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Devoter Partner

30. März um 23:43 Letzte Antwort: 1. April um 8:34

Hallo,
ich habe einen Mann kennengelernt, der im Leben sehr stark und erfolgreich ist, privat aber seiner Partnerin bzw Herrin vollkommen unterworfen sein möchte.
ich habe damit kein Problem,  aber ich würde gerne wissen, wie ich gleichzeitig streng und liebevoll sein und reden kann. Ich glaube, immer nur böse und krotisch zu sein ist nicht unbedingt dominanz.
kann ich auch lieb und zärtlich sein und reden und trotzdem den ton angeben? Wie gehe ich richtig mit ihm um? Er sagt er lievt meibe strenge, aber ich habe manchmal den eEindruck,  ich übertreibe es, bin zu angespannt und nicht locker genug, mache zu sehr auf böse. 
wue erstelle ich die balance? Muss ich immer "böse" sein?
Danke

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31. März um 11:14

Du bist zwar aufgeschlossen und probierfreudig, aber das Grundprinzip hast Du noch nicht verstanden bzw. hast Du nicht erzählt, ob Dein Partner nur dominiert werden will oder ob er auch Freude an Schmerzen hat.
Lassen wir zweiteres mal beiseite. Du bist seine Herrin, er will Dir dienen, Dir Freude machen. Dazu will er Aufgaben von Dir erfüllen. Du belohnst und bestrafst ihn.
Die Frage ist ja auch, ob dieses Rollenspiel Euer ganzes Privatleben ausfüllen soll oder nur stundenweise stattfinden soll?

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31. März um 11:39
In Antwort auf user1559610930

Hallo,
ich habe einen Mann kennengelernt, der im Leben sehr stark und erfolgreich ist, privat aber seiner Partnerin bzw Herrin vollkommen unterworfen sein möchte.
ich habe damit kein Problem,  aber ich würde gerne wissen, wie ich gleichzeitig streng und liebevoll sein und reden kann. Ich glaube, immer nur böse und krotisch zu sein ist nicht unbedingt dominanz.
kann ich auch lieb und zärtlich sein und reden und trotzdem den ton angeben? Wie gehe ich richtig mit ihm um? Er sagt er lievt meibe strenge, aber ich habe manchmal den eEindruck,  ich übertreibe es, bin zu angespannt und nicht locker genug, mache zu sehr auf böse. 
wue erstelle ich die balance? Muss ich immer "böse" sein?
Danke

Kann es sein, dass das eine pervertierte Vorstellung einer normalen Mann-Frau-Beziehung ist?
Dass er im Grunde eine Partnerin will, die ihm Grenzen setzen kann?
Darauf kannst du ganz alleine kommen, wenn du diesen Mann liebst.  

Wenn ja, dann ist es nicht schwer, kein großes Kunststück. Die Eigenschaften, die dir gut gefallen, förderst du, und zwar positiv. Bei denen, die dir nicht zusagen, sagst du Nein. Es gibt Ideen, denen man nicht zustimmen kann, wenn man nicht will, dass der Partner verschlampt. 

Ein starker Mann fragt gewöhnlich nicht nach der Herrin. Vielmehr wünscht er sich die Partnerin, deren Gefühl er achten kann, auf die er in diesem Bereich hören kann, weil er weiß, dass es gut ist für ihn. Freilich möchte sie deshalb auch auf sich selbst achten.

Aber er bleibt schon der Herr im Hause. Lass dich nicht täuschen, er will respektiert werden, benötigt seinen Glanz und seine freie Entscheidung. 

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31. März um 11:55
In Antwort auf sophos75

Du bist zwar aufgeschlossen und probierfreudig, aber das Grundprinzip hast Du noch nicht verstanden bzw. hast Du nicht erzählt, ob Dein Partner nur dominiert werden will oder ob er auch Freude an Schmerzen hat.
Lassen wir zweiteres mal beiseite. Du bist seine Herrin, er will Dir dienen, Dir Freude machen. Dazu will er Aufgaben von Dir erfüllen. Du belohnst und bestrafst ihn.
Die Frage ist ja auch, ob dieses Rollenspiel Euer ganzes Privatleben ausfüllen soll oder nur stundenweise stattfinden soll?

danke. Ob es das ganze Privatleben ausfüllen soll habe ich noch nicht so richtig mitbekommen. Wenn er kurz die Zügel übernimmt irritiert mich das und ich weiß nicht, ob er mich damit testen will. Er sagt immer, er will im Privatleben eine starke Frau die ihn führt und der er sich völlig unterwirft.

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31. März um 12:03
In Antwort auf anne234

Kann es sein, dass das eine pervertierte Vorstellung einer normalen Mann-Frau-Beziehung ist?
Dass er im Grunde eine Partnerin will, die ihm Grenzen setzen kann?
Darauf kannst du ganz alleine kommen, wenn du diesen Mann liebst.  

Wenn ja, dann ist es nicht schwer, kein großes Kunststück. Die Eigenschaften, die dir gut gefallen, förderst du, und zwar positiv. Bei denen, die dir nicht zusagen, sagst du Nein. Es gibt Ideen, denen man nicht zustimmen kann, wenn man nicht will, dass der Partner verschlampt. 

Ein starker Mann fragt gewöhnlich nicht nach der Herrin. Vielmehr wünscht er sich die Partnerin, deren Gefühl er achten kann, auf die er in diesem Bereich hören kann, weil er weiß, dass es gut ist für ihn. Freilich möchte sie deshalb auch auf sich selbst achten.

Aber er bleibt schon der Herr im Hause. Lass dich nicht täuschen, er will respektiert werden, benötigt seinen Glanz und seine freie Entscheidung. 

Hallo, danke
er sagt, dass er in seinem beruf immer schwerwiegende Entscheidungen treffen muss und stark sein muss, dass er deswegen im Privatleben die eine Frau will, die ihn dominiert und die Entscheidungen trifft, kein Püppchen dass Schutz sicht und sich unterordnet. Nun weiß ich nicht, wie ich das ausdrücken soll. Ich sag schon wo es langgeht, aber ich weiß nicht ob ich es richtig mache, und manchmal verunsichert mich seine Reaktion, wenn er mir auch was sagt, deshalb weiß ich nicht,  wie ich reagieren soll. Ich will nicht, dass er den Respekt vor seiner "herrin" verliert, ich möchte aber auch nicht übertrieben oder nervig rüberkommen. Er sagt er liebt meine strenge,  findet aber dass ich nicht locker genug bin. Dann wiederum gebe ich manchmal zu schnell nach und weiß nicht ob das nun wieder in Ordnung ist.  Wie will ein devoter Mann in einer Beziehung behandelt werden? Beim Sex ist es einfach, diese Rollen zu haben, aber im Rest des Privatlebens...

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31. März um 12:30
Beste Antwort
In Antwort auf user1559610930

Hallo, danke
er sagt, dass er in seinem beruf immer schwerwiegende Entscheidungen treffen muss und stark sein muss, dass er deswegen im Privatleben die eine Frau will, die ihn dominiert und die Entscheidungen trifft, kein Püppchen dass Schutz sicht und sich unterordnet. Nun weiß ich nicht, wie ich das ausdrücken soll. Ich sag schon wo es langgeht, aber ich weiß nicht ob ich es richtig mache, und manchmal verunsichert mich seine Reaktion, wenn er mir auch was sagt, deshalb weiß ich nicht,  wie ich reagieren soll. Ich will nicht, dass er den Respekt vor seiner "herrin" verliert, ich möchte aber auch nicht übertrieben oder nervig rüberkommen. Er sagt er liebt meine strenge,  findet aber dass ich nicht locker genug bin. Dann wiederum gebe ich manchmal zu schnell nach und weiß nicht ob das nun wieder in Ordnung ist.  Wie will ein devoter Mann in einer Beziehung behandelt werden? Beim Sex ist es einfach, diese Rollen zu haben, aber im Rest des Privatlebens...

Ich finde dich auch nicht locker genug. 
Meist geht es darum, wer in welchen Bereichen das Sagen haben soll. Das könnt ihr auch ganz offen besprechen.
Respekt ist eher maskulin. Also fürchten sollte er dich jedenfalls nicht, sonst bekommt er Schwierigkeiten, vor dir strammzustehen.
Aber deine Gefühle sind wichtig und zu achten. Je nach Einzelfrage kann man das auch ausdehnen auf Themen wie Familie. Die römische Domina (zu unterscheiden von der pervertierten), die Hausherrin. Denke ein bisschen darüber nach, dann merkst du, dass du Ziel all der Aktivitäten sein kannst und Heimat bist. Soweit, bis er dir aus der Hand frisst. Aber das war spaßig gemeint, übertreibe es nicht. Demütigungen sind immer schlecht. Das ergibt sich alles aus Liebe zum Partner bzw. zur Partnerin. Versuche, du selbst zu sein.  

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31. März um 19:20
In Antwort auf user1559610930

Hallo,
ich habe einen Mann kennengelernt, der im Leben sehr stark und erfolgreich ist, privat aber seiner Partnerin bzw Herrin vollkommen unterworfen sein möchte.
ich habe damit kein Problem,  aber ich würde gerne wissen, wie ich gleichzeitig streng und liebevoll sein und reden kann. Ich glaube, immer nur böse und krotisch zu sein ist nicht unbedingt dominanz.
kann ich auch lieb und zärtlich sein und reden und trotzdem den ton angeben? Wie gehe ich richtig mit ihm um? Er sagt er lievt meibe strenge, aber ich habe manchmal den eEindruck,  ich übertreibe es, bin zu angespannt und nicht locker genug, mache zu sehr auf böse. 
wue erstelle ich die balance? Muss ich immer "böse" sein?
Danke

Dominant und devot sind wenig mit Rollenspiel zu tun, entweder man ist dominant oder gar nicht, man braucht sich gar nicht vorzutäuschen oder zu spielen, das kommt von sich allein.
Daher fragst du dich selbst, ob du charaktermäßig überhaupt dominant bist?!
 

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31. März um 20:09
In Antwort auf birdfrommoon

Dominant und devot sind wenig mit Rollenspiel zu tun, entweder man ist dominant oder gar nicht, man braucht sich gar nicht vorzutäuschen oder zu spielen, das kommt von sich allein.
Daher fragst du dich selbst, ob du charaktermäßig überhaupt dominant bist?!
 

Das stimmt. Wenn sie sich so erhält, wie er es will, ist sie gerade nicht dominant, sie gehorcht ihm vielmehr. 
Aber mit Charakter hat das weniger zu tun, und ihre momentane Hilflosigkeit macht auch nichts, weil er sie liebt. Er möchte sie verwöhnen, und sie muss das nur zulassen.  
Wenn sie mehr auf sich selbst achtet, kommt sie auch auf die Idee, die vielen Verkehrungen (Perversionen), Manipulationen und sonstigen Demütigungen abzulehnen, die femininen Frauen hierzulande angeboten werden. 

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31. März um 21:23
In Antwort auf user1559610930

Hallo,
ich habe einen Mann kennengelernt, der im Leben sehr stark und erfolgreich ist, privat aber seiner Partnerin bzw Herrin vollkommen unterworfen sein möchte.
ich habe damit kein Problem,  aber ich würde gerne wissen, wie ich gleichzeitig streng und liebevoll sein und reden kann. Ich glaube, immer nur böse und krotisch zu sein ist nicht unbedingt dominanz.
kann ich auch lieb und zärtlich sein und reden und trotzdem den ton angeben? Wie gehe ich richtig mit ihm um? Er sagt er lievt meibe strenge, aber ich habe manchmal den eEindruck,  ich übertreibe es, bin zu angespannt und nicht locker genug, mache zu sehr auf böse. 
wue erstelle ich die balance? Muss ich immer "böse" sein?
Danke

Liebe anonyme Userin,

so leid es mir tut - aber wenn du das fragen musst, dürftest du für die von deinem Partner in spe gewünschte Rolle bzw. das zugehörige Rollenmodell nicht in Frage kommen.
Natürlich kann man auch ganz liebevoll und zärtlich den Ton angeben (ich persönlich nenne das gerne "gnadenlose Freundlichkeit", aber wie gesagt, wenn du fragen musst, wie du richtig mit ihm umgehen sollst, dürfte das vermutlich nix werden mit euch.

Böse sein ist die eine Sache, Konsequenz die andere. Möglicherweise ist er auch nur einer von 743.000 Möchtegern-Masos, die einer Herrschaft mit ihren Wixfantasien zur Last zu fallen versuchen, möglicherweise will er das was er will, auch tatsächlich. Dürfte in deinem Fall aber unerheblich sein, denn ich kann dich beim besten Willen einfach nicht in dieser Rolle sehen...

Freundliche Grüße,
Christoph

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1. April um 3:09
In Antwort auf anne234

Das stimmt. Wenn sie sich so erhält, wie er es will, ist sie gerade nicht dominant, sie gehorcht ihm vielmehr. 
Aber mit Charakter hat das weniger zu tun, und ihre momentane Hilflosigkeit macht auch nichts, weil er sie liebt. Er möchte sie verwöhnen, und sie muss das nur zulassen.  
Wenn sie mehr auf sich selbst achtet, kommt sie auch auf die Idee, die vielen Verkehrungen (Perversionen), Manipulationen und sonstigen Demütigungen abzulehnen, die femininen Frauen hierzulande angeboten werden. 

 Leider kann ich deine Meinung nicht zustimmen!

Dominant und devot sind ja viel mehr mit Charakter und Neigung zu tun! 

Für ein devoter Mann er kann NUR seine Glück bei dominanter Frau finden sowie eine dominante Frau kann NUR ihre Glück bei devotem Mann finden.

Ein devoter Mann sehnt sich nach Führung, Dominanz, Kontrolle, streng, Konsequenz, Verantwortung sowie zugleich ab und zu liebvollem Umgang von einer STARKEN Frau! Das ist seine Sehnsucht!

Für eine dominante Frau (Charakter!!) aus Natur sie weißt wie sie ein Mann zu führen & dominieren, ohne Gedanken zu machen sich vorzuspielen! 

 

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1. April um 8:34
In Antwort auf user1559610930

Hallo,
ich habe einen Mann kennengelernt, der im Leben sehr stark und erfolgreich ist, privat aber seiner Partnerin bzw Herrin vollkommen unterworfen sein möchte.
ich habe damit kein Problem,  aber ich würde gerne wissen, wie ich gleichzeitig streng und liebevoll sein und reden kann. Ich glaube, immer nur böse und krotisch zu sein ist nicht unbedingt dominanz.
kann ich auch lieb und zärtlich sein und reden und trotzdem den ton angeben? Wie gehe ich richtig mit ihm um? Er sagt er lievt meibe strenge, aber ich habe manchmal den eEindruck,  ich übertreibe es, bin zu angespannt und nicht locker genug, mache zu sehr auf böse. 
wue erstelle ich die balance? Muss ich immer "böse" sein?
Danke

Du scheinst jung und noch ziemlich ahnungslos zu sein. OK. Aktuell bist du seine Wunscherfüllerin, verbiegst dich um ihm zu gefu.
Das sollte sich ändern und dazu brauchst du ein Bild, eine Vorstellung von dem wie du ihn möchtest, in welcher Form er dir gefällig / zu Diensten sein soll. Es gibt so viele Arten von Submission, devoter Hingebung, dem Spiel zwischen Zwang und innerlich nicht anders können.
Schau dich mal um... es gibt den Typ stummer Diener... Haussklve/ Putzsklave... sexueller Diener der dich bedient oder deinen Fantasien zur Verfügung steht... es gibt den Masochisten.... mit verschiedensten Vorlieben die er dir gestehen oder die du herausfinden musst .. den Fetischisten... den Rollenspieler... den der einfach zu faul ist um selbst aktiv zu werden... und vieles mehr...

 

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