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DAS steckt dahinter, wenn dein Partner unter Beziehungsangst leidet!?

19. September um 18:18

Hallo Community!

https://www.gofeminin.de/liebe/beziehungs-angst-s2189164.html

Beziehungsangst ist weiß Gott nicht nur ein Phänomen unter Männern. Das ist ein längst überholtes Klischee. Das steckt dahinter, wenn jemand Angst vor Enge und Nähe hat.

Kennt ihr ähnliche Situationen oder Fallbeispiele aus eurem Leben?
 

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19. September um 18:34

Sorry 🤔, ohne alles zu lesen - möchte ich wagen zu behaupten, dass diejenigen welche verantwortungsvoll und finanziell ihr Leben glücklich erleben können such bei der Wahl der Partnerschaft zögerlicher begeben bzw auch verzichten können, wenn es dadurch ihr Leben weniger bereichert bzw Probleme aufwirft. Während Denjenigen, denen es nicht möglich ist für ihr eigenes Leben zu sorgen sich über ihr Überleben einen Partner/in sichern müssen egal ob befriedigend oder unbefriedigend.

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19. September um 19:04

... und da ich keine Sprichwörter mag: " Mücken können sich nicht irren".

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19. September um 19:48
In Antwort auf goFemininTeam

Hallo Community!

https://www.gofeminin.de/liebe/beziehungs-angst-s2189164.html

Beziehungsangst ist weiß Gott nicht nur ein Phänomen unter Männern. Das ist ein längst überholtes Klischee. Das steckt dahinter, wenn jemand Angst vor Enge und Nähe hat.

Kennt ihr ähnliche Situationen oder Fallbeispiele aus eurem Leben?
 

Es ist nicht einfach, einem anderen Menschen zu vertrauen. Und noch mehr, wenn man in der Vergangenheit enttäuscht wurde. Wie soll man nach einem Vertrauensbruch noch den Mut haben, einem neuen Menschen wieder grenzenloses Vertrauen entgegenzubringen? Es heißt immer, die Zeit heile alle Wunden, aber das kann ganz schön lange dauern. Und manche Wunden heilen nie so ganz.
Nicht selten geschieht es auch, dass man nach einer herben Enttäuschung einen neuen Partner für den eigentlich Verantwortlichen zahlen lässt - wenn auch unbewusst. Wider Willen tritt man dem neuen Partner aus Angst, verletzt zu werden, mit Misstrauen entgegen, obwohl er es gar nicht verdient hat.

Niemand will angreifbar oder verletzlich sein. Es bedarf also einer Menge Energie, Vertauen und Mut, einem anderen Menschen Zutritt zu seinem Herzen, zu seinem tiefsten Inneren und zu seinen intimsten Gefühlen zu gewähren. Die Gefahr, einem anderen sein wahres Ich zu offenbaren und dann vielleicht doch verlassen zu werden, besteht immer. In der Liebe gibt es leider keine Garantie. Und die Folgen einer solchen Enttäuschung können verheerend sein.
Die einfachste Lösung, sich vor Verletzungen zu schützen, ist natürlich, sich erst gar niemandem zu öffnen: Man baut eine riesige Schutzmauer um sich auf, um keinen nah genug an sich heranzulassen, dass er einem weh tun könnte - und sucht sich seine Glücksmomente in anderen Bereichen: Job, Freunde, Hobbys,.

Diese Punkte sind mir nicht fremd. 

 

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19. September um 21:57

Wir leben in einer materiellen Welt.
Von allem mehr. Auch wenn es sich widerspricht= Mehr Schlafen und mehr Wach sein um im Leben nichts zu verpassen. haben haben kaufen kaufen kaufen....
Da wird der Partner gernen zum Konsumgut. So haben wir es gelernt. Und so wird es auch gemacht.
Und irgendwann kommt die Aussagen : Ich leben in einer lieblosen Welt.
Mehr Ego : mehr Leibe ; ist im Wiederspruch. Wie mehr Schlaf und mehr Wach sein.

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19. September um 22:37
Beste Antwort

Mit diesem Thema kam ich lange nicht in Berührung. Nach dem ich mich vor 8 Jahren von meiner Frau scheiden liess, stolperte ich aber gleich zwei Mal in beinahe identische Geschichten mit Frauen, die nach einer kurzen und sehr leidenschaftlichen Zeit komplett untertauchten. Wie vermutlich die meisten, suchte ich anfänglich die Ursachen bei mir. Und tatsächlich glaube ich bis heute, dass ich für gewisse, mögliche Partnerinnen in dem Sinne zu richtig war, dass mein Charakter, mein bisheriges Leben und die Art und Weise wie ich mich in der Gesellschaft bewege von ihnen zwar idealisert wurde, aber auch forderte und offenbar überforderte.
Erst allmählich öffneten mir jeweils gemeinsame Freunde und Bekannte eine differnziertere Sicht. Was sich heute zu meinen beiden Fallbeispielen sagen lässt ist, dass gleich mehrere Aspekte aus dem knapp und gut erklärenden Gofeminin-Beitrag zutrafen und in Kombination eine unheilvolle Wirkung entfalteten. Beide Frauen wuchsen ohne Väter in einem eher kühlen und distanzierten Familienumfeld auf. Weder gab es Brüder als Geschwister noch andere positive, männliche Vorbilder. In der Schulzeit als Aussenseiterinnen bekannt, wurden sie von ihren Müttern entweder extrem auf Leistung und Wettbewerb getrimmt oder komplett ignoriert. Vorausgegangene Männerfreundschaften waren oberflächlich bis destruktiv und stets nur von kurzer Dauer. Beide Frauen wirkten ungemein selbsbestimmt, mit grossem Hunger auf das Leben. Sobald es nicht nur um Sex und gemeinsame Interessen sondern um Gefühle oder tiefgründige Gespräche ging, stand ich aber vor unüberwindbaren Mauern.
Ich weiss nicht was Liebe ist, ich kann mir nicht vorstellen nur mit einem Mann zusammen zu sein, ich habe Angst verletzt zu werden, ich bleibe wohl besser alleine waren viel gehörte Aussagen. Und: Lass mich normal beginnen. Das hat mich damals sehr verletzt. Denn weder war sie dabei zu beginnen noch betrachtete ich mich als nicht normal. 
Mit der einen Frau hat sich jetzt Jahre danach eine gute Freundschaft ergeben, die andere ist und bleibt vom Erdboden verschluckt.
Ich lebe heute in einer sehr glücklichen Beziehung mit einer deutlich jüngeren Frau. Auch ihr ist, mit Blick auf zahlreiche Kolleginnen, das Thema sehr vertraut. Hier über die Schulter blickend meint sie, dass das grösste Problem in der Fülle der vermeintlichen Angebote liege, und sich viele nicht mehr zu einer Entscheidung durchzuringen getrauen. Es könnte ja noch was besseres kommen, und das Leben fühle sich unendlich an.

Und tatsächlich, wohin wir sehen, schwärmt das Lebens-Marketing von Eintauschprämien, Bonusprogrammen und Cashback. Ganz im Sinne von: Du hast noch was besseres verdient. Wundern wir uns also nicht!  

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20. September um 10:44

oftmals ist beziehungsangst auch nur eine ausrede

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