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Das problem wenn die Liebe einen knacks hat

9. Februar 2013 um 0:57

Nachdem ich nun im Internet mich ein wenig belesen wollte, da stieß ich auf dieses Forum und frage hier mal um Hilfe.
Warum hier? Nun meine Freundin ist das Problem, und ich hoffe jemand hier hat eine Idee was ich machen kann. Daher nun das ganze Problem.

Also ich bin seit 2 1/2 Jahren in einer Beziehung und Liebe meine Freundin auch, eigentlich ist alles soweit okay, wir wohnen zusammen (ich bin zu ihr gezogen kurz nach beginn der beziehung, zumal ich eh weg wollte von dem ort wo ich zu der Zeit wohnte) und leider hab ich gleich zu Beginn der Beziehung mist gebaut. Aus meiner Sicht wie auch aus ihrer, allerdings ist es aus meiner Sicht nicht so wie aus ihrer.

Denn was aus meiner Sicht, das gebe ich offen zu, ein ziehmlicher mist war, aber keine unendliche Tragödie wie aus ihrer Sicht. Damals wusste ich noch nicht das es für sie immer so "extrem" ist. Denn egal was ist, für sie ist alles ein riesen großes Problem. Sie vertraut mir nicht, erwartet immer das schlimmste und ich bekam mehr als einmal zu hören ich würde sie ja eh bald wieder verlassen, bin ja ein mann. (PS: dieser mist hatte nix mit fremdgehen oder dergleichen zu tun, nur falls jemand das vermuten sollte.)

Hier ist das Problem, denn sie schiebt immer wieder alles, egal was ich erwiedere oder was auch immer sonst mache, dann in richtung jenes ereignesses am anfang der Beziehung.
Also im grunde "ich bin schuld, weil ich am anfang mist gebaut habe", und zwar für alles. Hier trifft sie mich an meinem ersten wunden punkt, wenn ich mich schuldig fühle, und für das tue ich es, wenn auch nicht wie sie es sieht, dann bin ich jemand der auch unfaire sachen akzeptiert.

Zweitens ist das problem, das vom anfänglichen kümmern nicht mehr viel übrig ist. Anfangs wars ja so das ich wirklich merkte das sie gerne dinge für mich getan hat, immer mal wieder dies und jenes. Aber nicht nur der Alltagstrott, auch ihr desinteresse sind nun mehr als stark vorhanden. Ich gehöre nicht zu den Typen die frauen nur "weil man ne frau will" haben, sondern weil man sich ein leben teilen will. Und für mich gehört dazu eben auch das man füreinander immer mal Zeit und weiteres investiert aber davon bekomme ich schon eine weile nix mehr mit, mit ausnahme von 1,2 kleinigkeiten die sie mitbringt.
Die bedeuten mir zwar auch etwas, aber es wiegt das große ganze nicht mehr auf.

Drittens ist sie sehr gezeichnet vom Leben, hatte eine schlechte kindheit usw, und ich würde ihr da gerne helfen.
Ist bei mir normal, da ich oft und gerne helfe, und in dem fall, eben weil ich sie auch mal verletzt habe, kann ich nicht so einfach gehen. Ich bin gefangen deswegen, weil ich nicht so einfach gehen kann/will.

Das sind die Sachen die alles so speziell machen, und dadurch bin ich in einer zwickmühle.

Ich liebe sie, das steht fest aber sie macht die Beziehung immer mehr kaputt, auch wenn sie das nicht sieht. Wenn sie sich selber schlecht redet, mir Vorwürfe macht oder nicht auf mich eingeht. Oftmals kommt wenn ich sage das ich ihr nicht alles durchgehen lassen kann dann etwas ala das sie viel zeit brauche das von damals zu verarbeiten. Selbst von Selbstmord hat sie schon gesprochen, aber ich habe das Gefühl das sie es nur sagt wegen der Aufmerksamkeit, trotzdem habe ich angst das sie es wirklich machen könnte. Denn sicher weiß ich es nicht.
Und das macht es nur noch mehr kaputt, für mich jedenfalls.

Ansonsten ist die Beziehung auch....mittlerweile nur noch Problematisch. Vertrauen, Verständnis, ausgeglichenheit, sexualität, fairheit in einer beziehung und einiges mehr sind aus dem lot. Zu meinen ungunsten.
Achja auserdem will sie dinge an mir ändern, aber ich will das nicht. Das einzigste Streitthema da ich abblocke mittlerweile. Bin ich einfach nicht mehr bereit zu.

Es ist so vieles eben nicht mehr im lot. Für mich, für sie schon eher, aber sie kann glaube ich das gar nicht verstehen oder wahrnehmen. Sie hat sich ihre eigene Wahrheit gebaut und denkt alles wäre super. Wir streiten uns auch nicht mehr seit neustem, weil ich einfach keine lust mehr habe meine Meinung kund zu tun, während sie wohl denkt das alles gut ist und das anders interpretiert usw.

Und nun bin ich am Punkt seit wenigen Tagen, wo ich sagen muss das ich sie zwar Liebe aber keine Lust auf die Beziehung habe. Ich fühle mich eher wie ein Kumpel von ihr, der zwar die Pflichten einer Bezierhung hat, nicht aber die Rechte. Und dadurch bröckelt auch die Liebe, weil sie mit in dieses kaputte gezogen wird. Nicht nur dadurch, aber auch.

Auf der einen Seite würde ich am liebsten sofort weg hier...aber dann...wohin mit allem was ich habe? Und wo soll ich wohnen? (wäre eh gut das zu wissen, sollte es mal so sehr krachen das ich rausgeschmissen werde oder so.... kennt sich da jemand aus?)
Zumindest erst einmal abstand, freundschaft halten und vielleicht, auch wenn ich die hoffnung aufgeben habe, würde sie nen riesen umschwung schaffen.
Auf der anderen Seite will ich aber die Beziehung nicht aufgeben. Ich liebe sie, trotz allem.

Und wiederum woanders weiß ich das sie niemals sich so sehr ändern würde, wie sie müsste damit es funktionieren kann. Ich weiß das es eine Beziehung ist die nicht ewig halten wird. Dafür gibt es auch wieder einige Gründe wobon einer für mich besonders relevant ist:

Sie wird mir nicht das gefühl geben können, mich wirklich zu wollen. In dem Punkt bin ich (leider?) selber sehr speziell denn ich will das meine Partnerin mich nicht nur als "partner" ansieht der einfach da ist, sondern als jene Person im Leben mit dem man träume nicht nur träumt sondern lebt. Schwer zu erklären, aber Bilder wie solche:

http://www.google.de/res?q=zusammen&um=1&hl=de&sa=N&tbo=d&biw=1600&bih=761&tbm=isch&tbnid=Wvgi_rc4loxYsM:&refurl=http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/18194464&docid=IMpgm--ZXArywM&url=http://.fotocommunity.com/Lifestyle-Jugendkultur/Streetart/Zusammen-auf-und-davon-a18194464.jpg&w=637&h=1000&ei=NYUVUeXQKM2LswaH9IHoBQ&zoom=1&iact=hc&vpx=724&vpy=120&dur=1746&hovh=281&hovw=179&tx=69&ty=108&sig=112806692595216221564&page=1&tbnh=141&tbnw=89&start=0&ndsp=33&ved=1t:429,r:4,s:0,i:160

zu erleben würde es am ehesten treffen. Ich träume davon vom gleichen mp3 player musik zu hören oder
Ich träume auch davon das meine Partnerin bereit ist einige dinge zu tun, die sie sich sonst nicht vorstellen könnte zu tun, so wie ich es auch bin. Weil es für den Menschen ist den man liebt, jedoch tut sie es nicht.
Nur dinge die sie sich eh vorstellen kann/könnte hat sie gemacht.

Kurz gesagt...ich bin ein Träumer und brauche eine Partnerin die mit mir bereit ist Träume ins leben mit einzubringen die beide angehen. Das ist hier nicht der Fall.
(Liebe gemeinde, hier auch eine spezielle Frage an euch:
Ist es überhaupt richtig das zu VERLANGEN? Ich verlange damit schließlich das meine Partnerin auch mit mir Träume wahr werden lässt, die ja letztendlich ICH will.
Ich will halt vom romantischen sonnenuntergang und sterschnuppenschauen, gemeinsamen aufwachen an sonntagen(und damit meine ich nicht einfach aufstehen und dann "nur" kuscheln, sondern wirklich einen moment wo man merkt das man für den andern partner wirklich ein "traum" ist der wahr wurde) bis hin zu all jenen momenten, in denen man immer ein bisschen neidisch ist wenn man sie in einem buch liest. Momente, die so verträumt und schön sind einfach wie das Bild das ich grad zeigte. Das ist für mich wichtig. Aber wie gesagt, ich "verlange" es und zwar nicht nur am anfang sondern in der gesamten Beziehung. (Natürlich nicht ständig, aber zumindest ab und zu.)
Nicht alles aber das man solche Momente gemeinsam erlebt, und das ist nichts alltägliches.
Wäre mir sehr wichtig hierzu eure meinung zu hören, denn irgendwie ist es schon egoistisch. Andererseitz hat ja jeder wünsche im leben, die er mehr oder minder erfüllen will, weil er sie für ein erfülltes Leben brauch. Zwiespalt :/ )

Ich hoffe man versteht was ich mit diesen momenten meine, denn ich kann es irgendwie nicht richtig erklären. *seufz*

So ich habe sicher die hälfte von allem was ich sagen wollte nicht gesagt und mich wieder viel zu lang gefasst.
Ich hoffe ihr verzeiht mir wenn das was ich schreibe absolut seltsam und verzerrt wirkt, aber ich kann mich nicht so ganz ausdrücken und es wäre so viel mehr was ich hätte schreiben wollen, aber das hätte den rahmen gesprengt hier.
Vor allem möchte ich noch sagen das ich weiß das es auch genug sachen gibt die ich falsch mache und auch teilweise hierfür wohl irgendwie mitverantwortlich bin.
Es ist in sowas niemals nur einer, aber ich bin der in dieser Beziehung, der weiß das irgendwo das ende erreicht ist für sich selbst. Und sie wird sich nicht ändern, selbst in mir wichtigen Punkten, das habe ich leider schon erfolglos versucht.(Viele gespräche mit ihr.) Aber so einfach gehen ist auch nicht drin, wie oben beschrieben.

Ich danke euch für das Lesen dieses Beitrages und hoffe er hat euch nicht zu sehr verwirrt oder sonst irgendwie zum wahnsinn getrieben . Ich hoffe jemand hat ideen oder anreize was ich tun kann. Und ich hoffe man versteht das wirrwarr welches ich nun versucht habe hier in sätze zu fassen.

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9. Februar 2013 um 1:48

????
Du bist hier anonym. Was für einen Mist hast du gebaut? Konkret. Was kann sie dir nicht verzeihen?

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9. Februar 2013 um 3:22
In Antwort auf macey_12735299

????
Du bist hier anonym. Was für einen Mist hast du gebaut? Konkret. Was kann sie dir nicht verzeihen?

Kompliziert
Ich bin oftmals sehr ehrlich, und auch wenn ich oft von vielen Leuten höre das sie ehrlichkeit und Kritik mögen, so merke ich noch öfter das auch diese Leute sie nicht vertragen. So auch hier denke ich, aber was genau weiß ich nicht. Nur am Anfang habe ich halt...sehr sehr deutlich gesagt und das, das gebe ich zu, ist für einige sicher schon "mist". Mir wurde gesagt ich solle offen meine meinung sagen, aber das war dann wohl doch viel zu schlimm, und was noch schlimmer war, kam auch an die ohren von 3 und soweit ich das verstanden habe, hatte sie das tief verletzt. (war ihr sehr wichtig, zum teil auch wegen ihrem hobby was ihr das wichtigste ist.) Um das genau zu erklären müsste ich nun ein halbes buch schreiben, daher dürfte es kurz gesagt:

"Ein unfreundlicher Umgang mit der partnerin in kombination mit dem Problem das es an dritte ging." sein. Das dritte es bekommen haben tut mir auch leid, das war nicht so beabsichtig. Da hab ich definitiv mist gebaut. Mein Fehler und die Kritik an sich war wohl auch zu heftig und ich hätte vielleicht erstmal austesten sollen in wie weit sowas denn nun wirklich okay ist. Für mich ists "mist" den ich gebaut habe, aber für sie ist es noch heute schlimm.

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