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Das Mädchen aus dem Sprachkurs

11. Januar um 20:28

Hallo liebes Forum,

in meiner letzten Fragestellung ging es darum, dass ich (m24) eine mir gänzlich unbekannte Frau auf dem Weg zur Uni ansprechen wollte, allerdings nicht rechtzeitig den Mut dafür aufgebracht habe und sie letzten Endes dann "fort war". Mein letzter Thread spielt insofern ein Rolle, da das Grundproblem frustrierenderweise dasselbe ist und ich mich offenkundig in den letzten 1,5 Jahren zumindest in diesem Bereich null weiterentwickelt habe: Ich bin einfach nicht in der Lage Frauen anzusprechen und dann mein Interesse zu hinterlegen, sofern ich ernsthaftes Interesse an ihr habe und ich mich emotional öffnen muss.

Seitdem habe ich versucht keinem harmlosen Flirt aus dem Weg zu gehen und auch mal fremde Frauen anzusprechen, einfach um etwas lockerer in der Beziehung zu werden. Allerdings jetzt auch nicht einfach irgendeine auf der Straße, sondern eher an der Uni, im Bus, bei Veranstaltungen, etc., sprich es gab schon eine gemeinsame Basis. Das ging auch ziemlich gut und fiel mir recht leicht. Und was hat es genützt? Nüchts!

Seit Ende Oktober besteht wieder ernstes Interesse eine Frau kennenzulernen. Sie (19 oder 20) ist mit mir in einem Sprachkurs, zudem sehe ich sie ab und an noch in einem gemeinsamen Kurs und der dazugehörigen Übung. Gleich zu Beginn gab es zwei nahezu perfekte Gelegenheiten sie anzusprechen, zumal es den Anschein hatte, als hätte sie sich (auch) darüber gefreut; aber ich Pflaumen-Gustav war mit der Situation komplett überfordert und habe jeweils meinen Schutzpanzer namens "gespieltes Desinteresse" aktiviert.

Zwischendurch gab es einen Kommilitonen, mit dem sie viel unternahm. Das habe ich als Anlass zur Absolution meiner selbst bezüglich des Ansprechens genommen. Bis es letzte Woche zur glücklichen Fügung kam: Ihr Techtelmechtel war offenbar zuende gegangen und plötzlich saß sie neben mir und wir mussten uns in Zweiergruppen abwechselnd Fragen stellen und diese beantworten. Das lief ganz gut, mal abgesehen davon, dass ich fast schon peinlich schlecht bin, während sie sehr, sehr gut ist. Auf jeden Fall hat sie einen super sympathischen Eindruck hinterlassen und sich ab und an über meine Witze/sprachlichen Fehler amüsiert.

Seitdem zermatere ich mir den Kopf, weshalb ich so unfassbar irrational bin, wenn es darum geht mein Interesse zu zeigen und wie ich das jetzt (für sie) ändern kann. Am liebsten würde ich gerne (auf eine sympathische Weise) oftmals zu ihr hinsehen und sie anlächeln, stattdessen meide ich weitesgehend den Blickkontakt. Am liebsten würde ich sie nach einem Treffen fragen, stattdessen flirtete ich mit meiner Sitznachbarin und schuf Konstellationen, in denen ich weder sie ansprechen kann noch sie mich. Warum verhalte ich mich so unfassbar retarded? Klar, das letzte Mal als ich mich emotional geöffnet habe (vor etwa 4 Jahren), da wurde mir - Achtung Pathos! - das Herz herausgerissen, darauf herumgetrampelt, dann mithilfe des LKWs im Teer verewigt, bevor es in der Müllpresse landete. Aber das ist jetzt schon so lange her. Klar, ich bin introvertiert, mir fällt es folglich oftmals schwer, mich auf Neues, auf Unbekanntes einzulassen. Aber so viele andere schaffen es doch auch.

Bin ich ein Fall für einen Therapeuten oder fehlt es mir einfach nur am natürlichen Mut? Einerseits würde ich sie so gerne ansprechen (notfalls auf WA anschreiben) und nach einem Treffen fragen. Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits, auch wenn ich wieder einmal das Gefühl habe, dass die Person gegenüber mich auch nicht unsymphatisch findet und mich selbst bei nicht vorhandenem Interesse freundlich abweisen würde.

Zum einen ist ein Segen die wirren Gedanken einfach mal ebenso wirr niederzuschreiben, zum anderen wäre es unfassbar nett und hoffentlich hilfreich, sollte sich jemand durch den Text gewurschtelt haben und seine ehrliche Meinung abgeben würde. Von meinen Freunden erhalte ich zwar auch Ratschläge, aber die sind aus meiner Sicht nicht gänzlich objektiv und oftmals auch inhaltlich nicht so zielführend, da es sich um Projektionen ihrer Verhaltensweisen auf mich handelt und wir teilweise von der Persönlichkeit recht unterschiedlich sind.

Die zwei Hauptgründe für den Text sind wohl:
-Ich würde sie super gerne kennenlernen
-Ich befürchte bei ausbleibender Besserung meiner Verhaltensweise sehr, sehr lange noch Single zu bleiben und am Ende in der Rubrik Dauersingle zu landen
-Wir würde ein diesbezüglich funktionierender Mensch vorgehen? Schritt für Schritt den Kontakt aufbauen und erweitern oder am besten direkt nach einem Treffen fragen?

Vielen Dank fürs Lesen! Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und würde mich echt freuen, wenn sich jemand meiner Situationen annehmen könnte.

Viele Grüße
MrPleasant






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11. Januar um 21:03

Also in deinem Kopf geht die Post ab, du bist intelligent und voller Gefühle- jetzt Trau dich doch einfach mal ein wenig vor. Blöd mal Interesse zeigen und sich mal auf nen Kaffee treffen. Und dann weitersehen.
Sonst wird das nix mit dir und den Mädels.

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11. Januar um 21:14

Du könntest auch die Abfuhr als Ziel sehen, dann kannst Du nur positiv enttäuscht werden

Interesse zeigen ist ganz normal, wenn sie nicht will, dann passiert Dir nichts. Peinlich ist nur es nicht versucht zu haben und sich darüber zu ärgern

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12. Januar um 9:40
In Antwort auf mrpleasant

Hallo liebes Forum,

in meiner letzten Fragestellung ging es darum, dass ich (m24) eine mir gänzlich unbekannte Frau auf dem Weg zur Uni ansprechen wollte, allerdings nicht rechtzeitig den Mut dafür aufgebracht habe und sie letzten Endes dann "fort war". Mein letzter Thread spielt insofern ein Rolle, da das Grundproblem frustrierenderweise dasselbe ist und ich mich offenkundig in den letzten 1,5 Jahren zumindest in diesem Bereich null weiterentwickelt habe: Ich bin einfach nicht in der Lage Frauen anzusprechen und dann mein Interesse zu hinterlegen, sofern ich ernsthaftes Interesse an ihr habe und ich mich emotional öffnen muss. 

Seitdem habe ich versucht keinem harmlosen Flirt aus dem Weg zu gehen und auch mal fremde Frauen anzusprechen, einfach um etwas lockerer in der Beziehung zu werden. Allerdings jetzt auch nicht einfach irgendeine auf der Straße, sondern eher an der Uni, im Bus, bei Veranstaltungen, etc., sprich es gab schon eine gemeinsame Basis. Das ging auch ziemlich gut und fiel mir recht leicht. Und was hat es genützt? Nüchts! 

Seit Ende Oktober besteht wieder ernstes Interesse eine Frau kennenzulernen. Sie (19 oder 20) ist mit mir in einem Sprachkurs, zudem sehe ich sie ab und an noch in einem gemeinsamen Kurs und der dazugehörigen Übung. Gleich zu Beginn gab es zwei nahezu perfekte Gelegenheiten sie anzusprechen, zumal es den Anschein hatte, als hätte sie sich (auch) darüber gefreut; aber ich Pflaumen-Gustav war mit der Situation komplett überfordert und habe jeweils meinen Schutzpanzer namens "gespieltes Desinteresse" aktiviert. 

Zwischendurch gab es einen Kommilitonen, mit dem sie viel unternahm. Das habe ich als Anlass zur Absolution meiner selbst bezüglich des Ansprechens genommen. Bis es letzte Woche zur glücklichen Fügung kam: Ihr Techtelmechtel war offenbar zuende gegangen und plötzlich saß sie neben mir und wir mussten uns in Zweiergruppen abwechselnd Fragen stellen und diese beantworten. Das lief ganz gut, mal abgesehen davon, dass ich fast schon peinlich schlecht bin, während sie sehr, sehr gut ist. Auf jeden Fall hat sie einen super sympathischen Eindruck hinterlassen und sich ab und an über meine Witze/sprachlichen Fehler amüsiert. 

Seitdem zermatere ich mir den Kopf, weshalb ich so unfassbar irrational bin, wenn es darum geht mein Interesse zu zeigen und wie ich das jetzt (für sie) ändern kann. Am liebsten würde ich gerne (auf eine sympathische Weise) oftmals zu ihr hinsehen und sie anlächeln, stattdessen meide ich weitesgehend den Blickkontakt. Am liebsten würde ich sie nach einem Treffen fragen, stattdessen flirtete ich mit meiner Sitznachbarin und schuf Konstellationen, in denen ich weder sie ansprechen kann noch sie mich. Warum verhalte ich mich so unfassbar retarded? Klar, das letzte Mal als ich mich emotional geöffnet habe (vor etwa 4 Jahren), da wurde mir - Achtung Pathos! - das Herz herausgerissen, darauf herumgetrampelt, dann mithilfe des LKWs im Teer verewigt, bevor es in der Müllpresse landete. Aber das ist jetzt schon so lange her. Klar, ich bin introvertiert, mir fällt es folglich oftmals schwer, mich auf Neues, auf Unbekanntes einzulassen. Aber so viele andere schaffen es doch auch.

Bin ich ein Fall für einen Therapeuten oder fehlt es mir einfach nur am natürlichen Mut? Einerseits würde ich sie so gerne ansprechen (notfalls auf WA anschreiben) und nach einem Treffen fragen. Andererseits habe ich echt eine Heidenangst vor Ablehnung ihrerseits, auch wenn ich wieder einmal das Gefühl habe, dass die Person gegenüber mich auch nicht unsymphatisch findet und mich selbst bei nicht vorhandenem Interesse freundlich abweisen würde. 

Zum einen ist ein Segen die wirren Gedanken einfach mal ebenso wirr niederzuschreiben, zum anderen wäre es unfassbar nett und hoffentlich hilfreich, sollte sich jemand durch den Text gewurschtelt haben und seine ehrliche Meinung abgeben würde. Von meinen Freunden erhalte ich zwar auch Ratschläge, aber die sind aus meiner Sicht nicht gänzlich objektiv und oftmals auch inhaltlich nicht so zielführend, da es sich um Projektionen ihrer Verhaltensweisen auf mich handelt und wir teilweise von der Persönlichkeit recht unterschiedlich sind.

Die zwei Hauptgründe für den Text sind wohl:
-Ich würde sie super gerne kennenlernen
-Ich befürchte bei ausbleibender Besserung meiner Verhaltensweise sehr, sehr lange noch Single zu bleiben und am Ende in der Rubrik Dauersingle zu landen
-Wir würde ein diesbezüglich funktionierender Mensch vorgehen? Schritt für Schritt den Kontakt aufbauen und erweitern oder am besten direkt nach einem Treffen fragen?

Vielen Dank fürs Lesen! Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und würde mich echt freuen, wenn sich jemand meiner Situationen annehmen könnte.

Viele Grüße
MrPleasant






 

Einfach mal über seinen Schatten springen

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12. Januar um 10:24

Du hattest die Gelegenheit und flirtest mit der Sitznachbarin.  Hm....

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13. Januar um 0:10
In Antwort auf herbstblume6

Also in deinem Kopf geht die Post ab, du bist intelligent und voller Gefühle- jetzt Trau dich doch einfach mal ein wenig vor. Blöd mal Interesse zeigen und sich mal auf nen Kaffee treffen. Und dann weitersehen.
Sonst wird das nix mit dir und den Mädels.

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort: "Blöd mal Interesse zeigen" finde ich ernsthaft richtig gut und das wäre wahrscheinlich genau die Lösung - ich mache mir einfach grundlos viel zu viele Gedanken. Die Post im Kopf muss zumindest eingeschränkt werden, um endlich - nach knapp vier Jahren - mal wieder diesen Schritt zu wagen. Die Befürchtung "Sonst wird das nix mit und den Mädels" teile ich uneingeschränkt. Ich muss etwas ändern, ich muss Initiative zeigen und nicht nur auf mein Glück warten.

Folgendes soll wirklich keine Entschuldigung für fehlenden Mut sein, sondern einfach nur als Ansatzpunkt dienen, weshalb es mir vergleichsweise schwerer fallen könnte aus den Puschen zu kommen: Ich bin höchstwahrscheinlich (eigens diagnostiziert) ein "hochsensibler Introvertierter". Das klingt erst einmal nach einer ganz schlimmen Krankheit, ist es aber keineswegs. Nur gehen damit einige Wesenszüge, Verhaltenweisen einher, die mitunter nur schwer nachvollziehbar sein können und von der Norm abweichen. Das ändert natürlich nichts an der Sachlage: Ich will sie kennenlernen, folglich muss ich Mut aufbringen, ungeachtet des individuellen Schwierigkeitgrades. 

Würdest du/ihr eher dazu tendieren sich in Etappenzielen zu bewegen oder sie nach der Methode "Pflaster ab" direkt nach einem Treffen fragen? Oder ist das mit der Menge an Informationen schwer zu beantworten? 



 

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13. Januar um 0:23
In Antwort auf nurichhier

Du könntest auch die Abfuhr als Ziel sehen, dann kannst Du nur positiv enttäuscht werden

Interesse zeigen ist ganz normal, wenn sie nicht will, dann passiert Dir nichts. Peinlich ist nur es nicht versucht zu haben und sich darüber zu ärgern

Vielen Dank für die Antwort. Ich musste schmunzeln. Finde ich in der Theorie ziemlich gut, ob ich diese praktisch umsetzen kann, werde ich mir mal genau überlegen. Allerdings wäre "positive Enttäuschung" durchaus mal ein erstrebenswertes, da mir bisher gänzlich unbekanntes Gefühl. 

Dein abschließender Satz trifft exakt des Pudels Kern. Es besteht halt einfach dieser Twist aus kompletter irrationaler Verlustangst (=Risiko) und der Möglichkeit sie kennenzulernen (=Chance) - Verlust im Sinne der Zerstörung der Illusion. Jetzt muss ich mich nur noch von risikoavers auf risikoaffin umpolen und die Chance ergreifen. 

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13. Januar um 0:54
In Antwort auf nadu123

Du hattest die Gelegenheit und flirtest mit der Sitznachbarin.  Hm....

"Hm" ist noch freundlich ausgedrückt. Mir ist rückblickend absolut bewusst, wie unfassbar bescheuert das war und dass ich mich absolut irrational verhalten habe und es immer noch tue. Ich kann aus meiner vielleicht nicht ganz bescheidenen Sicht die Gefühle anderer gut lesen, spüren, fühlen und auch entsprechend darauf eingehen, aber sobald es um meine Gefühle geht, mutiere ich zu einem sozial inkompetenten Id**ten. Wie ein sich scheidender Eheberater, in Bezug auf die fehlende Fähigkeit der "Selbstheilung". 

Kurze Klarstellung: Das Flirten war nicht zeitgleich mit den Gelegenheiten. Das eine Mal war ich alleine mit ihr und der Professorin im "Klassenzimmer". Sie hat sich wirklich sehr viel Zeit gelassen und mich letzten Endes mit einem "Tschüss" samt Augenkontakt verabschiedet. Nichts, um irgendwelche Rückschlüsse herauszuziehen, aber es war einfach eine gute Möglichkeit, die schlecht verpasst wurde. Das andere Mal habe ich mich (der direkt danach in selbigem Raum ist) nach dem Sprachkurs noch mit einem Freund unterhalten und sie hat sich mit einer Freundin etwa zwei Meter von uns entfernt hingestellt. Dann war mein Gespräch nach 1,2 Minuten beendet und die beiden standen Mitten im engen Gang und hatten offenbar auf mich gewartet. Denn nachdem ich Dödel zwischen den beiden hindurchgelaufen bin, haben sie just ihre Zelte abgebrochen und sind direkt hinter mir zur nächsten Veranstaltung geeilt. 

Falls ich mit meinen Ausführungen übertreiben sollte, dann einfach schreiben. Ich dachte nur, dass es gut wäre möglichst viele Informationen zu liefern. Wobei es letzten Endes wohl "einfach nur" darauf ankommen wird, ob ich den Mut aufbringen werde. Folglich entschuldige ich mich, falls ich für zu viel unnützen Lesestoff sorgen sollte. 
 

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13. Januar um 3:40
In Antwort auf mrpleasant

"Hm" ist noch freundlich ausgedrückt. Mir ist rückblickend absolut bewusst, wie unfassbar bescheuert das war und dass ich mich absolut irrational verhalten habe und es immer noch tue. Ich kann aus meiner vielleicht nicht ganz bescheidenen Sicht die Gefühle anderer gut lesen, spüren, fühlen und auch entsprechend darauf eingehen, aber sobald es um meine Gefühle geht, mutiere ich zu einem sozial inkompetenten Id**ten. Wie ein sich scheidender Eheberater, in Bezug auf die fehlende Fähigkeit der "Selbstheilung". 

Kurze Klarstellung: Das Flirten war nicht zeitgleich mit den Gelegenheiten. Das eine Mal war ich alleine mit ihr und der Professorin im "Klassenzimmer". Sie hat sich wirklich sehr viel Zeit gelassen und mich letzten Endes mit einem "Tschüss" samt Augenkontakt verabschiedet. Nichts, um irgendwelche Rückschlüsse herauszuziehen, aber es war einfach eine gute Möglichkeit, die schlecht verpasst wurde. Das andere Mal habe ich mich (der direkt danach in selbigem Raum ist) nach dem Sprachkurs noch mit einem Freund unterhalten und sie hat sich mit einer Freundin etwa zwei Meter von uns entfernt hingestellt. Dann war mein Gespräch nach 1,2 Minuten beendet und die beiden standen Mitten im engen Gang und hatten offenbar auf mich gewartet. Denn nachdem ich Dödel zwischen den beiden hindurchgelaufen bin, haben sie just ihre Zelte abgebrochen und sind direkt hinter mir zur nächsten Veranstaltung geeilt. 

Falls ich mit meinen Ausführungen übertreiben sollte, dann einfach schreiben. Ich dachte nur, dass es gut wäre möglichst viele Informationen zu liefern. Wobei es letzten Endes wohl "einfach nur" darauf ankommen wird, ob ich den Mut aufbringen werde. Folglich entschuldige ich mich, falls ich für zu viel unnützen Lesestoff sorgen sollte. 
 

Was für ein geschwurbel, schreibst Du immer so eigenartig? Ich habe ja nichts gegen blumige Sprache, aber Dein Stil liest sich echt komisch... . Ich kann gerade nicht so Recht greifen warum. Vielleicht weil Du Dich in jedem zweiten Satz mit einer negativen Selbstdiagnose überziehst, die vor Selbstmitleid trieft.

Zur Sache. Es ist wirklich völlig normal Interesse an jemanden zu haben. Selbst wenn sich jemand darüber lustig machen sollte, gibt es höchstens ein negatives Bild auf diese Person.

Du hochsensibler möchtegern besonders introvertierter Waschlappen bist leider die Norm. Entschuldige bitte die Enttäuschung.

Das ist wie beim ersten Aufsatz vor der Klasse oder dem ersten Tag in neuer Umgebung. Du machst etwas neues bei dem Du keine Erfahrungswerte hast. Hast Du heute noch dieses ungute Gefühl, wenn Du in eine neue Gruppe oder Kurs kommst? Ich denke mal nicht in dem Umfang wie damals in der Schule.

Es ist völlig normal geworden, Du hast die Situation schon ein paar Mal gehabt und gelernt, Dir passiert dabei nichts schlimmes.

Genau so ist es auch beim Ansprechen von Frauen.

Du stellst sie gerade auf ein unglaublich hohes Podest. Sie ist dieses unerreichbare Wesen, perfekt in ihrerm Charakter und jeder Zelle.

Sie sieht sich übrigens als völlig normal und findet es nicht toll so erhôht zu werden. Es ist unrealistisch und wie soll sie dem Bild gerecht werden? Das ist ziemlich unfair von Dir.

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13. Januar um 8:02
In Antwort auf mrpleasant

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort: "Blöd mal Interesse zeigen" finde ich ernsthaft richtig gut und das wäre wahrscheinlich genau die Lösung - ich mache mir einfach grundlos viel zu viele Gedanken. Die Post im Kopf muss zumindest eingeschränkt werden, um endlich - nach knapp vier Jahren - mal wieder diesen Schritt zu wagen. Die Befürchtung "Sonst wird das nix mit und den Mädels" teile ich uneingeschränkt. Ich muss etwas ändern, ich muss Initiative zeigen und nicht nur auf mein Glück warten.

Folgendes soll wirklich keine Entschuldigung für fehlenden Mut sein, sondern einfach nur als Ansatzpunkt dienen, weshalb es mir vergleichsweise schwerer fallen könnte aus den Puschen zu kommen: Ich bin höchstwahrscheinlich (eigens diagnostiziert) ein "hochsensibler Introvertierter". Das klingt erst einmal nach einer ganz schlimmen Krankheit, ist es aber keineswegs. Nur gehen damit einige Wesenszüge, Verhaltenweisen einher, die mitunter nur schwer nachvollziehbar sein können und von der Norm abweichen. Das ändert natürlich nichts an der Sachlage: Ich will sie kennenlernen, folglich muss ich Mut aufbringen, ungeachtet des individuellen Schwierigkeitgrades. 

Würdest du/ihr eher dazu tendieren sich in Etappenzielen zu bewegen oder sie nach der Methode "Pflaster ab" direkt nach einem Treffen fragen? Oder ist das mit der Menge an Informationen schwer zu beantworten? 



 

Entscheide das doch im Verlauf spontan. Wag ruhig etwas. Geh mal davon aus dass sie sich falls ihrerseits Interesse besteht- und das checken Frauen echt schnell- schon gnädig mit dir sein wird. 
Und falls sie nicht will weißt du es dann.

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13. Januar um 11:51
In Antwort auf nurichhier

Was für ein geschwurbel, schreibst Du immer so eigenartig? Ich habe ja nichts gegen blumige Sprache, aber Dein Stil liest sich echt komisch... . Ich kann gerade nicht so Recht greifen warum. Vielleicht weil Du Dich in jedem zweiten Satz mit einer negativen Selbstdiagnose überziehst, die vor Selbstmitleid trieft.

Zur Sache. Es ist wirklich völlig normal Interesse an jemanden zu haben. Selbst wenn sich jemand darüber lustig machen sollte, gibt es höchstens ein negatives Bild auf diese Person.

Du hochsensibler möchtegern besonders introvertierter Waschlappen bist leider die Norm. Entschuldige bitte die Enttäuschung.

Das ist wie beim ersten Aufsatz vor der Klasse oder dem ersten Tag in neuer Umgebung. Du machst etwas neues bei dem Du keine Erfahrungswerte hast. Hast Du heute noch dieses ungute Gefühl, wenn Du in eine neue Gruppe oder Kurs kommst? Ich denke mal nicht in dem Umfang wie damals in der Schule.

Es ist völlig normal geworden, Du hast die Situation schon ein paar Mal gehabt und gelernt, Dir passiert dabei nichts schlimmes.

Genau so ist es auch beim Ansprechen von Frauen.

Du stellst sie gerade auf ein unglaublich hohes Podest. Sie ist dieses unerreichbare Wesen, perfekt in ihrerm Charakter und jeder Zelle.

Sie sieht sich übrigens als völlig normal und findet es nicht toll so erhôht zu werden. Es ist unrealistisch und wie soll sie dem Bild gerecht werden? Das ist ziemlich unfair von Dir.

Stil und Inhalt sind prinzipiell zwei paar Schuhe; es steht dir allerdings natürlich frei meinen Stil nicht zu mögen - die ein oder andere damalige Lehrkraft sah das ähnlich.  Womöglich liegt es daran, dass ich auch "verkopft" schreibe und mir eventuell hierbei schon zu viele Gedanken mache. Ich versuche das mal abzustellen. 

Zur Klarstellung: In den meisten Belangen halte ich mich für das exakte Gegenteil eines jammernden "Waschlappens". Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit mir, genau so wie ich bin, und das liegt vor allem daran, dass ich mich mit den Thematik auseinandergesetzt habe. Problematisch wird es nur, wenn dieses Wissen dein Verhalten negativ beeinflusst oder als Entschuldigung herangezogen wird.

Zur Sache: Stimmt genau, dieses ungute Gefühl existiert heute nur noch in stark abgeschwächter Form. Du magst es nicht glauben, aber ich habe den selben Schluss gezogen, und die letzten 1,5 Jahre damit verbracht möglichst viele Frauen anzusprechen, um eine Vielzahl an Erfahrungswerten zu sammeln. Und das Prinzip funktioniert. Nur gibt es jetzt wieder eine, die ich "interessant" finde, und damit scheinen alle Erfahrungswerte verflogen zu sein.

Über die letzten zwei Absätze muss ich mir in Ruhe Gedanken machen, da ich hier unsicher bin. Danke für den Denkanstoß. 









 

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13. Januar um 12:10
In Antwort auf herbstblume6

Entscheide das doch im Verlauf spontan. Wag ruhig etwas. Geh mal davon aus dass sie sich falls ihrerseits Interesse besteht- und das checken Frauen echt schnell- schon gnädig mit dir sein wird. 
Und falls sie nicht will weißt du es dann.

Danke. Ich denke auch, dass sie gnädig sein wird. Ja, endlich Gewissheit zu haben wäre echt schön und wichtig. Diese Woche gibt es zwei bis drei Möglichkeiten, eine davon sollte ich nutzen. 

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13. Januar um 12:19

Bei dir scheint zwischen der Realität und deren Umsetzung und dem Schreiben hier, eine Entfernung Südpol/Nordpol zu bestehen. 

Derweil kommt Ostern und der nächste Sprachkurs.

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13. Januar um 12:20

Ich sehe es so- du kannst nicht mehr tun als sie dezent darauf aufmerksam zu machen dass du prinzipiell an ihr interessiert bist.
Dann entscheidet sie ob du in Frage kommst. Und wird Dir das zeigen. bzw. nicht zeigen-was einem nein gleichkommt.

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13. Januar um 14:57
In Antwort auf zion51

Bei dir scheint zwischen der Realität und deren Umsetzung und dem Schreiben hier, eine Entfernung Südpol/Nordpol zu bestehen. 

Derweil kommt Ostern und der nächste Sprachkurs.

"Scheint" es nur so oder ist es so? Wenn dem so ist, dann sei bitte die Frage gestattet, auf was für einer Grundlage du "meine" Realität bewertest, da laut deiner Aussage doch eine massive Diskrepanz zwischen dieser und dem hier Geschriebenen besteht. Könntest du deine Antwort womöglich etwas präzisieren, dann kann ich damit bestimmt auch etwas anfangen.  

An Ostern ist frei...

@herbstblume6: Dann werde ich diese Woche mal versuchen entsprechende Signale zu senden, und dann einfach mal schauen wie sie reagiert. Vielen Dank für die Hilfestellung. 

Da anscheinend schon mindestens zwei User auf Basis meines Geschriebenen Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit gezogen haben: Wie genau komme ich denn "hier" rüber? Das darf man mir gerne offen schreiben, aber bitte dann auch mit präzisen Erklärungen versehen. Ich persönlich finde es nur etwas schwierig einen wildfremden Menschen anhand von ein paar Zeilen in eine Schublade zu stecken.
 

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13. Januar um 16:41

Das hast du dir ja selbst beantwortet, indem du hochgehst, wenn man dir nicht gerade schreibt was dir gefällt oder dich positiv bewertet.

Deine Signale, welche du senden willst, werden eh nicht gehört, wenn du andere anmachst und glaubst, das Mädchen hätte dann Interesse an dir.

Wenn du so sprichst wie du schreibst(Walther von der Vogelweide), na dann liegst vielleicht am Sprachkurs oder so.

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13. Januar um 17:00
In Antwort auf mrpleasant

Vielen Dank fürs Lesen und die Antwort: "Blöd mal Interesse zeigen" finde ich ernsthaft richtig gut und das wäre wahrscheinlich genau die Lösung - ich mache mir einfach grundlos viel zu viele Gedanken. Die Post im Kopf muss zumindest eingeschränkt werden, um endlich - nach knapp vier Jahren - mal wieder diesen Schritt zu wagen. Die Befürchtung "Sonst wird das nix mit und den Mädels" teile ich uneingeschränkt. Ich muss etwas ändern, ich muss Initiative zeigen und nicht nur auf mein Glück warten.

Folgendes soll wirklich keine Entschuldigung für fehlenden Mut sein, sondern einfach nur als Ansatzpunkt dienen, weshalb es mir vergleichsweise schwerer fallen könnte aus den Puschen zu kommen: Ich bin höchstwahrscheinlich (eigens diagnostiziert) ein "hochsensibler Introvertierter". Das klingt erst einmal nach einer ganz schlimmen Krankheit, ist es aber keineswegs. Nur gehen damit einige Wesenszüge, Verhaltenweisen einher, die mitunter nur schwer nachvollziehbar sein können und von der Norm abweichen. Das ändert natürlich nichts an der Sachlage: Ich will sie kennenlernen, folglich muss ich Mut aufbringen, ungeachtet des individuellen Schwierigkeitgrades. 

Würdest du/ihr eher dazu tendieren sich in Etappenzielen zu bewegen oder sie nach der Methode "Pflaster ab" direkt nach einem Treffen fragen? Oder ist das mit der Menge an Informationen schwer zu beantworten? 



 

wie kann man alles so zerdenken??? 

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13. Januar um 19:33
In Antwort auf zion51

Das hast du dir ja selbst beantwortet, indem du hochgehst, wenn man dir nicht gerade schreibt was dir gefällt oder dich positiv bewertet.

Deine Signale, welche du senden willst, werden eh nicht gehört, wenn du andere anmachst und glaubst, das Mädchen hätte dann Interesse an dir.

Wenn du so sprichst wie du schreibst(Walther von der Vogelweide), na dann liegst vielleicht am Sprachkurs oder so.

Wie bitte? Wo genau gehe ich denn bitte hoch?  Ich habe den Großteil deines Beitrages einfach nicht verstanden. Insofern kann ich dir nicht sagen, ob mir der Inhalt deines Beitrags taugt. Einen Versuch wäre es doch wert, oder? 

Das ist zwar primär destruktiv, aber inhaltlich gehe ich da mit: Mein Verhalten war Mist und falls es negative Konsequenzen nach sich zieht, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen.

Persönliche Angriffe müssen aus meiner Sicht nicht zwingend sein. Schade eigentlich, ansonsten lese ich deine Beiträge echt gerne. Falls du dich noch umentscheiden und mir deinen Ausgangsbeitrag erklären möchtest, dann immer gerne.  


 

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14. Januar um 9:10
In Antwort auf mrpleasant

Wie bitte? Wo genau gehe ich denn bitte hoch?  Ich habe den Großteil deines Beitrages einfach nicht verstanden. Insofern kann ich dir nicht sagen, ob mir der Inhalt deines Beitrags taugt. Einen Versuch wäre es doch wert, oder? 

Das ist zwar primär destruktiv, aber inhaltlich gehe ich da mit: Mein Verhalten war Mist und falls es negative Konsequenzen nach sich zieht, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen.

Persönliche Angriffe müssen aus meiner Sicht nicht zwingend sein. Schade eigentlich, ansonsten lese ich deine Beiträge echt gerne. Falls du dich noch umentscheiden und mir deinen Ausgangsbeitrag erklären möchtest, dann immer gerne.  


 

und heute sprichst du sie an?

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14. Januar um 19:35
In Antwort auf theola

und heute sprichst du sie an?

Mal schauen was die Woche bringt. Danach kommt die Rückmeldung. 

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