Home / Forum / Liebe & Beziehung / Der Schmerz hört nicht auf - ich vermisse meine Mama so

Der Schmerz hört nicht auf - ich vermisse meine Mama so

29. Januar 2012 um 21:20

Hallo zusammen,

kennt jemand das Gefühl, dass das Herz vor Schmerz bricht?
Meine Mutter ist im letzten September gestorben - an den Folgen einer OP - von der sie sich Heilung erhofft hat.
Das ist so ungerecht, sie wollte leben und musste gehen - ohne Abschied, ohne dass ich nochmal mit ihr reden konnte.
Ich vermisse sie so. Hört dieser Schmerz denn nie auf?

Mehr lesen

29. Januar 2012 um 21:24


mein herzlichstes beileid
es wird weniger, und irgendwann tut es nicht mehr so weh,
aber das dauert, zumal der tot deiner mama ja noch nicht lange her ist .

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2012 um 21:31
In Antwort auf freya_12844617


mein herzlichstes beileid
es wird weniger, und irgendwann tut es nicht mehr so weh,
aber das dauert, zumal der tot deiner mama ja noch nicht lange her ist .

An Emilyerdbeer4
Hast du in deinem Kummer irgendwas gefunden, was dir geholfen hat? Ein gutes Buch oder eine andere Methode zur Verarbeitung? Andererseits hab ich auch Angst, dass ihr Bild in mir verblasst, und ich sie vergesse......hätte ihr so gerne noch so viel gesagt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2012 um 21:38

Zu jung zum Sterben
Meine Mama ist nur 62 Jahre alt geworden und hatte mehrere Schlaganfälle auf einer Stroke-Unit -Intensivstation. Das das passieren kann in so einer Fachklinik verstehe ich einfach nicht. Ich würde am liebsten die Zeit zurück drehen und ihr diese OP ausreden. Ich mache mir so Vorwürfe....bin ich schuld, dass ich ihr das nicht ausgeredet habe?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2012 um 22:12

Mein herzlichstes Beileid!
Die Vorstellung, meine Mutter könnte nicht mehr sein... es zerreißt mir das Herz!
Ich selbst habe bis jetzt zum Glück nur meine Großeltern mit dem "üblichen" Alter verloren.

Habe mir aber vor einem halben Jahr oder so eine Reportage über den Tod, mit allem drum und dran, angesehen, und dort wurde auch berichtet, dass man irgendwo (in Deutschland sogar, denk ich) eine Einrichtung gebaut hat, wo Menschen, die andere, geliebte Personen verloren haben, ihre Trauerarbeit leisten können und dort den Hinterbliebenen auch geholfen wird mit Psychologen, etc...

Ansonsten könntest du eine Gruppen- oder Einzeltherapie beginnen, denn das ist sehr wichtig, den ganzen Schmerz zu verarbeiten.
Nichts wird diesen Verlust ganz ausgleichen können, aber du kannst, vor allem durch eine Therapie, damit lernen, zu leben. Und das ist doch das schönste und bedeutendste Geschenk, dass dir deine Mutter gab. Dein Leben.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du diesen Schmerz überstehst!

Ganz liebe Grüße
Luna

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2012 um 23:08

Der Tod an sich hat keine Erklärung
Egal wie man stirbt.
Aber er ist auch die wichtigste Erfahrung eines Menschen, wenn er ihn nah erlebt hat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Januar 2012 um 18:58

Schmerz
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für die vielen Antworten.
Danke auch für die Buchtipps.

Hat jmd. von euch auch Schwierigkeiten damit, auf den Friedhof zu gehen?

Ich hab es seid Mitte Dez. nicht mehr geschafft, Mama's Grab zu besuchen...

Letzte Woche ist mein Patenonkel gestorben - mit 47 Jahren; morgen ist Beerdigung. Es fällt mir schwer dort hinzugehen, denn ich ertrage den Gedanken nicht, an einem Grab zu stehen - erst recht an einem offenem...

Das alles tut mir für seine Familie so leid, ich habe wieder schlimme Alpträume seitdem...nun geht mein Vater alleine zur Beerdigung mit den anderen Verwandten zusammen.

Für Papa tut es mir so leid, dass ich ihn damit alleine lasse, aber ich schaffe es einfach nicht.

Ich hoffe, ich schaffe es wieder einen Friedhof zu besuchen. DAs alles ist so schwer.....

Liebe Grüße
Nielie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen