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Depressionen im Mittelpunkt der Beziehung

28. Mai 2014 um 12:40

Wie schafft man es bei einem Partner mit Depressionen ihn zum einen zu unterstützen, für ihn da sein aber zum anderen eben auch sein Leben nicht aufgibt?


Das erstere schaffe ich ja aber iwie hab ich mein Leben schon so ein bisschen aufgegeben.
Das liegt aber auch daran, dass mir meine "Freunde" weggelaufen sind, sie wollten mit dem Thema nix zu tun haben oder akzeptieren es nicht, dass es sowas gibt. Und ich hab eigentlich niemanden, der hinter mir steht, geschweige dem ich das erzählen kann.


Anfangs konnte ich mit meinem Partner auch noch viel zu 2. unternehmen, mittlerweile geht auch das nicht mehr soo gut.


Die Krankheit steht irgendwie nur noch im Mittelpunkt.. Nein nicht das Thema an sich, sondern einfach bei sämtlichen Lebensplanungen... Was mich natürlich auch so ein bisschen frustriert. (Das versteht er aber nicht.)

Beziehung beenden ist für mich keine Option, ich hab so lang gekämpt und nun hat er auch Hilfe.

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28. Mai 2014 um 15:11

...
ich hab halt keine wirklichen freunde, hatte auch nie wirklich viele... hab soo 1x monat was ohne ihn gemacht. das tat auch immer gut.

ich würd mich auch soo gerne mal wieder richtig erholen, aber alleine in urlaub will ich auch nicht.

Es ist halt schwer mich zurückzunehmen, wenn heute kommt, ich will in urlaub fliegen und 2 wochen später dann wieder nee ich brauch keinen urlaub etc.

Wie nehme ich mich denn am besten zurück?

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28. Mai 2014 um 15:22

Aber alleine
wegfahren ist es halt auch doof, das mag ich nicht. ich glaub ich nehm mir einfach mal ne woche und bleibe zu hause Das reicht mir auch...

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29. Mai 2014 um 5:37

Na prima
Er hat seine ad ausgeschlichen und nimmt nix mehr... Und nun kann ich mir anhören wie schlecht ich doch bin, ständig kommt Kritik ... Da muss ich mich komplett zurückziehen und ihm die kalte Schulter zeigen?

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29. Mai 2014 um 10:25

Er hat
Gerade erst mit der Therapie angefangen!!!

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29. Mai 2014 um 12:23

Nee
Da wäre es mir echt lieber wenn er nicht schlecht redet.

Jetzt kommen die typischen Nebenwirkungen beim absetzen. Übelkeit etc. Was muss man da am besten tun?

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29. Mai 2014 um 12:39

Mich doch nicht
Die AD halt....

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29. Mai 2014 um 12:51

Anfangs
Hab ich immer gesagt ich komme und dass ich noch nicht weiß ob er mit kommt. Aber sowohl von meiner Familie und Freunde kamen dann so Sprüche, wenn er keinen Bock hat soll ers sagen oder dann soll er lieber zu Hause bleiben wenn er eh eig nicht mit will. Von meiner Sis kam, dann lassen wird's halt ganz und treffen uns nicht mehr.

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29. Mai 2014 um 16:58

Naja
Sie wissen dass es so etwas gibt, aber da es meinem Freund ja sonst an nix fehlt wollen sie es nicht verstehen. Als Krankenschwester sieht sie eben auch sehr viele Leute denen es richtig dreckig geht.

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29. Mai 2014 um 17:00

Htp?
Was ist das

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30. Mai 2014 um 5:56

Ich glaube dann
Verzichte ich lieber zum Großteil drauf... Ab und zu ja, aber nicht ständig...

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31. Mai 2014 um 10:41

Er hat viel mitgemacht
Ich weis es ja. Aber jetzt wo er keine AD mehr nimmt will er nix mehr machen.. Vorher hatten wir wenigsten noch ein bisschen Lebensqualität. Echt doof

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31. Mai 2014 um 10:42

Nun geht halt nix mehr
Am besten nur noch zu Hause Sein und nix mehr machen

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31. Mai 2014 um 11:41

Er war der Meinung
Es bringt nix, weil er immer erst früh morgens eingeschlafen ist mit den Tabletten... Egal ob 25 mg oder 100...

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31. Mai 2014 um 11:43

Hat er
Von seinem psychater bekommen... Naja der hat immer nur gesagt Dosis erhöhen, hat ihm aber nichts gebracht, da ging's ihm noch schlechter... Das wollte der Doc nicht hören

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31. Mai 2014 um 12:03

Naja mit
Ner Therapie hat er begonnen mit dem Arzt versteht er sich schon gut.. Kann auch so mit ihm reden.

Ich hab halt nix davon wenn er den ganzen Tag lieber im Bett liegt. Außer das es mich auch total fertig macht ihn so zu sehen. Erst wenn ich nur noch heule wird er meistens wach.

Das mit der Tagesklinik hab ich ihm auch vorgeschlagen. Einfach mal 2-3 Wochen am Stück um einfach neu anzufangen. Aber das kann er mit seinem Psychologen besprechen,

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31. Mai 2014 um 12:12

Naja
An sich soll genau das AD helfen, viele nehmen es weil sie Schlafstörungen Haben... Ihm hat es auch die letzten Jahre (4??) geholfen... Hmm

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31. Mai 2014 um 12:17

Und anderen Arzt suchen
Kann man vergebens, sämtliche im Umkreis sind dicht

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31. Mai 2014 um 13:44

Danke
Hab ihn ausm Bett gezogen zum frühstücken gezwungen!! Und dann gehen wir noch einkaufen... Werd den Tag verplanen.

Und werde mal zu meiner Hausärztin gehen und mit ihr drüber sprechen!

Ich werde nicht zu sehen wies ihm immer schlechter geht.

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31. Mai 2014 um 13:52
In Antwort auf rodolf_12492513

Danke
Hab ihn ausm Bett gezogen zum frühstücken gezwungen!! Und dann gehen wir noch einkaufen... Werd den Tag verplanen.

Und werde mal zu meiner Hausärztin gehen und mit ihr drüber sprechen!

Ich werde nicht zu sehen wies ihm immer schlechter geht.

Und so Leute wie dir
Geben mir kraft und zeigen das ich auf dem richtigen Weg bin. Danke

Sonst bekomm ich nur tips wie lass ihn in ruhe, das wird wieder!

Danke bin sehr froh über solche Antworten.

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31. Mai 2014 um 15:58

Na klar
Hab ihn schon sehr unterstützt und werde es auch weiterhin tun. Ich glaube ich schreibe dann mal ein paar Tageskliniken an und frage mal wie es mit ner Aufnahme aussieht

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2. Juni 2014 um 9:56

Nene, das stimmt nicht
Es geht ihm schon schlecht genug.. Trotz Medikamenten. Er hat sie die ganze Zeit genommen und es ging ihm immer nur schlechter und jetzt wo er sie für kueze Zeit nicht genommen hat (ausgeschlichen) wollte er gar nicht mehr aufstehen

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2. Juni 2014 um 10:18

Nein
Sein Arzt hat ihm immer gesagt, er soll die Dosis erhöhen, wenn er dort angerufen hat und ihm mitgeteilt hat, dass es ihm eher schlechter ging. Nur hat es ihm leider auch nichts gebracht, die Dosis zu erhöhen. Er hat dann auch nicht besser geschlafen, geschweige dass es ihm besser ging tagsüber. Ich denke er hat einfach keinen anderen Ausweg gesehen, als diese dann abzusetzen.

Er würde sofort andere Tabletten nehmen, wenn diese helfen. Genauso ist er auch bereit dazu sich helfen zu lassen. Er hat zwar einen Psychater aber ist bei einem Therapeuten in Behandlung!

Und nein, er will dies alles nicht machen, weil ich das möchte. Ich habe ihn lediglich bei der Suche nach einem Therapeuten unterstützt und ihm dann Druck gemacht, dass er da anruft. (Er hätte es nicht aus eigener Kraft geschafft, 50 Therapeuten anzurufen und anzumailen.) Er hat es kapiert, das ihm die Tabletten auch nicht weiterhelfen und er therapeutisch Hilfe braucht.

Und während der 4 Jahre ist er umgezogen. Da er zuvor alleine gewohnt hat, hat er natürlich mit den "Depressionen" auch niemanden belastet.

Er sagte zu mir, am Anfang unserer Beziehung gings ihm so gut. Ist die Beziehung nun schlechter geworden für ihn? Ich liebe ihn genauso wie am Anfang, bzw. eher noch mehr!!

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2. Juni 2014 um 10:25

Ernst nehmen
Das ist gut, wenn man wie du so einen glatten Durchlauf hat.

Mein Freund wurde oft genug nicht ernst genommen, sein Hausarzt verschrieb ihm lediglich Schlaftabletten, sein Psychater sieht auch nicht wirklich, dass es ihm "schlechter" geht sondern vertröstet ihn lieber.

Ich habe sämtliche Psychater in der Umgebung abtelefoniert, aber diese sind total überlastet und nehmen keine Neuen Patienten mehr auf.

Klinik wäre nun sicherlich das beste für ihn, das weiß er auch.
Er hat halt Angst, dass er wieder "abgelehnt" bzw. nicht ernst genommen wird und wieder ewig warten muss.

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3. Juni 2014 um 13:55

Soo ich hab was gefunden
ich hätte eine klinik gefunden mit stationärem Aufenthalt. Allerdings muss der Psychater erstmal einen Bericht erstellen.
Da dieser immer nur sagt, Tablettendosis erhöhen und gar nicht wirklich weiß, wie es ihm geht, bin ich mir nicht sicher ob er so einen Bericht überhaupt schreibt?

Habt ihr Erfahrung damit? Wie bekommt man so etwas schnell durch?? Was muss mein Freund dem Doc. am besten sagen, was nicht? (Müssen Suizidgedanken vorhanden sein???)

Mein Freund würde sofort in eine Klink gehen...

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4. Juni 2014 um 8:56

Der Hausarzt
hat ihn leider nie wirklich "ernst" genommen. Und da sich mein Freund auch n icht so super richtig ausdrücken kann, er bringt es nicht so rüber, wie es ist.

Und seine Angst vor Ablehnung steht ihm auch im Weg...

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4. Juni 2014 um 10:03

Die Ärzte in der Umgebung
nehmen keine Patienten mehr auf oder haben Wartezeiten bis zu 8 wochen...

Mein Freund will auch überhaupt nicht mehr wirklich zu einem Arzt gehen, weil seine Angst so groß ist, wieder abgewiesen zu werden. Aber ich guck dass ich irgendwo nen Termin ausmachen kann.

Der Weg über die Psychiatrische Institutsambulanz ist dann nicht der richtige? Weil er ja psychologische Hilfe benötigt.

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