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Das verflixte 7. Jahr - lange Geschichte

14. Februar 2011 um 17:27 Letzte Antwort: 14. Februar 2011 um 17:51

Als wir zusammen kamen, war das schon nicht optimal, aber ich wollte das auch nicht aufgeben.
Er hatte immer große Freiheitsansprüche und hat immer den "Outlaw" raushängen lassen. Am Anfang kam ich damit nicht klar und wir stritten oft. Zum Bsp. wenn er mal wieder nicht nach Hause kam, oder er mir meine Habseligkeiten in eine Tasche packte und meinte, ich nehme ihm die Luft zum Atmen. Irgendwann fuhr er einfach nach Norwegen für 2 Wochen. Ich wusste zwar, dass dies anstand, aber ich wusste nicht wann genau und er verabschiedete sich nicht, sondern ich bekam es mit, weil ICH ihn anrief. Kurz darauf ist er nach Afrika - Nov.-März.! Als ich dieses Vorhaben mitbekam, beendete ich die Beziehung. Durch die enorme Distanz haben wir uns wieder angenähert. Er meinte, es täte ihm alles leid. Seine Unzuverlässigkeit und Streunertum. Und ich war wieder richtig verliebt. Als er wieder da war, wollten wir es nochmals versuchen.
Nach einem weiteren Jahr voller Höhen und Tiefen wurde ich schwanger. Ich hatte totale Panik, er meinte, dass wir das zusammen doch dicke schaffen. Er fuhr während ich vor mich hin brütete wieder Monate nach Afrika. Als er zurückkam war ich im 7. Monat. Das Kind kam und stellenweise hat er seine Sache sehr gut gemacht, z.B. zum Babyschwimmen zu gehen. Aber auch weiterhin kam er manchmal einfach nicht nach Hause, Woche wie Wochenende.
In Streitereien machte er mir zum Vorwurf ich hätte ihm das Sorgerecht vorenthalten. Was nicht stimmt. Er meinte ich hätte ihm das erklären müssen, dass es hier so laufe in Deutschland. Ich sagte, auch ich muss mich über Dinge informieren, er könne das auch. Das ist eben ein Punkt: er meckert, aber hat sich nicht selbst gekümmert.
Im Urlaub im September, 7 Tage Frankreich, waren wir nur die lange Autofahrt hin und zurück plus einen Tag zusammen (7 Tage insgesamt) Den rest verbrachte er bei französischen Kumpels, mit deinem Bruder und einem weiteren Reiseteilnehmer - daraufhin habe ich gesagt, dass ich keinen Sinn mehr sehe. Er meinte, diesmal würde er sich ändern - ganz sicher. Ich meinte, ok, wenn du diesmal wieder aus Afrika kommst, beweis es - ansonsten ist Schluß. Als er nun in Afrika war, haben wir ab und an gestritten. Dabei meinte er zum einen: es ginge immer nur um mich, mich, mich(das sehe ich nun völlig anders) und dass ich ihn damals bedrängt hätte, obwohl er garkeine Beziehung wollte. Seitdem ist bei mir, trotz weiterem Kontakt der Ofen aus. Ich habe irgendwie keine Gefühle mehr für ihn. Davor wollte ich es unbedingt in Ordnung bringen, aber nu isses weg.

Wie soll ich mich denn verhalten?

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14. Februar 2011 um 17:51

Jemand die Freiheit lassen ok,
aber einfach keine Verpflichtung , tun und lassen was man will und wie man will, das ist für mich keine Beziehung. Freu dich an deinem Kind. Du wirst es schaffen, auch wenn es nicht immer leicht ist. So schwer es dir fällt , du solltest dich nicht mehr auf eine Beziehung einlassen. Er soll seinen Vaterpflichten nachkommen und Unterhalt bezahlen. Aber du
solltest wirklich verstehen, dass er nicht Bindungsfähig ist in einem Sinne, wie du es brauchst. Eure Lebensplanungen sind einfach zu verschieden. Jeder müßte sich komplett verbiegen.
Buchtipp: Alles für ein bißchen Liebe
Lieben Gruß
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