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Der Mann Oberhaupt der Familie - frage an unsere türkischen Mitbürger

9. November 2009 um 15:03

Guten Tag,

ich frage mich welche Vorteile es Mann, Frau, Kindern, Familie bringt wenn Männer die Führung in der Familie übernehmen.

Was hab ich als Frau davon, warum muss ich mich dabei nicht fühlen wie eine Sklavin oder unterdrückte Frau.
Was hat Mann davon? Haben Männer nicht das Gefühl dass sie Herrschen wie ein allmächtiger Diktator?
Was bringt es in der Praxis.
Und warum sollte es so sein? Ich bin bisher als alleinerziehende Mutter sehr gut ohne männliche Anleitung gefahren, bin ebenso fähig weitreichende Entscheidungen zu treffen. Warum sollte mir also das Recht abgesprochen zu werden selbstständige Entscheidungen zu treffen?

Was hat Mann, Frau, Familie davon?

Bitte nur ernst gemeinte Beiträge, keine Streiterein oder blöde Bemerkungen.

Herzlichen Dank

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9. November 2009 um 16:21

Danke für deine Antwort!
Genau um das geht es doch. Ich möchte von Leuten die in solch einem Familienbande leben erfahren wie es ist und wie es die beteiligten empfinden.

Würde mich freuen wenn sich noch mehr zu wort melden würden.

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9. November 2009 um 20:29

Wieso türken?
mein exmann war der gleichen auffassung (erzkatholische familie) von *oberhaupt der familie*, meine zukünftige schwiegertochter ist türkin und hat gaaaaanz ander vorstellungen von ehe und familie.....

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9. November 2009 um 21:51

Dauerhafte Bindung
Die Sache ist ganz einfach: wenn ein Mann nach außen hin das Oberhaupt einer Familie spielen darf, gibt es wenigstens irgendetwas, was in an die Familie bindet und ihn dauerhaft dazu bringt, Verantwortung zu übernehmen. Denn der Sex wird nach ein paar Jahren langweilig, und emotionale Geborgenheit können Frauen Männern aufgrund ihrer emotionalen Unausgeglichenheit, ihrer mangelnden Einfühlungsfähigkeit in männliche Psychen sowie ihrer unstillbaren Krittelsucht (Frauen nennen das gern Beziehungsarbeit lesiten) leider nicht bieten.

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9. November 2009 um 21:58



Deine Oma gefällt mir.

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23. November 2009 um 15:19

Wir leben so auch...
Mein Mann und ich sind beide deutsche und bei uns ist völlig klar, dass er das Oberhaupt der Familie ist und ich ihm als Ehefrau gehorche. Es ist also nicht nur bei manchen türkischen Familien so.

Der grundsätzliche Unterschied dabei ist aber wohl, dass diese klare Rollenverteilung bei uns nicht Teil eines religiösen Bekenntnisses, sondern gemeinsame Vorliebe ist, ich fühle mich daher von meinem Mann nicht gegen meinen Willen unterdrückt, auch wenn er meine Freiheit, Selbständigkeit und Rechte einschränkt, sondern ich fühle mich in meinem Wunsch, zu ihm aufzuschauen, bestärkt.

Gefühl von Sicherheit:
Für mich ist das einfach auch ein Gefühl der Sicherheit. Mein Mann ist nicht nur der, der mir sagt, was ich tun und lassen soll, sondern auch der, der mich "beschützt". Das heißt nicht, dass ich selber lebensunfähig bin, immerhin manage ich den Haushalt und ziehe drei Kinder groß, aber das Gefühl, dass er als Familienoberhaupt da ist, gibt mir doch Sicherheit.

Klare Rollenteilung
Bei uns geht mit der Über- und Unterordnung eine klare Rollenteileung einher. Er verdient das Geld, ich mache den Haushalt. Ich empfinde dies als einen sehr großen Vorteil, schlicht weil ich weiß, was meine Pflichten sind und was nicht.

Empfindung der Weiblichkeit
Ich fühle mich einfach als Frau als das "schwächere Geschlecht" und das ist für mich kein schlechtes Gefühl. Es ist für mcih vielmehr ein Gefühl meiner Weiblcihkeit, mich meinem Mann unterzuordnen.

Wenig Streit
Ich streite mich eigentlich nie mit meinem Mann. Streit setzt für mich Ebenbürtigkeit voraus, und die ist in unserer Ehe einfach nicht vorhanden. Trotzdem sage ich ihm, wenn mir etwas nciht gefällt, denn ich wills auch nciht stumm in mich reinfressen, aber die Entscheidung bleibt bei ihm.

Man muss es mögen....
Ich dneke, solch ein Leben ist ganz sicher nicht für jede Frau geeignet. Ich persönlich finde es wunderbar, aber ich habe allergrößten Respekt vor Frauen, die emanzipiert und berufstätig sind, tauschen möchte ich mit denen aber auf keinen Fall....

Liebe Grüße,
Silke

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23. November 2009 um 17:02

Das hat nix mit der nationalität zu tun
wenn ich solche pauschalisierungen schon lese wird mir schlecht. es gibt so etwas

"Warum sollte mir also das Recht abgesprochen zu werden selbstständige Entscheidungen zu treffen?"

eben warum solltest du das ???
in jeder beziehung ,egal ob türkische,deutsche,kroatische oder gemischte beziehung, jeder geht kompromisse ein, und niemand lässt seine eigene entscheidung von anderen treffen oder kann dazu gezwungen werden. wir leben nicht auf einem berg.
was meinst du wieviel frauen ins frauhenhaus gehen,weil sie sich in der beziehung nicht mehr wohl fühlen,meinst du das sind nur türkische frauen ???

schwachsinn pur diese überschrifft.

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24. November 2009 um 8:10

Soso...
Richtig, wenn mein mann hop sagt, mache ich hop... dachte, das sei klar...

Ich habe sehr wohl Sicherheit. Denn mit der Kontrolle, die er zweifelsohne über mich hat, geht auch Verantwortung einher. Nicht jeder Mann geht mit solch einer Verantwortung schlecht um...

Um einen fremden Menschen als Arsch bezeichnen zu können, sollte man ihn schon ein wenig kennen, anderenfalls ist es schlicht Pöbelei und ein Zeichen von Dummheit.

Ich liebe meinen Mann und ich liebe meine devote Ader. Ich erwarte von keinem Mann und keiner Frau, genauso zu leben, aber nur, weil man andere Wertevorstellungen hat, sind Menschen nicht gleich Ärsche...

Silke

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24. November 2009 um 13:04

Stimmt....
Sehe ich genauso. wenn eine Frau emanzipiert leben will, dann soll sie es tun, aber die zum Teil verlangte "Zwangsemanzipation" ist auch eine Form von Unterdrückung der Frauen, die in der Emanzipaiton eben nicht den Heiligen Gral sehen.

Ich bin ganz sicher nicht emanzipiert, und dennoch bin ich mit meinem Leben sehr, sehr glücklich. Mein Mann ist das Familienoberhaupt, und ja, ich gehorche ihm. Das macht ihn aber nicht zu einem schlechten Menschen, vielmehr behandelt er mich so, wie ich es (für mich) als richtig empfinde, statt von mir zu erwarten, die starke Karrierefrau zu spielen....

Liebe Grüße,
Silke

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24. November 2009 um 13:18
In Antwort auf sweetsilke

Wir leben so auch...
Mein Mann und ich sind beide deutsche und bei uns ist völlig klar, dass er das Oberhaupt der Familie ist und ich ihm als Ehefrau gehorche. Es ist also nicht nur bei manchen türkischen Familien so.

Der grundsätzliche Unterschied dabei ist aber wohl, dass diese klare Rollenverteilung bei uns nicht Teil eines religiösen Bekenntnisses, sondern gemeinsame Vorliebe ist, ich fühle mich daher von meinem Mann nicht gegen meinen Willen unterdrückt, auch wenn er meine Freiheit, Selbständigkeit und Rechte einschränkt, sondern ich fühle mich in meinem Wunsch, zu ihm aufzuschauen, bestärkt.

Gefühl von Sicherheit:
Für mich ist das einfach auch ein Gefühl der Sicherheit. Mein Mann ist nicht nur der, der mir sagt, was ich tun und lassen soll, sondern auch der, der mich "beschützt". Das heißt nicht, dass ich selber lebensunfähig bin, immerhin manage ich den Haushalt und ziehe drei Kinder groß, aber das Gefühl, dass er als Familienoberhaupt da ist, gibt mir doch Sicherheit.

Klare Rollenteilung
Bei uns geht mit der Über- und Unterordnung eine klare Rollenteileung einher. Er verdient das Geld, ich mache den Haushalt. Ich empfinde dies als einen sehr großen Vorteil, schlicht weil ich weiß, was meine Pflichten sind und was nicht.

Empfindung der Weiblichkeit
Ich fühle mich einfach als Frau als das "schwächere Geschlecht" und das ist für mich kein schlechtes Gefühl. Es ist für mcih vielmehr ein Gefühl meiner Weiblcihkeit, mich meinem Mann unterzuordnen.

Wenig Streit
Ich streite mich eigentlich nie mit meinem Mann. Streit setzt für mich Ebenbürtigkeit voraus, und die ist in unserer Ehe einfach nicht vorhanden. Trotzdem sage ich ihm, wenn mir etwas nciht gefällt, denn ich wills auch nciht stumm in mich reinfressen, aber die Entscheidung bleibt bei ihm.

Man muss es mögen....
Ich dneke, solch ein Leben ist ganz sicher nicht für jede Frau geeignet. Ich persönlich finde es wunderbar, aber ich habe allergrößten Respekt vor Frauen, die emanzipiert und berufstätig sind, tauschen möchte ich mit denen aber auf keinen Fall....

Liebe Grüße,
Silke

Religiöse bekenntnisse?
"Der grundsätzliche Unterschied dabei ist aber wohl, dass diese klare Rollenverteilung bei uns nicht Teil eines religiösen Bekenntnisses, sondern gemeinsame Vorliebe ist"

Wo bitte steht im Koran, dass Frau sich zu uunterdrücken hat? Wieso nur wird alles negative oder schlechte auf den Islam zurück geführt? das ist purer SCHWACHSINN!

Wetten, du hast noch NIE den Koran gelesen? Aber hier gleich mal scheiße produzieren.

Abgesehen davon: nicht nur türken sind Moslems.

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24. November 2009 um 13:34
In Antwort auf lucia0580

Religiöse bekenntnisse?
"Der grundsätzliche Unterschied dabei ist aber wohl, dass diese klare Rollenverteilung bei uns nicht Teil eines religiösen Bekenntnisses, sondern gemeinsame Vorliebe ist"

Wo bitte steht im Koran, dass Frau sich zu uunterdrücken hat? Wieso nur wird alles negative oder schlechte auf den Islam zurück geführt? das ist purer SCHWACHSINN!

Wetten, du hast noch NIE den Koran gelesen? Aber hier gleich mal scheiße produzieren.

Abgesehen davon: nicht nur türken sind Moslems.

Huch?
Ich habe nie behauptet, nur Türken seien Moslems. Die Konzentration auf türkische Ehemänner kommt von der urspünglichen Threadautorin, nciht von mir, also wirfs nicht mir vor...

Ich habe ebensowenig behauptet, die Unterdrückung der Frau sei im Koran festgelegt. Nur ist es ja wohl eine Tatsache, dass gerade der Koran für viele Männer als Argument für ihre dominante Rolle genutzt wird, ob zu Recht oder nicht, möchte ich hier, da ich von Theologie keine Ahnung habe, gar nciht beurteilen. Aberf darum ging es in meinem Text auch gar nicht. ich wolle lediglich klarstellen, dass ich mich meinem Mann unterordne, weil ich es (für mich) als das richtige empfinde, nicht weil ein Glaube mich dazu drängt....

Statt gleich von "Schwachsinn" und "Scheiße" zu schreiben, wäre eine gewisse Sachlichkeit manchmal ganz erfrischend.

Silke

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