Home / Forum / Liebe & Beziehung / Depressionen aus Liebe?

Depressionen aus Liebe?

28. März 2008 um 14:09

Ich habe es schon mit 2 Therapeuten versucht und vielen Gesprächen bzw. viele gelesen und geschrieben, jetzt will ich es einfach mal hier versuchen....
Mein Problem ist, ich verstehe mein Problem nicht.
Es find an vor eineinhalb Jahren. Da lernte ich jemanden kennen, den ich sehr hübsch fand, seine etwas kühle Art hat mich allerdings etwas abgeschreckt. Ich weiss, noch, dass ich gedacht habe, wenn er sich nicht meldet, ich tue es nicht.
Allerdings hat er sich von unserem ersten Treffen an, sehr oft gemeldet. Mehr als mir leib war, habe es aber anfangs als "Liebesbeweiss" angenommen und dabei wohl vergessen ihm meine Bedürfnisse mitzuteieln, was dazu führte das er öfter eingeschnappt oder sauer war. Er ist 10 Jahre älter als ich, intelligent, charmant, fleissig, wortgewandt, vermögend. Von Anfang an, war ziemlich deutlich, dass er sehr viel mehr Nähe verträgt, als ich. Ich bin eher zurückhaltend, gerne auch mal nur für mich, hatte irgendwie immer alle gut um mich herum unter Kontrolle. Ich hatte bis dahin eine 3jährige und 2 einjärige Beziehungen. Das waren imer Männer, die entweden nicht zur Ehe geeignet oder aus beruflchen Gründen aufgrund großer Entfernung nicht auf Dauer zur Beziehung geeignet waren. Es hatte also seine Gründe, wenn man mitunter sagte, ich sei beziehungsuntauglich. Familie und Freunde haben immer nur den Kopf geschüttelt, wenn ich wieder mal einen "brauchbaren" Mann vergrault habe.
Nun war er da und blieb obwohl ich nicht so wirklich ein Sehnsuchtsvolles Gefühl entwickeln konnte, wie es einfach bis jetzt immer brauchte. Ich konnte selbst meine Fühler nicht ausstrecken, nachdem was ich da fühlte. Das hat mich von anfangan etwas überfordert, also sein dasein ohne mich zu fragen. Wie auch immer, irgendwas hat mich doch davon abgehalten es zu beenden oder ihm von anfang an klar zu machen, das ich andere Vorstellungen habe als er.
Nach 6 Monaten sind wir trotzdem in eine große schicke Wohnung gezogen. Tage vor dem Umzug habe ich tierische Bauchschmerzen gehabt und gemerkt, dass mein inneres mir euigentlich etwas sagen will, habe es aber dennoch ignoriert und auf Nervosität
geschoben, wegen dem neuen Lebensabschnitt bzw. eben der ersten richtigen Beziehung.(Ich hatte schon vorher 2mal Probleme damit zusammenzuziehen).
Ich habe dann gemerkt, das dieses Gefühl sich immer gewaltiger in mir ausgebreitet hat und es mich fast erdrückt hat. In der Beziehung gab es nur normale Konflikte nichts und Freunde und Bekannte sagten, ich sehe so glücklich auch. Ich fühlte mich auch glücklich, aber immer nur begrenzt.Immer wenn ich alleine war (früher liebte ich es) kamen bereweise schlechte Gefühle in mir hoch und das schllimme ist bis heute ich kann sie nicht zu ordnen. Irgendwann dann erst im letzten November habe ich mich meinem Freund anvertraut, der es natürlich erst nicht verstanden hat. Wir waren dann bei 2 Therapeuten in denen klar geworden ist, das er Trennungsangst und ich beziehungsunfähig bin. Ich hatte eine sehr dominante, strenge Mutter unter der ich sehr gelitten habe. Dadurch sind meine bindungkompexe begründet. Ich verstehe dass auch, weil es wirklich hart war damals und ich auch keinen Vater hatte. Ich leide bis heute sehr darunter und muss öfter deswegen weinen.
Nun arbeiten wir in einer Therapie daran (Versöhnung mit dem inneren Kind usw). Zeitweilig denke ich wirklich das hilft, aber dieses schwarze Gefühl von innen hohlt mich immerwieder ein und machte mich müde, traurig und aussichtslos. Ich habe schon öfter pansich daran gedacht, dass ich sofort ausziehen muss, weil mein Freund der ist, der mich fertig macht, dabei versucht er mir ständig zu helfen und änderts sich schnell, wenn er merkt, das mir irgendwas von ihm nicht gut tut. Ich rede mir dann auch immer ein, dass ich ihn wohl nicht richtig liebe, sonst waere das alles nicht. Zweifle zur Zeit, sowieso an jedem Gedanken und weiss nicht mehr was gut und schlecht ist. Weiss nicht wie ich meine Mitte finden kann ohne mich zu trennen. Die Therapeuten meinen, dass das meinen inneren Konflikt nicht lösen wird, sondern das ich das in jeder Beziehung wieder haben werde, das ich das Gefühl habe, alleine bin ich glücklicher.

Tut mir leid, dass der Text so lang ist, - das alles und noch viel mehr liegt mir täglich auf der Seele.

Gibt es Leute die ähnliches durchgemacht haben, bzw. ähnliches fühlen?! Gibt es Menschen mit ähnlichen Problemen?

LG
Isa

Mehr lesen

28. März 2008 um 15:58

Vielen Dank für Deine Antwort sagmal1.
Für mich waer es das schönste, wenn die Bindungsanst bzw. die Zustände, die seit der festen Beziehung aufgetreten sind, mit meinem Heranwachsen zu tun haben und nicht mit meinem Freund. Ich könnte wenn ich könnte... ein tolles Leben haben.
Nur diese aufkeimenden schlechten Gedanken fast täglich seit einem Jahr setzen einem ganz schön zu. Ich kann mich mit keinem Gedanken beruhigen. Innerlich bin ich ständig am arbeiten, unterdrücken und zulassen so dass am ende eben nicht mehr deutlich ist, was das beste für mich waere. Wie man so schön sagt, ein Teufelskreis.

Trennung waere weglaufen, wie ichs immer gemacht habe nur um dann nicht irgendwann enttaeuscht zu werden, aber ich habe Angst, dass ich mir nichts gutes tue, wenn ich bleibe und das ich eigentlich weg will nur es auch einmal mit aushalten (beziehung)versuchen will und eigentlich etwas was das ganze unterbinden will ignoriere.

Therapie ist einmal praktisch "Aussöhnung mit dem inneren Kind". (Gefühle von damals zulassen, Dialoge schreiben usw.) und einmal ein Couch der viel Körpertherapie macht, sich erden, boxen, sich in alte Situationen reinversetzen und Ähnlichkeiten meiner Mutter mit meinem Freund feststellen um Aggressionen rauszulassen und um Blockaden zu lösen und falsche Denkweisen zu erkennen. Hilft aber immer nur phasenweise.

Danke nochmal.

Gefällt mir

28. März 2008 um 16:13

Hi Isa
Ich denke, dass die Therapie mit dem inneren Kind, wenn der Therapeut sie an den richtigen Stellen ansetzt, Dir helfen kann. Dein Partner kann Dir eure Gemeinsamkeit erleichtern, wenn er es schafft, Dir im wesentlichen die Kontrolle über die Nähe zu überlassen und das "sich annähern" von Dir ausgehen läßt. Wenn er selbst unter Verlustängsten leidet ist das natürlich für ihn ein hartes Brot. Aber ihr scheint ja beide bewußt damit umzugehen und von daher denke ich, ihr könnt euch gegenseitig mit eurem Verständnis langsam "desensibilisieren".
Ich kann nachempfinden, was in Dir vorgeht.

jaja

Gefällt mir

28. März 2008 um 16:25
In Antwort auf jaja2331

Hi Isa
Ich denke, dass die Therapie mit dem inneren Kind, wenn der Therapeut sie an den richtigen Stellen ansetzt, Dir helfen kann. Dein Partner kann Dir eure Gemeinsamkeit erleichtern, wenn er es schafft, Dir im wesentlichen die Kontrolle über die Nähe zu überlassen und das "sich annähern" von Dir ausgehen läßt. Wenn er selbst unter Verlustängsten leidet ist das natürlich für ihn ein hartes Brot. Aber ihr scheint ja beide bewußt damit umzugehen und von daher denke ich, ihr könnt euch gegenseitig mit eurem Verständnis langsam "desensibilisieren".
Ich kann nachempfinden, was in Dir vorgeht.

jaja

Danke.
Hast Du Ähnliches erlebt/ gefühlt?

Ich finde dieses nicht unter Kontrolle zu bekommende einfach immer anwesende negative Gefühl ziemlich hinderlich für das alltägliche Leben. Ich denke immer das ich das nicht mehr lange aushalte und das ich mich schnellstens trennen muss, weil ich sonst bald durchdrehe. Mittlerweile habe ich schon körperliche Symptome, wie Magenschmerzen die es in sich haben.

Gefällt mir

28. März 2008 um 17:37

Zwang
Das schaffe ich eben im Moment nicht. Früher haben mir Laufen, Schokolade und Reden super geholfen. Zur Zeit oder seit knapp einem halben Jahr habe ich eben fast zwanghaft das Gefühl, dass ich mich trennen muss, um wieder ich zu sein. Aber ich will mich gar nicht trennen. Verdammte Sch.

Hab mir ne Staffelei gekauft, nen süssen Hund, weil das meinen Interessen entspricht, aber immerwieder das Gefühl, ich lenke mich nur oberflächlich ab. Innendrinnen Chaos, Sturm, Gewitter. Ständig. Zuhause, auf Arbeit, beim einkaufen. Heulanfälle.

Gefällt mir

28. März 2008 um 18:21
In Antwort auf isa00003

Danke.
Hast Du Ähnliches erlebt/ gefühlt?

Ich finde dieses nicht unter Kontrolle zu bekommende einfach immer anwesende negative Gefühl ziemlich hinderlich für das alltägliche Leben. Ich denke immer das ich das nicht mehr lange aushalte und das ich mich schnellstens trennen muss, weil ich sonst bald durchdrehe. Mittlerweile habe ich schon körperliche Symptome, wie Magenschmerzen die es in sich haben.

Erkennst Du
Erkennst Du Situation oder Bedingungen, die die Spannung verstärken oder abschwächen ? Bist Du gelegentlich mal für ein paar Tage außer Haus oder Dein Freund ? Hat das einen Einfluß ? Bemerkst Du einen Unterschied bedingt dadurch ob Dein Freund auf Dich zugeht oder Nähe mit Dir erleben will ?

jaja

Gefällt mir

28. März 2008 um 20:48
In Antwort auf isa00003

Vielen Dank für Deine Antwort sagmal1.
Für mich waer es das schönste, wenn die Bindungsanst bzw. die Zustände, die seit der festen Beziehung aufgetreten sind, mit meinem Heranwachsen zu tun haben und nicht mit meinem Freund. Ich könnte wenn ich könnte... ein tolles Leben haben.
Nur diese aufkeimenden schlechten Gedanken fast täglich seit einem Jahr setzen einem ganz schön zu. Ich kann mich mit keinem Gedanken beruhigen. Innerlich bin ich ständig am arbeiten, unterdrücken und zulassen so dass am ende eben nicht mehr deutlich ist, was das beste für mich waere. Wie man so schön sagt, ein Teufelskreis.

Trennung waere weglaufen, wie ichs immer gemacht habe nur um dann nicht irgendwann enttaeuscht zu werden, aber ich habe Angst, dass ich mir nichts gutes tue, wenn ich bleibe und das ich eigentlich weg will nur es auch einmal mit aushalten (beziehung)versuchen will und eigentlich etwas was das ganze unterbinden will ignoriere.

Therapie ist einmal praktisch "Aussöhnung mit dem inneren Kind". (Gefühle von damals zulassen, Dialoge schreiben usw.) und einmal ein Couch der viel Körpertherapie macht, sich erden, boxen, sich in alte Situationen reinversetzen und Ähnlichkeiten meiner Mutter mit meinem Freund feststellen um Aggressionen rauszulassen und um Blockaden zu lösen und falsche Denkweisen zu erkennen. Hilft aber immer nur phasenweise.

Danke nochmal.

Ui,das hört
sich echt hart an.
ich bin auch eine von deiner Sorte,die immer weg läuft.
Bin mir selbst erst seid kurzem darüber im klaren geworden,das es so ist und ich glaube auch den Kernpunkt erkannt zu haben .
Als mein Freund und ich letztes Jahr zusammen ziehen wollten,bekam ich sogar nen Bandschebenvorfall,nun vielleicht nicht nur deswegen,hatte auch arge Probleme,(er hatte mich betrogen).
Als ich auf Reha war,bat ich um ein Gespräch mit nem Psychologen.
Eigentlich ging es mir da nervlich ganz gut ,hatte ja zu allem Abstand,
Also im Gespräch sollte ich ihm mein Leben schildern und dann kam es alles hoch.
Er wollte mich sogar einweisen,aber ich wollte es lieber ambulant machen. Hm das Problem ,bekomm mal nen Termin.
Habe Angst davor,auch wenn ich das von dir so lese was da auf mich zukommt,aber ich hoffe und freu mich darauf das es danach besser ist.
Inzwischen ,bin ich wieder weggelaufen.
Kam damit nicht klar,was passiert ist..
Ich denke immer ist besser so,ist es vielleicht auch..weiß nicht..und dann wieder ..vielleicht hätte ich doch bleiben und kämpfen sollen...ja der Teufelskreis...

Ich wünsche dir alles gute und versuche durch zu halten,du bist ja schon in Behandlung und dein Freund weiß um dein Problem und hilft dir...das ist doch sehr aufbauend....

lg mumie

Gefällt mir

28. März 2008 um 21:02

Danke ..sagmal1

fand deinen Text sehr schön und werde versuchen ihn für mich anzunehmen..
Ich leide unter verlustängsten und dadurch versuche ich mir jede Beziehung als schlecht einzureden.
Klar erkenne ich auch die guten Seiten,aber meine Angst lässt mich nach negativen Dingen suchen ,solange und immer wieder,um endlich weglaufen zu können,bevor ich verlassen werde.
Mir geht es auch so,ich grübel und denke ,weinanfälle auf arbeit,beim Autofahren...über all bei allem..
Habs auch schon mit Entspannungs-cd versucht
,aber meine gedanken kommen selbst dabei auf abwege...

Dennoch danke..ein neuer Versuch...

und dir alles Gute

Gefällt mir

28. März 2008 um 22:56

Ohjeohje
ohje

Gefällt mir

29. März 2008 um 11:37

Identifikation
Kann es sein, dass du dich so sehr mit deiner dominanten Muter identifizierst, dass du glaubst, keine Partnerschaft haben zu dürfen? Denn indem du einen Partner hast, wirst du ihr unähnlich. Darfst du deiner Mutter unähnlich sein?

Ich halte nichts von Therapeutengeschwätz und auch nichts von diesem pseudoesoterischen Konzept des "inneren Kindes". Das ist Unsinn. Du bist erwachsen und musst deine Probleme rational angehen. Hier ist der Konflikt doch offensichtlich: indem du die Männer vergraulst, bist du die liebe Tochter. Wenn du mit (irgend)einem zusammenlebst, zerstörst du die Identifikation. Deshalb diese innere Spannung.

Werd erwachsen.

Gefällt mir

29. März 2008 um 12:34
In Antwort auf sonnenblume293

Identifikation
Kann es sein, dass du dich so sehr mit deiner dominanten Muter identifizierst, dass du glaubst, keine Partnerschaft haben zu dürfen? Denn indem du einen Partner hast, wirst du ihr unähnlich. Darfst du deiner Mutter unähnlich sein?

Ich halte nichts von Therapeutengeschwätz und auch nichts von diesem pseudoesoterischen Konzept des "inneren Kindes". Das ist Unsinn. Du bist erwachsen und musst deine Probleme rational angehen. Hier ist der Konflikt doch offensichtlich: indem du die Männer vergraulst, bist du die liebe Tochter. Wenn du mit (irgend)einem zusammenlebst, zerstörst du die Identifikation. Deshalb diese innere Spannung.

Werd erwachsen.

Inneres Kind
ist eine Umschreibung für den emotionalen Anteil der Persönlichkeit. Dieser wird entscheidend in der Kindheit geprägt, ist aber auch im Erwachsenenalter noch entwickelbar.

Es ist selten, dass eine Frau Emotionales für pseudoesoterisches Geschwätz hält und stattdessen für Rationalität plädiert.

jaja

Gefällt mir

31. März 2008 um 10:39
In Antwort auf jaja2331

Erkennst Du
Erkennst Du Situation oder Bedingungen, die die Spannung verstärken oder abschwächen ? Bist Du gelegentlich mal für ein paar Tage außer Haus oder Dein Freund ? Hat das einen Einfluß ? Bemerkst Du einen Unterschied bedingt dadurch ob Dein Freund auf Dich zugeht oder Nähe mit Dir erleben will ?

jaja

@Jaja
Ja, ich kann mittlerweile etwas differenzieren, werde aber überhaupt nicht schlau daraus. Es ist so das ich fast immer nachdem ich ein schönes Gefühl hatte, ein schlechtes bekomme. Immer wenn ich mich gerade etwas entspannt habe und denke oh du kannst Dich wieder etwas einlassen oder bekommst leichte Gefühle und könntest glatt mal alles um Dich herum geniessen, ist da dieses Scheiß Gefühl. Wirklich wie eine Pest. Mir kommt es immer vor als wenn ich glücklich sein will, aber mich mein Unterbewusstsein nicht lassen will.
Hab meiner Meinung nach wirklich schon einiges versucht, (Sport, viele Fachbücher mit Übungen, Aussprache mit meiner Mutter nach 15 Jahren, Hobbys, Arbeit), aber ich bin absolut nicht so entspannt wie vor meiner Beziehung. Mir kommt es oft auch so vor als wenn ich nur versuche mich oberflächlich abzulenken.Mittlerweile ist es so, dass ich nicht mehr alleine sein kann, weil ich gerade da versuche mich zu entspannen und die Zeit zu geniessen und meinen Freiraum auszunutzen, aber nun ist es so, dass ich gerade da meine Zustände bekomme und oft heulen muss. Von daher kann ich auch da nicht mehr objektiv denken und überlegen und prüfen ob mir der Abstand nun eigentlich gut tut...

Gefällt mir

31. März 2008 um 10:41
In Antwort auf mumie5

Danke ..sagmal1

fand deinen Text sehr schön und werde versuchen ihn für mich anzunehmen..
Ich leide unter verlustängsten und dadurch versuche ich mir jede Beziehung als schlecht einzureden.
Klar erkenne ich auch die guten Seiten,aber meine Angst lässt mich nach negativen Dingen suchen ,solange und immer wieder,um endlich weglaufen zu können,bevor ich verlassen werde.
Mir geht es auch so,ich grübel und denke ,weinanfälle auf arbeit,beim Autofahren...über all bei allem..
Habs auch schon mit Entspannungs-cd versucht
,aber meine gedanken kommen selbst dabei auf abwege...

Dennoch danke..ein neuer Versuch...

und dir alles Gute

Das
hört sich ja wirklich ähnlich an....
Dir auch alles gute!

Gefällt mir

31. März 2008 um 11:10
In Antwort auf isa00003

@Jaja
Ja, ich kann mittlerweile etwas differenzieren, werde aber überhaupt nicht schlau daraus. Es ist so das ich fast immer nachdem ich ein schönes Gefühl hatte, ein schlechtes bekomme. Immer wenn ich mich gerade etwas entspannt habe und denke oh du kannst Dich wieder etwas einlassen oder bekommst leichte Gefühle und könntest glatt mal alles um Dich herum geniessen, ist da dieses Scheiß Gefühl. Wirklich wie eine Pest. Mir kommt es immer vor als wenn ich glücklich sein will, aber mich mein Unterbewusstsein nicht lassen will.
Hab meiner Meinung nach wirklich schon einiges versucht, (Sport, viele Fachbücher mit Übungen, Aussprache mit meiner Mutter nach 15 Jahren, Hobbys, Arbeit), aber ich bin absolut nicht so entspannt wie vor meiner Beziehung. Mir kommt es oft auch so vor als wenn ich nur versuche mich oberflächlich abzulenken.Mittlerweile ist es so, dass ich nicht mehr alleine sein kann, weil ich gerade da versuche mich zu entspannen und die Zeit zu geniessen und meinen Freiraum auszunutzen, aber nun ist es so, dass ich gerade da meine Zustände bekomme und oft heulen muss. Von daher kann ich auch da nicht mehr objektiv denken und überlegen und prüfen ob mir der Abstand nun eigentlich gut tut...

Nachfrage
magst Du vielleicht noch ein bißchen genauer auf meine Frage eingehen ? Ich meine die Fragen in der Richtung, wie sich das auswirkt, wenn Du oder Dein Freund nicht zuhause sind etc.

jaja

Gefällt mir

31. März 2008 um 12:26
In Antwort auf sonnenblume293

Identifikation
Kann es sein, dass du dich so sehr mit deiner dominanten Muter identifizierst, dass du glaubst, keine Partnerschaft haben zu dürfen? Denn indem du einen Partner hast, wirst du ihr unähnlich. Darfst du deiner Mutter unähnlich sein?

Ich halte nichts von Therapeutengeschwätz und auch nichts von diesem pseudoesoterischen Konzept des "inneren Kindes". Das ist Unsinn. Du bist erwachsen und musst deine Probleme rational angehen. Hier ist der Konflikt doch offensichtlich: indem du die Männer vergraulst, bist du die liebe Tochter. Wenn du mit (irgend)einem zusammenlebst, zerstörst du die Identifikation. Deshalb diese innere Spannung.

Werd erwachsen.

Identifikation
Danke für Deinen beitrag. Wie gesagt, ich würde mir wünschen, dass es so ist. Rational gesehen verstehe ich es, nur dass mir eben meine unterbewusste Seite einen Strich durch die Rechnung macht und mich meine Beziehung nicht nur denkend ausleben lässt.
Wie soll ich erwachsen werden? Meine rationale also erwachsene Lösung ist ständig, mich zu trennen, was mir aber höchstwahrscheinlich auch nicht guttun wird, sondern nur ein Fluchtweg ist.

Gefällt mir

31. März 2008 um 12:43
In Antwort auf jaja2331

Nachfrage
magst Du vielleicht noch ein bißchen genauer auf meine Frage eingehen ? Ich meine die Fragen in der Richtung, wie sich das auswirkt, wenn Du oder Dein Freund nicht zuhause sind etc.

jaja

Nachfrage
Das muss ich ein wenig aufteilen.Am Anfang der Beziehung hab ich mich sehr erdrückt gefühlt durch sein ständiges Erscheinen. Ich mochte bisher immer das Gefühl Sehnsucht zu entwickeln und dadurch zu merken, dass meine Gefühle echt sind....
Habe versucht ihm zu erklären, dass ich andere Bedürfnisse habe, was aber sehr schwierig war und zu einigen streits geführt hat, weil er sich sehr ungeliebt und "nebenbei" vorkam. Den ersten Teil der Beziehung waren wir nur damit beschäftigt und darauf hinzuweisen, was wir brauchen und was wir geben können. Dann kam schon der erste Therapeut ins Spiel, der meinen Freund darauf hingewiesen hat, das ich meine Liebe entfalten könnte, wenn er mich locker ließe und nicht alles erzwingen würde.In der letzten Zeit hat sich mein Freund daraufhin komplett zurückgenommen mit seinen Forderungen, was bei mir aber keinerlei Gemütsverbesserungen heraufgebracht hat (was mich sehr verwundert und verunsichert). Um zur Frage zurückzukommen, ich konnte dann bald nicht mehr gut alleine sein, da meine Weinanfälle sich in der Zeit aufstauen, wenn ich Zeit zum nachdenken komme. Ich bin meisst froh, wenn mein Freund dann da ist und meinen Zustand mitbekommt, weil mir weinen kurzzeitig luft gibt, aber ca 1h später setzen die resignierten gefühle wieder ein. Freunde und Verwandte will ich möglichst wenig mit meinem Zustand konfrontrieren, weil ich mir selbst Angst mache und Sie nicht mit mir belasten will.
Lange Rede kurzer Sinn, ich kann nicht wirklich sagen, ob es mir besser geht, wenn ich mal "frei" habe, da mir alleine Zeit zum grübeln bleibt.
Meißt wenn mein Freund dann da ist, bin ich glücklich und kann die schlechten Gefühle betäuben. Mir kommts vor, als wenn ich alleinsein genießen neu lernen müsste.

Gefällt mir

31. März 2008 um 13:26
In Antwort auf isa00003

Nachfrage
Das muss ich ein wenig aufteilen.Am Anfang der Beziehung hab ich mich sehr erdrückt gefühlt durch sein ständiges Erscheinen. Ich mochte bisher immer das Gefühl Sehnsucht zu entwickeln und dadurch zu merken, dass meine Gefühle echt sind....
Habe versucht ihm zu erklären, dass ich andere Bedürfnisse habe, was aber sehr schwierig war und zu einigen streits geführt hat, weil er sich sehr ungeliebt und "nebenbei" vorkam. Den ersten Teil der Beziehung waren wir nur damit beschäftigt und darauf hinzuweisen, was wir brauchen und was wir geben können. Dann kam schon der erste Therapeut ins Spiel, der meinen Freund darauf hingewiesen hat, das ich meine Liebe entfalten könnte, wenn er mich locker ließe und nicht alles erzwingen würde.In der letzten Zeit hat sich mein Freund daraufhin komplett zurückgenommen mit seinen Forderungen, was bei mir aber keinerlei Gemütsverbesserungen heraufgebracht hat (was mich sehr verwundert und verunsichert). Um zur Frage zurückzukommen, ich konnte dann bald nicht mehr gut alleine sein, da meine Weinanfälle sich in der Zeit aufstauen, wenn ich Zeit zum nachdenken komme. Ich bin meisst froh, wenn mein Freund dann da ist und meinen Zustand mitbekommt, weil mir weinen kurzzeitig luft gibt, aber ca 1h später setzen die resignierten gefühle wieder ein. Freunde und Verwandte will ich möglichst wenig mit meinem Zustand konfrontrieren, weil ich mir selbst Angst mache und Sie nicht mit mir belasten will.
Lange Rede kurzer Sinn, ich kann nicht wirklich sagen, ob es mir besser geht, wenn ich mal "frei" habe, da mir alleine Zeit zum grübeln bleibt.
Meißt wenn mein Freund dann da ist, bin ich glücklich und kann die schlechten Gefühle betäuben. Mir kommts vor, als wenn ich alleinsein genießen neu lernen müsste.

Hi
Wie lange am Stück hast Du denn mal frei ? Hast Du dann gar nichts zu tun, dass Du nur am grübeln bist ? Ist Dein ganzes Denken auf die Beziehung fixiert ?

Kommt es denn mal vor, dass ihr einige Tage an verschiedenen Orten seid ? Bist Du oder er z.B. mal auf irgendwelchen (Dienst/Urlaubs)Reisen ohne einander ?

Bist Du auch schon mal mit Freunden o.ä. länger zusammengewesen z.B. gemeinsame Reise ?

Welche Forderungen hatte denn Dein Freund, bei denen er sich nun zurückhält ?
Wieviel Zeit des Tages verbringt ihr miteinander und wieviel macht ihr allein ?

Wie gut deckt sich das, was ihr braucht und was ihr geben könnt mit euren gegenseitigen Bedürfnissen?

jaja

Gefällt mir

31. März 2008 um 13:53
In Antwort auf jaja2331

Hi
Wie lange am Stück hast Du denn mal frei ? Hast Du dann gar nichts zu tun, dass Du nur am grübeln bist ? Ist Dein ganzes Denken auf die Beziehung fixiert ?

Kommt es denn mal vor, dass ihr einige Tage an verschiedenen Orten seid ? Bist Du oder er z.B. mal auf irgendwelchen (Dienst/Urlaubs)Reisen ohne einander ?

Bist Du auch schon mal mit Freunden o.ä. länger zusammengewesen z.B. gemeinsame Reise ?

Welche Forderungen hatte denn Dein Freund, bei denen er sich nun zurückhält ?
Wieviel Zeit des Tages verbringt ihr miteinander und wieviel macht ihr allein ?

Wie gut deckt sich das, was ihr braucht und was ihr geben könnt mit euren gegenseitigen Bedürfnissen?

jaja

@jaja
Wir sind öfter mal ohne einander mittlerweile.Früher ging das für ihn gar nicht.Mittlerweile ist er ein - zwei mal die Woche unterwegs.Müsste er nicht, aber macht er mir zu liebe.
Ich habe einen gut bezahlten job, bin aber absolut überfordert, was bedeutet dass ich auf meiner Arbeit! ebenfalls sehr viel Zeit zum grübeln habe.
Wir haben auch schon öfter Kurztrips gemacht, aber spätestens Sonntagabend bekomme ich wieder Bauchschmerzen und druck auf der Brust. Belüge ich mich selber und müsste eigentlich längst gehen?

Seine Forderungen sind (waren), tägliches zusammensein, alles zusammen machen, überall zusammen hin. Wenn ich früher mal zu einer anderen Zeit Abendbrot gegessen habe, als er, war das für Ihn schon ein Vertrauensbruch.
Immer Körperkontakt (Hand halten, zb. auch beim Auto fahren, Ihn abends immer den Nacken massiern usw.....

Wir machen dann was alleine, wenn er nicht zuhause ist, sprich 1-2oder 3 Tage die Woche.

Unsere bedürfnisse decken sich indem ich das erstemal das gefühl habe, dass ich so sein kann, wie ich bin. Ich habe oft Schuldgefühle, weil ich denke, dass ich ihm durch diese Gefühlswelten durch die ich schon so lange eingeschränkt bin, kaum das geben kann was er braucht. Er sagt, ich soll mir um Ihn keine Sorgen machen.

Gefällt mir

1. April 2008 um 10:36

Hattest
Du eine schöne Kindeit bzw.ein gutes Verhältniss zu Deinen Eltern?
Hast Du das Gefühl, dass Du lieben kannst?

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Ich liebe meine Freund aber habe Hemmungen sobald es um Sex und intimsein geht Wieso?
Von: maeuschen018
neu
31. März 2008 um 19:03

Beliebte Diskussionen

Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen