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Das Wochenende der Geliebten

12. Mai 2007 um 11:06

Für alle, die noch abspringen können - als Warnung -
Für alle Betrogenen, als Genugtun.
Für alle Betroffenen, es geht auch anderen so.


....traurig...allein...
habe so Sehnsucht nach Dir.
Bin gar nicht richtig hier zu Hause sondern hänge irgendwo zerrissen in der Luft
zwischen hier, meiner Familie, und Dir....
Tränen drücken gegen meine Augenlider und wollen geweint werden, doch wenn ich sie zulasse,
glaube ich, wird es schlimmer anstatt besser....weiss nicht wohin mit meinen Gefühlen...
Vorhin habe ich wieder gedacht, es sei besser, dass wir beide, die Energie, die wir in
unsere heimliche Verliebtheit stecken, besser in unsere offiziellen Beziehungen stecken würden.
Dann gäb es vielleicht auch für diese wieder eine Chance...
Aber dann stelle ich mir vor, wie ich Dir das sagen will, sehe in Gedanken Deine Augen vor mir
und fühle mich so hingezogen zu Dir..........vergesse wieder alle anderen Gedanken.
Nur was passiert, wenn wir uns weiter treiben lassen, weiter verstricken, noch mehr Gefühle
erwachsen....es wird nicht einfacher....meine Gefühle treiben mich immer mehr zu Dir hin
und ich bekomme immer mehr Angst.
Es ist nicht nur beliebig, weil Du "nett" bist und schöne Augen hast, ich würde so gerne offen mit
Dir eine Beziehung führen können, ohne Angst, mit Dir was unternehmen, tanzen, Essen gehen,
Dich offen umarmen, planen, Dich auch am Wochenende sehen können....neben Dir wach werden!
Noch geht es, noch kann ich mir sagen, dass es schön ist, dass was wir haben.
Und es ist schön!
Doch ich spüre, dass alles in mir zieht und zerrt und ich Angst vor dem Moment habe, in dem
Du mir sagst, was ich eigentlich wissen sollte, dass es DAS niemals sein
wird, wonach ich mich so sehr sehne....warum musste ich mich in Dich verlieben?
Es zerreisst mich...und wenn wir zusammen wären...zerreisst es Dich, wegen Deiner Kinder....
Dann sitze ich lieber hier und heule, und weiss, dass Du bei Ihnen bist......

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12. Mai 2007 um 19:20

Seine, sowie meine...
...Beziehung ist gestört.
Ich lebe auch (noch) mit meinem Mann zusammen.
Wir haben viele Gespräche über unsere Beziehung geführt,
vieles versucht, doch irgendwann schlief die Liebe ein...
Da haben wir als gute Freunde alles gut gepackt...das fand ich
dann auch schön, wir verstanden uns gut, konnten den Alltag gut bewältigen und vor allem unsere kleinen Kinder gemeinsam erziehen -
als Familie. Wir respektieren uns als Freunde, doch die Liebesbeziehung finden wir anscheinend nicht wieder.
Und jetzt halt erst recht nicht, weil ich mich vor etlichen Monaten
in einen anderen verliebte...und seit einiger Zeit, sich eine noch zarte, von Sehnsucht nacheinander bestimmte Beziehung entwickelt...
Zuerst dachte ich, es sei nur körperliche Anziehung, machte nichts,
traf ihn nicht unnötig, gab meine Gefühle nicht zu erkennen.
Aber ich verliebte mich immer mehr. Wenn ich ihn zufällig traf, wir uns unterhielten, gabs schlaflose Nächte.
Dann begannen wir irgendwann darüber zu reden, wie wir zueinander stehen und hielten uns dennoch auf Abstand.
Doch es kam der Tag an dem wir uns küssten - es zog mir den Boden unter den Füssen weg! Ich dachte nicht, dass sowas möglich ist, glaubte alles mit Vernunft regeln und steuern zu können - es ist nicht mehr so.
Habe mich total in diesem Gefühlswirrwarr verfangen.
Erzähle sogar jetzt in einem Internet-Forum davon, in der Hoffnung dass ich mich selbst besser verstehe, wenn ich es aufschreibe und vielleicht jemand mir was dazu sagt, was ich bisher nicht sah!

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12. Mai 2007 um 19:41
In Antwort auf queenieverliebt

Seine, sowie meine...
...Beziehung ist gestört.
Ich lebe auch (noch) mit meinem Mann zusammen.
Wir haben viele Gespräche über unsere Beziehung geführt,
vieles versucht, doch irgendwann schlief die Liebe ein...
Da haben wir als gute Freunde alles gut gepackt...das fand ich
dann auch schön, wir verstanden uns gut, konnten den Alltag gut bewältigen und vor allem unsere kleinen Kinder gemeinsam erziehen -
als Familie. Wir respektieren uns als Freunde, doch die Liebesbeziehung finden wir anscheinend nicht wieder.
Und jetzt halt erst recht nicht, weil ich mich vor etlichen Monaten
in einen anderen verliebte...und seit einiger Zeit, sich eine noch zarte, von Sehnsucht nacheinander bestimmte Beziehung entwickelt...
Zuerst dachte ich, es sei nur körperliche Anziehung, machte nichts,
traf ihn nicht unnötig, gab meine Gefühle nicht zu erkennen.
Aber ich verliebte mich immer mehr. Wenn ich ihn zufällig traf, wir uns unterhielten, gabs schlaflose Nächte.
Dann begannen wir irgendwann darüber zu reden, wie wir zueinander stehen und hielten uns dennoch auf Abstand.
Doch es kam der Tag an dem wir uns küssten - es zog mir den Boden unter den Füssen weg! Ich dachte nicht, dass sowas möglich ist, glaubte alles mit Vernunft regeln und steuern zu können - es ist nicht mehr so.
Habe mich total in diesem Gefühlswirrwarr verfangen.
Erzähle sogar jetzt in einem Internet-Forum davon, in der Hoffnung dass ich mich selbst besser verstehe, wenn ich es aufschreibe und vielleicht jemand mir was dazu sagt, was ich bisher nicht sah!

Was es ist - (von Erich Fried)
Hallo Queenie,

genau in dieser Situation befand ich mich (habe mich inzwischen von meinem Mann getrennt und bereue es nicht).

Damals stand in einer Zeitschrift dieses Gedicht von Erich Fried:

"Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe"

Wie vermessen könnte ich sein, Dir etwas dazu zu sagen, was Du bisher nicht selbst gesehen und überdacht hast? Es geht nicht.

Die Erfahrung zeigt, dass sich Frauen in dieser Lage konsequenter aus der bestehenden Beziehung lösen als Männer. Nur: Auch dies hilft Dir sicher nicht weiter. Es ist eben, was es ist.

Ich wünsche Dir sehr viel Glück und Kraft.

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13. Mai 2007 um 9:19
In Antwort auf albatroshh

Was es ist - (von Erich Fried)
Hallo Queenie,

genau in dieser Situation befand ich mich (habe mich inzwischen von meinem Mann getrennt und bereue es nicht).

Damals stand in einer Zeitschrift dieses Gedicht von Erich Fried:

"Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe"

Wie vermessen könnte ich sein, Dir etwas dazu zu sagen, was Du bisher nicht selbst gesehen und überdacht hast? Es geht nicht.

Die Erfahrung zeigt, dass sich Frauen in dieser Lage konsequenter aus der bestehenden Beziehung lösen als Männer. Nur: Auch dies hilft Dir sicher nicht weiter. Es ist eben, was es ist.

Ich wünsche Dir sehr viel Glück und Kraft.

Danke Ihr Beiden.
Es tut sooo gut zumindest per Internet jemandem sein Herz ausschütten zu
können. Das Gedicht von Erich Fried kannte ich, doch hatte ich es nicht mehr in Erinnerung.
Ja, es ist was es ist: Sehr schmerzhaft - doch Liebe.
Bei Euren lieben Antworten kamen mir sofort die Tränen.
Habe bisher dauernd versucht, die Gefühle zu unterdrücken. Doch ich denke, ich muss mich ihnen stellen und weitergehen.
Sei es im Bezug auf meine "Papierehe" oder auf diese eventuell
aussichtslose Liebe.
Dieser Gedanke ist jetzt der erfreulichste am ganzen Wochenende.
Ärmel hochkrempeln und die Situation analysieren, einen Weg suchen, reden und dann auf den Weg.
Weil alles besser ist, als dieses Verharren an einem Punkt, der einen
nur unglücklich macht und für keinen Beteiligten etwas einbringt.
Das war für mich wohl das Schlimmste an der Situation, das Gefühl
nichts tun zu können.
@albatroshh: Hattest Du auch eine neue Beziehung, als Du Dich trenntest? Hielt diese? Das stelle ich mir sehr schwer vor.
@seestern:Wie lange ist es denn her, dass Du Deine Affaire beendet hast?

Alles Liebe Euch beiden. Hoffe das Ihr genauso Menschen mit offenen
Ohren findet, wenn es Euch schlecht geht!



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13. Mai 2007 um 18:00
In Antwort auf queenieverliebt

Danke Ihr Beiden.
Es tut sooo gut zumindest per Internet jemandem sein Herz ausschütten zu
können. Das Gedicht von Erich Fried kannte ich, doch hatte ich es nicht mehr in Erinnerung.
Ja, es ist was es ist: Sehr schmerzhaft - doch Liebe.
Bei Euren lieben Antworten kamen mir sofort die Tränen.
Habe bisher dauernd versucht, die Gefühle zu unterdrücken. Doch ich denke, ich muss mich ihnen stellen und weitergehen.
Sei es im Bezug auf meine "Papierehe" oder auf diese eventuell
aussichtslose Liebe.
Dieser Gedanke ist jetzt der erfreulichste am ganzen Wochenende.
Ärmel hochkrempeln und die Situation analysieren, einen Weg suchen, reden und dann auf den Weg.
Weil alles besser ist, als dieses Verharren an einem Punkt, der einen
nur unglücklich macht und für keinen Beteiligten etwas einbringt.
Das war für mich wohl das Schlimmste an der Situation, das Gefühl
nichts tun zu können.
@albatroshh: Hattest Du auch eine neue Beziehung, als Du Dich trenntest? Hielt diese? Das stelle ich mir sehr schwer vor.
@seestern:Wie lange ist es denn her, dass Du Deine Affaire beendet hast?

Alles Liebe Euch beiden. Hoffe das Ihr genauso Menschen mit offenen
Ohren findet, wenn es Euch schlecht geht!



Danke Queenie...
... solche Menschen hatte ich glücklicherweise in der ganz grässlichen Zeit.

Ja, zum Zeitpunkt meiner Trennung war mir vorher die Liebe meines Lebens begegnet.

Leider hat er sich nicht getrennt, das tut noch immer weh, aber ich bereue weder den Entschluss zur Trennung noch die Zeit mit meinem Freund.

Dir auch sehr viel Glück, ich hoffe, Du findest den für Dich richtigen Weg (ob nun steinig oder nicht)

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