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Die "ach so verständnisvolle Geliebte"

27. April 2011 um 22:15

Gibt es sie wirklich?

So oft lese ich diesen Satz in Beiträgen.Meistens verächtlich gemeint.
Hat eine Geliebte wirklich für alles Verständnis?
Ich sage "Nein!"

In einer Ehe muss man sich nicht so sehr bemühen,Verständnis zu haben - der Andere ist ja gebunden - kann das Ganze nicht nicht ohne größeren Aufwand,Probleme und eventuell Verluste beenden.

Da in einem außerehelichen Verhältnis keinerlei Pflichten und Verpflichtungen bestehen,das Ganze auf absoluter Freiwilligkeit besteht,wendet jeder Part natürlich Mühe auf,den anderen zu halten.
Das heißt auch,man bemüht sich,den Anderen zu verstehen,zumindest Verständnis zu haben.
Aber auch da gibt es Grenzen.

Ich drücke das so aus:

Wenn ich den Anderen nicht verstehen kann,versuche ich,Verständnis zu haben.
Kann ich das in mir nicht finden,akzeptiere ich Verhalten,Umstände etc.
Fehlt mir die Akzeptanz,dann toleriere ich im "schlimmsten" Fall das,worum es geht.
Denn ich möchte den Anderen glücklich sehen,bin aber nicht dazu bereit,für alles Verständnis aufzubringen - auch nicht "Pseudo-mäßig".

Ich spreche hiermit nicht nur die weiblichen Geliebten an - die Frage gilt auch den männlichen Geliebten!

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28. April 2011 um 12:58

?
Der Beitrag ist mir zu kompliziert um sich damit in der Mittagspause zu verlustieren. Und Abends habe ich dafür keine Zeit. Sorry.

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28. April 2011 um 16:55

Falsch verstanden
Es geht nicht um das Dasein des/der Geliebten und die Konsequenzen,die sich daraus ergeben.
Es geht um Verhaltensweisen,die jeder Mensch im Zusammensein mit anderen an den Tag legt.
Oft wird von Betrogenen der/die Geliebte so dargestellt,als ob sie für alles Verständnis hat.
Ich denke das nicht.
Dazu wollte ich gern Meinungen hören.

Übrigens - nicht jede/r Geliebte wird nur benutzt.
Leider hier die gängige Pauschalmeinung,dass es in außerehelichen Beziehungen immer nur um Sex geht.
Nur eine Anmerkung - denn das war nicht meine Frage!

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28. April 2011 um 17:03

Ich denke...
das Verständniss der Geliebten hängt im wesentlichen von Gefühlsfaktor ab.

Ist der/die Geliebte nur auf Sex ohne Verpflichtungen aus, akzeptiert er leicht, wenn es mal terminlich beim anderen nicht paßt, ebenso, wie er/sie auch anderweitig Termine hat, die ab und an eben ein Treffen verhindern.

Sobald aber Gefühle ins Spiel kommen wird es kompliziert.
Denn ab diesem Moment erwartet der/die Geliebte etwas von seinem Gegenüber. Tritt dann etwas anderes ein, ist der Frust groß. Dann fühlt man sich plötzlich zurückgesetzt, ungeliebt, benutzt.....

Es gibt weder im normalen Leben noch in einer Geliebtenbeziehung einen Menschen, der IMMER und für ALLES Verständniss hat.....

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