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Das Mädchen aus dem Sprachkurs

11. Januar um 20:28

Hallo liebes Forum,

in meiner letzten Fragestellung ging es darum, dass ich (m24) eine mir gänzlich unbekannte Frau auf dem Weg zur Uni ansprechen wollte, allerdings nicht rechtzeitig den Mut dafür aufgebracht habe und sie letzten Endes dann "fort war". Mein letzter Thread spielt insofern ein Rolle, da das Grundproblem frustrierenderweise dasselbe ist und ich mich offenkundig in den letzten 1,5 Jahren zumindest in diesem Bereich null weiterentwickelt habe: Ich bin einfach nicht in der Lage Frauen anzusprechen und dann mein Interesse zu hinterlegen, sofern ich ernsthaftes Interesse an ihr habe und ich mich emotional öffnen muss.

Seitdem habe ich versucht keinem harmlosen Flirt aus dem Weg zu gehen und auch mal fremde Frauen anzusprechen, einfach um etwas lockerer in der Beziehung zu werden. Allerdings jetzt auch nicht einfach irgendeine auf der Straße, sondern eher an der Uni, im Bus, bei Veranstaltungen, etc., sprich es gab schon eine gemeinsame Basis. Das ging auch ziemlich gut und fiel mir recht leicht. Und was hat es genützt? Nüchts!

Seit Ende Oktober besteht wieder ernstes Interesse eine Frau kennenzulernen. Sie (19 oder 20) ist mit mir in einem Sprachkurs, zudem sehe ich sie ab und an noch in einem gemeinsamen Kurs und der dazugehörigen Übung. Gleich zu Beginn gab es zwei nahezu perfekte Gelegenheiten sie anzusprechen, zumal es den Anschein hatte, als hätte sie sich (auch) darüber gefreut; aber ich Pflaumen-Gustav war mit der Situation komplett überfordert und habe jeweils meinen Schutzpanzer namens "gespieltes Desinteresse" aktiviert.

Zwischendurch gab es einen Kommilitonen, mit dem sie viel unternahm. Das habe ich als Anlass zur Absolution meiner selbst bezüglich des Ansprechens genommen. Bis es letzte Woche zur glücklichen Fügung kam: Ihr Techtelmechtel war offenbar zuende gegangen und plötzlich saß sie neben mir und wir mussten uns in Zweiergruppen abwechselnd Fragen stellen und diese beantworten. Das lief ganz gut, mal abgesehen davon, dass ich fast schon peinlich schlecht bin, während sie sehr, sehr gut ist. Auf jeden Fall hat sie einen super sympathischen Eindruck hinterlassen und sich ab und an über meine Witze/sprachlichen Fehler amüsiert.

Seitdem zermatere ich mir den Kopf, weshalb ich so unfassbar irrational bin, wenn es darum geht mein Interesse zu zeigen und wie ich das jetzt (für sie) ändern kann. Am liebsten würde ich gerne (auf eine sympathische Weise) oftmals zu ihr hinsehen und sie anlächeln, stattdessen meide ich weitesgehend den Blickkontakt. Am liebsten würde ich sie nach einem Treffen fragen, stattdessen flirtete ich mit meiner Sitznachbarin und schuf Konstellationen, in denen ich weder sie ansprechen kann noch sie mich. Warum verhalte ich mich so unfassbar retarded? Klar, das letzte Mal als ich mich emotional geöffnet habe (vor etwa 4 Jahren), da wurde mir - Achtung Pathos! - das Herz herausgerissen, darauf herumgetrampelt, dann mithilfe des LKWs im Teer verewigt, bevor es in der Müllpresse landete. Aber das ist jetzt schon so lange her. Klar, ich bin introvertiert, mir fällt es folglich oftmals schwer, mich auf Neues, auf Unbekanntes einzulassen. Aber so viele andere schaffen es doch auch.

Bin ich ein Fall für einen Therapeuten oder fehlt es mir einfach nur am natürlichen Mut? Einerseits würde ich sie so gerne ansprechen (notfalls auf WA anschreiben) und nach einem Treffen fragen. Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits, auch wenn ich wieder einmal das Gefühl habe, dass die Person gegenüber mich auch nicht unsymphatisch findet und mich selbst bei nicht vorhandenem Interesse freundlich abweisen würde.

Zum einen ist ein Segen die wirren Gedanken einfach mal ebenso wirr niederzuschreiben, zum anderen wäre es unfassbar nett und hoffentlich hilfreich, sollte sich jemand durch den Text gewurschtelt haben und seine ehrliche Meinung abgeben würde. Von meinen Freunden erhalte ich zwar auch Ratschläge, aber die sind aus meiner Sicht nicht gänzlich objektiv und oftmals auch inhaltlich nicht so zielführend, da es sich um Projektionen ihrer Verhaltensweisen auf mich handelt und wir teilweise von der Persönlichkeit recht unterschiedlich sind.

Die zwei Hauptgründe für den Text sind wohl:
-Ich würde sie super gerne kennenlernen
-Ich befürchte bei ausbleibender Besserung meiner Verhaltensweise sehr, sehr lange noch Single zu bleiben und am Ende in der Rubrik Dauersingle zu landen
-Wir würde ein diesbezüglich funktionierender Mensch vorgehen? Schritt für Schritt den Kontakt aufbauen und erweitern oder am besten direkt nach einem Treffen fragen?

Vielen Dank fürs Lesen! Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und würde mich echt freuen, wenn sich jemand meiner Situationen annehmen könnte.

Viele Grüße
MrPleasant






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11. Januar um 21:03

Also in deinem Kopf geht die Post ab, du bist intelligent und voller Gefühle- jetzt Trau dich doch einfach mal ein wenig vor. Blöd mal Interesse zeigen und sich mal auf nen Kaffee treffen. Und dann weitersehen.
Sonst wird das nix mit dir und den Mädels.

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11. Januar um 21:14

Du könntest auch die Abfuhr als Ziel sehen, dann kannst Du nur positiv enttäuscht werden

Interesse zeigen ist ganz normal, wenn sie nicht will, dann passiert Dir nichts. Peinlich ist nur es nicht versucht zu haben und sich darüber zu ärgern

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13. Januar um 0:10
In Antwort auf herbstblume6

Also in deinem Kopf geht die Post ab, du bist intelligent und voller Gefühle- jetzt Trau dich doch einfach mal ein wenig vor. Blöd mal Interesse zeigen und sich mal auf nen Kaffee treffen. Und dann weitersehen.
Sonst wird das nix mit dir und den Mädels.

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort: "Blöd mal Interesse zeigen" finde ich ernsthaft richtig gut und das wäre wahrscheinlich genau die Lösung - ich mache mir einfach grundlos viel zu viele Gedanken. Die Post im Kopf muss zumindest eingeschränkt werden, um endlich - nach knapp vier Jahren - mal wieder diesen Schritt zu wagen. Die Befürchtung "Sonst wird das nix mit und den Mädels" teile ich uneingeschränkt. Ich muss etwas ändern, ich muss Initiative zeigen und nicht nur auf mein Glück warten.

Folgendes soll wirklich keine Entschuldigung für fehlenden Mut sein, sondern einfach nur als Ansatzpunkt dienen, weshalb es mir vergleichsweise schwerer fallen könnte aus den Puschen zu kommen: Ich bin höchstwahrscheinlich (eigens diagnostiziert) ein "hochsensibler Introvertierter". Das klingt erst einmal nach einer ganz schlimmen Krankheit, ist es aber keineswegs. Nur gehen damit einige Wesenszüge, Verhaltenweisen einher, die mitunter nur schwer nachvollziehbar sein können und von der Norm abweichen. Das ändert natürlich nichts an der Sachlage: Ich will sie kennenlernen, folglich muss ich Mut aufbringen, ungeachtet des individuellen Schwierigkeitgrades. 

Würdest du/ihr eher dazu tendieren sich in Etappenzielen zu bewegen oder sie nach der Methode "Pflaster ab" direkt nach einem Treffen fragen? Oder ist das mit der Menge an Informationen schwer zu beantworten? 



 

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13. Januar um 0:23
In Antwort auf nurichhier

Du könntest auch die Abfuhr als Ziel sehen, dann kannst Du nur positiv enttäuscht werden

Interesse zeigen ist ganz normal, wenn sie nicht will, dann passiert Dir nichts. Peinlich ist nur es nicht versucht zu haben und sich darüber zu ärgern

Vielen Dank für die Antwort. Ich musste schmunzeln. Finde ich in der Theorie ziemlich gut, ob ich diese praktisch umsetzen kann, werde ich mir mal genau überlegen. Allerdings wäre "positive Enttäuschung" durchaus mal ein erstrebenswertes, da mir bisher gänzlich unbekanntes Gefühl. 

Dein abschließender Satz trifft exakt des Pudels Kern. Es besteht halt einfach dieser Twist aus kompletter irrationaler Verlustangst (=Risiko) und der Möglichkeit sie kennenzulernen (=Chance) - Verlust im Sinne der Zerstörung der Illusion. Jetzt muss ich mich nur noch von risikoavers auf risikoaffin umpolen und die Chance ergreifen. 

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13. Januar um 0:54

"Hm" ist noch freundlich ausgedrückt. Mir ist rückblickend absolut bewusst, wie unfassbar bescheuert das war und dass ich mich absolut irrational verhalten habe und es immer noch tue. Ich kann aus meiner vielleicht nicht ganz bescheidenen Sicht die Gefühle anderer gut lesen, spüren, fühlen und auch entsprechend darauf eingehen, aber sobald es um meine Gefühle geht, mutiere ich zu einem sozial inkompetenten Id**ten. Wie ein sich scheidender Eheberater, in Bezug auf die fehlende Fähigkeit der "Selbstheilung". 

Kurze Klarstellung: Das Flirten war nicht zeitgleich mit den Gelegenheiten. Das eine Mal war ich alleine mit ihr und der Professorin im "Klassenzimmer". Sie hat sich wirklich sehr viel Zeit gelassen und mich letzten Endes mit einem "Tschüss" samt Augenkontakt verabschiedet. Nichts, um irgendwelche Rückschlüsse herauszuziehen, aber es war einfach eine gute Möglichkeit, die schlecht verpasst wurde. Das andere Mal habe ich mich (der direkt danach in selbigem Raum ist) nach dem Sprachkurs noch mit einem Freund unterhalten und sie hat sich mit einer Freundin etwa zwei Meter von uns entfernt hingestellt. Dann war mein Gespräch nach 1,2 Minuten beendet und die beiden standen Mitten im engen Gang und hatten offenbar auf mich gewartet. Denn nachdem ich Dödel zwischen den beiden hindurchgelaufen bin, haben sie just ihre Zelte abgebrochen und sind direkt hinter mir zur nächsten Veranstaltung geeilt. 

Falls ich mit meinen Ausführungen übertreiben sollte, dann einfach schreiben. Ich dachte nur, dass es gut wäre möglichst viele Informationen zu liefern. Wobei es letzten Endes wohl "einfach nur" darauf ankommen wird, ob ich den Mut aufbringen werde. Folglich entschuldige ich mich, falls ich für zu viel unnützen Lesestoff sorgen sollte. 
 

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13. Januar um 3:40
In Antwort auf mrpleasant

"Hm" ist noch freundlich ausgedrückt. Mir ist rückblickend absolut bewusst, wie unfassbar bescheuert das war und dass ich mich absolut irrational verhalten habe und es immer noch tue. Ich kann aus meiner vielleicht nicht ganz bescheidenen Sicht die Gefühle anderer gut lesen, spüren, fühlen und auch entsprechend darauf eingehen, aber sobald es um meine Gefühle geht, mutiere ich zu einem sozial inkompetenten Id**ten. Wie ein sich scheidender Eheberater, in Bezug auf die fehlende Fähigkeit der "Selbstheilung". 

Kurze Klarstellung: Das Flirten war nicht zeitgleich mit den Gelegenheiten. Das eine Mal war ich alleine mit ihr und der Professorin im "Klassenzimmer". Sie hat sich wirklich sehr viel Zeit gelassen und mich letzten Endes mit einem "Tschüss" samt Augenkontakt verabschiedet. Nichts, um irgendwelche Rückschlüsse herauszuziehen, aber es war einfach eine gute Möglichkeit, die schlecht verpasst wurde. Das andere Mal habe ich mich (der direkt danach in selbigem Raum ist) nach dem Sprachkurs noch mit einem Freund unterhalten und sie hat sich mit einer Freundin etwa zwei Meter von uns entfernt hingestellt. Dann war mein Gespräch nach 1,2 Minuten beendet und die beiden standen Mitten im engen Gang und hatten offenbar auf mich gewartet. Denn nachdem ich Dödel zwischen den beiden hindurchgelaufen bin, haben sie just ihre Zelte abgebrochen und sind direkt hinter mir zur nächsten Veranstaltung geeilt. 

Falls ich mit meinen Ausführungen übertreiben sollte, dann einfach schreiben. Ich dachte nur, dass es gut wäre möglichst viele Informationen zu liefern. Wobei es letzten Endes wohl "einfach nur" darauf ankommen wird, ob ich den Mut aufbringen werde. Folglich entschuldige ich mich, falls ich für zu viel unnützen Lesestoff sorgen sollte. 
 

Was für ein geschwurbel, schreibst Du immer so eigenartig? Ich habe ja nichts gegen blumige Sprache, aber Dein Stil liest sich echt komisch... . Ich kann gerade nicht so Recht greifen warum. Vielleicht weil Du Dich in jedem zweiten Satz mit einer negativen Selbstdiagnose überziehst, die vor Selbstmitleid trieft.

Zur Sache. Es ist wirklich völlig normal Interesse an jemanden zu haben. Selbst wenn sich jemand darüber lustig machen sollte, gibt es höchstens ein negatives Bild auf diese Person.

Du hochsensibler möchtegern besonders introvertierter Waschlappen bist leider die Norm. Entschuldige bitte die Enttäuschung.

Das ist wie beim ersten Aufsatz vor der Klasse oder dem ersten Tag in neuer Umgebung. Du machst etwas neues bei dem Du keine Erfahrungswerte hast. Hast Du heute noch dieses ungute Gefühl, wenn Du in eine neue Gruppe oder Kurs kommst? Ich denke mal nicht in dem Umfang wie damals in der Schule.

Es ist völlig normal geworden, Du hast die Situation schon ein paar Mal gehabt und gelernt, Dir passiert dabei nichts schlimmes.

Genau so ist es auch beim Ansprechen von Frauen.

Du stellst sie gerade auf ein unglaublich hohes Podest. Sie ist dieses unerreichbare Wesen, perfekt in ihrerm Charakter und jeder Zelle.

Sie sieht sich übrigens als völlig normal und findet es nicht toll so erhôht zu werden. Es ist unrealistisch und wie soll sie dem Bild gerecht werden? Das ist ziemlich unfair von Dir.

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13. Januar um 8:02
In Antwort auf mrpleasant

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort: "Blöd mal Interesse zeigen" finde ich ernsthaft richtig gut und das wäre wahrscheinlich genau die Lösung - ich mache mir einfach grundlos viel zu viele Gedanken. Die Post im Kopf muss zumindest eingeschränkt werden, um endlich - nach knapp vier Jahren - mal wieder diesen Schritt zu wagen. Die Befürchtung "Sonst wird das nix mit und den Mädels" teile ich uneingeschränkt. Ich muss etwas ändern, ich muss Initiative zeigen und nicht nur auf mein Glück warten.

Folgendes soll wirklich keine Entschuldigung für fehlenden Mut sein, sondern einfach nur als Ansatzpunkt dienen, weshalb es mir vergleichsweise schwerer fallen könnte aus den Puschen zu kommen: Ich bin höchstwahrscheinlich (eigens diagnostiziert) ein "hochsensibler Introvertierter". Das klingt erst einmal nach einer ganz schlimmen Krankheit, ist es aber keineswegs. Nur gehen damit einige Wesenszüge, Verhaltenweisen einher, die mitunter nur schwer nachvollziehbar sein können und von der Norm abweichen. Das ändert natürlich nichts an der Sachlage: Ich will sie kennenlernen, folglich muss ich Mut aufbringen, ungeachtet des individuellen Schwierigkeitgrades. 

Würdest du/ihr eher dazu tendieren sich in Etappenzielen zu bewegen oder sie nach der Methode "Pflaster ab" direkt nach einem Treffen fragen? Oder ist das mit der Menge an Informationen schwer zu beantworten? 



 

Entscheide das doch im Verlauf spontan. Wag ruhig etwas. Geh mal davon aus dass sie sich falls ihrerseits Interesse besteht- und das checken Frauen echt schnell- schon gnädig mit dir sein wird. 
Und falls sie nicht will weißt du es dann.

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13. Januar um 11:51
In Antwort auf nurichhier

Was für ein geschwurbel, schreibst Du immer so eigenartig? Ich habe ja nichts gegen blumige Sprache, aber Dein Stil liest sich echt komisch... . Ich kann gerade nicht so Recht greifen warum. Vielleicht weil Du Dich in jedem zweiten Satz mit einer negativen Selbstdiagnose überziehst, die vor Selbstmitleid trieft.

Zur Sache. Es ist wirklich völlig normal Interesse an jemanden zu haben. Selbst wenn sich jemand darüber lustig machen sollte, gibt es höchstens ein negatives Bild auf diese Person.

Du hochsensibler möchtegern besonders introvertierter Waschlappen bist leider die Norm. Entschuldige bitte die Enttäuschung.

Das ist wie beim ersten Aufsatz vor der Klasse oder dem ersten Tag in neuer Umgebung. Du machst etwas neues bei dem Du keine Erfahrungswerte hast. Hast Du heute noch dieses ungute Gefühl, wenn Du in eine neue Gruppe oder Kurs kommst? Ich denke mal nicht in dem Umfang wie damals in der Schule.

Es ist völlig normal geworden, Du hast die Situation schon ein paar Mal gehabt und gelernt, Dir passiert dabei nichts schlimmes.

Genau so ist es auch beim Ansprechen von Frauen.

Du stellst sie gerade auf ein unglaublich hohes Podest. Sie ist dieses unerreichbare Wesen, perfekt in ihrerm Charakter und jeder Zelle.

Sie sieht sich übrigens als völlig normal und findet es nicht toll so erhôht zu werden. Es ist unrealistisch und wie soll sie dem Bild gerecht werden? Das ist ziemlich unfair von Dir.

Stil und Inhalt sind prinzipiell zwei paar Schuhe; es steht dir allerdings natürlich frei meinen Stil nicht zu mögen - die ein oder andere damalige Lehrkraft sah das ähnlich.  Womöglich liegt es daran, dass ich auch "verkopft" schreibe und mir eventuell hierbei schon zu viele Gedanken mache. Ich versuche das mal abzustellen. 

Zur Klarstellung: In den meisten Belangen halte ich mich für das exakte Gegenteil eines jammernden "Waschlappens". Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit mir, genau so wie ich bin, und das liegt vor allem daran, dass ich mich mit den Thematik auseinandergesetzt habe. Problematisch wird es nur, wenn dieses Wissen dein Verhalten negativ beeinflusst oder als Entschuldigung herangezogen wird.

Zur Sache: Stimmt genau, dieses ungute Gefühl existiert heute nur noch in stark abgeschwächter Form. Du magst es nicht glauben, aber ich habe den selben Schluss gezogen, und die letzten 1,5 Jahre damit verbracht möglichst viele Frauen anzusprechen, um eine Vielzahl an Erfahrungswerten zu sammeln. Und das Prinzip funktioniert. Nur gibt es jetzt wieder eine, die ich "interessant" finde, und damit scheinen alle Erfahrungswerte verflogen zu sein.

Über die letzten zwei Absätze muss ich mir in Ruhe Gedanken machen, da ich hier unsicher bin. Danke für den Denkanstoß. 









 

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13. Januar um 12:10
In Antwort auf herbstblume6

Entscheide das doch im Verlauf spontan. Wag ruhig etwas. Geh mal davon aus dass sie sich falls ihrerseits Interesse besteht- und das checken Frauen echt schnell- schon gnädig mit dir sein wird. 
Und falls sie nicht will weißt du es dann.

Danke. Ich denke auch, dass sie gnädig sein wird. Ja, endlich Gewissheit zu haben wäre echt schön und wichtig. Diese Woche gibt es zwei bis drei Möglichkeiten, eine davon sollte ich nutzen. 

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13. Januar um 12:20

Ich sehe es so- du kannst nicht mehr tun als sie dezent darauf aufmerksam zu machen dass du prinzipiell an ihr interessiert bist.
Dann entscheidet sie ob du in Frage kommst. Und wird Dir das zeigen. bzw. nicht zeigen-was einem nein gleichkommt.

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13. Januar um 14:57

"Scheint" es nur so oder ist es so? Wenn dem so ist, dann sei bitte die Frage gestattet, auf was für einer Grundlage du "meine" Realität bewertest, da laut deiner Aussage doch eine massive Diskrepanz zwischen dieser und dem hier Geschriebenen besteht. Könntest du deine Antwort womöglich etwas präzisieren, dann kann ich damit bestimmt auch etwas anfangen.  

An Ostern ist frei...

@herbstblume6: Dann werde ich diese Woche mal versuchen entsprechende Signale zu senden, und dann einfach mal schauen wie sie reagiert. Vielen Dank für die Hilfestellung. 

Da anscheinend schon mindestens zwei User auf Basis meines Geschriebenen Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit gezogen haben: Wie genau komme ich denn "hier" rüber? Das darf man mir gerne offen schreiben, aber bitte dann auch mit präzisen Erklärungen versehen. Ich persönlich finde es nur etwas schwierig einen wildfremden Menschen anhand von ein paar Zeilen in eine Schublade zu stecken.
 

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13. Januar um 19:33

Wie bitte? Wo genau gehe ich denn bitte hoch?  Ich habe den Großteil deines Beitrages einfach nicht verstanden. Insofern kann ich dir nicht sagen, ob mir der Inhalt deines Beitrags taugt. Einen Versuch wäre es doch wert, oder? 

Das ist zwar primär destruktiv, aber inhaltlich gehe ich da mit: Mein Verhalten war Mist und falls es negative Konsequenzen nach sich zieht, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen.

Persönliche Angriffe müssen aus meiner Sicht nicht zwingend sein. Schade eigentlich, ansonsten lese ich deine Beiträge echt gerne. Falls du dich noch umentscheiden und mir deinen Ausgangsbeitrag erklären möchtest, dann immer gerne.  


 

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14. Januar um 19:35

Mal schauen was die Woche bringt. Danach kommt die Rückmeldung. 

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18. Januar um 15:07

Die Woche verlief eher ernüchternd: Anscheinend trifft sie sich doch (noch/wieder) mit dem einen Kommilitonen (selber Kurs), der nebenbei bemerkt ein Bekannter von mir ist. Ich habe mich dann dennoch neben sie gesetzt, allerdings habe ich meinen Mund nur selten aufbekommen, und wenn doch, dann kam aus meiner Sicht wenig Sinnvolles heraus. Es hat sie nicht davon abgehalten freundlich zu sein. 

Keine Ahnung wie man jetzt weiter vorgehen sollte; sie macht solch einen netten Eindruck und der Kommilitone ist absolut grundsympathisch. Mein erster Instinkt wäre, das Ganze zu verwerfen. Allerdings bin ich mir unsicher, ob dieser Instinkt nicht womöglich daher rührt, dass es der einfache Weg wäre. Ach, keine Ahnung...

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19. Januar um 12:47

1. Frage: Magst du Fußball?
2. Frage: Wollen wir zusammen Fußballspielen? 

Ich verstehe glaube ich was du meinst. Als Kind hat man sich keinerlei Gedanken über eine mögliche Zurückweisung gemacht, sondern einfach direkt nach einem Treffen gefragt. 

Sie und der Kommilitone kommen zusammen zum Sprachkurs, sitzen im Kurs nebeneinander, und gehen dann zusammen aus dem Kurs. Sie sind kein Paar, aber verabreden sich wohl seit ein paar Wochen. Gilt es das nicht zu respektieren? Ansonsten bliebe noch das andere Fach. 





 

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19. Januar um 13:57
In Antwort auf mrpleasant

1. Frage: Magst du Fußball?
2. Frage: Wollen wir zusammen Fußballspielen? 

Ich verstehe glaube ich was du meinst. Als Kind hat man sich keinerlei Gedanken über eine mögliche Zurückweisung gemacht, sondern einfach direkt nach einem Treffen gefragt. 

Sie und der Kommilitone kommen zusammen zum Sprachkurs, sitzen im Kurs nebeneinander, und gehen dann zusammen aus dem Kurs. Sie sind kein Paar, aber verabreden sich wohl seit ein paar Wochen. Gilt es das nicht zu respektieren? Ansonsten bliebe noch das andere Fach. 





 

Du könntest sie fragen, was das zwischen den beiden ist und sagen Du würdest sie gerne näher kennen lernen. Das ist weder verwerflich noch schlimm.

Du machst Dir viel zu viele Gedanken. Wenn sie zusammen sind, dann wirst Du halt eine Abfuhr bekommen. Aber immerhin brauchst Du Dir dann keine Gedanken mehr zu machen.

Ja, so eine Abfuhr ist scheiße, aber das was Du da machst ist doch kein Zustand.

Und wieder machst Du Dir Gedanken um Dein Umfeld. Wenn sie Dich nicht kennen lernen möchte, dann ist sie wohl nicht so toll wie Du glaubst. Das stimmt zwar vielleicht nicht, aber wen interessierts?

Irgendwann kommt eine Frau, die sowohl interessant für Dich ist, als auch auf Dein Angebot eingeht. Vielleicht schon sie

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20. Januar um 1:11
In Antwort auf nurichhier

Du könntest sie fragen, was das zwischen den beiden ist und sagen Du würdest sie gerne näher kennen lernen. Das ist weder verwerflich noch schlimm.

Du machst Dir viel zu viele Gedanken. Wenn sie zusammen sind, dann wirst Du halt eine Abfuhr bekommen. Aber immerhin brauchst Du Dir dann keine Gedanken mehr zu machen.

Ja, so eine Abfuhr ist scheiße, aber das was Du da machst ist doch kein Zustand.

Und wieder machst Du Dir Gedanken um Dein Umfeld. Wenn sie Dich nicht kennen lernen möchte, dann ist sie wohl nicht so toll wie Du glaubst. Das stimmt zwar vielleicht nicht, aber wen interessierts?

Irgendwann kommt eine Frau, die sowohl interessant für Dich ist, als auch auf Dein Angebot eingeht. Vielleicht schon sie

Stimme dir vollumfänglich zu, ohne jegliche Relativierung. Ich werde ihr direkt sagen (müssen), dass ich Sie näher kennen lernen möchte. Ansonsten wird das nichts mehr. Ich habe ja auch wie du ausgeführt hast nichts zu verlieren, mit Ausnahme der Illusion. 

"Ja, so eine Abfuhr ist scheiße, aber das was Du da machst ist doch kein Zustand." Infolgedessen habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit ich schon für sinnfreie Tagträume verschwendet habe und wie viel noch in den Semesterferien dazu kommen würde, sofern ich die nächsten zwei, drei Wochen nicht den Mund aufbekommen sollte. Oh je, das ist wahrlich kein Zustand. 

Stimmt schon, ich muss ganz allgemein lernen meine Wünsche stärker zu gewichten und mich wenig abhängig von anderen Personen zu machen. Vielen Dank für deine Antwort, die schenkt mir echt Mut und Zuversicht. 

Ich habe zwar in diesem Bereich wenige bis fast keine Erfahrungswerte gesammelt, allerdings in anderen Bereichen. Und in diesen hat es sich eigentlich ausnahmslos gelohnt Risiken eingegangen zu sein. Jedes Vorstellungsgespräch, jedes Probearbeiten, jedes Kennenlernen neuer Personengruppen (das Beispiel kam glaube ich schon von dir), jeder längere Auslandsaufenthalt und jede sportliche Aktivität mit hohem Adrenalinspiegel erforderten zunächst eine große Überwindung, aber am Ende hat es sich, unabhängig davon ob die Erfahrungen positiv oder negativ waren, immer ausgezahlt. Gerade aus den Misserfolgen habe ich mit am meisten gelernt. Und wenn man mich jetzt fragen würde, ob ich alle "größeren Entscheidungen" so noch einmal treffen würde, dann würde ich die Frage ganz klar mit einem deutlichen "Ja" beantworten. Tut mir Leid für diesen Monolog, aber ich musste das an dieser Stelle verschriftlichen, davor habe ich mir das noch nie so richtig bewusst gemacht. 









 

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20. Januar um 1:49

Sind sie definitiv nicht.

Ja, eine ungesunde Menge an Szenarien. Ich werde versuchen deinen Rat zu berücksichtigen und möglichst locker an die Sache heranzugehen. Ob ich meinen Gedankenapparat vollständig ausgeschaltet bekomme, wage ich allerdings zu beweifeln, aber "einfach" mit einer kindlich anmutenden Lockerheit samt einem gesunden Maß an Erwartungen an die Sache heranzugehen, das ist ein Ziel. So oder so, werde ich sie ansprechen. Zumindest habe ich mir das nun fest vorgenommen. 

Ohne Kontext finde ich das nicht so einfach, aber ich nehme an es zielt darauf ab, dass es nur zwei Zustände ohne Graustufe dazwischen gibt. Aktuell befinde ich mich wohl in der Rubrik "untrainiert", und ohne Training/Überwindung wird das auch so bleiben. 




 

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20. Januar um 3:35
In Antwort auf mrpleasant

Stimme dir vollumfänglich zu, ohne jegliche Relativierung. Ich werde ihr direkt sagen (müssen), dass ich Sie näher kennen lernen möchte. Ansonsten wird das nichts mehr. Ich habe ja auch wie du ausgeführt hast nichts zu verlieren, mit Ausnahme der Illusion. 

"Ja, so eine Abfuhr ist scheiße, aber das was Du da machst ist doch kein Zustand." Infolgedessen habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit ich schon für sinnfreie Tagträume verschwendet habe und wie viel noch in den Semesterferien dazu kommen würde, sofern ich die nächsten zwei, drei Wochen nicht den Mund aufbekommen sollte. Oh je, das ist wahrlich kein Zustand. 

Stimmt schon, ich muss ganz allgemein lernen meine Wünsche stärker zu gewichten und mich wenig abhängig von anderen Personen zu machen. Vielen Dank für deine Antwort, die schenkt mir echt Mut und Zuversicht. 

Ich habe zwar in diesem Bereich wenige bis fast keine Erfahrungswerte gesammelt, allerdings in anderen Bereichen. Und in diesen hat es sich eigentlich ausnahmslos gelohnt Risiken eingegangen zu sein. Jedes Vorstellungsgespräch, jedes Probearbeiten, jedes Kennenlernen neuer Personengruppen (das Beispiel kam glaube ich schon von dir), jeder längere Auslandsaufenthalt und jede sportliche Aktivität mit hohem Adrenalinspiegel erforderten zunächst eine große Überwindung, aber am Ende hat es sich, unabhängig davon ob die Erfahrungen positiv oder negativ waren, immer ausgezahlt. Gerade aus den Misserfolgen habe ich mit am meisten gelernt. Und wenn man mich jetzt fragen würde, ob ich alle "größeren Entscheidungen" so noch einmal treffen würde, dann würde ich die Frage ganz klar mit einem deutlichen "Ja" beantworten. Tut mir Leid für diesen Monolog, aber ich musste das an dieser Stelle verschriftlichen, davor habe ich mir das noch nie so richtig bewusst gemacht. 









 

Das klingt nach einem guten Anfang, auch wenn Dein Gedankengang für mich sehr nach Effizienzsteigerung klingt. Davon halte ich nicht so viel. Ich finde man muss nicht alles perfektionieren und auf optimale Effizienz kommen.

Der Monolog stört nicht, das hier ist Deine Diskussion. Wir müssen sie nicht lesen

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20. Januar um 3:39
In Antwort auf mrpleasant

Sind sie definitiv nicht.

Ja, eine ungesunde Menge an Szenarien. Ich werde versuchen deinen Rat zu berücksichtigen und möglichst locker an die Sache heranzugehen. Ob ich meinen Gedankenapparat vollständig ausgeschaltet bekomme, wage ich allerdings zu beweifeln, aber "einfach" mit einer kindlich anmutenden Lockerheit samt einem gesunden Maß an Erwartungen an die Sache heranzugehen, das ist ein Ziel. So oder so, werde ich sie ansprechen. Zumindest habe ich mir das nun fest vorgenommen. 

Ohne Kontext finde ich das nicht so einfach, aber ich nehme an es zielt darauf ab, dass es nur zwei Zustände ohne Graustufe dazwischen gibt. Aktuell befinde ich mich wohl in der Rubrik "untrainiert", und ohne Training/Überwindung wird das auch so bleiben. 




 

Was hast Du denn für Erwartungen?

Genau genommen kannst Du nichts erwarten. Deine Auserwählte ist Dir nichts schuldig und Du kennst sie überhaupt nicht.

Alles was Du erwartest oder überlegst ist sowieso eher nicht realistisch. Es gilt Shit in Shit out. Ohne belastbare Daten, kannst Du die Realität nicht ausreichend gut abbilden.

Denk Dir was aus, wie Du sie fragen möchtest, das liegt in Deiner Hand. Geh das im Kopf durch, das hilft Dir vielleicht, wenn Du zu nervös wirst.

Aber mach Dir keine Gedanken über das Ergebnis. Du kannst nicht wissen was passiert. Also macht Dich das nur verrückt, bringt Dich aber nicht weiter.

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20. Januar um 12:44

Möglich, ich kenne es aber auch von der anderen Seite. Mit Kommolitonen viel Unternehmen, gemeinsam lernen usw. bedeutet noch lange nicht Partnerschaft.

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19. Juni um 16:27

Fünf Monate später und die Situation ist exakt dieselbe: Wir sind zusammen in einer relativ kleinen Übungsgruppe und ich sehe sie dort jede Woche, ohne allerdings mit ihr zu sprechen, natürlich nicht. Es wäre ein Leichtes gewesen, sie mal zu fragen, ob sie die Sprache weiter "lernt" und ob es zu empfehlen wäre. 

Eine gewisse soziale Inkompetenz in Bezug auf emotionale Bindungen würde ich mir mittlerweile womöglich bescheinigen. Ich glaube, ich kann behaupten mit fast allen Menschen sehr gut zurechtzukommen und auch Sympathien zu wecken, aber emotionale Bindungen gehe ich keine neuen ein, seit Jahren nicht mehr. Mein Freundeskontigent/Kontigent an sozialen Kontakten steht bereits, so bescheuert und restriktiv das klingen mag. 

Beispiel: Ich hatte damals super nette Arbeitskollegen, wir haben viel gelacht, ich konnte ganz ich selbst sein (was selten der Fall ist), wir hatten ähnliche Interessen, waren voll auf einer Wellenlänge und nach dem Jahr, dann war es das einfach für mich. Ich hatte keinerlei Interesse mich zu treffen oder den Kontakt schriftlich aufrechtzuerhalten.

Ist das noch normal? Bin ich normal? Warum bin ich nicht wie jeder andere Mensch daran interessiert meine sozialen Kontakte zu pflegen und auszubauen? Das sind so Fragen, die ich mir bei der Ursachenforschung stelle. 




 

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19. Juni um 17:19

Ich würde dein Verhalten gerne als das bezeichnen, was es in Wahrheit ist: Feigheit. Und kein Mädchen dieser Welt will mit einem chronischen Hasenfuß befreundet sein...also werde endlich ein Mann. Ist nicht böse gemeint.

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19. Juni um 17:34
In Antwort auf Thomas155

Ich würde dein Verhalten gerne als das bezeichnen, was es in Wahrheit ist: Feigheit. Und kein Mädchen dieser Welt will mit einem chronischen Hasenfuß befreundet sein...also werde endlich ein Mann. Ist nicht böse gemeint.

Feigheit trifft es auf den Punkt

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20. Juni um 0:28
In Antwort auf Thomas155

Ich würde dein Verhalten gerne als das bezeichnen, was es in Wahrheit ist: Feigheit. Und kein Mädchen dieser Welt will mit einem chronischen Hasenfuß befreundet sein...also werde endlich ein Mann. Ist nicht böse gemeint.

Alles gut, es ist ja auch wahr. Ich bin ein Feigling: anstatt den steilen, steinigen Weg Richtung Bergspitze (= wunderschönes Ziel) zu bestreiten, gehe ich lieber außen herum. 

Für mich stellt sich dennoch die Frage nach dem Warum. Ich nehmen mir teilweise felsenfest vor sie anzusprechen und stattdessen trage ich bei ihrem Anblick die Nase Richtung Himmel und ignoriere sie. Welch pubertierendes Gebaren ist das bitte? Das ist auch keineswegs eine bewusste Entscheidung, das ist spontane Selbstmanipulation...oder eben Feigheit. 

Vor kurzem wurde mir die Frage gestellt: "Wo siehst du dich in 10 Jahren." Tja, mein Synapsenapparat lieferte keine sonderliche rosige Zukunftsaussicht. Es wird tatsächlich Zeit erwachsen zu werden und sein Leben in beide Hände zu nehmen, ansonsten werde ich auch dann noch dieselben Fragen stellen. Die Umsetzung nur, die ist seit jeher das große Problem -> Feigheit besiegen. 

 

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20. Juni um 2:33
Beste Antwort
In Antwort auf mrpleasant

Alles gut, es ist ja auch wahr. Ich bin ein Feigling: anstatt den steilen, steinigen Weg Richtung Bergspitze (= wunderschönes Ziel) zu bestreiten, gehe ich lieber außen herum. 

Für mich stellt sich dennoch die Frage nach dem Warum. Ich nehmen mir teilweise felsenfest vor sie anzusprechen und stattdessen trage ich bei ihrem Anblick die Nase Richtung Himmel und ignoriere sie. Welch pubertierendes Gebaren ist das bitte? Das ist auch keineswegs eine bewusste Entscheidung, das ist spontane Selbstmanipulation...oder eben Feigheit. 

Vor kurzem wurde mir die Frage gestellt: "Wo siehst du dich in 10 Jahren." Tja, mein Synapsenapparat lieferte keine sonderliche rosige Zukunftsaussicht. Es wird tatsächlich Zeit erwachsen zu werden und sein Leben in beide Hände zu nehmen, ansonsten werde ich auch dann noch dieselben Fragen stellen. Die Umsetzung nur, die ist seit jeher das große Problem -> Feigheit besiegen. 

 

Ich würde es nicht als Feigling betiteln, sondern schlicht weg als eine Form der Schüchternheit.. 
Hast du möglicherweise ihre Handynummer? Oder eine alternative Kontaktmöglichkeit, die nicht "Auge zu Auge" ist? Vielleicht könntest du dich dann besser überwinden, nach einem Date (beispielsweise nach dem Kurs zusammen etwas unternehmen) zu fragen? Ich habe auch so ein schüchternes Exemplar (was Frauen angeht) zu Hause, sind mittlerweile verheiratet und haben uns ebenfalls online kennen gelernt 😉. 

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20. Juni um 2:33
Beste Antwort
In Antwort auf mrpleasant

Alles gut, es ist ja auch wahr. Ich bin ein Feigling: anstatt den steilen, steinigen Weg Richtung Bergspitze (= wunderschönes Ziel) zu bestreiten, gehe ich lieber außen herum. 

Für mich stellt sich dennoch die Frage nach dem Warum. Ich nehmen mir teilweise felsenfest vor sie anzusprechen und stattdessen trage ich bei ihrem Anblick die Nase Richtung Himmel und ignoriere sie. Welch pubertierendes Gebaren ist das bitte? Das ist auch keineswegs eine bewusste Entscheidung, das ist spontane Selbstmanipulation...oder eben Feigheit. 

Vor kurzem wurde mir die Frage gestellt: "Wo siehst du dich in 10 Jahren." Tja, mein Synapsenapparat lieferte keine sonderliche rosige Zukunftsaussicht. Es wird tatsächlich Zeit erwachsen zu werden und sein Leben in beide Hände zu nehmen, ansonsten werde ich auch dann noch dieselben Fragen stellen. Die Umsetzung nur, die ist seit jeher das große Problem -> Feigheit besiegen. 

 

Ich würde es nicht als Feigling betiteln, sondern schlicht weg als eine Form der Schüchternheit.. 
Hast du möglicherweise ihre Handynummer? Oder eine alternative Kontaktmöglichkeit, die nicht "Auge zu Auge" ist? Vielleicht könntest du dich dann besser überwinden, nach einem Date (beispielsweise nach dem Kurs zusammen etwas unternehmen) zu fragen? Ich habe auch so ein schüchternes Exemplar (was Frauen angeht) zu Hause, sind mittlerweile verheiratet und haben uns ebenfalls online kennen gelernt 😉. 

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20. Juni um 15:16
In Antwort auf anni97

Ich würde es nicht als Feigling betiteln, sondern schlicht weg als eine Form der Schüchternheit.. 
Hast du möglicherweise ihre Handynummer? Oder eine alternative Kontaktmöglichkeit, die nicht "Auge zu Auge" ist? Vielleicht könntest du dich dann besser überwinden, nach einem Date (beispielsweise nach dem Kurs zusammen etwas unternehmen) zu fragen? Ich habe auch so ein schüchternes Exemplar (was Frauen angeht) zu Hause, sind mittlerweile verheiratet und haben uns ebenfalls online kennen gelernt 😉. 

Das ist sehr lieb von dir. Tatsächlich habe ich ihre Handynummer, da wir in einer gemeinsamen Whatsappgruppe waren, allerdings ist sie nach dem Ende des Sprachkurses aus der Gruppe ausgetreten. Deshalb wäre es mir fast noch unangenehmer sie unter dem Gesichtspunkt auf Whatsapp anzuschreiben, als an der Uni anzusprechen. Prinzipiell würde es mir online definitiv leichter fallen. Nur würde ich in dem Fall eher auf Facebook zurückgreifen. Plan A ist weiterhin das Ansprechen im "realen Leben", aber falls ich das nicht gebacken bekomme, werde ich hoffentlich die Muße haben sie online anzuschreiben. 

Hat er dann dich angeschrieben? Und wie war deine erste Reaktion bzw. ist seine Schüchternheit anfangs ein Problem für dich gewesen? Bevor ich vergaß: Ich wünsche euch beiden alles Glück der Erde. 

"Schüchternheit ist nichts Schlechtes. Sich von ihr beherrschen zu lassen ist Feigheit."

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20. Juni um 17:42
In Antwort auf mrpleasant

Das ist sehr lieb von dir. Tatsächlich habe ich ihre Handynummer, da wir in einer gemeinsamen Whatsappgruppe waren, allerdings ist sie nach dem Ende des Sprachkurses aus der Gruppe ausgetreten. Deshalb wäre es mir fast noch unangenehmer sie unter dem Gesichtspunkt auf Whatsapp anzuschreiben, als an der Uni anzusprechen. Prinzipiell würde es mir online definitiv leichter fallen. Nur würde ich in dem Fall eher auf Facebook zurückgreifen. Plan A ist weiterhin das Ansprechen im "realen Leben", aber falls ich das nicht gebacken bekomme, werde ich hoffentlich die Muße haben sie online anzuschreiben. 

Hat er dann dich angeschrieben? Und wie war deine erste Reaktion bzw. ist seine Schüchternheit anfangs ein Problem für dich gewesen? Bevor ich vergaß: Ich wünsche euch beiden alles Glück der Erde. 

"Schüchternheit ist nichts Schlechtes. Sich von ihr beherrschen zu lassen ist Feigheit."

Nein, seine Schüchternheit war nie ein Problem für mich. War mir auf Anhieb sympathisch 😉 (ist ja etwas menschliches). 
Ich wünsche dir viel Glück, du schaffst es so oder so.. ob nun im "realen" Leben oder über Facebook 🤗. 

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20. Juni um 18:55
Beste Antwort
In Antwort auf mrpleasant

Hallo liebes Forum,

in meiner letzten Fragestellung ging es darum, dass ich (m24) eine mir gänzlich unbekannte Frau auf dem Weg zur Uni ansprechen wollte, allerdings nicht rechtzeitig den Mut dafür aufgebracht habe und sie letzten Endes dann "fort war". Mein letzter Thread spielt insofern ein Rolle, da das Grundproblem frustrierenderweise dasselbe ist und ich mich offenkundig in den letzten 1,5 Jahren zumindest in diesem Bereich null weiterentwickelt habe: Ich bin einfach nicht in der Lage Frauen anzusprechen und dann mein Interesse zu hinterlegen, sofern ich ernsthaftes Interesse an ihr habe und ich mich emotional öffnen muss. 

Seitdem habe ich versucht keinem harmlosen Flirt aus dem Weg zu gehen und auch mal fremde Frauen anzusprechen, einfach um etwas lockerer in der Beziehung zu werden. Allerdings jetzt auch nicht einfach irgendeine auf der Straße, sondern eher an der Uni, im Bus, bei Veranstaltungen, etc., sprich es gab schon eine gemeinsame Basis. Das ging auch ziemlich gut und fiel mir recht leicht. Und was hat es genützt? Nüchts! 

Seit Ende Oktober besteht wieder ernstes Interesse eine Frau kennenzulernen. Sie (19 oder 20) ist mit mir in einem Sprachkurs, zudem sehe ich sie ab und an noch in einem gemeinsamen Kurs und der dazugehörigen Übung. Gleich zu Beginn gab es zwei nahezu perfekte Gelegenheiten sie anzusprechen, zumal es den Anschein hatte, als hätte sie sich (auch) darüber gefreut; aber ich Pflaumen-Gustav war mit der Situation komplett überfordert und habe jeweils meinen Schutzpanzer namens "gespieltes Desinteresse" aktiviert. 

Zwischendurch gab es einen Kommilitonen, mit dem sie viel unternahm. Das habe ich als Anlass zur Absolution meiner selbst bezüglich des Ansprechens genommen. Bis es letzte Woche zur glücklichen Fügung kam: Ihr Techtelmechtel war offenbar zuende gegangen und plötzlich saß sie neben mir und wir mussten uns in Zweiergruppen abwechselnd Fragen stellen und diese beantworten. Das lief ganz gut, mal abgesehen davon, dass ich fast schon peinlich schlecht bin, während sie sehr, sehr gut ist. Auf jeden Fall hat sie einen super sympathischen Eindruck hinterlassen und sich ab und an über meine Witze/sprachlichen Fehler amüsiert. 

Seitdem zermatere ich mir den Kopf, weshalb ich so unfassbar irrational bin, wenn es darum geht mein Interesse zu zeigen und wie ich das jetzt (für sie) ändern kann. Am liebsten würde ich gerne (auf eine sympathische Weise) oftmals zu ihr hinsehen und sie anlächeln, stattdessen meide ich weitesgehend den Blickkontakt. Am liebsten würde ich sie nach einem Treffen fragen, stattdessen flirtete ich mit meiner Sitznachbarin und schuf Konstellationen, in denen ich weder sie ansprechen kann noch sie mich. Warum verhalte ich mich so unfassbar retarded? Klar, das letzte Mal als ich mich emotional geöffnet habe (vor etwa 4 Jahren), da wurde mir - Achtung Pathos! - das Herz herausgerissen, darauf herumgetrampelt, dann mithilfe des LKWs im Teer verewigt, bevor es in der Müllpresse landete. Aber das ist jetzt schon so lange her. Klar, ich bin introvertiert, mir fällt es folglich oftmals schwer, mich auf Neues, auf Unbekanntes einzulassen. Aber so viele andere schaffen es doch auch.

Bin ich ein Fall für einen Therapeuten oder fehlt es mir einfach nur am natürlichen Mut? Einerseits würde ich sie so gerne ansprechen (notfalls auf WA anschreiben) und nach einem Treffen fragen. Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits, auch wenn ich wieder einmal das Gefühl habe, dass die Person gegenüber mich auch nicht unsymphatisch findet und mich selbst bei nicht vorhandenem Interesse freundlich abweisen würde. 

Zum einen ist ein Segen die wirren Gedanken einfach mal ebenso wirr niederzuschreiben, zum anderen wäre es unfassbar nett und hoffentlich hilfreich, sollte sich jemand durch den Text gewurschtelt haben und seine ehrliche Meinung abgeben würde. Von meinen Freunden erhalte ich zwar auch Ratschläge, aber die sind aus meiner Sicht nicht gänzlich objektiv und oftmals auch inhaltlich nicht so zielführend, da es sich um Projektionen ihrer Verhaltensweisen auf mich handelt und wir teilweise von der Persönlichkeit recht unterschiedlich sind.

Die zwei Hauptgründe für den Text sind wohl:
-Ich würde sie super gerne kennenlernen
-Ich befürchte bei ausbleibender Besserung meiner Verhaltensweise sehr, sehr lange noch Single zu bleiben und am Ende in der Rubrik Dauersingle zu landen
-Wir würde ein diesbezüglich funktionierender Mensch vorgehen? Schritt für Schritt den Kontakt aufbauen und erweitern oder am besten direkt nach einem Treffen fragen?

Vielen Dank fürs Lesen! Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und würde mich echt freuen, wenn sich jemand meiner Situationen annehmen könnte.

Viele Grüße
MrPleasant






 

" Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits "

Alte Binsenweisheit: Die Angst vor der Ablehnung ist immer viel schlimmer als die Ablehnung selbst.

Höchste Zeit, dir mal ein paar Körbe abzuholen .
Dann merkst du: Es ist nichtmal schlimm, du stirbst nicht dabei und auch sonst ändert sich dein Leben nicht dramatisch

Evtl. geht die Strategie sogar schief: Der Korb bleibt aus.

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21. Juni um 7:20
In Antwort auf santiago4671

" Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits "

Alte Binsenweisheit: Die Angst vor der Ablehnung ist immer viel schlimmer als die Ablehnung selbst.

Höchste Zeit, dir mal ein paar Körbe abzuholen .
Dann merkst du: Es ist nichtmal schlimm, du stirbst nicht dabei und auch sonst ändert sich dein Leben nicht dramatisch

Evtl. geht die Strategie sogar schief: Der Korb bleibt aus.

aus Angst Dinge nicht zu tun .... ob man so im Leben Zeit kommt 

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22. Juni um 11:57
In Antwort auf santiago4671

" Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits "

Alte Binsenweisheit: Die Angst vor der Ablehnung ist immer viel schlimmer als die Ablehnung selbst.

Höchste Zeit, dir mal ein paar Körbe abzuholen .
Dann merkst du: Es ist nichtmal schlimm, du stirbst nicht dabei und auch sonst ändert sich dein Leben nicht dramatisch

Evtl. geht die Strategie sogar schief: Der Korb bleibt aus.

Vielen Dank! Das muss ich mir immer wieder verklickern. Bisher ging die Überwindung von Ängsten zumeist mit extrinsischer Motivation einher, sprich ich hatte nicht großartig eine Wahl. Zum Glück. In dem Fall muss die Motivation von mir kommen, denn ich habe die Wahl, daran happert es bisher denke ich. 

Dennoch, ich gehe dann demnächst mal einen Korb besorgen.  Womöglich war die Vorstellung korbfrei und glücklich durchs Lebens zu schreiten, doch zu schön um wahr zu sein.


 

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22. Juni um 11:58
In Antwort auf anni97

Nein, seine Schüchternheit war nie ein Problem für mich. War mir auf Anhieb sympathisch 😉 (ist ja etwas menschliches). 
Ich wünsche dir viel Glück, du schaffst es so oder so.. ob nun im "realen" Leben oder über Facebook 🤗. 

Vielen Dank!

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22. Juni um 13:47
Beste Antwort
In Antwort auf mrpleasant

Vielen Dank! Das muss ich mir immer wieder verklickern. Bisher ging die Überwindung von Ängsten zumeist mit extrinsischer Motivation einher, sprich ich hatte nicht großartig eine Wahl. Zum Glück. In dem Fall muss die Motivation von mir kommen, denn ich habe die Wahl, daran happert es bisher denke ich. 

Dennoch, ich gehe dann demnächst mal einen Korb besorgen.  Womöglich war die Vorstellung korbfrei und glücklich durchs Lebens zu schreiten, doch zu schön um wahr zu sein.


 

" Womöglich war die Vorstellung korbfrei und glücklich durchs Lebens zu schreiten, doch zu schön um wahr zu sein. "

Die alten Römer wussten schon: per aspera ad astra

Und ehrlich gesagt: Was wäre der Berggipfel wert, wenn man ihn vorher nicht mühsam hochsteigen müsste.

Und nochwas zu den Ängsten:
Das sind keine bösen Dämonen. Sondern Gefühle. Mit denen lässt es sich viel leichter umgehen, wenn man sie körperlich wahrnimmt. Als wenn man sie "denkt".

Wenn du also auf dem Weg bist, dir einen Korb abzuholen, dann geh kurz in dich und spür in dich rein: Wie fühlt sich das eigentlich genau an (und denke dabei nichts). Du wirst sehen - dann wird die Angst zu einer interessanten Reise und verliert ihren Schrecken. Danach kannst du dich entspannt ins Wagnis stürzen

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22. Juni um 13:47
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In Antwort auf mrpleasant

Vielen Dank! Das muss ich mir immer wieder verklickern. Bisher ging die Überwindung von Ängsten zumeist mit extrinsischer Motivation einher, sprich ich hatte nicht großartig eine Wahl. Zum Glück. In dem Fall muss die Motivation von mir kommen, denn ich habe die Wahl, daran happert es bisher denke ich. 

Dennoch, ich gehe dann demnächst mal einen Korb besorgen.  Womöglich war die Vorstellung korbfrei und glücklich durchs Lebens zu schreiten, doch zu schön um wahr zu sein.


 

" Womöglich war die Vorstellung korbfrei und glücklich durchs Lebens zu schreiten, doch zu schön um wahr zu sein. "

Die alten Römer wussten schon: per aspera ad astra

Und ehrlich gesagt: Was wäre der Berggipfel wert, wenn man ihn vorher nicht mühsam hochsteigen müsste.

Und nochwas zu den Ängsten:
Das sind keine bösen Dämonen. Sondern Gefühle. Mit denen lässt es sich viel leichter umgehen, wenn man sie körperlich wahrnimmt. Als wenn man sie "denkt".

Wenn du also auf dem Weg bist, dir einen Korb abzuholen, dann geh kurz in dich und spür in dich rein: Wie fühlt sich das eigentlich genau an (und denke dabei nichts). Du wirst sehen - dann wird die Angst zu einer interessanten Reise und verliert ihren Schrecken. Danach kannst du dich entspannt ins Wagnis stürzen

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30. Juni um 1:57
In Antwort auf santiago4671

" Womöglich war die Vorstellung korbfrei und glücklich durchs Lebens zu schreiten, doch zu schön um wahr zu sein. "

Die alten Römer wussten schon: per aspera ad astra

Und ehrlich gesagt: Was wäre der Berggipfel wert, wenn man ihn vorher nicht mühsam hochsteigen müsste.

Und nochwas zu den Ängsten:
Das sind keine bösen Dämonen. Sondern Gefühle. Mit denen lässt es sich viel leichter umgehen, wenn man sie körperlich wahrnimmt. Als wenn man sie "denkt".

Wenn du also auf dem Weg bist, dir einen Korb abzuholen, dann geh kurz in dich und spür in dich rein: Wie fühlt sich das eigentlich genau an (und denke dabei nichts). Du wirst sehen - dann wird die Angst zu einer interessanten Reise und verliert ihren Schrecken. Danach kannst du dich entspannt ins Wagnis stürzen

Vielen Dank für deine Ratschläge! Je mehr man in etwas investiert, desto mehr Bedeutung misst man dem bei, insofern bevorzuge ich den steilen Aufstieg gegenüber dem Lift. 

Am Mittwoch lief der Vormittag bis zur Uni so gut: Erst durfte und konnte ich nach Monaten mal wieder schmerzfrei Sport treiben. Dann habe ich auf dem Weg zur Uni ein Lächeln samt einem Hallo von einer sehr attraktiven Dame erhalten, die ich ab und an sehe. Spätestens danach hatte ich mir felsenfest vorgenommen, mein Glück auf die Probe zu stellen. Doch dann schlug die Realität zu: Sie kam mit Freundinnen, sie ging mit Freundinnen...mein Herz rutschte in die Hose.

Gestern Nacht war sie Protagonistin meines Traum(e)s. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Sie machte mir erst in jeglicher Hinsicht Hoffnungen, flirtete mit mir, machte mir schöne Augen und sagte: "Willst du mir nicht etwas sagen, es ist das letzte Mal, dass wir uns sehen." Daraufhin fragte ich sie nach ihrer Handynummer. Sie verneinte. Dann fragte ich nach einer Verabredung. Sie ging weg, immer weiter und weiter, bis ich sie nicht mehr sehen konnte. Derart intensiv habe ich selten während eines Traum(e)s gefühlt und als sie ging und immer kleiner wurde, das war, so schnulzig abgedroschen es klingen mag, wie ein Stich ins Herz. 




 

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30. Juni um 15:44
In Antwort auf mrpleasant

Vielen Dank für deine Ratschläge! Je mehr man in etwas investiert, desto mehr Bedeutung misst man dem bei, insofern bevorzuge ich den steilen Aufstieg gegenüber dem Lift. 

Am Mittwoch lief der Vormittag bis zur Uni so gut: Erst durfte und konnte ich nach Monaten mal wieder schmerzfrei Sport treiben. Dann habe ich auf dem Weg zur Uni ein Lächeln samt einem Hallo von einer sehr attraktiven Dame erhalten, die ich ab und an sehe. Spätestens danach hatte ich mir felsenfest vorgenommen, mein Glück auf die Probe zu stellen. Doch dann schlug die Realität zu: Sie kam mit Freundinnen, sie ging mit Freundinnen...mein Herz rutschte in die Hose.

Gestern Nacht war sie Protagonistin meines Traum(e)s. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Sie machte mir erst in jeglicher Hinsicht Hoffnungen, flirtete mit mir, machte mir schöne Augen und sagte: "Willst du mir nicht etwas sagen, es ist das letzte Mal, dass wir uns sehen." Daraufhin fragte ich sie nach ihrer Handynummer. Sie verneinte. Dann fragte ich nach einer Verabredung. Sie ging weg, immer weiter und weiter, bis ich sie nicht mehr sehen konnte. Derart intensiv habe ich selten während eines Traum(e)s gefühlt und als sie ging und immer kleiner wurde, das war, so schnulzig abgedroschen es klingen mag, wie ein Stich ins Herz. 




 

aber du weißt wenigstens dass du selbst schuld bist oder?

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2. Juli um 21:12
In Antwort auf sxren_18247537

aber du weißt wenigstens dass du selbst schuld bist oder?

Ja klar ist mir das bewusst. Es geht nur um mich: Bringe ich den Mut auf oder stehe ich mir weiterhin selbst im Weg. Wie sie sich verhält und reagiert, das liegt nicht in meiner Macht, insofern sollte es auch nicht mein Verhalten beeinträchtigen. 

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