Home / Forum / Liebe & Beziehung / Deutsch-Türkische Beziehung

Deutsch-Türkische Beziehung

10. Juli 2010 um 21:23

Hallo ihr Lieben!

Ich bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen und bin nun ganz verunsichert, nachdem ich eure vorherigen Diskussionen hier im Forum gelesen habe...

Anfang des Jahres bin ich für mein Auslandssemester nach Schweden an die Uni gegangen und habe dort gleich am ersten Tag meinen Freund kennen gelernt. Er kommt ursprünglich aus der Türkei, hat aber in Amerika seinen Abschluss gemacht und studiert jetzt in Schweden. Durch den Beruf des Vaters ist seine Familie sehr oft umgezogen, und er hat immer wieder betont, dass seine Familie etwas anders, also sagen wir konservativer im Bezug auf Moral etc. ist, als vielleicht die meisten anderen Familien. (Dennoch arbeitet seine Mutter als Bank Managerin, der Vater hilft im Haushalt etc., also irgendwie eine ungewöhnliche Kombination)
In dem halben Jahr, das wir bis jetzt miteinander hatten, ging es anfangs wirklich drunter und drüber, weil alles so emotional war (nicht nur für mich, sondern auch für ihn), und wir immer wieder auf kulturelle Unterschiede gestoßen sind. Ich war so die typische deutsche Aufreißerin, nie eifersüchtig, dominant, hab viel getrunken etc. Aber im Laufe unserer Zeit zusammen habe ich so unendlich viel dazu gelernt, habe viel mehr verstanden, welche Auswirkungen mein Handeln hat und mich immer mehr von meiner früheren Art abgewendet. Unsere Beziehung wurde immer ruhiger und harmonischer, wir haben uns lange Zeit mit Religion befasst und ich bin schließlich auch aus Überzeugung zum Islam konvertiert. Ich war noch nie so glücklich, hatte so viel Hoffnung und Sinn in meinem Leben und für ihn scheint das sehr ähnlich zu sein.
Irgendwie ergänzen wir uns perfekt und es war nach einiger Zeit klar,dass unsere Beziehung auch weitergeht, wenn mein Auslandssemester in Schweden vorbei ist.
Am Anfang hatte er gesagt, er kann seinen Eltern nicht von mir erzählen, weil sie das dann überhaupt nicht ernst nehmen würden und wir einfach erstmal eine Zeit zusammen erleben und abwarten müssten, bevor er das tun kann. Jetzt ist das Semester vorbei, ich bin in Deutschland, er in der Türkei (seit 1 Monat und noch bis Ende August dann) und er hat nun seiner ganzen Familie von mir erzählt. Daraufhin haben sie mich eingeladen, ich solle doch zu Besuch kommen, damit man sich mal kennen lernt, aber das geht leider nicht, weil ich gerade selber ein Praktikum mache, und nicht so gut hier weg kann.
In Schweden haben wir das halbe Jahr wirklich 24 Stunden pro Tag zusammen verbracht und einfach alles geteilt. Es war wie eine kleine Probe-Ehe, natürlich nicht ohne Reibung am Anfang, aber immer wundervoller mit der Zeit.
Wir haben jeden Tag über unsere Ansichten diskutiert und mittlerweile zu jeder Frage eine gemeinsame Antwort gefunden, angefangen von Heirat (ja/nein/wann? - Ja, in 3-5 Jahren, wenn alles weiterhin gut geht), über Beruf (ja, beide), Kinder (ja, etwas später) etc. und abgesehen von dem Missmut meiner Mutter scheint es wirklich, als hätte ich nun mein gesamtes Leben vor Augen.
Mit meiner Mutter habe ich mich nun gestritten (nicht nur wegen ihm, sondern vieler Dinge) und sie meinte, ich solle doch den Sommer in meiner eigenen Wohnung (in der Nähe meiner Uni) verbringen, weil wir uns einfach nicht gut genug verstehen. Als ich ihm das erzählt habe, meinte er nach ca. 10 min. Überlegung, ich solle zu ihm und seiner Familie kommen und die nächsten fast 2 Monate dort verbringen, bevor das neue Semester losgeht, er würde auch den Flug bezahlen, er würde sich so darüber freuen und seine Familie ist außerdem so neugierig..
Das habe ich natürlich dankend abgelehnt, weil es einfach für eine langfristige Beziehung nicht so gut wäre, da jetzt so wie ein leichtes Mädchen zum ersten Kennenlernen mit Gepäck für 2 Monate aufzukreuzen, ist ja klar! (leider )

Jetzt, da ich eure vorherigen Beiträge und Diskussionen gesehen habe, bin ich plötzlich ganz unsicher, ob es nicht vielleicht auch nur eine hinterhältige Planung sein könnte, obwohl ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann...

Was meint ihr? Brauche dringend euren Rat!
Dankeschön...

Mehr lesen

10. Juli 2010 um 21:41

Ja, in 3-5 Jahren, wenn alles weiterhin gut geht
und das wird es denn vielleicht nicht. Aber er hat schon mal gut geübt. Dann kann die Richtige kommen. Da Du Muslima bist, alhamdulillah , ist die Sache ganz einfach. Lebe nicht mit ihm "wie" ein Ehepaar. Seid ein Ehepaar oder nicht. Im Islam gibt es nichts dazwischen. Du wirst Dich hinterher sehr ärgern und Dich benutzt fühlen. Manche wissen (wie es sich bestätigt), dass sie es mit Deutschen machen können. Und Deutsche sogar freiwillig dazu bereit sind. Frag ihn mal was er sagen würde wenn seine eigene Schwester ein paar Jahre einen Freund hätte der sie vielleicht heiratet. Aber eben nur wenn es gut geht.

Paß gut auf worauf Du Dich einläßt. Der islamische Weg ist der sicherste.


"Mit meiner Mutter habe ich mich nun gestritten (nicht nur wegen ihm, sondern vieler Dinge) und sie meinte, ich solle doch den Sommer in meiner eigenen Wohnung (in der Nähe meiner Uni) verbringen, weil wir uns einfach nicht gut genug verstehen."

Mütter haben oft Recht. Ihr ist sicher nicht entgangen wie es Dir geht. Manche Eltern sind zwar nur ausländerfeindlich ohne den Mann zu kennen. Aber in dem Fall sieht sie, dass es Dir nicht gut tut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Juli 2010 um 22:00

Anmerkung
Erst einmal danke für deine Antwort...
Deine Vermutung, dass es mir nicht gut tut, liegt leider etwas daneben. Mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet und zwar zum Positiven, das ist selbst meiner Mutter aufgefallen und sie war wirklich sehr angetan. Nur haben wir durch meinen neu gefundenen Glauben viel mehr Reibungspunkte, da sie gerne feiert, trinkt, Geld verschwendet und grundsätzlich eher oberflächlich ist, was ich jetzt eben nicht mehr so unterstütze wie ich das vorher getan habe.
Was die eheähnlichen Verhältnisse angeht: ja, wir haben zusammen gewohnt und auch geschlafen, bevor ich Muslima wurde, aber danach haben wir das sofort geändert und ab dem Zeitpunkt alles gemäß der Religion gemacht, in getrennten Stockwerken etc.
In 3-5 Jahren: ja, das ist eine Zeit, nach der man sich halbwegs sicher sein kann, dass man den anderen gut genug einschätzen kann, um wirklich für das ganze Leben Ja zu sagen. Außerdem ist er der Meinung, dass man erst heiraten sollte, wenn man auch für seine Familie sorgen kann, was bei ihm erst der Fall ist, wenn er mit seinem Wirtschaftsstudium in Schweden fertig ist, also in 3-5 Jahren.
Ich wüsste eben gerne, ob es irgendwelche typischen Anzeichen gibt, die darauf hinweisen, dass das ganze ein Trick ist...?
Ich meine, eigentlich ist er nicht der typische Kandidat, der eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bräuchte oder gar wollte, er ist gebildet und ausgebildet, besonders nach seinem internationalen Studium, seine Familie ist wohlhabend, beide Eltern beruflich in sehr guten Positionen und alle sehr glücklich in der Türkei, weil es dort viel einfacher ist, seinen Prinzipien im Bezug auf Moral etc. zu folgen.
Was meinst du?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Juli 2010 um 22:48
In Antwort auf ekta_12313042

Anmerkung
Erst einmal danke für deine Antwort...
Deine Vermutung, dass es mir nicht gut tut, liegt leider etwas daneben. Mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet und zwar zum Positiven, das ist selbst meiner Mutter aufgefallen und sie war wirklich sehr angetan. Nur haben wir durch meinen neu gefundenen Glauben viel mehr Reibungspunkte, da sie gerne feiert, trinkt, Geld verschwendet und grundsätzlich eher oberflächlich ist, was ich jetzt eben nicht mehr so unterstütze wie ich das vorher getan habe.
Was die eheähnlichen Verhältnisse angeht: ja, wir haben zusammen gewohnt und auch geschlafen, bevor ich Muslima wurde, aber danach haben wir das sofort geändert und ab dem Zeitpunkt alles gemäß der Religion gemacht, in getrennten Stockwerken etc.
In 3-5 Jahren: ja, das ist eine Zeit, nach der man sich halbwegs sicher sein kann, dass man den anderen gut genug einschätzen kann, um wirklich für das ganze Leben Ja zu sagen. Außerdem ist er der Meinung, dass man erst heiraten sollte, wenn man auch für seine Familie sorgen kann, was bei ihm erst der Fall ist, wenn er mit seinem Wirtschaftsstudium in Schweden fertig ist, also in 3-5 Jahren.
Ich wüsste eben gerne, ob es irgendwelche typischen Anzeichen gibt, die darauf hinweisen, dass das ganze ein Trick ist...?
Ich meine, eigentlich ist er nicht der typische Kandidat, der eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bräuchte oder gar wollte, er ist gebildet und ausgebildet, besonders nach seinem internationalen Studium, seine Familie ist wohlhabend, beide Eltern beruflich in sehr guten Positionen und alle sehr glücklich in der Türkei, weil es dort viel einfacher ist, seinen Prinzipien im Bezug auf Moral etc. zu folgen.
Was meinst du?

Trick
mit welcher Absicht? Was meinst Du würde er erreichen wollen. Wenn Ihr Euch bis dahin nicht nähert, dann hast Du nichts zu verlieren. Dann seht Ihr wenn es so weit ist ob Ihr immer noch heiraten wollt. Bis dahin würde ich an Deiner Stelle auch keine Beziehung mit ihm führen. Finde ich gut, dass Ihr schon extra gewohnt habt seid Du Muslima bist. Du bist noch neu im Islam. Und natürlich kann man 5 Jahre warten bis man so weit ist, auch finanziell. Aber bis dahin ist man auch nicht alleine mit einem Mann. Wenn Du danach leben willst meine ich. Es ist sicher nicht einfach 5 Jahre auf jemanden zu warten,


"Außerdem ist er der Meinung, dass man erst heiraten sollte, wenn man auch für seine Familie sorgen kann"

Das ist eine gute Einstellung. Obwohl man auch keine Reichtümer braucht. Es ist zumindest besser zu heiraten wenn man sich nahe kommen will, als zu warten auf viel Geld und bis dahin womöglich Zina zu begehen. Wenn er noch gar nicht bereit ist zur Ehe, dann fährst Du am besten wenn Du bis dahin Abstand zu ihm hältst. Wenn es für Euch sein soll dann geht er Dir auch nicht verloren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Juli 2010 um 15:26
In Antwort auf ekta_12313042

Anmerkung
Erst einmal danke für deine Antwort...
Deine Vermutung, dass es mir nicht gut tut, liegt leider etwas daneben. Mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet und zwar zum Positiven, das ist selbst meiner Mutter aufgefallen und sie war wirklich sehr angetan. Nur haben wir durch meinen neu gefundenen Glauben viel mehr Reibungspunkte, da sie gerne feiert, trinkt, Geld verschwendet und grundsätzlich eher oberflächlich ist, was ich jetzt eben nicht mehr so unterstütze wie ich das vorher getan habe.
Was die eheähnlichen Verhältnisse angeht: ja, wir haben zusammen gewohnt und auch geschlafen, bevor ich Muslima wurde, aber danach haben wir das sofort geändert und ab dem Zeitpunkt alles gemäß der Religion gemacht, in getrennten Stockwerken etc.
In 3-5 Jahren: ja, das ist eine Zeit, nach der man sich halbwegs sicher sein kann, dass man den anderen gut genug einschätzen kann, um wirklich für das ganze Leben Ja zu sagen. Außerdem ist er der Meinung, dass man erst heiraten sollte, wenn man auch für seine Familie sorgen kann, was bei ihm erst der Fall ist, wenn er mit seinem Wirtschaftsstudium in Schweden fertig ist, also in 3-5 Jahren.
Ich wüsste eben gerne, ob es irgendwelche typischen Anzeichen gibt, die darauf hinweisen, dass das ganze ein Trick ist...?
Ich meine, eigentlich ist er nicht der typische Kandidat, der eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bräuchte oder gar wollte, er ist gebildet und ausgebildet, besonders nach seinem internationalen Studium, seine Familie ist wohlhabend, beide Eltern beruflich in sehr guten Positionen und alle sehr glücklich in der Türkei, weil es dort viel einfacher ist, seinen Prinzipien im Bezug auf Moral etc. zu folgen.
Was meinst du?

Hallo nisa1001!
da sieht man wieder die scheinmoral der muslime. solange du noch christin warst, habt ihr miteinander geschlafen. seit du konvertiert bist, lebt ihr keusch. und wo nehmt ihr dann das blutige bettlaken in der hochzeitsnacht her? aja, das läßt sich genauso leicht beschaffen, wie sich viele muslima wieder zunähen lassen, um als jungfrau in die ehe zu gehen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juli 2010 um 11:11

Wie?
du kennst ihn ein halbes jahr und ihr habt euch "lange Zeit mit Religion befasst und ich bin schließlich auch aus Überzeugung zum Islam konvertiert"??

das ist echt ein guter witz!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 10:59
In Antwort auf mikch

Wie?
du kennst ihn ein halbes jahr und ihr habt euch "lange Zeit mit Religion befasst und ich bin schließlich auch aus Überzeugung zum Islam konvertiert"??

das ist echt ein guter witz!

...
Ja, wir haben uns lange Zeit damit befasst, weil wir wirklich 24 Stunden am Tag miteinander verbracht haben (bis auf eine Ausnahme von 2 Tagen, an denen ich kurz nach Deutschland bin). Wenn man das mal auf eine normale Beziehung mit einer durchschnittlichen Zeit von sagen wir 5 Stunden pro Tag zusammen umrechnet, kommt da schon einiges zusammen. Wir haben also 6 Monate lang um die 2-3 Stunden pro Tag über Religion geredet und das nenne ich schon eine beträchtliche Zeit, du nicht?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:01

..
Mit hinterhältiger Planung meine ich das, was hier wohl einigen anderen Frauen passiert ist. Eigentlich wäre ich wirklich nicht auf die Idee gekommen und bin auch eigentlich immernoch überzeugt, dass er nicht so ein Kandidat ist. Ich habe ihn mal einfach darauf angesprochen, woraufhin er mir dann gleich die Telefonnummer seiner Mutter gegeben hat, die ich auch kurz angerufen habe... scheint also wirklich alles in Ordnung, danke für deinen hilfreichen Kommentar!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:03
In Antwort auf ekta_12313042

...
Ja, wir haben uns lange Zeit damit befasst, weil wir wirklich 24 Stunden am Tag miteinander verbracht haben (bis auf eine Ausnahme von 2 Tagen, an denen ich kurz nach Deutschland bin). Wenn man das mal auf eine normale Beziehung mit einer durchschnittlichen Zeit von sagen wir 5 Stunden pro Tag zusammen umrechnet, kommt da schon einiges zusammen. Wir haben also 6 Monate lang um die 2-3 Stunden pro Tag über Religion geredet und das nenne ich schon eine beträchtliche Zeit, du nicht?

Moment mal
ihr habt euch kennengelernt und sofort angefangen über das thema religion zu reden, obwohl du vorher mit religion nicht wirklich viel zu tun hattest? find ich seltsam.

ich finds schnell. du hattest ja keinen objektiven gegenpart. du warst praktisch nur um ihn rum und hast dir seine version angehört, wie auch immer. ich finde das ist (auch wenn ihr euch - oder vorallem GERADE wenn ihr euch - 24h/d über religion unterhalten hättet) zu überstürzt. so was sollte man langsam angehen, warten bis mal wieder im alltag ist, ob man es dort auch will und nachvollziehen kann, etc etc.

tut mir wirklich leid, aber das kann ich nicht ernst nehmen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:04

...
Naja, das ist schon eine wage Behauptung. Ein Student hat eine Perspektive auf wirtschaftliche Stabilität in seinem Leben, während ein Amateur das nicht gerade von sich behaupte kann. Wirtschaftliche Motive sind wohl die häufigsten unter den Betrügern, sodass das schon einenerheblichen Unterschied macht...nicht?? Ich bin mir außerdem nach all den Gesprächen sicher, dass - soweit ich das beurteilen kann - er sein Leben nicht in Europa sondern in der Türkei oder dann sonst einem wiederum ganz anderen Land verbringen möchte...wie kommst du zu deiner eher negaiven Sicht, wenn ich fragen darf?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:07

...
Nein, Gratulationen bekomme ich genug von meinen Freunden, darum geht es nicht. Ich möchte nur gerne einen besseren Blick für solche Themen bekommen und hier gibt es anscheinend viele Frauen, denen leider nicht so erfreuliche Sachen mit Mischbeziehungen zugestoßen sind und die mir vielleicht helfen können, gewisse Anzeichen früh zu erkennen, auf die man sonst nicht kommt. Gerade weil für mich alles so rosig aussieht, habe ich eben das Gefühl "Das kann ja gar nicht wahr sein, da muss ich doch was übersehen" und ich hätte einfach gerne ein paar Tipps...hast du welche?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:12
In Antwort auf alyson_11938857

Hallo nisa1001!
da sieht man wieder die scheinmoral der muslime. solange du noch christin warst, habt ihr miteinander geschlafen. seit du konvertiert bist, lebt ihr keusch. und wo nehmt ihr dann das blutige bettlaken in der hochzeitsnacht her? aja, das läßt sich genauso leicht beschaffen, wie sich viele muslima wieder zunähen lassen, um als jungfrau in die ehe zu gehen...

...
Puh, das ist jetzt schon recht abwertend ausgedrückt, aber ich will dennoch gerne etwas dazu sagen. Ja, es ist oft etwas scheineilig, da hast du Recht. Er hat am Anfang allerdings auch nicht behauptet, ein toller Moslem zu sein, sondern nur gesagt, dass er sehr große Schwierigkeiten hat, seinen Glauben mit seinem Umfeld zu vereinen und dass er ständig im Konflikt ist. Jeder Mensch ist schwach und jeder von uns hat sicherlich schon Sachen gemacht, die eigentlich nicht gut sind, weil man einfach nicht immer stark sein kann. Muslime sind auch nicht automatisch stärkere Menschen, aber sie haben vielleicht eine tiefere Motivation, es immer wieder zu versuchen, als jemand, der sich gar keine Gedanken macht und nur so seinen Gelüsten folgt.
Ab dem Zeitpunkt, in dem wir beide zusammen im Sinne der Religion gelebt haben, ist es auch für ihn viel einfacher, endlich das zu tun, von dem er eigentlich schon immer weiß, dass es richtig ist und das ist doch eine schöne Sache, wenn man sich gegenseitig ermutigen und helfen kann, findest du nicht?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:15

..
Das war keine Berieselung sondern einfach eine totale Bereicherung, weil ich zum ersten Mal im Leben jemanden kennen gelernt habe, mit dem ich alles offen diskutieren kann, der seine eigenen Fehler einsieht und korrigiert und wirklich konstruktive Gespräche führen kann. Wenn man daraus für sich etwas lernt und übernimmt ist es eine Erweiterung des Horizonts und kein Sekteneintritt...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:18
In Antwort auf mikch

Moment mal
ihr habt euch kennengelernt und sofort angefangen über das thema religion zu reden, obwohl du vorher mit religion nicht wirklich viel zu tun hattest? find ich seltsam.

ich finds schnell. du hattest ja keinen objektiven gegenpart. du warst praktisch nur um ihn rum und hast dir seine version angehört, wie auch immer. ich finde das ist (auch wenn ihr euch - oder vorallem GERADE wenn ihr euch - 24h/d über religion unterhalten hättet) zu überstürzt. so was sollte man langsam angehen, warten bis mal wieder im alltag ist, ob man es dort auch will und nachvollziehen kann, etc etc.

tut mir wirklich leid, aber das kann ich nicht ernst nehmen.

...
Ja, wir haben praktisch direkt angefangen über Religion etc. zu reden, das war vielleicht etwas schnell wenn man mit einer normalen Paarentwicklung vergleicht. Dennoch war es auch nicht mein erster Zugang, sondern ich hatte den Koran bereits Jahre vorher aus Interesse gelesen und mich mit allen möglichen Religionen beschäftigt, da ich ohne Glauben erzogen wurde und immer danach auf der Suche war. Er hat mir durch seine Interpretation geholfen, meine Fragen zu klären, sodass ich mich dann endlich von ganzem Herzen dafür entscheiden konnte.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:25
In Antwort auf mikch

Moment mal
ihr habt euch kennengelernt und sofort angefangen über das thema religion zu reden, obwohl du vorher mit religion nicht wirklich viel zu tun hattest? find ich seltsam.

ich finds schnell. du hattest ja keinen objektiven gegenpart. du warst praktisch nur um ihn rum und hast dir seine version angehört, wie auch immer. ich finde das ist (auch wenn ihr euch - oder vorallem GERADE wenn ihr euch - 24h/d über religion unterhalten hättet) zu überstürzt. so was sollte man langsam angehen, warten bis mal wieder im alltag ist, ob man es dort auch will und nachvollziehen kann, etc etc.

tut mir wirklich leid, aber das kann ich nicht ernst nehmen.

Genauso wie du
find ich es seltsam! wenn man frisch verliebt ist dann hat man andere sachen im kopf als religion ich persönlich finde es auch zu früh. halbes jahr, was ist das schon. aber das sit meine meinung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:34
In Antwort auf alinkij

Genauso wie du
find ich es seltsam! wenn man frisch verliebt ist dann hat man andere sachen im kopf als religion ich persönlich finde es auch zu früh. halbes jahr, was ist das schon. aber das sit meine meinung.

...
Ja, es ist ja auch alles sehr außergewöhnlich und auch für mich überraschend an dieser Beziehung. Wir konnten einfach gar nicht anders als diskutieren, das ging einfach von morgens bis abends und über Gott und die Welt (). Je mehr wir diskutiert haben, desto mehr haben wir die Meinung des anderen geschätzt und uns verliebt (am Anfang konnte ich ihn gar nicht leiden , das hat sich dann erst mit den Diskussionen geändert). Wie gesagt, ein halbes Jahr ist so gesehen nicht viel Zeit, aber bei dem Stundenpensum dann doch schon etwas mehr....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:37
In Antwort auf ekta_12313042

...
Ja, es ist ja auch alles sehr außergewöhnlich und auch für mich überraschend an dieser Beziehung. Wir konnten einfach gar nicht anders als diskutieren, das ging einfach von morgens bis abends und über Gott und die Welt (). Je mehr wir diskutiert haben, desto mehr haben wir die Meinung des anderen geschätzt und uns verliebt (am Anfang konnte ich ihn gar nicht leiden , das hat sich dann erst mit den Diskussionen geändert). Wie gesagt, ein halbes Jahr ist so gesehen nicht viel Zeit, aber bei dem Stundenpensum dann doch schon etwas mehr....

Hast du dir
eigentlich schon gedamken gemacht wie eure zukunft aussehen wird. fernbeziehung ist ja auf dauer auch keine lösunng?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:44
In Antwort auf ekta_12313042

...
Ja, wir haben praktisch direkt angefangen über Religion etc. zu reden, das war vielleicht etwas schnell wenn man mit einer normalen Paarentwicklung vergleicht. Dennoch war es auch nicht mein erster Zugang, sondern ich hatte den Koran bereits Jahre vorher aus Interesse gelesen und mich mit allen möglichen Religionen beschäftigt, da ich ohne Glauben erzogen wurde und immer danach auf der Suche war. Er hat mir durch seine Interpretation geholfen, meine Fragen zu klären, sodass ich mich dann endlich von ganzem Herzen dafür entscheiden konnte.

Du hast
dich vorher schon mit verschiedenen religionen auseinandergesetzt und dich aber mit keiner so richtig anfreunden können. jetzt kommt ein türkischer gigolo und säuselt dir etwas vor vom islam und da denkst du auf einmal: ah, doch, das ist es ja doch.

ach gottchen...

naja, du musst wissen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:49
In Antwort auf alinkij

Hast du dir
eigentlich schon gedamken gemacht wie eure zukunft aussehen wird. fernbeziehung ist ja auf dauer auch keine lösunng?

...
Ja, das war ein weiterer Diskussionspunkt, den wir auch sehr früh in Angriff genommen haben. In der ersten Zeit ist es eine Fernbeziehung, aber dann werden wir uns zuerst für ein Semester an meiner Uni und dann wahrscheinlich an der Uni in Indien sehen und zusammen sein, dann sind wir beide fertig und können uns dann gemeinsam ein Land aussuchen, in dem wir ersteinmal leben und arbeiten möchten. Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, aber eine, die ich sehr gerne annehme

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 11:55

Auch an mikch
Ich glaube, ihr habt da echt was in den falschen Hals gekriegt. Ich kann verstehen, dass es naheliegend ist, dieses Klischee auch in meinem Fall auszupacken, aber ich bitte euch, das nochmal zu überdenken. Ich treffe meine Entscheidungen sehr überlegt, bin überzeugt von Logik und habe im Islam genau das gefunden, wonach ich schon immer gesucht habe. Leitlinien und Hoffnung. Jetzt könnt ihr sagen, was ihr wollt, es wäre nur für schwache etc., ja das ist auch gut möglich, dann gehöre ich eben zu den Schwachen. Ich habe mit 16 Abitur gemacht und war immer nur von Logik getrieben. Jetzt habe ich auch für mich eine andere, viel tiefgreifendere Lebensphilosophie entdeckt und ja, natürlich habe ich das viel leichter verstehen aber auch prüfen können, da ich ein so intensives Verhältnis zu meinem Gesprächspartner hatte...aber bitte urteilt mal nicht so schnell. Es geht hier außerdem überhaupt nicht um die Religion, sondern darum, wie man erkennen kann, dass es Anzeichen für negative Intentionen beim Partner entdeckt. Wenn ihr dazu etwas beizutragen habt, freu ich mich über euren Rat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 12:00
In Antwort auf ekta_12313042

Auch an mikch
Ich glaube, ihr habt da echt was in den falschen Hals gekriegt. Ich kann verstehen, dass es naheliegend ist, dieses Klischee auch in meinem Fall auszupacken, aber ich bitte euch, das nochmal zu überdenken. Ich treffe meine Entscheidungen sehr überlegt, bin überzeugt von Logik und habe im Islam genau das gefunden, wonach ich schon immer gesucht habe. Leitlinien und Hoffnung. Jetzt könnt ihr sagen, was ihr wollt, es wäre nur für schwache etc., ja das ist auch gut möglich, dann gehöre ich eben zu den Schwachen. Ich habe mit 16 Abitur gemacht und war immer nur von Logik getrieben. Jetzt habe ich auch für mich eine andere, viel tiefgreifendere Lebensphilosophie entdeckt und ja, natürlich habe ich das viel leichter verstehen aber auch prüfen können, da ich ein so intensives Verhältnis zu meinem Gesprächspartner hatte...aber bitte urteilt mal nicht so schnell. Es geht hier außerdem überhaupt nicht um die Religion, sondern darum, wie man erkennen kann, dass es Anzeichen für negative Intentionen beim Partner entdeckt. Wenn ihr dazu etwas beizutragen habt, freu ich mich über euren Rat.

Ich find schon, dass es auch darum geht
ich find es gefährlich, wenn man sich auf einmal so überstürzt und mit haut und haaren einer ideologie verschreibt, mit der man sich vorher schon auseinandergesetzt hat und für nicht geeigent befunden hat, bloss weil auf einmal ein der mann, in den man verliebt ist, davon erzählt.... aber wie gesagt, das ist deine sache.

du kannst dich ja mal auf www.1001geschichte.de informieren, da hat es viele erfahrungsberichte von frauen (und auch männern), die mit männern aus dem nahen osten oder afrika eine beziehung hatten und dann ausgenutzt wurden. vielleicht hilft dir das weiter.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juli 2010 um 12:10
In Antwort auf mikch

Ich find schon, dass es auch darum geht
ich find es gefährlich, wenn man sich auf einmal so überstürzt und mit haut und haaren einer ideologie verschreibt, mit der man sich vorher schon auseinandergesetzt hat und für nicht geeigent befunden hat, bloss weil auf einmal ein der mann, in den man verliebt ist, davon erzählt.... aber wie gesagt, das ist deine sache.

du kannst dich ja mal auf www.1001geschichte.de informieren, da hat es viele erfahrungsberichte von frauen (und auch männern), die mit männern aus dem nahen osten oder afrika eine beziehung hatten und dann ausgenutzt wurden. vielleicht hilft dir das weiter.

..
Ich habe den Islam vorher nicht aktiv abgelehnt, sondern einfach zu viele offene Fragen gehabt, ohne deren Klärung ich mich nicht überzeugt hätte bekennen können. Das Konzept in seiner reinen Form hat mich schon immer fasziniert und jetzt wurde mir zusätzlich ermöglicht, alle offenen Bereiche ebenfalls abzuschließen. Ist es so schwer zu akzeptieren, dass nicht jede Frau durch reine Manipulation und Blindheit ihren Glauben gefunden hat?

Danke für den Link, ich gucke mich mal um.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest