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Den perfekten Partner gibt es nich!

29. Oktober 2018 um 22:02

Wieso sucht man eigentlich immer nach dem perfekten Partner? Der existiert ohnehin nicht! Immer wieder hört man, dass man sich nicht "unter Wert verkaufen" soll aber auch, dass man kompromissbereit sein soll.

Ich (w27) bin jetzt über 10 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir sind nach 3 Monaten zusammen gezogen, nach 6 Monaten kam der Heiratsantrag. Wir sind jetzt seit 3 Jahren verheiratet. Wir haben ein wundervolles Kind (1,5). Wir lieben uns sehr!

Jetzt kommt das große Aber: Er enttäuscht und verletzt mich immer wieder. Seit wir Eltern sind, empfinde ich uns als Vorbilder und kann und will nicht, dass unser Kind so viel Negatives mitbekommt. Ich war früher eher pessimistisch eingestellt, habe aber SEHR hart an mir gearbeitet um meinem Kind eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Er versucht aber immer, mich zu provozieren (gibt er auch zu) und lässt seine Wut und Stress an mir aus (laut ihm sind Partner dafür da).

Ich weiß, ich kann niemanden ändern, nur mich. Darum schlucke ich vieles einfach runter. Und habe praktisch keine Ansprüche mehr an ihn oder mein Leben. Das letzte Gespräch über diese Gefühle quittierte er mit sehr verletzenden Äußerungen, wenn ich gehen würde, zerstöre ich das Leben von ihm und unserem Kind (seine Eltern haben sich sehr früh getrennt).

Manchmal hasse ich ihn fast dafür, für diese Gleichgültigkeit. Dann denke ich an mein Kind und weiß, ich schaffe alles und halte dieses Leben aus. Ich bin ja glücklich, nur nicht mit ihm. Kann das jemand verstehen?

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29. Oktober 2018 um 22:30
In Antwort auf so_what

Wieso sucht man eigentlich immer nach dem perfekten Partner? Der existiert ohnehin nicht! Immer wieder hört man, dass man sich nicht "unter Wert verkaufen" soll aber auch, dass man kompromissbereit sein soll.

Ich (w27) bin jetzt über 10 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir sind nach 3 Monaten zusammen gezogen, nach 6 Monaten kam der Heiratsantrag. Wir sind jetzt seit 3 Jahren verheiratet. Wir haben ein wundervolles Kind (1,5). Wir lieben uns sehr!

Jetzt kommt das große Aber: Er enttäuscht und verletzt mich immer wieder. Seit wir Eltern sind, empfinde ich uns als Vorbilder und kann und will nicht, dass unser Kind so viel Negatives mitbekommt. Ich war früher eher pessimistisch eingestellt, habe aber SEHR hart an mir gearbeitet um meinem Kind eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Er versucht aber immer, mich zu provozieren (gibt er auch zu) und lässt seine Wut und Stress an mir aus (laut ihm sind Partner dafür da).

Ich weiß, ich kann niemanden ändern, nur mich. Darum schlucke ich vieles einfach runter. Und habe praktisch keine Ansprüche mehr an ihn oder mein Leben. Das letzte Gespräch über diese Gefühle quittierte er mit sehr verletzenden Äußerungen, wenn ich gehen würde, zerstöre ich das Leben von ihm und unserem Kind (seine Eltern haben sich sehr früh getrennt).

Manchmal hasse ich ihn fast dafür, für diese Gleichgültigkeit. Dann denke ich an mein Kind und weiß, ich schaffe alles und halte dieses Leben aus. Ich bin ja glücklich, nur nicht mit ihm. Kann das jemand verstehen?

Das mag jetzt hart klingen, aber ihr zerstört beide das Leben eures Kindes.

Es lernt von euch, dass Respektlosigkeit in einer Paarbeziehung "normal" ist. Dass Unglücklichsein "normal" ist und dass Eltern sich für ihre Kinder opfern müssen, weil das auch "normal" sein soll.

Wieso muss sich eigentlich niemand ändern, wenn er ein völlig unsinniges Verhalten an den Tag legt?

Deinem Mann würde es schon gut zu Gesicht stehen, wenn er lernt, dass er seine Aggressionen selbst zu verarbeiten hat und es der falsche Weg ist, dies an Dir auszulassen.

Soll euer Kind von euch lernen, dass man andere Menschen als Fußabtreter benutzen darf?

Beziehung/Ehe kann auch Weiterentwicklung bedeuten und dass man im Leben dazu lernt. Aber das scheint bei euch keine Option zu sein?

Sieht so euer Bild von Liebe aus? Dieses Bild lernt euer Kind und wird es für normal halten und später genau dieselben Probleme in seinen Beziehungen bekommen, wie ihr sie jetzt habt.

Ich kann Dir nur empfehlen, mit Deinem Mann (notfalls mit Hilfe eines Paartherapeuten) ein Grundsatzgespräch über Wertvorstellungen zu führen.

Die Werte, die ihr vermittelt - haben keinen wert!
 

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30. Oktober 2018 um 3:32

Das Schönreden, was wahrscheinlich im vorliegenden Fall schon früh da war, setzt aber dieses Unterscheidungsvermögen außer Kraft. Ist ja bei ganz vielen so, nicht nur bei dieser TE.

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30. Oktober 2018 um 3:34
In Antwort auf dory_981615

Das mag jetzt hart klingen, aber ihr zerstört beide das Leben eures Kindes.

Es lernt von euch, dass Respektlosigkeit in einer Paarbeziehung "normal" ist. Dass Unglücklichsein "normal" ist und dass Eltern sich für ihre Kinder opfern müssen, weil das auch "normal" sein soll.

Wieso muss sich eigentlich niemand ändern, wenn er ein völlig unsinniges Verhalten an den Tag legt?

Deinem Mann würde es schon gut zu Gesicht stehen, wenn er lernt, dass er seine Aggressionen selbst zu verarbeiten hat und es der falsche Weg ist, dies an Dir auszulassen.

Soll euer Kind von euch lernen, dass man andere Menschen als Fußabtreter benutzen darf?

Beziehung/Ehe kann auch Weiterentwicklung bedeuten und dass man im Leben dazu lernt. Aber das scheint bei euch keine Option zu sein?

Sieht so euer Bild von Liebe aus? Dieses Bild lernt euer Kind und wird es für normal halten und später genau dieselben Probleme in seinen Beziehungen bekommen, wie ihr sie jetzt habt.

Ich kann Dir nur empfehlen, mit Deinem Mann (notfalls mit Hilfe eines Paartherapeuten) ein Grundsatzgespräch über Wertvorstellungen zu führen.

Die Werte, die ihr vermittelt - haben keinen wert!
 

Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen!!

Bei dem Ausspruch`wir lieben uns sehr`musste ich anfangen zu lachen; blieb aber schnell im Halse stecken. Wie kann man sich so eine Beziehung derart schönreden?

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30. Oktober 2018 um 9:24
In Antwort auf so_what

Wieso sucht man eigentlich immer nach dem perfekten Partner? Der existiert ohnehin nicht! Immer wieder hört man, dass man sich nicht "unter Wert verkaufen" soll aber auch, dass man kompromissbereit sein soll.

Ich (w27) bin jetzt über 10 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir sind nach 3 Monaten zusammen gezogen, nach 6 Monaten kam der Heiratsantrag. Wir sind jetzt seit 3 Jahren verheiratet. Wir haben ein wundervolles Kind (1,5). Wir lieben uns sehr!

Jetzt kommt das große Aber: Er enttäuscht und verletzt mich immer wieder. Seit wir Eltern sind, empfinde ich uns als Vorbilder und kann und will nicht, dass unser Kind so viel Negatives mitbekommt. Ich war früher eher pessimistisch eingestellt, habe aber SEHR hart an mir gearbeitet um meinem Kind eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Er versucht aber immer, mich zu provozieren (gibt er auch zu) und lässt seine Wut und Stress an mir aus (laut ihm sind Partner dafür da).

Ich weiß, ich kann niemanden ändern, nur mich. Darum schlucke ich vieles einfach runter. Und habe praktisch keine Ansprüche mehr an ihn oder mein Leben. Das letzte Gespräch über diese Gefühle quittierte er mit sehr verletzenden Äußerungen, wenn ich gehen würde, zerstöre ich das Leben von ihm und unserem Kind (seine Eltern haben sich sehr früh getrennt).

Manchmal hasse ich ihn fast dafür, für diese Gleichgültigkeit. Dann denke ich an mein Kind und weiß, ich schaffe alles und halte dieses Leben aus. Ich bin ja glücklich, nur nicht mit ihm. Kann das jemand verstehen?

Genau aus diesem Grund läuft bei mir gerade die Scheidung... diese Vorwürfe "ich zerstöre das Leben unserer Kinder" kamen da natürlich auch des öfteren seinerseits zur Sprache.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass es den perfekten Partner nicht gibt (wie langweilig) und auch, dass man ja selbst einige Macken hat, aber wenn man sich so arg zurückstellen muss, seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr erfüllt werden, dann vergiftet man sich bzw. landet dort, wo Du jetzt bist. Natürlich hast Du die Sicherheit, Ihr habt Eure Abläufe, aber ich habe mich dann - wie es leider so passiert - anderweitig verliebt und auch davor schon immer wieder reflektiert, ob ich das schaffe / aushalte.
Ich kam für mich zum Ergebnis, dass ich nunmal nur ein Leben habe und meine Kinder ebenfalls nichts davon haben, wenn die Eltern sich ständig nur zoffen bzw. unzufrieden sind. Lange Rede, kurzer Sinn - mir geht es nun besser und auch wenn mein Leben gerade sehr anstrengend ist, aber ich möchte nicht mehr zurück.

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30. Oktober 2018 um 9:42
In Antwort auf so_what

Wieso sucht man eigentlich immer nach dem perfekten Partner? Der existiert ohnehin nicht! Immer wieder hört man, dass man sich nicht "unter Wert verkaufen" soll aber auch, dass man kompromissbereit sein soll.

Ich (w27) bin jetzt über 10 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir sind nach 3 Monaten zusammen gezogen, nach 6 Monaten kam der Heiratsantrag. Wir sind jetzt seit 3 Jahren verheiratet. Wir haben ein wundervolles Kind (1,5). Wir lieben uns sehr!

Jetzt kommt das große Aber: Er enttäuscht und verletzt mich immer wieder. Seit wir Eltern sind, empfinde ich uns als Vorbilder und kann und will nicht, dass unser Kind so viel Negatives mitbekommt. Ich war früher eher pessimistisch eingestellt, habe aber SEHR hart an mir gearbeitet um meinem Kind eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Er versucht aber immer, mich zu provozieren (gibt er auch zu) und lässt seine Wut und Stress an mir aus (laut ihm sind Partner dafür da).

Ich weiß, ich kann niemanden ändern, nur mich. Darum schlucke ich vieles einfach runter. Und habe praktisch keine Ansprüche mehr an ihn oder mein Leben. Das letzte Gespräch über diese Gefühle quittierte er mit sehr verletzenden Äußerungen, wenn ich gehen würde, zerstöre ich das Leben von ihm und unserem Kind (seine Eltern haben sich sehr früh getrennt).

Manchmal hasse ich ihn fast dafür, für diese Gleichgültigkeit. Dann denke ich an mein Kind und weiß, ich schaffe alles und halte dieses Leben aus. Ich bin ja glücklich, nur nicht mit ihm. Kann das jemand verstehen?

Das ist ganz schön dumm was du machst. Schade um das Kind und um seine Lebenszeit. 

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30. Oktober 2018 um 11:38

Vielen Dank für eure Antworten. Ich finde es nur schade, dass einige praktisch nur das "Runterschlucken" gelesen haben. Damit war gemeint, dass ich mich nicht provozieren lasse. Ich bin auch nicht devot und er hat das alleinige Sagen. Es ist nicht ganz so schwarz und weiß.

Ich bin eigentlich eine sehr temperatmentvolle Frau und das musste mein Mann in unseren gemeinsamen Jahren auch öfter Mal spüren. Es geht darum, dass ich mich nicht mehr aufrege, egal über was. Wenn er uns zum Beispiel einen Ausflug verspricht und er letztendlich keine Lust drauf hat. Dann pack ich mir unseren Schatz, geh alleine und lass ihn Zuhause hocken. Oder wenn es generell um Haushalt oder Kinderbetreuung geht.

Ich bleibe auch nicht bei ihm, weil ich Sicherheit brauche oder abhängig von ihm bin. Es ist eine bewusste Entscheidung (habe SEHR oft darüber nachgedacht) für eine Beziehung, die sich leider immer mehr in eine Zweckgemeinschaft verwandelt. Ich bin mir sicher, dass ich es alleinerziehend schaffen könnte, würde sich ja jetzt nicht so viel ändern.

Und ja wir lieben uns. Wir zeigen uns auch noch Zuneigung. Nur ich vermeide extrem, dass wir streiten vor unserem Kind, sei es wegen Kleinigkeiten oder anderem! Und dann finde ich es schon sehr verletzend, wenn einige meinen, ich zerstöre das Leben meines Kindes. Genau das will ich nicht!

Ich weiß nicht, ob schönreden das richtige Wort ist. Ich weiß, wie es um meine Beziehung steht. Und ja, ich nehme mich zurück, vielleicht "opfere" ich mich für mein Kind auf. Doch ich bin in erster Linie Mutter. Und mein Kind macht mich unheimlich glücklich! Dass unsere Beziehung nicht gut läuft, das kann sich ändern oder auch nicht. Ich versuche schon noch unsere Liebe zu retten, nur merke ich, dass ich immer mehr und mehr resigniere.

Ist das nun schlecht, wenn ich mich nicht mehr in meine Beziehung hänge, weil ich einfach "erschöpft" bin und meine Kraft für mein Kind einsetzen will? Ehrlich gesagt, ich habe kein Interesse an anderen Männern und es war Liebe auf den ersten Blick bei ihm. Eine überwältigende Liebe, die ich davor und danach so nie spürte. Es kann nicht alles perfekt sein, ich akzeptiere es. Weil ich ihn liebe (ja ich liebe ihn wirklich, ob er mich nun liebt, sei dahingestellt) und ich ihn einfach akzeptiere. All die vielen Gespräche in den letzten Jahren haben nichts gebracht. Es wurde höchstens schlimmer - er fühlte sich nicht verstanden und angegriffen, meinte ich hätte mich so verändert (wäre zwar positiver aber auch zu sensibel). Vielleicht bin doch ich es, die alles zerstört, weil er auch mehr und mehr merkt, dass mein Interesse und Liebe weniger wird. Aber eins ist klar, sollte ich ihn nicht mehr lieben, dann werde ich mit unserem Kind gehen - eine Beziehung ohne Liebe lebe ich nicht vor.

Und diese Gefühle kann keiner verstehen? Ich habe mir wirklich lange darüber nachgedacht und hoffte, einen guten Kompromiss gefunden zu haben...

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30. Oktober 2018 um 14:33

Naja wenn er zum Beispiel sagt, er kümmert sich um unseren Schatz damit ich arbeiten kann und dann zockt er wieder lieber oder ist nach ner halben Stunde komplett mit den Nerven fertig und nervt mich, wann ich denn endlich fertig bin. Als ich einen Kundentermin hatte, musste er sich nur eine halbe Stunde um unser Kind kümmern. Er wollte nicht spazieren gehen (angeblich wegen Wetter) und saß im Gebäude meines Kunden. Als ich wieder kam, habe ich nach beiden gesucht und schlußendlich im WC gefunden. Wo unsere Maus bitterlich weinte, weil er wickelte und extrem sauer war, weil seine Hose nass wurde. Ich war richtig geschockt. Habe zuerst unser Kind getröstet und fertig gewickelt, während er fluchend sich selbst wusch und mir Vorwürfe machte. Und dann merkte ich auch noch, dass unser Kind hungrig war und er es nicht für nötig hielt, zu essen. Sie wollten ja auf mich warten.

Oft denk ich mir, er will einfach nicht erwachsen werden.

Er verletzt mich auch mit Wörtern, die ich hasse. Zum Beispiel nennt er mich dumme Zicke oder Schlimmeres neben unserem Kind. Oder lernt unserem Kind Wörter, die ich von so einem kleinen Mäuschen nicht hören will wie z. B. Titten. Er findets lustig, ich nicht! Ich brauch dann wieder ewig um zu erklären, dass man sowas zwar sagen kann, aber andere Wörter schöner sind.

Und dass er sich praktisch nie Zeit nimmt für uns. Vorher wars die Arbeit, jetzt wo es nicht mehr stressig ist, zockt er wieder stundenlang.

Ich meine, er hat natürlich seine guten Seiten und ja nach 10 Jahren geht man sich schon mal auf die Nerven. Und ich bin auch kein leichter Mensch. Vor unserem Kind war mir das alles irgendwie nicht so klar, wie er als Vater sein wird. Er schwärmte immer davon, bald Kinder haben zu wollen. Deswegen dachte ich auch, er wäre bereit dafür.

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30. Oktober 2018 um 17:08

Moment mal! Er hat mehr Zeit mit ihr verbracht als er anfangs wollte. Schließe bitte nicht von anderen auf mich.

Und erzogen habe ich ihn nicht und will ich auch nicht - bin nicht seine Mutter.

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30. Oktober 2018 um 17:31
In Antwort auf so_what

Moment mal! Er hat mehr Zeit mit ihr verbracht als er anfangs wollte. Schließe bitte nicht von anderen auf mich.

Und erzogen habe ich ihn nicht und will ich auch nicht - bin nicht seine Mutter.

Noch mehr die Realität verweigern geht nicht. Du bist unzufrieden in Deiner Beziehung und willst es Dir schön reden. Auch gut. Aber deine Begründung ich bleibe weil den perfekten Partner gibts eh nicht ist einfach nur traurig. 

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30. Oktober 2018 um 18:16

Volle Zustimmung. Kein Mensch ist perfekt, das bedeutet aber nicht, dass jemand deshalb nicht perfekt für mich sein kann. Ich find meinen Schatz und unsere Beziehung auch perfekt. Mit allen unperfekten Momenten in denen es mal nicht läuft, wie wir es uns vorgestellt hatten. Aber die Summe, all das was wir erleben, positiv wie negativ, und was uns verbindet, das ist für mich perfekt.

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30. Oktober 2018 um 18:52

Da schließe ich mich an! Für mich perfekt, was nicht heißt, dass alles nach meinen Wünschen geht. Aber ein sexy
Liebespartner, der sich respektvoll und auf Augenhöhe mit mir verhält, dazu witzig und attraktiv. Mehr braucht es nicht, aber auch nicht weniger. 

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30. Oktober 2018 um 19:17
In Antwort auf so_what

Wieso sucht man eigentlich immer nach dem perfekten Partner? Der existiert ohnehin nicht! Immer wieder hört man, dass man sich nicht "unter Wert verkaufen" soll aber auch, dass man kompromissbereit sein soll.

Ich (w27) bin jetzt über 10 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir sind nach 3 Monaten zusammen gezogen, nach 6 Monaten kam der Heiratsantrag. Wir sind jetzt seit 3 Jahren verheiratet. Wir haben ein wundervolles Kind (1,5). Wir lieben uns sehr!

Jetzt kommt das große Aber: Er enttäuscht und verletzt mich immer wieder. Seit wir Eltern sind, empfinde ich uns als Vorbilder und kann und will nicht, dass unser Kind so viel Negatives mitbekommt. Ich war früher eher pessimistisch eingestellt, habe aber SEHR hart an mir gearbeitet um meinem Kind eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Er versucht aber immer, mich zu provozieren (gibt er auch zu) und lässt seine Wut und Stress an mir aus (laut ihm sind Partner dafür da).

Ich weiß, ich kann niemanden ändern, nur mich. Darum schlucke ich vieles einfach runter. Und habe praktisch keine Ansprüche mehr an ihn oder mein Leben. Das letzte Gespräch über diese Gefühle quittierte er mit sehr verletzenden Äußerungen, wenn ich gehen würde, zerstöre ich das Leben von ihm und unserem Kind (seine Eltern haben sich sehr früh getrennt).

Manchmal hasse ich ihn fast dafür, für diese Gleichgültigkeit. Dann denke ich an mein Kind und weiß, ich schaffe alles und halte dieses Leben aus. Ich bin ja glücklich, nur nicht mit ihm. Kann das jemand verstehen?

Nein, ich muss ehrlich sagen, dass ich es feige finde...Feige, sich selbst und seine Bedürfnisse zu verleugnen, feige, sich einzureden, dass es keinen Weg raus gibt und noch viel viel schlimmer, zu glauben, man habe keine Ansprüche..In welchem Leben willst du denn anfangen zu leben, wenn nicht in diesem? Es gibt keinen Koffer mit einem zweiten Leben, es gibt am Ende deines Lebens auch keinen Pokal, weil du so tapfer durchgehalten hast...Und niemand zerstört was, wenn er was ändert, aber du zerstörst ganz viel, wenn du aushältst, statt zu leben. Kein Kind braucht es, dass die Mama quasi nicht mehr existiert. Willst du deinem Kind so ein Leben vorleben und wärst du einverstanden, wenn es so leben würde, wie du es grad tust? Es gibt immer Weg, aber man muss ihn gehen. Erkenntnis ist der erste Schritt, den hast du getan, hör nicht auf, weiterzugehen..Sprich mit deinem Partner, diskutiere und kämpfe, aber hör auf zu schweigen und zu leiden. Du hast nur dieses eine Leben!

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30. Oktober 2018 um 19:27
In Antwort auf so_what

Vielen Dank für eure Antworten. Ich finde es nur schade, dass einige praktisch nur das "Runterschlucken" gelesen haben. Damit war gemeint, dass ich mich nicht provozieren lasse. Ich bin auch nicht devot und er hat das alleinige Sagen. Es ist nicht ganz so schwarz und weiß.

Ich bin eigentlich eine sehr temperatmentvolle Frau und das musste mein Mann in unseren gemeinsamen Jahren auch öfter Mal spüren. Es geht darum, dass ich mich nicht mehr aufrege, egal über was. Wenn er uns zum Beispiel einen Ausflug verspricht und er letztendlich keine Lust drauf hat. Dann pack ich mir unseren Schatz, geh alleine und lass ihn Zuhause hocken. Oder wenn es generell um Haushalt oder Kinderbetreuung geht.

Ich bleibe auch nicht bei ihm, weil ich Sicherheit brauche oder abhängig von ihm bin. Es ist eine bewusste Entscheidung (habe SEHR oft darüber nachgedacht) für eine Beziehung, die sich leider immer mehr in eine Zweckgemeinschaft verwandelt. Ich bin mir sicher, dass ich es alleinerziehend schaffen könnte, würde sich ja jetzt nicht so viel ändern.

Und ja wir lieben uns. Wir zeigen uns auch noch Zuneigung. Nur ich vermeide extrem, dass wir streiten vor unserem Kind, sei es wegen Kleinigkeiten oder anderem! Und dann finde ich es schon sehr verletzend, wenn einige meinen, ich zerstöre das Leben meines Kindes. Genau das will ich nicht!

Ich weiß nicht, ob schönreden das richtige Wort ist. Ich weiß, wie es um meine Beziehung steht. Und ja, ich nehme mich zurück, vielleicht "opfere" ich mich für mein Kind auf. Doch ich bin in erster Linie Mutter. Und mein Kind macht mich unheimlich glücklich! Dass unsere Beziehung nicht gut läuft, das kann sich ändern oder auch nicht. Ich versuche schon noch unsere Liebe zu retten, nur merke ich, dass ich immer mehr und mehr resigniere.

Ist das nun schlecht, wenn ich mich nicht mehr in meine Beziehung hänge, weil ich einfach "erschöpft" bin und meine Kraft für mein Kind einsetzen will? Ehrlich gesagt, ich habe kein Interesse an anderen Männern und es war Liebe auf den ersten Blick bei ihm. Eine überwältigende Liebe, die ich davor und danach so nie spürte. Es kann nicht alles perfekt sein, ich akzeptiere es. Weil ich ihn liebe (ja ich liebe ihn wirklich, ob er mich nun liebt, sei dahingestellt) und ich ihn einfach akzeptiere. All die vielen Gespräche in den letzten Jahren haben nichts gebracht. Es wurde höchstens schlimmer - er fühlte sich nicht verstanden und angegriffen, meinte ich hätte mich so verändert (wäre zwar positiver aber auch zu sensibel). Vielleicht bin doch ich es, die alles zerstört, weil er auch mehr und mehr merkt, dass mein Interesse und Liebe weniger wird. Aber eins ist klar, sollte ich ihn nicht mehr lieben, dann werde ich mit unserem Kind gehen - eine Beziehung ohne Liebe lebe ich nicht vor.

Und diese Gefühle kann keiner verstehen? Ich habe mir wirklich lange darüber nachgedacht und hoffte, einen guten Kompromiss gefunden zu haben...

"Nur ich vermeide extrem, dass wir streiten vor unserem Kind, sei es wegen Kleinigkeiten oder anderem! Und dann finde ich es schon sehr verletzend, wenn einige meinen, ich zerstöre das Leben meines Kindes. Genau das will ich nicht!"

Es mag für Dich verletzend klingen, aber selbst wenn ihr euch vor dem Kind nicht streitet, so spüren selbst Kleinkinder die "vorherrschende" Stimmung und das ungesunde Gesamtklima.

Wie sehr kann Dich Dein Mann lieben, wenn der Dich respektlos behandelt?

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2. November 2018 um 7:16

Astrein! Ist ja süß !

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