zuvor erlebt und gefühlt... und nie mehr danach. Es war wunderbar und schrecklich zugleich. Wunderbar, weil es einfach das Wunderbarste ist so zu lieben und geliebt zu werden. Es war eine reife Liebe, intelligent und verantwortungsvoll. Aber auch sexy und intim, wie man es sich nur erträumen kann. Schrecklich, weil ich es wieder haben will, weil nach dem Verlust dieses unendliche Vakuum, dieses Loch in mir, diese brennende Sehnsucht danach geblieben ist. Das wollte ich einfach mal so hier erzählen, das Drama meines Lebens. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja darin wieder. Überlegt Euch gut, falls Euch die Liebe Eures Lebens begegnet, ob Ihr sie ziehen lasst. Das Leben ist es wert, auf diese Liebe zu warten.
 

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19. April um 22:39

Akzeptiere nicht Dinge, die du augenscheinlich "nicht" ändern kannst sondern ändere Dinge, die du nicht akzeptieren kannst.

Jeder ist seines Schicksals Schmied, geht nicht gibts nicht, das Schöne ist ja, wir leben in einem freien Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Unglückich in einer Ehe? Muss nicht sein da wir uns scheiden lassen können. 

Oder magst du dich eher gerne im Selbstmitleid suhlen im Angesicht der verlorenen, vermeintlich perfekt und makellos scheinendenLiebe, man weiß es nicht. 

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19. April um 22:48
In Antwort auf elise_18724877

Akzeptiere nicht Dinge, die du augenscheinlich "nicht" ändern kannst sondern ändere Dinge, die du nicht akzeptieren kannst.

Jeder ist seines Schicksals Schmied, geht nicht gibts nicht, das Schöne ist ja, wir leben in einem freien Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Unglückich in einer Ehe? Muss nicht sein da wir uns scheiden lassen können. 

Oder magst du dich eher gerne im Selbstmitleid suhlen im Angesicht der verlorenen, vermeintlich perfekt und makellos scheinendenLiebe, man weiß es nicht. 

Mein Lieber, nicht schlimm, aber Du hast es nicht verstanden. Meine Ehe ist nicht anders als sehr, sehr viele andere Ehen und Beziehungen, die ich kenne und "die man so kennt". Aber etwas fehlt...und das kann man nicht erzwingen, das kann man nicht "schmieden" um mal bei Deinem Beispiel von wegen "seines eigenen Glückes Schmied" zu bleiben. Diese Glück widerfährt Dir...oder eben nicht.

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20. April um 0:20
In Antwort auf nurmalso

Es gibt keinen Anspruch auf Glück. Glück, was ist das schon? Vielleicht bin ich ja glücklich, denn ich bin gesund, habe keine materiellen Sorgen, kann die Welt wie sie ist in ihren Facetten geniessen. Ich liebe die schönen Dinge. Dennoch kommt mir mein Leben vor, wie ein Drama. Denn eines fehlt...die Liebe meines Lebens. Sie ist mir vor vielen Jahren einmal begegnet. Mit aller Macht und Wucht. Unerwartet und aus heiterem Himmel. Wir hatten viele Jahre Kontakt danach und daher wissen wir, dass es nicht einfach so eine Laune war, nicht für kurze Dauer, nicht einfach so aus einer besonderen Situation oder Not heraus entstanden. Diese Liebe funktionierte nicht nur in ihrem eigenen Biotop. Aber die Zeit war nicht reif. Das, was jetzt ist in meiner Ehe auf Sparflamme, war in den Ansätzen sicher bereits erkennbar. Dass es einmal so werden würde wie es jetzt ist war in seiner vollen Wucht aber doch nicht abzusehen. Vielleicht fehlte uns damals der Mut, als wir uns begegneten und Lieben lernten. Ganz sicher waren wir zu verantwortungsvoll. Wir hätten Familien zerschlagen. Hätten vieles zerstört. Und wir hatten wohl auch Angst, dass auch wir danach nicht mehr Dieselben sein würden, nicht unbeschadet bleiben würden. Ein gemeinsames Glück auf den Trümmern kaputter Familien mit Kindern? Das wollten wir nicht, das konnten wir nicht, daran glaubten wir nicht. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wären wir ein Paar geworden. Die Liebe unseres Lebens, auf Gegenseitigkeit. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Wenn mir die Liebe nochmal begegnet im Leben, würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Diesmal nicht, nicht noch einmal. Aber ich glaube nicht, dass es noch einmal passieren könnte, dass mir die Liebe einfach noch einmal so begegnet. Wo sollte das denn auch passieren, wie und wann, jetzt, mit Mitte 50? Es waren die stärksten Gefühle, die ich jemals hatte. Ich wusste ja gar nicht dass es sowas gibt! Ich hatte das noch nie zuvor erlebt und gefühlt... und nie mehr danach. Es war wunderbar und schrecklich zugleich. Wunderbar, weil es einfach das Wunderbarste ist so zu lieben und geliebt zu werden. Es war eine reife Liebe, intelligent und verantwortungsvoll. Aber auch sexy und intim, wie man es sich nur erträumen kann. Schrecklich, weil ich es wieder haben will, weil nach dem Verlust dieses unendliche Vakuum, dieses Loch in mir, diese brennende Sehnsucht danach geblieben ist. Das wollte ich einfach mal so hier erzählen, das Drama meines Lebens. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja darin wieder. Überlegt Euch gut, falls Euch die Liebe Eures Lebens begegnet, ob Ihr sie ziehen lasst. Das Leben ist es wert, auf diese Liebe zu warten.
 

Ich weiss genau wie du fühlst ... die Liebe meines Lebens begegnete mir 1997 rum ... 1999 kamen wir zusammen aber ich habe ihn verlassen ... die Zeit war nicht reif .. aber ich vergaß ihn nie... 2018 begegneten wir uns erneut und ich war nicht bereit weil ich altes zu verarbeiten hatte. 2019 ist mir bewusst geworden dass er es ist ... die Beziehung zu ihm ist anders, sie wsr besonders .. ich konnte ganz ich sein und ich fühlte mich wie eins .. dass ich ihn gehen ließ musste so kommen um 2020 zu erfahren dass er meine einzige große Liebe ist ! Ob wir erneut zueinander finden steht noch aus aber wenn ich ihn erneut an meiner Seite haben darf dann halte ich ihn fest und lass ihn nicht mehr los !! 

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20. April um 7:47
In Antwort auf nurmalso

Mein Lieber, nicht schlimm, aber Du hast es nicht verstanden. Meine Ehe ist nicht anders als sehr, sehr viele andere Ehen und Beziehungen, die ich kenne und "die man so kennt". Aber etwas fehlt...und das kann man nicht erzwingen, das kann man nicht "schmieden" um mal bei Deinem Beispiel von wegen "seines eigenen Glückes Schmied" zu bleiben. Diese Glück widerfährt Dir...oder eben nicht.

so gehts wohl vielen. die meisten haben wahrscheinlich nicht mal die liebe ihres lebens treffen dürfen. der kreis an menschen die wir kennen lernen ist recht beschränkt.
 

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20. April um 7:50
In Antwort auf jey7978

Ich weiss genau wie du fühlst ... die Liebe meines Lebens begegnete mir 1997 rum ... 1999 kamen wir zusammen aber ich habe ihn verlassen ... die Zeit war nicht reif .. aber ich vergaß ihn nie... 2018 begegneten wir uns erneut und ich war nicht bereit weil ich altes zu verarbeiten hatte. 2019 ist mir bewusst geworden dass er es ist ... die Beziehung zu ihm ist anders, sie wsr besonders .. ich konnte ganz ich sein und ich fühlte mich wie eins .. dass ich ihn gehen ließ musste so kommen um 2020 zu erfahren dass er meine einzige große Liebe ist ! Ob wir erneut zueinander finden steht noch aus aber wenn ich ihn erneut an meiner Seite haben darf dann halte ich ihn fest und lass ihn nicht mehr los !! 

du brauchst über 20 jahre um festzustellen wer zu dir passt? mein gott, bis dahin bist ja ne omi.  jagt man nicht nur seiner eigenen fantasie hinterher? die person kennt man doch so gut wie gar nicht, wenn man sich nur alle 20 jahre lang trifft. und wenns schon 2-3 mal nicht klappt, dann solls wohl auch nicht sein.
 

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20. April um 18:34
In Antwort auf antitoxin1

du brauchst über 20 jahre um festzustellen wer zu dir passt? mein gott, bis dahin bist ja ne omi.  jagt man nicht nur seiner eigenen fantasie hinterher? die person kennt man doch so gut wie gar nicht, wenn man sich nur alle 20 jahre lang trifft. und wenns schon 2-3 mal nicht klappt, dann solls wohl auch nicht sein.
 

es hat beim zweiten mal nicht geklappt weil ich über den Tod meines ex Freundes nicht hinweg war und mich ein schlechtes Gewissen plagte. ich traf "ihn" 4 Monate nach dem Verlust. Leider zum falschen Zeitpunkt 

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20. April um 20:46
In Antwort auf nurmalso

Es gibt keinen Anspruch auf Glück. Glück, was ist das schon? Vielleicht bin ich ja glücklich, denn ich bin gesund, habe keine materiellen Sorgen, kann die Welt wie sie ist in ihren Facetten geniessen. Ich liebe die schönen Dinge. Dennoch kommt mir mein Leben vor, wie ein Drama. Denn eines fehlt...die Liebe meines Lebens. Sie ist mir vor vielen Jahren einmal begegnet. Mit aller Macht und Wucht. Unerwartet und aus heiterem Himmel. Wir hatten viele Jahre Kontakt danach und daher wissen wir, dass es nicht einfach so eine Laune war, nicht für kurze Dauer, nicht einfach so aus einer besonderen Situation oder Not heraus entstanden. Diese Liebe funktionierte nicht nur in ihrem eigenen Biotop. Aber die Zeit war nicht reif. Das, was jetzt ist in meiner Ehe auf Sparflamme, war in den Ansätzen sicher bereits erkennbar. Dass es einmal so werden würde wie es jetzt ist war in seiner vollen Wucht aber doch nicht abzusehen. Vielleicht fehlte uns damals der Mut, als wir uns begegneten und Lieben lernten. Ganz sicher waren wir zu verantwortungsvoll. Wir hätten Familien zerschlagen. Hätten vieles zerstört. Und wir hatten wohl auch Angst, dass auch wir danach nicht mehr Dieselben sein würden, nicht unbeschadet bleiben würden. Ein gemeinsames Glück auf den Trümmern kaputter Familien mit Kindern? Das wollten wir nicht, das konnten wir nicht, daran glaubten wir nicht. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wären wir ein Paar geworden. Die Liebe unseres Lebens, auf Gegenseitigkeit. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Wenn mir die Liebe nochmal begegnet im Leben, würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Diesmal nicht, nicht noch einmal. Aber ich glaube nicht, dass es noch einmal passieren könnte, dass mir die Liebe einfach noch einmal so begegnet. Wo sollte das denn auch passieren, wie und wann, jetzt, mit Mitte 50? Es waren die stärksten Gefühle, die ich jemals hatte. Ich wusste ja gar nicht dass es sowas gibt! Ich hatte das noch nie zuvor erlebt und gefühlt... und nie mehr danach. Es war wunderbar und schrecklich zugleich. Wunderbar, weil es einfach das Wunderbarste ist so zu lieben und geliebt zu werden. Es war eine reife Liebe, intelligent und verantwortungsvoll. Aber auch sexy und intim, wie man es sich nur erträumen kann. Schrecklich, weil ich es wieder haben will, weil nach dem Verlust dieses unendliche Vakuum, dieses Loch in mir, diese brennende Sehnsucht danach geblieben ist. Das wollte ich einfach mal so hier erzählen, das Drama meines Lebens. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja darin wieder. Überlegt Euch gut, falls Euch die Liebe Eures Lebens begegnet, ob Ihr sie ziehen lasst. Das Leben ist es wert, auf diese Liebe zu warten.
 

Ich finde, dass du diese vergangene unerfüllte Liebe viel zu sehr idealisierst und auf ein Podest hebst, wo sie nicht hingehört. Wenn ihr wirklich damals zusammgekommen wärt, wer weiß, wo das geendet hättet: vielleicht wärt ihr mittlerweile längst wieder geschieden, weil der Traum nunmal immer viel schöner ist als die Realität.

Für mich wirkt das so, als würdest du in einer Phantasiewelt leben und dort nicht mehr herausfinden. Du scheinst dich in deiner Phantasiewelt auch wohler zu fühlen als in deinem richtigen Leben und das ist der Punkt, an dem du meiner Meinung nach auch ansetzen solltest: mach dein richtiges Leben so lebenswert, dass du diese Phantasiewelt nicht mehr benötigst.

Wer hindert dich denn daran außer du selbst? Wer zwingt dich, in einer unglücklichen Ehe zu verbleiben? Du hast eine sehr romantisierte Vorstellung von einer Liebesbeziehung und was du schreibst, liest sich ein wenig wie in Kitschroman. 

Es wäre gut, wenn du langsam mal wieder in der Realität ankommst und dich von deinen Kitschromanphantasien verabschiedest. Diese sind nämlich genau das - Phantasien, die der Realität niemals standhalten.

Möglicherweise ist es gut, wenn du dir dazu professionelle Hilfe suchst, denn irgendwie wirkst du in deiner Phantasiewelt schon so verstrickt, dass du nicht mehr alleine da rauskommst.

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20. April um 20:47
In Antwort auf nurmalso

Mein Lieber, nicht schlimm, aber Du hast es nicht verstanden. Meine Ehe ist nicht anders als sehr, sehr viele andere Ehen und Beziehungen, die ich kenne und "die man so kennt". Aber etwas fehlt...und das kann man nicht erzwingen, das kann man nicht "schmieden" um mal bei Deinem Beispiel von wegen "seines eigenen Glückes Schmied" zu bleiben. Diese Glück widerfährt Dir...oder eben nicht.

Das ist eben nicht richtig, denn für das eigene Glück ist man in erster Linie selbst verantwortlich und weder das Schicksal, noch eine andere Person.

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20. April um 21:06
In Antwort auf nurmalso

Es gibt keinen Anspruch auf Glück. Glück, was ist das schon? Vielleicht bin ich ja glücklich, denn ich bin gesund, habe keine materiellen Sorgen, kann die Welt wie sie ist in ihren Facetten geniessen. Ich liebe die schönen Dinge. Dennoch kommt mir mein Leben vor, wie ein Drama. Denn eines fehlt...die Liebe meines Lebens. Sie ist mir vor vielen Jahren einmal begegnet. Mit aller Macht und Wucht. Unerwartet und aus heiterem Himmel. Wir hatten viele Jahre Kontakt danach und daher wissen wir, dass es nicht einfach so eine Laune war, nicht für kurze Dauer, nicht einfach so aus einer besonderen Situation oder Not heraus entstanden. Diese Liebe funktionierte nicht nur in ihrem eigenen Biotop. Aber die Zeit war nicht reif. Das, was jetzt ist in meiner Ehe auf Sparflamme, war in den Ansätzen sicher bereits erkennbar. Dass es einmal so werden würde wie es jetzt ist war in seiner vollen Wucht aber doch nicht abzusehen. Vielleicht fehlte uns damals der Mut, als wir uns begegneten und Lieben lernten. Ganz sicher waren wir zu verantwortungsvoll. Wir hätten Familien zerschlagen. Hätten vieles zerstört. Und wir hatten wohl auch Angst, dass auch wir danach nicht mehr Dieselben sein würden, nicht unbeschadet bleiben würden. Ein gemeinsames Glück auf den Trümmern kaputter Familien mit Kindern? Das wollten wir nicht, das konnten wir nicht, daran glaubten wir nicht. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wären wir ein Paar geworden. Die Liebe unseres Lebens, auf Gegenseitigkeit. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Wenn mir die Liebe nochmal begegnet im Leben, würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Diesmal nicht, nicht noch einmal. Aber ich glaube nicht, dass es noch einmal passieren könnte, dass mir die Liebe einfach noch einmal so begegnet. Wo sollte das denn auch passieren, wie und wann, jetzt, mit Mitte 50? Es waren die stärksten Gefühle, die ich jemals hatte. Ich wusste ja gar nicht dass es sowas gibt! Ich hatte das noch nie zuvor erlebt und gefühlt... und nie mehr danach. Es war wunderbar und schrecklich zugleich. Wunderbar, weil es einfach das Wunderbarste ist so zu lieben und geliebt zu werden. Es war eine reife Liebe, intelligent und verantwortungsvoll. Aber auch sexy und intim, wie man es sich nur erträumen kann. Schrecklich, weil ich es wieder haben will, weil nach dem Verlust dieses unendliche Vakuum, dieses Loch in mir, diese brennende Sehnsucht danach geblieben ist. Das wollte ich einfach mal so hier erzählen, das Drama meines Lebens. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja darin wieder. Überlegt Euch gut, falls Euch die Liebe Eures Lebens begegnet, ob Ihr sie ziehen lasst. Das Leben ist es wert, auf diese Liebe zu warten.
 

Auf der anderen Seite ist das Gras eben immer grüner. Es gab ja offenbar Gründe für dich, dich dagegen zu entscheiden. Du hast sie damals offenbar für wichtig(er) gehalten. Wer weiß ob du -damals anders entschieden- dich heute nicht nach genau dem sehnen würdest?

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20. April um 21:40
In Antwort auf nurmalso

Es gibt keinen Anspruch auf Glück. Glück, was ist das schon? Vielleicht bin ich ja glücklich, denn ich bin gesund, habe keine materiellen Sorgen, kann die Welt wie sie ist in ihren Facetten geniessen. Ich liebe die schönen Dinge. Dennoch kommt mir mein Leben vor, wie ein Drama. Denn eines fehlt...die Liebe meines Lebens. Sie ist mir vor vielen Jahren einmal begegnet. Mit aller Macht und Wucht. Unerwartet und aus heiterem Himmel. Wir hatten viele Jahre Kontakt danach und daher wissen wir, dass es nicht einfach so eine Laune war, nicht für kurze Dauer, nicht einfach so aus einer besonderen Situation oder Not heraus entstanden. Diese Liebe funktionierte nicht nur in ihrem eigenen Biotop. Aber die Zeit war nicht reif. Das, was jetzt ist in meiner Ehe auf Sparflamme, war in den Ansätzen sicher bereits erkennbar. Dass es einmal so werden würde wie es jetzt ist war in seiner vollen Wucht aber doch nicht abzusehen. Vielleicht fehlte uns damals der Mut, als wir uns begegneten und Lieben lernten. Ganz sicher waren wir zu verantwortungsvoll. Wir hätten Familien zerschlagen. Hätten vieles zerstört. Und wir hatten wohl auch Angst, dass auch wir danach nicht mehr Dieselben sein würden, nicht unbeschadet bleiben würden. Ein gemeinsames Glück auf den Trümmern kaputter Familien mit Kindern? Das wollten wir nicht, das konnten wir nicht, daran glaubten wir nicht. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wären wir ein Paar geworden. Die Liebe unseres Lebens, auf Gegenseitigkeit. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Wenn mir die Liebe nochmal begegnet im Leben, würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Diesmal nicht, nicht noch einmal. Aber ich glaube nicht, dass es noch einmal passieren könnte, dass mir die Liebe einfach noch einmal so begegnet. Wo sollte das denn auch passieren, wie und wann, jetzt, mit Mitte 50? Es waren die stärksten Gefühle, die ich jemals hatte. Ich wusste ja gar nicht dass es sowas gibt! Ich hatte das noch nie zuvor erlebt und gefühlt... und nie mehr danach. Es war wunderbar und schrecklich zugleich. Wunderbar, weil es einfach das Wunderbarste ist so zu lieben und geliebt zu werden. Es war eine reife Liebe, intelligent und verantwortungsvoll. Aber auch sexy und intim, wie man es sich nur erträumen kann. Schrecklich, weil ich es wieder haben will, weil nach dem Verlust dieses unendliche Vakuum, dieses Loch in mir, diese brennende Sehnsucht danach geblieben ist. Das wollte ich einfach mal so hier erzählen, das Drama meines Lebens. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja darin wieder. Überlegt Euch gut, falls Euch die Liebe Eures Lebens begegnet, ob Ihr sie ziehen lasst. Das Leben ist es wert, auf diese Liebe zu warten.
 

Ja, man lässt zu vieles einfach so ziehen, im Glauben es kommt schon wieder oder man bekommt viele Gelegenheiten. Man merkt es, wenn es eine ganz besondere ist.

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21. Mai um 17:28
In Antwort auf nurmalso

Es gibt keinen Anspruch auf Glück. Glück, was ist das schon? Vielleicht bin ich ja glücklich, denn ich bin gesund, habe keine materiellen Sorgen, kann die Welt wie sie ist in ihren Facetten geniessen. Ich liebe die schönen Dinge. Dennoch kommt mir mein Leben vor, wie ein Drama. Denn eines fehlt...die Liebe meines Lebens. Sie ist mir vor vielen Jahren einmal begegnet. Mit aller Macht und Wucht. Unerwartet und aus heiterem Himmel. Wir hatten viele Jahre Kontakt danach und daher wissen wir, dass es nicht einfach so eine Laune war, nicht für kurze Dauer, nicht einfach so aus einer besonderen Situation oder Not heraus entstanden. Diese Liebe funktionierte nicht nur in ihrem eigenen Biotop. Aber die Zeit war nicht reif. Das, was jetzt ist in meiner Ehe auf Sparflamme, war in den Ansätzen sicher bereits erkennbar. Dass es einmal so werden würde wie es jetzt ist war in seiner vollen Wucht aber doch nicht abzusehen. Vielleicht fehlte uns damals der Mut, als wir uns begegneten und Lieben lernten. Ganz sicher waren wir zu verantwortungsvoll. Wir hätten Familien zerschlagen. Hätten vieles zerstört. Und wir hatten wohl auch Angst, dass auch wir danach nicht mehr Dieselben sein würden, nicht unbeschadet bleiben würden. Ein gemeinsames Glück auf den Trümmern kaputter Familien mit Kindern? Das wollten wir nicht, das konnten wir nicht, daran glaubten wir nicht. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wären wir ein Paar geworden. Die Liebe unseres Lebens, auf Gegenseitigkeit. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Wenn mir die Liebe nochmal begegnet im Leben, würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Diesmal nicht, nicht noch einmal. Aber ich glaube nicht, dass es noch einmal passieren könnte, dass mir die Liebe einfach noch einmal so begegnet. Wo sollte das denn auch passieren, wie und wann, jetzt, mit Mitte 50? Es waren die stärksten Gefühle, die ich jemals hatte. Ich wusste ja gar nicht dass es sowas gibt! Ich hatte das noch nie zuvor erlebt und gefühlt... und nie mehr danach. Es war wunderbar und schrecklich zugleich. Wunderbar, weil es einfach das Wunderbarste ist so zu lieben und geliebt zu werden. Es war eine reife Liebe, intelligent und verantwortungsvoll. Aber auch sexy und intim, wie man es sich nur erträumen kann. Schrecklich, weil ich es wieder haben will, weil nach dem Verlust dieses unendliche Vakuum, dieses Loch in mir, diese brennende Sehnsucht danach geblieben ist. Das wollte ich einfach mal so hier erzählen, das Drama meines Lebens. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja darin wieder. Überlegt Euch gut, falls Euch die Liebe Eures Lebens begegnet, ob Ihr sie ziehen lasst. Das Leben ist es wert, auf diese Liebe zu warten.
 

Das ist eine traurige Geschichte und was genau wolltest du uns damit und im Detail sagen?

Du siehst mich verwirrt...

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