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Deutsche Schulen: Brutkästen für Feministinnen und Gewalttäter?

11. Mai 2009 um 23:02

Nach wie vor kann im deutschen Bildungssystem nicht von Gleichberechtigung geredet werden. Mädchen werden auf bessere Schulen geschickt, machen um einen beträchtlichen Anteil öfters das Abi und dazu noch mit besserem Notendurchschnitt. Auch in anderen Bereichen erhalten Mädchen eine bessere Schulbildung. Als ob das immer noch nicht genug sei, werden diese auch noch gefördert und niemand unternimmt etwas dagegen.

Dass Jungs nicht an Förderprogrammen wie z.B. den Bundesweit durchgeführten "girls-day" (nur schon dieser Name...) teilnehmen dürfen, reicht unserem femifaschistischen System wohl noch nicht. Es wird ihnen öfters das Recht auf bessere Schulbildung verweigert (29% der Jungs gehen aufs Gymnasium, bei den Mädels sind es jedoch 34% (!)). Unter diesen Umständen sollte man sich mal fragen, wer überhaupt noch unsere Menschenrechte verteidigt.


Diese art von Sexismus ist das allerletzte und darf nirgends auf der Welt akzeptiert werden. Bildung ist ein Menschenrecht, welches von besonderer Bedeutung ist. Nicht nur für den beruflichen Werdegang, sondern auch für die Entwicklung einer Persönlichkeit ist bildung unersetzbar. Bildung ist die einzige (und auch die allereinzige) zuverlässige Gewaltprävention und gleichzeitig die basis des sozialen Lebens aller Menschen. Kurz gesagt: unverzichtbar.

Wenn Jungs, wie das heute der Fall ist, dermassen diskriminiert werden, werden sie ins soziale Abseits gedrängt und kommen in eine Orientierungslosigkeit. Gewaltbereitschaft, Gewaltverbrechen und destruktives Verhalten sind nur ein paar wenige Resultate von allem. Als ob solche Probleme nicht schon genug oft vorkommen, giesst man noch Benzin ins Feuer und lässt die Probleme wachsen. Wem nützt das schlussendlich? Gewalt, Hass und Elend bis zum geht nicht mehr, anstatt dass Menschen miteinander auskommen würden und Jungs eine bessere bildung erhielten...

Und was tun unsere PolitikerInnen? Reden, lügen und leere Versprechen halten und nach den Wahlen wieder genau nichts. Widerlicher Abschaum, der gerade oben aufschwimmt.

Wird diese Jungendiskriminierung im deutschen Bildungssystem absichtlich so ignoriert, nur um Feministinnen kurzfristig ruhigzustellen? Man lässt bei Feministinnen zu, wie sie das Bildungssystem in der Hand haben und ihre Männerfeindlichkeit an kleinen Jungs auslassen, nur damit sie auf der Strasse und in den Regierungszentren nicht zu viel Lerm machen? Werden unschuldige Kinder geopfert, nur weil man zu feige ist, den Femifaschismus zu bekämpfen?

Ich fordere die absolute Gleichberechtigung in Sachen Bildung und so lange Jungs diese nicht ausreichend erhalten, sollte es auch für Mädchen verboten sein, eine Schule zu betreten.

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12. Mai 2009 um 0:31

Pöse weibliche Verschwörung....
Zunächst zu dem von dir gewählten Titel: Weder kann man Feministinnen und Gewalttäter in eine Schublade stecken, noch fördern unsere Schulen Feminismus.
Ganz im Gegenteil: In der Schule sind Mädchen tatsächlich oftmals bevorzugt, auch wegen ihrer Angepasstheit. Und es stimmt, dass junge Männer häufig orientierungslos sind, da es nicht mehr "die eine" Männerrolle gibt, die man anstreben kann und die dadurch Sicherheit vermittelt. Daran muss auch etwas getan werden. Jungs brauchen Vorbilder und die Schule muss auch wieder männliche Stärken aufgreifen. Das käme nicht zuletzt auch den Frauen zugute, die während ihrer gesamten Schulzeit denken, sie wären gut und am Arbeitsmarkt würde man sich um sie reißen. Gute Noten, tadelloses Benehmen. Was man ihnen nicht sagt: Die Arbeitswelt ist von männlichen Hierarchie-Strukturen geprägt und wer (als Frau) meint, Kompetenz bestehe nur aus Fachwissen und Softskills, wird sich irgendwann über 30 wundern, wenn die "Jungs" sie plötzlich in der Karriere-Leiter überholen.

Aber wenn ich schon so Parolen wie "Femifaschismus" lese, kommt mir ohnehin der Verdacht, dass du an eine eingehende Analyse der Gesellschaftsstrukturen nicht interessiert bist.

Es muss sich noch vieles ändern. Der Feminismus hat (beiden Geschlechtern!) neue Freiheiten beschert, aber neue Freiheiten bergen auch die Gefahr, dass Menschen, die in sich unsicher sind, ohne eine klare Ordnung und ohne "Führung" von Außen ihren Weg nicht mehr finden.
Jungs sehen sich in ihrer Jugend mit einer Welt konfrontiert, die Konkurenzdenken unterdrücken will und Agression tabuisiert, letztendlich sind das aber auch die Eigenschaften, die einen in der Hierarchie aufsteigen lassen können, wenn man sie geschickt mit Können paart. Mädchen wachsen also dafür in einem weiblich-anmutenden Klima auf (und finden daher Feminismus häufig sogar albern alá "Ich kann die Diskriminierung nicht spüren!"), verstehen aber die Welt des Konkurrenzkampfes nicht und haben immer noch den Löwenanteil daran, Beruf und Familie zu vereinbaren oder wahlweise auf eine der beiden Welten zu verzichten. Daher wird für sie das Leben häufig zunehmend schwieriger, während es für Männer häufig einfacher wird.

Also, vielleicht haben moderne Feministinnen ja oftmals sehr ähnliche Wünsche wie du?
Oder willst du doch, dass die Frauen wieder an den Herd zurück kehren, damit es dein Geschlecht einfacher hat? Das würde aber noch lange nichts darüber aussagen, ob sich der einzelne Mann dann auch besser schlägt!

Nunja, vielleicht kommt ja noch was produktives von deiner Seite, nachdem du auf polemische Art mal so richtig Dampf ablassen konntest.
Verstehe ich ja auch. Wenn man wütend ist, tut ne Portion Sarkasmus und Bissigkeit auch gut. Ich hoffe nur, du kannst auch auf anderer Ebene mit uns spielen

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12. Mai 2009 um 7:38

Mal wieder die falschen...
...pillen eingeworfen?

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12. Mai 2009 um 7:39
In Antwort auf eleonor

Pöse weibliche Verschwörung....
Zunächst zu dem von dir gewählten Titel: Weder kann man Feministinnen und Gewalttäter in eine Schublade stecken, noch fördern unsere Schulen Feminismus.
Ganz im Gegenteil: In der Schule sind Mädchen tatsächlich oftmals bevorzugt, auch wegen ihrer Angepasstheit. Und es stimmt, dass junge Männer häufig orientierungslos sind, da es nicht mehr "die eine" Männerrolle gibt, die man anstreben kann und die dadurch Sicherheit vermittelt. Daran muss auch etwas getan werden. Jungs brauchen Vorbilder und die Schule muss auch wieder männliche Stärken aufgreifen. Das käme nicht zuletzt auch den Frauen zugute, die während ihrer gesamten Schulzeit denken, sie wären gut und am Arbeitsmarkt würde man sich um sie reißen. Gute Noten, tadelloses Benehmen. Was man ihnen nicht sagt: Die Arbeitswelt ist von männlichen Hierarchie-Strukturen geprägt und wer (als Frau) meint, Kompetenz bestehe nur aus Fachwissen und Softskills, wird sich irgendwann über 30 wundern, wenn die "Jungs" sie plötzlich in der Karriere-Leiter überholen.

Aber wenn ich schon so Parolen wie "Femifaschismus" lese, kommt mir ohnehin der Verdacht, dass du an eine eingehende Analyse der Gesellschaftsstrukturen nicht interessiert bist.

Es muss sich noch vieles ändern. Der Feminismus hat (beiden Geschlechtern!) neue Freiheiten beschert, aber neue Freiheiten bergen auch die Gefahr, dass Menschen, die in sich unsicher sind, ohne eine klare Ordnung und ohne "Führung" von Außen ihren Weg nicht mehr finden.
Jungs sehen sich in ihrer Jugend mit einer Welt konfrontiert, die Konkurenzdenken unterdrücken will und Agression tabuisiert, letztendlich sind das aber auch die Eigenschaften, die einen in der Hierarchie aufsteigen lassen können, wenn man sie geschickt mit Können paart. Mädchen wachsen also dafür in einem weiblich-anmutenden Klima auf (und finden daher Feminismus häufig sogar albern alá "Ich kann die Diskriminierung nicht spüren!"), verstehen aber die Welt des Konkurrenzkampfes nicht und haben immer noch den Löwenanteil daran, Beruf und Familie zu vereinbaren oder wahlweise auf eine der beiden Welten zu verzichten. Daher wird für sie das Leben häufig zunehmend schwieriger, während es für Männer häufig einfacher wird.

Also, vielleicht haben moderne Feministinnen ja oftmals sehr ähnliche Wünsche wie du?
Oder willst du doch, dass die Frauen wieder an den Herd zurück kehren, damit es dein Geschlecht einfacher hat? Das würde aber noch lange nichts darüber aussagen, ob sich der einzelne Mann dann auch besser schlägt!

Nunja, vielleicht kommt ja noch was produktives von deiner Seite, nachdem du auf polemische Art mal so richtig Dampf ablassen konntest.
Verstehe ich ja auch. Wenn man wütend ist, tut ne Portion Sarkasmus und Bissigkeit auch gut. Ich hoffe nur, du kannst auch auf anderer Ebene mit uns spielen

Ich will nur gleichberechtigung
... daher kann es ganz einfach nicht sein, dass der staat den frauen eine bessere bildung finanziert als den männern. so einfach ist das nämlich nicht, sich als jugendlicher die bildung selbst zu finanzieren. bildung ist ein menschenrecht, und wo menschenrecht verletzt wird (in diesem fall an jungs), wäre widerstand die pflicht jedes einzelnen bürgers. oder will man um alles in der welt noch weitere amokläufe provozieren? ich glaube jedenfalls nicht, dass das ein anzustrebendes ziel ist und ich werde daher auf keinen fall noch lange zusehen, wie den jungs das menschenrecht auf bildung verwehrt wird.

und ich weiss auch nicht, was das thema mit der frage zu tun hat, ob ich die frauen an den herd will oder nicht. das hat doch nichts mit dem menschenrecht auf bildung zu tun. aber trotzdem zu deiner frage: nein ich will nicht, dass jemand aus gesellschaftlichen zwängen die ganze zeit nur das gleiche machen soll, dennoch dürfte man sich doch noch frauen wünschen, die irgendwo noch ein wenig weiblich sind, was kann ich mit ehrgeizigen mannsweibern schon anfangen... das aber nur so nebenbei.

mir gehts hier einfach nur um die allgemeinen menschenrechte. wo diese verletzt werden, ist endlich widerstand zu leisten!

ausserdem finde ich auch im berufsleben, dass man da ein umdenken anstreben sollte. nicht diejenigen mit der besten bildung, sondern die geeignetsten sollten die besten stellen kriegen- also diejenigen die auch mal unten angefangen haben und sich jahrelang hochgearbeitet haben. es kann doch nicht sein, dass diejenigen, die bis ende 20 nichts als schulen besuchten, aufgrund des fortgeschrittenen alters gleich oben einsteigen und dann noch mehr verdienen, als jemand, der durch ehrliche arbeit sich nach oben arbeiten wollte. daher finde ich schon, man sollte eher lern- entwicklungs- und arbeitswillige personen befördern und entsprechend entlöhnen, als diejenigen, die sich blos auf staatskosten von hoher bildung verwöhnen liessen. eine ehrliche und fleissige frau, die über jahre hinweg den haushalt führt und die gemeinsamen kinder grosszieht, hat meiner meinung nach auch etwas mehr geld zu gute als jemand, der nichts anderes kann, als sich auf staatskosten nur bevorzugen zu lassen.

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12. Mai 2009 um 10:36

Hmmm
also um ein Beispiel für Maybe's These zu liefern. Ich hab eine Freundin die im Studium kennengelernt habe. Und mit der hab ich mich auch mal diesbezüglich unterhalten. Und ich hab festgestellt, dass ich als Mann mehr finanzielle (materielle) Ansprüche und Wünsche an meine Zukunft habe als sie als Frau und somit würde sie auch nicht am Gehalt rumverhandeln wenn es ihre Ansprüche deckt. Ich würde in jedem Fall verhandeln weil ich mit mehr Geld mehr meiner Wünsche erfüllen kann. Das hat sicherlich auch einen nicht geringen Einfluss!

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12. Mai 2009 um 12:05
In Antwort auf yourworshipper

Ich will nur gleichberechtigung
... daher kann es ganz einfach nicht sein, dass der staat den frauen eine bessere bildung finanziert als den männern. so einfach ist das nämlich nicht, sich als jugendlicher die bildung selbst zu finanzieren. bildung ist ein menschenrecht, und wo menschenrecht verletzt wird (in diesem fall an jungs), wäre widerstand die pflicht jedes einzelnen bürgers. oder will man um alles in der welt noch weitere amokläufe provozieren? ich glaube jedenfalls nicht, dass das ein anzustrebendes ziel ist und ich werde daher auf keinen fall noch lange zusehen, wie den jungs das menschenrecht auf bildung verwehrt wird.

und ich weiss auch nicht, was das thema mit der frage zu tun hat, ob ich die frauen an den herd will oder nicht. das hat doch nichts mit dem menschenrecht auf bildung zu tun. aber trotzdem zu deiner frage: nein ich will nicht, dass jemand aus gesellschaftlichen zwängen die ganze zeit nur das gleiche machen soll, dennoch dürfte man sich doch noch frauen wünschen, die irgendwo noch ein wenig weiblich sind, was kann ich mit ehrgeizigen mannsweibern schon anfangen... das aber nur so nebenbei.

mir gehts hier einfach nur um die allgemeinen menschenrechte. wo diese verletzt werden, ist endlich widerstand zu leisten!

ausserdem finde ich auch im berufsleben, dass man da ein umdenken anstreben sollte. nicht diejenigen mit der besten bildung, sondern die geeignetsten sollten die besten stellen kriegen- also diejenigen die auch mal unten angefangen haben und sich jahrelang hochgearbeitet haben. es kann doch nicht sein, dass diejenigen, die bis ende 20 nichts als schulen besuchten, aufgrund des fortgeschrittenen alters gleich oben einsteigen und dann noch mehr verdienen, als jemand, der durch ehrliche arbeit sich nach oben arbeiten wollte. daher finde ich schon, man sollte eher lern- entwicklungs- und arbeitswillige personen befördern und entsprechend entlöhnen, als diejenigen, die sich blos auf staatskosten von hoher bildung verwöhnen liessen. eine ehrliche und fleissige frau, die über jahre hinweg den haushalt führt und die gemeinsamen kinder grosszieht, hat meiner meinung nach auch etwas mehr geld zu gute als jemand, der nichts anderes kann, als sich auf staatskosten nur bevorzugen zu lassen.

Und wie...
...sieht die ungleichmäßige Finazierung der Bildung zwischen den Geschlechtern aus?
Die Gelder werden in die Schulen gesteckt. Aufgrund dessen, dass sich Mädchen besser anpassen können, haben sie evtl. einen kleinen Vorteil, der sich auch in den Noten wiederspiegelt. Daher kommen sie evtl. eher auf das Gymnasium. Aber ich als Frau habe noch nie Geld vom Staat erhalten, um auf die Schule gehen zu können, also wie soll denn die ungerechte Finanzierung aussehen?
Und obwohl Jungs in der Schule oft unangepasster sind und weniger Probleme haben, es sich mit den Lehrer zu verscherzen ist der Unterschied zwischen dem Anteil Mädchen/Jungen auf dem Gymnasium nur(!) 5%!
Bei einer gewollten, also strukturellen Diskriminierung würde ich einen viel größeren Unterschied erwarten!

Außerdem scheinst du allgemein einen Groll gegen Menschen mit hoher Bildung zu hegen, oder lese ich da mehr rein, als du meintest? Ich finde zumindest auch, dass es die Schulnoten allein nicht sein können, wenn es um die Auswahl der künftigen Auszubildenden oder Studierenden geht. Was hat z.B. Mathe oder Geschichte mit dem Talent zu tun, mit Menschen umgehen zu können (falls man einen sozialen oder pflegerischen Beruf ausüben möchte) und warum wird an Universitäten so großer Wert auf den gesamten Notendurchschnitt der Abiturienten gelegt, wenn sie doch in ein ganz bestimmtes Feld möchten?
Allerdings, wenn man sich dann durch Ausbildung oder Universität auf einen Berufszweig spezialisiert hat und das mit guten Noten (das ist echte Arbeit....), dann sollen doch diese Fachkräfte auch entsprechend bevorzugt werden, oder nicht? Sie haben sich ja immerhin in i h r e m Fach gut geschlagen.
Und wer hier möglichst flott ist, wird bevorzugt! Nicht derjenige, der 3 Ausbildungen macht, weil er nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll oder der Langzeitstudent. Das heißt: Gute Ausbildung, aber das mit blendenden Noten und in Rekordzeit! So sieht es nämlich aus. Und das stört mich auch ein wenig, da ich nicht den notwendigen Ehrgeiz habe um Jahrelang nur für eine hoffentlich schöne Zukunft zu arbeiten ohne im Hier und Jetzt zu leben. Aaaaber: Ich erkenne an, dass es eine Leistung ist. Man kann nicht als Haufen Gammelfleisch gut und schnell die Schullaufbahn beenden, es sei denn, man ist ein Genie.

Fleiß ist sicher eine Sache, ohne die es auch nicht geht. Jemand, der ein Überflieger ist und sich daher mit guten Noten bewerben kann, aber dann die Arbeit nicht ordentlich macht, tut einem Unternehmen auch nicht gut. Aber die allermeisten Arbeiten verlangen vor allen Dingen Fachkompetenzen. Auch ein Tischler kann noch so fleißig sein: Wenn er zwei linke Hände hat und mehr Holz versemmelt, als hinterher verkauft werden kann, dann ist er in seinem Job einfach nicht gut.
Und wenn in einem sehr hierarchischen Betrieb, etwa der Diakonie, jemand, der studiert hat, direkt höher einsteigt (vielleicht sogar schon mit Führungsauftrag), dann liegt das daran, dass im Studium andere Hardskills gefördert werden, unter anderem logisches Denken um Probleme schnell und gut lösen zu können. Das sind Fäfigkeiten, die man braucht, wenn man oben einsteigen will und einige Positionen unter sich hat, die man lenken soll.

Also nochmal: Es ist nicht das höhere Alter, das Menschen in höhere Positionen bringt, ganz im Gegenteil! Ein Maximum an Bildung bei einem Minimum von Ausbildungszeit! Und Normalsterbliche schaffen das nur durch verdammt viel Arbeitswilligkeit und Fleiß. Wer das schafft, hat den besseren Job verdient. Und da kommt es überhaupt nicht darauf an, welches Geschlecht der Arbeitseinsteiger hat.
Wenn jemand lange in einem Job gewesen ist und unten angefangen hat, mag er sicherlich seinen Betrieb gut kennen und einiges an Wissen haben, das der junge Studienabgänger (z.B.) nicht hat, aber er hat dennoch nicht unbedingt die Fertigkeiten, die man für die gehobene Position braucht! Dafür bedarf es häufig einer Zusatzausbildung! Jahrelang im selben Arbeitstrott gefangen zu sein bereitet einen eben nicht auf neue Situationen vor!

Und warum ich gefragt habe, ob du Frauen lieber am herd sehen willst: Es war eine Frage um zu schauen, ob du den Frauen einfach ihren Erfolg missgönnst. Ein wenig tust du es ja schon. Und wie ich schon schrieb: Es kann auch nicht sein, dass eher männliche Fähigkeiten nicht gefördert werden. Es ist aber ein schön einfacher Weg, Angepasstheit zu fördern, wenn man eine Klasse unterrichtet, die mehr als 30 Kinder beherbergt. Da sind schon 2-3 laute, aufmüpfige Jungs viel zu viel, immerhin muss man den Lehrstoff durch kriegen. Also lässt man männliches Imposiergehabe und Machtkämpfe mit dem Lehrer gar nicht erst zu, das verbraucht immerhin Zeit und Energien, von denen unsere Lehrkörper ja auch zu wenig haben.
Geld bekommen Frauen nicht mehr als Männer, um zur Schule zu gehen. Woher hast du diese Annahme? Es gibt ein paar Stipendien, die auf Studentinnen ausgerichtet sind, aber die bekommt auch nicht jede Frau, ich kenne sogar keine einzige Frau, die ein "Frauenstipendium" hätte (und meiner Meinung nach ist das eh Fehlgeleitet, da der Nachteil der Frauen nicht im Studieren liegt, sondern im Machtkampf am Arbeitsplatz und den bekommen sie ja erst im Betrieb mit).

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12. Mai 2009 um 12:20

Jau,
da ist vieles Wahres dran. Wobei Schwangerschaften gar nicht unbedingt von Nachteil sein müssen. Immerhin brauchen Mütter einige anspruchsvolle Fähigkeiten, die auch im Job nicht schlecht sind und zumindest bei Mäusen hat man festgestellt, dass die Weibchen, die schonmal geworfen hatten, intelligenter geworden sind.... und da die Erziehung von Menschenkindern nun alles andere als einfacher ist, warum sollte sich nicht auch das menschliche Frauengehirn an die neuen Anforderungen anpassen?

Aber was ich auch in einem Beitrag oben angedeutet habe: Frauen stehen im Machtkampf, der in hierarchisch geordneten Betrieben herrscht, ziemlich außerhalb. Die Männer spielen miteinander um den höchstmöglichen Rang, imponieren, nutzen die Schwächen der anderen, wälzen Arbeit ab, die nicht Prestige-trächtig ist.... und Frauen halten das alles oftmals auch noch für albern. Sie haben meistens noch nichteinmal ein Gespür dafür, was ihnen zusteht und was sie erreichen wollen und wie sie sich so gut in Szene setzen können, dass sie es auch bekommen.
Wie oft werden Frauen unterbrochen, wenn sie versuchen, etwas konstruktives Beizutragen, nur damit später ihre eigene Idee von jemand anderem wiederholt wird, der dann im Ansehen der anderen steigt?
Ebenso wenn es um Beförderungen und Lohnerhöhungen geht, da hast du vollkommen Recht.
Aber Frauen können im Machtspiel auch mitspielen. Leider mögen es Frauen aber oftmals gerne kuschelig und verbünden sich lieber mit den anderen, die auch in der Hierarchie nicht mitmischen, was ihren Stempel als "keine Konkurrenz, nicht interessant" nur zementiert.

Ich hoffe, ich werde im Job wirklich erfolgreich sein und nicht irgendwann im Mittelfeld feststecken, bis mich Kinder oder Rente aus dem Berufsleben reißen.... Und wenn mich dann Männer wie der Threadersteller nicht für feminin genug halten, dann ist mir das auch wurscht

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12. Mai 2009 um 12:26

So..
ich glaube auf intelligente weise braucht man mit dir nicht zu diskutieren.
wenn du über menschenrechte reden willst, dann informieren die bitte vorher genau WELCHE menschenrechte jungs und mädchen tatsächlich noch absichtlich vorenthalten werden? na..was glaubst du, wer hat da wohl (noch immer) das nachsehen?
aber daran bist du doch überhaupt nicht interessiert: dir geht es nicht um einen diskurs, dir geht es darum, deine EIGENE orientierungslosigkeit, aggression und noch dazu unwissen im bereich gleichberechtigung in form von parolen wie "was will ich mit einem ehrgeizigen mannsweib?" abzulassen.
sorry, du weißt nicht viel genug, um hier eine fundierte meinung zu vertreten.

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12. Mai 2009 um 12:50

Absolut!
Danke für deinen schönen Beitrag
Ich sehe zwar auch das Phänomen, dass viele junge Männer orientierungslos sind und in ihrer Rolle unsicher. Das ist aber nicht den Frauen oder Feministinnen anzukreiden.
Frauen haben sich ihre Freiheiten bitter erkämpft, aber sie hatten natürlich auch ein Ziel. Daher haben sie sich auch besser in diese Freiheiten einfügen können. Sie wollten einfach nur die Wahl haben zwischen klassischer Frauenrolle und all den Möglichkeiten, die Männer haben.
Männer hingegen lassen für gewöhnlich eine "Verweiblichung" (Jobs in traditionell eher weiblichen Berufen, Übernahme von Schlüsselaufgaben in der Kindererziheung....etc.) gar nicht erst zu, da sie es allzu gerne als Schwäche auslegen. Aber was haben sie dadurch gewonnen? Das alte Männerbild ist nicht mehr ein reines Männer-Bild, Frauen können auch Geld verdienen und Macht ausüben, sie können Hosen tragen und dreckige Witze reißen. Also sind sie verunsichert, denn eine freie Wahl der persönlichen Rolle gestehen sie sich *selbst* immer nich nicht zu (bloß nicht "unmännlich" wirken!).

An manchen Männern sehe ich, dass eine echte Gleichberechtigung so einfach sein könnte. Männliche und Weibliche Fähigkeiten lassen sich so gut kombinieren!
Allerdings erschweren es sich nicht nur die Männer. Nachdem sich Frauen ihre Freiheiten erkämpft haben wachsen neue Generationen von Frauen heran, die keine Diskriminierung mehr spüren und für die "Feministin" ein Schimpfwort ist. Diese Frauen sind teilweise emanzipiert, verlangen aber von den Männern Symbole der Stärke wir z.B. dass sie ihren Familiennamen bei der Hochzeit nicht aufgeben oder finden Männer, die Vollzeitpapi spielen würden unsexy.... Man muss schon gemeinsam an gesellschaftlichen Veränderungen arbeiten, sonst bringt das nichts.

Also danke, dass du mithilfst den schwarzen Peter von den bösen Frauen abzulenken

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12. Mai 2009 um 13:46

Erziehung...
Du gehst also noch einen Schritt weiter zurück: Zu dem, was uns das Elternhaus mitgibt.
Das ist sicherlich auch interessant, vermutlich sogar noch wichtiger als die Schule (aufgrund des Themas bin ich auch erst nur auf die Schule eingegangen), da hier ja deutlich mehr Verhaltensweisen erlernt werden. Die Schule, deren pädagogischer Auftrag ja leider nur im geringen Maße erfüllt wird, kann man für den generellen Unterschied zwischen Mädchen und Jungs nicht zur Rechenschaft ziehen.

Allerdings muss ich erst noch eine Kleinigkeit einwerfen: Statistisch gesehen gibt es "eher männliche" und "eher weibliche" Eigenschaften, die bereits vor dem Greifen der Erziehung Ausprägung finden. Ich würde daher die Geschlechtsidentität des Kindes durchaus unterstützen, aber eben nur in dem Maße, wie das Kind es selbst einfordert (wenn das Mädchen sich ne Puppe wünscht, bekommt sie die natürlich).
Ich nenne mal ein paar Beispiele: Weibliche Babys reagieren viel stärker auf Gesichter als männliche, diese sind dafür stärker fasziniert von räumlichen Dingen wie z.B. einem Mobile.
Mädchen malen prinzipiell lieber Menschen, Blumen und Sonnen, das in möglichst warmen Farben, Jungs malen viel häufiger Autos in kalten und dunklen Farben. Dass dies einen biologischen Hintergrund hat, wird auch deutlich, wenn man sich z.B. Zeichnungen von Mädchen anschaut, deren Körper mehr Androgene ausschüttet: Sie malen auch gerne Autos und vermeiden warme Farben.

Allerdings haben die klassischen Rollenbilder nur Teilweise eine Begründung durch die biologischen Gegebenheiten. Zum einen sind Frauen im Durchschnitt nicht dümmer oder ungeschickter, daher ist es für eine Gesellschaft ein Verlust, strikt nur Männer in die Arbeitswelt zu lassen. Zum anderen sind Dinge wie Lippenstift, Kleider und Friseure Erfindungen, die es nicht in jedem Kulturkreis gibt, also haben sie auch wenig mit dem biologischen Geschlecht zu tun.

Ich bin nicht für eine Geschlechts-neutrale Erziehung, ich bin nur gegen das anerziehen von Geschlechterrollen, denn man sollte das Kind als Person unterstützen und nicht den kleinen Jungen oder das kleine Mädchen, wie ich finde.
Aber da es auch kognitive Unterschiede (statistische, nicht absolute) zwischen den Geschlechtern gibt, sollte man schon auf die unterschiedlichen Gegebenheiten eingehen.
So sind Mädchen von Natur aus kommunikativer. Ist ja auch eine schöne Sache. Aber ein Junge, der sich gut ausdrücken und seine Gefühle vertsändlich machen kann, hat auch einen Vorteil, wenn man diese Fähigkeiten unterstützt.
Und das räumliche Vorstellungsvermögen von Mädchen sollte auch trainiert werden, dann trauen sie sich in späteren Jahren vielleicht auch eher an Berufsklassen wie z.B. Ingenieur heran.

Jungs werden sicherlich in ihrer Aggressivität eher unterstützt, während diese bei Mädchen nicht so gerne gesehen wird, nichts desto trotz sind Jungs hormonbedingt aber auch eher bereit, sich aggressiv durchzusetzen.
Mädchen kann man aber die Angst vor Konfrontationen nehmen, ihnen Schlagfertigkeit beibringen und ihnen Frechheit bewusst in gewissem Maß durchgehen lassen.

Ich versuch nochmal kurz zusammen zu fassen, was ich meine: Es gibt statistische Unterschiede zwischen den Geschlechtern und wenn diese auf das eigene Kind zutreffen, kann man dieses Wissen nutzen, um es entsprechend zu fördern (Stärken sowie Schwächen), allerdings ist jedes Kind anders, es gibt jungenhafte Mädchen und mädchenhafte Jungen und noch weitere Grauzonen denen eine Erziehung nach Geschlechterrollen niemals gerecht werden könnte!
Ich gebe dir daher in jedem Fall Recht, wenn du sagst, dass das biologische Geschlecht nicht im Vordergrund stehen sollte, immerhin sind eben diese angeborenen Unterschiede rein statistisch und wenn man mit einem Geschlecht gleich einen Katalog an Vorurteilen verbindet, dann kann man nicht anders als (unterbewusst) zu dirskiminieren.

Aber es fällt schon schwer, den "richtigen" Erziehungsweg hier zu benennen. Vermutlich gibt es ihn wieder einmal nicht. Und nicht wenige Eltern dürften in Anbetracht des Mangels an klaren Handlungsanweisungen sehr verunsichert sein, wenn man ihnen einen so vagen Erziehungsauftrag geben würde. Ich glaube, wir wünschen uns ein Ideal, das nur überdurchschnittlich gute Eltern erfüllen könnten....

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12. Mai 2009 um 13:59


Weil Jungs undisziplinierter sind als Mädchen, ballern sie irgendwann durch die Gegend?

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12. Mai 2009 um 14:02


*Unterschreib*

Schön auf den Punkt gebracht.
Nun muss der Threadesteller das alles noch durchlesen und sieht sich dann vielleicht nicht mehr so sehr als Opfer der Frauenbewegung

Entschuldige, wenn ich so sehr auf Details herum geritten bin, wie ich sehe sind wir ja doch sehr ähnlicher wenn nicht sogar gleicher Meinung. Aber sowas erfrage ich dann eben auch gerne....

Gruß

Ele

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12. Mai 2009 um 14:48
In Antwort auf knautschkuh


Weil Jungs undisziplinierter sind als Mädchen, ballern sie irgendwann durch die Gegend?

Nein
aber weil ihre hormonell begünstigte Aggressivität nicht in gesunde Bahnen gelenkt wird (Durchsetzungsvermügen, Ehrgeiz usw.) weil jegliche Form von Aggresivität verpönt ist. Sie lernen nicht mehr, wie man die Wut oder Frustration kanalisiert und für seine Ziele einsetzt. Somit wissen einige wenige nicht wohin mt der ganzen Wut und der Frustration und dann machts BUMM.

"Zum Glück" (oh Gott was hab ich nur gesagt) gibts nun einen versuchten Amoklauf von einerm Mädchen. Dann kann man vllt. endlich auf den Kern der Probleme aufmerksam werden anstatt die Schuld auf Sündenböcke abzuwälzen.

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12. Mai 2009 um 15:14

Ich habe da ein Gegenbeispiel.
Ich bin Student im Ingenieurwesen (Maschinenbau). Abgesehen von einem Girls-Day (Extra zu dem normalen Hoschschultag den man im Gymnasium macht) werden die Frauen deutlich mehr für diesen Zweig umworben da da ja ein deutliches Ungleichgewicht der Geschlechter herrscht (was auch nicht zu bestreiten ist). Allerdings ist wohl das Interesse an diesem Berufszweig bei vielen Frauen eher gering.

Nun wird aber trotzdem, fast mit Gewalt, versucht, möglichst viele Frauen in diesen Berufszweig zu bringen. Soweit so gut. Vllt. entscheiden sich ja wirklich einige dafür, wenn sie das Studium und die Inhalte mal kennengelernt haben und Interesse entwickeln. Dennoch ist das auch Grundsätzlich ihre Sache wofür sie sich interessieren (wollen) oder nicht. Die Möglichkeit haben sie, so ein Studium anzufangen. Sie werden sogar sehr gerne angenommen weil dann die Statistik besser aussieht.

So, nun haben also ein paar Frauen angefangen mit dem Studium und auch ihr Vordiplom in der Tasche. Also haben sie sich schon eindeutig für diesen Berufszweig entscheiden. Aber was passiert? Es gibt weiterhin Angebote nur für weibliche Studenten. Diese richten sich auch noch extra an Studentinnen die das Vordiplom schon in der Tasche haben. Sie machen Exkursionen in Entwicklungszentren von namhaften Herstellern. Der gemeine Student hat nur die Möglichkeiten die alle haben (incl. der weiblichen Studenten). Auf Anfrage bekam ich nur die Antwort, dass diese Exkursionen ausschließlich für Studentinnen sind und ja keiner gewusst hätte, dass da auch andere Interesse daran hätten. Was ich zu der Antwort denke sag ich hier lieber nicht.
Nun stellt sich mir die Frage: Ist das notwendig? Sie haben sich schon für das Studium entschieden und gehen ihren Weg bereits. Also warum sollte man ihnen nun noch weiter "Zucker in den Arsch blasen?" DAS ist für mich eindeutig eine Bevorzugung des weiblichen Geschlechts. Davon abgesehen steht in Richtlinien, dass Frauen bei gleicher Qualifikation zu bevorzugen sind. Warum? Weil man, wie schon bei der Studiengangstatistik, mit Gewalt einen höheren Prozentsatz (angepeilt werden ja am liebsten 50%) an Frauen in den Firmen sehen will. Du kannst mir nicht erzählen, das da nicht die feministische Bewegung Druck ausübt. Das wiederum schürt die Rivalität (im Einzelfall) Hass zwischen den Geschlechtern.

Subjektiv kommt es mir manchmal so vor, als müsste ich für jede Position die ich erreichen will hart kämpfen und Frauen werden gelegentlich mal einfach so über die Schwelle getragen.

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12. Mai 2009 um 15:28

Du hast Recht.
Man benutzt nicht diese Spiele um das töten zu simulieren. Man flüchtet sich in Spiele wo man Ein Klares Rolenverständnis hat und genau weiß, worauf man hinarbeitet. Und natürlich um sich stark zu fühlen, jemand zu sein, ein Held zu sein! Welche Junge/Mann möchte das nicht?
Das kann er in der Realität nicht sein. In der Realität wird er nciht gebraucht, bekommt keine Möglichkeit sich für sein Selbstverständnis zu beweisen, jeder Versuch wird unterbunden weil man ja bloß nicht agressiv an eine Sache rangehen darf. Man versteht die Welt nciht mehr und bricht in ein nicht vorhandenes, unklares Rollenbild ein. Jeder zerrt in eine Richtung und beim Versuch, sein Selbstverständnis mit den Anforderungen die an ihn rangetragen werden zu vereinen kann man nur scheitern, gerade in einem Alter an dem dei eigene Persönlcihkeit alles andere als gefestigt ist.

Tut mir leid, falls das sehr einseitig auf Jungen und Männer zugeschnitten ist aber ich bin nun mal einer und habe keine Einblicke in die Persönlichkeitsentwicklung von weiblichen Wesen. Aber subjektiv scheint die Gesellschaft besser auf deren Persönlichkeitsprofile zugeschnitten zu sein.

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12. Mai 2009 um 15:41
In Antwort auf kuschro

Ich habe da ein Gegenbeispiel.
Ich bin Student im Ingenieurwesen (Maschinenbau). Abgesehen von einem Girls-Day (Extra zu dem normalen Hoschschultag den man im Gymnasium macht) werden die Frauen deutlich mehr für diesen Zweig umworben da da ja ein deutliches Ungleichgewicht der Geschlechter herrscht (was auch nicht zu bestreiten ist). Allerdings ist wohl das Interesse an diesem Berufszweig bei vielen Frauen eher gering.

Nun wird aber trotzdem, fast mit Gewalt, versucht, möglichst viele Frauen in diesen Berufszweig zu bringen. Soweit so gut. Vllt. entscheiden sich ja wirklich einige dafür, wenn sie das Studium und die Inhalte mal kennengelernt haben und Interesse entwickeln. Dennoch ist das auch Grundsätzlich ihre Sache wofür sie sich interessieren (wollen) oder nicht. Die Möglichkeit haben sie, so ein Studium anzufangen. Sie werden sogar sehr gerne angenommen weil dann die Statistik besser aussieht.

So, nun haben also ein paar Frauen angefangen mit dem Studium und auch ihr Vordiplom in der Tasche. Also haben sie sich schon eindeutig für diesen Berufszweig entscheiden. Aber was passiert? Es gibt weiterhin Angebote nur für weibliche Studenten. Diese richten sich auch noch extra an Studentinnen die das Vordiplom schon in der Tasche haben. Sie machen Exkursionen in Entwicklungszentren von namhaften Herstellern. Der gemeine Student hat nur die Möglichkeiten die alle haben (incl. der weiblichen Studenten). Auf Anfrage bekam ich nur die Antwort, dass diese Exkursionen ausschließlich für Studentinnen sind und ja keiner gewusst hätte, dass da auch andere Interesse daran hätten. Was ich zu der Antwort denke sag ich hier lieber nicht.
Nun stellt sich mir die Frage: Ist das notwendig? Sie haben sich schon für das Studium entschieden und gehen ihren Weg bereits. Also warum sollte man ihnen nun noch weiter "Zucker in den Arsch blasen?" DAS ist für mich eindeutig eine Bevorzugung des weiblichen Geschlechts. Davon abgesehen steht in Richtlinien, dass Frauen bei gleicher Qualifikation zu bevorzugen sind. Warum? Weil man, wie schon bei der Studiengangstatistik, mit Gewalt einen höheren Prozentsatz (angepeilt werden ja am liebsten 50%) an Frauen in den Firmen sehen will. Du kannst mir nicht erzählen, das da nicht die feministische Bewegung Druck ausübt. Das wiederum schürt die Rivalität (im Einzelfall) Hass zwischen den Geschlechtern.

Subjektiv kommt es mir manchmal so vor, als müsste ich für jede Position die ich erreichen will hart kämpfen und Frauen werden gelegentlich mal einfach so über die Schwelle getragen.

Sicherlich übers Ziel hinaus geschossen.
Ich kann aber verstehen, wenn die regelrechte Hemmung von Frauen, sich für ein Ingenieurs-Studium einschreiben zu lassen, auf diese Art abgebaut werden soll. Diese Frauen, die so angeworben werden, sollen sicher erleichtern, dass nachfolgende Abiturientinnen diesen Gedanken weniger befremdlich finden, sprich: Ich denke nicht, dass diese Regelung auf Dauer beibehalten werden soll.
Ob diese tollen Programme für die weiblichen Studentinnen nun aus der Sorge heraus angeboten werden, dass Frauen als Exoten in diesem Beruf vielleicht im Job benachteiligt werden könnten, wenn sie keinen (künstliche herbeigeführten) Vorsprung erhalten, kann ich nicht sagen (war aber meine erste Idee).
Die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation ist tatsächlich feministisch motiviert, macht aber (ebenfalls übergangsweise) durchaus Sinn. Immerhin haben Chefs natürlich auch im Hinterkopf, dass Männer nicht schwanger werden und seltener eine mögliche Schlüsselposition im Betrieb aufgeben, weil sie sich erst einmal um den Nachwuchs kümmern wollen. Und natürlich ist es dann, ohne Eingriff von Außen, tendenziell so, dass Frauen benachteiligt werden. Ein Chef rechnet da genau so in Wahrscheinlichkeiten wie es eine Versicherung tun würde, sprich: Er denkt ökonomisch und dafür ist es erst einmal unerheblich ob die Frau tatsächlich eines Tages Kinder kriegen wird (zumal die Frage nach dem Kinderwunsch meines Wissens auch unzulässig im Bewerbungsgespräch ist).

Es wird halt versucht künstlich nachzuhelfen um alte Strukturen zu überwinden, denn alte Strukturen sind träge. Und weder die alten Hasen in den führenden Positionen noch die modernen Frauen haben sich schon komplett an die neuen Anforderungen angepasst. Ich finde die Idee, da dann etwas nachzuhelfen prinzipiell nicht schlecht (zumal du dir in deinem Berufsfeld wohl noch nicht allzu viel Sorgen machen müsstest, oder?), aber dabei kann man leicht übers Ziel hinaus oder auch knapp daneben schießen. Das ist halt der Nachteil an Eingriffen in ein laufendes System (Arbeitsmarkt).

Und ich denke wirklich, dass im Kampf um die Spitzenpositionen dann spätestens dieser künstliche Vorteil verflogen ist. Wenn du also hoch hinaus willst, ist der Vorteil der Frauen mehr oder weniger schnell aufgeholt. Auch, weil Frauen (wie ich ja bereits an anderer Stelle erwähnte) noch nicht wirklich auf den Konkurrenzkampf vorbereitet werden.

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12. Mai 2009 um 16:09

Ja das ist richtig.
War sicher nicht schön. Aber beim Beispiel Boxen hättest du die Jungs auch beim Ehrgeiz packen können. Angst gegen ein Mädchen zu verlieren... welcher Junge möchte das denn bitte nicht vermeiden denn schließlich hat er ja körperlich überlegen zu sein.
Aber genau das kannst du ausnutzen indem du an den Ehrgeiz appelierst. "Zu feige zum kämpfen?" Das hätte er sich auch nicht bieten lassen können! Zum Rest fällt mir leider nichts ein außer "es tut mir Leid" Aber ändern kann ich es auch nicht. Bin weder Sportlehrer noch Vorgesetzter.

Was aber hindert die Frauen (mal verallgemeinert) ihre persönlichen Interessen durchzusetzen, denn Hürden gibt es bei der Berufswahl, in den Studiengängen zumindest, keine außer denen, die man sich selbst auferlegt.
Warum braucht Frau Extraregelungen wenn sie vom Gesetz her ihre Interessen durchsetzen könnten (Gleichberechtigung, freie Berufswahl etc.)? man muss ja nicht gleich aufgeben nur weil einer mal nein gesagt hat und einen blöden Spruch abgegeben hat...

Ist vllt. ein bischen plump formuliert aber ich sags mal in einem Zitat: "Zum Glück sind Sie ja Ingenieur, bei Ihrem Taktgefühl wären Sie ein lausiger Psychiater"

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12. Mai 2009 um 17:13

Dummheit

zeigt sich immer wieder in deinen Beiträgen, die alle paar Wochen mit fast identisch formulierten Thesen auftauchen. Was neues hast du nicht zu bieten.

Mehr werde ich dazu nicht sagen, ändern wird es an deiner komischen Meinung eh gar nichts.

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12. Mai 2009 um 17:50


Hast du schon einmal einen Lehrplan gelesen?
Hast du dir schon einmal ein Schulbuch angeschaut?

Ich hab täglich mit beidem zu tun und muss dir da deutlich widersprechen.
Gerade in Englischbüchern sind ganze Kapitel auf Jungs und ihre Interessen ausgerichtet...Wie du zu deiner Meinung kommst, interessiert mich wirklich.

Natürlich sind nicht alle Mädchen strebsam und alle Jungs faul. Wenn du sie aber mal in einer Klasse real erleben darfst, wirst du den Unterschied merken. Da beißen sich viele Mädchen pflichtbewusst auch durch Technikthemen durch, die viele Jungs immer noch kalt lassen. Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

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13. Mai 2009 um 2:15

Gut, wenn die mehrheit hier es so sieht
wenn so viele der meinung sind, diese menschenrechtsverbrechen an männlichen kinder, jugendlichen und jungen erwachsenen seien überhaupt nicht so schlimm, könnten wir den spiess doch gerade so gut wenden. wenn alles so gerecht ist, dann hat sicherlich niemand etwas dagegen, wenn ab sofort nur noch jungs in allen schulen gefördert werden und mädchen eher als "last" im bildungsbereich betitelt werden. mit argumenten wie "mädchen sind nun mal weniger anpassungsfähig" oder "sie sind einfach zu faul" kann man die benachteiligung ja gut in kauf nehmen.

der "girls day" (nur schon diese bezeichnung könnte einen normalen menschen zum kotzen einladen) wird dann zum "boys day" und scheinheilig, so nach ein paar jahren des nichtstuns, gibts dann nach mehreren protesten auch einen kleinen, jedoch sehr regional beschränkten "girlsday", nur das angebot darf natürlich ja nicht zu gross sein.

gezielte männerförderung an sämtlichen höheren schulen sollen zur normalität gehören.

sämtliche literatur, die hauptsächlich auf mädchen ausgerichtet ist, wird staatlich zensiert und unter strafandrohung verbannt.

an schulen werden themen angesprochen, mit denen die lehrer gezielt frauen ins schlechte licht bringen können. z.b. die tatsache, dass 90% aller vergewaltigungen von frauen begangen werden, darüber wird in schulen dann diskutiert. frauen können ja überhaupt nicht so vergewaltigt werden, da die meisten ja darauf stehen. oder wie schrecklich doch die männerbeschneidung ist und was wir dagegen unternehmen sollten, bei frauen ist es ja nicht so schlimm, da manche männer nun mal auf beschnittene frauen stehen. in den medien kommen dann auch die ganze zeit filme, in denen frauen/mädchen als absolute vollidiotinnen dargestellt werden, eher etwas pervers oder einfach nur gewalttätig. männer sind dann immer die klugen in allen filmen. werbung, in denen frauen geschlagen werden, wirken sich absatzfördernd aus, wenn aber ein mann nur schon auf einem plakat etwas zu unwürdig dargestellt wird, mischt sich sofort der werberat ein.


ihr seid ja hoffentlich alle damit einverstanden, da ihr solche verhältnisse ja anscheinend gerecht findet, oder?

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13. Mai 2009 um 9:36
In Antwort auf yourworshipper

Gut, wenn die mehrheit hier es so sieht
wenn so viele der meinung sind, diese menschenrechtsverbrechen an männlichen kinder, jugendlichen und jungen erwachsenen seien überhaupt nicht so schlimm, könnten wir den spiess doch gerade so gut wenden. wenn alles so gerecht ist, dann hat sicherlich niemand etwas dagegen, wenn ab sofort nur noch jungs in allen schulen gefördert werden und mädchen eher als "last" im bildungsbereich betitelt werden. mit argumenten wie "mädchen sind nun mal weniger anpassungsfähig" oder "sie sind einfach zu faul" kann man die benachteiligung ja gut in kauf nehmen.

der "girls day" (nur schon diese bezeichnung könnte einen normalen menschen zum kotzen einladen) wird dann zum "boys day" und scheinheilig, so nach ein paar jahren des nichtstuns, gibts dann nach mehreren protesten auch einen kleinen, jedoch sehr regional beschränkten "girlsday", nur das angebot darf natürlich ja nicht zu gross sein.

gezielte männerförderung an sämtlichen höheren schulen sollen zur normalität gehören.

sämtliche literatur, die hauptsächlich auf mädchen ausgerichtet ist, wird staatlich zensiert und unter strafandrohung verbannt.

an schulen werden themen angesprochen, mit denen die lehrer gezielt frauen ins schlechte licht bringen können. z.b. die tatsache, dass 90% aller vergewaltigungen von frauen begangen werden, darüber wird in schulen dann diskutiert. frauen können ja überhaupt nicht so vergewaltigt werden, da die meisten ja darauf stehen. oder wie schrecklich doch die männerbeschneidung ist und was wir dagegen unternehmen sollten, bei frauen ist es ja nicht so schlimm, da manche männer nun mal auf beschnittene frauen stehen. in den medien kommen dann auch die ganze zeit filme, in denen frauen/mädchen als absolute vollidiotinnen dargestellt werden, eher etwas pervers oder einfach nur gewalttätig. männer sind dann immer die klugen in allen filmen. werbung, in denen frauen geschlagen werden, wirken sich absatzfördernd aus, wenn aber ein mann nur schon auf einem plakat etwas zu unwürdig dargestellt wird, mischt sich sofort der werberat ein.


ihr seid ja hoffentlich alle damit einverstanden, da ihr solche verhältnisse ja anscheinend gerecht findet, oder?


Unterste Schiene und Auswüchse eines einzigen Knotens in deinem Kopf....
Also ehrlich... Statistiken (wie z.B. dass die meisten Gewaltverbrechen von Männern ausgehen) kann man nicht einfach umdrehen, da musst du dich schon bei deinen prügelnden, vergewaltigenden und mordenden Geschlechtsgenossen bedanken. Fakt ist eben Fakt.
Bücher für Männer werden auch nicht verbrannt, wurden sie auch noch nie - mich dünkt wir haben es mit Wahnvorstellungen zu tun...?

Aber was die Umkehrung der Benachteiligungen betrifft: Ich finde, die geben sich nicht viel. Können wir also machen. Also natürlich komplett. Heißt: Mädchen gelten als die schlechteren in der Schule und Jungs werden in manchen Fächern der Hochschule aktiv gefördert. Dafür ist ein Mann im Chefsessel verpöhnt und ein Mann, der Vollzeit arbeiten will und dennoch Kinder haben möchte wird als Rabenvater tituliert. Außerdem werden Männer im Gespräch andauernd von Frauen unterbrochen und im Job sexuell belästigt, weil man sie ja doch nur als Frischfleisch sieht....
Moment, diese Welt könnte mir durchaus gefallen.... (nein, sie würde meinem Unrechtsempfinden natürlich auch missfallen)

Im übrigen fühlen sich seltsamerweise nur die wenigsten Männer diskriminiert. Die, die es tun, sind meistens einfach nicht erfolgreich im Leben und suchen äußere Umstände um das zu belegen. Aber weißt du, was ich ehrlich gesagt, denke? Dass diese Möchtegern-Chauvis in einer chauvinistischen Welt, die wieder den Mann als Maß aller Dinge betrachtet, mindestens ebenso erfolglos wären! Warum? Weil ein Mann seines eigenen Glückes Schmied ist und Herausforderungen nicht bequengelt sondern überwindet! Und wenn du ein "echter Mann" wärst hättest du schon längst die großen Chancen gesehen, die beide Geschlechter (und Männer sogar nach wie vor eher als Frauen) haben!
Anstatt dessen bemitleidest du dich und suchst einen Sündenbock.

Das hat aber nichts mit der Realität zu tun.

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13. Mai 2009 um 11:41

Glaube ich nicht
Ich glaube nicht, dass Mädchen bevorzugt werden. Spätestens im Berufsleben jawohl kaum.

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13. Mai 2009 um 14:02

Die verkehrte welt!
ich hab heute gerade gelesen, wie es z.b. in indien aussieht mit der gleichberechtigung. irgendwie ist es schon krass: mädchen gelten dort als minderwertig, werden von der eigenen familie als zweitrangig angesehen, genau so in der wirtschaft und der staat benachteiligt sie praktisch überall, also auch in der bildung. genau niemand scheint sich gegen diese verbrechen an den betroffenen menschen aufzulehnen. andere kultur, andere sitten... so heisst die ausrede.

hier in deutschland, wo junge frauen unserer generation an allen enden fast grenzenlos bevorzugt werden, setzt sich kaum eine von ihnen ein, wenigstens in sachen bildung für die rechte der jungs zu kämpfen. das thema wird, wie teilweise auch hier, gebilligt, verharmlost, relativiert oder sogar noch als positiv empfunden.

wie wärs, wenn man einfach in allen ländern vernünftig wäre und nicht jemanden aufgrund des geschlechtes benachteiligen würde? die idee, die männerbenachteiligung in deutschland soll als kompensation zur frauenbenachteiligung in anderen ländern und umgekehrt sein, ist totaler schwachsinn. opfer sind immer individuen, was leider oft vergessen wird.

nur schon die tatsache, dass es legal ist, in kulturellen freizeitangeboten (discos, bars, etc.) männer mit
höheren preisen zu diskriminieren ist doch schon sexistisch genug. entweder alle zahlen den gleichen eintrittspreis oder niemand soll etwas zahlen. aber dies ist nicht einmal meine erste priorität, da ich schon längst nicht mehr bereit bin, mehr zu zahlen als mädchen es müssen, der unterschied bleibt einfach, dass ich im ausgang öfters ärger kriege und mädels nicht, an der kasse gibts längere diskussionen, stress und viel unbeliebtheit, aber sexuell diskriminieren lass ich mich längst nicht mehr.

aber wenn man in sachen bildung benachteiligt wird, ist es ein offizialdelikt, was auch mit internationalem nachdruck geändert werden muss und die schuldigen dürfen sich vor verfolgung und strafe nicht mehr sicher fühlen.

ich spreche aus eigener erfahrung: ich hab eine lehre gemacht, somit gearbeitet und hab mich somit nützlich gemacht. hat mir der staat, so quasi als belohnung, eine einzige stunde gymnasium finanziert? werde ich an den unis bevorzugt, da ich, im gegensatz zu denjenigen, die auf staatlichen gymnasien herumparasitiert sind, auch körperliche arbeit leisten musste? im gegenteil! ich musste nach der abschlussprüfung schauen, wie ich an die kohle herankomme, um mir mein gutes recht auf etwas bessere bildung leisten zu können. mit teils illegalen mitteln und durch hinterziehung, lügen und mich überall durchmogeln musste ich mein geldvorrat anlegen, damit ich mir die schule, auf der ich heute bin, überhaupt leisten kann, während andere auf staatskosten im gymnasium fast mehr schulischer unterricht umsonst kriegen als ich. schlussendlich hab ich auch nicht mehr als blos das abi, obwohol ich einiges mehr bezahlt hab, mich gegen meine eltern aufgeleht und mit tricks die gesetze umgehen musste. die mehrheit der mädchen bekommt alles umsonst, muss sich vor den eltern nicht rechtfertigen, wenn sie studieren will anstatt produktiv etwas arbeiten und geld nach hause bringen, mädchen werden privat sowie staatlich sogar gefördert, wenn sie auf staatskosten nehmen was ihnen angeboten wird.

so sieht nämlich die realität aus!

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13. Mai 2009 um 14:24
In Antwort auf yourworshipper

Die verkehrte welt!
ich hab heute gerade gelesen, wie es z.b. in indien aussieht mit der gleichberechtigung. irgendwie ist es schon krass: mädchen gelten dort als minderwertig, werden von der eigenen familie als zweitrangig angesehen, genau so in der wirtschaft und der staat benachteiligt sie praktisch überall, also auch in der bildung. genau niemand scheint sich gegen diese verbrechen an den betroffenen menschen aufzulehnen. andere kultur, andere sitten... so heisst die ausrede.

hier in deutschland, wo junge frauen unserer generation an allen enden fast grenzenlos bevorzugt werden, setzt sich kaum eine von ihnen ein, wenigstens in sachen bildung für die rechte der jungs zu kämpfen. das thema wird, wie teilweise auch hier, gebilligt, verharmlost, relativiert oder sogar noch als positiv empfunden.

wie wärs, wenn man einfach in allen ländern vernünftig wäre und nicht jemanden aufgrund des geschlechtes benachteiligen würde? die idee, die männerbenachteiligung in deutschland soll als kompensation zur frauenbenachteiligung in anderen ländern und umgekehrt sein, ist totaler schwachsinn. opfer sind immer individuen, was leider oft vergessen wird.

nur schon die tatsache, dass es legal ist, in kulturellen freizeitangeboten (discos, bars, etc.) männer mit
höheren preisen zu diskriminieren ist doch schon sexistisch genug. entweder alle zahlen den gleichen eintrittspreis oder niemand soll etwas zahlen. aber dies ist nicht einmal meine erste priorität, da ich schon längst nicht mehr bereit bin, mehr zu zahlen als mädchen es müssen, der unterschied bleibt einfach, dass ich im ausgang öfters ärger kriege und mädels nicht, an der kasse gibts längere diskussionen, stress und viel unbeliebtheit, aber sexuell diskriminieren lass ich mich längst nicht mehr.

aber wenn man in sachen bildung benachteiligt wird, ist es ein offizialdelikt, was auch mit internationalem nachdruck geändert werden muss und die schuldigen dürfen sich vor verfolgung und strafe nicht mehr sicher fühlen.

ich spreche aus eigener erfahrung: ich hab eine lehre gemacht, somit gearbeitet und hab mich somit nützlich gemacht. hat mir der staat, so quasi als belohnung, eine einzige stunde gymnasium finanziert? werde ich an den unis bevorzugt, da ich, im gegensatz zu denjenigen, die auf staatlichen gymnasien herumparasitiert sind, auch körperliche arbeit leisten musste? im gegenteil! ich musste nach der abschlussprüfung schauen, wie ich an die kohle herankomme, um mir mein gutes recht auf etwas bessere bildung leisten zu können. mit teils illegalen mitteln und durch hinterziehung, lügen und mich überall durchmogeln musste ich mein geldvorrat anlegen, damit ich mir die schule, auf der ich heute bin, überhaupt leisten kann, während andere auf staatskosten im gymnasium fast mehr schulischer unterricht umsonst kriegen als ich. schlussendlich hab ich auch nicht mehr als blos das abi, obwohol ich einiges mehr bezahlt hab, mich gegen meine eltern aufgeleht und mit tricks die gesetze umgehen musste. die mehrheit der mädchen bekommt alles umsonst, muss sich vor den eltern nicht rechtfertigen, wenn sie studieren will anstatt produktiv etwas arbeiten und geld nach hause bringen, mädchen werden privat sowie staatlich sogar gefördert, wenn sie auf staatskosten nehmen was ihnen angeboten wird.

so sieht nämlich die realität aus!

Erstaunlich...
....wie du auf Fragen, die nicht in dein Weltbild passen, ignorierst
.....wie du Dinge verdrehst (ich entschuldige, wenn du es nicht extra machen solltest sondern es einfach kognitiv nicht gebacken bekommst )
......und wie du Studieren als Parasitieren darstellst.... Übrigens habe ich dir zur Bildung schon geantwortet und du hast offensichtlich daraufhin nichts Kluges zu entgegnen gewusst.

Im übrigen liegt deine Benachteiligung nicht am Geschlecht! Du hast nicht das nötige gelernt, um mehr Geld zu verdienen! Abitur macht man, um die Grundlagen für ein Studium zu erhalten und wer studiert muss ordentlich pauken (oh mein Gott, echte Informationen aufnehmen ohne sie zu verfälschen?!) und hat lange Zeit ein Loch im Portmonait, zumal es ja neuerdings auch noch was kostet (soll ja Menschen geben, die halten DAS für ein Verbrechen am Recht für Bildung!)

Aber es soll ja noch einige Parolen brüllende Stammtischphilosophen wie dich geben, bist also in "guter" Gesellschaft.

Peinlich, mach doch einfach was aus deinem Leben anstatt deine Parolen in einem Frauen(!)forum abzulassen....

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13. Mai 2009 um 14:41
In Antwort auf yourworshipper

Die verkehrte welt!
ich hab heute gerade gelesen, wie es z.b. in indien aussieht mit der gleichberechtigung. irgendwie ist es schon krass: mädchen gelten dort als minderwertig, werden von der eigenen familie als zweitrangig angesehen, genau so in der wirtschaft und der staat benachteiligt sie praktisch überall, also auch in der bildung. genau niemand scheint sich gegen diese verbrechen an den betroffenen menschen aufzulehnen. andere kultur, andere sitten... so heisst die ausrede.

hier in deutschland, wo junge frauen unserer generation an allen enden fast grenzenlos bevorzugt werden, setzt sich kaum eine von ihnen ein, wenigstens in sachen bildung für die rechte der jungs zu kämpfen. das thema wird, wie teilweise auch hier, gebilligt, verharmlost, relativiert oder sogar noch als positiv empfunden.

wie wärs, wenn man einfach in allen ländern vernünftig wäre und nicht jemanden aufgrund des geschlechtes benachteiligen würde? die idee, die männerbenachteiligung in deutschland soll als kompensation zur frauenbenachteiligung in anderen ländern und umgekehrt sein, ist totaler schwachsinn. opfer sind immer individuen, was leider oft vergessen wird.

nur schon die tatsache, dass es legal ist, in kulturellen freizeitangeboten (discos, bars, etc.) männer mit
höheren preisen zu diskriminieren ist doch schon sexistisch genug. entweder alle zahlen den gleichen eintrittspreis oder niemand soll etwas zahlen. aber dies ist nicht einmal meine erste priorität, da ich schon längst nicht mehr bereit bin, mehr zu zahlen als mädchen es müssen, der unterschied bleibt einfach, dass ich im ausgang öfters ärger kriege und mädels nicht, an der kasse gibts längere diskussionen, stress und viel unbeliebtheit, aber sexuell diskriminieren lass ich mich längst nicht mehr.

aber wenn man in sachen bildung benachteiligt wird, ist es ein offizialdelikt, was auch mit internationalem nachdruck geändert werden muss und die schuldigen dürfen sich vor verfolgung und strafe nicht mehr sicher fühlen.

ich spreche aus eigener erfahrung: ich hab eine lehre gemacht, somit gearbeitet und hab mich somit nützlich gemacht. hat mir der staat, so quasi als belohnung, eine einzige stunde gymnasium finanziert? werde ich an den unis bevorzugt, da ich, im gegensatz zu denjenigen, die auf staatlichen gymnasien herumparasitiert sind, auch körperliche arbeit leisten musste? im gegenteil! ich musste nach der abschlussprüfung schauen, wie ich an die kohle herankomme, um mir mein gutes recht auf etwas bessere bildung leisten zu können. mit teils illegalen mitteln und durch hinterziehung, lügen und mich überall durchmogeln musste ich mein geldvorrat anlegen, damit ich mir die schule, auf der ich heute bin, überhaupt leisten kann, während andere auf staatskosten im gymnasium fast mehr schulischer unterricht umsonst kriegen als ich. schlussendlich hab ich auch nicht mehr als blos das abi, obwohol ich einiges mehr bezahlt hab, mich gegen meine eltern aufgeleht und mit tricks die gesetze umgehen musste. die mehrheit der mädchen bekommt alles umsonst, muss sich vor den eltern nicht rechtfertigen, wenn sie studieren will anstatt produktiv etwas arbeiten und geld nach hause bringen, mädchen werden privat sowie staatlich sogar gefördert, wenn sie auf staatskosten nehmen was ihnen angeboten wird.

so sieht nämlich die realität aus!

Nun platzt mir langsam der Sack!
Es hing einzig und allein an deinen schulischen Leistungen in der Kindheit und Jugend, dass du nun dein Abitur nachmachen, und dann dafür zahlen musstest. Hättest du rechtzeitig ausreichend (geistige) Leistungsbereitschaft gezeigt, hättest du dein Abitur auf Staatskosten machen können (ebenso wie viele männliche Schüler es auch gemacht haben und noch tun werden). Die Erkenntnis, dass ein Abi doch nicht so verkehrt wäre kam dir zu spät. Der Staat finziert dir deine Erstschulausbildung. Und die hast du rückblickend wohl zu früh abgeschlossen. Das war deine Entscheidung. Ich habe einen Studienkollegen der auf der Hauptschule angefangen hat, auf die Realschule gewecheselt ist, den Abschluss ausreichend gut gemacht hat um ein fachliches Gymnasium zu besuchen und nun an einer Universität (keine BA oder FH) studiert und demnächst ein gutes Diplom in der Tasche haben wird. Bis die Studiengebühren erhoben wurden (die übrigens natürlich auch die StudentINNEN zahlen müssen) war seine Schulausbildung, ebenso wie meine, für ihn kostenfrei.
Warum sollte der Staat jemandem, der schon in einem Beruf ist eine weiterführende Ausbildung zahlen? Zumal man ja für die weitere Ausbildung geistige Arbeit leisten muss, somit ist deine bisherige körperliche Arbeit keine Vorzugsqualifikation.
Das hättest du alles früher haben können. Also heul hier nicht rum. Es gibt überall Ungerechtigkeiten. Wenn man damit nicht leben kann dann muss man etwas unternehmen und nicht rumquengeln. Und wenn man meint man kann trotz subjektiv erlebter Benachteiligung sein Ziel erreichen dann tut man es einfach. Dann hast du nämlich wirklich eine Zusatzqualifikation! Nämlich Durchsetzungsvermögen und Kampfgeist!

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13. Mai 2009 um 21:06
In Antwort auf eleonor


Unterste Schiene und Auswüchse eines einzigen Knotens in deinem Kopf....
Also ehrlich... Statistiken (wie z.B. dass die meisten Gewaltverbrechen von Männern ausgehen) kann man nicht einfach umdrehen, da musst du dich schon bei deinen prügelnden, vergewaltigenden und mordenden Geschlechtsgenossen bedanken. Fakt ist eben Fakt.
Bücher für Männer werden auch nicht verbrannt, wurden sie auch noch nie - mich dünkt wir haben es mit Wahnvorstellungen zu tun...?

Aber was die Umkehrung der Benachteiligungen betrifft: Ich finde, die geben sich nicht viel. Können wir also machen. Also natürlich komplett. Heißt: Mädchen gelten als die schlechteren in der Schule und Jungs werden in manchen Fächern der Hochschule aktiv gefördert. Dafür ist ein Mann im Chefsessel verpöhnt und ein Mann, der Vollzeit arbeiten will und dennoch Kinder haben möchte wird als Rabenvater tituliert. Außerdem werden Männer im Gespräch andauernd von Frauen unterbrochen und im Job sexuell belästigt, weil man sie ja doch nur als Frischfleisch sieht....
Moment, diese Welt könnte mir durchaus gefallen.... (nein, sie würde meinem Unrechtsempfinden natürlich auch missfallen)

Im übrigen fühlen sich seltsamerweise nur die wenigsten Männer diskriminiert. Die, die es tun, sind meistens einfach nicht erfolgreich im Leben und suchen äußere Umstände um das zu belegen. Aber weißt du, was ich ehrlich gesagt, denke? Dass diese Möchtegern-Chauvis in einer chauvinistischen Welt, die wieder den Mann als Maß aller Dinge betrachtet, mindestens ebenso erfolglos wären! Warum? Weil ein Mann seines eigenen Glückes Schmied ist und Herausforderungen nicht bequengelt sondern überwindet! Und wenn du ein "echter Mann" wärst hättest du schon längst die großen Chancen gesehen, die beide Geschlechter (und Männer sogar nach wie vor eher als Frauen) haben!
Anstatt dessen bemitleidest du dich und suchst einen Sündenbock.

Das hat aber nichts mit der Realität zu tun.

Es würde sich auch dann nicht viel ändern
zitat:
"Dafür ist ein Mann im Chefsessel verpöhnt und ein .... Außerdem werden Männer im Gespräch andauernd von Frauen unterbrochen und im Job sexuell belästigt, weil man sie ja doch nur als Frischfleisch sieht"

so nebenbei bemerkt: vor einem mann im chefsessel, besonders wenn es sich um irgend so ne staatliche grossfirma handelt, habe ich sowieso kein respekt, da sich solche heuchler ja blos hochgelogen haben wie ein politiker. so einer ist für mich tiefer als eine einfache krankenschwester, die am wochenende in der nachtschicht harte und ehrliche arbeit leistet. also, da gäbe es überhaupt nichts mehr zu ändern, da das ja schon so ist.
und was sexuelle belästigungen angeht und so: tatsache ist einfach, dass in den medien öfters über fälle berichtet wird, wenn männer frauen sexuell belästigen, umgekehrt scheints aber niemanden zu interessieren. es wird in den medien einfach nicht darüber berichtet, wenn ein mann von einer frau sexuell bedrängt wird. das wissen die meisten lehrerInnen genau so gut wie die meisten feministinnen, die medien dienen ihnen aber nach wir vor als lieferanten für gründe, so über männer zu predigen.

ich bin auch schon in einen bus eingestiegen und an der treppe griff mir ein mädchen von hinten an den arsch und lachte mit ihren kolleginnen darüber, wie ich reagierte. ich hab dann nichts getan und bin weiter. ich könnte aber jede wette eingehen: hätte ein junge etwas vergleichbares bei einem mädchen getan, hätte die bild-zeitung eine menge zu schreiben gehabt.

und männer werden jetzt schon weniger reden gelassen, wie diverse untersuchungen gezeigt haben. ich weiss nicht mehr, wie viele worte eine durchschnittliche frau am tag redet, aber jedenfalls mehr als männer.

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14. Mai 2009 um 21:17

Grundsatzfrage:
was können die heutigen jungs , die heutigen, in unserer generation aufwachsenden kleinen jungs dafür, was da und dort auf der welt vor 100 jahren alles negatives gegen frauen geschehen ist??? was können die bitte schön dafür? denkt bitte einmal kurz über diese frage nach, dann werdet ihr auch ein etwas andere perspektive bekommen.

anhand einiger beiträge scheint es mir, als würden einige männerhasserinnen versuchen, alles, was in den letzten jahrhunderten gegen frauen geschehen ist, zu kummulieren und den gesamten hass an jungs der heutigen generation auslassen. das nenne ich jedenfalls sexismus pur!

wie kann es sein, dass frauen in bestimmten (eher männerdominierten) berufszweigen gefördert werden, umgekehrt aber nicht? wenn es der allgemeinheit schlicht und einfach egal wäre, wer welchen beruf lernt, dann sollte doch niemand auf der welt ein problem damit haben, wenn in einem beruf mehrheitlich menschen dieses geschlechtes arbeiten.

wieso müssen ums verrecken mehr frauen einen ingenieurberuf lernen, weil um alles in der welt auch in den allerletzten männerdominierten berufen mehr frauen oder allermindestens gleich viel frauen sein müssen?? umgekehrt ist dann aber nichts. junge männer, die lehrer werden wollen, werden mehr oder weniger indirekt ins licht eines "pädophilen" gestellt, selbst solche, die auch nur eine ferienbeschäftigung mit kindern annehmen wollen. wo sind da die juristischen unterstützungen? ich hab sogar schon ein stellenangebot für eine kindertagesstätte gesehen mit der randbemerkung:" alle MÄNNLICHEN bewerber müssen einen strafregisterauszug beilegen." ist doch nett, oder?

bei dieser gleichmacherei könnte man von mädchen auch öfters verlangen, dass sie im ausgang oder wo auch immer öfters mal kerle anquatschen, um mit ihnen etwas anzufangen, damit nicht immer er derjenige sein muss, der den ersten schritt wagt... aber plötzlich will dann keine frau mehr etwas von gleichheit wissen. das ist dann plötzlich wieder männersache.

dass dieser girls day nicht nur eine menschenverachtende schweinerei ist, sondern auch hass- und gewaltfördernd, hab ich bereits erwähnt.

interessant, dass demagogische gestalten unseres systems, die sich angeblich für gleichberechtigung, also GLEICH berechtigung einsetzten, sich jetzt plötzlich von eher schweigender seite zeigen können oder diese zustände sogar verharmlosen, propagieren.

schlussendlich ist diese hetzerei gegen männer und mädchenförderung auch nichts positives für das weibliche geschlecht:
1. der provozierte hass richtet sich leider selten gegen die feministinnen und politiker, sondern an die durch das system bevorzugte gruppe selbst. folge: gewalt an frauen nimmt zu.
2. frauen werden durch diese bevorteilungen weniger ernst genommen, da nun jeder einfach sagen kann, sie sei doch eh nur die grosse profiteurin vom system.
3. mit diesen bevorteilungen verharmlost man indirekt die echte benachteiligungen der frauen der älteren generation. frauen der grosselterngeneration werden jetzt automatisch in die vorurteile mit einbezogen, dass sowieso alle immer vom staat unterstützt werden.
4. es kann ja auch nicht das ziel aller frauen sein, männer überall zu verdrängen und einen geschlechterhass zu provozieren. frauen wollen doch auch, dass sie mal eine familie haben, die friedlich und harmonisch miteinander funktioniert.
5. es wäre für frauen ein viel grösserer gewinn, wenn männer die eher weiblichen fähigkeiten schätzen und besser werten würden, anstatt durch schlechte bildung und beruflicher benachteiligung in orientierungslosigkeit geraten und zum frauenhasser werden.
6. männer, die eine höhere bildung haben, kommen meistens mit frauen besser aus. eine frau lebt doch besser mit einem mann, der etwas im kopf hat.

das sind längst nicht alle möglichen punkte, jedoch ausreichend, um vielleicht einige mädchen zu motivieren, sich nicht auf diese männerhasserinnen einzulassen und für bildungsrechte und bildung der jungs zu kämpfen. aber auch väterrechtlich gibt es noch sehr viel handlungsbedarf, bis menschenrechte einigermassen eingehalten werden.

ich hoffe jedenfalls, dass es noch genügend mädchen gibt, die sich für menschen einsetzen, die nun mal nicht das selbe geschlecht haben.

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15. Mai 2009 um 0:26

Du kaperst es nicht
ich hab ganz klar und deutlich geschrieben, dass ich über DIE H E U T I G E GENERATION rede, die generation, die heute jung ist!!! und nichts geschichtliches. geht das in dein feministisches hirn hinein? stell dir die konkrete frage, was der 10 jährige junge dafür kann, dass vor 50 jahren die frauen benachteiligt wurden, vielleicht schnallst du es dann etwas besser. was kann er dafür, dass er in der schule nicht gefördert wird? was kann er dafür, dass er später mal, in der disco mehr eintritt zahlen muss, weil ein paar dieses feministischen abschaums feststellte, dass die meiste sachbeschädigungen von männern verursacht wurde? nun sollten natürlich alle zahlen für das, was andere gemacht haben, aufgrund des geschlechts???

und es ist nun mal tatsache, dass jungs sogar ausdrücklich nicht am girls day teilnehmen dürfen! in bayern glaubten letztes jahr einige jungs an gleichberechtigung und haben einfach teilgenommen. die teilnahme wurde ihnen dann von den organisatorinnen ausdrücklich untersagt.

der notendurchschnitt ist an allen schulen bei jungs schlechter als bei mädels. wann kommt die wende?

ich will ganz einfach diese verdammte gleichberechtigung und unter gleichberechtigung meine ich, im gegensatz zu diesem feministischen dreck auch wirklich gleichberechtigung und nichts anderes als gleichberechtigung!!! mit gleichberechtigung meine ich nicht frauenförderung, genau so wenig wie männerbevorzugung, sondern ganz einfach GLEICHberechtigung. verstanden? hast du so viel iq, das zu verstehen?... hoffnung stirbt zu letzt.

ich will allfällige schickanen von frauen und männern abbauen, ohne dass irgend eine förderung des anderen geschlechts erfolgt. so sensationell einfach könnte ein vernünftiger mensch doch sein.
im klartext heisst das, dass z.b. jemand, der gezielte mädchenförderung im bildungsbereich betreibt (und somit die jungs, die ja auch nichts dafür können, männlich geboren zu sein, man hat sichs ja nicht ausgesucht), solche gehören einfach öffentlich an den strick gehängt. es kann ganz einfach nicht sein, dass jemand bevorzugt wird, nur weil andere des selben geschlechts jahre zuvor benachteiligt wurden.

und dass du mich als frauenhasser bezeichnest, finde ich ganz einfach eine bodenlose frechheit. ich will, dass alle gleichwertig betrachtet werden, sich alle natürlich entwickeln können und dass frauen und männer harmonisch zusammenhaltend gemeinsam feministinnen, maskulisten und ähnliche sexistischen vollidioten weltweit ausrotten werden. erst wenn dieser geschlechterkampf endlich aufhört, können wir endlich in würde leben. alles, was ich hasse, ist dieses system und diejenigen, die das gut finden.

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15. Mai 2009 um 7:16
In Antwort auf yourworshipper

Du kaperst es nicht
ich hab ganz klar und deutlich geschrieben, dass ich über DIE H E U T I G E GENERATION rede, die generation, die heute jung ist!!! und nichts geschichtliches. geht das in dein feministisches hirn hinein? stell dir die konkrete frage, was der 10 jährige junge dafür kann, dass vor 50 jahren die frauen benachteiligt wurden, vielleicht schnallst du es dann etwas besser. was kann er dafür, dass er in der schule nicht gefördert wird? was kann er dafür, dass er später mal, in der disco mehr eintritt zahlen muss, weil ein paar dieses feministischen abschaums feststellte, dass die meiste sachbeschädigungen von männern verursacht wurde? nun sollten natürlich alle zahlen für das, was andere gemacht haben, aufgrund des geschlechts???

und es ist nun mal tatsache, dass jungs sogar ausdrücklich nicht am girls day teilnehmen dürfen! in bayern glaubten letztes jahr einige jungs an gleichberechtigung und haben einfach teilgenommen. die teilnahme wurde ihnen dann von den organisatorinnen ausdrücklich untersagt.

der notendurchschnitt ist an allen schulen bei jungs schlechter als bei mädels. wann kommt die wende?

ich will ganz einfach diese verdammte gleichberechtigung und unter gleichberechtigung meine ich, im gegensatz zu diesem feministischen dreck auch wirklich gleichberechtigung und nichts anderes als gleichberechtigung!!! mit gleichberechtigung meine ich nicht frauenförderung, genau so wenig wie männerbevorzugung, sondern ganz einfach GLEICHberechtigung. verstanden? hast du so viel iq, das zu verstehen?... hoffnung stirbt zu letzt.

ich will allfällige schickanen von frauen und männern abbauen, ohne dass irgend eine förderung des anderen geschlechts erfolgt. so sensationell einfach könnte ein vernünftiger mensch doch sein.
im klartext heisst das, dass z.b. jemand, der gezielte mädchenförderung im bildungsbereich betreibt (und somit die jungs, die ja auch nichts dafür können, männlich geboren zu sein, man hat sichs ja nicht ausgesucht), solche gehören einfach öffentlich an den strick gehängt. es kann ganz einfach nicht sein, dass jemand bevorzugt wird, nur weil andere des selben geschlechts jahre zuvor benachteiligt wurden.

und dass du mich als frauenhasser bezeichnest, finde ich ganz einfach eine bodenlose frechheit. ich will, dass alle gleichwertig betrachtet werden, sich alle natürlich entwickeln können und dass frauen und männer harmonisch zusammenhaltend gemeinsam feministinnen, maskulisten und ähnliche sexistischen vollidioten weltweit ausrotten werden. erst wenn dieser geschlechterkampf endlich aufhört, können wir endlich in würde leben. alles, was ich hasse, ist dieses system und diejenigen, die das gut finden.

Stell dir doch einfach ein fallbeispiel vor
was nützt es dem heute 12-jährigen jungen, wenn man ihm erklärt, er solle in seinen bedürfnissen nach bildung bitte sehr etwas zurückschrauben und nicht am girlsday teilnehmen, da vor 40 jahren frauen da und dort schlechtere karten hatten und daher heute mädchen mehr gefördert werden sollen? dieser 12-jährige ist auf dem genau gleichen wissensstand wie die gleichalterigen mädchen. dieser ist nicht besser orientiert als die gleichaltrigen kameradinnen. er hat weder direkt noch indirekt davon profitiert, dass so und so viele männer früher besser gestellt waren als frauen. er ist genau so dumm geboren wie alle mädchen auf der welt und hat seit dem auch nicht mehr dazugelernt und daher auch keine vorteile.

was du versuchst, ist ganz einfach eine rechtfertigung einer feministisch motivierten rachepolitik. rache an unschuldigen, die weder etwas dafür können, noch irdendwie davon profitier(t)en. junge mädchen von heute haben keine nachteile davon, dass ihren vorfahren gewisse wege versperrt waren, genau so wenig vorteile haben jungs davon, da, wie gesagt, beide auf dem gleichen stand stehen.

aus diesem grund ist sexismus auch in diesem bereich falsch und nicht mit irgendwelchen "kompensations-sexismus" erklärungen zu begründen. es gibt auch keine solche entschuldigung für die schlechtere benotung von jungs und dafür, dass sie oft in schlechtere schulen geschickt werden.

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15. Mai 2009 um 10:04

Ach Moragh....
....so viel Atem um so wenig Inhalt? Da will doch nur jemand mit möglichst wenig Aufwand provozieren.

Ich hab ja schonmal angedeutet, dass das Wort Feministin inzwischen negativ behaftet ist, da natürlich einige wenige Feministinnen tatsächlich verbittert sind/waren. Schade eigentlich.

Ich bezeichne mich auch als Feministin
Zwar sehe ich, das sich an der strukturellen Diskriminierung (Frauen etwas nicht zu erlauben) einiges getan hat, aber eben weil Frauen die jenigen sind, die die Kinder bekommen, die jenigen, die allein durch die Schwangerschaft und den Hormonen auch häufiger die Kindererziehung übernehmen, und daher immer eine Ungleichheit geben wird (da hat der "Bub" recht), werden es sich auch in Zukunft viele Menschen "einfach" machen indem sie die traditionelle Rollenverteilung idealisieren.
Es wird wohl niemals 50:50. Viele "Mittelschichtler" halten die klassische Familie mit Stolz hoch, besinnen sich gerne auf alte Rollen. (Das ist auch nicht abwertend gemeint, es ist ja auch ihr gutes Recht). Und aus diesen Gründen wird es eben auch immer in den Köpfen der Menschen ein Gefälle der Erwartungshaltungen geben: Männer eher Ernährer, Frauen eher häuslich. Das ist das, was die Erfahrung uns lehrt.
Und das ist auch der Grund, warum ich es gut finde, sich als Feministin zu bezeichnen: Weil man auch weiterhin kämpfen muss, wenn man als Frau im Beruf wirklich erfolgreich sein will und weil man dazu eben doch die ein oder andere Hürde in den Köpfen anderer überwinden muss. Und dazu ist eine Portion Überzeugung und Idealismus nicht schlecht!

Liebe Grüße von einer Frau, die erst noch ihren Weg gehen muss
Ele

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15. Mai 2009 um 10:18

Ich gebe dir einen tipp...
...such dir 'ne freundin und hab spass mit ihr...dann verbringst du deine zeit wenigstens sinnvoll!

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15. Mai 2009 um 10:34
In Antwort auf yourworshipper

Stell dir doch einfach ein fallbeispiel vor
was nützt es dem heute 12-jährigen jungen, wenn man ihm erklärt, er solle in seinen bedürfnissen nach bildung bitte sehr etwas zurückschrauben und nicht am girlsday teilnehmen, da vor 40 jahren frauen da und dort schlechtere karten hatten und daher heute mädchen mehr gefördert werden sollen? dieser 12-jährige ist auf dem genau gleichen wissensstand wie die gleichalterigen mädchen. dieser ist nicht besser orientiert als die gleichaltrigen kameradinnen. er hat weder direkt noch indirekt davon profitiert, dass so und so viele männer früher besser gestellt waren als frauen. er ist genau so dumm geboren wie alle mädchen auf der welt und hat seit dem auch nicht mehr dazugelernt und daher auch keine vorteile.

was du versuchst, ist ganz einfach eine rechtfertigung einer feministisch motivierten rachepolitik. rache an unschuldigen, die weder etwas dafür können, noch irdendwie davon profitier(t)en. junge mädchen von heute haben keine nachteile davon, dass ihren vorfahren gewisse wege versperrt waren, genau so wenig vorteile haben jungs davon, da, wie gesagt, beide auf dem gleichen stand stehen.

aus diesem grund ist sexismus auch in diesem bereich falsch und nicht mit irgendwelchen "kompensations-sexismus" erklärungen zu begründen. es gibt auch keine solche entschuldigung für die schlechtere benotung von jungs und dafür, dass sie oft in schlechtere schulen geschickt werden.

Also worshipper...
....du schaffst es ja wirklich mit vielen Wörtern auf Schlüsselaussagen unsererseits nicht einzugehen

Um mal von der inhaltlichen Ebene runter zu kommen, die dich offensichtlich kein bisschenbeeindruckt, werde ich jetzt mal einige Aspekte unserer "Diskussion" zusammen fassen.

Deine "Thesen" waren (soweit sie mir spontan einfallen):
-Das Bildungssystem unterstützt Mädchen viel stärker als Jungs
-Mädchen sind in der Schule erfolgreicher und bekommen den Popo hinterher getragen
-Frauenquoten benachteiligen Männer
-also leben wir in einer Zeit weiblicher Rache

Unsere (meine und moraghs) Antworten waren
-Mädchen werden finanziell kein Stückchen besser unterstützt! Kleine Veranstaltungen wie den Girls Day sollen Mädchen nur dazu bringen, Männerberufe überhaupt mal in ERWÄGUNG zu ziehen, da sie ja schließlich durch ihre Eltern und Großeltern auch noch Teilen alter Vorstellungen anhängen und sich vieles daher nicht zutrauen
-Mädchen können sich besser ANPASSEN als Jungs, das kehrt sich aber im BERUFSLEBEN zum Nachteil
-Frauenquoten sind ein Versuch, der REALEN Diskriminierung von Frauen entgegen zu wirken und künftige Schulabgängerinnen zu ermuntern, ihre Träume frei von Rollenvorstellungen zu leben. Dabei sind diese Quoten ein recht plumpes Mittel zum Zweck, schaffen aber mehr Gerechtigkeit als sie neue Ungerechtigkeit schaffen würde (mal ehrlich.... DIE paar Ingenieurinnen können einen Ingenieur doch nicht in die Arbeitslosigkeit drängen....)
-Es gibt keine Rache, Männer und Frauen KÖNNEN einfach nicht die gleichen Chancen haben und der Versuch ist ein verdammter Drahtseilakt! Entweder, Frauen werden gar nicht gefördert und viele Betriebe gehen den einfachen, alten Weg, stellen fast nur Männer ein, oder Frauen werden gefördert, einige Männer gehen deswegen bei ein oder zwei Bewerbungsgesprächen leer aus, aber man kommt einem MAXIMUM an Gleichberechtigung möglichst NAHE.

Deine Entgegnungen:
-ignorieren
-ignorieren
-ignorieren des Inhalts, Wiederkauen des "Ja, aber die armen kleinen Jungs!"
-"Ja, aber was kann denn der kleine Hansi dafür, dass...."

Details wie: Höhere Eintrittspreise in Discos sind ÖKONOMISCHE Überlegungen der Betreiber (Männer wollen auch nicht in die Disco wenn die Frauen fernbleiben) (nebenbei: Dafür zahlen sich Frauen beim Friseur dumm und dämlich... Ach und wie wärs mit der niedrigeren Rente selbst bei gleichem Rentenbeitrag?) bekommst du übrigens auch nicht mit.

Übrigens, das ist auch etwas was die "faulen" (haha...) Studenten an der Uni lernen: Wie man neues Wissen NUTZT, wie man LOGISCH denkt und wie man dadurch dazu LERNEN kann. Das hast du offensichtlich mit deiner "ehrlichen" Arbeit nicht aufholen können, sowas sollte aber jemand mit Verantwortung im Betrieb können. Und dafür bekommt man dann auch mehr Geld. Also: Es ist noch nicht zu spät für dich: Studiere! Wie wärs mit Physik, Schwerpunkt Quantenphysik?
Physiker sind übrigens in vielen Betrieben gern gesehen, die haben ihren Denkapparat nämlich stark trainieren müssen. Kannst ja mal probieren, wie es sich anfühlt, geistig KO zu sein, weil das, was an der Schule Jahre des Lernens erfordern würde, an der Uni schon nach einem halben Jahr abgefragt wird.....

Das Großschreiben diente nur der Akzentuierung, da man als bemühter Schreiber den Eindruck bekommt, du würdest einiges überlesen.
Und ich habe auch nicht versucht, dich zu beleidigen (nein, es steht nirgends, dass ich dich für dumm halte!), ich habe sogar das Gefühl, dass du eigentlich einiges auf dem Kasten hast, das aber nur nutzt, um besonders geschickt die Wahrheit zu verdrehen und somit deinen Gefühlen einen besseren Dienst erweist als deinen Schlussfolgerungen.

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15. Mai 2009 um 11:21

Kenne ich
Zum einen zeigen ja einige UserInnen, dass man Yourworshipper gerne auch mit kurzem Hohn bestrafen kann, während wir unsere Tastaturen verschleißen, zum anderen werden meine Beiträge auch ungehaltener.
Aber was solls, wir waren eh recht geduldig zu jemandem, der prinzipiell andeutet, dass ein Haar in der Suppe eines Mannes schwerer wiegt als die Kakerlake in der Suppe der Frau... tze

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15. Mai 2009 um 11:51
In Antwort auf eleonor

Also worshipper...
....du schaffst es ja wirklich mit vielen Wörtern auf Schlüsselaussagen unsererseits nicht einzugehen

Um mal von der inhaltlichen Ebene runter zu kommen, die dich offensichtlich kein bisschenbeeindruckt, werde ich jetzt mal einige Aspekte unserer "Diskussion" zusammen fassen.

Deine "Thesen" waren (soweit sie mir spontan einfallen):
-Das Bildungssystem unterstützt Mädchen viel stärker als Jungs
-Mädchen sind in der Schule erfolgreicher und bekommen den Popo hinterher getragen
-Frauenquoten benachteiligen Männer
-also leben wir in einer Zeit weiblicher Rache

Unsere (meine und moraghs) Antworten waren
-Mädchen werden finanziell kein Stückchen besser unterstützt! Kleine Veranstaltungen wie den Girls Day sollen Mädchen nur dazu bringen, Männerberufe überhaupt mal in ERWÄGUNG zu ziehen, da sie ja schließlich durch ihre Eltern und Großeltern auch noch Teilen alter Vorstellungen anhängen und sich vieles daher nicht zutrauen
-Mädchen können sich besser ANPASSEN als Jungs, das kehrt sich aber im BERUFSLEBEN zum Nachteil
-Frauenquoten sind ein Versuch, der REALEN Diskriminierung von Frauen entgegen zu wirken und künftige Schulabgängerinnen zu ermuntern, ihre Träume frei von Rollenvorstellungen zu leben. Dabei sind diese Quoten ein recht plumpes Mittel zum Zweck, schaffen aber mehr Gerechtigkeit als sie neue Ungerechtigkeit schaffen würde (mal ehrlich.... DIE paar Ingenieurinnen können einen Ingenieur doch nicht in die Arbeitslosigkeit drängen....)
-Es gibt keine Rache, Männer und Frauen KÖNNEN einfach nicht die gleichen Chancen haben und der Versuch ist ein verdammter Drahtseilakt! Entweder, Frauen werden gar nicht gefördert und viele Betriebe gehen den einfachen, alten Weg, stellen fast nur Männer ein, oder Frauen werden gefördert, einige Männer gehen deswegen bei ein oder zwei Bewerbungsgesprächen leer aus, aber man kommt einem MAXIMUM an Gleichberechtigung möglichst NAHE.

Deine Entgegnungen:
-ignorieren
-ignorieren
-ignorieren des Inhalts, Wiederkauen des "Ja, aber die armen kleinen Jungs!"
-"Ja, aber was kann denn der kleine Hansi dafür, dass...."

Details wie: Höhere Eintrittspreise in Discos sind ÖKONOMISCHE Überlegungen der Betreiber (Männer wollen auch nicht in die Disco wenn die Frauen fernbleiben) (nebenbei: Dafür zahlen sich Frauen beim Friseur dumm und dämlich... Ach und wie wärs mit der niedrigeren Rente selbst bei gleichem Rentenbeitrag?) bekommst du übrigens auch nicht mit.

Übrigens, das ist auch etwas was die "faulen" (haha...) Studenten an der Uni lernen: Wie man neues Wissen NUTZT, wie man LOGISCH denkt und wie man dadurch dazu LERNEN kann. Das hast du offensichtlich mit deiner "ehrlichen" Arbeit nicht aufholen können, sowas sollte aber jemand mit Verantwortung im Betrieb können. Und dafür bekommt man dann auch mehr Geld. Also: Es ist noch nicht zu spät für dich: Studiere! Wie wärs mit Physik, Schwerpunkt Quantenphysik?
Physiker sind übrigens in vielen Betrieben gern gesehen, die haben ihren Denkapparat nämlich stark trainieren müssen. Kannst ja mal probieren, wie es sich anfühlt, geistig KO zu sein, weil das, was an der Schule Jahre des Lernens erfordern würde, an der Uni schon nach einem halben Jahr abgefragt wird.....

Das Großschreiben diente nur der Akzentuierung, da man als bemühter Schreiber den Eindruck bekommt, du würdest einiges überlesen.
Und ich habe auch nicht versucht, dich zu beleidigen (nein, es steht nirgends, dass ich dich für dumm halte!), ich habe sogar das Gefühl, dass du eigentlich einiges auf dem Kasten hast, das aber nur nutzt, um besonders geschickt die Wahrheit zu verdrehen und somit deinen Gefühlen einen besseren Dienst erweist als deinen Schlussfolgerungen.

Hmmm...
Also ich zieh mal gewisse Aussagen von dir raus.

"Kleine Veranstaltungen wie den Girls Day sollen Mädchen nur dazu bringen, Männerberufe überhaupt mal in ERWÄGUNG zu ziehen, da sie [...] sich vieles [...] nicht zutrauen"

Ich muss es frei heraus fragen: Wenn man sich etwas selbst nicht zutraut, ist das dann nicht ein individuelles, anstatt gesellschaftliches Problem? Warum trauen Mädchen sich denn so wenig zu? Werden sie in der Erziehung klein gehalten oder passen sie sich an um niergends anzuecken? Ist das dann ind diesem Ausmaß nicht generell eine schlechte Eigenschaft? Ich kann das nicht beantworten weil ich mit Kindererziehung, besonders von Mädchen, keinerlei Erfahrung habe.
Somit wäre es eine Benachteiligung von den (Anzahl- und Quotenmäßig deutlich weniger) Jungs die sich auch gut anpassen können und sich nicht trauen, Dinge zu tun, durch die sie in den Augen anderer dann geringer geschätzt würden.


"mal ehrlich.... DIE paar Ingenieurinnen können einen Ingenieur doch nicht in die Arbeitslosigkeit drängen...."

Diese Aussage halte ich für gefährlich, denn durch Quotenregelung nimmst du eine kurz-, vllt. auch mittelfristige Bevorzugung von Frauen und somit Benachteiligung von Männern in kauf. Nichtsdestotrotz hat jeder/jede natürlich ein Recht auf seine freie Berufswahl. Natürlich hängen noch so manche Personalchefs den alten Vorstellungen nach aber ob eine Quote eine gelungene Maßnahme ist bezweifle ich. Allerdings hab ich auf die Schnelle keine bessere Idee. In dieser Thematik hänge ich auch persönlich drin und ich möchte schon gerne nah meinem Studium auch in der Krise einen Job bekommen. Und da steh ich als alleinstehender Junggeselle bei mir nun mal an allererster Stelle.

Natürlich sind unterschiedliche Eintrittspreise in Discos eine ökonomische Überlegung. Im Zuge der Gleichberechtigung könnte sich der Staat aber eine einheitliche Regelung einfallen lassen. Als alkoholische Getränke billiger waren als nichtalkoholische hat sich der Staat acuh eine Regelung einfallen lassen (min. ein nichtalkoholisches Getränk billiger als das günstigste alkohoische). Abgesehen von den Schäden durch Vandalismus die du angesprochen hattest trinken aber Männer in der Disco (denk ich mal) mehr Alkohol. Das bringt wiederum mehr in die Kassen.

Das nur als Denkanstoß. Ich geben yourworshipper keinesfals Recht aber bei ein paar Aspekten liegt er meiner Meinung nach nicht ganz daneben.

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15. Mai 2009 um 12:16

Ich hätte da eine Frage.
Du sagst: "Mädchen verhalten sich "schulschlauer" als Jungs. Sie passen sich an, fügen sich ein und profitieren von ihrer Fähigkeit, aus Schlechtem (dem Schulsystem) das Beste für sich herauszuholen."

Warum soll es aber schlecht sein, dass sich ein Junge (ob aus Erziehung oder woher auch immer) nicht an ein (schlechtes) System anpassen möchte wenn er denkt er könnte durch Ändern des Systems oder zumindest Widerstand gegen das System insgesamt mehr für sich rausholen? Sich an ein System so stark anzupassen ,dass es einem im Rahmen des Systems möglichst weit bringt heißt, dass man das System voll und ganz akzeptiert oder sich nicht traut eigene Interessen, die dem engegenstehen, durchzusetzen. Und wenn es nur ist, dass man unter der Woche feiern geht dann haben diese eben Pech gehabt und daraus resultiert sicher der Großteil der schlechteren Noten von männlichen Jugentlichen.

Für mich ist aber Widerstand gegen Aspekte von Systemen, die man nicht akzeptieren kann, ein positiverer Aspekt als stille Anpassung. Sonst hätte es ja auch nie eine Frauenbewegung gegeben. Nur sind, gerade im Bereich der Jüngeren, meist weibliche Lehrkräfte tätig (ich gebe zu ich könnte das gar nicht, den ganzen Tag kleine Kinder um mich rum), die nach ihrer "weiblichen" Überzeugung erziehen, also versuchen, den "frechen" Jungs die "weibliche Anpassung" anzuerziehen weil das ja pflegeleichter ist. Falls ich da falsch liege lass ich mir gernen deine Ansicht als Erzieherin erklären.

Abgesehen davon werden viele Kinder meiner Meinung nach daheim zu sehr verhätschelt und etwickeln sich zu weinerlichen Tyrannen oder werden vernachlässigt und entwickeln sich zu unnachgiebeigen Tyrannen. Völlig losgelöst vom Geschlecht.

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15. Mai 2009 um 12:55


Ich finde jeder wird das was er selbst aus sich macht!

Das mehr Mädchen als Jungen z.B. aufs Gym gehen liegt weniger daran das die Lehrer sie benachteidigen! Mädchen haben einfach mehr durchhaltevermögen und mehr Konzentration während bei den Jungs der Gruppendruck da ist nichts zu tun und wenn man denn was tut heißt es in der Clique "Ey warum lehrnst du? Bist du streber?"
Das ist meinermeinung das warum mehr Mädchen als Jungs das Gym besuchen weil sie weniger "Hart" sein wollen!

Trotzdem finde ich das Lehrer sich nicht richtig um Schüler kümmern, die meisten sehen es als Job an der um drei endet und dann sind alle auf sich allein gestellt! Richtige bereitschaft mädchen o.Jungen zu helfen und ihnen etwas beizubringen sehe ich kaum! Sie setzen sich hin erzählen Ihren stoff und dann klingelts auch schon und wenn einer was nicht verstanden hat, tja dann muss er bis zum nächsten Tag warten! Auch wird meist nicht darauf geachtet wie gut jemand in der Schule zurecht kommt, mit den Mitschülern o anderen Lehrern! Wie sie die Schule schaffen ist den egal, hauptsache sie sind endlich bald weg!

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15. Mai 2009 um 13:13
In Antwort auf kuschro

Hmmm...
Also ich zieh mal gewisse Aussagen von dir raus.

"Kleine Veranstaltungen wie den Girls Day sollen Mädchen nur dazu bringen, Männerberufe überhaupt mal in ERWÄGUNG zu ziehen, da sie [...] sich vieles [...] nicht zutrauen"

Ich muss es frei heraus fragen: Wenn man sich etwas selbst nicht zutraut, ist das dann nicht ein individuelles, anstatt gesellschaftliches Problem? Warum trauen Mädchen sich denn so wenig zu? Werden sie in der Erziehung klein gehalten oder passen sie sich an um niergends anzuecken? Ist das dann ind diesem Ausmaß nicht generell eine schlechte Eigenschaft? Ich kann das nicht beantworten weil ich mit Kindererziehung, besonders von Mädchen, keinerlei Erfahrung habe.
Somit wäre es eine Benachteiligung von den (Anzahl- und Quotenmäßig deutlich weniger) Jungs die sich auch gut anpassen können und sich nicht trauen, Dinge zu tun, durch die sie in den Augen anderer dann geringer geschätzt würden.


"mal ehrlich.... DIE paar Ingenieurinnen können einen Ingenieur doch nicht in die Arbeitslosigkeit drängen...."

Diese Aussage halte ich für gefährlich, denn durch Quotenregelung nimmst du eine kurz-, vllt. auch mittelfristige Bevorzugung von Frauen und somit Benachteiligung von Männern in kauf. Nichtsdestotrotz hat jeder/jede natürlich ein Recht auf seine freie Berufswahl. Natürlich hängen noch so manche Personalchefs den alten Vorstellungen nach aber ob eine Quote eine gelungene Maßnahme ist bezweifle ich. Allerdings hab ich auf die Schnelle keine bessere Idee. In dieser Thematik hänge ich auch persönlich drin und ich möchte schon gerne nah meinem Studium auch in der Krise einen Job bekommen. Und da steh ich als alleinstehender Junggeselle bei mir nun mal an allererster Stelle.

Natürlich sind unterschiedliche Eintrittspreise in Discos eine ökonomische Überlegung. Im Zuge der Gleichberechtigung könnte sich der Staat aber eine einheitliche Regelung einfallen lassen. Als alkoholische Getränke billiger waren als nichtalkoholische hat sich der Staat acuh eine Regelung einfallen lassen (min. ein nichtalkoholisches Getränk billiger als das günstigste alkohoische). Abgesehen von den Schäden durch Vandalismus die du angesprochen hattest trinken aber Männer in der Disco (denk ich mal) mehr Alkohol. Das bringt wiederum mehr in die Kassen.

Das nur als Denkanstoß. Ich geben yourworshipper keinesfals Recht aber bei ein paar Aspekten liegt er meiner Meinung nach nicht ganz daneben.

Juhu, produktive Fragen!
Hallo Kuschro,

Tja, warum trauen sich Mädchen viele technische oder naturwissenschaftliche Dinge zu?
Ganz wichtig ist die Vorbildfunktion der voran gegangenen Generation. Da die Frauenbewegungen nur 4-5 Generationen zurück liegt, haben wir natürlich einen großen Mangel an weiblichen Vorbildern in solchen Berufen. Die meisten Mädchen wachsen doch folgendermaßen auf:
Papa arbeitet, Mama hat mal gearbeitet, hat nie gearbeitet oder arbeitet nur halbtags. Bei technischen Fragen wird an Papa verwiesen. Wenn das Mädchen in der Oberstufe Chemie oder Physik wählt, oder gar Informatik, dann ist sie häufig recht einsam.
Papa redet gern über Technik und Erfolg, Mama über den neuesten Tratsch und über Probleme im Umfeld.
Wenn es um Papas Lieblingsthema geht, dann wird er plötzlich 5 cm größer, er gestikuliert, er ist eine imposante Erscheinung.
Wenn Mama über ihr Lieblingsthema redet (ein fachspezifisches), dann erklärt sie zwar mit Elan, lässt sich aber schnell ins Wort fallen, gibt bei Einwänden gleich klein bei und kann die Aufmerksamkeit der Zuhörer nur kurz halten....
Das sind jetzt noch nichteinmal seltene Szenarien. Vieles davon habe ich selbst erlebt. Naja, abgesehen davon dass meine Mutter eben nicht klein beigibt, dafür ist sie aber auch für ihre große Klappe bekannt
Nun ist es ja so, dass Kinder ihre Identität entwickeln wollen. Früh. Und sie brauchen Orientierungshilfen. Selbst, wenn die Erziehung geschlechtsneutral ist, verstehen Kinder, dass sie zu der Kategorie Junge/Mädchen gehören und versuchen aus dem Verhalten von Männern und Frauen entsprechend zu lernen. Sie schauen sich vieles ab.
Auch hast du sicher gehört, dass das Verhalten der Eltern prägt, selbst wenn man es nicht gutheißt. Dann hören sie Verwandte plötzlich sagen "Du verhältst dich ja genau wie dein Vater/deine Mutter!" und sie schämen sich dann häufig auch dafür. (Z.B. häusliche Gewalt wird leider von Kindern erlernt, auch wenn sie es nicht wollten) Immitationslernen ist eine einfache und effektive Art des Lernens, daher hält sie sich auch beim "rationalen" Menschen.
Und somit trauen sich Frauen oftmals viele Dinge nicht zu, obwohl sie nicht schlechter drin sind als die Männer!
Natürlich gibt es auch statistische Vorteile, die Jungs haben, insbesondere das räumliche Sehen. Also klar: Es werden sich vermutlich nie genau so viele Frauen wie Männer für ein Ingenieurs- oder Physik-Studium interessieren, aber der Abschreckungsgrad auf Mädchen ist durch statistisch vorhandene Unterschiede in kognitiven Fähigkeiten allein nicht zu erklären. (Natürlich interessiert man sich eher für Dinge, die man gut durchschauen kann....)

"Diese Aussage halte ich für gefährlich, denn durch Quotenregelung nimmst du eine kurz-, vllt. auch mittelfristige Bevorzugung von Frauen und somit Benachteiligung von Männern in kauf."
Ja, sicherlich, eine kurzfristige Benachteiligung im verschmerzbaren Bereich nehme ich in Kauf! Den Frauen soll eben geholfen werden, dass sie einen genau so guten Job bekommen, ohne sich.... äh.... signifikant häufiger als Männer zum Bewerbungsgespräch zu bemühen. (Für einen guten Job bei gleicher Bezahlung! Von Frauen wird nämlich erwartet, dass sie weniger Ansprüche ans Gehalt stellen)
Aber da eben wenige Frauen eine Konkurrenz darstellen, wird die Benachteiligung der Männer hingegen nicht signifikant sein (dann gehen sie eben zu einem Bewerbungsgespräch mehr...)
Ich bin auch nicht für eine 50:50-Quote in allen Berufszweigen! Das ist in vielen Bereichen unrealistisch! Frauen haben schon allein aufgrund der netzwerkartigen Kommunikation (halte ich durchaus für zumindest teilweise genetisch prädisponiert) und dem dadurch stärkeren Talent für Soziales ein stärkeres Faible für Menschen-nahe Berufe. (Psychologie, Sozialpädagogik, Germanistik, Medizin.... vielleicht sogar noch Biologie (ich auch!)). Dahingegen ist der Umgang mit Maschinen sicher eine Neigung, die deutlich weniger Mädchen entwickeln.
Naja, ich kann mich irren in meinen Annahmen. Vererbt oder Erlernt ist eine Debatte, die sich durch Generationen von Verhaltensforschern und Psychologen zieht....
Ich vestehe aber, dass du gerne schnell einen Job haben willst und die Vorstellung bitter fändest, dass eine Frau dir aufgrund der der Quote vorgezogen wird. Wobei dir Regelung ja meist "bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt" gilt, heißt: Wenn es nicht nach dem Geschlecht ginge, ginge es vielleicht nach Sympathie oder ob du seinem Sohn /sie seiner Tochter ähnelt, du wärst dann aber nicht fachlich übergangen worden.

"Und da steh ich als alleinstehender Junggeselle bei mir nun mal an allererster Stelle."
Du meinst, wenn es nach dir ginge oder dass du einen größeren Anspruch hast? Ich hoffe ja ersteres. Ansonsten: Meine Eltern können mich auch nicht besser durchfüttern, mein Freund studiert selbst noch und ich wäre somit ebenfalls mittellos... tze....

"Im Zuge der Gleichberechtigung könnte sich der Staat aber eine einheitliche Regelung einfallen lassen"
Najaaaa.... könnte er. Aber was wäre großartig daraus gewonnen? Wie viele Männer (bis auf Yourworshipper) juckt der Preisunterschied denn so sehr, dass das Vorrang vor vielen wichtigeren Punkten (z.B., dass irgendwann mal jemand einschreitet und sagt "Stopp! Frauen werden nicht mehr diskriminiert und trauen sich auch mehr zu, lasst uns die Quotenregelung nun aufheben!") haben sollte?
Zumal ich ja auch angeführt habe, dass es auch Preisunterscheide der anderen Art gibt. (Die Rente, DAS ist ungerecht! Weil Frauen durchschnittlich länger leben! Das gleicht sich sogar zunehmend an! Und wenn ich früher sterbe, wird meine Beerdigung ausm Renten-Fond bezahlt? Ja von wegen! )
Wenn aber Männer durch den Alkoholkonsum in den Discos eh mehr Geld reinbringen würden, dann würde die freie Wirtschaft schon drauf reagieren, glaub mir mal
Die Konkurrenz zwischen den Discotheken liegt ja auch nicht gerade bei 0, wäre es also ökonomisch, mehr Männer anzulocken, indem man den Eintrittspreis senken würde, würde das getan werden.
Vermutlich ist es besser Frauen anzulocken (und dadurch mehr Männer), und der Preis der Männer ist der Normalpreis, während Frauen weniger zahlen, da sie als Werbemittel fungieren. Damit "investiert" der Betreiber in die Frauen (er macht also durch die Frauenkarten erst einmal Verlust). Das heißt: Zwangsvergleichberechtigung von oben würde nicht (oder kaum) bedeuten, dass Männer weniger zahlen, sondern nur, dass Frauen mehr zahlen müssten. Offensichtlich kommen dann aber weniger Frauen. Dann auch weniger Männer. Disco zu. Womöglich. Ich studiere ja nicht BWL, aber reine Abzocke (ohne Kleingedrucktes und versteckte Fallen) gibt es für gewöhnlich nicht, solange es kein Monopol gibt, folglich MUSS diese Regelung doch ökonomisch sein.
Vandalismus mag ein weiterer Punkt sein (übrigens hatte ich den net angesprochen, das mit dem Frauenanlocken ebenso), ich würde aber in einer "anständigen" Disco eher vermuten, dass die Flirtbereitschaft ausgenutzt wird und dafür sollten schon genügend Vertreter beider Geschlechter vorhanden sein.

Ich würd dich doch nie mit youworshipper gleichsetzen..... Also wirklich, Kuschro! Ganz im Gegenteil: Du zeigst, wie man als Mann kritisch sein kann ohne zur Paranoia zu tendieren

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15. Mai 2009 um 13:19

Bloß kein Kampf
Nein, Geschlechterkampf will hier auch niemand. Aber dass jeder prinzipiell (!) die gleichen Chancen hat, ist noch neu. Sehr neu.
Und die Umsetzung dauert. Das hat nicht nur etwas mit angeborenen Unterschieden zu tun.
Du darfst gerne einige Beiträge weiter unten lesen. Sowohl zu angeboren gegen erlernt und dem Mut zur eigenen Entscheidung als auch zu der Frage wie viel Gleichmacherei sinnvoll ist wurde schon einiges geschrieben. Und das auch nicht unkritisch!
Darfst gerne weiter unten was zu schreiben
Aber bitte nicht einfach Gedanken einwerfen, die schon zig mal durchgekaut wurden.... das nützt hier niemandem.

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15. Mai 2009 um 13:34


Der Zeigefinger galt nicht dir, sondern dem Geschlechterkampf. Das war dir gegenüber somit quasi eine Zustimmung.

Nur, dass hier irgendwer für Gleichmacherei gegen die Natur des Menschen wäre, stimmt einfach nicht. Darauf ist eben weiter unten bereits hingewiesen worden.
Aber vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden, und du wolltest nur deinen Senf dazu abgeben, wie es eben nicht gemacht werden sollte. Dann kann ich dir nur beipflichten. Jo: So nicht

Und welche Verdauungsprobleme meinst du...?

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15. Mai 2009 um 13:37

Es ist ein
freies Forum. Jeder darf mir antworten wenns gewünscht wird.

Ja die Antwort mit dem geschichtlichen Kontext hast du auf einen Beitrag von mir gegeben. Das ist mir soweit auch klar und das kann ich natürlich auch nachvollziehen
Ich habe allerdings keine Eltern im Bekanntenkreis, die trotz "gesetzlichem Recht, die, die es in Anspruch nehmen sollten/könnten, gebremst, bedroht und nicht ernst genommen haben." Also kann ich keine Aussage treffen, wie es woanders abläuft.

Entschuldige, falls ich etwas Begriffstutzig erscheine aber ich kann nur aus meiner Kindheit berichten. Sicher hab ich Grenzen aufgezeigt bekommen und durfte das, was ich gerne hätte machen wollen nicht machen dürfen. Ich habe es halt entgegen den Wünschen und Grenzen meiner Eltern heimlich gemacht. Wenn ich erwischt wurde oder es rauskam dann war das blöd also hab ichs nciht etwa gelassen sondern ich war das nächste mal vorsichtiger. Ich hab also, wenn mir das Risiko wert war, meinen Willen versucht durchzusetzen obwohl meine Eltern versucht haben, mir gewisse Dinge zu verbieten.
Deswegen kann ich es nicht so ganz ncchvollziehen warum sich ein kleines Mädchen dagegen ohne Widerstand bereitwillig einfach in die Regeln einfügt wenn sie lieber etwas "verbotenes" machen würde. No Risk, no fun. Ich denke jedes Kind widersetzt sich der Erziehung der Eltern ein Stück. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Mädchen sich dann naturgemäß eher unterordnen als Jungs. Noch bevor die Eltern große Erziehungsarbeit geleistet haben. Ist das dann laso naturgemäß (hormonell) bedingt oder irre ich mich da deiner Meinung nach?
Deswege kann ich die Hemmungen trotz "Jetzt mach mal! Du darfst doch!" nicht so ganz nachvollziehen. Auch wenn es dir nciht so bewusst sein sollte, auch Männer müssen ihr Leben lang gegen Widerstände ankämpfen aber sie sind es aus Jungentypischen Rivalitäten und "miteinander messen" gewohnt. Möglicherweise (heute noch sogar wahrscheinlich) sind die Widerstände nicht so zahlreich oder stark aber dennoch sind welche vorhanden.

PS: falls du noch nicht gesehen hast, ich hab ein paar Beiträge weiter unten noch eine kleine Frage an dich gestellt die du zwar schon so halb beantwortet hast aber über eine direkte Aussage auf meine Frage wäre ich dir doch noch dankbar.

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15. Mai 2009 um 13:38
In Antwort auf kuschro

Es ist ein
freies Forum. Jeder darf mir antworten wenns gewünscht wird.

Ja die Antwort mit dem geschichtlichen Kontext hast du auf einen Beitrag von mir gegeben. Das ist mir soweit auch klar und das kann ich natürlich auch nachvollziehen
Ich habe allerdings keine Eltern im Bekanntenkreis, die trotz "gesetzlichem Recht, die, die es in Anspruch nehmen sollten/könnten, gebremst, bedroht und nicht ernst genommen haben." Also kann ich keine Aussage treffen, wie es woanders abläuft.

Entschuldige, falls ich etwas Begriffstutzig erscheine aber ich kann nur aus meiner Kindheit berichten. Sicher hab ich Grenzen aufgezeigt bekommen und durfte das, was ich gerne hätte machen wollen nicht machen dürfen. Ich habe es halt entgegen den Wünschen und Grenzen meiner Eltern heimlich gemacht. Wenn ich erwischt wurde oder es rauskam dann war das blöd also hab ichs nciht etwa gelassen sondern ich war das nächste mal vorsichtiger. Ich hab also, wenn mir das Risiko wert war, meinen Willen versucht durchzusetzen obwohl meine Eltern versucht haben, mir gewisse Dinge zu verbieten.
Deswegen kann ich es nicht so ganz ncchvollziehen warum sich ein kleines Mädchen dagegen ohne Widerstand bereitwillig einfach in die Regeln einfügt wenn sie lieber etwas "verbotenes" machen würde. No Risk, no fun. Ich denke jedes Kind widersetzt sich der Erziehung der Eltern ein Stück. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Mädchen sich dann naturgemäß eher unterordnen als Jungs. Noch bevor die Eltern große Erziehungsarbeit geleistet haben. Ist das dann laso naturgemäß (hormonell) bedingt oder irre ich mich da deiner Meinung nach?
Deswege kann ich die Hemmungen trotz "Jetzt mach mal! Du darfst doch!" nicht so ganz nachvollziehen. Auch wenn es dir nciht so bewusst sein sollte, auch Männer müssen ihr Leben lang gegen Widerstände ankämpfen aber sie sind es aus Jungentypischen Rivalitäten und "miteinander messen" gewohnt. Möglicherweise (heute noch sogar wahrscheinlich) sind die Widerstände nicht so zahlreich oder stark aber dennoch sind welche vorhanden.

PS: falls du noch nicht gesehen hast, ich hab ein paar Beiträge weiter unten noch eine kleine Frage an dich gestellt die du zwar schon so halb beantwortet hast aber über eine direkte Aussage auf meine Frage wäre ich dir doch noch dankbar.

PS:
Tja mein PS oben kam zu spät. Hast schon geantwortet.

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15. Mai 2009 um 13:46

Und...
....es bleibt schwere Kost. Gibt ja ganze Bücher zu dem Thema.... Und zu allen möglichen Unterthemen.
Wenn das Thema aufkommt, merke ich auch, dass es immer wieder was neues zu verdauen gibt

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15. Mai 2009 um 13:52

Du sagst gerade
so treffend: "...liess sich, nicht nur beim Abschlussball der Tanzschule, von Männern führen."
Sind gewisse Aspekte der alten Rollenverteilung nicht dennoch sinnvoll? Als Beispiel hier mal den Tanz herausgegriffen. Es können nicht beide führen und ohne jegliche Führung wird aus dem Tanz nichts. Muss man solche Aspekte zwangsweise über den Haufen schmeissen? Hier wird doch aus meiner Sicht die Frau nicht benachteiligt, denn beide haben Spass an einem Tanz der nicht durch ein Regelvakuum einen Machtkampf auslöst.

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15. Mai 2009 um 14:00

Das sehe ich nicht so
Mein Sohn hat eine G Empfehlung. Jetzt sind Eltern gefragt, an der weiterführenden Schule meines Sohnes gibt es extra ein Programm für Jungen, da diese anscheinend mehr Lernschwierigkeiten haben als Mädchen.Sie sind anfälliger für Süchte (Game-Boy etc.) Man muss sich nur ordentlich nach einer vernünftigen Schule erkundigen und schon läuft es. Da meine Nichte auf dieser Schule ist, weiß ich, daß nicht alles gelogen ist.
LG Uschi

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15. Mai 2009 um 14:28
In Antwort auf eleonor

Juhu, produktive Fragen!
Hallo Kuschro,

Tja, warum trauen sich Mädchen viele technische oder naturwissenschaftliche Dinge zu?
Ganz wichtig ist die Vorbildfunktion der voran gegangenen Generation. Da die Frauenbewegungen nur 4-5 Generationen zurück liegt, haben wir natürlich einen großen Mangel an weiblichen Vorbildern in solchen Berufen. Die meisten Mädchen wachsen doch folgendermaßen auf:
Papa arbeitet, Mama hat mal gearbeitet, hat nie gearbeitet oder arbeitet nur halbtags. Bei technischen Fragen wird an Papa verwiesen. Wenn das Mädchen in der Oberstufe Chemie oder Physik wählt, oder gar Informatik, dann ist sie häufig recht einsam.
Papa redet gern über Technik und Erfolg, Mama über den neuesten Tratsch und über Probleme im Umfeld.
Wenn es um Papas Lieblingsthema geht, dann wird er plötzlich 5 cm größer, er gestikuliert, er ist eine imposante Erscheinung.
Wenn Mama über ihr Lieblingsthema redet (ein fachspezifisches), dann erklärt sie zwar mit Elan, lässt sich aber schnell ins Wort fallen, gibt bei Einwänden gleich klein bei und kann die Aufmerksamkeit der Zuhörer nur kurz halten....
Das sind jetzt noch nichteinmal seltene Szenarien. Vieles davon habe ich selbst erlebt. Naja, abgesehen davon dass meine Mutter eben nicht klein beigibt, dafür ist sie aber auch für ihre große Klappe bekannt
Nun ist es ja so, dass Kinder ihre Identität entwickeln wollen. Früh. Und sie brauchen Orientierungshilfen. Selbst, wenn die Erziehung geschlechtsneutral ist, verstehen Kinder, dass sie zu der Kategorie Junge/Mädchen gehören und versuchen aus dem Verhalten von Männern und Frauen entsprechend zu lernen. Sie schauen sich vieles ab.
Auch hast du sicher gehört, dass das Verhalten der Eltern prägt, selbst wenn man es nicht gutheißt. Dann hören sie Verwandte plötzlich sagen "Du verhältst dich ja genau wie dein Vater/deine Mutter!" und sie schämen sich dann häufig auch dafür. (Z.B. häusliche Gewalt wird leider von Kindern erlernt, auch wenn sie es nicht wollten) Immitationslernen ist eine einfache und effektive Art des Lernens, daher hält sie sich auch beim "rationalen" Menschen.
Und somit trauen sich Frauen oftmals viele Dinge nicht zu, obwohl sie nicht schlechter drin sind als die Männer!
Natürlich gibt es auch statistische Vorteile, die Jungs haben, insbesondere das räumliche Sehen. Also klar: Es werden sich vermutlich nie genau so viele Frauen wie Männer für ein Ingenieurs- oder Physik-Studium interessieren, aber der Abschreckungsgrad auf Mädchen ist durch statistisch vorhandene Unterschiede in kognitiven Fähigkeiten allein nicht zu erklären. (Natürlich interessiert man sich eher für Dinge, die man gut durchschauen kann....)

"Diese Aussage halte ich für gefährlich, denn durch Quotenregelung nimmst du eine kurz-, vllt. auch mittelfristige Bevorzugung von Frauen und somit Benachteiligung von Männern in kauf."
Ja, sicherlich, eine kurzfristige Benachteiligung im verschmerzbaren Bereich nehme ich in Kauf! Den Frauen soll eben geholfen werden, dass sie einen genau so guten Job bekommen, ohne sich.... äh.... signifikant häufiger als Männer zum Bewerbungsgespräch zu bemühen. (Für einen guten Job bei gleicher Bezahlung! Von Frauen wird nämlich erwartet, dass sie weniger Ansprüche ans Gehalt stellen)
Aber da eben wenige Frauen eine Konkurrenz darstellen, wird die Benachteiligung der Männer hingegen nicht signifikant sein (dann gehen sie eben zu einem Bewerbungsgespräch mehr...)
Ich bin auch nicht für eine 50:50-Quote in allen Berufszweigen! Das ist in vielen Bereichen unrealistisch! Frauen haben schon allein aufgrund der netzwerkartigen Kommunikation (halte ich durchaus für zumindest teilweise genetisch prädisponiert) und dem dadurch stärkeren Talent für Soziales ein stärkeres Faible für Menschen-nahe Berufe. (Psychologie, Sozialpädagogik, Germanistik, Medizin.... vielleicht sogar noch Biologie (ich auch!)). Dahingegen ist der Umgang mit Maschinen sicher eine Neigung, die deutlich weniger Mädchen entwickeln.
Naja, ich kann mich irren in meinen Annahmen. Vererbt oder Erlernt ist eine Debatte, die sich durch Generationen von Verhaltensforschern und Psychologen zieht....
Ich vestehe aber, dass du gerne schnell einen Job haben willst und die Vorstellung bitter fändest, dass eine Frau dir aufgrund der der Quote vorgezogen wird. Wobei dir Regelung ja meist "bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt" gilt, heißt: Wenn es nicht nach dem Geschlecht ginge, ginge es vielleicht nach Sympathie oder ob du seinem Sohn /sie seiner Tochter ähnelt, du wärst dann aber nicht fachlich übergangen worden.

"Und da steh ich als alleinstehender Junggeselle bei mir nun mal an allererster Stelle."
Du meinst, wenn es nach dir ginge oder dass du einen größeren Anspruch hast? Ich hoffe ja ersteres. Ansonsten: Meine Eltern können mich auch nicht besser durchfüttern, mein Freund studiert selbst noch und ich wäre somit ebenfalls mittellos... tze....

"Im Zuge der Gleichberechtigung könnte sich der Staat aber eine einheitliche Regelung einfallen lassen"
Najaaaa.... könnte er. Aber was wäre großartig daraus gewonnen? Wie viele Männer (bis auf Yourworshipper) juckt der Preisunterschied denn so sehr, dass das Vorrang vor vielen wichtigeren Punkten (z.B., dass irgendwann mal jemand einschreitet und sagt "Stopp! Frauen werden nicht mehr diskriminiert und trauen sich auch mehr zu, lasst uns die Quotenregelung nun aufheben!") haben sollte?
Zumal ich ja auch angeführt habe, dass es auch Preisunterscheide der anderen Art gibt. (Die Rente, DAS ist ungerecht! Weil Frauen durchschnittlich länger leben! Das gleicht sich sogar zunehmend an! Und wenn ich früher sterbe, wird meine Beerdigung ausm Renten-Fond bezahlt? Ja von wegen! )
Wenn aber Männer durch den Alkoholkonsum in den Discos eh mehr Geld reinbringen würden, dann würde die freie Wirtschaft schon drauf reagieren, glaub mir mal
Die Konkurrenz zwischen den Discotheken liegt ja auch nicht gerade bei 0, wäre es also ökonomisch, mehr Männer anzulocken, indem man den Eintrittspreis senken würde, würde das getan werden.
Vermutlich ist es besser Frauen anzulocken (und dadurch mehr Männer), und der Preis der Männer ist der Normalpreis, während Frauen weniger zahlen, da sie als Werbemittel fungieren. Damit "investiert" der Betreiber in die Frauen (er macht also durch die Frauenkarten erst einmal Verlust). Das heißt: Zwangsvergleichberechtigung von oben würde nicht (oder kaum) bedeuten, dass Männer weniger zahlen, sondern nur, dass Frauen mehr zahlen müssten. Offensichtlich kommen dann aber weniger Frauen. Dann auch weniger Männer. Disco zu. Womöglich. Ich studiere ja nicht BWL, aber reine Abzocke (ohne Kleingedrucktes und versteckte Fallen) gibt es für gewöhnlich nicht, solange es kein Monopol gibt, folglich MUSS diese Regelung doch ökonomisch sein.
Vandalismus mag ein weiterer Punkt sein (übrigens hatte ich den net angesprochen, das mit dem Frauenanlocken ebenso), ich würde aber in einer "anständigen" Disco eher vermuten, dass die Flirtbereitschaft ausgenutzt wird und dafür sollten schon genügend Vertreter beider Geschlechter vorhanden sein.

Ich würd dich doch nie mit youworshipper gleichsetzen..... Also wirklich, Kuschro! Ganz im Gegenteil: Du zeigst, wie man als Mann kritisch sein kann ohne zur Paranoia zu tendieren

Ähm.
Danke, danke da werd ich ja ganz rot .Zu viel der Ehre.

Über das Nachleben der Elternrollen hatte ich bisher gar nicht nachgedacht. Das war wahrscheinlich teilweise noch vor meinem bewussten Denken, denke ich mal. Da aber meine beiden Eltern studiert haben und beide arbeiten waren und ich, bis meine Mutter als erstes heimkam, von meinen Großeltern beaufsichtigt wurde, kann ich beim besten Willen nicht wirklich sagen wie es ist, als Mädchen aufzuwachsen. Ich kann auch nicht wirklich sagen, ob und wie weit ich meine Eltern, bzw. meinen Vater immitiert habe. Ich lege gewisse Verhaltensweisen und Charakterzüge an den Tag die mein Vater hat. Mehr kann ich dazu nicht sagen ob sich das entwickelt hat oder genetisch vererbt ist. Eigentlich kann ich recht wenig sagen nicht wahr...

Ja, du und viele andere "Feministinnen" nehmen diese kurzzeitige Benachteiligung der Männer in kauf und genau das ist glaube ich der Knackpunkt warum sich youworshipper so aufregt. Er hätte es wohl gerne wenn sich die die Frauen von unten (sorry) annähern ohne kurzzeitig mit solchen Signalen gepusht zu werden. Die ungleiche Bezahlung sehe ich auch als Benachteiligung der Frau an wobei ich gerne einige Studien sehen würde vieveil davon durch unterlassene Gehaltsverhandlung zustandekommt... Dem würde ich schon Pi mal Auge einen Anteil von 10-20% zuordnen.
"Von Frauen wird nämlich erwartet, dass sie weniger Ansprüche ans Gehalt stellen"
Das wird vllt. erwartet aber es ist acuh teilweise so. Eine Studienkollegin von mir würde sich mit einem angebotenen Gehalt zufrieden geben wenn das ihre Lebensansprüche deckt. Die meisten Männer würden aus Prinzip verhandeln um zu sehen was noch geht.
Es ist ja Fakt, dass es bei Vorstellungsgesprächen einen höheren Ausschlag gibt ob man ins Team passen würde wenn die Qualifikationen akzeptabel sind.

Ich meine, dass ich als Berufseinsteiger, wenns um die Anstellung geht, mir selbst der nächste bin. Nicht, dass ich aufgrund meines Geschlechtes "einen größeren Anspruch" hätte. Allerdings muss ich gestehen, dass ich als Alleinstehender gerne bevorzugt werden würde vor jemandem, der in einer Partnerschaft lebt und der Partner auch arbeitet. Siehst du, so schnell ist man selbst zum vorteileerhaschenden Egoisten geworden.

Ja, ich bin auch kein BWLer aber die Gründe leuchten mir ein. Macht mir auch nichts, denn ich bin sowieso kein Discogänger. Aber ein bischen neidisch sein darf man doch, wenn Frauen da ermäßigt oder konstenlos wo rein dürfen wenn man selbst zahlen muss.

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17. Mai 2009 um 4:49
In Antwort auf eleonor

Also worshipper...
....du schaffst es ja wirklich mit vielen Wörtern auf Schlüsselaussagen unsererseits nicht einzugehen

Um mal von der inhaltlichen Ebene runter zu kommen, die dich offensichtlich kein bisschenbeeindruckt, werde ich jetzt mal einige Aspekte unserer "Diskussion" zusammen fassen.

Deine "Thesen" waren (soweit sie mir spontan einfallen):
-Das Bildungssystem unterstützt Mädchen viel stärker als Jungs
-Mädchen sind in der Schule erfolgreicher und bekommen den Popo hinterher getragen
-Frauenquoten benachteiligen Männer
-also leben wir in einer Zeit weiblicher Rache

Unsere (meine und moraghs) Antworten waren
-Mädchen werden finanziell kein Stückchen besser unterstützt! Kleine Veranstaltungen wie den Girls Day sollen Mädchen nur dazu bringen, Männerberufe überhaupt mal in ERWÄGUNG zu ziehen, da sie ja schließlich durch ihre Eltern und Großeltern auch noch Teilen alter Vorstellungen anhängen und sich vieles daher nicht zutrauen
-Mädchen können sich besser ANPASSEN als Jungs, das kehrt sich aber im BERUFSLEBEN zum Nachteil
-Frauenquoten sind ein Versuch, der REALEN Diskriminierung von Frauen entgegen zu wirken und künftige Schulabgängerinnen zu ermuntern, ihre Träume frei von Rollenvorstellungen zu leben. Dabei sind diese Quoten ein recht plumpes Mittel zum Zweck, schaffen aber mehr Gerechtigkeit als sie neue Ungerechtigkeit schaffen würde (mal ehrlich.... DIE paar Ingenieurinnen können einen Ingenieur doch nicht in die Arbeitslosigkeit drängen....)
-Es gibt keine Rache, Männer und Frauen KÖNNEN einfach nicht die gleichen Chancen haben und der Versuch ist ein verdammter Drahtseilakt! Entweder, Frauen werden gar nicht gefördert und viele Betriebe gehen den einfachen, alten Weg, stellen fast nur Männer ein, oder Frauen werden gefördert, einige Männer gehen deswegen bei ein oder zwei Bewerbungsgesprächen leer aus, aber man kommt einem MAXIMUM an Gleichberechtigung möglichst NAHE.

Deine Entgegnungen:
-ignorieren
-ignorieren
-ignorieren des Inhalts, Wiederkauen des "Ja, aber die armen kleinen Jungs!"
-"Ja, aber was kann denn der kleine Hansi dafür, dass...."

Details wie: Höhere Eintrittspreise in Discos sind ÖKONOMISCHE Überlegungen der Betreiber (Männer wollen auch nicht in die Disco wenn die Frauen fernbleiben) (nebenbei: Dafür zahlen sich Frauen beim Friseur dumm und dämlich... Ach und wie wärs mit der niedrigeren Rente selbst bei gleichem Rentenbeitrag?) bekommst du übrigens auch nicht mit.

Übrigens, das ist auch etwas was die "faulen" (haha...) Studenten an der Uni lernen: Wie man neues Wissen NUTZT, wie man LOGISCH denkt und wie man dadurch dazu LERNEN kann. Das hast du offensichtlich mit deiner "ehrlichen" Arbeit nicht aufholen können, sowas sollte aber jemand mit Verantwortung im Betrieb können. Und dafür bekommt man dann auch mehr Geld. Also: Es ist noch nicht zu spät für dich: Studiere! Wie wärs mit Physik, Schwerpunkt Quantenphysik?
Physiker sind übrigens in vielen Betrieben gern gesehen, die haben ihren Denkapparat nämlich stark trainieren müssen. Kannst ja mal probieren, wie es sich anfühlt, geistig KO zu sein, weil das, was an der Schule Jahre des Lernens erfordern würde, an der Uni schon nach einem halben Jahr abgefragt wird.....

Das Großschreiben diente nur der Akzentuierung, da man als bemühter Schreiber den Eindruck bekommt, du würdest einiges überlesen.
Und ich habe auch nicht versucht, dich zu beleidigen (nein, es steht nirgends, dass ich dich für dumm halte!), ich habe sogar das Gefühl, dass du eigentlich einiges auf dem Kasten hast, das aber nur nutzt, um besonders geschickt die Wahrheit zu verdrehen und somit deinen Gefühlen einen besseren Dienst erweist als deinen Schlussfolgerungen.

Zitat:
"Übrigens, das ist auch etwas was die "faulen" (haha...) Studenten an der Uni lernen: Wie man neues Wissen NUTZT, wie man LOGISCH denkt und wie man dadurch dazu LERNEN kann..."



dass ich faul bin, ist mir neu, aber ich bin trotzdem noch ein student. aber im gegensatz zu vielen (leider den meisten) hab ich recht viel gearbeitet und war ehrlich, wurde aber für diesen einsatz vom staat nicht gerade besonders gelobt, gefördert und werde an der uni auch nicht besser als andere dastehen.

wieso sollen arbeitende leute nicht mindestens so sehr diejenigen sein, die etwas lernen dürfen, neues wissen nutzen, logisch denken und dadurch dazulernen? da merkt man, wie sehr der marxismus bei den deutschen noch spuren hinterlassen hat: ein paar staatstreue bürger bekommen eine ausbildung an der uni, ohne dafür arbeiten zu müssen, das werden dann auch diejenigen sein, die denken und lenken und der rest soll, wenn möglich, schön dumm bleiben, klappe halten, arbeiten und ihr lohn abgeben. aber dass jeder mensch arbeiten und studieren sollte, darauf käme natürlich niemand, da sonst der marxismus nicht mehr so effizient durchgesetzt werden kann.

bei uns merkt man es an den nachbarstaaten, wie das bildungssystem am besten funktioniert:

das schulsystem unseres nördlichen nachbarstaaten deutschland baut einfach auf dem marxistischen prinzip auf, dass ein paar auserwählte die "höchste" bildung vom staat finanziert erhalten und die sollten dann möglichst diejenigen sein, die das privileg haben, denken zu dürfen und dazu noch eine höhere soziale stellung haben. ohne körperliche arbeit zu leisten soll so jemand automatisch aufsteigen und wird noch weiter gefördert. diejenigen die nicht das glück haben, staatlich auserwählt zu sein, sollen schön brav arbeiten, dürfen nichts lernen, bekommen nicht einmal die nötige infrastruktur dazu, genauso wenig die wissensgrundlagen und noch nicht einmal irgendwelche schulstunden, um das abi zu machen, genauso wenig erhalten sie förderung, um an eine uni zu gehen. im prinzip ist derjenige, der arbeitet, eigentlich der dumme, was auch die arbeitslosigkeitsquote verdeutlicht. diejenigen, die gearbeitet haben, kommen nicht an das wissen heran, dass sie gerne hätten und haben somit einen mangel an generalitischer bildung. diejenigen, die bildung bekommen haben, haben keine berufserfahrung und sind in der berufswelt untauglich. so wird das wirtschaftssystem nie funktionieren.

vergleichen wir mal mit dem schulsystem in den südlichen nachbarstaaten österreich und schweiz:
nach 6 jahren primarschule kommen die kinder in die sekundarschule für 3 jahre. danach macht man eine berufslehre, in der man betrieblich 3 tage pro woche arbeiten kann und schon mal berufserfahrung sammeln kann, 2-3 tage pro woche besucht man eine einigermassen niveauvolle berufsschule. nach der lehre können die jugendlichen wählen, ob sie ans gymnasium für 3 jahre oder an eine berufsmittelschule wollen, berufsbegleitend möglich und vom staat finanziert. danach hat man die matur und kann damit an eine uni, fachhochschule oder an eine eth gehen. somit haben die leute eigentlich alle qualifikationen, die ein mensch braucht. junge menschen mit berufserfahrung und zusätzlich die nötigen akademischen wissensgrundlagen bilden eine erfolgreichere wirtschaftsgesellschaft als ein system, das darauf aufbaut, südliche länder auszubeuten (sobald der staat bayern von deutschland völlig ausgebeutet wurde, greift man per eu nach dem vermögen österreichs und wenn dort auch abgeräumt ist, geht man auf die schweiz los. das alles, weil man blos nicht ändern will am gesellschaftssystem, das offensichtlich nicht besser funtioniert als es je funktionierte).

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17. Mai 2009 um 12:58
In Antwort auf kuschro

Ähm.
Danke, danke da werd ich ja ganz rot .Zu viel der Ehre.

Über das Nachleben der Elternrollen hatte ich bisher gar nicht nachgedacht. Das war wahrscheinlich teilweise noch vor meinem bewussten Denken, denke ich mal. Da aber meine beiden Eltern studiert haben und beide arbeiten waren und ich, bis meine Mutter als erstes heimkam, von meinen Großeltern beaufsichtigt wurde, kann ich beim besten Willen nicht wirklich sagen wie es ist, als Mädchen aufzuwachsen. Ich kann auch nicht wirklich sagen, ob und wie weit ich meine Eltern, bzw. meinen Vater immitiert habe. Ich lege gewisse Verhaltensweisen und Charakterzüge an den Tag die mein Vater hat. Mehr kann ich dazu nicht sagen ob sich das entwickelt hat oder genetisch vererbt ist. Eigentlich kann ich recht wenig sagen nicht wahr...

Ja, du und viele andere "Feministinnen" nehmen diese kurzzeitige Benachteiligung der Männer in kauf und genau das ist glaube ich der Knackpunkt warum sich youworshipper so aufregt. Er hätte es wohl gerne wenn sich die die Frauen von unten (sorry) annähern ohne kurzzeitig mit solchen Signalen gepusht zu werden. Die ungleiche Bezahlung sehe ich auch als Benachteiligung der Frau an wobei ich gerne einige Studien sehen würde vieveil davon durch unterlassene Gehaltsverhandlung zustandekommt... Dem würde ich schon Pi mal Auge einen Anteil von 10-20% zuordnen.
"Von Frauen wird nämlich erwartet, dass sie weniger Ansprüche ans Gehalt stellen"
Das wird vllt. erwartet aber es ist acuh teilweise so. Eine Studienkollegin von mir würde sich mit einem angebotenen Gehalt zufrieden geben wenn das ihre Lebensansprüche deckt. Die meisten Männer würden aus Prinzip verhandeln um zu sehen was noch geht.
Es ist ja Fakt, dass es bei Vorstellungsgesprächen einen höheren Ausschlag gibt ob man ins Team passen würde wenn die Qualifikationen akzeptabel sind.

Ich meine, dass ich als Berufseinsteiger, wenns um die Anstellung geht, mir selbst der nächste bin. Nicht, dass ich aufgrund meines Geschlechtes "einen größeren Anspruch" hätte. Allerdings muss ich gestehen, dass ich als Alleinstehender gerne bevorzugt werden würde vor jemandem, der in einer Partnerschaft lebt und der Partner auch arbeitet. Siehst du, so schnell ist man selbst zum vorteileerhaschenden Egoisten geworden.

Ja, ich bin auch kein BWLer aber die Gründe leuchten mir ein. Macht mir auch nichts, denn ich bin sowieso kein Discogänger. Aber ein bischen neidisch sein darf man doch, wenn Frauen da ermäßigt oder konstenlos wo rein dürfen wenn man selbst zahlen muss.

An den Nicht-Discogänger
Ja, deinen Ausführungen kann ich nur beipflichten.
Im übrigen fänd ich es auch schöner, wenn man gelebte Gleichberechtigung ohne Quoten und Extrakurse für Frauen unterstützen könnte, aber wie dir fällt mir da einfach auch keine bessere Lösung ein. Ich wär die letzte, die etwas gegen eine Option hätte, bei der Männer nicht etwas zwangsbenachteiligt werden würden...

Zur Erziehung nochmal kurz: Ich meine zwar, ne passable Menschenkenntnis zu haben und etwas mehr über mich zu reflektieren wie es üblich zu sein scheint, dennoch kommt das Wissen aber nicht nur durch Beobachten zu stande
Der Pädagogik-Unterricht in der Oberstufe und eine gewisse Anzahl an Diskussionen und Texten dieser Art haben da vermutlich einen größeren Teil zu geleistet.
Z.B. hatte ich als Kind auch schon viele naturwissenschaftliche Fragen und das, obwohl meine Mutter damit nichts am Hut hatte. Aber sie ist eben auch eine sehr selbstbewusste Person und hat mir immer das Gefühl vermittelt, dass es an mir allein liegt, ob ich etwas kann oder nicht. Dennoch ist mein Studienfach noch recht Frauen-freundlich. Tatsächlich glaube ich nicht, dass ich mich getraut hätte, Physik zu studieren.....

"Das wird vllt. erwartet aber es ist acuh teilweise so. Eine Studienkollegin von mir würde sich mit einem angebotenen Gehalt zufrieden geben wenn das ihre Lebensansprüche deckt. Die meisten Männer würden aus Prinzip verhandeln um zu sehen was noch geht."
Bingo! Die Erwartung kommt durch eine entsprechende Erfahrung! Aber diese Erfahrung bewirkt eben auch, dass ohne Quote eine Frau, die diese Erwartungen enttäuscht, eher beim Vorstellungsgespräch abgewiesen wird. (Wozu eine überteuerte Frau, wenn man einen Mann für den üblichen Marktwert haben kann oder eben eine anspruchslose Frau?)
Natürlich ist das eigentlich ein sehr unnötiges Problem. Wenn der Mensch nicht andauernd ins Schubladendenken verfallen würde, wenn er grad nicht auf sich aufpasst, dann würde sowas gar nicht erst vorkommen. Eine Fachkraft sollte Ansprüche stellen können, die ihrer Qualifikation gerecht werden, egal um welches Geschlecht es sich handelt. Aber verletzte Erfahrungen sind nunmalhalt nicht gerade ein Hochgefühl.... Und eine Frau, die mehr Geld verlangt hat nunmalhalt faktisch gesehen viel "günstige" (nicht billige ) Konkurrenz aus "den eigenen Reihen".

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17. Mai 2009 um 13:27

Ich denke nicht....
....dass die Emanzipation der Frau übertrieben ist. Sie ist nur unvollständig, solange nicht auch die Männer gestärkt daraus hervor gegangen sind.
Obwohl ich da eigentlich hoffnungsvoll bin, dass sich da in naher Zukunft noch etwas tun wird.

Realistisch halte ich z.B. folgendes:
Mehr Männer in pädagogischen Berufen, damit die Jungs auch Vorbildfunktionen im Alltag haben.
Verstärkte Förderung der Jungs in den Schulen um auszugleichen, dass sie nur aufgrund der geringeren Anpassungsfähigkeit auf der Strecke bleiben. (Schwerpunkt könnte Kommunikativität sein, damit sie sich am Unterrichtsgeschehen stärker beteiligen), gleichzeitig aber auch Förderung der Mädchen um ihnen beizubringen, wie man sich eben nicht anpasst, sondern positiv aus der Gruppe herausstechen kann und imponiert (das lernen sie leider bisher nicht und stürzen beim Eintritt ins Berufsleben daher meist ins kalte Wasser)

Was Männer aber noch aus dem Wandel lernen müssen (das kann man ihnen nicht so leicht von außen einflößen) ist, dass sie sich weniger Schranken selbst auferlegen müssen. Wenn jede kleine Abweichung von der klassischen Männerrolle als weibisch gewertet wird, dann haben wir wirklich die Situation, dass Frauen mehr Freiheiten haben und Männer weniger Chancen (wenn z.B. der Beruf "Erzieher" ein No Go ist, die Kollegin einen aber im Bürojob überholt...)
Ich kann mir auch eine männlich geprägte Kindererziehung vorstellen: Fachwissen sammeln, vernünftig drüber nachdenken, mit anderen Vätern fachsimpeln.... ja, das machen Mütter doch recht wenig (zumindest letzteres)! Die Ansprüche an die Erziehung waren nie höher! Da kann doch gerade ein "echter" Mann prima durch Fachwissen und Kompetenz glänzen

Naja, ich phantasiere etwas rum, will damit aber sicherlich keine Forderungen stellen. Nein, ich will einfach die Frage aufwerfen, ob man nicht viele alte Vorstellungen neu definieren kann um die Stärken der Männer eben in neue Bereiche des Lebens hinein zu tragen. (Nicht, dass sich diese Stärken bei Frauen nicht auch finden ließen, wir reden ja vom Durchschnitt, gelle?)
Kommt das eigentlich deinen Wünschen von Gleichberechtigung nahe? Sonst erzähl doch bitte mal, was du dir genau vorstellst.
Das Problem ist ja immerhin ein Gesellschaftliches. Die Geschlechter drängen da beide in Muster, die schwer zu überwinden sind und eigentlich dem Konzept der Gleichberechtigung und der individuellen Freiheit entgegen gesetzt sind. Und dafür braucht es wahrlich keine Diskriminierung auf politischer/gesetzlicher Ebene....

Übrigens schriebst du:
"Mit den Erkenntnissen der letzten 50 Jahre, sollte es wohl mittlerweile möglich sein, einen gleichberechtigten Umgang in Augenhöhe von
"Mann zu Mann - Frau zu Frau- und natürlich Mann zu Frau und Frau zu Mann hinzubekommen."
Dem kann ich nur zustimmen! Das Problem liegt meiner Meinung zwar heute nur noch an den Menschen, die sich schwer damit tun, alte Wege zu verlassen und dennoch nicht die Orientierung zu verlieren. Schade. Mir gefällt z.B. die Entwicklung, dass viele männliche Jugendliche in die Perspektivenlosigkeit gedrängt und nicht aufgefangen werden, auch nicht....

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17. Mai 2009 um 13:48

....
Du hast doch echt ne macke..

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17. Mai 2009 um 16:01
In Antwort auf eleonor

Ich denke nicht....
....dass die Emanzipation der Frau übertrieben ist. Sie ist nur unvollständig, solange nicht auch die Männer gestärkt daraus hervor gegangen sind.
Obwohl ich da eigentlich hoffnungsvoll bin, dass sich da in naher Zukunft noch etwas tun wird.

Realistisch halte ich z.B. folgendes:
Mehr Männer in pädagogischen Berufen, damit die Jungs auch Vorbildfunktionen im Alltag haben.
Verstärkte Förderung der Jungs in den Schulen um auszugleichen, dass sie nur aufgrund der geringeren Anpassungsfähigkeit auf der Strecke bleiben. (Schwerpunkt könnte Kommunikativität sein, damit sie sich am Unterrichtsgeschehen stärker beteiligen), gleichzeitig aber auch Förderung der Mädchen um ihnen beizubringen, wie man sich eben nicht anpasst, sondern positiv aus der Gruppe herausstechen kann und imponiert (das lernen sie leider bisher nicht und stürzen beim Eintritt ins Berufsleben daher meist ins kalte Wasser)

Was Männer aber noch aus dem Wandel lernen müssen (das kann man ihnen nicht so leicht von außen einflößen) ist, dass sie sich weniger Schranken selbst auferlegen müssen. Wenn jede kleine Abweichung von der klassischen Männerrolle als weibisch gewertet wird, dann haben wir wirklich die Situation, dass Frauen mehr Freiheiten haben und Männer weniger Chancen (wenn z.B. der Beruf "Erzieher" ein No Go ist, die Kollegin einen aber im Bürojob überholt...)
Ich kann mir auch eine männlich geprägte Kindererziehung vorstellen: Fachwissen sammeln, vernünftig drüber nachdenken, mit anderen Vätern fachsimpeln.... ja, das machen Mütter doch recht wenig (zumindest letzteres)! Die Ansprüche an die Erziehung waren nie höher! Da kann doch gerade ein "echter" Mann prima durch Fachwissen und Kompetenz glänzen

Naja, ich phantasiere etwas rum, will damit aber sicherlich keine Forderungen stellen. Nein, ich will einfach die Frage aufwerfen, ob man nicht viele alte Vorstellungen neu definieren kann um die Stärken der Männer eben in neue Bereiche des Lebens hinein zu tragen. (Nicht, dass sich diese Stärken bei Frauen nicht auch finden ließen, wir reden ja vom Durchschnitt, gelle?)
Kommt das eigentlich deinen Wünschen von Gleichberechtigung nahe? Sonst erzähl doch bitte mal, was du dir genau vorstellst.
Das Problem ist ja immerhin ein Gesellschaftliches. Die Geschlechter drängen da beide in Muster, die schwer zu überwinden sind und eigentlich dem Konzept der Gleichberechtigung und der individuellen Freiheit entgegen gesetzt sind. Und dafür braucht es wahrlich keine Diskriminierung auf politischer/gesetzlicher Ebene....

Übrigens schriebst du:
"Mit den Erkenntnissen der letzten 50 Jahre, sollte es wohl mittlerweile möglich sein, einen gleichberechtigten Umgang in Augenhöhe von
"Mann zu Mann - Frau zu Frau- und natürlich Mann zu Frau und Frau zu Mann hinzubekommen."
Dem kann ich nur zustimmen! Das Problem liegt meiner Meinung zwar heute nur noch an den Menschen, die sich schwer damit tun, alte Wege zu verlassen und dennoch nicht die Orientierung zu verlieren. Schade. Mir gefällt z.B. die Entwicklung, dass viele männliche Jugendliche in die Perspektivenlosigkeit gedrängt und nicht aufgefangen werden, auch nicht....

Hi eleonor
die Diagnose einer "unvollständigen" Emanzipation und deine Ideen und Vorschläge, wie man das ändern könnte, finde ich vom Ansatz her interessant und auch nicht falsch.

Was mich in dieser postfeministischen Diskussion allerdings immer wieder stört, ist die radikale Vorstellung, Frauen- und Männerrollen komplett aufzulösen und zu "überwinden", so dass schließlich nur noch Menschen mit individuellen Vorlieben, Stärken und Schwächen übrig bleiben.

Das ist meiner Meinung nach utopisch - und auch nicht wünschenswert

Wir sind nicht nur Menschen, wir sind AUCH Frauen und Männer, die sich nicht nur in ihren primären Geschlechtsmerkmalen unterscheiden, sondern (im Durchschnitt) in vielen weiteren Denk-und Verhaltensweisen, die man nicht allein durch Willenskraft oder Erziehung ändern und beliebig manipulieren kann. Es gab, gibt und wird auch in Zukunft "typisch weibliches/typisch männliches" Verhalten geben. "Schuld" daran sind die Hormone, die Biologie, der Sex, der Aufbau des Gehirns...

Und ich finde das auch reizvoll - Männer und Frauen fühlen sich doch gerade deswegen voneinander angezogen, weil sie nicht total gleich sind, sondern es einige feine kleine Unterschiede gibt...

Es sind nicht nur die männlichen Neanderthaler, die bei jeder Abweichung vom typischen Männerschema Angst haben, "weibisch" zu wirken - es sind genauso die Frauen, die kernige risikofreudige Männer mit einem ordentlichen Schuss Testosteron in den Adern meistens aufregender finden als "frauenversteherische Weicheier". Und Männer haben sich widerum seit Adam und Eva von weiblicher Koketterie und Anmut verführen lassen.

Das eigentliche Ziel der Emanzipation ist doch die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Männlein und Weiblein sollen generell die gleichen Möglichkeiten offen stehen, das heißt aber nicht, dass alle das Gleiche machen müssen.
Eben unterschiedlich, aber absolut gleichberechtigt.

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