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Der größte Fehler meines Lebens

24. März 2011 um 20:40 Letzte Antwort: 5. April 2011 um 15:14

Hallo ihr Lieben...
Momentan scheint mein Leben das reinste Chaos zu sein und mir fällt es schwer zur Zeit einen klaren Gedanken zu fassen. Ich habe das Gefühl mit einer neutralen Person über meine Situation sprechen zu müssen, um die ganze Sache aus einem anderem Blickwinkel betrachten zu können. Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen und ich bin dankbar für jeden Beitrag.

Ich befinde mich seit 2 1/2 Jahren in einer Beziehung. Anfangs führten wir ein Jahr lang eine Fernbeziehung und vor einem Jahr sind wir dann in seine Heimatstadt zusammengezogen.
Anfangs schien alles problemlos, nur nach einigen Monaten hatte ich immerzu das dringende Bedürfnis die Wochenenden in meiner Heimat zu verbringen und Freunde und Familie zu vermissen. Immer öfter hatte ich das Gefühl, etwas zu verpassen.
Ich hatte einen tollen Job, eine tolle Wohnung und eine tolle Beziehung, aber irgendwie reichte mir das alles nicht und ich habe immerzu nur die Dinge betont, die mir fehlten und der Wunsch mit ihm in meiner Heimat Fuß zu fassen wurde immer größer.
Es war schlussendlich so, dass ich mich völlig dagegen gewehrt habe, mich überhaupt einzuleben und dem Ganzen eine Chance zu geben. Immer wieder war zu Hause Thema...Es kam häufig zum Streit und die Beziehung und mein Freund haben darunter sehr gelitten.
Zum Höhepunkt der Geschichte kam es vor ca. 7 Wochen:
Mir wurde gesagt, dass meine Stelle zu Sommer hin nicht verlängert werden kann und meine Großmutter, an der ich sehr hänge ist plötzlich verstorben. Zeitgleich wurde mir in meiner Heimat eine Stelle angeboten und gleichzeitig das kleine Häuschen meiner Großmutter.
Mein Partner hat öfters geäußert, dass er sich zu gegebener Zeit vorstellen kann, mit mir zu gehen und sich dort unsere Zukunft aufzubauen und das war Grund genug für mich, den Job zu zusagen und meine Sachen zu packen, mit dem Hintergedanken, dass er dieses Jahr noch nachkommt und wir die Zeit überbrücken können. Die Wohnung wurde gekündigt und ich habe mich vor 3 Wochen aufgemacht. Er hat jetzt noch 2 Monate Zeit, sich was Neues zu suchen.
Ich habe mich vorher mit diesem großen Schritt wenig bis gar nicht auseinander gesetzt, da mich der Verlust meiner Großmutter sehr mitgenommen hat und ich das Gefühl hatte, jetzt unbedingt bei meiner Familie sein zu müssen. Mein Auszug war mehr eine Flucht und Kurzschlussreaktion und nach wenigen Tagen in der Heimat wurde mir bewusst, was ich eigentlich getan habe und, dass es utopisch ist, zu denken, dass mein Partner nach einer solchen Geschichte es wohl kaum in Erwähgung zieht mir zu folgen und wie schlimm mein Verhalten in den letzten Monaten gewesen ist. Dass ich eigentlich alles hatte, was ich brauchte und mein Glück mit den Füßen getreten habe. Ich will einfach nur noch zurück.
Am Wochenende habe ich mir ein Herz gefasst und meinem Parter gestanden, dass ich wohl den größten Fehler meines Lebens gemacht habe und am liebsten alles rückgängig machen würde: Wohnungskündigung zurückziehen und meinen alten Job bis zum Sommer vorerst weitermachen (die Möglichkeit besteht).
Er war mit der Situation natürlich völlig überfordert und reagierte sehr nüchtern, während ich mir die Augen ausheulte. Er ist verwundert über meine plötzliche Einsicht und kann dies nicht wirklich glauben, nachdem ich ihm doch so lange Zeit erzählt habe, wie scheiße alles ist.
Er hat sich mit der neuen Situation natürlich auch langsam arangieren müssen und ist völlig überfordert damit, jetzt alles wieder ungeschehen zu machen. Er möchte gerne endlich Ruhe einkehren lassen und sich zu nichts drängen lassen.
Ich habe zur Zeit einfach Angst um die Beziehung und um unsere Zukunft und es liegt jetzt an mir, ihm zu beweisen wie wichtig mir dies ist. Ich habe Angst davor, dass er eine neue Wohnung bezieht, sein Leben lebt und merkt, dass es auch ohne mich geht und keinen Platz mehr für mich hat.
Spreche ich dieses Thema an, fühlt er sich schnell von mir bedrängt und wird aufbrausend, da die ganze Sache auch bei ihm ein riesiges Gefühlschaos auslöst.
Ich weiß im Moment einfach überhaupt nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll und wie ich es besser machen kann

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26. März 2011 um 15:35

Frage
Hallo,
gibt es ein Zurück? Du hast jetzt die Wohnung der Großmutter und den neuen Job in deiner Stadt... also nehme ich an, dass du auch in nächster Zeit damit beschäftigt sein wirst, oder?

Auf jeden Fall wird es sicher bzw fast sicher nicht möglich sein, ihn einfach so zu überzeugen, dass du alles bereust, wenn du in deiner Heimat bleibst und erwartest, dass er zu dir kommt. Auch wenn es dann gut geht, beweist das nicht, dass du dich je bei ihm zu Hause gut fühlen könntest. Falls er kommt und alles klappt, dann wird es sicher der Tatsache zugeschrieben, dass du endlich das hattest, was du immer haben wolltest. Zu Hause sein! Und im besten Fall mit ihm! Leider..

Also so sehe ich fast keine Chance, dass das zwischen euch läuft. Und ich kann mir auch schwer vorstellen, wie das überhaupt funktioniert, wenn er so verwirrt ist, kann ihn aber völlig verstehen...

wieder in Fernbeziehung zu sein wäre total schwierig - ihr habt zusammen gelebt, habt gerade Probleme und das ist auf Dauer nicht wünschenswert.

Das einzige, was ich dir raten könnte ist einfach nicht mehr zu erzählen, wie sehr du alles bereust,l um ihn nicht weiter zu verwirren. Ich würde an deiner Stelle eher zeigen, wie sehr ich das vermisse und schätze, was ich hatte. Aber ohne Tränen usw. Und vllt versuchen etwas zu tun, um ihn zu das zu zeigen, soweit es geht. Jede Beziehung will gepflegt werden, wenn du ihr so viel Schlechtes angetan hast, kannst du nur durch noch mehr Mühen und Sorge darum das änrern.. wenn sich das ändern lässt. Dich zu ärgern, zu weinen usw. hilft ja keinem.

Hoffentlich konnte ich doch ein bisschen helfen... und du kriegst noch eine Chance
Ich würde mich aber auch freuen, wenn du sagst, wie es gelaufen ist
Grüße
G.

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26. März 2011 um 22:57
In Antwort auf frmpa_12158378

Frage
Hallo,
gibt es ein Zurück? Du hast jetzt die Wohnung der Großmutter und den neuen Job in deiner Stadt... also nehme ich an, dass du auch in nächster Zeit damit beschäftigt sein wirst, oder?

Auf jeden Fall wird es sicher bzw fast sicher nicht möglich sein, ihn einfach so zu überzeugen, dass du alles bereust, wenn du in deiner Heimat bleibst und erwartest, dass er zu dir kommt. Auch wenn es dann gut geht, beweist das nicht, dass du dich je bei ihm zu Hause gut fühlen könntest. Falls er kommt und alles klappt, dann wird es sicher der Tatsache zugeschrieben, dass du endlich das hattest, was du immer haben wolltest. Zu Hause sein! Und im besten Fall mit ihm! Leider..

Also so sehe ich fast keine Chance, dass das zwischen euch läuft. Und ich kann mir auch schwer vorstellen, wie das überhaupt funktioniert, wenn er so verwirrt ist, kann ihn aber völlig verstehen...

wieder in Fernbeziehung zu sein wäre total schwierig - ihr habt zusammen gelebt, habt gerade Probleme und das ist auf Dauer nicht wünschenswert.

Das einzige, was ich dir raten könnte ist einfach nicht mehr zu erzählen, wie sehr du alles bereust,l um ihn nicht weiter zu verwirren. Ich würde an deiner Stelle eher zeigen, wie sehr ich das vermisse und schätze, was ich hatte. Aber ohne Tränen usw. Und vllt versuchen etwas zu tun, um ihn zu das zu zeigen, soweit es geht. Jede Beziehung will gepflegt werden, wenn du ihr so viel Schlechtes angetan hast, kannst du nur durch noch mehr Mühen und Sorge darum das änrern.. wenn sich das ändern lässt. Dich zu ärgern, zu weinen usw. hilft ja keinem.

Hoffentlich konnte ich doch ein bisschen helfen... und du kriegst noch eine Chance
Ich würde mich aber auch freuen, wenn du sagst, wie es gelaufen ist
Grüße
G.

Habe eine änliche situation
Das glück bald in ein eigenes Heim zu ziehen. Und den wunsch das er mit zieht. Er lässt sich nicht beirren u lebt sein leben... Ist misstrauisch, will sein leben nicht aufgeben. Aber ich soll alles für ihn aufgeben? Ich fühle mich so schlecht, ja vielleicht bin ich ungeduldig. Aber darauf kann man sich auch kein jahr oder zwei ausruhen. Ich plane ihn zu verlassen. Ich möchte nicht ewig zeit verschwenden. Nur weil er keine entscheidung treffen möchte. Ich wünsche mir so sehr einen mann, familie u den ganzen kram.
Ich weiss nicht was mit den Typen los ist, das sie sich so kastriert davon fühlen...

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28. März 2011 um 19:30
In Antwort auf frmpa_12158378

Frage
Hallo,
gibt es ein Zurück? Du hast jetzt die Wohnung der Großmutter und den neuen Job in deiner Stadt... also nehme ich an, dass du auch in nächster Zeit damit beschäftigt sein wirst, oder?

Auf jeden Fall wird es sicher bzw fast sicher nicht möglich sein, ihn einfach so zu überzeugen, dass du alles bereust, wenn du in deiner Heimat bleibst und erwartest, dass er zu dir kommt. Auch wenn es dann gut geht, beweist das nicht, dass du dich je bei ihm zu Hause gut fühlen könntest. Falls er kommt und alles klappt, dann wird es sicher der Tatsache zugeschrieben, dass du endlich das hattest, was du immer haben wolltest. Zu Hause sein! Und im besten Fall mit ihm! Leider..

Also so sehe ich fast keine Chance, dass das zwischen euch läuft. Und ich kann mir auch schwer vorstellen, wie das überhaupt funktioniert, wenn er so verwirrt ist, kann ihn aber völlig verstehen...

wieder in Fernbeziehung zu sein wäre total schwierig - ihr habt zusammen gelebt, habt gerade Probleme und das ist auf Dauer nicht wünschenswert.

Das einzige, was ich dir raten könnte ist einfach nicht mehr zu erzählen, wie sehr du alles bereust,l um ihn nicht weiter zu verwirren. Ich würde an deiner Stelle eher zeigen, wie sehr ich das vermisse und schätze, was ich hatte. Aber ohne Tränen usw. Und vllt versuchen etwas zu tun, um ihn zu das zu zeigen, soweit es geht. Jede Beziehung will gepflegt werden, wenn du ihr so viel Schlechtes angetan hast, kannst du nur durch noch mehr Mühen und Sorge darum das änrern.. wenn sich das ändern lässt. Dich zu ärgern, zu weinen usw. hilft ja keinem.

Hoffentlich konnte ich doch ein bisschen helfen... und du kriegst noch eine Chance
Ich würde mich aber auch freuen, wenn du sagst, wie es gelaufen ist
Grüße
G.

Ungewissheit
Puh... endlich mal eine harte aber ehrliche Antwort...
Momentan ist es so, dass ich vorübergehend bei meinen Eltern lebe, da das Häuschen meiner Großmutter noch nicht bezugsfertig ist und das wird so wie es aussieht auch noch etwas dauern, da wir uns alle noch sehr schwer damit tun auszuräumen. Durch den Jobwechsel habe ich nur eine kurze Kündigungsfrist von 2 Wochen und ich bin mir sehr sicher, dass ich meine alte Stelle vorerst bis mindestens zum Sommer wieder antreten könnte. Alles machbar, aber er will von all dem nichts hören, da er erstmal ruhe einkehren lassen möchte und mir auch nur schwer glauben kann, dass ich nach einem Jahr in ständiger Unzufriedenheit meine Meinung so schnell ändern kann. Verständlich.
Ich habe allerdings mittlerweile das Gefühl, dass ich gerade diesen Schritt brauchte, um festzustellen, dass ich mich in etwas verrannt habe und bei ihm genau das gefunden habe, was ich brauche. Ich bin jetzt seit knapp einem Monat in meiner Heimat und stelle jeden Tag aufs neue fest, dass mich hier nichts erwartet, was ich nicht auch in Hannover haben könnte und es ohne ihn kaum auszuhalten ist.
Das Wochenende mit ihm lief eigentlich ganz gut und es ist uns einigermaßen gut gelungen die ganze Geschichte nicht wieder zu thematisieren, allerdings wurde ich kurz nach meiner Ankunft gleich von 2 Interessenten begrüßt, die zur besichtigung da waren. Das tat unheimlich weh. Am 1.6. muss die Wohnung frei sein und er hat damit scheinbar abgeschlossen und ist zur Zeit auf der Suche nach etwas Neuem. Da mache ich mir mittlerweile keine Hoffnungen mehr, dass er in irgendeiner Art und Weise mich mit in seiner Planung einschließt.
Ich kann mittlerweile keinen klaren Gedanken mehr fassen und mir kommt es manchmal vor wie im Traum. Kann nicht schlafen, nicht essen. Ich stehe total neben mir und kann nichts tun, fühle mich so machtlos und habe immer mehr die Angst im Kopf, dass er sein Leben ohne mich lebt und immer mehr von mir distanziert, feststellt, dass es auch ohne mich geht.
Mittlerweile spiele ich sogar schon mit dem Gedanken mir eine eigene Wohnung zu suchen und ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen, um zu beweisen, dass ich es ernst meine und in der Lage bin mir sogar etwas eigenes aufzubauen.
Es fällt mir im Moment so schwer mir auch nur ansatzweise eine Perspektive auszumalen. Der Gedanke, dass er zu mir kommen würde schwindet jeden Tag mehr und ist mittlerweile ferner denn je. Er sagte zwar immer, dass dies für ihn vorstellbar ist, auch in nächster Zeit, vor allem weil ein Jobwechsel auch bei ihm geplant ist, aber da ich auf dem Land lebe ist eine gefestigte Beziehung Vorraussetzung für ihn um hier Fuß fassen zu können. Mit dieser Gewissheit bin ich gegangen und habe mich zu sehr auf ihn verlassen. Die vielen Umstände haben das allerdings sehr beschleunigt und es war überhaupt nicht überlegt. Eher eine Kurzschlussreaktion.
Habe ihn mittlerweile auch schon einmal darauf angesprochen, dass mein Auszug kein Abschied von ihm war, sondern für mich ein Schritt in die gemeinsame Zukunft und ich es erwartet hätte, dass er mir gegenüber wenigstens einmal geäußert hätte, dass er soweit noch nicht ist. Dann wäre das alles wahrscheinlich auch nicht soweit gekommen. Damit rückte er dann erst später raus, nachdem ich ihn direkt darauf angesprochen habe. Und nun stehen wir da...
Ich habe immer wieder das Gefühl, dass er sich von mir distanziert, auch wenn die Zeit zusammen schön ist. Das immer etwas zwischen uns steht. Ein kleiner Blick ins Leere, ein kurzes Träumen und schon hat er wieder das Gefühl, dass ich mich im Kopf wieder mal nur mit dem einem Thema beschäftige. Es fällt mir so schwer, so zu tun, als ob alles gut wäre und innerlich zerreißt es mich, während ich mich so sehr zusammenreißen muss, um nicht noch mehr Unruhe in die Beziehung zu bringen.
Ich habe solche Angst, keine Zeit zu haben, ihm zu beweisen, wie ernst es mir ist. Und trotz allem macht es mich auch immer wieder ein wenig wütend, wenn ich darüber nachdenke, dass es wieder einmal an mir liegt. Ich durfte ihm zuliebe nach Hannover ziehen und wenn mir was an der Beziehung liegt, dann kann ich im zuliebe auch gefälligst da bleiben, bis er den Zeitpunkt festlegt. Meine berufliche Zukunft und Wünsche erstmal völlig ausgeschlossen.
Für mich stellt sich einfach nur die Frage, was ich überhaupt noch tun kann, oder ob ich schon verloren habe. Ich bin 27, er 31 und ich weiß wie wichtig ihm Beständigkeit in der Beziehung ist und eine gemeinsame Perspektive.
Einerseits planen wir die Wochenenden und ich versuche ihm die Zeit mit mir so schön wie möglich zu gestalten. Versuche ihm vor Augen zu halten, was der Grund dafür war, warum er sich in mich verliebt hat, andererseits ist es so wahnsinnig anstregend und kräftzehrend für mich, mich so zu sensibilisieren und das alles auf Distanz oder an 3 Tagen Wochenende zu beweisen.
In 3 Wochen haben wir gemeinsam eine Woche Urlaub, die ich wie geplant bei ihm verbringe werde. Einerseits freue ich mich riesig darauf, andererseits habe ich immer Angst, dass er die Zeit mit mir nicht genießen kann und ich im Moment nur zusätzlicher Balast für ihn bin.
Ein ständiges auf und ab und immer wieder die Frage was tun und wo führt das hin.
Danke für deine ehrlichen Worte. Das hilft mir ungemein, viele Grüße, J.

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28. März 2011 um 19:36
In Antwort auf velia_12567433

Habe eine änliche situation
Das glück bald in ein eigenes Heim zu ziehen. Und den wunsch das er mit zieht. Er lässt sich nicht beirren u lebt sein leben... Ist misstrauisch, will sein leben nicht aufgeben. Aber ich soll alles für ihn aufgeben? Ich fühle mich so schlecht, ja vielleicht bin ich ungeduldig. Aber darauf kann man sich auch kein jahr oder zwei ausruhen. Ich plane ihn zu verlassen. Ich möchte nicht ewig zeit verschwenden. Nur weil er keine entscheidung treffen möchte. Ich wünsche mir so sehr einen mann, familie u den ganzen kram.
Ich weiss nicht was mit den Typen los ist, das sie sich so kastriert davon fühlen...

Sprich mit ihm
Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich war diejenige, die diesen Schritt gegangen ist, ohne ihn und stehe nun vor nichts. Du solltest dir gut überlegen, wie wichtig dir die Beziehung, denn wenn du so handelst wie ich, hat der Wunsch mit ihm Kinder zu kriegen und sich etwas gemeinsames aufzubauen wohl wenig Perspektive. Ich kann dir nur raten, offen und ehrlich anzusprechen wie es dir in der Situation geht und ihn zu fragen, wie und wo er die Zukunft mit dir sieht und sich evtl. auf einen Kompromiss zu einigen.

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29. März 2011 um 18:56
In Antwort auf indy_12293060

Ungewissheit
Puh... endlich mal eine harte aber ehrliche Antwort...
Momentan ist es so, dass ich vorübergehend bei meinen Eltern lebe, da das Häuschen meiner Großmutter noch nicht bezugsfertig ist und das wird so wie es aussieht auch noch etwas dauern, da wir uns alle noch sehr schwer damit tun auszuräumen. Durch den Jobwechsel habe ich nur eine kurze Kündigungsfrist von 2 Wochen und ich bin mir sehr sicher, dass ich meine alte Stelle vorerst bis mindestens zum Sommer wieder antreten könnte. Alles machbar, aber er will von all dem nichts hören, da er erstmal ruhe einkehren lassen möchte und mir auch nur schwer glauben kann, dass ich nach einem Jahr in ständiger Unzufriedenheit meine Meinung so schnell ändern kann. Verständlich.
Ich habe allerdings mittlerweile das Gefühl, dass ich gerade diesen Schritt brauchte, um festzustellen, dass ich mich in etwas verrannt habe und bei ihm genau das gefunden habe, was ich brauche. Ich bin jetzt seit knapp einem Monat in meiner Heimat und stelle jeden Tag aufs neue fest, dass mich hier nichts erwartet, was ich nicht auch in Hannover haben könnte und es ohne ihn kaum auszuhalten ist.
Das Wochenende mit ihm lief eigentlich ganz gut und es ist uns einigermaßen gut gelungen die ganze Geschichte nicht wieder zu thematisieren, allerdings wurde ich kurz nach meiner Ankunft gleich von 2 Interessenten begrüßt, die zur besichtigung da waren. Das tat unheimlich weh. Am 1.6. muss die Wohnung frei sein und er hat damit scheinbar abgeschlossen und ist zur Zeit auf der Suche nach etwas Neuem. Da mache ich mir mittlerweile keine Hoffnungen mehr, dass er in irgendeiner Art und Weise mich mit in seiner Planung einschließt.
Ich kann mittlerweile keinen klaren Gedanken mehr fassen und mir kommt es manchmal vor wie im Traum. Kann nicht schlafen, nicht essen. Ich stehe total neben mir und kann nichts tun, fühle mich so machtlos und habe immer mehr die Angst im Kopf, dass er sein Leben ohne mich lebt und immer mehr von mir distanziert, feststellt, dass es auch ohne mich geht.
Mittlerweile spiele ich sogar schon mit dem Gedanken mir eine eigene Wohnung zu suchen und ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen, um zu beweisen, dass ich es ernst meine und in der Lage bin mir sogar etwas eigenes aufzubauen.
Es fällt mir im Moment so schwer mir auch nur ansatzweise eine Perspektive auszumalen. Der Gedanke, dass er zu mir kommen würde schwindet jeden Tag mehr und ist mittlerweile ferner denn je. Er sagte zwar immer, dass dies für ihn vorstellbar ist, auch in nächster Zeit, vor allem weil ein Jobwechsel auch bei ihm geplant ist, aber da ich auf dem Land lebe ist eine gefestigte Beziehung Vorraussetzung für ihn um hier Fuß fassen zu können. Mit dieser Gewissheit bin ich gegangen und habe mich zu sehr auf ihn verlassen. Die vielen Umstände haben das allerdings sehr beschleunigt und es war überhaupt nicht überlegt. Eher eine Kurzschlussreaktion.
Habe ihn mittlerweile auch schon einmal darauf angesprochen, dass mein Auszug kein Abschied von ihm war, sondern für mich ein Schritt in die gemeinsame Zukunft und ich es erwartet hätte, dass er mir gegenüber wenigstens einmal geäußert hätte, dass er soweit noch nicht ist. Dann wäre das alles wahrscheinlich auch nicht soweit gekommen. Damit rückte er dann erst später raus, nachdem ich ihn direkt darauf angesprochen habe. Und nun stehen wir da...
Ich habe immer wieder das Gefühl, dass er sich von mir distanziert, auch wenn die Zeit zusammen schön ist. Das immer etwas zwischen uns steht. Ein kleiner Blick ins Leere, ein kurzes Träumen und schon hat er wieder das Gefühl, dass ich mich im Kopf wieder mal nur mit dem einem Thema beschäftige. Es fällt mir so schwer, so zu tun, als ob alles gut wäre und innerlich zerreißt es mich, während ich mich so sehr zusammenreißen muss, um nicht noch mehr Unruhe in die Beziehung zu bringen.
Ich habe solche Angst, keine Zeit zu haben, ihm zu beweisen, wie ernst es mir ist. Und trotz allem macht es mich auch immer wieder ein wenig wütend, wenn ich darüber nachdenke, dass es wieder einmal an mir liegt. Ich durfte ihm zuliebe nach Hannover ziehen und wenn mir was an der Beziehung liegt, dann kann ich im zuliebe auch gefälligst da bleiben, bis er den Zeitpunkt festlegt. Meine berufliche Zukunft und Wünsche erstmal völlig ausgeschlossen.
Für mich stellt sich einfach nur die Frage, was ich überhaupt noch tun kann, oder ob ich schon verloren habe. Ich bin 27, er 31 und ich weiß wie wichtig ihm Beständigkeit in der Beziehung ist und eine gemeinsame Perspektive.
Einerseits planen wir die Wochenenden und ich versuche ihm die Zeit mit mir so schön wie möglich zu gestalten. Versuche ihm vor Augen zu halten, was der Grund dafür war, warum er sich in mich verliebt hat, andererseits ist es so wahnsinnig anstregend und kräftzehrend für mich, mich so zu sensibilisieren und das alles auf Distanz oder an 3 Tagen Wochenende zu beweisen.
In 3 Wochen haben wir gemeinsam eine Woche Urlaub, die ich wie geplant bei ihm verbringe werde. Einerseits freue ich mich riesig darauf, andererseits habe ich immer Angst, dass er die Zeit mit mir nicht genießen kann und ich im Moment nur zusätzlicher Balast für ihn bin.
Ein ständiges auf und ab und immer wieder die Frage was tun und wo führt das hin.
Danke für deine ehrlichen Worte. Das hilft mir ungemein, viele Grüße, J.

...
wenn er Ruhe braucht, dann kannst du ihm diese Ruhe geben. (brauchst also nicht gleich zu ihm zurück zu gehen).Solange das nicht bedeutet, dass ihr euch für einige Zeit nicht mehr hört oder sieht, ist es noch nicht so schlimm. Also muss du weiterhin damit leben, dass jeder allein zu Hause ist.

Das mit den 2 Interessenten ist sicherlich schwer. Aber das ist doch ein Haus. Auch wenn ihr beide da zusammen wart, hat er vor allem schlechte Erinnerungen, was es sicher nicht leicht macht da allein in der Verwirrung zu bleiben, dass du das alles bereust. Mit 31 braucht er sicher Zeit zum Nachdenken, wie es weitergehen könnte. Und was für Perspektiven er für seine Zukunft und für euch sieht. Schließlich ist es irgendwann Zeit für eine Familie, Kinder etc oder mindestens einen Partner, der immer zur Seite steht. Vielleicht nutzt er die Zeit bis zum Urlaub dafür, alles durchzudenken. DU solltest kein Balast sein und dich nicht so fühlen! Falls es zu viel für ihn ist, dann wird er es selber sagen. Ansonsten könnt ihr den Urlaub einfach genießen. Ihr seid schließlich immer noch zusammen

Und du, vergiss nicht, dass du jetzt doch leben musst. Früher hattest du das, wovon jeder träumt und warst nicht glücklich damit. Jetzt hast du fast alles, was du dir früher gewünscht hast und kannst es doch nicht genießen! Baue dein Leben doch wieder auf, soweit es geht, obwohl du ihn vermisst. Und freue dich, wenn du mit ihm bist, obwohl es so schwer fällt...

Niemand kann noch sicher sagen, wie es jetzt weiter geht, aber es sollte sich ja bald zeigen, da dein Umzug schon 1 Monat her ist ..

Also drück dir weiterhin die Daumen für einen guten Start zu Hause, für einen schönen Urlaub und für eine zweite Chance...

lg G.

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29. März 2011 um 19:15
In Antwort auf frmpa_12158378

...
wenn er Ruhe braucht, dann kannst du ihm diese Ruhe geben. (brauchst also nicht gleich zu ihm zurück zu gehen).Solange das nicht bedeutet, dass ihr euch für einige Zeit nicht mehr hört oder sieht, ist es noch nicht so schlimm. Also muss du weiterhin damit leben, dass jeder allein zu Hause ist.

Das mit den 2 Interessenten ist sicherlich schwer. Aber das ist doch ein Haus. Auch wenn ihr beide da zusammen wart, hat er vor allem schlechte Erinnerungen, was es sicher nicht leicht macht da allein in der Verwirrung zu bleiben, dass du das alles bereust. Mit 31 braucht er sicher Zeit zum Nachdenken, wie es weitergehen könnte. Und was für Perspektiven er für seine Zukunft und für euch sieht. Schließlich ist es irgendwann Zeit für eine Familie, Kinder etc oder mindestens einen Partner, der immer zur Seite steht. Vielleicht nutzt er die Zeit bis zum Urlaub dafür, alles durchzudenken. DU solltest kein Balast sein und dich nicht so fühlen! Falls es zu viel für ihn ist, dann wird er es selber sagen. Ansonsten könnt ihr den Urlaub einfach genießen. Ihr seid schließlich immer noch zusammen

Und du, vergiss nicht, dass du jetzt doch leben musst. Früher hattest du das, wovon jeder träumt und warst nicht glücklich damit. Jetzt hast du fast alles, was du dir früher gewünscht hast und kannst es doch nicht genießen! Baue dein Leben doch wieder auf, soweit es geht, obwohl du ihn vermisst. Und freue dich, wenn du mit ihm bist, obwohl es so schwer fällt...

Niemand kann noch sicher sagen, wie es jetzt weiter geht, aber es sollte sich ja bald zeigen, da dein Umzug schon 1 Monat her ist ..

Also drück dir weiterhin die Daumen für einen guten Start zu Hause, für einen schönen Urlaub und für eine zweite Chance...

lg G.

...
...Schließlich sind wie immernoch zusammen... Das ist das, was mir im Moment Mut und Kraft gibt, auch wenn es sich in dieser Sitution anfühlt, wie nach einer Trennung.
Es ist die Ungewissheit, was kommen wird und was bevorsteht, die unheimlich an den Nerven zerrt.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken und das tolle Wetter zu genießen und doch schleichen sich immerzu schlimme Gedanken in meinen Kopf.NAchts träume ich die schlimmsten Szenarien und kann nicht mehr einschlafen, wache mit einem schlechtem Gefühl auf. Bin müde, matt, erschöpft.
Es fällt mir schwer unter Leute zu gehen und allein fällt mir die Decke auf den Kopf. Die Flasche Wein tröstet immerhin zwischendurch.
Wir telefonieren täglich und ich versuche ihm immer wieder aufs Neue mit meinen Erlebnissen zu unterhalten, ohne zu zeigen, dass es mir damit gut oder schlecht geht. Will nicht den Eindruck erwecken, dass ich zufrieden mit meiner Entscheidung bin, aber auch nicht, dass ich es bereue. Versuche neutral zu sein und wieder einen Alltag aufzubauen, mit der Angst, dass ihm das alles irgendwann nicht genug sein wird.
Es fällt schwer, mein Leben hier für mich aufzubauen, wenn ich gar nicht hier sein will und will nicht, das er sich damit zufrieden gibt und dann damit abschließt.
Ich freue mich so sehr auf die Wochenenden und vor allem auf die gemeinsame Zeit im Urlaub, habe aber trotzdem immer wieder im Hinterkopf, dass ich mich darauf nicht verlassen kann. Dass ich nicht weiß, was in den nächsten Wochen passiert.
Ich hoffe, wir dann wenigstens die Zeit haben uns wieder etwas anzunähern und unseren gewohnten Alltag in "unseren" vier Wänden etwas leben können.

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31. März 2011 um 19:26
In Antwort auf indy_12293060

Sprich mit ihm
Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich war diejenige, die diesen Schritt gegangen ist, ohne ihn und stehe nun vor nichts. Du solltest dir gut überlegen, wie wichtig dir die Beziehung, denn wenn du so handelst wie ich, hat der Wunsch mit ihm Kinder zu kriegen und sich etwas gemeinsames aufzubauen wohl wenig Perspektive. Ich kann dir nur raten, offen und ehrlich anzusprechen wie es dir in der Situation geht und ihn zu fragen, wie und wo er die Zukunft mit dir sieht und sich evtl. auf einen Kompromiss zu einigen.

Danke dir
Alle versuche scheitern, er spricht nicht gern über was ihn bewegt! Ich fühl mich nicht wohl bei ihm in seiner wohnung. Mein haus ist ganz kurz vor der fertig stellung(ostern will ich einziehen). Glaube er will sich nicht binden hat schiss.. Keine ahnung. Ich natürlich hätte gern das er mit einzieht, es uns gemeinsam ist. Anscheint hat Mann damit probleme, das nicht selbst der frau bieten zu können. Ich finde es dermaßen bescheuert. Ich werde allein einziehen u der rest wird sich ergeben. Ich mag nicht jemanden verbiegen, es kostet zu viel energie u am ende winden sie sich doch wieder in die ausgangsposition. Verschenkte liebesmüh quasi.
Ich wär auch so gern in großer Liebe, nur die scheint es bei mir echt nicht zu sein. Man kämpft sonst, gemeinsam das alles ( gemeinsames ziel)eintritt.
Es klingt so einfach u fällt mir auch sau schwer.
Weißt du der sommer kommt u frei sein ist auch gut, sich selbst verwirklichen u nichts abhängig machen von einer anderen Person..
Alles Gute dir

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1. April 2011 um 16:05

Wo führt das hin?
Mit Vorfreude auf das Wochenende öffnete ich gestern die SMS in der stand, dass er Samstag Bandproben hat und noch einige Leute kommen, um sich die Wohnung anzugucken und es von daher wohl schwierig wird mich zu besuchen und er es eigentlich auch ganz gut findet, dieses Wochenende mal für sich zu haben, da die Woche sehr stressig war.

Antwort1: Auf die Sms hab ich irgendwie gewartet.

Antwort2, nach einem Gespräch mit meinem besten Freund:
Falls du dich doch noch umentscheidest würde ich mich freuen, kann dich aber verstehen.

Danach kam dann nur ein bescheuertes "Ok, alles klar."

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5. April 2011 um 15:14
In Antwort auf indy_12293060

...
...Schließlich sind wie immernoch zusammen... Das ist das, was mir im Moment Mut und Kraft gibt, auch wenn es sich in dieser Sitution anfühlt, wie nach einer Trennung.
Es ist die Ungewissheit, was kommen wird und was bevorsteht, die unheimlich an den Nerven zerrt.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken und das tolle Wetter zu genießen und doch schleichen sich immerzu schlimme Gedanken in meinen Kopf.NAchts träume ich die schlimmsten Szenarien und kann nicht mehr einschlafen, wache mit einem schlechtem Gefühl auf. Bin müde, matt, erschöpft.
Es fällt mir schwer unter Leute zu gehen und allein fällt mir die Decke auf den Kopf. Die Flasche Wein tröstet immerhin zwischendurch.
Wir telefonieren täglich und ich versuche ihm immer wieder aufs Neue mit meinen Erlebnissen zu unterhalten, ohne zu zeigen, dass es mir damit gut oder schlecht geht. Will nicht den Eindruck erwecken, dass ich zufrieden mit meiner Entscheidung bin, aber auch nicht, dass ich es bereue. Versuche neutral zu sein und wieder einen Alltag aufzubauen, mit der Angst, dass ihm das alles irgendwann nicht genug sein wird.
Es fällt schwer, mein Leben hier für mich aufzubauen, wenn ich gar nicht hier sein will und will nicht, das er sich damit zufrieden gibt und dann damit abschließt.
Ich freue mich so sehr auf die Wochenenden und vor allem auf die gemeinsame Zeit im Urlaub, habe aber trotzdem immer wieder im Hinterkopf, dass ich mich darauf nicht verlassen kann. Dass ich nicht weiß, was in den nächsten Wochen passiert.
Ich hoffe, wir dann wenigstens die Zeit haben uns wieder etwas anzunähern und unseren gewohnten Alltag in "unseren" vier Wänden etwas leben können.

Vorbei
Es ist vorbei, er hat sich gestern getrennt...

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