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Depressionen, Burnout, eine Erscheinung der Zeit?

6. November 2012 um 9:58 Letzte Antwort: 25. November 2012 um 12:53

Stehen diese Krankheiten vielleicht auch im Zusammenhang mit der heutigen, doch häufig anders gearteten Form eine Beziehung, Ehe zu führen?

Gibt es da einen Zusammenhang? Was sind vermehrt die Auslöser für diese Symptomatiken?
Haben sie nicht vielleicht etwas mit unserer doch stark verbreiteten Oberflächlichkeit, medialem Konsum zu tun?

Gehören nicht vielleicht auch Trennungen zu Auslösern, die ja doch starke Narben, taumeldem Selbstwertgefühl, einer ewig sich wiederholenden Schleife an Problematiken mit einem Neuen Partner, mit dem sich die alten Konflikte wiederholen einhergehen? Anstatt sich mit Konflikten, dem Partner, seiner Selbst wirklich auseinander zu setzen?

Sind Depressionen und Burn-Out ein Phänomen unserer Zeit, oder wurden sie früher eher stärker tabuisiert? Werden sie nicht auch viel zu schnell medikamentös behandelt? Ich finde es erschreckend hier zu lesen wie viele doch sehr junge Menschen schon Psychopharmaka zu sich nehmen.

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6. November 2012 um 14:28

Jaein.
Psychische Erkrankungen gab es schon immer. Früher wurde sowas allerdings unter den Teppich gekehrt, weil wer wollte schon "verrückt, irre usw. sein.
Denn als das galten psychische Erkrankungen.

Heute geht man zum einen offener damit um und bestimmte psychische Erkrankungen werden auch durch die moderne schnelllebige Zeit gefördert.

Die Veranlagung, psychisch zu erkranken tragen viele Menschen in sich. Erkranken muß trotzdem von denen nicht jeder zwangsläufig.

Meist bricht die Erkrankung dann aus, wenn Ereignisse eintreffen, die schwerwiegend sind.
Z.B. wenn jemand sehr Nahestehender stirbt, Trennung/Scheidung usw.

Lebensereignisse, an denen jeder zu knabbern hat. Jemand ohne depressive Veranlagung verarbeitet diese Ereignisse mit der Zeit.
Jemand der die Veranlagung hat, verarbeitet diese Ereignisse nicht oder nicht so gut.
Und meist werden solche Erkrankungen auch nicht sofort als solche erkannt.

Man schiebt es noch lange auf die Situation, die Traurigkeit usw. und so kann sich die Erkrankung in aller seelenruhe ausbreiten und wenn man sie erkennt, ist es meist schon zu spät, sie ohne Therapie/Medikamente wieder in den Griff zu bekommen.

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6. November 2012 um 14:46

Genau...
diese Einstellung vieler Menschen, hindert immer noch viele erkrankte daran, zuzugeben, ich habe ein psychisches Problem.

Es wird abgetan, verachtet, bagatellisiert und viele trauen sich nicht, als Simulant, als "sich anstellen", nicht ernstgenommen werden, hingestellt zu werden.

Es ist genau so, wie bei der Homosexualität. Früher schwiegen alle dazu, weil es für die Heteros "Schweinkram" war.

Heute denken viele anders aber längst noch nicht alle. Es gibt immer noch "Schweinkramdenker".

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6. November 2012 um 15:04

Die
Homosexualität war ein Beispiel dafür, dass es immer noch genügend intolerante Menschen gibt, genau wie bei psychischen Erkrankungen auch und DAS war das Thema.

Wären noch mehr Menschen toleranter und jeder könnte zu seinen Neigungen/Problemen stehen wäre das ein ganz wichtiger Schritt für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Richtung Besserung und Gesundung.

Zugeben können so eine Krankheit zu haben ist "die halbe Miete" auf dem Weg, wieder mehr Lebensqualität zu erreichen.

Solche Menschen wie du, hindern viele daran, weil sie vielleicht nicht so mutig sind zu sich zu stehen.

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6. November 2012 um 15:10

Hängt damit zusammen
dass viele Jobs sinnlos sind
und die meisten Probleme Luxusprobleme (Hunger z.B. ist kein Luxusproblem)
und es einen massiven Bewegungsmangel gibt

In Berufen/in Beziehungen von Menschen, die sich bewegen, sinnvolle Jobs haben, hast Du den Krempel viel, viel seltener.

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6. November 2012 um 15:35

Es geht doch...
dabei nicht um Einzelfälle, sondern um die Gesamtheit, die Anerkennung, auch eine Krankheit, die nicht "sichtbar" ist, ist eine Krankeit.

Anhand dieses einen Beispieles kann man doch nicht behaupten, alles nur "anstellen".

Du kannst doch nicht in Menschen hineingucken, ob er sich wirklich nur "anstellt" oder ob er tatsächlich psychisch krank ist.

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6. November 2012 um 15:47

Heißt...
das im Umkehrschluß jetzt für dich,psychische Erkrankungen gibt es eigentlich gar nicht oder was wäre für dich ein Merkmal, dafür, dass jemand wirklich psychisch erkrankt ist?

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6. November 2012 um 15:51

Hm
da hast Du nicht Unrecht.

Mir schwebten da tatsächlich die intellektuell weniger fordernden Berufe vor.

Aber wenn ich das Pferd von hinten aufzäume...vielleicht liegt es ja daran, dass Menschen mit höherer Intelligenz sich nicht damit zufrieden geben, aufm Bau zu buckeln, oder schicke Blumenrabatten anzulegen.

Sondern für irgendwelche Versicherungsgesellschaft XY in der Statistikabteilung arbeiten, da aber NUR Scheiße machen. Wo Du am Tagesende nicht mal sagen kannst, was Du eigentlich gemacht hast. Vom moralischen Sinn dahinter mal völlig abgesehen.

Insofern sollten die Intelligenten mal lieber ihr Augenmerk auf sinnvolle Beschäftigung legen und körperlichen Ausgleich suchen, dann kippen sie nicht mit Depressionen weg.
Aber das ist halt schwer in der Gesellschaft. Und ist auch ne Geldfrage.
Hey, find mal gut bezahlte sinnvolle Jobs...Lehrer fällt mir da spontan ein. Aber wenn Du keine Ader dafür hast, dann reibt's Dich auch auf.

Und die Sozialberufe...da glaub ich hast Du ebenfalls ein Sinnhaftigkeitsproblem. Es zieht doch runter, wenn Du nonstop die ganzen Alten und Kranken siehst, ohne Hoffnung auf Besserung. Und die verrotteten Geschichten dahinter zu Herzen nimmst...

Überarbeitung/Überstunden ist da sicherlich auch ein Faktor, aber wenn Dir die Arbeit Spaß macht, dann kommst Du damit klar. Also ich bin da jahrelang mit klargekommen

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6. November 2012 um 15:54
In Antwort auf maxim_12169608

Hm
da hast Du nicht Unrecht.

Mir schwebten da tatsächlich die intellektuell weniger fordernden Berufe vor.

Aber wenn ich das Pferd von hinten aufzäume...vielleicht liegt es ja daran, dass Menschen mit höherer Intelligenz sich nicht damit zufrieden geben, aufm Bau zu buckeln, oder schicke Blumenrabatten anzulegen.

Sondern für irgendwelche Versicherungsgesellschaft XY in der Statistikabteilung arbeiten, da aber NUR Scheiße machen. Wo Du am Tagesende nicht mal sagen kannst, was Du eigentlich gemacht hast. Vom moralischen Sinn dahinter mal völlig abgesehen.

Insofern sollten die Intelligenten mal lieber ihr Augenmerk auf sinnvolle Beschäftigung legen und körperlichen Ausgleich suchen, dann kippen sie nicht mit Depressionen weg.
Aber das ist halt schwer in der Gesellschaft. Und ist auch ne Geldfrage.
Hey, find mal gut bezahlte sinnvolle Jobs...Lehrer fällt mir da spontan ein. Aber wenn Du keine Ader dafür hast, dann reibt's Dich auch auf.

Und die Sozialberufe...da glaub ich hast Du ebenfalls ein Sinnhaftigkeitsproblem. Es zieht doch runter, wenn Du nonstop die ganzen Alten und Kranken siehst, ohne Hoffnung auf Besserung. Und die verrotteten Geschichten dahinter zu Herzen nimmst...

Überarbeitung/Überstunden ist da sicherlich auch ein Faktor, aber wenn Dir die Arbeit Spaß macht, dann kommst Du damit klar. Also ich bin da jahrelang mit klargekommen

Guck Dir mal Mütter mit 3 Kindern an
die rotieren den ganzen Tag. Aber von Burn-Out keine Spur. Weil es ihnen Spaß macht und es ne sinnvolle Tätigkeit ist.
Wenn Du die Verantwortung übernimmst, dann läuft das.

Und Du wirst auch nie den Kindern die Schuld geben, wenn es irgendwann mal kriselt. Sondern es ist immer der Kerl schuld

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6. November 2012 um 18:00

Hm, haste wieder nicht Unrecht
Aber ich seh nach wie vor die Hauptursache bei Bewegungsmangel und gefühlter Sinnlosigkeit des Lebens

Sehr schön, hihi.

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6. November 2012 um 18:27

Ach Du Schreck
da würde ich aber auch kotzen

Hm. Ich mag Klettern!
Da mußt Du mit den Füßen auch "greifen", da ist nichts mit Fehlstellung.

Meine Nichte hatte nach ein paar Wochen weniger Neurodermitis, seit sie Vegetarierin wurde.

Naja, weißte alles sicherlich schon selbst.

Und Deine Tante? Meinste die ist schlecht drauf, weil sie mit Dir verwandt ist? ;-P
Oder kommt könnte da doch "Bewegungsmangel und gefühlte Sinnlosigkeit des Lebens"? die Ursache sein?

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6. November 2012 um 20:06

Aha....
und wie oft warst du schon in einer Psychiatrie und hast diese Nettigkeiten (welche denn überhaupt?) "genossen"?

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6. November 2012 um 20:39

Sry - alles was man in Verbindung mit Selbstmord
mitfühlend verstehen muss, ist, dass dies Menschen tun, die keinerlei Ausweg sehen.

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6. November 2012 um 20:52

Nein, ich mache hier keine
Unterschiede, weil niemand wissen kann, wie es wirklich in einem Menschen aussieht.

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6. November 2012 um 21:03

Klar...
...Depressionen und Burn-Out sind die Folgen von unserer schnelllebigen Leistungsgesellschaft...höher, schneller, weiter...

Ich denke, früher gehörten psychische Erkrankungen zu den Tabuthemen...schließlich wollte sich niemand outen, "verrückt" zu sein.

Da kommt mir der Nachruf einer ehemaligen Kommilitonin in den Sinn, deren Bruder depressiv war und sich schließlich mit gerade mal 24 das Leben nahm. Sie beklagte genau das...Menschen gebrauchen nur noch ihre Ellbogen, statt auf andere einzugehen. Sie reden nicht mehr miteinander und fressen ihren Ärger und ihre Trauer in sich hinein.

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6. November 2012 um 21:05

Für Dich sind das keine Gründe, weil Du
sie für Dich festlegst, aber für den anderen gibt es ganz andere Gründe, wenn auch für uns nicht "verständlich".

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6. November 2012 um 21:10

Sorry, aber...
deine Aussagen zeigen ganz deutlich, dass du von Depressionen nicht die geringste Ahnung hast.

Freu dich darüber, denn die sind absolut nicht angenehm und viele würden sowas ihrem ärgsten Feind nicht wünschen.

Bei jemanden, der schwer depressiv ist, spielen Reichtum, Armut, Ansehen, sozialer Status usw. überhaupt keine Rolle.

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6. November 2012 um 21:12

Meh, bitter
Naja.

Die Seele und ihr Körper sind eben eine Einheit. Wir sind schon sehr körperliche Lebewesen.

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6. November 2012 um 21:13

Es klingt nicht nur herzlos
sondern hirnlos

nur so als Tip

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7. November 2012 um 2:45

Hä?

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7. November 2012 um 8:43

Was daran schlimm ist?
Du verstehst diese Krankheit nicht.

Du meinst, wer Geld, Ansehen und sozialen Status hat, kann ja so eine Krankheit nicht bekommen.

Depressionen sind KEIN Unglücklichsein, weil man etwas nicht hat oder sich etwas nicht leisten kann.

Willst du z.B. behaupten, jemand der reich ist, bricht sich kein Bein, bekommt keinen Krebs, erleidet keine Fehlgeburt usw.?

Nö, Krankheiten können JEDEN treffen, nicht nur die Armen.

Und Depressionen sind eine Krankheit, wie jede andere auch!

Du schreibst selber, du verstehst es nicht aber sich dann trotzdem erheben und sagen, liegt ja nur dran, wenn man nicht alles hat!

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7. November 2012 um 9:10

Aber das
kann ja dann wirklichnicht mit Intelligenz zusammenhängen

höhöhö

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7. November 2012 um 9:46
In Antwort auf maxim_12169608

Aber das
kann ja dann wirklichnicht mit Intelligenz zusammenhängen

höhöhö

Das heißt dann....
alle Mütter sind blöd oder was?

Ach nee,die müssen ja nur joggen gehen, dann werden sie schlau und nicht krank!

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7. November 2012 um 10:10
In Antwort auf ofi21

Das heißt dann....
alle Mütter sind blöd oder was?

Ach nee,die müssen ja nur joggen gehen, dann werden sie schlau und nicht krank!

Höhöhö
Sehr schön, jetzt konnte ich sogar zweimal lachen. Danke!

PS: Sollten sie wirklich!

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7. November 2012 um 10:10


Depressionen gab es schon immer, und schon immer hat man als Außenstehender häufig nicht verstanden, warum die Betroffenen bestimmte Situationen so schlimm empfunden haben, dass sie sich am Ende zum Teil selbst umgebracht haben.

Burnout ist schon eher eine Zeiterscheinung. Natürlich ist die Gesellschaft nicht mehr so menschlich, wie sie es einmal war. Und leider beginnt das schon im Elternhaus. Wenn ein Schulkind unter Burnout leidet, weil es den Erwartungen der Eltern gar nicht gerecht werden kann, sollten sich diese schon einmal an die eigene Nase fassen, anstatt das Kind zum Therapeuten zu schicken, der das Ganze dann mit Medikamenten beheben soll.
Aus einem Ackergaul macht man kein Rennpferd, egal ob man mit Babyschwimmen, Pekip beginnt, über Englischkurse mit 3 Jahren weitermacht und während der Schulzeit seine Kinder nachmittags ins Ballett oder in den Klavierunterricht karrt, weil es die Kinder unbedingt besser haben sollen, als man selbst. Viele haben einfach nicht begriffen, dass das Wichtigste ist, dass das Kind zufrieden ist mit dem, was es macht. Egal ob es später Schreiner oder Arzt wird...

Außerdem wird ja immer propagiert, dass nur zufriedene Eltern zufriedene Kinder haben und der Egoismus der Eltern auch immer salonfähiger gemacht. Da muss mit Babys in den Urlaub gefahren werden, das Leben wie ohne Kind weitergelebt werden mit Partys und x-mal in der Woche "Freizeit" (Kino, Essen gehen, Freunde treffen, Sport), das Ganze dann noch auf Facebook dokumentiert werden und anschließend wundert man sich, wenn man überlastet ist?

Die Generation meiner Eltern ist auch arbeiten gegangen, aber danach kamen die Kinder, die Hausarbeit (heute braucht jeder eine Putzfrau), der Garten (hat fast keiner mehr in nennenswertem Umfang, häufig auch ohne Bäume, am besten nur noch Kies) und einmal in der Woche stand "Freizeit" MIT Kindern an...Da saß niemand stundenlang am PC, wurde ständig vom Handy bei Tätigkeiten unterbrochen und musste nichts irgendwo posten, damit auch jeder Depp weiß, wie stressig man es doch hat oder was man heut wieder isst.

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7. November 2012 um 10:15
In Antwort auf maxim_12169608

Höhöhö
Sehr schön, jetzt konnte ich sogar zweimal lachen. Danke!

PS: Sollten sie wirklich!

Jetzt mal wieder ernsthaft
Ich erfind hier doch das Rad nicht neu.

Es gibt ja einen Grund, warum Depressionenen z.B. mit Bewegungs- und Ergotherapie behandelt werden.

Und nichts anderes ist mein "sinnvoller Job + Sport".

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7. November 2012 um 10:45
In Antwort auf maxim_12169608

Jetzt mal wieder ernsthaft
Ich erfind hier doch das Rad nicht neu.

Es gibt ja einen Grund, warum Depressionenen z.B. mit Bewegungs- und Ergotherapie behandelt werden.

Und nichts anderes ist mein "sinnvoller Job + Sport".

Hattest....
du schon Depressionen?

Und die sind dann mit Ergo und Sport wieder verschwunden?

Herzlichen Glückwunsch, dann hattest du nämlich KEINE echten Depressionen!

Klar bißchen Ergo und joggen und gesund ist man.
Wieso quälen sich da viele nur durch jahrelange Therapien, nehmen Medikamente, sind monatelang in einer Klinik um wenigstens wieder ein halbwegs lebenswertes Leben zu führen und die,die das nicht schaffen, bringen sich um.

Nö, man muß nur die Unwissenden fragen, die haben so einfache Tips parat und schwupp gehts dir wieder gut.

Meine Güte, jeder der keine Depris kennt, der nicht weiß WIE!!!! besch....ssen sich das anfühlt, wie weh eine Seele tun kann, wie schrecklich diese "Schmerzen", die man selber nicht greifen/begreifen kann sind, diese Hilflosigkeit und so gerne wollen,diese Angst vor dem nächsten Schub, diese tollen elendigen Nebenwirkungen der Medikamente, die ganze Palette an Verzweiflung, Angst usw., sollte wirklich die Fr.... halten.

Ich wünsch niemanden etwas schlechtes aber jeder der hier so bescheuert daher redet, sollte nur mal ein paar Stunden das fühlen, was ein an Depressionen erkrankter fühlt.

Der würde danach ganz freiwillig seine Fr..... halten!!!

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7. November 2012 um 10:57
In Antwort auf ofi21

Hattest....
du schon Depressionen?

Und die sind dann mit Ergo und Sport wieder verschwunden?

Herzlichen Glückwunsch, dann hattest du nämlich KEINE echten Depressionen!

Klar bißchen Ergo und joggen und gesund ist man.
Wieso quälen sich da viele nur durch jahrelange Therapien, nehmen Medikamente, sind monatelang in einer Klinik um wenigstens wieder ein halbwegs lebenswertes Leben zu führen und die,die das nicht schaffen, bringen sich um.

Nö, man muß nur die Unwissenden fragen, die haben so einfache Tips parat und schwupp gehts dir wieder gut.

Meine Güte, jeder der keine Depris kennt, der nicht weiß WIE!!!! besch....ssen sich das anfühlt, wie weh eine Seele tun kann, wie schrecklich diese "Schmerzen", die man selber nicht greifen/begreifen kann sind, diese Hilflosigkeit und so gerne wollen,diese Angst vor dem nächsten Schub, diese tollen elendigen Nebenwirkungen der Medikamente, die ganze Palette an Verzweiflung, Angst usw., sollte wirklich die Fr.... halten.

Ich wünsch niemanden etwas schlechtes aber jeder der hier so bescheuert daher redet, sollte nur mal ein paar Stunden das fühlen, was ein an Depressionen erkrankter fühlt.

Der würde danach ganz freiwillig seine Fr..... halten!!!

So wie Du ganz freiwillig die Fresse hältst?
Naja, wie auch immer.

Whatever floats your boat...

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7. November 2012 um 11:01


hab jetzt nicht die antworten gelesen sorry,wenn das schon genannt wurde...
hab mal gehört,dass der mensch in der heutigen zeit soviel eindrücke an einem tag zu verarbeiten hat,wie die menschen vor 150 jahren in einem ganzen jahr.
das heisst eigentlich nix anderes,als das der körper sich nicht der entwicklung angepasst hat und wir heute strategien entwickeln müssen...die es in ansätzen auch schon gibt,wie wir mit diesen eindrücken und der reizüberflutung umgehen...die asiaten sind uns da schon ein bisschen vorraus...bei denen ist es tradition sich um sein inneres gleichgewicht zu kümmern...das die ehen auch leidensträger der reizüberflutung ist,ist eigentlich ne "normale" sache...gibt ja eigentlich nix,was nicht davon betroffen ist...
schneller höher weiter...wer auf'm sofa lümmelt und energiesparen betreibt,ist ein langweiler...
schade schade...die entwicklung ist heftig und wohl noch nicht zu ende...und trotzdem wirds irgendwann auch wieder andersrum gehen...der mensch reagiert,wenn der leidesndruck zu groß wird...und weit weg davon sind wir alle nicht mehr
bleibt abzuwarten,wie wir dann damit umgehen und was sich dann rauskristallisiert...wird bestimmt noch spannend

sky

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7. November 2012 um 11:03
In Antwort auf maxim_12169608

So wie Du ganz freiwillig die Fresse hältst?
Naja, wie auch immer.

Whatever floats your boat...

Sag mal
kannst du auch in einem normalen umgangston diskutieren ?

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7. November 2012 um 11:10
In Antwort auf maxim_12169608

So wie Du ganz freiwillig die Fresse hältst?
Naja, wie auch immer.

Whatever floats your boat...

Das war....
nicht die Antwort auf meine Frage, ob du schon einmal Depressionen hattest?

Aber klar, wenn jemanden die Argumente ausagehen oder wenn man tatsächlich keine Ahnung hat, kommen dumme Sprüche.

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7. November 2012 um 11:18
In Antwort auf ofi21

Das war....
nicht die Antwort auf meine Frage, ob du schon einmal Depressionen hattest?

Aber klar, wenn jemanden die Argumente ausagehen oder wenn man tatsächlich keine Ahnung hat, kommen dumme Sprüche.

Pass mal auf, Mädel
Du zerlegst Dich grad selbst.

Entweder Du hast/hattest Depressionen. Dann greift dieses Zitat:
> sollte nur mal ein paar Stunden das fühlen, was ein an Depressionen erkrankter fühlt.
> Der würde danach ganz freiwillig seine Fr..... halten!!!

Oder Du kennst jemanden der Depressionen hat/hatte und hast sie selber nicht.
Aber auch dann greift Dein Zitat.

Und nur weil Du hier durch den Thread fegst und alle Leute anpflaumst, dass sie die Fresse halten sollen, macht's die Sache nicht besser.

Wer mich vollpöbelt wird üblicherweise zurückgepöbelt. Nicht immer, manchmal winke ich auch ab.

Und wenn Du jetzt so RICHTIG persönlich werden willst...da werd ich nicht drauf eingehen, denn auch das macht die Sache nicht besser.
Kannst Du noch so klar denken? Ich werd jetzt mal ne Runde off gehen, nachher sieht die Welt besser aus.

Bis denne.

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7. November 2012 um 11:20
In Antwort auf mai_11959300

Sag mal
kannst du auch in einem normalen umgangston diskutieren ?

Nicht in dem hier normalen

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7. November 2012 um 11:21
In Antwort auf maxim_12169608

Pass mal auf, Mädel
Du zerlegst Dich grad selbst.

Entweder Du hast/hattest Depressionen. Dann greift dieses Zitat:
> sollte nur mal ein paar Stunden das fühlen, was ein an Depressionen erkrankter fühlt.
> Der würde danach ganz freiwillig seine Fr..... halten!!!

Oder Du kennst jemanden der Depressionen hat/hatte und hast sie selber nicht.
Aber auch dann greift Dein Zitat.

Und nur weil Du hier durch den Thread fegst und alle Leute anpflaumst, dass sie die Fresse halten sollen, macht's die Sache nicht besser.

Wer mich vollpöbelt wird üblicherweise zurückgepöbelt. Nicht immer, manchmal winke ich auch ab.

Und wenn Du jetzt so RICHTIG persönlich werden willst...da werd ich nicht drauf eingehen, denn auch das macht die Sache nicht besser.
Kannst Du noch so klar denken? Ich werd jetzt mal ne Runde off gehen, nachher sieht die Welt besser aus.

Bis denne.

1.
Ich habe seit 10 Jahren Depressionen und hab die Dank Hilfe und Dank meiner selbst gut im Griff.

2. Ja geh joggen, soll helfen!

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7. November 2012 um 11:22
In Antwort auf maxim_12169608

Pass mal auf, Mädel
Du zerlegst Dich grad selbst.

Entweder Du hast/hattest Depressionen. Dann greift dieses Zitat:
> sollte nur mal ein paar Stunden das fühlen, was ein an Depressionen erkrankter fühlt.
> Der würde danach ganz freiwillig seine Fr..... halten!!!

Oder Du kennst jemanden der Depressionen hat/hatte und hast sie selber nicht.
Aber auch dann greift Dein Zitat.

Und nur weil Du hier durch den Thread fegst und alle Leute anpflaumst, dass sie die Fresse halten sollen, macht's die Sache nicht besser.

Wer mich vollpöbelt wird üblicherweise zurückgepöbelt. Nicht immer, manchmal winke ich auch ab.

Und wenn Du jetzt so RICHTIG persönlich werden willst...da werd ich nicht drauf eingehen, denn auch das macht die Sache nicht besser.
Kannst Du noch so klar denken? Ich werd jetzt mal ne Runde off gehen, nachher sieht die Welt besser aus.

Bis denne.

Ja,
dann lauf mal bisschen durch die frische luft.
du bist doch der/diejenige welcher mit unsachlichen und unpassenden bemerkungen angefangen hat.

dir fehlt doch jegliche empathie für das thema !
meine güte, selbst wenn du davon, bisher, noch nicht betroffen warst dann kann man sich doch mal standpunkte von anderen anhören. ohne ausfallend zu werden !

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7. November 2012 um 18:04

Kuckuck, da bin ich wieder
Bist Du sicher, dass Du nicht "Depression" mit "Burn-Out" verwechselst? Hast Du ne ärztliche Diagnose?

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7. November 2012 um 18:05
In Antwort auf mai_11959300

Ja,
dann lauf mal bisschen durch die frische luft.
du bist doch der/diejenige welcher mit unsachlichen und unpassenden bemerkungen angefangen hat.

dir fehlt doch jegliche empathie für das thema !
meine güte, selbst wenn du davon, bisher, noch nicht betroffen warst dann kann man sich doch mal standpunkte von anderen anhören. ohne ausfallend zu werden !

Nein, der bin ich nicht
muß ich Dir die Entwicklung zitieren?

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7. November 2012 um 18:10
In Antwort auf ofi21

1.
Ich habe seit 10 Jahren Depressionen und hab die Dank Hilfe und Dank meiner selbst gut im Griff.

2. Ja geh joggen, soll helfen!

*schmunzel*
1. und den ganzen Scheiß, den Du durchmachst und Dir fällt nichts anderes ein als aggro allen Leuten zu sagen, sie sollen die Fresse halten?
Kein bisschen Demut? Kein bisschen Gleichgültigkeit? Kein bisschen Tolerant? Kein bisschen Empathie?

Möchtest Du eigentlich als zurechnungsfähig behandelt werden? Ist keine rhethorische Frage.

2. ja, hilft!

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7. November 2012 um 18:47
In Antwort auf maxim_12169608

*schmunzel*
1. und den ganzen Scheiß, den Du durchmachst und Dir fällt nichts anderes ein als aggro allen Leuten zu sagen, sie sollen die Fresse halten?
Kein bisschen Demut? Kein bisschen Gleichgültigkeit? Kein bisschen Tolerant? Kein bisschen Empathie?

Möchtest Du eigentlich als zurechnungsfähig behandelt werden? Ist keine rhethorische Frage.

2. ja, hilft!

So....
zum 1. Hab ich keinem außer DIR geschrieben, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F..... halten! Wenn du das noch in einem anderen Posting von mir an jemand anderen gelesen hast, her mit dem Link!

2. Haben ALLE,die sich mit Depressionen auskennen hier (zu Anfang) vernünftig darüber geschrieben und erklärt.
Aggro (wie du es nennst) wurde es erst, als immer wieder und mehr doofe/dumme UND unwissende Antworten von denen kamen, die keine Ahnung von dem Thema haben und Menschen, die unter solch psychischen Krankheiten leiden, herabgesetzt haben, sich noch lächerlich drüber gemacht haben und dummes Zeug geschrieben haben ohne zu wissen worum es wirklich geht.

3. Meinst du jetzt dich über mich als Betroffene lustig zu machen?
Du kennst mich überhaupt nicht aber eins kann ich dir garantieren, genau solche wie du sind mitverantwortlich dafür, dass viele immer noch nicht den Mut haben über ihre Krankheit zu reden, mich betrifft das nicht. Ich lasse mir weder von dir noch von irgendjemanden sonst den Mund verbieten, denn genau sowas lernt man nämlich auch in Therapien, sich gegen solch kleinkarrierte Dummschwätzer zu wehren!


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7. November 2012 um 21:33

Zum lesen....
http://www.depressionen-depression.net/

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8. November 2012 um 5:29
In Antwort auf ofi21

So....
zum 1. Hab ich keinem außer DIR geschrieben, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F..... halten! Wenn du das noch in einem anderen Posting von mir an jemand anderen gelesen hast, her mit dem Link!

2. Haben ALLE,die sich mit Depressionen auskennen hier (zu Anfang) vernünftig darüber geschrieben und erklärt.
Aggro (wie du es nennst) wurde es erst, als immer wieder und mehr doofe/dumme UND unwissende Antworten von denen kamen, die keine Ahnung von dem Thema haben und Menschen, die unter solch psychischen Krankheiten leiden, herabgesetzt haben, sich noch lächerlich drüber gemacht haben und dummes Zeug geschrieben haben ohne zu wissen worum es wirklich geht.

3. Meinst du jetzt dich über mich als Betroffene lustig zu machen?
Du kennst mich überhaupt nicht aber eins kann ich dir garantieren, genau solche wie du sind mitverantwortlich dafür, dass viele immer noch nicht den Mut haben über ihre Krankheit zu reden, mich betrifft das nicht. Ich lasse mir weder von dir noch von irgendjemanden sonst den Mund verbieten, denn genau sowas lernt man nämlich auch in Therapien, sich gegen solch kleinkarrierte Dummschwätzer zu wehren!


*seufz*
1. Muß man Euch immer alles haarklein vorkauen?

Ooook.
Du hast sheridan angepflaumt mit "Leute wie Du sind schuld, dass" und Du hast Gind (2x?) angepflaumt mit "nicht die geringste Ahnung" und wenn Du mir schreibst "Leute die keine Ahnung haben, sollen die Fresse halten" vollziehst Du damit ne transitive Leistung Richung Gind.

Logik halt. *achselzuck*


2. Ich hab mich weder über Depressionen noch über Depressive lustig gemacht.
Du bist irgendwann auf mich angesprungen. Ich nehme mal an, dass Du bei mir rausgelesen hast, dass Leute nur Ergo und Sport machen sollen und alles ist in Butter.

Das hab ich aber so nicht geschrieben und auch nicht so gemeint.

Ich hab doch nicht den Stein der Weisen der Depressiven gefunden, sonst würd ich doch schon längst Bücher und Doktorarbeiten schreiben.

Aber ich bin der Überzeugung, dass sowohl Ergo als auch Sport hilft. Hilft. Nicht heilt. Aber dazu beiträgt. Ok?


3. Ich wollte abchecken, inwieweit ich Dich ernstnehmen soll, ja. Ist doch ne valide Frage bei jemandem der ernste psychische Probleme hat.
Ich kann auch einstecken und ich kann Diskussionen auch abbrechen, wenn's nur noch darum geht, wer wen besser beleidigt. Gegen Dich argumentativ zu gewinnen ist wie Fische ausm Faß angeln.
Und wenn Du persönlich wirst...wird's für mich nur noch leichter; Du bist doch der kranke und verletzlichere Mensch

Aber mir ging's um konstruktiven Gedankenaustausch, keine Ahnung, was Dich da gestochen hat, so aggressiv zu werden.

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8. November 2012 um 5:36

M m
> Burn-out ist nämlich auch eine Form der Depression.

Nein, ist es nicht.

Welche Belege/Quellen akzeptierst Du?


Anyways...

Mir wird es einen Hauch zu persönlich was ich grad geschrieben habe, hab's wieder gelöscht. PM ok?

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8. November 2012 um 14:21

Nein
das ist schon ok so.
man muß sich nicht zwischen kinder und ihre eltern stellen. das wollte ihre freundin mit sicherheit sowieso nicht, denn dann muß sie entweder ihre mutter oder maybe verteidigen und das eskaliert doch alles nur vor sich hin.

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10. November 2012 um 10:03

Mir fehlen
fast die Worte. Ich bin ganz überrascht darüber, welche Antwortlawine mein Thread ausgelöst hat und was für Dispute und unterschiedlichste Antworten zu lesen sind.

Aus Zeitgründen konnte ich nicht alles lesen und werde somit sicher nur auszugsweise Stellung nehmen können:

Ich habe manchmal den Eindruck, dass von Seiten der Ärzte ein Burnout, eine Depression schnell diagnostiziert werden, obwohl der Patient nicht mal über einen längeren Zeitraum beobachtet wurde. Es nehmen heutzutage wirklich schon Jugendliche, junge Menschen Medikamente zu sich. Es wurde oft weder eine Psyschotherapie angeboten, noch wurde genau beleuchtet wo die Ursachen für die Problematiken liegen.

Ob der Mensch nun an sich mit der beruflichen Situation überfordert ist, vielleicht einer Situation auch einfach nicht gewachsen ist, wird dabei außer Acht gelassen. Da wird der Mensch eben Normkonform gemacht. Anstatt die innere Belastungsgrenze abzutasten, wird die Situation eben durch Medikamente erträglich gemacht.

Bin aber auch kein potentieller Gegner solcher Medikamente. Finde nur, dass solche nicht so leichtfertig verschrieben werden dürfen und die Gesamtheit betrachtet werden muss.

Depressionen sind eine Krankheit ganz subtiler Art und deshalb auch für das Umfeld, den Betroffenen selber sicher nicht so einfach zu greifen wie andere Krankheiten.
Da wird ganz schnell mal bagatellisiert, dem Betroffenen vorgeworfen er stelle sich an.

Deshalb verstehe ich auch, dass diese Krankheit von den Betroffenen selber oft verheimlicht werden, da sie nicht in eine Schublade der Simulierung gesteckt werden möchten.

Reichtum, Glanz und Gloria schützen sicher nicht vor dieser Krankheit und auch Otto Normalverbraucher hat vielleicht mehr Glück als jemand der gut betucht ist auf einen Therapeuten zu treffen, der ihm wirklich helfen kann.

Eine gute Freundin von mir konnte ihre langen Depressionen durch eine intensive, langjährige Psychoananlyse bewältigen. Innerhalb dieser Therapie wurde sie auf schmerzlichste Weise noch Einmal mit den bis in die tiefste Faser reichenden grausamen Erlebnisse ihrer Kindheit konfrontiert. Der Therapeut lehnte Medikamente strikt ab. Im Übrigen funktionierte diese Freundin immer und niemand wusste Bescheid. Sie funktionierte innerhalb ihrer Arbeit, fiel aber den Rest der Zeit eigentlich immer nur sofort ins Bett. Die Arbeit kostete sie alle Energie der Welt.

Das Beispiel Robert Enke zeigt, dass der soziale Stand rein gar nichts mit der Krankheit zu tun haben.
Kein Mensch weiß wohl wirklich wie es in ihm ausgesehen hat, was er durchlebt hat, wie seine Kindheit verlief.

Hat nun z.B. ein Mensch überhaupt keinen Zugang zu dem Geschehenen aus der Kindheit, wird er selber vielleicht gar nicht begreifen aus welchen Gründen er Selbstmordgedanken hat, sich schlecht fühlt...

Ah jeh, ich glaube so viele Aspekte, die hier einfließen kann man einfach nicht mal eben in einer Antwort bündeln.

Eure

poweroflove73

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25. November 2012 um 12:53

Hölle auf Erden
Hallo,

Erschöpfungssyndrome oder Burn-Out ist manchmal so krass dass du das Ende deines Lebens herbeisehnst^^ Es ist oft die Hölle auf Erden! Besonders wenn es keine Diagnose gibt und deine Liebsten denken dass du einen Knacks hast^^

Ich hatte fast 10 Jahre immer wiederkehrende Erschöpfungszustände und musste sogar vor drei Jahren aus Gesundheitsgründen meinen Job kündigen. Mir haben viele Ärzte, und zuletzt ein Internist, geraten Psychopharmaka zu versuchen, weil sie keine Ahnung hatten. Ich hatte auch Diagnosen wie Epstein-Barr, der dann aber angeblich von selbst wieder verschwand.

Was mir am meisten geholfen hat, war mir alle wurzelbehandelten Zähne ziehen zu lassen. Auch Schröpfen und Akupunktur war gut. ABER besonders hilfreich waren Darmspülungen zusammen mit einer Entgiftungskur. Ich kann dir gerne noch genaueres schreiben wenn du möchtest. Vor allem kannst du da vieles selbst machen und musst nicht die ca. 80Euro pro Darmspülung zahlen, die Heilpraktiker gerne haben möchten. Jedenfalls ist Magen, Leber, Milz und Darm ein zusammenhängendes Organ, dass mit manchen Giften überhaupt nicht klar kommt.

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