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Dick, langweilig, hässlich oder bloß Idealistin?

29. September 2012 um 1:46

Hey,
ich muss mir meine Gedanken gerade mal von der Seele schreiben und vielleicht findet sich ja jemand mit einem offenen Ohr oder einem wertvollen Ratschlag.

Ich bin 20. Studentin. Habe kein Glück mit Männern.
Das nagt an mir.
Ich bin selbstbewusst und kann gut alleine, aber man möchte natürlich lieber zu zweit.

Ich hatte noch nie eine feste Beziehung und frage mich einfach woran es liegt.
Attraktiv finde ich Typen, die eine Meinung haben, die ich so vorher noch nicht gehört habe, die leuchtende Augen und ein sinnliches Lächeln haben. Von dieser Sorte habe ich bisher 5 kennengelernt. Mit 2 davon hatte ich etwas. Die anderen drei waren komplett uninteressiert an mir.

Jetzt frage ich mich einfach, was mit mir nicht stimmt?
Warum sehen mich die Jungs aus der Uni alle als gute Freundin, nicht aber als wahnsinns Frau? Warum haben die Typen, die im nachhinein behauptet haben in mich verliebt gewesen zu sein, nicht um mich gekämpft?
Ich habe da so meine Theorien und würde gerne wissen, was ihr dazu denkt.

Die erste wäre; ich bin zu dick, naja, sagen wir mal kurvig, was ich meine: ich wecke nicht den Beschützerinstinkt. 1,68 groß, 66kg, riesen Brüste (75F), recht schmale Taille, großer Hintern, wilde Locken, großes Lächeln, große Nase.
Vielleicht entspreche ich damit einfach nicht dem gängigen Schönheitsideal und bin damit uninteressant?

Meine zweite Theorie; ich bin langweilig. Ich habe unzählige Hobbies, bin aktiv, unternehme viel. Aber im Gespräch mit den meisten Männern, werde sogar ich mir langweilig. Ich bin nicht fies, nicht dumm, nicht lustig, nicht naiv. Man kann irgendwie nichts negatives über mich sagen, aber ist auch nicht begeistert.Ich weiß auch nicht wie ich das ändern soll. Es gibt auch ein, zwei Freunde mit denen ich ununterbrochen lachen und diskutieren kann, aber das ist mir noch nie bei einem Typen passiert, den ich interessant fand. Und wie gesagt auch sonst nicht bei vielen Menschen.

Die dritte Theorie; ich erwarte zu viel. Ich möchte einen völlig außergewöhnlichen Menschen, der aber eine normale Karriere und ein geregeltes Leben anstrebt, dabei aber vollkommen unvorhersehbar ist. Sowas gibt es. Wie gesagt, 5 davon habe ich kennengelernt.Aber mein Problem ist auch, dass es generell nur wenige Typen gab, die sich um mich bemüht hätten.

Also angenommen alle drei Theorien treffen (zumindest zum Teil) zu. Was was was was was was was könnte ich da bloß ändern? Und wie mehr interessante Männer kennenlernen? 5 pro 20 Jahre sind schon eine magere Ausbeute. Und dann auch noch nur mit zweien davon was gehabt zu haben und mit keinem davon fest zusammen gewesen zu sein. Das geht doch so nicht!

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30. September 2012 um 2:06

Danke !!!
Kann schon gut sein, dass du recht hast.

Ich werde mir das Buch wohl auch einfach mal holen, kann ja nicht schaden

Ich bin wohl wirklich die "gute Freundin" ... nicht aufopfernd. Wirklich, gar nicht. Aber .. oh man, das wird jetzt schwierig, ohne fies zu klingen... also, man kennt ja Leute, die irgendwie scheinbar rein äußerlich ein bisschen benachteiligt sind, sei es die Figur, das Gesicht ... irgendwas rein äußerliches. Und diese Menschen neigen dazu in einer Gruppe von Bekannten etwas zu schrill zu sein, etwas zu oft zu kichern, etwas gestellt zu sein eben, weil sie daran gewöhnt sind es schwierig zu haben. Und manchmal denke ich mir in der ein oder anderen Gruppe auch; "habe ich gerade gelacht weil das witzig war oder weil ich sympatisch sein wollte?" Vielleicht merkt man durch diese Passage gerade aber auch, dass ich mich wirklich bemühe ein natürlicher Mensch zu sein. Äußerlich bin ich eher jemand der sich gerne in 50er Jahre Outfits wirft, viele Blümchen- und Seidenkleider trägt, gerne die Lippen rot schminkt und immer Absätze trägt. Ich schätze ja an Menschen, wenn sie sich bemühen ihrer Wesensart zu entsprechen und nicht einem Filmcharakter, und ich finde auch dass man gar nicht genug man selbst sein kann, deshalb werde ich mir sicher nicht antrainieren große Augen und einen Schmollmund zu machen, wenn ich etwas will.
Insofern... lieb, ja, wahrscheinlich, so unangenehm mir das ist, ich bin wohl ziemlich angepasst, aber auf eine Art, bei der nicht ich mich anpasse, sondern auf die Art, dass es jedem passt, wie ich bin.

Leute neigen dazu sich mir schnell zu öffnen. Man(n) freut sich natürlich über eine gute Zuhörerin, aber man will natürlich auch nicht mit seiner "Therapeutin" zusammen sein. (Übrigens ist das durchaus mein angestrebter Job. Aber das sollte ein Job sein und nicht eine Lebenseinstellung!)

Also, vielen Dank, dir! Mir tut dieses "öffentliche anonyme Tagebuch" gerade ziemlich gut, Dankeschön!

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1. Oktober 2012 um 1:05


Über deine Überlegungen musste ich etwas schmunzeln
Für mich hört es sich so an als wenn du völlig normal wärst, sowohl äusserlich als auch vom Charakter her. Auch scheinen deine Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sein. Interessant wäre, warum es mit den zweien mit denen du was hattest nicht fester geworden ist. Du bist noch jung also würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Genauer gesagt, die Selbstzweifel hinter mir lassen. Es wird schon noch der Ritter auf dem weissen Ross kommen

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7. Oktober 2012 um 9:17

Hab mir
deine threads durchgelesn
ich finde schon das du ein interessanter mensch bist

jedoch merke ich auch das du deine anforderungen was männer angeht sehr hoch steckst, klar eine natürliche selection gehört dazu, aber vielleicht solltest du einfach auch mal andere männer in betracht ziehen, das mit dem nachtleben find ich nicht sehr geeignet für dich, weil wenn es dir eh nichtso gefällt dann passt es auch nicht
evt gibts ja auch iwelceh vereine od sowas an der uni, und hey wenn du einen interessant findest dann frag ihn einfach mal ob ihr auf nen cafe gehn wollt, dann könnt ihr eure nummern tauschen sms`n, freizeit gemeinsam verbringen und du wirst es garnet mitbekommen hast du dich verliebt,
die liebe auf den ersten blick die gibt es nur ganz selten, ich hab mich auch immer erst nach einer gewissen zeit in die person verliebt

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