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Die ersten Streits....

15. September 2004 um 9:45

Guten Morgen!

Ich weiss im Moment irgendwie nicht mehr weiter und hoffe, vielleicht hier etwas Hilfe zu bekommen.
Ich bin mit meinem Freund seit Mai letzten Jahres zusammen und wir hatten bis vor kurzem die perfekte Beziehung. Nur jetzt scheint so langsam dieser Zauber des Verliebtseins verflogen zu sein und das macht mir Angst.... Wir hatten uns noch nie gestritten, doch jetzt plötzlich tuen wir das und auch noch wegen Kleinigkeiten... und ich fürchte, es liegt an mir... Nicht, das ich diese Streiterein provoziere, aber ich bin so empfindlich geworden, da ich im Moment etwas unzufrieden bin (hauptsächlich wegen meinem Job...). Und außerdem habe ich einen großen Fehler, ich bin nämlich absolut nicht kritikfähig, was mein Freund mir auch vorwirft, nur ich weiss absolut nicht, wie ich das abstellen soll..... Es ist so, als ob bei mir dann ein Hebel umgelegt wird und ich nicht anders reagieren kann... Im Nachhinein bin ich dann immer einsichtig und nehme die Kritiken auch an, aber im Moment der Kritik muss ich erstmal alles abstreiten.... das ist so doof, aber das steckt irgendwie in mir drin.
Was kann ich nur tun??

Vielen Dank fürs Lesen.... Andrea.

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15. September 2004 um 10:17

Job versus Beziehung,
das berührt einander,ob man es will oder nicht.
D.h.,Probleme im Job können auch auf die Beziehung Auswirkungen haben.

Was Deine Kritikfähigkeit angeht,an der es Dir fehlt,arbeite einfach konsequent an Dir,dass das anders wird.
Und versuch Dich selbst zu beobachten,in einer Kritiksituation,und es besser zu machen.
Zumindest anders,als bisher.

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15. September 2004 um 10:28

..
Probleme im Job wirken sich immer auf die Partnerschaft aus. Dafür ist sie auch da. Zum drüber reden und zum sich von der Seele reden.

Zur Vermeidung von Streit kann ich nur sagen:
Erst Zuhören (den anderen ausreden lassen), dann Denken, und erst den Mund aufmachen.
Nur das Überdenken und Annehmen von berechtigter konstruktiver Kritik bringt einen Menschen im Leben weiter.
Menschen, die keine konstruktive Kritik vertragen, bekommen über kurz oder lang nur noch das gesagt, was sie hören wollen (auch wenn das Lügen sind)

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15. September 2004 um 11:16

Zwei Tips
Erstens: bei Euren Streits müsst Ihr folgende Regel beachten. Bevor man was sagt, muss man innerlich bis 10 zählen.

Zweitens: wie wäre es schriftlich? Email oder so? Ist zwar natürlich etwas unpersönlich, aber so kann er in Ruhe alles sagen, was er denkt, und Du kannst in Ruhe darüber nachdenken?

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15. September 2004 um 11:21

kritik
hallo andrea,

haben seine kritikpunkte indirekt mit deiner unzufriedenheit im job bzw. direkt mit dem, was du ausstrahlst, zu tun?
manchmal ist man ja besonders dünnhäutig bei problemen, an denen man selbst immens zu knabbern hat. man spürt, das man sie dringend angehen sollte, um sich besser zu fühlen, verdrängt sie aber immer wieder, weil man gar nicht weiß, welcher schritt zuerst zu tun ist ... das kann dann ziemlich schnell aufbrechen und sich entladen, wenn jemand in dieses wespennest piekt. ist es sowas?

du kannst aus der situation heraus gehen, bevor der hebel umgelegt wird, hast du das mal probiert? z.b. das gespräch kurz unterbrechen und nach 10 minuten wieder zusammenkommen.
oder sofort in eigenen worten wiedergeben, was du verstanden hast (aktives zuhören). dann läufst du nicht sofort gefahr, alles gleich abzustreiten.

ich finds auch total schwierig in bestimmten momenten bzw. mit besonderen peronen.
bei mir kommt es auch total darauf an, ob mich jemand auf eine konstruktive weise kritisiert oder einfach nur seinen eigenen frustrations-sch*** bei mir abläd.

natürlich ist man nicht dauernd reflektiert und in der laune (und lage), das, was einen stört, in ich-form zu formulieren. so eine auskotz-kritik ist unterm strich gesehen ja auch eine rückmeldung zum eigenen verhalten ... ich finds aber sehr wichtig, dass es zu keiner abwertung der person kommt, sondern es wirklich nur um diese eine konkrete aktuelle sache geht.
da ist dann auch der partner gefragt.

ich glaube, das ist doch der punkt, dass man kritik schnell als angriff auf die persönlichkeit auffasst ...

dabei ist es doch vielmehr eine form der selbstoffenbarung des gegenübers, du erfährst damit etwas über den anderen. vielleicht ist das ein überdenkbarer ansatz?

liebe grüße

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15. September 2004 um 11:24
In Antwort auf peas

kritik
hallo andrea,

haben seine kritikpunkte indirekt mit deiner unzufriedenheit im job bzw. direkt mit dem, was du ausstrahlst, zu tun?
manchmal ist man ja besonders dünnhäutig bei problemen, an denen man selbst immens zu knabbern hat. man spürt, das man sie dringend angehen sollte, um sich besser zu fühlen, verdrängt sie aber immer wieder, weil man gar nicht weiß, welcher schritt zuerst zu tun ist ... das kann dann ziemlich schnell aufbrechen und sich entladen, wenn jemand in dieses wespennest piekt. ist es sowas?

du kannst aus der situation heraus gehen, bevor der hebel umgelegt wird, hast du das mal probiert? z.b. das gespräch kurz unterbrechen und nach 10 minuten wieder zusammenkommen.
oder sofort in eigenen worten wiedergeben, was du verstanden hast (aktives zuhören). dann läufst du nicht sofort gefahr, alles gleich abzustreiten.

ich finds auch total schwierig in bestimmten momenten bzw. mit besonderen peronen.
bei mir kommt es auch total darauf an, ob mich jemand auf eine konstruktive weise kritisiert oder einfach nur seinen eigenen frustrations-sch*** bei mir abläd.

natürlich ist man nicht dauernd reflektiert und in der laune (und lage), das, was einen stört, in ich-form zu formulieren. so eine auskotz-kritik ist unterm strich gesehen ja auch eine rückmeldung zum eigenen verhalten ... ich finds aber sehr wichtig, dass es zu keiner abwertung der person kommt, sondern es wirklich nur um diese eine konkrete aktuelle sache geht.
da ist dann auch der partner gefragt.

ich glaube, das ist doch der punkt, dass man kritik schnell als angriff auf die persönlichkeit auffasst ...

dabei ist es doch vielmehr eine form der selbstoffenbarung des gegenübers, du erfährst damit etwas über den anderen. vielleicht ist das ein überdenkbarer ansatz?

liebe grüße

Sachlich ja
und auch die nötige Reife ist erforderlich,mit sachlicher Kritik konstruktiv umgehen zu können und diese angewandt reflektiert umsetzen zu können.
LG

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15. September 2004 um 11:42
In Antwort auf BrunhildeP

Sachlich ja
und auch die nötige Reife ist erforderlich,mit sachlicher Kritik konstruktiv umgehen zu können und diese angewandt reflektiert umsetzen zu können.
LG

...
Also, eigentlich sind es immer nur so Kleinigkeiten, um die es dann geht... Er kritisiert nicht mich als Mensch, sondern weist mich auf irgendetwas hin, was so nicht richtig ist und das ist etwas, was ich nicht gut vertragen kann...., denn ich mache keine Fehler!!(Quatsch, natürlich mache ich Fehler, aber in dem Moment bin ich auf diesem Standpunkt und stelle auf stur oder drehe ihm das Wort im Mund rum..) Und genau das ist mein Problem.... ich weiss ja ganz genau, wo mein Problem, mein Schwachpunkt liegt. Ich sehe das 100%tig ein und kann da auch ganz offen drüber schreiben, aber ich weiss auch, dass ich das nächste Mal, wenn ich in eine solche Situation komme, ich wieder so reagiere und total verbohrt sein werde. Außerdem neige ich dann leider auch dazu, leicht aufbrausend zu werden (habe ich wohl von meinem Vater...). Und das ist so schlimm, aber es ist jedes Mal dasselbe... Wobei es bei meinem jetztigen Freund noch nicht oft zu solchen Situationen gekommen ist, aber ich möchte auch nicht, dass es soweit kommt und möchte eben vorher an mir arbeiten, aber wie....
Ich muss noch dazu schreiben, dass meine Unzufriedenheit in meinem Job daran liegt, dass ich mich im Moment etwas unterfordert fühle und genau da liegt wohl der Hund begraben.... Außerdem ist es so, das ich selbstständig bin und hier so niemand ist, der mich kritisieren könnte, da ich mein eigener Chef bin... vieleicht neige ich auch dazu, das ins Privatleben zu übertragen.... aber eigentlich glaube ich das nicht, ich bin Kritik vielleicht einfach nicht gewohnt.

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15. September 2004 um 11:46

Ihr könnt beide etwas tun...
Hi Andrea,

mein Freund ist auch nicht recht kritikfähig. Ich habe allerdings gelernt damit umzugehen. Wenn mich etwas stört, sage ich ihm das und lass' ihn alleine, damit er Nachdneken kann.
Wenn wir uns dann wiedersehen - wir wohnen noch nciht zusammen, daher kann es schon mal 1 - 2 Tage dazwischen liegen - dann sprechen wir noch mal in Ruhe aus. Fetig. Kein Streit mehr, jeder hat Zeit zum Nachdenken über das was der andere sagt!

Da Du ja schon einsiehst, dass Du Dir selber arbeiten musst, ist doch schon mal ein Anfang!

LG
Pluster

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