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Das mir so etwas noch mal passiert….

11. April um 11:25


Ich bin in der zweiten Ehe verheiratet und habe gerade ein Déjà-vu. Vor 25 Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Kollegin. Dies hat damals auch indirekt zum Ende meiner ersten Ehe geführt. Aus dieser Affäre ist keine neue Beziehung entstanden. Ich hatte mich damals mit meiner ersten Frau wiederversöhnt, aber es war uns nach einem Jahr klar, dass es keine Gefühle mehr da sind und es kam zu einer einvernehmlichen und geräuschlosen Trennung. Die Affäre war für mich ein Aufbegehren gegen die alte Beziehung und mir war von Anfang an klar, dass dies auch das Ende bedeutend würde.

Nach ein paar schönen Singlejahren habe mich erneut verliebt, später geheiratet und zwei Kinder bekommen. Man muss dazu sagen, dass ich bereits 50 Jahre alt bin und meine jetzige Frau 14 Jahre jünger. Der jüngste Sohn ist gerade erst 2 Jahre alt.

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Ich bin Geschäftsführer in einem kleinen mittelständischen Betrieb und habe mich wieder unsterblich in eine Kollegin verliebt. Sie ist 21 Jahre jünger. Sehr attraktiv, einfühlsam, klug…. wir haben uns auf Anhieb verstanden. Von Schmetterlingen war aber nie was zu spüren. Ich habe mich eher als ihr Mentor gesehen und der auch viel Spaß an ihrer beruflichen Entwicklung hatte. Selbst auf eine gemeinsame Geschäftsreise mit privater gemeinsamer Zeit ist nix passiert. Die Karriereleiter kann sie übrigens nicht mehr weiter steigen….

Vor ein paar Monaten haben wir begonnen,  uns auch über private Dinge auszutauschen.  Wir schicken uns täglich unzählige Nachrichten oder tauschen uns in der Mittagspause aus. Ich habe dann irgendwann die Schmetterlinge gespürt und musste pausenlos an sie denken.  Mit diesem schönen aber auch besorgniserregenden Gefühl habe ich alle Nachrichten gelöscht und ihr von meinem Problem berichtet. Ich wollte,  dass sie meinen angedachten privat bezogenen Kontaktabbruch versteht und hoffte auf einen normalen professionellen Umgang im Unternehmen. Für eine Beziehung gibt es einfach zu viele NoGo`s  (Alter, Ehe, Kinder, Job). Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass sie ähnliche Gefühle hatte.
Ihre Reaktion hat mich umgehauen. Sie tickt genauso und wir könnten zusammen eine Schmetterlingsfarm eröffnen. Die NoGo´s kennen wir beide und wir haben nichts miteinander angefangen. Wir leiden beide und können das auch thematisieren. Ich genieße, genau wie sie, jeden kleinen Augenblick dem wir miteinander verbringen. Wir können einfach nicht zur Tagesordnung übergehen. Ein Lächeln, eine kleine Geeste und alle Vorsätze sind dahin.  Jetzt weiß ich auch warum im Wort Sehnsucht, das Wörtchen “Sucht“ steckt.

Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. Wir sind in einem gewissen Beziehungstrott gelandet, indem auch kein Platz mehr für Zärtlichkeiten oder Sexualität ist. Es ist aber keineswegs so, dass wir in einem Dauerclinch leben. Die Beziehung definiert sich aber vor allem über die Kinder und nicht mehr über uns als Paar. Das haben wir bereits vor Jahren auch in einer Eheberatung festgestellt, die allerdings auch nicht so viel dauerhaft verändert hat. Mit ist aber inzwischen klar, dass ich erst meine Ehe klären muss. Ich liebe die Kids und scheue die Dramen. Ein Seitensprung oder Affäre halte ich nicht aus. Käme mit dem schlechten Gewissen nicht zurecht.
 Ich mit normalerweise ein sehr realistischer Mensch und sehr verkopft. Aber genau der ist abgeschaltet. Ich bin komplett ratlos…………

 

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Top 3 Antworten

11. April um 13:35

"Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. "

aber vor 2 jahren noch ein kind machen!!!

wie verantwortungslos kann man eigentlich sein?

27 LikesGefällt mir

11. April um 13:07


Die Wissenschaft nennt das bei Männern "2.Pubertät".
Manche kaufen sich dann ein Cabrio und ziehen alberne Sachen an...

Die Frau könnte deine Tochter sein und befindet sich in einer völlig anderen Lebensphase.

Wenn die Hormone sich wieder regulieren und Du nicht mehr der verliebte Teeny bist, wirst Du über dich selber lachen. Ganz sicher.

Deine Beziehung ist ein anderes Problemfeld, Du solltest beides von einander trennen.


 

19 LikesGefällt mir

11. April um 13:41

Du ziehst deine erotische Energie aus der Ehe raus. Das hat einschneidende Konsequenzen.

Ob du mit deiner Affäre ins Bett steigst, oder nicht, ist vollkommen egal. So oder so ruiniert du damit die Ehe. Das scheint auch so von dir gewünscht zu sein. Es ist wieder mal das Aufbegehren gegen gegen den Beziehungstrott und dafür benutzt du wieder eine Frau. Schon klar, das lässt sich ewig so weiter führen.

Ich beurteile das nicht moralisch. Aber findest du das nicht auch, dass das die Strategie eines sehr schwachen Menschen ist?

Hast du Charakter? Dann mach dich gemeinsam mit deiner Frau daran die Beziehung wieder lebendiger zu gestalten. Von deiner Affäre musst du dich trennen. Nachdem du es emotional so weit kommen lassen hast, musst du dich auch beruflich von ihr trennen.

Für deine Affären bist du als Partner nicht attraktiv. Die sehen, wie schwach du bist und wie du aus deiner Schwäche heraus mit deinen Partnerinnen umgehst.

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11. April um 13:07


Die Wissenschaft nennt das bei Männern "2.Pubertät".
Manche kaufen sich dann ein Cabrio und ziehen alberne Sachen an...

Die Frau könnte deine Tochter sein und befindet sich in einer völlig anderen Lebensphase.

Wenn die Hormone sich wieder regulieren und Du nicht mehr der verliebte Teeny bist, wirst Du über dich selber lachen. Ganz sicher.

Deine Beziehung ist ein anderes Problemfeld, Du solltest beides von einander trennen.


 

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11. April um 13:35

"Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. "

aber vor 2 jahren noch ein kind machen!!!

wie verantwortungslos kann man eigentlich sein?

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11. April um 13:41

Du ziehst deine erotische Energie aus der Ehe raus. Das hat einschneidende Konsequenzen.

Ob du mit deiner Affäre ins Bett steigst, oder nicht, ist vollkommen egal. So oder so ruiniert du damit die Ehe. Das scheint auch so von dir gewünscht zu sein. Es ist wieder mal das Aufbegehren gegen gegen den Beziehungstrott und dafür benutzt du wieder eine Frau. Schon klar, das lässt sich ewig so weiter führen.

Ich beurteile das nicht moralisch. Aber findest du das nicht auch, dass das die Strategie eines sehr schwachen Menschen ist?

Hast du Charakter? Dann mach dich gemeinsam mit deiner Frau daran die Beziehung wieder lebendiger zu gestalten. Von deiner Affäre musst du dich trennen. Nachdem du es emotional so weit kommen lassen hast, musst du dich auch beruflich von ihr trennen.

Für deine Affären bist du als Partner nicht attraktiv. Die sehen, wie schwach du bist und wie du aus deiner Schwäche heraus mit deinen Partnerinnen umgehst.

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11. April um 17:40

Wenn ich mir hier um Forum äußere, dann tue ich das aus dem Grund Meinungen zu hören. Sicher auch Meinungen die mir nicht gefallen.

Mit ist doch vollkommen klar, dass es nicht in Ordnung ist was ich da mache. Es ist unfair gegenüber meiner Frau und es ist auch nicht fair gegenüber der Kollegin. Wenn einfach den Kontakt abgebrochen/eingeschränkt hätte ohne etwas zu sagen, wäre das große Gefühlschaos womöglich ausgeblieben. Das belastet mich sehr stark und ist alles andere als gewollt.

Ein Cabrio habe ich schon und alberne Sache ziehe ich mir auch außerhalb von Karneval an Ich würde mir wünschen, dass ich darüber irgendwann lachen kann. Im Augenblick ist mir eher zum Heulen.

Das jüngste Kind war ein Wunschkind. Was dort als verantwortungslose (Zeugung)  beschrieben wird ist ein lebenslustiger Kerl. Das hat nun gar nichts mit meiner jetzigen Situation zu tun.

Ich habe bei der ersten Scheidung ein Trennungsszenario gesucht. Das war aus heutiger Sicht feige und nicht in Ordnung. Das mag man als "Strategie eines schwachen Mannes" bezeichnen und traf vor 25 Jahren vielleicht auch zu. Zu Beziehungen gehören mind. zwei Personen. Ich benutzte niemanden. Ich spiel auch bei der Kollegin mit offenen Karten. Wir wissen doch beide nicht, ob wir eine Beziehung überhaupt aushalten können. Immerhin bringe ich ein riesiges Drama mit in die Beziehung ein. Das würde ich mir von Ihrer Seite dreimal überlegen.

Die jetzige Situation ist nicht mit der vor 25 Jahren vergleichbar. Ich werde sicher keine sexuelle Affäre eingehen, ohne meine jetzige Situation vorher zu klären. Bedeutet auch, dass ich mit meiner Frau unseren jetzigen Beziehungsstatus klären muss.
Ich suche nach dem Knopf, um die Gefühle auszustellen. Ich möchte eine bewusste Entscheidung treffen und keinen hormonell gesteuerten Schnellschuss abfeuern.

Sich emotinal zu trennen mag richtig sein. Aber warum muss ich mich von einer guten Mitarbeiterin trennen? Nur weil ich meinen Kopf nicht frei kriege ?` Ich versuche eher herausfinden, was mit mir los ist, warum ich überhaupt dafür empfänglich bin und was in meiner Ehe schief läuft. Die Kollegin aber abzustrafen für meine momentane Unfähgikeit mein Gefühlsleben in den Griff zu bekommen, wäre charakterlos.  Und es würde auch nicht für einen starken Charakter sprechen, in einer Ehe zu bleiben die man nicht mehr will. Soweit bin ich aber noch nicht.
 

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11. April um 17:44
In Antwort auf user6570


Ich bin in der zweiten Ehe verheiratet und habe gerade ein Déjà-vu. Vor 25 Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Kollegin. Dies hat damals auch indirekt zum Ende meiner ersten Ehe geführt. Aus dieser Affäre ist keine neue Beziehung entstanden. Ich hatte mich damals mit meiner ersten Frau wiederversöhnt, aber es war uns nach einem Jahr klar, dass es keine Gefühle mehr da sind und es kam zu einer einvernehmlichen und geräuschlosen Trennung. Die Affäre war für mich ein Aufbegehren gegen die alte Beziehung und mir war von Anfang an klar, dass dies auch das Ende bedeutend würde.

Nach ein paar schönen Singlejahren habe mich erneut verliebt, später geheiratet und zwei Kinder bekommen. Man muss dazu sagen, dass ich bereits 50 Jahre alt bin und meine jetzige Frau 14 Jahre jünger. Der jüngste Sohn ist gerade erst 2 Jahre alt.

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Ich bin Geschäftsführer in einem kleinen mittelständischen Betrieb und habe mich wieder unsterblich in eine Kollegin verliebt. Sie ist 21 Jahre jünger. Sehr attraktiv, einfühlsam, klug…. wir haben uns auf Anhieb verstanden. Von Schmetterlingen war aber nie was zu spüren. Ich habe mich eher als ihr Mentor gesehen und der auch viel Spaß an ihrer beruflichen Entwicklung hatte. Selbst auf eine gemeinsame Geschäftsreise mit privater gemeinsamer Zeit ist nix passiert. Die Karriereleiter kann sie übrigens nicht mehr weiter steigen….

Vor ein paar Monaten haben wir begonnen,  uns auch über private Dinge auszutauschen.  Wir schicken uns täglich unzählige Nachrichten oder tauschen uns in der Mittagspause aus. Ich habe dann irgendwann die Schmetterlinge gespürt und musste pausenlos an sie denken.  Mit diesem schönen aber auch besorgniserregenden Gefühl habe ich alle Nachrichten gelöscht und ihr von meinem Problem berichtet. Ich wollte,  dass sie meinen angedachten privat bezogenen Kontaktabbruch versteht und hoffte auf einen normalen professionellen Umgang im Unternehmen. Für eine Beziehung gibt es einfach zu viele NoGo`s  (Alter, Ehe, Kinder, Job). Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass sie ähnliche Gefühle hatte.
Ihre Reaktion hat mich umgehauen. Sie tickt genauso und wir könnten zusammen eine Schmetterlingsfarm eröffnen. Die NoGo´s kennen wir beide und wir haben nichts miteinander angefangen. Wir leiden beide und können das auch thematisieren. Ich genieße, genau wie sie, jeden kleinen Augenblick dem wir miteinander verbringen. Wir können einfach nicht zur Tagesordnung übergehen. Ein Lächeln, eine kleine Geeste und alle Vorsätze sind dahin.  Jetzt weiß ich auch warum im Wort Sehnsucht, das Wörtchen “Sucht“ steckt.

Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. Wir sind in einem gewissen Beziehungstrott gelandet, indem auch kein Platz mehr für Zärtlichkeiten oder Sexualität ist. Es ist aber keineswegs so, dass wir in einem Dauerclinch leben. Die Beziehung definiert sich aber vor allem über die Kinder und nicht mehr über uns als Paar. Das haben wir bereits vor Jahren auch in einer Eheberatung festgestellt, die allerdings auch nicht so viel dauerhaft verändert hat. Mit ist aber inzwischen klar, dass ich erst meine Ehe klären muss. Ich liebe die Kids und scheue die Dramen. Ein Seitensprung oder Affäre halte ich nicht aus. Käme mit dem schlechten Gewissen nicht zurecht.
 Ich mit normalerweise ein sehr realistischer Mensch und sehr verkopft. Aber genau der ist abgeschaltet. Ich bin komplett ratlos…………

 

"....habe gerade ein Déjà-vu. Vor 25 Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Kollegin." 

Demnach warst du mit 25 Jahren bereits verheiratet, richtig? Warum so früh? Zieht es dich zu sehr nach Harmonie/Romantik bzw. neigst du in Schmetterlingsfarmen zu flüchten, wenn es schwierig wird?  

Wie war das nochmal, der Urinstinkt des Menschen ist so ausgelegt, dass er in der Not flüchtet, sich tot stellt oder zum Angriff übergeht? Du gehörst wohl zu den Flüchtenden.

Da eure Ehe eher einer partnerschaftlichen Beziehung zu entsprechen scheint, als der einer Liebesbeziehung ist es nicht verwunderlich, dass du dich neu verliebt hast und Sehn-sucht nach etwas anderes begehrst. 

Zu beachten wäre, dass dein Schwarm ebenso gut den Wunsch haben kann, mal ein Kind haben zu wollen. 




 

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11. April um 19:46
In Antwort auf rax

Du ziehst deine erotische Energie aus der Ehe raus. Das hat einschneidende Konsequenzen.

Ob du mit deiner Affäre ins Bett steigst, oder nicht, ist vollkommen egal. So oder so ruiniert du damit die Ehe. Das scheint auch so von dir gewünscht zu sein. Es ist wieder mal das Aufbegehren gegen gegen den Beziehungstrott und dafür benutzt du wieder eine Frau. Schon klar, das lässt sich ewig so weiter führen.

Ich beurteile das nicht moralisch. Aber findest du das nicht auch, dass das die Strategie eines sehr schwachen Menschen ist?

Hast du Charakter? Dann mach dich gemeinsam mit deiner Frau daran die Beziehung wieder lebendiger zu gestalten. Von deiner Affäre musst du dich trennen. Nachdem du es emotional so weit kommen lassen hast, musst du dich auch beruflich von ihr trennen.

Für deine Affären bist du als Partner nicht attraktiv. Die sehen, wie schwach du bist und wie du aus deiner Schwäche heraus mit deinen Partnerinnen umgehst.

Nicht nur der Kollegin kündigen sondern man könnte auch gleich die Hexenverbrennung wieder einführen „Ironie off“

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11. April um 19:51
In Antwort auf user6570

Wenn ich mir hier um Forum äußere, dann tue ich das aus dem Grund Meinungen zu hören. Sicher auch Meinungen die mir nicht gefallen.

Mit ist doch vollkommen klar, dass es nicht in Ordnung ist was ich da mache. Es ist unfair gegenüber meiner Frau und es ist auch nicht fair gegenüber der Kollegin. Wenn einfach den Kontakt abgebrochen/eingeschränkt hätte ohne etwas zu sagen, wäre das große Gefühlschaos womöglich ausgeblieben. Das belastet mich sehr stark und ist alles andere als gewollt.

Ein Cabrio habe ich schon und alberne Sache ziehe ich mir auch außerhalb von Karneval an Ich würde mir wünschen, dass ich darüber irgendwann lachen kann. Im Augenblick ist mir eher zum Heulen.

Das jüngste Kind war ein Wunschkind. Was dort als verantwortungslose (Zeugung)  beschrieben wird ist ein lebenslustiger Kerl. Das hat nun gar nichts mit meiner jetzigen Situation zu tun.

Ich habe bei der ersten Scheidung ein Trennungsszenario gesucht. Das war aus heutiger Sicht feige und nicht in Ordnung. Das mag man als "Strategie eines schwachen Mannes" bezeichnen und traf vor 25 Jahren vielleicht auch zu. Zu Beziehungen gehören mind. zwei Personen. Ich benutzte niemanden. Ich spiel auch bei der Kollegin mit offenen Karten. Wir wissen doch beide nicht, ob wir eine Beziehung überhaupt aushalten können. Immerhin bringe ich ein riesiges Drama mit in die Beziehung ein. Das würde ich mir von Ihrer Seite dreimal überlegen.

Die jetzige Situation ist nicht mit der vor 25 Jahren vergleichbar. Ich werde sicher keine sexuelle Affäre eingehen, ohne meine jetzige Situation vorher zu klären. Bedeutet auch, dass ich mit meiner Frau unseren jetzigen Beziehungsstatus klären muss.
Ich suche nach dem Knopf, um die Gefühle auszustellen. Ich möchte eine bewusste Entscheidung treffen und keinen hormonell gesteuerten Schnellschuss abfeuern.

Sich emotinal zu trennen mag richtig sein. Aber warum muss ich mich von einer guten Mitarbeiterin trennen? Nur weil ich meinen Kopf nicht frei kriege ?` Ich versuche eher herausfinden, was mit mir los ist, warum ich überhaupt dafür empfänglich bin und was in meiner Ehe schief läuft. Die Kollegin aber abzustrafen für meine momentane Unfähgikeit mein Gefühlsleben in den Griff zu bekommen, wäre charakterlos.  Und es würde auch nicht für einen starken Charakter sprechen, in einer Ehe zu bleiben die man nicht mehr will. Soweit bin ich aber noch nicht.
 

Das Leben ist zu kurz um in einer unerfüllten Beziehung zu bleiben... mein Ex hat mich vor Jahren betrogen weil es einfach nicht wirklich gepasst hat und nur dadurch hatte ich die Chance meinen jetzigen Partner kennen zu lernen und richtig glücklich zu sein, auch wenn es erstmal „Drama“ war

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11. April um 19:54
In Antwort auf user6570

Wenn ich mir hier um Forum äußere, dann tue ich das aus dem Grund Meinungen zu hören. Sicher auch Meinungen die mir nicht gefallen.

Mit ist doch vollkommen klar, dass es nicht in Ordnung ist was ich da mache. Es ist unfair gegenüber meiner Frau und es ist auch nicht fair gegenüber der Kollegin. Wenn einfach den Kontakt abgebrochen/eingeschränkt hätte ohne etwas zu sagen, wäre das große Gefühlschaos womöglich ausgeblieben. Das belastet mich sehr stark und ist alles andere als gewollt.

Ein Cabrio habe ich schon und alberne Sache ziehe ich mir auch außerhalb von Karneval an Ich würde mir wünschen, dass ich darüber irgendwann lachen kann. Im Augenblick ist mir eher zum Heulen.

Das jüngste Kind war ein Wunschkind. Was dort als verantwortungslose (Zeugung)  beschrieben wird ist ein lebenslustiger Kerl. Das hat nun gar nichts mit meiner jetzigen Situation zu tun.

Ich habe bei der ersten Scheidung ein Trennungsszenario gesucht. Das war aus heutiger Sicht feige und nicht in Ordnung. Das mag man als "Strategie eines schwachen Mannes" bezeichnen und traf vor 25 Jahren vielleicht auch zu. Zu Beziehungen gehören mind. zwei Personen. Ich benutzte niemanden. Ich spiel auch bei der Kollegin mit offenen Karten. Wir wissen doch beide nicht, ob wir eine Beziehung überhaupt aushalten können. Immerhin bringe ich ein riesiges Drama mit in die Beziehung ein. Das würde ich mir von Ihrer Seite dreimal überlegen.

Die jetzige Situation ist nicht mit der vor 25 Jahren vergleichbar. Ich werde sicher keine sexuelle Affäre eingehen, ohne meine jetzige Situation vorher zu klären. Bedeutet auch, dass ich mit meiner Frau unseren jetzigen Beziehungsstatus klären muss.
Ich suche nach dem Knopf, um die Gefühle auszustellen. Ich möchte eine bewusste Entscheidung treffen und keinen hormonell gesteuerten Schnellschuss abfeuern.

Sich emotinal zu trennen mag richtig sein. Aber warum muss ich mich von einer guten Mitarbeiterin trennen? Nur weil ich meinen Kopf nicht frei kriege ?` Ich versuche eher herausfinden, was mit mir los ist, warum ich überhaupt dafür empfänglich bin und was in meiner Ehe schief läuft. Die Kollegin aber abzustrafen für meine momentane Unfähgikeit mein Gefühlsleben in den Griff zu bekommen, wäre charakterlos.  Und es würde auch nicht für einen starken Charakter sprechen, in einer Ehe zu bleiben die man nicht mehr will. Soweit bin ich aber noch nicht.
 

Obs (moralisch) in Ordnung ist, halte ich für unwichtig. Man sollte eher nach funktionierenden Wegen suchen.

Da ich missverstanden wurde, versuche ich noch mal eine Erklärung dafür "was mit dir los" ist.
Charakterlich stark wären ZWEI WEGE gewesen.
* Die erotische Energie in der Ehe zu belassen und sie wieder lebendig gestalten.
* Sich mit der Ehefrau aussprechen, sich trennen und DANN Ausschau nach neuer Partnerin, nach einer Affäre oder einer intensiven Freundshaft inclusive Schmetterlinge halten.

Zu beidem warst du nicht in der Lage. Du hast die Entscheidung vermieden und dich treiben lassen. Du hast genau das gemacht, was du selbst ansprichst: "in einer Ehe ... bleiben die man nicht mehr will". Damit hast du dich zielsicher zwischen alle Stühle gesetzt und suchst erst JETZT nach einem Knopf, wo es keinen Knopf MEHR gibt. An dem Knopf, den es gegeben hat, bist du vorbei gegangen, als du zugelassen hast, dass sich Ehe und die intensive Freundschaft mit Schmetterlingsgefühl sich zeitlich überschneiden.

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11. April um 20:22
In Antwort auf rax

Obs (moralisch) in Ordnung ist, halte ich für unwichtig. Man sollte eher nach funktionierenden Wegen suchen.

Da ich missverstanden wurde, versuche ich noch mal eine Erklärung dafür "was mit dir los" ist.
Charakterlich stark wären ZWEI WEGE gewesen.
* Die erotische Energie in der Ehe zu belassen und sie wieder lebendig gestalten.
* Sich mit der Ehefrau aussprechen, sich trennen und DANN Ausschau nach neuer Partnerin, nach einer Affäre oder einer intensiven Freundshaft inclusive Schmetterlinge halten.

Zu beidem warst du nicht in der Lage. Du hast die Entscheidung vermieden und dich treiben lassen. Du hast genau das gemacht, was du selbst ansprichst: "in einer Ehe ... bleiben die man nicht mehr will". Damit hast du dich zielsicher zwischen alle Stühle gesetzt und suchst erst JETZT nach einem Knopf, wo es keinen Knopf MEHR gibt. An dem Knopf, den es gegeben hat, bist du vorbei gegangen, als du zugelassen hast, dass sich Ehe und die intensive Freundschaft mit Schmetterlingsgefühl sich zeitlich überschneiden.

Die von dir beschrieben Wege würde ich unterschreiben. Problem dabei ist, dass man Gefühle nicht steuern kann und so etwas einfach passiert. Und bevor hier Einwürfe kommen, klar gab es Vorboten, die man aber nicht unbedingt bewusst wahrnimmt.

Das ich tatsächlich verliebt bin, ist mir erst seit 3 Wochen bewusst. Es ist noch nichts passiert, ausser ein durcheinander geratener Hormonhaushalt. Werde mit meiner Frau über unsere Beziehung diskutieren müssen und weiterhin die Distanz wahren und leiden. 

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11. April um 21:50
In Antwort auf user6570


Ich bin in der zweiten Ehe verheiratet und habe gerade ein Déjà-vu. Vor 25 Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Kollegin. Dies hat damals auch indirekt zum Ende meiner ersten Ehe geführt. Aus dieser Affäre ist keine neue Beziehung entstanden. Ich hatte mich damals mit meiner ersten Frau wiederversöhnt, aber es war uns nach einem Jahr klar, dass es keine Gefühle mehr da sind und es kam zu einer einvernehmlichen und geräuschlosen Trennung. Die Affäre war für mich ein Aufbegehren gegen die alte Beziehung und mir war von Anfang an klar, dass dies auch das Ende bedeutend würde.

Nach ein paar schönen Singlejahren habe mich erneut verliebt, später geheiratet und zwei Kinder bekommen. Man muss dazu sagen, dass ich bereits 50 Jahre alt bin und meine jetzige Frau 14 Jahre jünger. Der jüngste Sohn ist gerade erst 2 Jahre alt.

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Ich bin Geschäftsführer in einem kleinen mittelständischen Betrieb und habe mich wieder unsterblich in eine Kollegin verliebt. Sie ist 21 Jahre jünger. Sehr attraktiv, einfühlsam, klug…. wir haben uns auf Anhieb verstanden. Von Schmetterlingen war aber nie was zu spüren. Ich habe mich eher als ihr Mentor gesehen und der auch viel Spaß an ihrer beruflichen Entwicklung hatte. Selbst auf eine gemeinsame Geschäftsreise mit privater gemeinsamer Zeit ist nix passiert. Die Karriereleiter kann sie übrigens nicht mehr weiter steigen….

Vor ein paar Monaten haben wir begonnen,  uns auch über private Dinge auszutauschen.  Wir schicken uns täglich unzählige Nachrichten oder tauschen uns in der Mittagspause aus. Ich habe dann irgendwann die Schmetterlinge gespürt und musste pausenlos an sie denken.  Mit diesem schönen aber auch besorgniserregenden Gefühl habe ich alle Nachrichten gelöscht und ihr von meinem Problem berichtet. Ich wollte,  dass sie meinen angedachten privat bezogenen Kontaktabbruch versteht und hoffte auf einen normalen professionellen Umgang im Unternehmen. Für eine Beziehung gibt es einfach zu viele NoGo`s  (Alter, Ehe, Kinder, Job). Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass sie ähnliche Gefühle hatte.
Ihre Reaktion hat mich umgehauen. Sie tickt genauso und wir könnten zusammen eine Schmetterlingsfarm eröffnen. Die NoGo´s kennen wir beide und wir haben nichts miteinander angefangen. Wir leiden beide und können das auch thematisieren. Ich genieße, genau wie sie, jeden kleinen Augenblick dem wir miteinander verbringen. Wir können einfach nicht zur Tagesordnung übergehen. Ein Lächeln, eine kleine Geeste und alle Vorsätze sind dahin.  Jetzt weiß ich auch warum im Wort Sehnsucht, das Wörtchen “Sucht“ steckt.

Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. Wir sind in einem gewissen Beziehungstrott gelandet, indem auch kein Platz mehr für Zärtlichkeiten oder Sexualität ist. Es ist aber keineswegs so, dass wir in einem Dauerclinch leben. Die Beziehung definiert sich aber vor allem über die Kinder und nicht mehr über uns als Paar. Das haben wir bereits vor Jahren auch in einer Eheberatung festgestellt, die allerdings auch nicht so viel dauerhaft verändert hat. Mit ist aber inzwischen klar, dass ich erst meine Ehe klären muss. Ich liebe die Kids und scheue die Dramen. Ein Seitensprung oder Affäre halte ich nicht aus. Käme mit dem schlechten Gewissen nicht zurecht.
 Ich mit normalerweise ein sehr realistischer Mensch und sehr verkopft. Aber genau der ist abgeschaltet. Ich bin komplett ratlos…………

 

Ich verstehe so viele der antworten echt nicht, ob in diesem Beitrag oder in anderen .. sind hier echt Moralprediger unterwegs? 
DAS ist eben das Leben und wie es von Zeit zu Zeit so spielt! Mein Mann und ich sind auch 22 Jahre auseinander, haben zwei wundervolle Kinder und sind verheiratet. Er war vorher auch verheiratet und hatte zwei Kinder und dann hat sich sein Blatt einfach gewendet und so durften wir glücklich werden! 
Ihr müsst einfach für euch wissen, was ihr wirklich wollt! Ey, man lebt nur einmal! Man hat nicht die Chance nochmal zu leben.. und dieses eine leben sollte man glücklich verbringen! 
Klär mit dir, was du wirklich willst und was du fühlst und wen und was du brauchst! 
Alles liebe! 

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11. April um 22:52

Ja, leicht ist das Ganze sicher nicht.

Du schreibst:
"Problem dabei ist, dass man Gefühle nicht steuern kann und so etwas einfach passiert."
Das ist stimmt nicht, und auf diese Weise stellst du dich nicht nur als Opfer dar, sondern du raubst dir damit auch die eigene Handlungsfähigkeit. So schicksalshaft ausgeliefert sind wir nicht. Dem kann man ganz anders entgegen treten.

Ein gutes Beispiel hast du erwähnt: Die Vorboten erkennen.
Das sind wir uns selbst schuldig: dass wir dafür die Verantwortung übernehmen und die Vorboten erkennen. Wenn  wir zu der Verantwortung nicht stehen, schützt uns das nicht.

Du hast deine Emotionen ganz kräftig gesteuert. Jetzt spürst du die Konsequenzen.
Emotionen steuern wir durch unser Verhalten. Ich weiss, das hat uns niemand erklärt. Viele müssen das auf die harte Tour lernen, bei mir war es auch hart. Aber es ist nun mal so.

Du hast während deiner Ehe begonnen, dich mit deiner Mitareiterin über private Dinge auszutauschen, hast ihr eifrig geschrieben und die Mittagspause mit ihr verbracht. DAMIT hast du deine Emotionen in eine ganz bestimmte Richtung gesteuert.
Du hast ihr während deiner Ehe die Schmetterlinge gestanden. DAS hat deine Emotionen weiter gesteuert.

Das sind Beispiele für Verhalten, für das du Verantwortung trägst, und diemand anderer. Das ist Verhalten, das Konsequenzen für für deine Emotionen hat. Damit wird dir keine böse Absicht unterstellt. Ob dir diese Zusammenhänge bewusst waren, das ist auch unerheblich, weil das dich nicht vor den Konsequenzen schützt.

Nochmals: die Moral halte ich für unwichtig, die Frage ist, wie man sich in so einer Situation orientieren kann und wieder handlungsfähig wird.

 

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12. April um 0:18
In Antwort auf user6570


Ich bin in der zweiten Ehe verheiratet und habe gerade ein Déjà-vu. Vor 25 Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Kollegin. Dies hat damals auch indirekt zum Ende meiner ersten Ehe geführt. Aus dieser Affäre ist keine neue Beziehung entstanden. Ich hatte mich damals mit meiner ersten Frau wiederversöhnt, aber es war uns nach einem Jahr klar, dass es keine Gefühle mehr da sind und es kam zu einer einvernehmlichen und geräuschlosen Trennung. Die Affäre war für mich ein Aufbegehren gegen die alte Beziehung und mir war von Anfang an klar, dass dies auch das Ende bedeutend würde.

Nach ein paar schönen Singlejahren habe mich erneut verliebt, später geheiratet und zwei Kinder bekommen. Man muss dazu sagen, dass ich bereits 50 Jahre alt bin und meine jetzige Frau 14 Jahre jünger. Der jüngste Sohn ist gerade erst 2 Jahre alt.

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Ich bin Geschäftsführer in einem kleinen mittelständischen Betrieb und habe mich wieder unsterblich in eine Kollegin verliebt. Sie ist 21 Jahre jünger. Sehr attraktiv, einfühlsam, klug…. wir haben uns auf Anhieb verstanden. Von Schmetterlingen war aber nie was zu spüren. Ich habe mich eher als ihr Mentor gesehen und der auch viel Spaß an ihrer beruflichen Entwicklung hatte. Selbst auf eine gemeinsame Geschäftsreise mit privater gemeinsamer Zeit ist nix passiert. Die Karriereleiter kann sie übrigens nicht mehr weiter steigen….

Vor ein paar Monaten haben wir begonnen,  uns auch über private Dinge auszutauschen.  Wir schicken uns täglich unzählige Nachrichten oder tauschen uns in der Mittagspause aus. Ich habe dann irgendwann die Schmetterlinge gespürt und musste pausenlos an sie denken.  Mit diesem schönen aber auch besorgniserregenden Gefühl habe ich alle Nachrichten gelöscht und ihr von meinem Problem berichtet. Ich wollte,  dass sie meinen angedachten privat bezogenen Kontaktabbruch versteht und hoffte auf einen normalen professionellen Umgang im Unternehmen. Für eine Beziehung gibt es einfach zu viele NoGo`s  (Alter, Ehe, Kinder, Job). Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass sie ähnliche Gefühle hatte.
Ihre Reaktion hat mich umgehauen. Sie tickt genauso und wir könnten zusammen eine Schmetterlingsfarm eröffnen. Die NoGo´s kennen wir beide und wir haben nichts miteinander angefangen. Wir leiden beide und können das auch thematisieren. Ich genieße, genau wie sie, jeden kleinen Augenblick dem wir miteinander verbringen. Wir können einfach nicht zur Tagesordnung übergehen. Ein Lächeln, eine kleine Geeste und alle Vorsätze sind dahin.  Jetzt weiß ich auch warum im Wort Sehnsucht, das Wörtchen “Sucht“ steckt.

Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. Wir sind in einem gewissen Beziehungstrott gelandet, indem auch kein Platz mehr für Zärtlichkeiten oder Sexualität ist. Es ist aber keineswegs so, dass wir in einem Dauerclinch leben. Die Beziehung definiert sich aber vor allem über die Kinder und nicht mehr über uns als Paar. Das haben wir bereits vor Jahren auch in einer Eheberatung festgestellt, die allerdings auch nicht so viel dauerhaft verändert hat. Mit ist aber inzwischen klar, dass ich erst meine Ehe klären muss. Ich liebe die Kids und scheue die Dramen. Ein Seitensprung oder Affäre halte ich nicht aus. Käme mit dem schlechten Gewissen nicht zurecht.
 Ich mit normalerweise ein sehr realistischer Mensch und sehr verkopft. Aber genau der ist abgeschaltet. Ich bin komplett ratlos…………

 

Aus Deiner Schreibe klingt...eine gewisse Verzweiflung,aber auch eine Ernsthaftigkeit,aus dieser Situation eine Lösung suchen zu wollen.

Bin wenig älter als Du,allerdings..eine Frau.
Mir wäre es zu stressig gewesen,im beinah-Grosseltern Alter nochmal mit Windelpubsern anzufangen für einige Jahre (wie üblich eben)..aber Motive zur Zeugung von Kindern können verschieden sein.
Von dem neumodischen Baby mit 50 halte ich auch überhaupt nichts-ich hatte alte Eltern,aber zurück zum  Thema.

Entweder..Du belässt es und leidest vor Dich hin.
Vielleicht..wäre es einige Versuche wert, DEine Ehe zu retten zu versuchen.Klar sind 2 kleine Kinder anstrengend,auch für eine 38jährige Frau.

Vielleicht..kehren die Gefühle zurück und ihr erinnert euch und könnt die Zeit reanimieren,die zu Eheschliessung und Kinderproduktion führte.

Falls nicht..würde ich versuchen,es bald zu entscheiden.
Klarmachen..ob mit der jungen Kollegin eine Zukunft denkbar wäre.Grundsätzlich.
Zwischen 29 und 50 ist ein Unterschied (logisch..)-aber es ist nicht ausgeschlossen.
Vielleicht..habt ihr...längere glückliche Jahre,wenn der Scheidungsstress,finanzielle Vereinbarungen plus Sorgerechtsbeschlüsse grenzwertig einvernehmlich mit Deiner noch-Ehefrau geregelt werden könnten.
Ich würde da nicht mit Freude von ihrer SEite aus rechnen...2 kleine Kinder und Du fängst ein neues Leben mit einer Frau an,die nochmal knapp 10Jahre jünger ist als Deine zweite Frau.

Ok..früher ist das so gelaufen mit Deiner ersten Frau.Man kann die Dinge..nicht mehr zurück drehen,entscheidend ist,dazu zu stehen,es war so und lief eben so.Nachkarten und erneut durchdenken- reine Zeitverschwendung,es bringt gar nichts.
Du hast eine 2.Frau-ein anderes Leben und ggf..bald eine dritte.Shit may happen everywhere..auch wenn das wenig hilfreich ist..dieser Spruch...

Ich kann Dir nicht sagen,wie es ausgehen wird und auch nicht wie es weiterlaufen kann,bin kein Prophet und möglich ist mehr oder weniger alles.

Aber versuch,mit Anstand vernünftige Regelungen zu finden,auch wenn ein Rosenkrieg kurz bevor stehen sollte.

Mach Dir klar,falls noch ein 3.Kind käme mit der 3.Frau...einfacher wird es nicht und Babystress wird sich wiederholen und einen noch junge Beziehung auf echte Bewähnungsproben stellen.

Verurteilen tu ich Dich nicht.
Es ist..nicht erfreulich und auch traurig für Deine 2.Frau,aber sowas passiert eben.

Ich hab auch einen guten Kumpel im Bekanntenkreis..bei dem die erste Ehe ..scheiterte..Freundin seit Studentenzeiten..Heirat auf Drängen ihrer Familie (er war 39 bei Eheschliessung,sie 5J jünger)..keine gemeinsamen Kinder.Ernste Affäre seinerseits 4Jahre nach Eheschliessung..dauerte ein Jahr.Er entschied sich,für die Ehefrau.Die Ehe scheiterte..nach weiteren wenigen Jahren-die erste Frau konnte damit nicht leben,dass er sie jahrelang betrog.Wenige Jahre danach lernte er eine viel jüngere Frau kennen-die er heiratete,mit der er heute noch verheiratet ist..keine Kinder aus 2Ehen.

Irgendwann wirst Du Dich entscheiden müssen.
So oder so wird es nicht einfach und schmerzhaft werden,auch für eure noch kleinen Kinder.
Ich wünsche Dir vernünftige faire Entschlüsse und kann Dir nur die Daumen drücken dass Du das fair und für alle Beteiligten grenzwertig erträglich durchziehen kannst.

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12. April um 10:53

Klar...Die Verantwortung lieg bei mir. Dessen bin ich mir bewusst. Klar ist auch, dass ein gewisser Nährboden vorhanden sein muss, dass so etwas überhaupt passiert. Ein Opfer des Zufalls bin ich nicht.

 Ich habe nie Probleme gehabt Frauen kennenzulernen. Ich genieße eine hohe Reputation, weil ich mich öffentlich engagiere. Und es gab immer auch Avancen von Frauen. Ich war dem gegenüber aber immer immun, auch wenn es natürlich sehr meinem Ego geschmeichelt hat. Warum ich jetzt darauf einsteige, kann ich mir nicht erklären. Ich schwebe nicht nur auf Wolke 7, sondern bin auch wütend auf mich selbst.

Ich gehe mit mir auch entsprechend hart ins Gericht. Ich bin ein offener Mensch und im Job klar strukturiert und benenne die Dinge auch, die mir nicht gefallen. Die  Mitarbeiter wissen immer wo ich stehe und ich bin auch für Kritik offen. In meiner jetzigen Ehe habe ich offensichtlich genau da versagt. Meine Ehefrau ist eine starke Persönlichkeit. Ich habe allerdings mich in den letzter Zeit zunehmend mit meinen Bedürfnissen und Wünschen hinten angestellt, weil sie ein paar gesundheitliche Probleme hatte und zudem in ihrem Job unter Druck geraten ist. 

Den letzten Sex hatten wir vor einem Jahr. Wir unterhalten uns über die Kinder, Schule etc und nicht mehr über die grundsätzlichen Dinge des Lebens. Die gemeinsamen Schnittmengen sind über die Jahre kleiner geworden. Neben unseren gemeinsamen Freunden, haben wir beide zusätzliche Freundeskreise. Wir unternehmen nicht mehr als viel zusammen, sondern häufig getrennt. Ich konnte sie dahingehend auch nicht mehr motivieren und es war mir irgendwann auch nicht mehr wichtig. 

Auf der anderen Seite die Kollegin. Sie ist ebenfalls eine starke Persönlichkeit. Es gibt sehr viele Schnittmengen. Beide politisch engagiert. Reisewütig. Lieben den gleichen Sport. Was aber noch wichtiger ist, wir können stundenlang über alles reden. Klar mir ist bewusst, dass ich das mit der rosaroten Brille sehe. Allerdings ist die Nähe für mich erstmal sehr ungewöhnlich.

Aber auch die Frage warum sie meine Nähe sucht beschäftigt mich. Was findet sie an mir? Ist es der erfolgreiche und öffentliche Mensch? Die „Vaterfigur, die ich keineswegs sein will? Nur Schwärmerei für den Chef? Doch nur der schnelle Sex? Oder entsteht da eine tragfähige Beziehungssubstanz. Fragen dies sie mir noch nicht beantworten kann und mit denen sie sich auch rumschlägt.

Aber richtig. Es muss zeitnah eine Entscheidung her und ich bin am Zug. Eine Trennung bedeutet aber definitiv nicht automatisch ein Einstieg in eine neue Beziehung. Die Kollegin hat auch gerade eine Beziehung hinter sich und braucht noch genauso Zeit wie ich. Den Sex haben wir ohnehin ausgeklammert.

Die Klärung meiner Ehe wird, auch ohne Trennung ein, aufwühlender Prozess. Die Kinder liegen mir sehr am Herzen. Das Kind aus der ersten Ehe ist bei mir aufgewachsen und damals gab es aber eine einvernehmliche Trennung. Meine jetzige Frau würde sicher ganz anderes agieren und eine Trennung wäre bedeutet schwieriger für beide.

Am Wochenende werden wir hoffentlich reden können. Was läuft gut was und läuft nicht gut? Was haben wir für Wünsche etc. Ich bin mir sicher, dass an der Entwicklung der Ehe maßgeblich beteiligt war. Für müssen aber einen Kommunikationskanal eröffnen, wenn die Ehe noch ein Chance haben soll.

Trotz alldem bleiben die Schmetterlinge..
 

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12. April um 11:16

Peinlich. Alter Sack hechelt nem jungen Ding hinterher. 
Und scheinbar nicht in der Lage eine Langzeitbeziehung zu führen. Was ihr euch da wieder für mühe gebt mit elend langen antworten. 

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12. April um 11:28
In Antwort auf user6570

Klar...Die Verantwortung lieg bei mir. Dessen bin ich mir bewusst. Klar ist auch, dass ein gewisser Nährboden vorhanden sein muss, dass so etwas überhaupt passiert. Ein Opfer des Zufalls bin ich nicht.

 Ich habe nie Probleme gehabt Frauen kennenzulernen. Ich genieße eine hohe Reputation, weil ich mich öffentlich engagiere. Und es gab immer auch Avancen von Frauen. Ich war dem gegenüber aber immer immun, auch wenn es natürlich sehr meinem Ego geschmeichelt hat. Warum ich jetzt darauf einsteige, kann ich mir nicht erklären. Ich schwebe nicht nur auf Wolke 7, sondern bin auch wütend auf mich selbst.

Ich gehe mit mir auch entsprechend hart ins Gericht. Ich bin ein offener Mensch und im Job klar strukturiert und benenne die Dinge auch, die mir nicht gefallen. Die  Mitarbeiter wissen immer wo ich stehe und ich bin auch für Kritik offen. In meiner jetzigen Ehe habe ich offensichtlich genau da versagt. Meine Ehefrau ist eine starke Persönlichkeit. Ich habe allerdings mich in den letzter Zeit zunehmend mit meinen Bedürfnissen und Wünschen hinten angestellt, weil sie ein paar gesundheitliche Probleme hatte und zudem in ihrem Job unter Druck geraten ist. 

Den letzten Sex hatten wir vor einem Jahr. Wir unterhalten uns über die Kinder, Schule etc und nicht mehr über die grundsätzlichen Dinge des Lebens. Die gemeinsamen Schnittmengen sind über die Jahre kleiner geworden. Neben unseren gemeinsamen Freunden, haben wir beide zusätzliche Freundeskreise. Wir unternehmen nicht mehr als viel zusammen, sondern häufig getrennt. Ich konnte sie dahingehend auch nicht mehr motivieren und es war mir irgendwann auch nicht mehr wichtig. 

Auf der anderen Seite die Kollegin. Sie ist ebenfalls eine starke Persönlichkeit. Es gibt sehr viele Schnittmengen. Beide politisch engagiert. Reisewütig. Lieben den gleichen Sport. Was aber noch wichtiger ist, wir können stundenlang über alles reden. Klar mir ist bewusst, dass ich das mit der rosaroten Brille sehe. Allerdings ist die Nähe für mich erstmal sehr ungewöhnlich.

Aber auch die Frage warum sie meine Nähe sucht beschäftigt mich. Was findet sie an mir? Ist es der erfolgreiche und öffentliche Mensch? Die „Vaterfigur, die ich keineswegs sein will? Nur Schwärmerei für den Chef? Doch nur der schnelle Sex? Oder entsteht da eine tragfähige Beziehungssubstanz. Fragen dies sie mir noch nicht beantworten kann und mit denen sie sich auch rumschlägt.

Aber richtig. Es muss zeitnah eine Entscheidung her und ich bin am Zug. Eine Trennung bedeutet aber definitiv nicht automatisch ein Einstieg in eine neue Beziehung. Die Kollegin hat auch gerade eine Beziehung hinter sich und braucht noch genauso Zeit wie ich. Den Sex haben wir ohnehin ausgeklammert.

Die Klärung meiner Ehe wird, auch ohne Trennung ein, aufwühlender Prozess. Die Kinder liegen mir sehr am Herzen. Das Kind aus der ersten Ehe ist bei mir aufgewachsen und damals gab es aber eine einvernehmliche Trennung. Meine jetzige Frau würde sicher ganz anderes agieren und eine Trennung wäre bedeutet schwieriger für beide.

Am Wochenende werden wir hoffentlich reden können. Was läuft gut was und läuft nicht gut? Was haben wir für Wünsche etc. Ich bin mir sicher, dass an der Entwicklung der Ehe maßgeblich beteiligt war. Für müssen aber einen Kommunikationskanal eröffnen, wenn die Ehe noch ein Chance haben soll.

Trotz alldem bleiben die Schmetterlinge..
 

Sie idealisiert dich und du sie, wie so oft in der Verliebtheitsphase. Bei öffentlichen Personen neigt man dazu, diese Menschen für besonders herausragend und begabt im Alltag zu halten, verbringt man jedoch den Alltag mit ihnen, so kann die Enttäuschung groß ausfallen, wenn Frau feststellt, dass dieser teilweise größere Schwächen/Defizite aufweist als ein weniger "begabter" Mensch. Menschen, denen Prestige wichtig ist, mögen sich ein Lebenlang damit glücklich schätzen, andere erwachen nach der Kennenlern- und Verliebtheitsphase und werden unzufrieden...

Ich wünsche dir Alles Gute und gutes Gelingen

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12. April um 11:42
In Antwort auf baumeisterbob1

Peinlich. Alter Sack hechelt nem jungen Ding hinterher. 
Und scheinbar nicht in der Lage eine Langzeitbeziehung zu führen. Was ihr euch da wieder für mühe gebt mit elend langen antworten. 

Vielen Dank für die Mühe sich durch den langen Texte zu arbeiten und für die differenzierte Antwort. Genau das habe ich gebraucht. Respekt

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12. April um 11:53
In Antwort auf user6570


Ich bin in der zweiten Ehe verheiratet und habe gerade ein Déjà-vu. Vor 25 Jahren hatte ich eine kurze Affäre mit einer Kollegin. Dies hat damals auch indirekt zum Ende meiner ersten Ehe geführt. Aus dieser Affäre ist keine neue Beziehung entstanden. Ich hatte mich damals mit meiner ersten Frau wiederversöhnt, aber es war uns nach einem Jahr klar, dass es keine Gefühle mehr da sind und es kam zu einer einvernehmlichen und geräuschlosen Trennung. Die Affäre war für mich ein Aufbegehren gegen die alte Beziehung und mir war von Anfang an klar, dass dies auch das Ende bedeutend würde.

Nach ein paar schönen Singlejahren habe mich erneut verliebt, später geheiratet und zwei Kinder bekommen. Man muss dazu sagen, dass ich bereits 50 Jahre alt bin und meine jetzige Frau 14 Jahre jünger. Der jüngste Sohn ist gerade erst 2 Jahre alt.

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Ich bin Geschäftsführer in einem kleinen mittelständischen Betrieb und habe mich wieder unsterblich in eine Kollegin verliebt. Sie ist 21 Jahre jünger. Sehr attraktiv, einfühlsam, klug…. wir haben uns auf Anhieb verstanden. Von Schmetterlingen war aber nie was zu spüren. Ich habe mich eher als ihr Mentor gesehen und der auch viel Spaß an ihrer beruflichen Entwicklung hatte. Selbst auf eine gemeinsame Geschäftsreise mit privater gemeinsamer Zeit ist nix passiert. Die Karriereleiter kann sie übrigens nicht mehr weiter steigen….

Vor ein paar Monaten haben wir begonnen,  uns auch über private Dinge auszutauschen.  Wir schicken uns täglich unzählige Nachrichten oder tauschen uns in der Mittagspause aus. Ich habe dann irgendwann die Schmetterlinge gespürt und musste pausenlos an sie denken.  Mit diesem schönen aber auch besorgniserregenden Gefühl habe ich alle Nachrichten gelöscht und ihr von meinem Problem berichtet. Ich wollte,  dass sie meinen angedachten privat bezogenen Kontaktabbruch versteht und hoffte auf einen normalen professionellen Umgang im Unternehmen. Für eine Beziehung gibt es einfach zu viele NoGo`s  (Alter, Ehe, Kinder, Job). Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass sie ähnliche Gefühle hatte.
Ihre Reaktion hat mich umgehauen. Sie tickt genauso und wir könnten zusammen eine Schmetterlingsfarm eröffnen. Die NoGo´s kennen wir beide und wir haben nichts miteinander angefangen. Wir leiden beide und können das auch thematisieren. Ich genieße, genau wie sie, jeden kleinen Augenblick dem wir miteinander verbringen. Wir können einfach nicht zur Tagesordnung übergehen. Ein Lächeln, eine kleine Geeste und alle Vorsätze sind dahin.  Jetzt weiß ich auch warum im Wort Sehnsucht, das Wörtchen “Sucht“ steckt.

Meine jetzige Ehe ist schwierig. Gefühle für meine Frau habe ich schon länger nicht mehr. Wir sind in einem gewissen Beziehungstrott gelandet, indem auch kein Platz mehr für Zärtlichkeiten oder Sexualität ist. Es ist aber keineswegs so, dass wir in einem Dauerclinch leben. Die Beziehung definiert sich aber vor allem über die Kinder und nicht mehr über uns als Paar. Das haben wir bereits vor Jahren auch in einer Eheberatung festgestellt, die allerdings auch nicht so viel dauerhaft verändert hat. Mit ist aber inzwischen klar, dass ich erst meine Ehe klären muss. Ich liebe die Kids und scheue die Dramen. Ein Seitensprung oder Affäre halte ich nicht aus. Käme mit dem schlechten Gewissen nicht zurecht.
 Ich mit normalerweise ein sehr realistischer Mensch und sehr verkopft. Aber genau der ist abgeschaltet. Ich bin komplett ratlos…………

 

Na ja, wenn in deiner Ehe alles eingeschlafen ist, auf was wartest du noch? So ne Gelegenheit kommt vielleicht nie wieder.

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12. April um 12:07
In Antwort auf cindybln

Na ja, wenn in deiner Ehe alles eingeschlafen ist, auf was wartest du noch? So ne Gelegenheit kommt vielleicht nie wieder.

Die Gelegenheit mit 50 seine Familie inklusive zweier Kinder zu zerstören? Da gibt' bestimmt noch mehr chancen. 

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12. April um 12:14
In Antwort auf baumeisterbob1

Die Gelegenheit mit 50 seine Familie inklusive zweier Kinder zu zerstören? Da gibt' bestimmt noch mehr chancen. 

Wenn erst mal der Schwanz mit ins Spiel kommt, und das wird sicher sehr bald passieren, dann ist er nicht mehr zu halten und das lässt doch das unbequeme, derzeitige Umfeld schnell vergessen. Der nächste Urlaub ist sicher schon im Kopf!

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