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Depression (?) nach Liebeskummer nach Trennung

13. Mai 2011 um 13:24

Huhu,
ich hoffe, es ist okay, dass ich jetzt einfach so hier reinplatze und mit meinem gefühlsgedöns hier "rausplatze"..... ich weiß auch nicht so genau, was ich eigentlich will....vielleicht einfach fragen, ob es jemandem auch so ergangen ist bzw. was eure erfahrungen sind.....
mh.....ich versuchs kurz zu machen, wobei das vermutlich nicht geht..... ich war bis letztes jahr im april in meiner ersten beziehung, die 4 1/2 jahre dauerte. schwierig, diese zusammenzufassen....wie vermutlich jede beziehung war auch diese bisweilen problematisch und konfliktreich. ich habe meinen exfreund trotzdem sehr geliebt (für mich haben probleme/konflikte etc. nichts damit zu tun, ob man sich liebt oder nicht)...... jedenfalls hat sich mein exfreund letzten april dann getrennt (er hatte sich schon mal getrennt, aber nur für eine halbe stunde, zwei jahre vorher....). die gründe, die er anführte waren irgendwie etwas fadenscheinig; ich bin im nachhinein überzeugt, dass er da schon in seine jetztige freundin verliebt war (auch wenn er sagt, dass dem nicht so war und er da nichts mit ihr hatte). wie dem auch sei..... ich fiel erstmal in so eine art "schock"-zustand, und habe dann einige monate insgeheim irgendwie doch noch gehofft, dass wir wieder zusammenkommen würden, weil ich beim trennungsgespräch ziemlich abrupt ging, und wir das alles nicht wirklich ausgesprochen/diskutiert/erläutert hatten. es kam zu einem treffen, bei dem wir alles besprechen wollten, und erst da wurde mir klar, dass wir nie wieder zusammen kommen würden; kurz danach erfuhr ich auf umwege von seiner neuen freundin. daraufhin gings mir sehr schlecht, mit suizidgedanken etc. und dass ich nicht mehr weiterwusste, nicht wusste, wie ich den tag überstehen sollte etc. bin (weil meine therapeutin nicht da w
war, die diesbezüglich keine große hilfe war) zum hausarzt, der mir eine beruhingsspritze gab und ein antidepressivum verschrieb. das beruhiungsding wirkte gut, aber ich merkte sofort (eine woche später), als die wirkung nachließ, dass die extreme verzweiflung und das nicht-weiter-wissen, die gedanken, dass ich einfach weg sein möchte (ohne wirklich konkrete suizidgedanken) wiederkamen. lange rede kurzer sinn.....mein arzt hat mich irgendwann auf ein anderes antidepressivum umgestellt, weil ich schwer aus dem bett kam, manchmal nicht mehr vom sofa aufstehen konnte, nicht einschlafen konnte etc. seitdem habe ich auch immer ein großes loch in meinem inneren, aharr. außerdem ziemlich oft das gefühl von extremer gefühllosigkeit. ein riesiges loch in mir, eine art innere versteinerung. ein monster in meinem inneren, dass nicht verschwindet.....ähm....jaaa.. .mein hausarzt ging irgendwann in den ruhestand, der neue arzt ist sehr nett und sehr besorgt, verständnisvoll etc., fand aber meinen zustand nicht sehr gut :/.....er meinte, dass die tabletten nix bringen, und hat noch ein neues medikament ausprobiert, dass ich jetzt seit 2 wochen nehme (das erste war: amineurin, das zweite: sertralin, und jetzt: citalopram).....und....seitdem ists noch schlechter, nicht nur die innere versteinerung ist da, sondern dieses gefühl, dass ich nicht weiß, wie ich den tag rumbringen/überstehen soll (ähm, zum beziehungsende kam noch das studiumsende, ich bin immernoch arbeitssuchend, was nicht zuträglich ist)....... ähm....verzeiht bitte dieses LABERN ......irgendwie - obwohl ich ja immer weitermache - fehlt mir ein bisschen der kleine fetzen blauer himmel am ende des tunnels :/........ ich weiß auch nicht, was ich für konkrete fragen habe ......außer.....geht es jemandem ähnlich? bzw. (wie) seid ihr da wieder rausgekommen?
sorry für die plumpen gemeinplätze, die bisweilen im text vorkommen.....:/.....

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14. Mai 2011 um 0:14

Trennungen sind etwas ganz furchtbares,
verbunden mit viel Trauer und Schmerz, nur dass es bei dir nur mit Tabletten bekämpft wird, das finde ich übel und völlig daneben. Du solltest eine Therapie haben. Manchmal geht es ohne Medikamente nicht, aber alle Fälle , die ich kenne, die nahmen das nur über eine gewisse Zeit . Manchmal werden auch Trennungsgruppen angeboten, frag mal nach bei Diakonie oder Caritas. Hast du denn hoffentlich Freunde, die dich ein wenig stützen können. Man kann sich nicht nur ablenken, aber ein richtiges Maß an Unternehmung oder Gespräche. Du solltest für dich herausfinden, was dir wieder Freude macht, denn es kann nicht allein eine Beziehung sein. Die Beziehung ist zu Ende, aber damit nicht dein ganzes Leben.
Gruß melike

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20. Mai 2011 um 21:49

Dein Liebeskummer
Hallöööööle,

ich kann mich gut in Deine Lage versetzen. Auch ICH habe gerade eine Trennung hinter mir.
Allerdings war ICH die Initiatorin wegen seiner krankhaften Eifersucht. Spielt letztlich aber keine Rolle, da er meine GROSSE LIEBE war, wir in Kürze heiraten wollten und der Schmerz mich heute noch innerlich zerreißt!
Mein Arzt hat mir dann "Mirtazapin 45mg" verschrieben.
Dieses Medikament führt NICHT zur Gewöhnung.
Ich nehme davon nur ein Drittel dieses "Stäbchens" eine halbe Std. vorm Schlafengehen.
Ich werde dann auch ruhiger und bin morgens auch nicht "gerädert".
Parallel dazu ist aber begleitend eine Therapie auf jeden Fall angesagt!!!
Auch DEINE Gedanken werden IMMER um Deine verlorene Liebe kreisen...und das tut SOOOOO weh!!! Ich weiss!!!
Suche Dir BALD einen Therapeuten, da die Wartezeit bis zu Monaten dauern kann und frage gleich nach, ob er/sie auch Kassenpatienten nimmt.
Parallel dazu: gehe unter Menschen, mach Dich hübsch, geh zum Frisör...und anschliessend mit Deiner Freundin aus,...mach ich jetzt auch.
Ich maile jetzt mehr bei spin.de...und facebook,....lenke Dich ab!

Ich hoffe, es geht Dir bald etwas besser und uns allen Mädels, die hier mit ihrem Liebeskummer kämpfen!
Du bist nicht alleine!

Sei ganz lieb gegrüsst,
Issy aus Friedberg/Hessen

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20. Mai 2011 um 22:24
In Antwort auf sergej_12266215

Dein Liebeskummer
Hallöööööle,

ich kann mich gut in Deine Lage versetzen. Auch ICH habe gerade eine Trennung hinter mir.
Allerdings war ICH die Initiatorin wegen seiner krankhaften Eifersucht. Spielt letztlich aber keine Rolle, da er meine GROSSE LIEBE war, wir in Kürze heiraten wollten und der Schmerz mich heute noch innerlich zerreißt!
Mein Arzt hat mir dann "Mirtazapin 45mg" verschrieben.
Dieses Medikament führt NICHT zur Gewöhnung.
Ich nehme davon nur ein Drittel dieses "Stäbchens" eine halbe Std. vorm Schlafengehen.
Ich werde dann auch ruhiger und bin morgens auch nicht "gerädert".
Parallel dazu ist aber begleitend eine Therapie auf jeden Fall angesagt!!!
Auch DEINE Gedanken werden IMMER um Deine verlorene Liebe kreisen...und das tut SOOOOO weh!!! Ich weiss!!!
Suche Dir BALD einen Therapeuten, da die Wartezeit bis zu Monaten dauern kann und frage gleich nach, ob er/sie auch Kassenpatienten nimmt.
Parallel dazu: gehe unter Menschen, mach Dich hübsch, geh zum Frisör...und anschliessend mit Deiner Freundin aus,...mach ich jetzt auch.
Ich maile jetzt mehr bei spin.de...und facebook,....lenke Dich ab!

Ich hoffe, es geht Dir bald etwas besser und uns allen Mädels, die hier mit ihrem Liebeskummer kämpfen!
Du bist nicht alleine!

Sei ganz lieb gegrüsst,
Issy aus Friedberg/Hessen

DU..............
bist die jenige welche die einen menschen verläßt und jammerst hier rum,schlimmer noch du preist medikamente an wo führt das hier noch hin?!

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20. Mai 2011 um 22:48
In Antwort auf nerina_12258403

DU..............
bist die jenige welche die einen menschen verläßt und jammerst hier rum,schlimmer noch du preist medikamente an wo führt das hier noch hin?!

Ganz falsch verstanden.
Hallo,
dann wird meine Mail ganz falsch verstanden oder ich habe mich misverständlich ausgedrückt.
Dann sorry!
Wenn Du Deinen Freund noch nicht gut genug kennst (gerade ein halbes Jahr) und Du aufgrund falscher Eifersucht plötzlich gedemütigt wirst und geschlagen, würdest Du auch einen Schlußstrich ziehen!
Dennoch ist die Enttäuschung doch DA!!!
Und ich wäre die Letzte, die Tabletten "anpreisen" würde!!!
Nur konnte ich über 14 Tage lang NULL schlafen und NULL essen, bin dann zusammengeklappt!
Dieses Medikament hat KEIN Abhängigkeitspotential, ist auch nur für kurze Zeit zu nehmen und regt den Apettit an.
Ich kann hier auch nur meine Erfahrungen schildern und wollte hier auch kein falsches Bild erzeugen.

Medikamente sind NIE eine Endlösung!!! Das möchte ich hier klarstellen.
Auch bei mir kann letztlich nur die Zeit heilen.
Hoffe, ich konnte meine Mail etwas aufklären.


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