Forum / Liebe & Beziehung

Der weg aus dem Liebeskummer in Zeiten der Pandemie

7. April um 14:02 Letzte Antwort: 7. April um 15:57

Hallo liebes Forum!

Ich schreibe hier das erste mal und Hoffe doch einige Ratschläge zu bekommen.

Ich hab seit gut 6 1/2 Wochen eine zimlich anstrengend und zermürbende Trennung hinter mir (wurde Verlassen). Aktuell geht es mir extrem schlecht weil ich sie und vieles nicht verstehen kann (genauso wie meine Terapeutin und meine Familie sowie gute Freunde). Die gesamte Situation ist natürlich nicht leichter durch den Virus. Nichts desto trotz muss ich irgendwie da raus. Da aber gerade alles zu hat und ich sonst kaum los komme wegen der Schule (stehe vor der Matura = Abi) sitze ich nur zuhause versuche irgendwie meinen Tag rumzubekommen und sterbe innerlich stück für stück.

Meine Fragen wurden zwar beantwortet dennoch geht es mir immer schlechter weil die gründe an sich einfach völlig unverständlich sind. Meine Terapeutin meint zwar das ich hier an die falsche Person geraten bin aber das Hilft mir nicht weiter. Ich komme nicht wirklich von ihr los. Wie soll ich da Bitte rauskommen? Ich stehe nur noch wiederwillig auf, heule meistens drauf los weil das erste was mir in den Sinn kommt nach dem ich gut 2 Std vor meinem Wecker wach werde ist sie. Ablenkung funktioniert nur bedingt bis überhaupt nicht. Ich hab solch eine Angst das ich hier nicht mehr herausfinden weil nichts greifbares da ist, nichts mit dem ich im guten gewissen etwas anfangen könnte. Es ist nicht meine erste Trennung jedoch war es damals so das ich mit gutem gewissen sagen konnte das es halt nicht gepasst hat. Trotzdem dauerte das Lösen damals bei meiner ersten Freundin gut 3 Jahre .... ich kann nicht so lange blockiert sein und Trauern das schaffe ich nicht .... die ganzen Umstände sind einfach nur mehr ekelhaft.


Falls jemand aktuel in der selben Lage ist oder war, ich bin offen für alle Ratschläge und Tipps!

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7. April um 15:57

Bei Liebeskummer gibt es kein Schnellverfahren.

Da muss man leider durch, so lange es dauert.

Du könntest Sport machen. Joggen, Radfahren, wandern.

Triff dich mit einem Kumpel/Freundin, schaut euch Filme an, kocht gemeinsam, lernt zusammen, macht Ausflüge in die Natur.

Du könntest dich auch ehrenamtlich betätigen. Hunde ausführen, in der Suppenküche arbeiten etc.

Alles emotionale musst du mit deinem Therapeuten Aufarbeiten. Da scheint ja einiges im argen zu sein und das braucht leider seine Zeit.

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