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Der Spatz in der Hand...???

10. September 2009 um 11:24 Letzte Antwort: 10. September 2009 um 13:59

Hallo ihr Lieben!

Wer kennt ihn nicht, diesen altbewährten Spruch.
Mein "Spatz" ist mein Exfreund, mit dem ich 3 Jahre lang zusammen war. Vor 4 Monaten habe ich mich von ihm getrennt, weil ich einfach einen starken Drang nach Freiheit hatte /habe (bin noch sehr jung, 22) und einige Sachen in der Beziehung nicht mehr so stimmten.

Nunja... seit einigen Wochen versucht er nun, mich zurückzugewinnen. Er kämpft um mich, hat die Ursachen für Probleme in der Beziehung behoben... und ich muss sagen er ist eigentlich schon ein Mann, mit dem ich mir die gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Vor allem, da ich immer noch sehr viel für ihn empfinde...

ABER

1. ich möchte meine Freiheit noch nicht wieder aufgeben... mich noch ein bisschen austoben. Und um ehrlich zu sein, hab ich auch Interesse an einem anderen, bei dem sich aber noch nicht sagen lässt, ob sich was entwickeln wird.

2. rein optisch passen mein Ex und ich nicht so gut zusammen... klar, man soll ja das Innere eines Menschen lieben. Aber ein bisschen stört mich das schon (ich groß und schlank, er etwas kleiner und gut beisammen )

Er hat mir nun zwei Möglichkeiten aufgezeigt. Entweder nochmal ein neuer Versuch (das wäre dann der 3.,hatten Anfang des Jahres schonmal ne Pause von einem Monat) ODER absoluter Konaktabbruch, totales Verschwinden aus unserem gegenseitigem Leben.

Mir wäre ein Mittelweg am liebsten... erstmal Freundschaft und dann in einigen Monaten sieht man weiter. Aber Freundschaft klappt aufgrun der Gefühle nicht und hinhalten will ich ihn nicht... das zu verlangen wäre unmenschlich.

Was würdet ihr mir raten?

Die Aussicht auf eine gute, liebevolle Beziehung nutzen oder doch die Freiheit und irgendwann eine neue Beziehung wahrnehmen und damit aber einen sehr wichtigen Menschen für immer verlieren?

Ich weiß grad echt nicht weiter, meine Gedanken drehen sich im Kreis.

Vielen Dank fürs Lesen und eure Ratschläge!

FlyingAngel

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10. September 2009 um 11:29


...ich würde mich nicht erpressen lassen. Wenn man so lange zusammen war hat man auch freundschaftliche Gefühle für einander. Und wenn mansich nicht unwiederruflich schlimm beschimpft hat, sollte man aich auch (vielleicht nach einer ruhezeit) wieder einmal treffen und unterhalten können. Wenn er das nicht kann/will, ist er wohl auch als Mensch nicht der richtige. Und austoben...ja unbedingt und zwar wenn du das bedürfnis hast. Enn du wieder etwas mit ihm anfängst und dann nach kurzer Zeit feststellst das dein Freiheitsdrang größer ist, dann wir es bestimmt keinen freundschaftlichen Kontakt mehr geben.

Viel Glück!

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10. September 2009 um 11:57
In Antwort auf armina_12327273


...ich würde mich nicht erpressen lassen. Wenn man so lange zusammen war hat man auch freundschaftliche Gefühle für einander. Und wenn mansich nicht unwiederruflich schlimm beschimpft hat, sollte man aich auch (vielleicht nach einer ruhezeit) wieder einmal treffen und unterhalten können. Wenn er das nicht kann/will, ist er wohl auch als Mensch nicht der richtige. Und austoben...ja unbedingt und zwar wenn du das bedürfnis hast. Enn du wieder etwas mit ihm anfängst und dann nach kurzer Zeit feststellst das dein Freiheitsdrang größer ist, dann wir es bestimmt keinen freundschaftlichen Kontakt mehr geben.

Viel Glück!

Hallo Trine
Ich kann mir kaum vorstellen, mit einer Frau, die mit mir "Schluß gemacht hat" eine freundschaftliche "Beziehung" zu führen. Das ist Selbstquälerisch, denn ich könnte doch meine Gefühle nicht einfach so reduzieren.
Ich kann mir nur bei einvernehmlichen Trennungen, "auseinander gelebten" Beziehungen, die eigentlich sowieso schon freundschaftliches Niveau erreicht haben eine solche Konsequenz voestellen.

Das funktioniert einfach nicht, Beziehung auf 2 verschiedenen Ebenen.

Das ist meine Meinung, nicht unbedingt jedermanns Meinung.

Liebe Grüße
Ypsilon

Liebe Grüße

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10. September 2009 um 12:03
In Antwort auf juraj_12963189

Hallo Trine
Ich kann mir kaum vorstellen, mit einer Frau, die mit mir "Schluß gemacht hat" eine freundschaftliche "Beziehung" zu führen. Das ist Selbstquälerisch, denn ich könnte doch meine Gefühle nicht einfach so reduzieren.
Ich kann mir nur bei einvernehmlichen Trennungen, "auseinander gelebten" Beziehungen, die eigentlich sowieso schon freundschaftliches Niveau erreicht haben eine solche Konsequenz voestellen.

Das funktioniert einfach nicht, Beziehung auf 2 verschiedenen Ebenen.

Das ist meine Meinung, nicht unbedingt jedermanns Meinung.

Liebe Grüße
Ypsilon

Liebe Grüße

Ich würde auch niemals auf die Idee kommen,
einer Partnerin, die ich verlassen habe, ein solches Angebot zu machen, und würde sogar einen solchen Vorschlag ihrerseits ablehnen, weil ich weiß, dass das Qual bedeutet.

Das unerreichbare vor Augen zu haben und der Hoffnungslosigkeit laufend zu begegnen.

Ich will nicht Quälen, oder gequält werden.

Liebe Grüße
Ypsilon

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10. September 2009 um 12:40
In Antwort auf juraj_12963189

Ich würde auch niemals auf die Idee kommen,
einer Partnerin, die ich verlassen habe, ein solches Angebot zu machen, und würde sogar einen solchen Vorschlag ihrerseits ablehnen, weil ich weiß, dass das Qual bedeutet.

Das unerreichbare vor Augen zu haben und der Hoffnungslosigkeit laufend zu begegnen.

Ich will nicht Quälen, oder gequält werden.

Liebe Grüße
Ypsilon

Ganz meiner Meinung
So sehe ich das auch. Nicht nur das unerreichbare vor Augen zu haben, sondern evtl. auch noch mitkriegen, wie das Objekt der hoffnungslosen Begierde sich in wen anders verliebt.
Nein Danke!

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10. September 2009 um 13:53

Freiheit
Hallo!

Erstmal danke für die Antworten.

Mit Freiheit meine ich eben solches rumflirten... mich austoben. Klar, dass das in einer Beziehung nicht geht. Ich komme jetzt ins letzte Semester und möchte mein Studentenleben nochmal richtig auskosten. Bin einfach noch nicht bereit mich "fest" zu binden...

Freiheiten in einer Beziehung habe ich bei ihm immer ausreichend gehabt... wir konnten uns immer einig werden, ohne das einer ganz zurück stecken musste. Und da es eh eine Fernbeziehung war und wäre wurden mir schon sehr viele Freiheiten eingeräumt.

Aber danke für deinen Denkanstoß cefeu. Das bringt mich schon etwas weiter, denn du hast vermutlich Recht.

LG FlyingAngel

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10. September 2009 um 13:59

Mein Ratschlag:
solange du ihn als "Spatz in der Hand" siehst, lass die Finger davon. Du hältst ihn nur davon ab jemanden kennenzulernen, der ihn als Taube oder was sonnst noch sieht. Er hats nicht verdient ein "Spatz" zu sein.
Anders ausgedrückt, du wirst niemals ganz zufrieden sein und es wird, wie Cefeu schon sagte, wieder nicht klappen.
Manchmal gibts keinen Mittelweg bei Entscheidungen und manchmal hat man ne Verantwortung, Entscheidungen zum Wohle anderer (ihn) zu treffen, die einem nicht gefallen.

Biete ihm die Freundschaft an und wenn du merkst, er quält sich, oder macht sich dadurch Hoffnungen, dann zieh dich zurück. Kannst ja später wieder mit ihm Kontakt aufnehmen, wenn er es verdaut hat. Auf diese Weise hab ich seit über 15 Jahren mit nem ehemaligen Ex wirklich ne Freundschaft aufbauen können.

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