Forum / Liebe & Beziehung

Der Geld-Faktor ?

Letzte Nachricht: 28. Juli um 5:33
Z
zsuzsa_12086324
27.08.12 um 16:19
In Antwort auf jaana_11887320

So war es bei meinen eltern auch...
...aber das heißt nicht, dass ich so leben will oder muss

Ich versuche ja auch
mich aus meiner angeborenen Kultur wegzuemanzipieren. Aber ich habe eben entdeckt, dass ich nicht ganz frei von gewissen Überlegungen bin.

Gefällt mir

Mehr lesen

Z
zsuzsa_12086324
27.08.12 um 16:28


"Lieber mache ich ein paar Einschränkungen als andere anzupunpen."

geht mir genauso. Aber manchmal ist es wirklich ganz angenehm zu wissen dass da ein fetter Sicherheitspolster da ist.

Gefällt mir

D
dai_12507219
27.08.12 um 16:33

Das Thema..
...ist nicht gut für mein Herz!

Gefällt mir

Z
zsuzsa_12086324
27.08.12 um 16:56

Du verstehst falsch
zumindest das mit der Lieblingsserie hat meiner schon mal gemacht

Aber jetzt habe ich ja eine neue, mal schauen ob es bald wieder nach L.A. geht

Gefällt mir

D
damita_12824268
27.08.12 um 17:29

Also ich finde Geld wird überbewertet
und ich gehöre nicht zu den Frauen, die sich am sozialen Status ihres Mannes hochziehen, weil sie selbst nichts auf die Kette gebracht haben.
Natürlich sollte das Grundeinkommen gesichert sein, und ich möchte auch keinen, den ich auf Dauer finanzieren muss.
Wichtiger ist es mir, mich mit meinem Partner auf emotionaler und geistiger Ebene weiterzuentwickeln, einen Austausch zu haben idealerweise eine Seelenverwandten.
Davon lese ich in deinen Zeilen sehr wenig.

Gefällt mir

D
damita_12824268
27.08.12 um 17:33
In Antwort auf zsuzsa_12086324

Aufgrund der zahlreichen PNs
und einiger Antworten die auf ein Missverständnis hindeuten, hiermit eine

KLARSTELLUNG:

Ich bin kein "luxusweibchen" dass sich Diamanten und Maledivenurlaube schenken lässt. Ich lasse mich nicht von Verehrern beeindrucken, die mit dicken Autos vorfahren und dann das teuerste Luxusrestaurant ansteuern. Geschenke beeindrucken mich nur dann, wenn sie kreativ und persönlich sind. Dass sowas auch teuer sein kann, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn ein Verehrer mit dem ich schon zumindest auf der "intensiv flirten" Ebene bin, also in jener Phase zwischen der Überlegung "Könnte es was werden?" und dem Entschluss "Ja, ich lasse mich drauf ein", zum Beispiel 3500 Euro hier

http://www.pling.de/projekte/show/323/Abenteuerliches%20Down%20Under %20%E2%80%93%20Gefahren%20und% 20Geheimnisse%20Australiens

investiert, um mir von Aborigines eine Liebeserklärung an einen Walkabout Felsen zu malen, die dann 20.000 Jahre lang hält, dann würde ich vermutlich schwach werden. Weil ich als Nachfahrin von nach Australien ausgewanderten Chinesen (und zwar "echten" Chinesen, für Euch Taiwanesen) weis, dass soetwas unglaublich schwer zu bekommen ist. Und es natürlich super romantisch und einzigartig ist.

Oder wenn er mich ins Flugzeug setzt und mit mir an das Set meiner Lieblingsserie fliegt um die Schauspieler zu treffen...

Klar ist bei Beidem viel Geld im Spiel, aber es geht bei einem solchen Geschenk nicht um den finanziellen, sondern den ideellen Wert.

Ich bin ja gottseidank glücklichst vergeben und in einer Beziehung von der ich hoffe dass sie bis ins Greisinnenalter hält. Aber der Gedanke "was wäre wenn" ist immer erlaubt.

Sorry, aber je mehr du schreibst, desto
mehr bestätigst du meine ursprüngliche Einschätzung: dass du absolut berechnend bist und immer als erstes guckt, was für dich dabei rausspringt.

Gefällt mir

D
damita_12824268
27.08.12 um 17:36

Nana, jetzt sind wir aber sehr klischeehaft, venus
also nur millionär zu sein und sonst nichts auf der kette zu haben, beeidruckt nur ein paar unterbelichtete damen. und der trend mit der 20 jahre jüngeren ist doch schnee von gestern - heute greift sich frau gern mal das jüngere modell.

Gefällt mir

D
damita_12824268
27.08.12 um 17:44
In Antwort auf py158

Liebe donatella,
es liegt mir fern, die Mehrheit der Frauen als geldgeile Schlampinen darzustellen, ich habe nur jemanden zitiert, der in der Lage ist, sich ein diesbezügliches Urteil zu bilden. Dass seine Aussage sich nicht besonders charmant für die Damenwelt anhört, weiß ich selber.

Zum Glück befinde ich mich nicht in der Zwangslage, mir über mein Geld Gedanken machen zu müssen und bin getröstet von der Gewissheit, dass ich in diesem Leben sicher kein Millionär mehr werde, so dass mir der schmerzliche Prozess der Erkenntnis, dass alle nur hinter meiner Kohle her sind, voraussichtlich erspart bleiben wird.

Was die Kuckuckskinder betrifft, hast du Recht.

Wie war das nochmal? Alles Schalampen außer Mutti

Oder glaubst du, der Erfolgsroman "Shades of Grey" hätte sich ähnlich oft verkauft, wenn Mr. Grey kein Konzernlenker und Milliardär, sondern Gas-, Wasser- Scheiße-Installatör wäre? Da kannst du lesen, was sich Frauen wünschen: den romantischen Milliardär, der frau jeden Wunsch von den Lippen abliest, zu jeder Tages- und Nachtzeit vor der Tür steht und alle Unmöglichkeiten möglich macht. Im privaten Aeroplan zur Oper hat man ja schon bei Pretty Woman vor 22 Jahren gesehen und diese Schmonzette hat sich ja auch bestens verkauft. Oder, um die McDonalds-Werbung zu zitieren: "Fresst Scheiße, Milliarden von Fliegen können nicht irren!". Heuchelei fand ich noch nie prickelnd. Die Wahrheit ist mir lieber, auch wenn sie nicht so nett ist.

Freundliche Grüße,
Christoph

"Shades of Grey" ist ein schlechtes Beispiel
dieser Schundschinken wurde überwiegend von Männern gekauft, weil es wohl deren geheimer Traum ist, eine Frau mal so richtig zu dominieren - wozu sie im echten Leben kaum kommen dürften. Der Anteil der Ladies, die von einem sadistischen Milliardär täumt, dürfte dagegen marginal sein.

Gefällt mir

D
damita_12824268
27.08.12 um 17:50
In Antwort auf zsuzsa_12086324

Im Übrigen eine Anmerkung
zu deinem Text:

"dass eine Frau im Zweifelsfall immer den Millionär nehmen wird, und sich einen Herzbuben notwendigenfalls eine Zeit lang zusätzlich hält."

In der sehr breiten Studie über Kuckuckskinder, an deren Publikation ich damals mitarbeitete, hat sich gezeigt, dass viele Frauen, die einen finanziell besonders potenten Versorger als Beziehungspartner gewählt hatten, zusätzlich einen in ihren Augen genetisch vorteilhafteren Zeugungspartner für den Nachwuchs wählten.
Extrem:
Wenn der Mann zum Zeitpunkt der Geburt des Nachwuches über 45, mindestens 15 Jahre älter als sie und einkommenstechnisch über 150.000 Euro pro Jahr lag, lag der Anteil der Kuckuckskinder in ALLEN untersuchten Ländern (waren allesamt Industrienationen, leider keine Daten aus anderen Ländern dabei) über 50%. In Ländern mit einem sehr stark frauenbevorzugendem Scheidungsrecht (also wenn die Gattin wusste dass sie selbst im Falle eines Auffliegens mehr als ausgesorgt hätte) sogar über 75%.

Das ist aber stark überzogen bzw. sehr
einseitig interpretiert, die meisten Frauen wählen einen Partner aus einen ähnlichen sozialen Milieu - der Milliardär dürfte da die absolute Ausnahme sein.
Ich würde allerdings zustimmen, dass Frau eher mit dem genetisch gut ausgestatteten Mann ins Bett geht als mit dem vermögenden.

Gefällt mir

J
jaana_11887320
27.08.12 um 17:51
In Antwort auf zsuzsa_12086324

Aufgrund der zahlreichen PNs
und einiger Antworten die auf ein Missverständnis hindeuten, hiermit eine

KLARSTELLUNG:

Ich bin kein "luxusweibchen" dass sich Diamanten und Maledivenurlaube schenken lässt. Ich lasse mich nicht von Verehrern beeindrucken, die mit dicken Autos vorfahren und dann das teuerste Luxusrestaurant ansteuern. Geschenke beeindrucken mich nur dann, wenn sie kreativ und persönlich sind. Dass sowas auch teuer sein kann, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn ein Verehrer mit dem ich schon zumindest auf der "intensiv flirten" Ebene bin, also in jener Phase zwischen der Überlegung "Könnte es was werden?" und dem Entschluss "Ja, ich lasse mich drauf ein", zum Beispiel 3500 Euro hier

http://www.pling.de/projekte/show/323/Abenteuerliches%20Down%20Under %20%E2%80%93%20Gefahren%20und% 20Geheimnisse%20Australiens

investiert, um mir von Aborigines eine Liebeserklärung an einen Walkabout Felsen zu malen, die dann 20.000 Jahre lang hält, dann würde ich vermutlich schwach werden. Weil ich als Nachfahrin von nach Australien ausgewanderten Chinesen (und zwar "echten" Chinesen, für Euch Taiwanesen) weis, dass soetwas unglaublich schwer zu bekommen ist. Und es natürlich super romantisch und einzigartig ist.

Oder wenn er mich ins Flugzeug setzt und mit mir an das Set meiner Lieblingsserie fliegt um die Schauspieler zu treffen...

Klar ist bei Beidem viel Geld im Spiel, aber es geht bei einem solchen Geschenk nicht um den finanziellen, sondern den ideellen Wert.

Ich bin ja gottseidank glücklichst vergeben und in einer Beziehung von der ich hoffe dass sie bis ins Greisinnenalter hält. Aber der Gedanke "was wäre wenn" ist immer erlaubt.

Was wäre wenn?
tja, wohl doch nicht zu 100% der richtige partner...ist meine meinung dazu...

Gefällt mir

D
damita_12824268
27.08.12 um 17:52
In Antwort auf an0N_1196652799z

Dreh- und Angelpunkt sind Ansprüche
Man kann das Thema totreden, denn es kommt immer auf die Ansprüche des Gegenübers an.
Fazit: diskutieren bis zum Sanktnimmerleinstag und am Ende das, was wir alle wissen:

1. Menschen, denen Geld und Status völlig egal sind.

2. Menschen, denen der Wert des Geldes durchaus bewusst
ist, allerdings nicht in Statussymbolen verhaftet

3. Menschen, deren einziges Ziel ist, gewisse Statussymbole zu erlangen

4. Menschen, deren Ziel es ist, sich einen Menschen mit Geld zu angeln, um DANN Statussymbole zu erlangen

So einfach ist das.

Daraus folgt: es gibt keine Regelmäßigkeit.

1. für die einen, sind hässliche und/oder wesentlich ältere Partner attraktiv, weil sie Geld haben

2. für manche spielt die Attraktivität eine größere Rolle und der Kontostand ist uninteressant

3. manche suchen sich bewusst oder unbewusst einen Partner, der einen ähnlichen finanziellen Hintergrund hat

4. manche verlieben sich einfach und helfen dem Partner noch aus dessen Schulden.

Fazit: Mag sein, dass es heutzutage wichtiger denn je ist, wer was verdient, doch ich bin der festen Überzeugung, dass Liebe immer noch nicht an Geld gemessen werden kann. Und das meine ich nicht im romantischen Sinne, sonern eher im realistischen Sinn:
wer, wie dein Kollege, Interesse am sozialen Status hat, sucht sich eben eine Frau, die seinen Vorstellungen entspricht. Es scheint ihm ein Grundbedürfnis zu sein.

Wem Geld nicht wichtig ist, verliebt sich auch in einen Starßenmusiker...und so weiter.

Gruß, Rullgardina






Denn nehm ich lieber den
Straßenmusiker, das ist romantischer. Außerdem kann der auch noch ganz groß rauskommen.

Gefällt mir

S
saburo_12955697
27.08.12 um 19:22
In Antwort auf zsuzsa_12086324

Aufgrund der zahlreichen PNs
und einiger Antworten die auf ein Missverständnis hindeuten, hiermit eine

KLARSTELLUNG:

Ich bin kein "luxusweibchen" dass sich Diamanten und Maledivenurlaube schenken lässt. Ich lasse mich nicht von Verehrern beeindrucken, die mit dicken Autos vorfahren und dann das teuerste Luxusrestaurant ansteuern. Geschenke beeindrucken mich nur dann, wenn sie kreativ und persönlich sind. Dass sowas auch teuer sein kann, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn ein Verehrer mit dem ich schon zumindest auf der "intensiv flirten" Ebene bin, also in jener Phase zwischen der Überlegung "Könnte es was werden?" und dem Entschluss "Ja, ich lasse mich drauf ein", zum Beispiel 3500 Euro hier

http://www.pling.de/projekte/show/323/Abenteuerliches%20Down%20Under %20%E2%80%93%20Gefahren%20und% 20Geheimnisse%20Australiens

investiert, um mir von Aborigines eine Liebeserklärung an einen Walkabout Felsen zu malen, die dann 20.000 Jahre lang hält, dann würde ich vermutlich schwach werden. Weil ich als Nachfahrin von nach Australien ausgewanderten Chinesen (und zwar "echten" Chinesen, für Euch Taiwanesen) weis, dass soetwas unglaublich schwer zu bekommen ist. Und es natürlich super romantisch und einzigartig ist.

Oder wenn er mich ins Flugzeug setzt und mit mir an das Set meiner Lieblingsserie fliegt um die Schauspieler zu treffen...

Klar ist bei Beidem viel Geld im Spiel, aber es geht bei einem solchen Geschenk nicht um den finanziellen, sondern den ideellen Wert.

Ich bin ja gottseidank glücklichst vergeben und in einer Beziehung von der ich hoffe dass sie bis ins Greisinnenalter hält. Aber der Gedanke "was wäre wenn" ist immer erlaubt.


dann hätten manch tolle männer wohl nie ne chanse, wenn sie nur 100 euro im monat übrig hätten, oder erst viele jahre später um solche aktionen, wie mit dem walkabout felsen leisten zukönnen.

dat is es ja, nicht wenige frauen lassen sich von manch großem gemachten mehr beeindrucken dat irgendwie viel geld kostet oder einflußreiche beziehungen hervorruft,
als bei was kleinerem, dat weniger kostet und es nur allein vollbringt!



Gefällt mir

Z
zsuzsa_12086324
27.08.12 um 19:42

Summa Summarum
Für mich habe ich meine Antworten gefunden:

1. Ich bin (höchstwahrscheinlich) teilweise durchaus materialistisch denkend, bei einer PartnerWAHL würde ich derzeit vermutlich die finanzielle Situation relevant einbeziehen.

2. Ich würde jedoch nie meinen Partner verlassen nur weil jemand besser situiertes des Weges kommt.

3. Mit teuren Geschenken und Wohlstand allein kann man mich nicht beeindrucken, wenn jedoch einige Faktoren dazukommen, kann es eine Rolle spielen..

4. Ich bin heilfroh einen Partner zu haben wo alles passt.

Gefällt mir

L
luce_12448752
27.08.12 um 22:20

Dingens
mein haus, mein schiff, mein pferd

Gefällt mir

A
an0N_1292031899z
27.08.12 um 22:37

Mein
Exfreund war chronisch pleite. Eigeninsolvenz, Unterhaltszahlungen. Der wird auch in 20 Jahren immer noch am Existenzminimum rumkreuchen.

Dies war der Faktor, der unsere Beziehung tötete. Es ging beim besten Willen nicht. Ich habe gelitten, wirklich versucht damit klar zu kommen.
Ich kam mir vor, als müsste ich aufhören zu leben. Ich selber habe auch nicht so viel Geld. Jede Ausgabe, jedes Essen löste ein total schlechtes Gewissen in mir aus.
Urlaube wurden unmöglich. Ich zahlte jedes Mal Geschenke für Geburtstage. Ihm war es peinlich, dass er sich nicht beteiligen konnte.
Es geht einfach in alle Bereiche des Lebens.

Ich würde jetzt auf jeden Fall darauf achten, dass mein Lebensgefährte einigermaßen finanziell abgesichert ist. Ich muss nicht von ihm Leben.

Aber es sind so ganz essentielle Dinge, die einfach dazugehören. Einfach mal zum Essen eingeladen werden, auch wenn es nur alle halbe Jahre ist. Mal ins Kino gehen.

Bach, ich konnt es so nicht mehr hören. Da war eine Reparatur fällig und ich fühlte mich verantwortlich. Es war eine große Entlastung als die Beziehung vorbei war.

Urlaube waren ganz gestrichen. Klar, in der Verliebtheitsphase macht das alles nichts aus. Der Alltag ist dann ernüchternd. Man merkt, dass man die Lebensmittel gekauft hat. Man wird fast paranoid. Es hat mich am Ende wirklich sehr abgetörnt.

Gefällt mir

A
an0N_1292031899z
27.08.12 um 22:37

Mein
Exfreund war chronisch pleite. Eigeninsolvenz, Unterhaltszahlungen. Der wird auch in 20 Jahren immer noch am Existenzminimum rumkreuchen.

Dies war der Faktor, der unsere Beziehung tötete. Es ging beim besten Willen nicht. Ich habe gelitten, wirklich versucht damit klar zu kommen.
Ich kam mir vor, als müsste ich aufhören zu leben. Ich selber habe auch nicht so viel Geld. Jede Ausgabe, jedes Essen löste ein total schlechtes Gewissen in mir aus.
Urlaube wurden unmöglich. Ich zahlte jedes Mal Geschenke für Geburtstage. Ihm war es peinlich, dass er sich nicht beteiligen konnte.
Es geht einfach in alle Bereiche des Lebens.

Ich würde jetzt auf jeden Fall darauf achten, dass mein Lebensgefährte einigermaßen finanziell abgesichert ist. Ich muss nicht von ihm Leben.

Aber es sind so ganz essentielle Dinge, die einfach dazugehören. Einfach mal zum Essen eingeladen werden, auch wenn es nur alle halbe Jahre ist. Mal ins Kino gehen.

Bach, ich konnt es so nicht mehr hören. Da war eine Reparatur fällig und ich fühlte mich verantwortlich. Es war eine große Entlastung als die Beziehung vorbei war.

Urlaube waren ganz gestrichen. Klar, in der Verliebtheitsphase macht das alles nichts aus. Der Alltag ist dann ernüchternd. Man merkt, dass man die Lebensmittel gekauft hat. Man wird fast paranoid. Es hat mich am Ende wirklich sehr abgetörnt.

Gefällt mir

Z
zsuzsa_12086324
28.08.12 um 8:21

Genau so
wars gemeint

Gefällt mir

py158
py158
28.08.12 um 9:17

GRÜN!
für den hundertsten Beitrag krieg ich jetzt doch einen grünen Hunderter, oder?

100! *Lorbeerkranz dazudenkt*

Gefällt mir

A
an0N_1292031899z
28.08.12 um 10:53

Wollte noch hinzufügen
auch noch hinzufügen, dass ich durchaus leidensfähig bin was diesen Punkt anbelangt. Als wir damals seine Schulden ausarbeiteten eröffnete sich ein unglaublich komplexes Bollwerk an Formalitäten. Die ganzen Sachen waren so derartig ausgeweitet, dass es einen sehr guten Schuldenberater gebraucht hätte sich der Sache anzunehmen. All das hätte ich noch getragen. Z.B. durch eine 7 jährige Eigeninsolvenz zu gehen. Das ist ein überschaubarer Zeitraum. Aber die Unterhaltszahlungen gehen ja 20 Jahre und das ist einfach too much.
Auch diese Einschränkung der Aktivitäten, dass man am Wochenende z.B. überlegen muss ob man das Schwimmbad besuchen kann. Aocha mir wird schon wieder ganz schlecht.

Ich bin schon gern für mich selbst verantwortlich aber für noch jemanden über einen so langen Zeitraum mit Verantwortung tragen zu müssen geht echt gar nicht.

Gefällt mir

N
natan_12647874
28.08.12 um 13:06

@siggi1972
Ganz so ist es wohl auch nicht. Ich versteh durchaus, dass eine Frau niemand als Partner will, der über beide Ohren verschuldet ist. Das heißt ja noch lange nicht, dass er unbedingt Millionär sein muss, sondern einfach normal situiert.

Ich andererseits als Mann will auch keine Frau, die nicht mit Geld umgehen kann und dazu keine Einschätzung abgeben kann, die realistisch ist.

Gefällt mir

M
merit_12122456
28.08.12 um 14:13

Finanzieller Hintergrunst ist schon wichtig
Meiner Meinung nach ist es schon nicht ganz gleichgültig, wie denn der Partner finanziell da steht.

Als Frau kann ich nur sagen, dass ich zwar grundsätzlich versuche eben selbst auch das beste aus der Karriere zu machen bzw. mich beispielsweise niemals 10, 15 Jahre zu Hause versauern lassen würde, um Vollzeit Kinder großzuziehen (sonst ist man wirklich eiskalt auf den Mann als Alleinverdiener angewiesen, und sowas kann auch schnell schief gehen..) aber die eigene Karriere ist ja auch nicht nur dazu da, um einen Mann mitzuversorgen, da käme ich mir genau so komisch vor.
Vorsicht ist geboten! Ich will damit nicht sagen, dass mein zukünftiger Ehemann Manager auf oberster Etage sein müsste, um Gottes Willen - ich finde es nur wichtig, dass er mit beiden Beinen im Leben steht, also auch im Beruf - selbst wenn dieser weniger Gehalts- und Aufstiegschancen hat, als der eigene..
hatte mal einen Ex, der selbst quasi ständig am Minimum war, arbeitslos, kleinere Jobs, etc.. ich finde damit kommt man auf Dauer auch schwierig klar, und wenn man sieht, dass sich an der Situation nichts ändert, wie will man damit sein Leben lang klarkommen?
Man könnte jetzt sagen, eine solche Sichtweise sei kaltherzig und gemein, aber sind wir mal ehrlich - das ist genetisch bedingt. Wir "Frauen" wollen biologisch betrachtet halt auch nur unsere bestmögliche Sicherheit für die Zukunft, da fällt auch Familienplanung etc. rein, das ist so veranlagt... ich zumindest brauche zumindest einen Mann, von dem ich weiß, er verdient, er macht weiter und er arbeitet an sich und seiner Karriere. Faulenzer gehen gar nicht.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

D
dima_12960212
28.08.12 um 14:36

Natürlich spielt auch Geld eine Rolle.
Wenn es auch nicht der Maßstab aller Dinge ist.

Allerdings möchte man doch seinen aktuellen Lebensstandard halten oder verbessern. Es gibt Menschen, denen es egal ist, ob sie ihren Jahresurlaub an der Mosel oder in der Karibik verbringen. Die keinen wert auf schicke Wohnungseinrichtung legen und denen es egal ist, ob sie ne uralte Klapperkiste oder nen Neuwagen mit Klima, Sitzheizung etc fahren.

Mir persönlich ist das nicht völlig egal.
Ich denke jetzt noch garnicht an heiraten und Kinder kriegen. Schon allein bzgl. der Freizeitaktivitäten ergeben sich je nach Preisklasse doch "Probleme". Ich kann nicht von mir behaupten weit überdurchschnittlich zu verdienen. Aber ich fahre gerne oft in Urlaub, mache spontane Städtetrips, fahre am WE in Kletterparks etc. Und wenn ich in Urlaub bin und/oder essen gehe möchte ich nicht plötzlich anfangen zu knausern. Ich bin durchaus bereit im Restaurant bei gleicher Qualität einen höhreren Preis fürs Ambiente zu bezahlen.
Hat der Partner dazu eine andere Einstellung oder kann es sich überhaupt nicht leisten, führt das letztendlich doch zu Konflikten. Demjenigen, der es sich leisten könnte und/oder der Wert auf diese Dinge legt, fehlt etwas.

Es ist wichtig, dass jeder für sich selbst zahlen kann und niemand für den anderen aufkommen "muss".
Ich hab (auch im Freundeskreis) kein Problem damit mal jmd einzuladen oder ne Zeit lang unter die Arme zu greifen, wenn ich weiß, dass die Kasse aufgrund verschiedener unglücklicher Umstände etwas leer ist. - Vorausgesetzt sie ist nicht aus Faulheit leer.
Auf Dauer aber, muss jeder für sich selbst sorgen können.

Gefällt mir

J
jonah_12156851
28.08.12 um 14:48

Geld ist unwichtig.... ? Quatsch!!!
Als ich jünger war, hab ich gar nicht darauf geachtet. Meine 1. Freundin war Schülerin, die 2. Verkäufer-Azubi, die 3. Arzthelferin-Azubi, die 4. Psychologie-Studentin, die 5. Hartz 4-Empfängerin...

Doch inzwischen weiß ich, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist und man schon etwas Geld braucht um sich was leisten zu können. Alleine die Wohnungssuche kann für jemanden ohne ausreichend Kohle zur Qual werden.

Da ich ja meist kurze Beziehungen habe, erfahre ich teils nicht mal was meine Mädels für Jobs haben.

Doch wenn ich ne Frau treffe mit der ich mir eine feste Beziehung vorstellen könnte spielt für mich der finanzielle Hintergrund inzwischen eine sehr wichtige Rolle.
Ich muss auch erwähnen, dass ich aus einer gut situierten Familie komme. Bei uns war das Geld nie knapp, keiner hatte je existenzielle Probleme. Regelmäßige Urlaube sind bei uns selbstverständlich. Bin jetzt mal so arrogant zu sagen: durch meine Partnerwahl will ich nicht verschlechtern!

Ich möchte nicht, dass meine Kinder in einem Sozialbau aufwachsen, ich ihnen weder anständige Klamotten noch Spielzeug kaufen kann und wir uns weder vernünftige Autos noch Urlaub leisten können.

Mein Motto: man lebt nur 1x, also sollte man es auskosten so gut es geht.

Mit anderen Worten:
Eine Friseurin, Verkäuferin oder Kosmetikerin darf mal bei mir übernachten, doch meinen Eltern stelle ich lieber eine Bankkauffrau, Apothekerin oder Journalistin vor.

Gefällt mir

Z
zsuzsa_12086324
28.08.12 um 14:56
In Antwort auf jonah_12156851

Geld ist unwichtig.... ? Quatsch!!!
Als ich jünger war, hab ich gar nicht darauf geachtet. Meine 1. Freundin war Schülerin, die 2. Verkäufer-Azubi, die 3. Arzthelferin-Azubi, die 4. Psychologie-Studentin, die 5. Hartz 4-Empfängerin...

Doch inzwischen weiß ich, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist und man schon etwas Geld braucht um sich was leisten zu können. Alleine die Wohnungssuche kann für jemanden ohne ausreichend Kohle zur Qual werden.

Da ich ja meist kurze Beziehungen habe, erfahre ich teils nicht mal was meine Mädels für Jobs haben.

Doch wenn ich ne Frau treffe mit der ich mir eine feste Beziehung vorstellen könnte spielt für mich der finanzielle Hintergrund inzwischen eine sehr wichtige Rolle.
Ich muss auch erwähnen, dass ich aus einer gut situierten Familie komme. Bei uns war das Geld nie knapp, keiner hatte je existenzielle Probleme. Regelmäßige Urlaube sind bei uns selbstverständlich. Bin jetzt mal so arrogant zu sagen: durch meine Partnerwahl will ich nicht verschlechtern!

Ich möchte nicht, dass meine Kinder in einem Sozialbau aufwachsen, ich ihnen weder anständige Klamotten noch Spielzeug kaufen kann und wir uns weder vernünftige Autos noch Urlaub leisten können.

Mein Motto: man lebt nur 1x, also sollte man es auskosten so gut es geht.

Mit anderen Worten:
Eine Friseurin, Verkäuferin oder Kosmetikerin darf mal bei mir übernachten, doch meinen Eltern stelle ich lieber eine Bankkauffrau, Apothekerin oder Journalistin vor.

Man könnte dich vielleicht ein bisschen ernster nehmen...
...wenn du nicht mit "Bankkauffrau, Apothekerin oder Journalistin" drei Berufe aufgezähtl hättest, in denen 80% aller Beschäftigten wirklich beschissen verdienen.

Gefällt mir

J
jonah_12156851
28.08.12 um 15:15
In Antwort auf zsuzsa_12086324

Man könnte dich vielleicht ein bisschen ernster nehmen...
...wenn du nicht mit "Bankkauffrau, Apothekerin oder Journalistin" drei Berufe aufgezähtl hättest, in denen 80% aller Beschäftigten wirklich beschissen verdienen.

Nein....
Ich will gar nicht, dass man mich ein bisschen ernster nimmt!!

Gefällt mir

J
jonah_12156851
28.08.12 um 15:17

Echt ? Sehr interessant.....
Ich hätte jetzt mal ne Frage an dich....

Was bedeutet denn.... "ansren" ?

1 -Gefällt mir

J
jonah_12156851
28.08.12 um 18:37

Na....
Alles klar.
Ich hoffe er wird auch stubenrein.

Gefällt mir

D
dima_12960212
29.08.12 um 8:42

Abzocke? Wo sage ich hier, dass der Partner bezahlt?
Wir leben nicht mehr im Mittelalter. ICH gehe arbeiten. ICH verdiene mein EIGENES Geld und bezahle für MICH!
Dasgleiche erwarte ich auch von einem (potentiellen) Partner.

Ich gebe nur das Geld aus, das ich auch habe, liege niemandem auf der Tasche und wenn ich mir etwas momentan nicht leisten kann, es aber möchte, spare ich eben darauf hin. Ein Polster für Notfälle existiert trotzdem noch. Sollte es tatsächlich angerührt werden müssen, steht das Vergnügen eben mal ne Zeit lang hinten an, um das Notfallpolster wieder aufzufüllen. Ganz einfach.

Wo ist da die Verschwendung? Und selbst wenn es verschwenderisch wäre - solange man seine "Verschendungssucht" finanzieren kann geht es niemanden etwas an.

Du hörst dich für mich dagegen eher wie jmd an, der an jeder Ecke knausert und spart, um jeden Monat die auf dem Konto wachsen zu sehen.
Und mit 80 hast du dann prall gefüllte Konten und freust dich darüber, welche Träume du dir damit hättest erfüllen können?
Ich arbeite nicht, um mich grundzuversorgen. Ich arbeite, um mein Leben auch genießen zu können.

Gefällt mir

D
dima_12960212
29.08.12 um 9:07

Es soll ja für lange zeit ein erlebnis bleiben und zufieden stellen und was besonderes sein
Genau so sehe ich das auch.

Bleiben wir mal beim Thema Retsaurantbesuch. Da ich nicht zu den superreichen gehöre, muss ich mir eben überlegen, ob ich mehrmals im Monat günstig essen gehe oder stattdessen nur ein-zweimal etwas teurer bei schönem Ambiente.
Natürlich muss irgendwo auch das Verhältnis und die Qualität stimmen. Für schnellrestaurantähnliche Gerichte zahle ich sicherlich nicht das Dreifache, nur weil das Lokal etwas schicker eingerichtet ist. Ebenso bringt mir auch der Sternekoch nichts, wenn der Service dem einer schlechten Dorfkneipe gleicht.
Ebenso habe schon sehr gut, sehr günstig gegessen. Und hatte trotz sehr günstiger Preise nen tollen Service und ne angenehme Atmosphäre. In dem Fall geh ich auch nicht eine Türe weiter und bezahle für ähnliche Leistung mehr.

Gefällt mir

py158
py158
29.08.12 um 9:24

Das, was du Neidfaktor nennst,
ist nichts anderes als der Komperativ, ohne den sich viele Menschen eben verloren fühlen. Es nützt wenig zu wissen, dass man beispielsweise zehn mal so viel verdient wie ein Grubenarbeiter in Südost-Timbuktu oder auf Alpha Zentauri.

Erst durch den Vergleich mit dem Nachbarn, dem Kollegen, wird die Wertigkeit der eigenen Leistung wahlweise der eigenen Heimtücke, weil man seinen Konkurrenten übervorteilt hat, hergestellt.

Ich persönlich finde das auch nicht gut, denn im Grunde meines Herzens würde ich allen Menschen gerne großen Reichtum und ständiges Fahren im Mercedes 600 gönnen. Aber bereits vor fast 30 Jahren erklärte mir ein Vorarbeiter, dem ich damals HiWi Dienste machen durfte: "weißt du, deine Theorie issich falsch, habb ich nix von, wenn alle Mercedes 600 fahren, aber wenn ich 500 Mark mehr hab wie Nachbar, DAS iss gutes Gäfühl"

Ich sags ja, die Welt ist schlecht....

Freundliche Grüße,
Christoph

Gefällt mir

Z
zsuzsa_12086324
29.08.12 um 9:26
In Antwort auf damita_12824268

"Shades of Grey" ist ein schlechtes Beispiel
dieser Schundschinken wurde überwiegend von Männern gekauft, weil es wohl deren geheimer Traum ist, eine Frau mal so richtig zu dominieren - wozu sie im echten Leben kaum kommen dürften. Der Anteil der Ladies, die von einem sadistischen Milliardär täumt, dürfte dagegen marginal sein.

Ich habe Daten aus Österreich
am Schreibtisch liegen. Käufer >70% weiblich.

und ja, du hast recht, das Buch ist vollkommener Schund. Niemand von uns im Verlag hat es sich gekauft. Bzw. gibt es niemand zu. Die Praktikantin aus der Buchhaltugn verdächtige ich gravierend

Gefällt mir

A
anahid_12963044
11.09.12 um 11:13

Gleicher Hintergrund
Hallo!
Ich kann dich gut verstehen. Mir ist ein gleicher Hintergrund wichtig. ES kann ja auch so sein, dass dereine Geld hat und der andere Bildung, der eine ist jung, der andere hat dafür.....................jede r schmeisst was in die Waagschule, denke ich. Da hat ja jeder seine eigenen Meinungen zu. Als gut situierte Frau kann ich einen armen Mann nehmen, oder nicht. Umgedreht ist es ja meistens so, dass es "normal" ist, einen reichen Mann zu nehmen und selbst nicht so reich zu sein. Aber wenn die Frau reicher ist, Mädels, dass gibt Streß, selbst in der Herkunftsfamilie des Mannes. Die Schwies sind nett, aber die anderen zb. Geschwister des Mannes sind nur gierig.

LG

Gefällt mir

I
ife_12096161
13.03.13 um 12:52

Herkunftsfamilie, Schägerin, Geld usw....
Also meine Schwägerinnen, die selbst absolut NICHTS auf die Reihe bekommen, trotz altes Grubenhaus geerbt, Geldspritzen von Eltern usw.....-
die sind sowas von neidisch und fies deswegen. ich lebe anders, der Standard ist anders, ich wohne nicht seit 20 Jahren wie sie im inneren Rohbau, und wir haben auch mehr als 80qm für 4 Leute. Ich esse auch nicht 4Stücke Sahnetorte und wiege 30 Kg zuviel, laufe nicht mit Oberlippenbart als Dame herum und meine Beine sind Haar los.
Dass ich mehrere schicke KFZs habe, ist unmöglich in ihren Augen usw... ich geh schon gar nicht mehr hin.
Wenn von einer seite nix Gutes kommt, wieso soll ich da überflüssigerweise lächeln mitkommen und mich zu tode langweilen? Dorfpratsche halt.
Wie würdet ihr es denn machen an meiner Stelle? Sie bleiben ja die Schwestern meines Mannes. PS mein Mann hat viel weniger Geld als ich. Das hat mich aber bis jetzt (das mit den ätzenden Schägerinnen - und er hält nicht so zu mir, wie ich es mir wünsche) nicht gestört. Aber ich überlege, ihn jetzt vor die Türe zu setzen.

Gefällt mir

J
judita_12862900
13.03.13 um 16:16

Es wäre schon schön, wenn meine Frau auch gut verdienen würde
es ist allerdings nicht Bedingung.

Alleine könnte ich mir aber schon deutlich mehr Luxus leisten.

Meine Frau verdient gut durchschnittlich, ich in etwa das vierfache. Würde man es nur finanziell betrachten, habe ich mich eindeutlig verschlechtert.

Grob geschätzt, findet bei uns ein jährlicher "Finanzausgleich" von ca. 10.000 bis 15.000 Euro zugunsten meiner Frau statt.

Ich bin quasi Bayern und meine Frau ist Berlin

Aber ich mache es gerne und es gehört irgendwo auch dazu.

Gefällt mir

M
mercy_12273184
15.03.13 um 10:40

Auf die Höhe des Einkommens
kommt es ja wohl an, oder wie sieht das die Allgemeinheit hier? Hier wird viel diskutiert, was auch interessant zu lesen ist, aber man erfährt nicht, wovon genau die Rede ist.

Wenn ich alles bezahlen kann und mir danach noch hin und wieder was leisten kann und wenn der Job, der das bringt, auch noch etwas Freude macht, kann ich doch schon recht glücklich sein. Im Prinzip ist das wohl bei geringeren Lebenshaltungskosten und ohne Kind ab 1000,- monatl. möglich. Bei 2 x 1000,- und einer etwas größeren Wohnung dürfte es also auch funktionieren.

Was passiert aber bei 4000,- und 1000,- ? Das war ja hier die Frage. Macht 5000,- und würde immer noch funktionieren. Wenn beide fleißig sind und arbeiten gehen müsste man es vorurteilsfrei sehen. Denn es gibt genug Berufe, die trotz hohem Arbeitseinsatz nicht berauschend bezahlt werden. Es hat sich herumgesprochen daß die Tendenz zu Billiglöhnen steigend ist.

Ich wünsche mir, was in der gesellschaftlichen Realität nicht funktioniert, sollte in einer Liebesbeziehung möglich sein!! Und dann aus dem vorhandenen Buget das beste machen, nicht verballern, hochwertige Dinge kaufen, die man am liebsten sein Leben lang behalten würde, Urlaube, die allen Freude bringen, wenig Status-Zeugs und Luxus, meist für andere, vielleicht ein Haus kaufen oder bauen, in dem später mal Mama und Papa mit Platz hat... ein rundum erfülltes Leben anstreben und gemeinsam aufbauen und den Kopf benutzen, wie was besser geht, als man uns hier täglich erzählt. Ich meine, Tomaten aus dem eigenen kleinen Garten, wo eben noch die Sonne draufgeknallt hat, schmecken unbeschreiblich besser. Die schönsten Dinge im Leben kosten fast nichts und deshalb ist für die anderen dann auch genug Geld da.

"Genug" ist relativ, aber ich finde der pure Egoismus passt einfach nicht zum Menschen. Im engsten Kreis muss geteilt werden. Wer mehr bekommt, gibt ab, damit das Ganze funktionieren kann. Jeder bringt sich ein, so gut es geht. Das sollte doch reichen.

Ich weiß, es kommt idealistisch daher, so ist das Leben nicht usw. Derjenige Partner, der mehr hat, denkt nach, was er alleine damit besser machen könnte (weil der Mensch nun mal egoistisch ist, wird als Entschuldigung gesagt).

Ist Partnerschaft denn gleichzusetzen mit einer zur Einkommensvermehrung entstandenen Geschäftsverbindung? Manche sehen das wohl so, was aber traurig ist. Wenn da finanziell was nicht klappt, trennt man sich einfach wieder.

In der Liebe kommen Leute aber gar nicht zu der festen Beziehung, obwohl sie sich vielleicht lieben? Derjenige, der anfängt zu rechnen, ist eigentlich schon unsympathisch. Oder zeugt das von Verantwortung? Wie gesagt, auf die Höhe kommt es an.

Gemeinsam rechnen muss man: Wir haben das zusammen, was möchtest du? Was können wir gemeinsam damit anfangen und aufbauen? Und gemeinsam an der Einkommenshöhe arbeiten, falls es nicht reicht...

War etwas lang, aber ich glaube allmählich (auch aufgrund der aktuellen Geldpolitik), wir sollten bewusst etwas solidarischer zu leben lernen, denn das scheint für mich das Modell der Zukunft zu sein. Ich glaube einfach nicht, daß das mit dem Geld in der Form so weitergeht. Ich glaube auch, daß Wohnungen und Einkommen irgendwann öfter geteilt werden (müssen), als wir das jetzt kennen.
Und sehe das nicht als Schreckensbild. Nur anders und ein wenig menschlicher...

Gefällt mir

V
vesta_12503867
15.03.13 um 14:10

Geld hab ich selbst !
Ich hab schon alles durch! (Oje, wie sich das anhört , aber nein so meine ich das nicht! )

Ich war ein paar Jahre mit einem Zocker zusammen. Ich denke, das war schon Spielsucht. Er hatte nie Geld, obwohl er einen gut bezahlten Job hatte. Ich habe viel für uns getan und auch viel bezahlt, vorallem als wir zusammenzogen. Irgendwann habe ich ihn verlassen, weil er zum einen faul war und zum anderen wegen der Zockerei. Nicht, weil er dadurch kein Geld hatte, sondern weil er die Ausmaße nicht sehen wollte. Es war eine zu große Belastung für mich. Ich habe geholfen, geredet, beruhigt...! Und mich aufgerieben, für nix. Desweiteren hat er mich ständig belogen und jedes Mal ging es um Geld! Durch die Trennung habe ich sogar ordentlich draufgelegt und es e danach eine Weile büßen müssen, aber ich wollte nur meinen Seelenfrieden wieder haben!

Eine kurze Beziehung hatte ich mit einem Top-Verdiener. Er war arrogant und geizig. Nach außen hat er immer wichtig getan, ansonsten war er unsicher und eine Heulsuse!
Was bringt mir das? Er hat mittlerweile Familie und ein Haus gebaut. Wahrscheinlich tun sie sich finanziell leichter als ich und mein Mann. Aber ich würde für nix auf der Welt tauschen wollen!

Mein jetziger Mann war Durchschnittsverdiener als ich mit ihm zusammen kam. Außerdem hatte er noch finanzielle Altlasten aufgrund diversem Quatsch in seiner Jugend!
Er hat aber Ehrgeiz gezeigt, diese loszuwerden und in seinem Beruf voranzukommen, als die Beziehung ernst wurde und wir über unsere Zukunft (Heirat, Kind, Immobilie) nachdachten, völlig ohne mein Zutun! Heute hat er Rücklagen, wenn auch nur ein paar, wir haben eine solide Baufinanzierung, ohne größere Sorgen und er hat dafür hart gearbeitet (Ehrgeiz bei der Arbeit gezeigt, Weiterbildung, beruflicher Aufstieg, finanziell bessere Lohnsituation).
Ich hätte ihn nicht verlassen, wenns nur beim Versuch geblieben wäre und wir heute weniger hätten. Aber ich finde, es ist der eigene Wille, etwas bestimmtes zu erreichen, der zählt! An dem man festmachen kann wie sehr man sich auf jemand verlassen kann. Nicht der Betrag! Und das gilt weit über Geld hinaus. Geld verdiene ich nämlich selbst genug!

Und ganz ehrlich jetzt: Wenn ich jemand kennengelernt habe, hat mich Geld am allerwenigsten interessiert. Zuerst habe ich nach dem Kennenlernen immer auf die Rechtschreibung geachtet !

Gefällt mir

A
an0N_1296141099z
15.03.13 um 20:41

Interessantes Thema.
auch wenn der thread alt ist.

ich kann das bestätigen. ich empfinde es auch so dass die Männer hier genau darauf schauen was frau für einen Beruf hat und ob sie einen sicheren Arbeitsplatz in einem renommierten Unternehmen hat. zudem soll sie nach einem jahr elternzeit wieder arbeiten gehen.

ich denke das ist auch regional unterschiedlich und hier extrem.

die frau soll dem mann nicht auf der Tasche liegen. sie soll im Gegenteil helfen Vermögen zu bilden und werte zu schaffen. ich glaube alles andere zieht manch einen runter.
es wird auch darauf geschaut welches erbe die Partnerin zu erwarten hat.

umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht selbst wenn ich einen erfolglosen mann akzeptiere, sich die frage stellt ob er auf Dauer mit einer erfolgreichen frau kann. die Unzulänglichkeit kann den mann mehr belasten als die Frau und zum Problem werden der alles in frage stellt.

lg

Gefällt mir

I
ife_12096161
22.03.13 um 11:59

Geld, Schuld, Unterbewußtsein
Meinem Ex hatte ich Ausbildung= Studium + Promotion bezahlt. Bafäg bezahlt. Und alles. es dauerte 7 Jahre, bis er dann mal richtig Geld verdiente. Und
brachte das zu seiner Mitarbeiterin, die von ihm schwanger war..................
Ein befreundeter PSychologe, auf dne ich große Stücke halte, meint: der Mann steht so in deiner Schuld, dass es dies im Unterwußtsein gar nicht mehr ertragen konnte.
Dann hat er es mit der Mitarbeiterin "drauf ankommen lassen", sie zu schwängern. Weil er einfach mit Gewahlt (unterbewußt) von dir weg musste. Die Schuld war nicht zuertragen..............

Daher, würde ich niemals mehr für einen Mann etwas bezahlen. Aber jeder hat so seine eigenen Vorstellungen davon. Schließlich bin ich auch jetzt ein gebranntes Kind....
Partner, ja,
aber auf gleicher Augenhöhe, auch, was das Finanzielle angeht.
Keiner steht in des anderen Schuld!
Ich kenne auch eine Anwältin, der der 30 Jahre ältere Ehemann (schon 5 Kinder von 3 Exfrauen- wollte von ihr keine Kinder mehr)
ALLES, = Abitur, Studium usw... Haus, einfach wirklich ALLES
gezahlt hatte.
Er hat sie dann verlassen, lt. Psychologen,
weil er in ihrer Schuld stand,
denn sie hätte damals (jetzt ist sie Ende 50 und viel zu alt)

sehr sehr gerne Kinder gehabt. Aber der ältere Ehemann (sie damals Mitte 20, er Mitte 50)
keine Kinder mehr wollte.

So kann es gehen. Das heisst Leben.

Gefällt mir

M
mirna_22103102
28.07.21 um 5:12

Grundsätzlich wäre es mir egal, wer wieviel Geld hat. Jeder muß selbständig leben. Ich will kein Geld von einer Frau und umgekehrt bin ich auch nicht das Sozialamt. Es ist schwierig wenn man eine /einen Partner hat die über unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, die sind es womöglich gewohnt größere Summen für Ihr Leben auszugeben und der, der weniger hat kann dann nicht mithalten.
In einer Notsituation würde ich natürlich finanziell helfen, aber die Partnerin darf sich nicht drauf verlassen. Nach dem Motto, wenn es schief läuft, knapp wird macht Schatzi die Kohle locker umgekehrt gilt das natürlich auch.

Gefällt mir

M
mirna_22103102
28.07.21 um 5:33
In Antwort auf khalid_12312386

Wichtig!
Bin ein Mann und 34 Jahre.

Ich würde mittlerweile nicht einmal auf die Idee kommen mit einer Frau ein gemeinsames Konto zu haben.

Meine Partnerin sollte zu mindestens soviel verdienen um ihr eigenes Leben bestreiten zu können.
Leider verstehen Frauen unter Gleichberechtigung, wenn es um Geld geht, was ganz anderes.
Sprich: Der Mann zahlt immer, ohne wenn und aber.

Hatte mal ein paar Dates mit einer Frau die beinahe doppelt soviel verdient hat wie ich, aber ich musste immer alles zahlen. Habe sie auch danach direkt gefragt, sie sagte, dass die Männer immer zahlen müssten, egal wie viel eine Frau verdient.

Ich mag Frauen auf gleicher Ebene und keine die mir auf der Tasche liegt.

Das sehe ich ganz genau so, bei Dates würde ich eher tiefstapeln. Ruhig mal einwenig in die Irre führen, dann sieht man erst ob es sich überhaupt lohnt. Ein " Schätzchen " was schon beim ersten Date auf das Geld schielt wird bei mir durchgewunken. Ich kenne genug Frauen die sagen " komm lass stecken heute bezahle ich " DAS sind für mich emanzipierte Frauen.

Gefällt mir