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Der Kiffer und ich

8. Juni 2015 um 13:32

Hallo ihr Lieben.
Ich bin momentan echt fertig und versuche deshalb hier mal mein Problem zu schildern und hoffe auf euren Rat.
Mein (mittlerweile wieder Ex-)Freund und ich haben uns vor ziemlich genau 4 Jahren kennen gelernt und sind auch recht schnell zusammen gekommen. Am Anfang war alles toll, er hat sich Mühe gegeben usw. Irgendwann kam ich dann langsam aber sicher dahinter, dass er kifft. Zuerst dachte ich er macht das nur selten und hatte nicht direkt was dagegen. Doch mit der Zeit wurde es immer schlimmer, bis er sich dann letztes Jahr von mir getrennt hat, mir aber keine richtigen Gründe für die Trennung nennen konnte und vollkommen in seinem Sumpf abgetaucht ist. Wir haben uns während dieser 3-Monatigen Trennung weiterhin regelmäßig gesehen, ich war irgendwie so dumm und dachte, ich könnte ihm da raus helfen. Ich liebe ihn einfach, er ist ansonsten der beste Mensch den ich kenne, aber je mehr er kifft umso mehr verändert er sich. Jedenfalls wollte er mich dann zurück, hat sich echt reingehängt und für mehrere Monate komplett aufgehört. Es war eigentlich wieder wie am Anfang. Doch vor ca. 2 Monaten hab ich wieder ne Veränderung gespürt. Er hatte weniger Zeit, weniger Lust was zu machen, wollte nur noch daheim rumhängen. Er hat dann zugegeben, dass es nen "Ausrutscher" gab und er wieder mal was geraucht hat. Und sofort hat die Abwärtsspirale wieder eingesetzt. Bis vor zwei Wochen hat er mir noch erzählt, er hätte es unter Kontrolle, würde es wenn dann nur abends machen. Heute weiß ich, er ist wieder bei 2-3 Gramm am Tag angekommen. Also hab ich mich vor zwei Wochen getrennt. Er ist mittlerweile 30 und ich 28, da denk ich mir sollte man doch echt mal an die Zukunft denken.
Das Problem ist, es geht schon wieder los wie letztes Jahr. Wir haben uns wieder getroffen, zur Kleinkramübergabe nach der Trennung, daraus wurde ein vierstündiges Geheule. Zuerst er, dann ich. Er weiß genau, er kriegt mich so wieder und ich versuche momentan echt krampfhaft den Kontakt abzubrechen. Im Grunde weiß ich, ich kann ihm nicht helfen, aber es will einfach oft nicht in meinen Kopf, wieso er nicht einfach aufhören kann mit der Scheiße. Hinzu kommt, dass er auch einfach den komplett falschen Freundeskreis dafür hat. Ich mag alle seine Freunde total, aber die kiffen halt auch fast alle und wenn die zusammen sind machen sie nicht viel anderes. Ich weiß, ich sollte mich nicht so behandeln lassen und wer nicht will, der hat schon. Aber es ist einfach wahnsinnig schwer für mich... Und jetzt würde mich einfach interessieren, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie ihr damit umgegangen seid und/oder den Absprung geschafft habt.
Vielen lieben Dank schon mal für eure Antworten...

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9. Juni 2015 um 3:20

Hi Bienchen
also ich kann Dir dazu echt was sagen da ich auch gelegentlich rauche. Kiffen macht gleichgültig und es ist echt schwer wenn der Freundeskreis raucht damit aufzuhören. Er muss von sich aus sagen was ist mir wichtiger... Du oder das Zeug. Wenn Er an dem Punkt angekommen ist gibt s für Euch auch noch Hoffnung

Erst wenn man merkt was man verloren hat wacht man auf.
Wünsche Dir das Er es merkt.

Lieben Gruß

Ps hört sich jetzt vlt blöd an...aber wenn Ihr euch auf 1-2 Tage in der Woche einigt vlt kann er auch damit besser leben als ganz aufhören. Ist halt schwer mit dem Freundeskreis.

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