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Die Drogen oder die Liebe?

14. Februar um 12:09 Letzte Antwort: 14. Februar um 17:11

Hallo,

Ich, (m20) bin vor ca 11 Monaten mit meiner Freundin zusammen kommen. Als wir uns kennengelernt haben, war ich noch ein Dauerkonsument (Cannabis). Ihr ging es schon auf die Nerven, aber als Kiffer war mir das damals egal. Ca. 5 Monate nachdem wir uns kennengelernt haben wurde ich bei einer Polizeikontrolle hops genommen und darf jetzt eine MPU antreten. Habe sofort mit dem Kiffen aufgehört. Die Eltern meiner Freundin waren enttäuscht von mir, obwohl sie wussten, dass ich Dauerkonsument war. Ich habe meiner Freundin und ihren Eltern gesagt das ich nicht mehr konsumieren werde... Vor ca 2 Monaten habe ich wieder angefangen gelegentlich ( alle 2 Wochen) zu konsumieren und habe es jedem verheimlicht, weil ich wusste, dass es nicht gut ausgehen würde, wenn meine Freundin und ihre Eltern davon was mitbekommen würden.

Irgendwann bin ich eingeknickt, weil ich die Lügerei nicht mehr ausgehalten habe und es meiner Freundin erzählt. Sie war natürlich enttäuscht und traurig und hat es auch ihren Eltern erzählt. Ist für mich schwer zu verstehen, da sie ab und zu auch Konsumiert. Zwar nicht wie ich damals aber es kommt schon mal vor und die Eltern wissen nichts davon. Jetzt sind ihre Eltern der Meinung, dass meine Freundin mit mir keine Zukunft hat und ich einer bin der alle verarscht. Kann ich irgendwo verstehen, aber irgendwo möchte ich auch meine Freiheit und habe aus meiner Sicht keine andere Wahl gehabt als zu Lügen. Ich möchte nicht mehr jeden Tag kiffen, weil ich gemerkt habe, dass der tägliche Konsum nicht gut ist aber für einen gelegentlichen Konsum fühle ich mich hingezogen, weil mir das spaß macht ab und zu mit paar Freunden einen zu rauchen und ich finde es ist mein Recht gelegentlich zu konsumieren. Die Eltern sind vom alten Schlag und komplett gegen Drogen, aber der Alkohol ist natürlich kein Problem... Sie wohnt leider noch Zuhause und daher ist es grundlegend wichtig, dass ich mich mit ihren Eltern verstehe.

Wir haben auch andere Zukunftspläne. Ich will auswandern, sie nicht und so weiter...
Das ist meine erste richtige Beziehung und habe somit keine Erfahrung und weiß nicht was ich machen soll. Sollte ich mich für sie entscheiden, ist es nur wieder eine Frage der Zeit bis ich wieder konsumiere und somit habe ich wieder gelogen. Ich liebe sie natürlich aber ich bin ein Mensch der seine Freiheit braucht um glücklich zu sein und ich bringe es wahrscheinlich nicht übers Herz mit ihr Schluss zu machen. Sie verlangen von mir, dass wir uns noch einmal zusammensetzen und über die Sache reden bzw. ich eine entgültige Entscheidung treffen muss. Leider weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann oder was richtig ist und was nicht richtig ist.

Bin für jeden Ratschlag dankbar und offen


 

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14. Februar um 12:42

Ich finde eure Zukunftspläne als Paar in diesem Fall nicht so das Kriterium, sondern viel mehr deine ganz eigene Zukunft, unabhängig davon ob mit oder ohne diese Freundin.
Ich bin Mitte 30 und alles andere als "vom alten Schlag" und würde dir dennoch dringend ans Herz legen die Finger von dem Zeug zu lassen.
Sehr viele Menschen rauchen Gras tatsächlich als Genussmittel. Mal zwei Tage hintereinander, dann wieder ein Jahr gar nicht oder alle paar Wochen. Das ist zwar nicht legal, aber okay im Sinne von die kriegen trotzdem ihr Leben auf die Reihe.
Manchen Menschen ist das aber nicht gegeben. Ich kenne niemanden, der von täglichem Konsum auf "ab und zu mal so" gekommen ist. Die hören irgendwann auf oder eben nicht. Dazwischen gibt es aber nicht viel. Du lügs dir selbst in die Tasche wenn du meinst, dass du aus dem Stand von "jeden Tag mehrmals" zu "am Wochenende aus Spaß an der Freude" switchen kannst.

Wäre ich ein Elternteil deiner Freundin, würde ich auch auf Gespräch und Entscheidung pochen. Wohlwissend dass es relativ sinnlos ist.

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14. Februar um 14:08
In Antwort auf juana_19498377

Hallo,

Ich, (m20) bin vor ca 11 Monaten mit meiner Freundin zusammen kommen. Als wir uns kennengelernt haben, war ich noch ein Dauerkonsument (Cannabis). Ihr ging es schon auf die Nerven, aber als Kiffer war mir das damals egal. Ca. 5 Monate nachdem wir uns kennengelernt haben wurde ich bei einer Polizeikontrolle hops genommen und darf jetzt eine MPU antreten. Habe sofort mit dem Kiffen aufgehört. Die Eltern meiner Freundin waren enttäuscht von mir, obwohl sie wussten, dass ich Dauerkonsument war. Ich habe meiner Freundin und ihren Eltern gesagt das ich nicht mehr konsumieren werde... Vor ca 2 Monaten habe ich wieder angefangen gelegentlich ( alle 2 Wochen) zu konsumieren und habe es jedem verheimlicht, weil ich wusste, dass es nicht gut ausgehen würde, wenn meine Freundin und ihre Eltern davon was mitbekommen würden.

Irgendwann bin ich eingeknickt, weil ich die Lügerei nicht mehr ausgehalten habe und es meiner Freundin erzählt. Sie war natürlich enttäuscht und traurig und hat es auch ihren Eltern erzählt. Ist für mich schwer zu verstehen, da sie ab und zu auch Konsumiert. Zwar nicht wie ich damals aber es kommt schon mal vor und die Eltern wissen nichts davon. Jetzt sind ihre Eltern der Meinung, dass meine Freundin mit mir keine Zukunft hat und ich einer bin der alle verarscht. Kann ich irgendwo verstehen, aber irgendwo möchte ich auch meine Freiheit und habe aus meiner Sicht keine andere Wahl gehabt als zu Lügen. Ich möchte nicht mehr jeden Tag kiffen, weil ich gemerkt habe, dass der tägliche Konsum nicht gut ist aber für einen gelegentlichen Konsum fühle ich mich hingezogen, weil mir das spaß macht ab und zu mit paar Freunden einen zu rauchen und ich finde es ist mein Recht gelegentlich zu konsumieren. Die Eltern sind vom alten Schlag und komplett gegen Drogen, aber der Alkohol ist natürlich kein Problem... Sie wohnt leider noch Zuhause und daher ist es grundlegend wichtig, dass ich mich mit ihren Eltern verstehe.

Wir haben auch andere Zukunftspläne. Ich will auswandern, sie nicht und so weiter...
Das ist meine erste richtige Beziehung und habe somit keine Erfahrung und weiß nicht was ich machen soll. Sollte ich mich für sie entscheiden, ist es nur wieder eine Frage der Zeit bis ich wieder konsumiere und somit habe ich wieder gelogen. Ich liebe sie natürlich aber ich bin ein Mensch der seine Freiheit braucht um glücklich zu sein und ich bringe es wahrscheinlich nicht übers Herz mit ihr Schluss zu machen. Sie verlangen von mir, dass wir uns noch einmal zusammensetzen und über die Sache reden bzw. ich eine entgültige Entscheidung treffen muss. Leider weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann oder was richtig ist und was nicht richtig ist.

Bin für jeden Ratschlag dankbar und offen


 

tach denzl,

als Dauerkonsument dürfte für dich die Frage doch einfach zu beantworten sein: selbstverständlich weiterkiffen, alle Welt verarschen und statt deines deutschen nimmst du einfach einen tschechischen oder bolivianischen Führerschein. Bzw. am besten gleich auswandern, in Deutschland kriegst du ohnehin keinen Fuß mehr auf die Erde.

Ich bin sehr stark in Versuchung anzunehmen, dass du ein Fake bist, der hier nur ein wenig die Vitalfunktionen des Forums testen will...

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14. Februar um 15:20
In Antwort auf py158

tach denzl,

als Dauerkonsument dürfte für dich die Frage doch einfach zu beantworten sein: selbstverständlich weiterkiffen, alle Welt verarschen und statt deines deutschen nimmst du einfach einen tschechischen oder bolivianischen Führerschein. Bzw. am besten gleich auswandern, in Deutschland kriegst du ohnehin keinen Fuß mehr auf die Erde.

Ich bin sehr stark in Versuchung anzunehmen, dass du ein Fake bist, der hier nur ein wenig die Vitalfunktionen des Forums testen will...

Nein ich bin kein Fake... Ich fühle mich halt in meiner Freiheit stark eingeschränkt, wenn ich zu was gezwungen werde, dass ich nicht will. Habe ich dein Kommentar ironisch zu verstehen?

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14. Februar um 15:22
In Antwort auf soncherie

Ich finde eure Zukunftspläne als Paar in diesem Fall nicht so das Kriterium, sondern viel mehr deine ganz eigene Zukunft, unabhängig davon ob mit oder ohne diese Freundin.
Ich bin Mitte 30 und alles andere als "vom alten Schlag" und würde dir dennoch dringend ans Herz legen die Finger von dem Zeug zu lassen.
Sehr viele Menschen rauchen Gras tatsächlich als Genussmittel. Mal zwei Tage hintereinander, dann wieder ein Jahr gar nicht oder alle paar Wochen. Das ist zwar nicht legal, aber okay im Sinne von die kriegen trotzdem ihr Leben auf die Reihe.
Manchen Menschen ist das aber nicht gegeben. Ich kenne niemanden, der von täglichem Konsum auf "ab und zu mal so" gekommen ist. Die hören irgendwann auf oder eben nicht. Dazwischen gibt es aber nicht viel. Du lügs dir selbst in die Tasche wenn du meinst, dass du aus dem Stand von "jeden Tag mehrmals" zu "am Wochenende aus Spaß an der Freude" switchen kannst.

Wäre ich ein Elternteil deiner Freundin, würde ich auch auf Gespräch und Entscheidung pochen. Wohlwissend dass es relativ sinnlos ist.

Da hast du recht. Während meiner Dauerkonsumzeit habe ich alles auf die Reihe bekommen. Abitur usw... derzeit Studiere ich Maschinenbau im 1. Semester, bin fleißig am lernen und habe dadurch auch alle Prüfungen erfolgreich absolviert. An meiner Zukunft zweifel ich nicht, davon bin ich überzeugt.

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14. Februar um 16:31

egal Wie du dich entscheiden würdest....

Ich hoffe sie entscheidet sich vorher!!!
und richtig!!!

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14. Februar um 16:41
In Antwort auf juana_19498377

Da hast du recht. Während meiner Dauerkonsumzeit habe ich alles auf die Reihe bekommen. Abitur usw... derzeit Studiere ich Maschinenbau im 1. Semester, bin fleißig am lernen und habe dadurch auch alle Prüfungen erfolgreich absolviert. An meiner Zukunft zweifel ich nicht, davon bin ich überzeugt.

Jupp, da bist du nicht der erste. Das dicke Ende kommt noch. Aber bei dir ist das ja sicher alles ganz anders.

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14. Februar um 17:11
In Antwort auf soncherie

Jupp, da bist du nicht der erste. Das dicke Ende kommt noch. Aber bei dir ist das ja sicher alles ganz anders.

und gelöscht....

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