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Denke immer an ehemaligen Freund trotz glücklicher Beziehung

7. Januar um 10:34 Letzte Antwort: 7. Januar um 19:27

Hallo Zusammen!

Ich hoffe hier Gehör und ein paar Tipps zu bekommen da sich bei mir im Kopf grad alles um folgendes Thema dreht.
Mit guten Freundinnen hab ich auch schon gesprochen, aber irgendwie komm ich trotzdem nicht von diesem Thema los.

Also: Vor 6 Jahren habe ich während meiner Studienzeit einen Mann (ich nenne ihn Jakob) kennenglernt. Er war damals der Mitbewohner von einer Freundin (Studienkollegin) (Laura) von mir. Irgenwie war es "Liebe auf den ersten Blick". Zu Anfangs ist alles von ihm ausgegangen - er ist direkt an mir geklebt. Wir haben ständig geflirted und uns immer super verstanden. Wir haben uns fast täglich gesehen - aber immer innerhalb der Clique die sich damals gebildet hat. Jedenfalls ist das ein paar Monate so gelaufen. Ich konnte mich aber irgendwie nie ganz öffnen bzw im deutlich und klar sagen: "ich mag dich auch und will gerne mit dir zusammen sein". (Hatte damals noch nie eine Beziehung gehabt und bin sehr an daheim gehängt. Bin also jedes Wochenende nach Hause gefahren während die 2 in der Stadt blieben)
Sogar als er mich auf einer Party küsste habe ich danach gesagt, mir ist die Freundschaft zu Laura so wichtig und will sie nicht zerstören ( obwohl mir diese Freundin damals versichert hat das sie nicht in ihn verliebt ist habe ich es immer geahnt dass sie es doch ist)
Nach den Sommerferien (wir wohnen sehr weit voneinander entfernt) in denen jeder Zuhause war - waren die zwei auf einmal zusammen und für mich ist eine Welt außeinander gebrochen. Es ging mir wirklich schlecht damit. Nicht nur Jakob war weg für mich sondern der ganze Freundschaftskreis.
Ich habe mich seit dem ferngehalten und ihn so gut wie nicht mehr gesehen. Mit Laura habe ich noch die wichtigsten Sachen auf der Uni gemeinsam gemacht aber auch sie wollt ich nicht mehr zu oft sehen - es tat mir einfach unglaublich weh.

Zwei Jahre später schlossen wir alle unser Studium ab und ich zog wieder nach Hause.Die Beziehung zwischen den Beiden war vorbei und er hatte sofort eine Andere ( die stammt nahe meinen Heimatort ab !)
Auch ich lernte zu dieser Zeit meinen jetztigen Freund kennen. Wir sind nun 3 Jahre zusammen und wohnen auch schon zusammen. Er ist ganz ein anderer Typ also Jakob. Unterstützt mich immer, ist führsorglich ....viel ruhiger....usw...
Wir haben eine solide Beziehung und ich liebe ihn wirklich.

Das komische ist , seit ca einem Jahr denke ich ganz oft an Jakob.DIe ersten zwei Jahre meiner Beziehung hätte ich keine Sekunde daran gedacht.

"Hätte ich mich damals doch nur geöffnet, dann wäre ich jetzt anstatt seiner neuen Freundin an seiner. Wäre ich doch bloß nicht so sehr an meinem Zuhause gehangen, dann hätte ich mich voll auf ihn eingelassen und mit ihm in unserer Studienstadt zusammengezogen" ( er wohnt mit seiner neuen Freundin immer noch dort weil Sie noch studiert. Wie es danach weitergeht weiß ich nicht weil ihre Heimatorte sehr weit entfernt liegen)
Ich träume sogar oft davon mit ihm Kontakt aufzunehmen. Gerade nach solchen Träumen denke ich den folgenden Tag an nicht anderes. Jetzt sitze ich wieder hier und überlege ob ich ihm schreiben soll ( zu Weihnachten habe ich im Frohe Weihnachten gewunschen - aber er hat nicht mal zurück geschrieben)

Ich weiß gar nicht was das soll. Mein Freund hat das nicht verdient das ich einem Anderen so hinterher trauere ( oder wie ich das sagen soll?!). Vielleicht idealisiere ich das Ganze mit Jakob auch nur. Ich weiß ja schließlich nicht wie eine Beziehung mit ihm wäre.
Außerdem ist er glaube ich mit seiner neuen Freundin glücklich - wahrscheinlich würde er auf eine Nachricht von mir gar nicht reagieren.


Jedenfalls wäre mir mit einer Meinung von außen bzw mit Tipps sehr geholfen.

LG; Mona

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7. Januar um 13:17

da sagst du was richtiges:

du trauerst einer "vorstellung" nach...  du weißt gar nicht ob es gepasst hätte

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7. Januar um 19:18
In Antwort auf cornel_19048209

Hallo Zusammen!

Ich hoffe hier Gehör und ein paar Tipps zu bekommen da sich bei mir im Kopf grad alles um folgendes Thema dreht.
Mit guten Freundinnen hab ich auch schon gesprochen, aber irgendwie komm ich trotzdem nicht von diesem Thema los.

Also: Vor 6 Jahren habe ich während meiner Studienzeit einen Mann (ich nenne ihn Jakob) kennenglernt. Er war damals der Mitbewohner von einer Freundin (Studienkollegin) (Laura) von mir. Irgenwie war es "Liebe auf den ersten Blick". Zu Anfangs ist alles von ihm ausgegangen - er ist direkt an mir geklebt. Wir haben ständig geflirted und uns immer super verstanden. Wir haben uns fast täglich gesehen - aber immer innerhalb der Clique die sich damals gebildet hat. Jedenfalls ist das ein paar Monate so gelaufen. Ich konnte mich aber irgendwie nie ganz öffnen bzw im deutlich und klar sagen: "ich mag dich auch und will gerne mit dir zusammen sein". (Hatte damals noch nie eine Beziehung gehabt und bin sehr an daheim gehängt. Bin also jedes Wochenende nach Hause gefahren während die 2 in der Stadt blieben)
Sogar als er mich auf einer Party küsste habe ich danach gesagt, mir ist die Freundschaft zu Laura so wichtig und will sie nicht zerstören ( obwohl mir diese Freundin damals versichert hat das sie nicht in ihn verliebt ist habe ich es immer geahnt dass sie es doch ist)
Nach den Sommerferien (wir wohnen sehr weit voneinander entfernt) in denen jeder Zuhause war - waren die zwei auf einmal zusammen und für mich ist eine Welt außeinander gebrochen. Es ging mir wirklich schlecht damit. Nicht nur Jakob war weg für mich sondern der ganze Freundschaftskreis.
Ich habe mich seit dem ferngehalten und ihn so gut wie nicht mehr gesehen. Mit Laura habe ich noch die wichtigsten Sachen auf der Uni gemeinsam gemacht aber auch sie wollt ich nicht mehr zu oft sehen - es tat mir einfach unglaublich weh.

Zwei Jahre später schlossen wir alle unser Studium ab und ich zog wieder nach Hause.Die Beziehung zwischen den Beiden war vorbei und er hatte sofort eine Andere ( die stammt nahe meinen Heimatort ab !)
Auch ich lernte zu dieser Zeit meinen jetztigen Freund kennen. Wir sind nun 3 Jahre zusammen und wohnen auch schon zusammen. Er ist ganz ein anderer Typ also Jakob. Unterstützt mich immer, ist führsorglich ....viel ruhiger....usw...
Wir haben eine solide Beziehung und ich liebe ihn wirklich.

Das komische ist , seit ca einem Jahr denke ich ganz oft an Jakob.DIe ersten zwei Jahre meiner Beziehung hätte ich keine Sekunde daran gedacht.

"Hätte ich mich damals doch nur geöffnet, dann wäre ich jetzt anstatt seiner neuen Freundin an seiner. Wäre ich doch bloß nicht so sehr an meinem Zuhause gehangen, dann hätte ich mich voll auf ihn eingelassen und mit ihm in unserer Studienstadt zusammengezogen" ( er wohnt mit seiner neuen Freundin immer noch dort weil Sie noch studiert. Wie es danach weitergeht weiß ich nicht weil ihre Heimatorte sehr weit entfernt liegen)
Ich träume sogar oft davon mit ihm Kontakt aufzunehmen. Gerade nach solchen Träumen denke ich den folgenden Tag an nicht anderes. Jetzt sitze ich wieder hier und überlege ob ich ihm schreiben soll ( zu Weihnachten habe ich im Frohe Weihnachten gewunschen - aber er hat nicht mal zurück geschrieben)

Ich weiß gar nicht was das soll. Mein Freund hat das nicht verdient das ich einem Anderen so hinterher trauere ( oder wie ich das sagen soll?!). Vielleicht idealisiere ich das Ganze mit Jakob auch nur. Ich weiß ja schließlich nicht wie eine Beziehung mit ihm wäre.
Außerdem ist er glaube ich mit seiner neuen Freundin glücklich - wahrscheinlich würde er auf eine Nachricht von mir gar nicht reagieren.


Jedenfalls wäre mir mit einer Meinung von außen bzw mit Tipps sehr geholfen.

LG; Mona

Es ist schon seltsam dass Frauen wie du so schön beschreibst, einfach auf die Männer abfahren die ihrerseits nicht die Hälfte davon sind was Sie sein sollten. Und dann dürfen andere hinhalten mit trösten und zuhören usw. Warum um himmelswillen lernt ihr nie daraus? 

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7. Januar um 19:27

Sorry war ein wenig verallgemeinert meine Aussage von vorhin. Aber in meinem Freundeskreis kenne ich zwei Frauen mit ähnlichen Kummer. Du kannst versuchen alle möglichen Varianten mit ihnen Auszudiskutieren aber am Ende ist der Reiz offensichtlich stärker oder ihr Trieb Matsch entscheidend. Dann sitzt man vor dem Schlamassel und fragt sich warum. Werde ich als Mann jedenfalls nicht schlau aus den Frauen. 

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