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Die Liebe meines Lebens fängt an, sich zu distanzieren

12. April 2011 um 0:39

Hallo ihr lieben Leute,

ich brauche dringend mal Rat.

Es geht um Folgendes. Ich bin seit sechs Monaten offiziell mit meinem Freund zusammen. Kennen tun wir uns seit drei Jahren und seitdem sind wir auch sehr enge Freunde bzw. waren wir schon seit langem mehr als nur Freunde.

Er hatte ein traumatisches Erlebnis und war deshalb auch schon in der Reha und wurde therapeutisch betraut. Seine von ihm schwangere Ex-Freundin hat sich das Leben genommen. Das ist schon fünf Jahre her.

Als ich ihn kennenlernte, war er am Boden.
Und wir schrieben einfach ... hatten Mailkontakt.
Es war unglaublich. Nach einiger Zeit schien es, als hätten wir keine Geheimnisse vor einander. Wir gingen wohl beide nie davon aus, dass man sich treffen würde. Darum ging es auch in dem Moment nicht.
Und nach einer Weile schrieben wir jeden Abend. Nichts war unangenehm, wir schrieben über unsere Ängste, Probleme, sexuelle Fantasien, es wirkt nun im Nachhinein so irreal.

Eines Tages, nach vielleicht einem Jahr Mailkontakt, haben wir uns tatsächlich getroffen. Und aus den Treffen wurden regelmäßige Treffen. Er konnte mir alles anvertrauen und ich enttäuschte ihn nicht. Ich hielt ihn an der Hand fest, half ihm bei der Jobsuche und im privaten Leben. Ich half ihm den Kontakt zu seinen Eltern und Geschwistern langsam wieder aufzubauen. Ich half ihm dabei, sich zu öffnen und über seine Exfreundin hinwegzukommen. An den Todestagen der Ex hielt ich seine Hand und er weinte sich an meiner Schulter aus.

Wir waren irgendwann unsterblich ineinander verliebt. Und eines Abends teilte ich ihm das mit,d ass ich ihn liebe wie noch nie jemanden zuvor. So sehr, dass es schon weh getan hat. Er weinte mit mir mit und wir entschlossen ein Paar zu sein.

Alles war schön bis er nun jetzt umgezogen ist und mehr Veranwortung auf der Arbeit bekommen hat.

Er hat heute nun Freunde und ein sehr anderes Leben als davor. Und ich habe mich immer für ihn gefreut.

Doch er distanziert sich immer mehr von mir. Mittlerweile sehen wir uns nur noch einmal die Woche.

Und wenn ich ihm mitteile, dass es mir nicht gefällt, sagt er nur "ich liebe dich".

Ich habe manchmal sogar das Gefühl, dass er Schluss machen will und es sich vl nicht traut oder sich unsicher ist. Vl hat er auch Schuldgefühle.

Nur will ich diese Beziehung nicht aufgeben. Das, was wir beide haben, ist etwas ganz ganz Besonderes, es war alles so rein.

Doch er distanziert sich immer mehr. Mittlerweile kann ich kaum noch ansprechen auf Dinge, denn er fasst alles mögliche als Vorwürfe auf und eins kommt nach dem anderen und plötzlich streiten wir.

Ich weiß nicht, was passiert ist . Wie kann eine so besonders großartige Liebe nun plötzlich Schritt für Schritt in die Brüche gehen?

Ich habe vieles für ihn aufgeopfert. Aber ich mach ihm da keien Vorwürfe. Ich war immer für ihn da in jeglicher Hinsicht,als es ihm schlecht ging und ich habe ihm dabei geholfen, wieder ein normales Leben zu führen. Ich habe mich auch nie beschwert, dass er oft keine Lust auf Sex hat. Denn das war in Ordnung. Er hat diese Lustlosigkeit immer gehabt. Doch nun weiß ich nicht, wieso er mir teils die kalte Shculter zeigt und dann plötzlich sich in einer langen Mail entschuldigt und dann plötzlich alles als Vorwürfe auffasst und sich wieder entschudligt.

Und nun hat er mir gedroht, dass wir uns nicht mehr sehen sollten, weil er überfordert ist. Nur weiß ich nicht,wieso ich ihn plötzlich überfordere. Mein Verstand sagt mir: Lass das mit dir nicht machen! Aber es geht nicht. Ich will ihn nciht verlieren und gebe momentan immer klein bei. Wenn er sagt "Du machst mri Vorwürfe" endschuldige ich mich, ...

Nur weiß ich nicht weiter. Er führt nun sein normales Leben und distanziert sich von mri immer mehr und dann irgendwann kommt ein "ich liebe dich" udn entshculdigungen und wir haben dann auch mal einen schönen Tag, danach fängts wieder von vorne an und er tut mit nun wieder weh.

Kann mir jemand seine Sicht mitteilen?

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12. April 2011 um 1:19

Du
warst für ihn da, als er ganz unten war und hast ihn im Grunde genommen "aufgefangen". Ihr habt beide tiefe Gefühle füreinander entwickelt, er hat durch dich wieder Vertrauen entwickelt und neuen Lebensmut bekommen.

Nun hat er einen neuen Lebensabschnitt begonnen und du hast das Gefühl, du gehörst nicht mehr dazu. Ich kann jetzt nur vermuten, daß es verschiedene Gründe haben könnte.
Könnte es sein, daß du ihn vielleicht zu sehr bemutterst und er eher das Gefühl hat, daß du seine Mutter und nicht seine Partnerin bist? Oder könnte es sein, daß er damals die Gefühle Liebe und Dankbarkeit verwechselt hat und jetzt nicht weiß, wie er dieses Dilemma löst, ohne dir wehzutun?

Du hast geschrieben, du hast ihm geholfen, den Kontakt zu seiner Familie wieder aufzubauen und ihn über den Tod seiner Exfreundin hinwegzukommen. Fühlt er sich für ihren Tod verantwortlich? Und wie es zu diesem Bruch innerhalb seiner Familie gekommen? Hat er Drogenprobleme oder die falschen Freunde gehabt?

Könnte es sein, daß du ihn auch (wenn auch unbewußt) etwas damit erpreßt, daß du für ihn so viel aufgegeben hast?

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12. April 2011 um 1:45
In Antwort auf asya_12525814

Du
warst für ihn da, als er ganz unten war und hast ihn im Grunde genommen "aufgefangen". Ihr habt beide tiefe Gefühle füreinander entwickelt, er hat durch dich wieder Vertrauen entwickelt und neuen Lebensmut bekommen.

Nun hat er einen neuen Lebensabschnitt begonnen und du hast das Gefühl, du gehörst nicht mehr dazu. Ich kann jetzt nur vermuten, daß es verschiedene Gründe haben könnte.
Könnte es sein, daß du ihn vielleicht zu sehr bemutterst und er eher das Gefühl hat, daß du seine Mutter und nicht seine Partnerin bist? Oder könnte es sein, daß er damals die Gefühle Liebe und Dankbarkeit verwechselt hat und jetzt nicht weiß, wie er dieses Dilemma löst, ohne dir wehzutun?

Du hast geschrieben, du hast ihm geholfen, den Kontakt zu seiner Familie wieder aufzubauen und ihn über den Tod seiner Exfreundin hinwegzukommen. Fühlt er sich für ihren Tod verantwortlich? Und wie es zu diesem Bruch innerhalb seiner Familie gekommen? Hat er Drogenprobleme oder die falschen Freunde gehabt?

Könnte es sein, daß du ihn auch (wenn auch unbewußt) etwas damit erpreßt, daß du für ihn so viel aufgegeben hast?

Ja
, als ich ihn traf war er ganz unten. Und wir haben tiefe Gefühle füreinander entwickelt.

Ich erwähne diese Dinge ihm gegenüber nicht. Aber das brauche ich nicht. Er und ich wissen, was wir hatten/haben.

Ich befürchte sogar, dass du Recht hast, dass ich ihn vl sogar zu sehr bemuttert habe.

Ich bereue es nicht, so viel Zeit in ihn gesteckt zu haben. Ich finde es schön, wie es ihm heute nun besser geht.

Er war nicht für den Tot seiner damaligen verantwortlich, da bin ich mir ganz sicher. Und beide waren damals sehr jung.

Drogenabhängig war er nicht. Er hat aber zu der Zeit, als dies passierte, angefangen zu trinken. Nach seiner Ausbildung wurde er übernommen, aber dann auch bald darauf gekündigt.

Er hatte sich geweigert, Kontakt zu Mitmenschen zu haben. Kennengelernt habe ich ihm in einem Chat. Wir fingen an zu schreiben. Ich hatte anfangs den Verdacht, dass es sich hierbei um einen "Fake" handelt ... Denn er wollte sich nicht treffen bzw zeigen ... aber seine Gedichte .... die haben mich fasziniert und wir konnten nach und nach über wirklich alles reden, ohne scham ... und ich lernte ihn so kennen und war jeden abend für ihn da ... er weinte sich jeden abend "anonym" aus und ich hielt virteull seine hand. Als wir uns kennenlernten, hielt ich auch in der realen Welt seine Hand.

Ich bin selber noch jung. Bin 25 Jahre alt und er ist meine erste große Liebe und ich denke, die Liebe meines Lebens. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals wieder jemanden so sehr lieben kann.

Nun redet er gar nicht mehr von seiner Vergangenheit, ist geheilt und lacht ... Und wir haben viel zusammen gelacht.

Doch nach und nach distanziert er sich und wenn ich ihm mitteile,dass ich ihn vermisse, versucht er sich rauszureden.

Und dann kommt irgendwann eine Entshculdigungsmail und wie sehr er mich liebt und wir haben wirklich dann auch mal einen schönen abend ... und dann wars das wieder. Er ist nicht da, wir sehn uns selten, er hat ja sooo viel zu tun ...

Ich merke nach und nach, dass er mich nicht loslassen möchte und widerum loslassen möchte. Vl weiß er selber nicht, was er will.

Aber jetzt tut es einfach nur weh. Diese Situation tut mir weh. Ich selbst mag nciht loslassen, aber die Vernunft sagt irgendwo: Du hast alles getan, du hast so oft versucht, alles gut zu machen ...

Nur, wenn ich loslasse ... was passiert dann? Ich hätte die große Liebe meines Lebens verloren. Bevor ich ihn kannte, hätte ich nie gedacht, dass es solche Gefühle geben kann.

Und, wie komme ich an ihn ran? Ohne ihn zu verletzen? Ich kann nicht verstehen, dass diese distanz entstanden ist..

Du hast mich allerdings wirklich sehr ins Grübeln gebracht. Und dafür danke ich dir.

Gefühle Dankbarkeit und Liebe. ... So bin ichs nciht angegangenobwohl ich mir tagelang den Kopf zerbrochen hat.
Dass er unendlich dankbar ist, weiß ich. Und ich weiß, dass er mich mal liebte. Vl tut er es noch. Nur zeigt er das nciht mehr

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12. April 2011 um 1:51
In Antwort auf gale_12181403

Ja
, als ich ihn traf war er ganz unten. Und wir haben tiefe Gefühle füreinander entwickelt.

Ich erwähne diese Dinge ihm gegenüber nicht. Aber das brauche ich nicht. Er und ich wissen, was wir hatten/haben.

Ich befürchte sogar, dass du Recht hast, dass ich ihn vl sogar zu sehr bemuttert habe.

Ich bereue es nicht, so viel Zeit in ihn gesteckt zu haben. Ich finde es schön, wie es ihm heute nun besser geht.

Er war nicht für den Tot seiner damaligen verantwortlich, da bin ich mir ganz sicher. Und beide waren damals sehr jung.

Drogenabhängig war er nicht. Er hat aber zu der Zeit, als dies passierte, angefangen zu trinken. Nach seiner Ausbildung wurde er übernommen, aber dann auch bald darauf gekündigt.

Er hatte sich geweigert, Kontakt zu Mitmenschen zu haben. Kennengelernt habe ich ihm in einem Chat. Wir fingen an zu schreiben. Ich hatte anfangs den Verdacht, dass es sich hierbei um einen "Fake" handelt ... Denn er wollte sich nicht treffen bzw zeigen ... aber seine Gedichte .... die haben mich fasziniert und wir konnten nach und nach über wirklich alles reden, ohne scham ... und ich lernte ihn so kennen und war jeden abend für ihn da ... er weinte sich jeden abend "anonym" aus und ich hielt virteull seine hand. Als wir uns kennenlernten, hielt ich auch in der realen Welt seine Hand.

Ich bin selber noch jung. Bin 25 Jahre alt und er ist meine erste große Liebe und ich denke, die Liebe meines Lebens. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals wieder jemanden so sehr lieben kann.

Nun redet er gar nicht mehr von seiner Vergangenheit, ist geheilt und lacht ... Und wir haben viel zusammen gelacht.

Doch nach und nach distanziert er sich und wenn ich ihm mitteile,dass ich ihn vermisse, versucht er sich rauszureden.

Und dann kommt irgendwann eine Entshculdigungsmail und wie sehr er mich liebt und wir haben wirklich dann auch mal einen schönen abend ... und dann wars das wieder. Er ist nicht da, wir sehn uns selten, er hat ja sooo viel zu tun ...

Ich merke nach und nach, dass er mich nicht loslassen möchte und widerum loslassen möchte. Vl weiß er selber nicht, was er will.

Aber jetzt tut es einfach nur weh. Diese Situation tut mir weh. Ich selbst mag nciht loslassen, aber die Vernunft sagt irgendwo: Du hast alles getan, du hast so oft versucht, alles gut zu machen ...

Nur, wenn ich loslasse ... was passiert dann? Ich hätte die große Liebe meines Lebens verloren. Bevor ich ihn kannte, hätte ich nie gedacht, dass es solche Gefühle geben kann.

Und, wie komme ich an ihn ran? Ohne ihn zu verletzen? Ich kann nicht verstehen, dass diese distanz entstanden ist..

Du hast mich allerdings wirklich sehr ins Grübeln gebracht. Und dafür danke ich dir.

Gefühle Dankbarkeit und Liebe. ... So bin ichs nciht angegangenobwohl ich mir tagelang den Kopf zerbrochen hat.
Dass er unendlich dankbar ist, weiß ich. Und ich weiß, dass er mich mal liebte. Vl tut er es noch. Nur zeigt er das nciht mehr

Du
hast ihm klargemacht, was dich momentan an ihm stört und er hat bislang nichts geändert. Was kannst du jetzt machen? Es sofort beenden, obwohl es dir wehtun würde und genau das Gegenteil ist, von dem ist, was du eigentlich willst.

Was machst du momentan ansonsten mit deiner Zeit? Wartest du darauf, daß er sich meldet und dich darüber informiert, wann er Zeit hat? Ich glaube nämlich, daß du dich selber etwas zuviel "aufgegeben" und viel zu sehr auf ihn fixiert hast?

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12. April 2011 um 2:01
In Antwort auf asya_12525814

Du
hast ihm klargemacht, was dich momentan an ihm stört und er hat bislang nichts geändert. Was kannst du jetzt machen? Es sofort beenden, obwohl es dir wehtun würde und genau das Gegenteil ist, von dem ist, was du eigentlich willst.

Was machst du momentan ansonsten mit deiner Zeit? Wartest du darauf, daß er sich meldet und dich darüber informiert, wann er Zeit hat? Ich glaube nämlich, daß du dich selber etwas zuviel "aufgegeben" und viel zu sehr auf ihn fixiert hast?

Ich
studiere und mache nun meinen Master. Als ich ihn kennenlernte, war ich mitten im Bachelor.

Schon seit langem nehme ich mir nur noch Zeit für ihn und meiner besten Freundin.

Aber das war auch in Ordnung so. Ich war damit immer sehr glücklich. Ich habe eine loyale Freundin, die mir leider auch zu der Trennung langsam rät.
Und ich habe einen Mann, von dem ich mir immer gewünscht habe, zusammen zu leben, zu heiraten, Kinder zu haben, ein Haus zu kaufen und Haustiere zu haben ... Wir wollten für immer zusammen sein und diese Jahre haben uns sehr zusammen geschweißt. Ich hatte lange Zeit nur drei Dinge: Studium, beste Freundin und die Liebe.

Allein der Gedanke, dass "die Liebe" wegfällt und damit all die Träume ... allein das schmerzt so sehr, dass mir wieder die Tränen kommen. Und sehen werden wir uns wohl am Sonntag erst wieder ... wahrscheinlich wirds dann wieder schön, vl auch nur kurz und dann kommt wieder nix mehr ...

Ein "Ich liebe dich" irgendwann ...

Nur finde ich habe ich Ehrlichkeit verdient. Er sieht, dass es mir schlecht geht ... wieso unternimmt er nichts? Das wir füreinander da sind,w ar das, was uns ausmacht.
Und mein Herz sagt dennoch: Er liebt dich immer noch.

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12. April 2011 um 2:36
In Antwort auf gale_12181403

Ich
studiere und mache nun meinen Master. Als ich ihn kennenlernte, war ich mitten im Bachelor.

Schon seit langem nehme ich mir nur noch Zeit für ihn und meiner besten Freundin.

Aber das war auch in Ordnung so. Ich war damit immer sehr glücklich. Ich habe eine loyale Freundin, die mir leider auch zu der Trennung langsam rät.
Und ich habe einen Mann, von dem ich mir immer gewünscht habe, zusammen zu leben, zu heiraten, Kinder zu haben, ein Haus zu kaufen und Haustiere zu haben ... Wir wollten für immer zusammen sein und diese Jahre haben uns sehr zusammen geschweißt. Ich hatte lange Zeit nur drei Dinge: Studium, beste Freundin und die Liebe.

Allein der Gedanke, dass "die Liebe" wegfällt und damit all die Träume ... allein das schmerzt so sehr, dass mir wieder die Tränen kommen. Und sehen werden wir uns wohl am Sonntag erst wieder ... wahrscheinlich wirds dann wieder schön, vl auch nur kurz und dann kommt wieder nix mehr ...

Ein "Ich liebe dich" irgendwann ...

Nur finde ich habe ich Ehrlichkeit verdient. Er sieht, dass es mir schlecht geht ... wieso unternimmt er nichts? Das wir füreinander da sind,w ar das, was uns ausmacht.
Und mein Herz sagt dennoch: Er liebt dich immer noch.

Das
man sich selber aufgibt, ist leider ein Fehler, den ich auch einmal gemacht habe. So etwas geht immer nach hinten los. Weil man sich dann leider auch nur noch gedanklich mit der Beziehung und den Partner beschäftigt und vieles zu einem Problem macht, was man ansonsten nach kurzer Überlegung einfach abgetan hätte.

Erwarte aber bitte nicht von deinem Partner die gleichen Maßstäbe, die du selber bei dir ansetzt. Er hat anscheinend schon jede Menge Trubel in seinem Leben gehabt, weil er eben genau solche zwischenmenschlichen Beziehungen und Probleme nicht lösen kann, davor wegrennt oder es lieber anderen überläßt.

Und an deiner Stelle würde ich den Termin am Sonntag absagen. Vielleicht gibt ihn das ja mal zu denken!

Es geht dir momentan zu schlecht. Und nach dem Treffen am Sonntag würde es dir nicht besser gehen, es würde nur eine weitere Verzögerung in deinem Leben sein, wo du vergeblich hoffst.

Mach eine Liste mit Dingen, auf die du Lust hast, die du immer schon einmal machen wolltest und nimm diese Dinge Stück für Stück in Angriff. Er weiß, wo er dich findet, wenn es ihm wichtig ist.

Euch würde ein bewußter Abstand vielleicht auch mal gut tun und dir auf jeden Fall, mal etwas über den Tellerrand zu schauen und etwas anderes zu sehen.

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12. April 2011 um 8:50
In Antwort auf gale_12181403

Ich
studiere und mache nun meinen Master. Als ich ihn kennenlernte, war ich mitten im Bachelor.

Schon seit langem nehme ich mir nur noch Zeit für ihn und meiner besten Freundin.

Aber das war auch in Ordnung so. Ich war damit immer sehr glücklich. Ich habe eine loyale Freundin, die mir leider auch zu der Trennung langsam rät.
Und ich habe einen Mann, von dem ich mir immer gewünscht habe, zusammen zu leben, zu heiraten, Kinder zu haben, ein Haus zu kaufen und Haustiere zu haben ... Wir wollten für immer zusammen sein und diese Jahre haben uns sehr zusammen geschweißt. Ich hatte lange Zeit nur drei Dinge: Studium, beste Freundin und die Liebe.

Allein der Gedanke, dass "die Liebe" wegfällt und damit all die Träume ... allein das schmerzt so sehr, dass mir wieder die Tränen kommen. Und sehen werden wir uns wohl am Sonntag erst wieder ... wahrscheinlich wirds dann wieder schön, vl auch nur kurz und dann kommt wieder nix mehr ...

Ein "Ich liebe dich" irgendwann ...

Nur finde ich habe ich Ehrlichkeit verdient. Er sieht, dass es mir schlecht geht ... wieso unternimmt er nichts? Das wir füreinander da sind,w ar das, was uns ausmacht.
Und mein Herz sagt dennoch: Er liebt dich immer noch.

Villeicht sagt Dir Dein Herz
genau das was Du hören möchtest, weil Du mit einer anderen Antwort nicht klar kommst.

Ich befürchte er empfindet für Dich tiefe Dankbarkeit, Freundschaft aber keine Liebe mehr.

Du solltest mehr nach Dir selbst schauen, Du bist nicht seine Mutter. Das bemuttern nimmt ihm letztendlich auch sein Selbstbewusstsein und die Anerkennung die er brauch und von seinem neuen Leben bekommt.

Es ist vorbei und nur eine Frage der Zeit.



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12. April 2011 um 9:36

Ich denke auch,
dass du dich anscheinend zu sehr für ihn aufgegeben hast.
er scheint ja jetzt sehr eingespannt im berufsleben zu sein und er scheint er ja auch glücklich darüber zu sein, dass er wieder mehr zwischenmenschliche kontakte hat. das problem hierbei ist, dass du diese zwischenmenschlichen kontakte anscheinend nicht mehr brauchst.

womöglich ist er momentan auch in einer phase, in der er einfach etwas nachholen will und damit meine ich jetzt keine frauengeschichten. du hast selbst gesagt, dass er früher keine anderen menschen an sich ranlassen wollte.
er hat sich verändert, womöglich ist er jetzt genau der mensch, der er vor diesem traumatischen erlebnis war. und so wie es scheint, scheint er ja jetzt auch endlich mal zufrieden mit sich und seinem leben zu sein.

ich denke nicht, dass er dich nicht mehr liebt. er liebt dich jetzt nur anders, weil er nicht mehr von dir abhängig ist. er braucht dich nicht mehr so sehr wie am anfang und ich glaube das macht dir auch ein bisschen zu schaffen.

du hast dir nun dein leben nach IHM ausgerichtet, während er sich für einen "sozial-offeneren" weg entschieden hat.

entweder du schaffst es nicht mehr in der vergangenheit zu leben und auch den freund zu lieben, wie er jetzt eben ist, oder du wirst weiterhin unglücklich sein. und er wird auf dauer auch unglücklich, wenn es ständig heißt "du hast keine zeit für mich".
ich kann deinen wunsch verstehen, ihn so oft wie nur möglich zu sehen usw., ich kann aber auch ihn verstehen.

wie wäre es wenn du dir selbst wieder ein paar freunde suchst, mit denen du auch mal was machen kannst, wenn dein freund oder deine beste freundin mal keine zeit haben?

ich kenne auch ein paar paare, die eigentlich keinerlei soziale kontakte mehr haben. die scheinen für eine weile auch glücklich damit zu sein. aber bis jetzt war es immer so, dass einer von beiden doch auch wieder andere menschen um sich herum brauchte und nicht mehr nur zeit für den partner hatte. die beziehungen sind dann alle auf kurz oder lang gescheitert.
es kann nunmal nicht jeder in jungen jahren schon ein leben führen, wie man es normalerweise mit 40, haus, hof und kindern führt.

er wird sich dahingehend auch nicht ändern KÖNNEN. du wirst ihn nicht wieder zu dem menschen machen können, der er am anfang eurer beziehung war. entweder du kannst ihn so wie er jetzt ist akzeptieren und lieben oder ihr werdet beide unglücklich.

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12. April 2011 um 15:48
In Antwort auf asya_12525814

Das
man sich selber aufgibt, ist leider ein Fehler, den ich auch einmal gemacht habe. So etwas geht immer nach hinten los. Weil man sich dann leider auch nur noch gedanklich mit der Beziehung und den Partner beschäftigt und vieles zu einem Problem macht, was man ansonsten nach kurzer Überlegung einfach abgetan hätte.

Erwarte aber bitte nicht von deinem Partner die gleichen Maßstäbe, die du selber bei dir ansetzt. Er hat anscheinend schon jede Menge Trubel in seinem Leben gehabt, weil er eben genau solche zwischenmenschlichen Beziehungen und Probleme nicht lösen kann, davor wegrennt oder es lieber anderen überläßt.

Und an deiner Stelle würde ich den Termin am Sonntag absagen. Vielleicht gibt ihn das ja mal zu denken!

Es geht dir momentan zu schlecht. Und nach dem Treffen am Sonntag würde es dir nicht besser gehen, es würde nur eine weitere Verzögerung in deinem Leben sein, wo du vergeblich hoffst.

Mach eine Liste mit Dingen, auf die du Lust hast, die du immer schon einmal machen wolltest und nimm diese Dinge Stück für Stück in Angriff. Er weiß, wo er dich findet, wenn es ihm wichtig ist.

Euch würde ein bewußter Abstand vielleicht auch mal gut tun und dir auf jeden Fall, mal etwas über den Tellerrand zu schauen und etwas anderes zu sehen.

Ich
denke auch, dass er mich weiterhin sehr mag.

Und all die Nachrichten helfen mir sehr, da sie "von außen" stammen.

Ich habe mich entschlossen, ihn vor Sonntag nicht anzurufen und schaue nun nach,ob er sich meldet.

Denn was auch immer wir haben, es ist nicht mehr das, was wir mal hatten. Am liebsten würde ich in der Vergangenheit leben, mit ihm. Doch das geht nicht und ich versuche nun mir alle Ratschläge zu Herzen zu nehmen.

Eigentlich bin ich selber eine "vernünftige" Person. Das, was ich lese, all die Ratschläge, erscheinen mir logisch, aber widerum auch schwer.

Vor allem den Ratschlag, dass ich nciht noch mehr kaputt machen soll, nehme ich mir sehr zu Herzen.

Vielen Dank Leute!

Momentan melde ich mich bei ihm nicht und wir sehen uns am Sonntag (falls er nicht absagt).

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12. April 2011 um 17:57
In Antwort auf gale_12181403

Ich
denke auch, dass er mich weiterhin sehr mag.

Und all die Nachrichten helfen mir sehr, da sie "von außen" stammen.

Ich habe mich entschlossen, ihn vor Sonntag nicht anzurufen und schaue nun nach,ob er sich meldet.

Denn was auch immer wir haben, es ist nicht mehr das, was wir mal hatten. Am liebsten würde ich in der Vergangenheit leben, mit ihm. Doch das geht nicht und ich versuche nun mir alle Ratschläge zu Herzen zu nehmen.

Eigentlich bin ich selber eine "vernünftige" Person. Das, was ich lese, all die Ratschläge, erscheinen mir logisch, aber widerum auch schwer.

Vor allem den Ratschlag, dass ich nciht noch mehr kaputt machen soll, nehme ich mir sehr zu Herzen.

Vielen Dank Leute!

Momentan melde ich mich bei ihm nicht und wir sehen uns am Sonntag (falls er nicht absagt).

An mirimiri19
Ja, das scheint tatsächlich unsereGeschichte zu sein.

Aber einer hat geschrieben, dass er mich vl ausgenutzt hätte. Das war nie der Fall.

Ich versuche grad in Arbeit zu versinken, aber es ist sehr schwer. Nicht mehr oft an ihn zu denken, ist vl das Schwierigste, das ich je getan habe.

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