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Depression meines Freundes

6. April 2018 um 11:30

Liebe Damen

Ich bin etwas verzweifelt.

Ich bin seit ca. 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist eigentlich eine sehr aufgestellte Person aber ab und zu hat er einfach seine Aussetzer. Er kann in einer Gruppe sitzen und sich plötzlich total unwohl fühlen. Er bekommt wie ein leeren Blick und fängt an seine Persönlichkeit zu hinterfragen. Auch wenn er eigentlich eine sehr gesellige Person ist. Auch kann ich mit ihm abgemacht haben und komme zu ihm und dann ist er etwas distanziert, ich erkenne gleich, dass er mit seinen Gedanken an einem ganz anderen Ort ist und spreche es dann auch offen an. Er spricht mit mir auch offen darüber, was mich auch sehr freut aber er will mich nicht zu fest belasten. Ich habe ihm schon vorgschlage, eine Psychologin aufzusuchen, doch seine Familie hat nicht genügend Geld und auch ich leider nicht, um so etwas zu finanzieren.

Dies sind folgende Gedanken, die er ab und zu hat:
- dass er ein Versager ist und mit 26 Jahren noch "nirgends" in seinem Leben ist. (Er hat doch schon viel erreicht, aber einfach noch nicht das, was er gerne möchte. Auch fängt er an mit seinem Studium im Sommer)
- dass er dafür verantworlich ist, dass seine kleine Stiefschwester vergewaltigt wurde von ihrem Vater (er hat das gefühl, dass er es früher bemerkt haben sollte, obwohl er auch sehr unter seinem Stiefvater litt.)
- seine kleine Schwester ist generell sehr anstrengend (nimmt Drogen usw.), auch da hat er das Gfühl total als Bruder versagt zu haben.
- auch seine Mutter unterstützt er immer sehr, hat aber auch hier das Gefühl, er hätte mehr da sein müssen für sie
- er ist in seinem Lebens chon 14 Mal umgezogen, sein Vater hat ihn verlassen als er noch ein Baby war und auch da gibt er isch die Schuld.
- seine Freunde sind für ihn da, aber halt nicht so, da er auch seine Gefühle gegenüber von ihnen nicht zeit (wäre ein Zeichen von Schwäche), somitt ist er mit solchen Problemen alleine. Mit seiner Mutter kann er auch nicht so direkt darüber sprechen. Sie ist auch sehr beschäftigt und die Schwester benötigt mehr aufmerksamkeit.
- Suizid Gedanken, er fragt sich auch ob es überhaupt lohnenswert ist zu kämpfen, da er kein Erfolg/Verbesserung sieht.

Ich habe von der Mutter erfahren, dass ich ihn sehr positiv beeinflusse, aber ich finde es auch sehr schwirig. Vorallem falls es mal bei uns ein Problem geben würde in der Bezihung, weiss ich nicht, wie er damit umgehen würde.

Kann mir jemand ein Tipp geben?

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung.

Liebe Grüsse
Angini

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6. April 2018 um 12:01

@vevlyn nein leider gar nicht, er beschäftigt sich oft mit Sport und meint, dass ihm das sehr viel hilft. So kann er sich gut ablenken.

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6. April 2018 um 12:22

Wenn er die Therapie bzw den Psychologen nicht zahlen kann dann sollte er als erstes mit seinem Hausarzt sprechen. Der könnte ihm ne Überweisung geben und dann zahlt das die Krankenkasse bzw es wird zum Teil gezahlt. Zumindest war das bei meinem Ex damals so.

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6. April 2018 um 12:24
In Antwort auf anschini

Liebe Damen

Ich bin etwas verzweifelt.

Ich bin seit ca. 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist eigentlich eine sehr aufgestellte Person aber ab und zu hat er einfach seine Aussetzer. Er kann in einer Gruppe sitzen und sich plötzlich total unwohl fühlen. Er bekommt wie ein leeren Blick und fängt an seine Persönlichkeit zu hinterfragen. Auch wenn er eigentlich eine sehr gesellige Person ist. Auch kann ich mit ihm abgemacht haben und komme zu ihm und dann ist er etwas distanziert, ich erkenne gleich, dass er mit seinen Gedanken an einem ganz anderen Ort ist und spreche es dann auch offen an. Er spricht mit mir auch offen darüber, was mich auch sehr freut aber er will mich nicht zu fest belasten. Ich habe ihm schon vorgschlage, eine Psychologin aufzusuchen, doch seine Familie hat nicht genügend Geld und auch ich leider nicht, um so etwas zu finanzieren.

Dies sind folgende Gedanken, die er ab und zu hat:
- dass er ein Versager ist und mit 26 Jahren noch "nirgends" in seinem Leben ist. (Er hat doch schon viel erreicht, aber einfach noch nicht das, was er gerne möchte. Auch fängt er an mit seinem Studium im Sommer)
- dass er dafür verantworlich ist, dass seine kleine Stiefschwester vergewaltigt wurde von ihrem Vater (er hat das gefühl, dass er es früher bemerkt haben sollte, obwohl er auch sehr unter seinem Stiefvater litt.)
- seine kleine Schwester ist generell sehr anstrengend (nimmt Drogen usw.), auch da hat er das Gfühl total als Bruder versagt zu haben.
- auch seine Mutter unterstützt er immer sehr, hat aber auch hier das Gefühl, er hätte mehr da sein müssen für sie
- er ist in seinem Lebens chon 14 Mal umgezogen, sein Vater hat ihn verlassen als er noch ein Baby war und auch da gibt er isch die Schuld.
- seine Freunde sind für ihn da, aber halt nicht so, da er auch seine Gefühle gegenüber von ihnen nicht zeit (wäre ein Zeichen von Schwäche), somitt ist er mit solchen Problemen alleine. Mit seiner Mutter kann er auch nicht so direkt darüber sprechen. Sie ist auch sehr beschäftigt und die Schwester benötigt mehr aufmerksamkeit.
- Suizid Gedanken, er fragt sich auch ob es überhaupt lohnenswert ist zu kämpfen, da er kein Erfolg/Verbesserung sieht.

Ich habe von der Mutter erfahren, dass ich ihn sehr positiv beeinflusse, aber ich finde es auch sehr schwirig. Vorallem falls es mal bei uns ein Problem geben würde in der Bezihung, weiss ich nicht, wie er damit umgehen würde.

Kann mir jemand ein Tipp geben?

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung.

Liebe Grüsse
Angini

Lebt dein Freund nicht in Deutschland? Denn ich weiß nicht, wie die Kosten/Selbstbeteiligung in anderen Ländern sind aber wenn er in Deutschland lebt und von einem entsprechendem Arzt eine Psychotherapie verordnet bekommt, wird diese auch von der Krankenkasse bezahlt und er muß nur entsprechende Rezeptgebühren dafür bezahlen.

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6. April 2018 um 16:41

@Claudia0083 er was bis jetzt Chmielaborant
 

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6. April 2018 um 16:42

Super! An den Hausarzt hab ich bis jetzt nicht gedacht! Vielen Dank!!

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6. April 2018 um 17:41
In Antwort auf anschini

Liebe Damen

Ich bin etwas verzweifelt.

Ich bin seit ca. 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist eigentlich eine sehr aufgestellte Person aber ab und zu hat er einfach seine Aussetzer. Er kann in einer Gruppe sitzen und sich plötzlich total unwohl fühlen. Er bekommt wie ein leeren Blick und fängt an seine Persönlichkeit zu hinterfragen. Auch wenn er eigentlich eine sehr gesellige Person ist. Auch kann ich mit ihm abgemacht haben und komme zu ihm und dann ist er etwas distanziert, ich erkenne gleich, dass er mit seinen Gedanken an einem ganz anderen Ort ist und spreche es dann auch offen an. Er spricht mit mir auch offen darüber, was mich auch sehr freut aber er will mich nicht zu fest belasten. Ich habe ihm schon vorgschlage, eine Psychologin aufzusuchen, doch seine Familie hat nicht genügend Geld und auch ich leider nicht, um so etwas zu finanzieren.

Dies sind folgende Gedanken, die er ab und zu hat:
- dass er ein Versager ist und mit 26 Jahren noch "nirgends" in seinem Leben ist. (Er hat doch schon viel erreicht, aber einfach noch nicht das, was er gerne möchte. Auch fängt er an mit seinem Studium im Sommer)
- dass er dafür verantworlich ist, dass seine kleine Stiefschwester vergewaltigt wurde von ihrem Vater (er hat das gefühl, dass er es früher bemerkt haben sollte, obwohl er auch sehr unter seinem Stiefvater litt.)
- seine kleine Schwester ist generell sehr anstrengend (nimmt Drogen usw.), auch da hat er das Gfühl total als Bruder versagt zu haben.
- auch seine Mutter unterstützt er immer sehr, hat aber auch hier das Gefühl, er hätte mehr da sein müssen für sie
- er ist in seinem Lebens chon 14 Mal umgezogen, sein Vater hat ihn verlassen als er noch ein Baby war und auch da gibt er isch die Schuld.
- seine Freunde sind für ihn da, aber halt nicht so, da er auch seine Gefühle gegenüber von ihnen nicht zeit (wäre ein Zeichen von Schwäche), somitt ist er mit solchen Problemen alleine. Mit seiner Mutter kann er auch nicht so direkt darüber sprechen. Sie ist auch sehr beschäftigt und die Schwester benötigt mehr aufmerksamkeit.
- Suizid Gedanken, er fragt sich auch ob es überhaupt lohnenswert ist zu kämpfen, da er kein Erfolg/Verbesserung sieht.

Ich habe von der Mutter erfahren, dass ich ihn sehr positiv beeinflusse, aber ich finde es auch sehr schwirig. Vorallem falls es mal bei uns ein Problem geben würde in der Bezihung, weiss ich nicht, wie er damit umgehen würde.

Kann mir jemand ein Tipp geben?

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung.

Liebe Grüsse
Angini

Hey Du !

Ohje ganz schwer !

Das können nicht mal Ärzte heilen leider !

Das ist mangelndes Selbstbewusstsein, mit dem Druck sich über Funktionieren/über das Feedback Fremder einen Selbstwert zu

geben und dabei nicht mal selber weiss wer oder was man eigentlich ist !

Man funktioniert wie Andere wollen, weil man nicht gelernt hat gut zu sein wenn man glücklich ist egal ob man *gut

aufgestellt ist* materiell usw. in den Augen Fremder.

Ich bin auch mit H4 glücklich und ein guter Mensch und mir egal was Andere denken oder am mir rumwerten, auf oder ab !

Ich schlage nie, gehe nie fremd, bewerte meinen Schatz nicht am Aussehen oder am Geld, höre zu auch wenn man sich davon

materiell nichts kaufen kann und selber auch gefordert bin. Ich bin super wie ich bin und das Denken fehlt ihm völlig ! Das

er oder Du gut bist ohne Gegenleistung und Co.

Du kannst das Denken leider nicht heilen und ihn auch nicht neu programmieren im Hirn, das kann er nur selber durch

Einsicht !

Du kannst nur kaputt gehen dadurch sorry, hab das 100 mal durch und immer das selbe !

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6. April 2018 um 17:49
In Antwort auf anschini

Liebe Damen

Ich bin etwas verzweifelt.

Ich bin seit ca. 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist eigentlich eine sehr aufgestellte Person aber ab und zu hat er einfach seine Aussetzer. Er kann in einer Gruppe sitzen und sich plötzlich total unwohl fühlen. Er bekommt wie ein leeren Blick und fängt an seine Persönlichkeit zu hinterfragen. Auch wenn er eigentlich eine sehr gesellige Person ist. Auch kann ich mit ihm abgemacht haben und komme zu ihm und dann ist er etwas distanziert, ich erkenne gleich, dass er mit seinen Gedanken an einem ganz anderen Ort ist und spreche es dann auch offen an. Er spricht mit mir auch offen darüber, was mich auch sehr freut aber er will mich nicht zu fest belasten. Ich habe ihm schon vorgschlage, eine Psychologin aufzusuchen, doch seine Familie hat nicht genügend Geld und auch ich leider nicht, um so etwas zu finanzieren.

Dies sind folgende Gedanken, die er ab und zu hat:
- dass er ein Versager ist und mit 26 Jahren noch "nirgends" in seinem Leben ist. (Er hat doch schon viel erreicht, aber einfach noch nicht das, was er gerne möchte. Auch fängt er an mit seinem Studium im Sommer)
- dass er dafür verantworlich ist, dass seine kleine Stiefschwester vergewaltigt wurde von ihrem Vater (er hat das gefühl, dass er es früher bemerkt haben sollte, obwohl er auch sehr unter seinem Stiefvater litt.)
- seine kleine Schwester ist generell sehr anstrengend (nimmt Drogen usw.), auch da hat er das Gfühl total als Bruder versagt zu haben.
- auch seine Mutter unterstützt er immer sehr, hat aber auch hier das Gefühl, er hätte mehr da sein müssen für sie
- er ist in seinem Lebens chon 14 Mal umgezogen, sein Vater hat ihn verlassen als er noch ein Baby war und auch da gibt er isch die Schuld.
- seine Freunde sind für ihn da, aber halt nicht so, da er auch seine Gefühle gegenüber von ihnen nicht zeit (wäre ein Zeichen von Schwäche), somitt ist er mit solchen Problemen alleine. Mit seiner Mutter kann er auch nicht so direkt darüber sprechen. Sie ist auch sehr beschäftigt und die Schwester benötigt mehr aufmerksamkeit.
- Suizid Gedanken, er fragt sich auch ob es überhaupt lohnenswert ist zu kämpfen, da er kein Erfolg/Verbesserung sieht.

Ich habe von der Mutter erfahren, dass ich ihn sehr positiv beeinflusse, aber ich finde es auch sehr schwirig. Vorallem falls es mal bei uns ein Problem geben würde in der Bezihung, weiss ich nicht, wie er damit umgehen würde.

Kann mir jemand ein Tipp geben?

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung.

Liebe Grüsse
Angini

Deswegen mache Dich da nicht kaputt !

Du darfst niemals selbst zum Sündenbock werden für Dinge die in seiner Kindheit schiefgelaufen sind !

Diese Sache kannst Du niemals heilen und solltest Dich auch nicht so tief in seiner kranken Psyche verlieren. Gib ihm positiven Input über Denkanstöße und werte ihn dann darabn ob er darauf eingeht oder eher abweisend reagiert und dann weisst Du schon wohin die Reise geht ! Und da soltest Du auch erkennen oer stark genug sein da auch frühzeitig Nein zu sagen weil Du auch was wert bist und sicher mehr als in seinem Abgrund da zu landen !

Das ist keine Beziehung die glücklich macht, schon garnicht Beide und man steht da auf verlorenem Posten dann und verbrennt !

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6. April 2018 um 17:50
In Antwort auf william1976

Deswegen mache Dich da nicht kaputt !

Du darfst niemals selbst zum Sündenbock werden für Dinge die in seiner Kindheit schiefgelaufen sind !

Diese Sache kannst Du niemals heilen und solltest Dich auch nicht so tief in seiner kranken Psyche verlieren. Gib ihm positiven Input über Denkanstöße und werte ihn dann darabn ob er darauf eingeht oder eher abweisend reagiert und dann weisst Du schon wohin die Reise geht ! Und da soltest Du auch erkennen oer stark genug sein da auch frühzeitig Nein zu sagen weil Du auch was wert bist und sicher mehr als in seinem Abgrund da zu landen !

Das ist keine Beziehung die glücklich macht, schon garnicht Beide und man steht da auf verlorenem Posten dann und verbrennt !

Und sorry für die Tippfehler, kann sie nicht mehr ändern, schreibe schneller als der PC hier verträgt hehe.

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6. April 2018 um 20:16
In Antwort auf william1976

Deswegen mache Dich da nicht kaputt !

Du darfst niemals selbst zum Sündenbock werden für Dinge die in seiner Kindheit schiefgelaufen sind !

Diese Sache kannst Du niemals heilen und solltest Dich auch nicht so tief in seiner kranken Psyche verlieren. Gib ihm positiven Input über Denkanstöße und werte ihn dann darabn ob er darauf eingeht oder eher abweisend reagiert und dann weisst Du schon wohin die Reise geht ! Und da soltest Du auch erkennen oer stark genug sein da auch frühzeitig Nein zu sagen weil Du auch was wert bist und sicher mehr als in seinem Abgrund da zu landen !

Das ist keine Beziehung die glücklich macht, schon garnicht Beide und man steht da auf verlorenem Posten dann und verbrennt !

Was ist dann nur schiefgelaufen bei Leuten, die solche Ferndiagnosen (verbrennt, kranke Psyche, sein Abgrund) stellen?

Überweisung vom Hausarzt, dann übernimmt die GKV. Und, falls es zu bedrückend wird: Du bist nicht seine Therapeutin; achte auf dich. Und alles Gute.

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21. April 2018 um 14:07
In Antwort auf anschini

Liebe Damen

Ich bin etwas verzweifelt.

Ich bin seit ca. 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er ist eigentlich eine sehr aufgestellte Person aber ab und zu hat er einfach seine Aussetzer. Er kann in einer Gruppe sitzen und sich plötzlich total unwohl fühlen. Er bekommt wie ein leeren Blick und fängt an seine Persönlichkeit zu hinterfragen. Auch wenn er eigentlich eine sehr gesellige Person ist. Auch kann ich mit ihm abgemacht haben und komme zu ihm und dann ist er etwas distanziert, ich erkenne gleich, dass er mit seinen Gedanken an einem ganz anderen Ort ist und spreche es dann auch offen an. Er spricht mit mir auch offen darüber, was mich auch sehr freut aber er will mich nicht zu fest belasten. Ich habe ihm schon vorgschlage, eine Psychologin aufzusuchen, doch seine Familie hat nicht genügend Geld und auch ich leider nicht, um so etwas zu finanzieren.

Dies sind folgende Gedanken, die er ab und zu hat:
- dass er ein Versager ist und mit 26 Jahren noch "nirgends" in seinem Leben ist. (Er hat doch schon viel erreicht, aber einfach noch nicht das, was er gerne möchte. Auch fängt er an mit seinem Studium im Sommer)
- dass er dafür verantworlich ist, dass seine kleine Stiefschwester vergewaltigt wurde von ihrem Vater (er hat das gefühl, dass er es früher bemerkt haben sollte, obwohl er auch sehr unter seinem Stiefvater litt.)
- seine kleine Schwester ist generell sehr anstrengend (nimmt Drogen usw.), auch da hat er das Gfühl total als Bruder versagt zu haben.
- auch seine Mutter unterstützt er immer sehr, hat aber auch hier das Gefühl, er hätte mehr da sein müssen für sie
- er ist in seinem Lebens chon 14 Mal umgezogen, sein Vater hat ihn verlassen als er noch ein Baby war und auch da gibt er isch die Schuld.
- seine Freunde sind für ihn da, aber halt nicht so, da er auch seine Gefühle gegenüber von ihnen nicht zeit (wäre ein Zeichen von Schwäche), somitt ist er mit solchen Problemen alleine. Mit seiner Mutter kann er auch nicht so direkt darüber sprechen. Sie ist auch sehr beschäftigt und die Schwester benötigt mehr aufmerksamkeit.
- Suizid Gedanken, er fragt sich auch ob es überhaupt lohnenswert ist zu kämpfen, da er kein Erfolg/Verbesserung sieht.

Ich habe von der Mutter erfahren, dass ich ihn sehr positiv beeinflusse, aber ich finde es auch sehr schwirig. Vorallem falls es mal bei uns ein Problem geben würde in der Bezihung, weiss ich nicht, wie er damit umgehen würde.

Kann mir jemand ein Tipp geben?

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung.

Liebe Grüsse
Angini

Hallo Anschini. Ich finde es ganz toll, wie du für deinen Freund da bist! Er scheint es nicht einfach zu haben und hatte einige Schicksalsschläge in seinem Leben. Ein Therapeut ist eine sehr gute Idee. Sucht euch einen für Kassenpatienten, dann bezahlt alles die Krankenkasse. Der Therapeut "klärt" dann alles für euch bzw. sagt euch genau was ihr bezüglich Krankenkasse etc. zu tun habt. Falls ihr nicht so schnell einen Platz findet, gebt nicht auf und sucht weiter. Setzt euch immer auf die Warteliste. Ich kenne Leute die dadurch nach wenigen Wochen einen Platz bekamen. Wenn es deinem Freund sehr schlecht geht, können auch Medikamente helfen, die ein Psychologe ihm verschreiben kann. Entweder ihr sucht einen Psychologen auf oder lässt euch erst mal von dem Therapeuten beraten. Dein Freund soll seinen Lebensmut nicht aufgeben. Mit der Therapie (im schlimmen Fall mit Medikamenten) wird sein Leben zukünftig endlich lebenswert werden! Und du selbst pass auch auf dich auf. Wenn dein Freumd seine Hilfe bekommen hat, unterstütze ihn weiterhin wenn es dein Leben zulässt. Aber wenn es dich zu sehr runterziehen sollte oder Ähnliches, habe keine Angst davor dich dem zu stellen. Dann sag es deinem Freund ehrlich. Falls du dich trennen musst, habe auch davor keine Angst. Dein Freund ist dann in guten Händen. Ich kenne Menschen die es trotz schwerer Trennung mit der Therapie wieder ins Leben gefunden haben. Falls es nicht dazu kommen sollte, wünsche ich euch alles erdenklich gute! Die Erfahrung wird euch in eurer Beziehung zusammenschweißen. Ihr seid gute Menschen.
 

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21. April 2018 um 18:05
In Antwort auf ofi21

Lebt dein Freund nicht in Deutschland? Denn ich weiß nicht, wie die Kosten/Selbstbeteiligung in anderen Ländern sind aber wenn er in Deutschland lebt und von einem entsprechendem Arzt eine Psychotherapie verordnet bekommt, wird diese auch von der Krankenkasse bezahlt und er muß nur entsprechende Rezeptgebühren dafür bezahlen.

Das stimmt nicht. In Deutschland muss eine Psychotherapie nicht von einem Arzt verordnet werden. Es gibt auch keine Rezeptgebühr, die man zahlen muss. 
Man sucht sich einen Therapeuten und bringt zum Termin sein Versicherungskärtchen mit. 

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