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Das leidige Thema: Kinder

28. September 2017 um 8:39 Letzte Antwort: 1. Oktober 2017 um 19:24

Hallo!
Ich lese schon lange mit - und habe mich mit einem neuen Account angemeldet - weil ich hoffe, dass ihr vielleicht ein paar Tipps habt.
Ich bin mit meinem Freund schon fast 10 Jahre zusammen, die Beziehung ist eigentlich recht gut, wir wohnen schon lange zusammen - Heiraten war bei uns nie Thema, weil wir es beide nicht für wichtig halten.
Eigentlich - und wir haben da in der Vergangenheit oft drüber gesprochen - war immer klar, dass wir Kinder wollen. Jetzt bin ich 33, fast 34 - und für mich ist dieses "irgendwann" schon lange da. Wir haben beide eine sehr gute Ausbildung, gute Jobs - es passt alles.
Aber er will nicht  - und sein einziger Grund den ich zu hören bekomme ist: "ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue".
Dabei liebt er Kinder - oft deutlich mehr als ich. Wenn man sich in unseren Familien- und Freundeskreis umhört, würden alle sagen, dass der Grund, warum wir noch keine Kinder haben, ICH bin - weil ich "viel zu Karriere geil" bin , während er sich auf jedes Kind stürzt. 

Das stimmt aber nicht - ich will Kinder - - und nicht erst in 2 Jahren, sondern jetzt. 
Er ist fast 40  - aber immer wenn ich auf das Thema komme, weicht er aus, schiebt Angst vor, gibt nur noch jammernde Töne von sich.  Ich habe schon vor einiger Zeit Hormonelle Verhütung abgesetzt, damit mein Körper sich umgewöhnt (mit  Absprache von ihm!) - seit dem besteht er aber auf Kondomen.

Ich habe uns auch schon mal Kinder von bekannten zum aufpassen "ausgeliehen" - das hat wirklich gut geklappt. Wir waren müde am Ende - aber es war ein toller Tag. 

Ich bin kurz davor mich zu trennen - ich werde auch nicht jünge, sonst ist es bald zu spaet.  Aber ich liebe ihn, und 10 Jahre Beziehung gibt man nicht einfach auf - wir haben wirklich viel zusammen durch gemacht, und ich will nicht, dass es an so was scheitert.
Aber es belastet mich zunehmen - es faellt mir so schwer, mich ueber die Schwangerschaften von Bekannten zu freuen, weil ich immer wütender auf ihn werde.. und depressiver auf der anderen Seite. 

Aber immer wenn ich reden will, blockt er ab. 

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28. September 2017 um 10:02

Mach dir klar, was dir wichtiger ist: die Beziehung oder die Umsetzung des Kinderwunsches. Und dann handle danach. Wenn dir der Kinderwunsch wichtig ist (das nehme ich an), kommuniziere es klar mit deinem Partner: "Ich will ein Kind, und das in absehbarer Zeit, maximale Grenze xx Jahre. Und es ist mir so wichtig, dass ich mich trennen werde, wenn du diesen Schritt nicht mit mir gehen kannst."

Ihr habt gute Voraussetzungen zum Elternsein. Wenn sein Zögern aber im Grunde ein "Nein zu Kindern" ist, musst du deine Konsequenzen ziehen. Das würde ich aber nicht tun, ohne ihn vorher klar gemacht zu haben, wie existenziell wichtig dir das ist und dass die Beziehung eben ansonsten scheitert.

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28. September 2017 um 10:05
In Antwort auf vogalonga14

Mach dir klar, was dir wichtiger ist: die Beziehung oder die Umsetzung des Kinderwunsches. Und dann handle danach. Wenn dir der Kinderwunsch wichtig ist (das nehme ich an), kommuniziere es klar mit deinem Partner: "Ich will ein Kind, und das in absehbarer Zeit, maximale Grenze xx Jahre. Und es ist mir so wichtig, dass ich mich trennen werde, wenn du diesen Schritt nicht mit mir gehen kannst."

Ihr habt gute Voraussetzungen zum Elternsein. Wenn sein Zögern aber im Grunde ein "Nein zu Kindern" ist, musst du deine Konsequenzen ziehen. Das würde ich aber nicht tun, ohne ihn vorher klar gemacht zu haben, wie existenziell wichtig dir das ist und dass die Beziehung eben ansonsten scheitert.

super Antwort, kann ich nur unterschreiben.

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28. September 2017 um 10:13

Danke fuer eure Antworten..wahrscheinlich muss ich ihm wirklich ganz klar sagen, dass sein derzeitiges verhalten ein Trennungsgrund fuer mich ist.

Der Kinderwunsch ist mir zwar sehr wichtig - wenn wir es allerdings versuchen wuerden - und es klappt nicht, koennte ich damit deutlich besser leben als mit der Situation jetzt.

Ich glaube, was mich vor allem stoert ist, dieses "herum-drucksen".  Auch ein klares "Nein, ich will keine Kinder" waere mir lieber als das, was er gerade macht. 

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28. September 2017 um 10:50

Was ist dir wichtiger: Er, eure langzeitige Beziehung, oder ein Kind?

Ich für meinen Teil würde eine wundervolle Beziehung, die mich erfüllt, nicht für ein Kind riskieren.

Wer sagt denn, dass du, nachdem du dich getrennt hast, plötzlich einen willigen, zu dir passenden, Zeuger findest?

Wenn du ihn verlässt stehst du schlussendlich ohne Kind und ohne Partner da.

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28. September 2017 um 11:48

Du bist ihm weder wichtig genug, dass er dich heiraten will noch will er Kinder mit dir. Er druckst rum bzw hat dir sogar was anderes erzählt.
Klärt das schnellstens, alleine so ein rumgeeier bzw. lügen wäre für mich Trennungsgrund.

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28. September 2017 um 12:03

Und sogar ein kirchlicher Scheidungsgrund, obwohl das hier nicht zur Diskussion steht. 

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28. September 2017 um 12:07
In Antwort auf vogalonga14

Mach dir klar, was dir wichtiger ist: die Beziehung oder die Umsetzung des Kinderwunsches. Und dann handle danach. Wenn dir der Kinderwunsch wichtig ist (das nehme ich an), kommuniziere es klar mit deinem Partner: "Ich will ein Kind, und das in absehbarer Zeit, maximale Grenze xx Jahre. Und es ist mir so wichtig, dass ich mich trennen werde, wenn du diesen Schritt nicht mit mir gehen kannst."

Ihr habt gute Voraussetzungen zum Elternsein. Wenn sein Zögern aber im Grunde ein "Nein zu Kindern" ist, musst du deine Konsequenzen ziehen. Das würde ich aber nicht tun, ohne ihn vorher klar gemacht zu haben, wie existenziell wichtig dir das ist und dass die Beziehung eben ansonsten scheitert.

Ich persönlihc sehe das ganz genau so. Man muss hier entscheiden was einem wichtiger ist. Rede mit deinem Partner und dann entscheide dich.
Ich würde mich aber hier ehrlich gesagt für die Beziehung entscheiden. Da ist jeder anders aber ich z.B. würde nur Mann Kinder wollen und mit niemand anderes.
Es ist wirklich eine bescheidene Situation aber irgendwo kann ich ihn auch verstehen. Wir könnten z.B. einem Kind auch alles bieten aber wir sind, Gott sei Dank, beide noch nicht bereit für ein Kind.

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28. September 2017 um 12:59

"die krönung einer wundervollen beziehung sind gemeinsame kinder" 

sehe ich z.B. ganz und gar nicht so.

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28. September 2017 um 13:28

Danke fuer eure antworten, einige haben mich sehr nachdenklich gemacht.
Das mit dem Heiraten ist fuer mich eigentlich egal - ich habe ihm eigentlich schon frueher selber deutlich gemacht, dass ich nicht so viel davon halte... 

Es ist ja auch nicht so, dass wir noch nie ueber das Thema geredet haben. Und immer, wenn ich gefragt habe: "Willst du Kinder mit mir?" war die antwort ja - auch zu den Zeiten, als ich selber noch gar nicht sicher war, ob ich das will (bis vor 3-4 Jahren war mir das Thema noch nicht so wichtig)
Er sagt also immer ja - nur wenn ich dann konkret werde und sage : "Jetzt, ich werde auch nicht mehr juenger" - blockt er ab.

Ich merke auch gerade, dass ich wieder versuche, Entschuldigungen fuer sein verhalten zu finden -   aber lassen wir das.  Er is in allen Punkten des "gemeinsamen" Lebens so - er sagt "ja" (er sagt auch nein, er ist kein "ja-sager zu allem" ) - aber dem "ja" folgen eben nie Taten (sei es eine groessere Wohnung, ein Auto oder eine gemeinsamer Urlaub) - die Umsetzung bleibt bei mir.  Mit einem Kind klappt das einfach nicht (sicher, wenn ich "einfach schwanger" wuerde, wuerde es sich auch drum kuemmern - aber das kommt fuer mich nicht in Frage) - und vielleicht muss ich den Druck - den ich eigentlich versuche, zu vermeiden - an der Stelle einfach aufbauen - um irgendeine Antwort zu bekommen.

Ein Problem ist vielleicht auch, dass ich frueher immer gesagt habe, dass ich mir wuenschen wuerde, wenn wir die Verantwortung fuer ein Kind gerecht teilen. Ich bin Beruflich erfolgreicher als er - und haette es gerne gesehen, wenn er auch bereit gewesen waere, mehr als 2 Monate Elternzeit zu nehmen... 
Aber inzwischen ist mir das auch nicht mehr so wichtig.. 

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28. September 2017 um 13:47

Und wieso nicht, bitte?

 

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28. September 2017 um 13:52

Dies ist mir auch schon - ziemlich oft sogar - aufgefallen. Seine Begründung würde mich da echt interessieren.

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28. September 2017 um 14:54

Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich steckte in der gleichen Situation nur bin ich noch ein paar Jährchen älter und mein Mann und ich waren 20 Jahre zusammen als der Wunsch kam. Ich habe auch mit einer Trennung geliebäugelt. Es war eine schwere Zeit. Aber jetzt tja was soll ich sagen wir hibbeln zusammen und ich hoffe es hat geklappt diesem Monat. Mein Mann brauchte halt ein paar Monate sich mit dem Gedanken anzufreunden und zu verstehen wie wichtig der Wunsch mir ist. Sei offen zu ihm. Sag ihn deine Gefühle und ja sag ihm auch deine Ängste. Ich drück dir die Daumen. 

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28. September 2017 um 14:57

ich würde mich schon in der Lage sehen, eine Familie zu gründen. Ich möchte dies aber nicht.

ich habe nicht Angst, vor der Verantwortung, sondern habe einfach keine Lust darauf und wäre zu egoistisch.

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28. September 2017 um 15:17
In Antwort auf herbstblume6

Du bist ihm weder wichtig genug, dass er dich heiraten will noch will er Kinder mit dir. Er druckst rum bzw hat dir sogar was anderes erzählt.
Klärt das schnellstens, alleine so ein rumgeeier bzw. lügen wäre für mich Trennungsgrund.

oh mannnn, wir haben 2017, nicht 1817, es kann einem auch ohne Heirat ernst sein - zumal es BEIDE nicht wichtig finden.

Herumgeier? Weil er "Angst vorschiebt"? Könnt auch schlicht daran liegen, dass er vor diesem Schritt Angst HAT. Und genauso gut, dass er sagt, dass er sich das nicht zutraut, weil es so IST. Jeder der Kinder hat, weiß ja wohl, dass das mit "mal ausgeliehen" nicht im Ansatz vergleichbar ist. Man übernimmt eine riesen Verantwortung - für die nächsten 18+ Jahre. Hat er Recht, das ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

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28. September 2017 um 15:18

deren Krönung... oder deren Untergang - oder irgendwas dazwischen

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28. September 2017 um 15:39
In Antwort auf avarrassterne1

oh mannnn, wir haben 2017, nicht 1817, es kann einem auch ohne Heirat ernst sein - zumal es BEIDE nicht wichtig finden.

Herumgeier? Weil er "Angst vorschiebt"? Könnt auch schlicht daran liegen, dass er vor diesem Schritt Angst HAT. Und genauso gut, dass er sagt, dass er sich das nicht zutraut, weil es so IST. Jeder der Kinder hat, weiß ja wohl, dass das mit "mal ausgeliehen" nicht im Ansatz vergleichbar ist. Man übernimmt eine riesen Verantwortung - für die nächsten 18+ Jahre. Hat er Recht, das ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Das kann alles sein aber dann ist es in einer Partnerschaft so, dass man das was man sagt auch meint und wenn sich etwas ändert oder man ein Problem damit bekommt muss man dem Partner das mitteilen weil der sein Leben entsprechend einrichtet und mit dem anderen plant.
Hält sich einer nicht daran verletzt das die Grundfesten einer Beziehung.
 Und ja, ich bin was Ehe angeht altmodisch es geht zwar auch ohne aber sie ist nach wie vor ein klares Ja zu der Beziehung und wenn jemand Familie will ist sie nach wie vor der übliche Schritt. Geht ihn jemand nicht frage ich mich schon wie da die Motivationslage ist...

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28. September 2017 um 16:38
In Antwort auf mistborn

Hallo!
Ich lese schon lange mit - und habe mich mit einem neuen Account angemeldet - weil ich hoffe, dass ihr vielleicht ein paar Tipps habt.
Ich bin mit meinem Freund schon fast 10 Jahre zusammen, die Beziehung ist eigentlich recht gut, wir wohnen schon lange zusammen - Heiraten war bei uns nie Thema, weil wir es beide nicht für wichtig halten.
Eigentlich - und wir haben da in der Vergangenheit oft drüber gesprochen - war immer klar, dass wir Kinder wollen. Jetzt bin ich 33, fast 34 - und für mich ist dieses "irgendwann" schon lange da. Wir haben beide eine sehr gute Ausbildung, gute Jobs - es passt alles.
Aber er will nicht  - und sein einziger Grund den ich zu hören bekomme ist: "ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue".
Dabei liebt er Kinder - oft deutlich mehr als ich. Wenn man sich in unseren Familien- und Freundeskreis umhört, würden alle sagen, dass der Grund, warum wir noch keine Kinder haben, ICH bin - weil ich "viel zu Karriere geil" bin , während er sich auf jedes Kind stürzt. 

Das stimmt aber nicht - ich will Kinder - - und nicht erst in 2 Jahren, sondern jetzt. 
Er ist fast 40  - aber immer wenn ich auf das Thema komme, weicht er aus, schiebt Angst vor, gibt nur noch jammernde Töne von sich.  Ich habe schon vor einiger Zeit Hormonelle Verhütung abgesetzt, damit mein Körper sich umgewöhnt (mit  Absprache von ihm!) - seit dem besteht er aber auf Kondomen.

Ich habe uns auch schon mal Kinder von bekannten zum aufpassen "ausgeliehen" - das hat wirklich gut geklappt. Wir waren müde am Ende - aber es war ein toller Tag. 

Ich bin kurz davor mich zu trennen - ich werde auch nicht jünge, sonst ist es bald zu spaet.  Aber ich liebe ihn, und 10 Jahre Beziehung gibt man nicht einfach auf - wir haben wirklich viel zusammen durch gemacht, und ich will nicht, dass es an so was scheitert.
Aber es belastet mich zunehmen - es faellt mir so schwer, mich ueber die Schwangerschaften von Bekannten zu freuen, weil ich immer wütender auf ihn werde.. und depressiver auf der anderen Seite. 

Aber immer wenn ich reden will, blockt er ab. 

Wenn du ein Kind möchtest, dann lass dir eines machen. Wenn es dein Partner nicht machen will, ist es höchste Zeit für einen neuen Partner. Ganz einfach und trotzdem ganz schwer, ich weiß...

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28. September 2017 um 16:42

Deswegen ist das aber nicht für jeden so? Das hat ja wohl nix mit "arsch in der hose" haben zu tun
Es soll ja Menschen geben,die andere Werte und Ziele im Leben haben,als sich unbedingt zu vermehren. 
 

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28. September 2017 um 16:57
In Antwort auf mistborn

Danke fuer eure Antworten..wahrscheinlich muss ich ihm wirklich ganz klar sagen, dass sein derzeitiges verhalten ein Trennungsgrund fuer mich ist.

Der Kinderwunsch ist mir zwar sehr wichtig - wenn wir es allerdings versuchen wuerden - und es klappt nicht, koennte ich damit deutlich besser leben als mit der Situation jetzt.

Ich glaube, was mich vor allem stoert ist, dieses "herum-drucksen".  Auch ein klares "Nein, ich will keine Kinder" waere mir lieber als das, was er gerade macht. 

ich würde viel lieber ergründen wollen, was genau hinter seiner Ablehnung steckt.

Hat er vielleicht sogar Angst, dass Du ihm dann nicht mehr allein gehörst und dass Du Deine ganze Liebe nicht mehr IHM widmest, sondern dem Kind?

Ok. solche Gedanken würde er sicher nicht zugeben, selbst wenn es ihm gar nicht bewusst ist.

Das Dumme ist - er kennt es nicht anders und kann sich nicht wirklich einfühlen in das Gefühl des Vaterseins. Sicher ist - der Gedanke an Familie mit Kindern scheint ihm nicht erstrebenswert.

Gibt es irgendwas, das ihm Sorgen bereitet?

Ich meine, nach 10 Jahren Beziehung, sollte man als Frau schon eine Ahnung haben, was dahinter steckt

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28. September 2017 um 18:57

Das sehe ich überhaupt nicht so. Es gibt genügend kinderlose Paare die schönere und bessere Beziehungen führen als Paare mit Kindern. Für Paare mit Kinderwunsch ist es vielleicht die Krönung für andere nicht. 

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28. September 2017 um 21:19
In Antwort auf goldschatz89

Das sehe ich überhaupt nicht so. Es gibt genügend kinderlose Paare die schönere und bessere Beziehungen führen als Paare mit Kindern. Für Paare mit Kinderwunsch ist es vielleicht die Krönung für andere nicht. 

Ja aber die gemeinsame Route innerhalb der Beziehung klärt man amAnfang und muss sich da einig sein.

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28. September 2017 um 21:22

Die Motivationslage für eine dauerhafte gemeinsame Beziehung mit Familie und Verantwortung für einander. Das bedingungslose "Ja" zu einander sagen.

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28. September 2017 um 22:47
In Antwort auf herbstblume6

Du bist ihm weder wichtig genug, dass er dich heiraten will noch will er Kinder mit dir. Er druckst rum bzw hat dir sogar was anderes erzählt.
Klärt das schnellstens, alleine so ein rumgeeier bzw. lügen wäre für mich Trennungsgrund.

Ähm, nicht jeder Mensch findet heiraten wichtig  und nicht jeder Mensch möchte Kinder. Beides idt absolut legitim. Man zeugt keine Kinder dem Partner zuliebe. Kinder sind eim Thema bei dem es selten Kompromisse gibt. Entweder ja oder nein. Das hat erstmal mit einem selbst zu tun u d nicjt zwangsläufig damit, ob jemand einem wichtig ist.
Ich werde in diesem Leben nicht mehr heiraten und auch keine Kinder mehr zeugen und trotzdem führe ich eine schöne Beziehung .

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28. September 2017 um 23:09
In Antwort auf mistborn

Hallo!
Ich lese schon lange mit - und habe mich mit einem neuen Account angemeldet - weil ich hoffe, dass ihr vielleicht ein paar Tipps habt.
Ich bin mit meinem Freund schon fast 10 Jahre zusammen, die Beziehung ist eigentlich recht gut, wir wohnen schon lange zusammen - Heiraten war bei uns nie Thema, weil wir es beide nicht für wichtig halten.
Eigentlich - und wir haben da in der Vergangenheit oft drüber gesprochen - war immer klar, dass wir Kinder wollen. Jetzt bin ich 33, fast 34 - und für mich ist dieses "irgendwann" schon lange da. Wir haben beide eine sehr gute Ausbildung, gute Jobs - es passt alles.
Aber er will nicht  - und sein einziger Grund den ich zu hören bekomme ist: "ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue".
Dabei liebt er Kinder - oft deutlich mehr als ich. Wenn man sich in unseren Familien- und Freundeskreis umhört, würden alle sagen, dass der Grund, warum wir noch keine Kinder haben, ICH bin - weil ich "viel zu Karriere geil" bin , während er sich auf jedes Kind stürzt. 

Das stimmt aber nicht - ich will Kinder - - und nicht erst in 2 Jahren, sondern jetzt. 
Er ist fast 40  - aber immer wenn ich auf das Thema komme, weicht er aus, schiebt Angst vor, gibt nur noch jammernde Töne von sich.  Ich habe schon vor einiger Zeit Hormonelle Verhütung abgesetzt, damit mein Körper sich umgewöhnt (mit  Absprache von ihm!) - seit dem besteht er aber auf Kondomen.

Ich habe uns auch schon mal Kinder von bekannten zum aufpassen "ausgeliehen" - das hat wirklich gut geklappt. Wir waren müde am Ende - aber es war ein toller Tag. 

Ich bin kurz davor mich zu trennen - ich werde auch nicht jünge, sonst ist es bald zu spaet.  Aber ich liebe ihn, und 10 Jahre Beziehung gibt man nicht einfach auf - wir haben wirklich viel zusammen durch gemacht, und ich will nicht, dass es an so was scheitert.
Aber es belastet mich zunehmen - es faellt mir so schwer, mich ueber die Schwangerschaften von Bekannten zu freuen, weil ich immer wütender auf ihn werde.. und depressiver auf der anderen Seite. 

Aber immer wenn ich reden will, blockt er ab. 

Bevor Du Dich trennen solltest und Du die Pille nimmst....

Setze Dich mit ihn hin und redet ganz entspannt....

"Hör mal zu Hase, ich will ein Kind mit Dir und niemand anderen.
Darum werde ich nun die Pille absetzen...damit Du bescheid weißt.
Mach was drauß, oder nicht.
Wenn ja, dann stehe auch dazu, mit allem Drum und Dran. Wenn Du das nicht kannst/möchtest, dann beende die Beziehung !"

Hört sich jetzt ganz schön handfest an. Isses auch. Was anderes fällt mir hier auch gar nicht ein. Ich mein...was soll auch das Rumgeeier ?
 

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29. September 2017 um 7:56

Gibts denn jetzt was neues @mistborn?

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29. September 2017 um 8:13

SIe nimmt die Pille ja gar nicht mehr

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29. September 2017 um 11:46

Sowas kann man machen, wenn man gerne alleinerziehende Mutter werden will.

Verzeihung, ist das jetzt auch schon ein BERUF und was verdient frau da ?

[/Ironie]

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29. September 2017 um 12:02

..für mich riecht dieser ganze Kinderwunsch stark nach Eigensucht: ''huch... jetzt bin ich auch bald 40 und habe noch immer kein Kind ''

  furchtbar, furchtbar

für mich schon - da ich mit Grausen vor mir sehe, mit was für eine Art Mütter die armen Kinder künftig zu rechnen haben.

Völlig wertfrei, völlig egozentrisch ... aber vielleicht sorge ich mich ja auch völlig unnötig, da unsere ''besten Zeiten'' eh längst Vergangenheit sein dürften.

Und erst, wenn es den Menschen wieder nicht so gut geht, erinnern sie sich wieder an die Liebe.

Aber hier den Mann erpressen wollen, mit einem Kind, das bis vor kurzem gar nicht auf dem Plan stand ... das soll ein ''kluger'' Mann auch noch mitmachen? Und warum? Weil es IHR auf einmal so wichtig erscheint? Warum jetzt und warum überhaupt?

Aber bitte, eine ehrliche Antwort

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29. September 2017 um 12:08
In Antwort auf gabriela1440

..für mich riecht dieser ganze Kinderwunsch stark nach Eigensucht: ''huch... jetzt bin ich auch bald 40 und habe noch immer kein Kind ''

  furchtbar, furchtbar

für mich schon - da ich mit Grausen vor mir sehe, mit was für eine Art Mütter die armen Kinder künftig zu rechnen haben.

Völlig wertfrei, völlig egozentrisch ... aber vielleicht sorge ich mich ja auch völlig unnötig, da unsere ''besten Zeiten'' eh längst Vergangenheit sein dürften.

Und erst, wenn es den Menschen wieder nicht so gut geht, erinnern sie sich wieder an die Liebe.

Aber hier den Mann erpressen wollen, mit einem Kind, das bis vor kurzem gar nicht auf dem Plan stand ... das soll ein ''kluger'' Mann auch noch mitmachen? Und warum? Weil es IHR auf einmal so wichtig erscheint? Warum jetzt und warum überhaupt?

Aber bitte, eine ehrliche Antwort

Ich finde deine Antwort komplett unangebracht. Sie ist eine Frau, die in einem Alter ist, in dem man an der Risikoschwangerschaft kratzt und es absolut normal ist darüber nachzudenken, wann/ob man eine Familie gründet. Sie hat einen ganz normalen Kinderwunsch, wo liest du da denn bitte all diese Sachen heraus, mit denen du sie so richtig beleidigst?

Der Kinderwunsch ist auch nicht plötzlich gekommen, sondern seit Jahren Thema. Von Erpressung auch keine Spur - nur muss man halt aus dem Lebenspartner irgendwie herausbekommen, OB er Kinder will oder nicht. Sie hat nunmal nicht alle Zeit der Welt und er blockt bei dem Thema ab.

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29. September 2017 um 12:38
In Antwort auf lumusi_12929047

Ich finde deine Antwort komplett unangebracht. Sie ist eine Frau, die in einem Alter ist, in dem man an der Risikoschwangerschaft kratzt und es absolut normal ist darüber nachzudenken, wann/ob man eine Familie gründet. Sie hat einen ganz normalen Kinderwunsch, wo liest du da denn bitte all diese Sachen heraus, mit denen du sie so richtig beleidigst?

Der Kinderwunsch ist auch nicht plötzlich gekommen, sondern seit Jahren Thema. Von Erpressung auch keine Spur - nur muss man halt aus dem Lebenspartner irgendwie herausbekommen, OB er Kinder will oder nicht. Sie hat nunmal nicht alle Zeit der Welt und er blockt bei dem Thema ab.

das sind aber ihre eigenen Angaben, dass sie sich erst seit ca. 2 Jahren damit befasst, nun doch ein Kind haben zu wollen - vielleicht liest Du mal in Ruhe alle Beiträge durch

Aber wie dem auch sei - der Mann wird seine guten Gründe dafür haben, sich auf kein Gespräch darüber einlassen zu wollen.

Wenn die beiden nicht darüber miteinander reden können, fragt sich doch wohl eher, was für Eltern das wohl werden könnten, wenn schon bisher die Kommunikation miteinander so schwierig war/ist. Keine Zeit?

Oder zu viel Gewohnheit?

Der Kinderwunsch ist nicht das Problem - er ist nur der Aufhänger für eine grundsätzliche Beziehungs-Inventur, die längst mal fällig war.

Alles Gute

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29. September 2017 um 13:39
In Antwort auf gabriela1440

das sind aber ihre eigenen Angaben, dass sie sich erst seit ca. 2 Jahren damit befasst, nun doch ein Kind haben zu wollen - vielleicht liest Du mal in Ruhe alle Beiträge durch

Aber wie dem auch sei - der Mann wird seine guten Gründe dafür haben, sich auf kein Gespräch darüber einlassen zu wollen.

Wenn die beiden nicht darüber miteinander reden können, fragt sich doch wohl eher, was für Eltern das wohl werden könnten, wenn schon bisher die Kommunikation miteinander so schwierig war/ist. Keine Zeit?

Oder zu viel Gewohnheit?

Der Kinderwunsch ist nicht das Problem - er ist nur der Aufhänger für eine grundsätzliche Beziehungs-Inventur, die längst mal fällig war.

Alles Gute

Etwas seit zwei Jahren thematisieren ist nicht gerade eine "plötzliche Konfrontation". Wenn ER nicht mit IHR reden will, ist das ja in erster Linie mal seine Schuld.

Und was du da für Beleidigungen gegen einen normalen Kinderwunsch geäußert hast find ich echt arg. Die meisten Frauen wollen um die 30 ihren Kinderwunsch verwirklichen und sind deswegen keine geisteskranken Egozentriker.

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29. September 2017 um 15:12
In Antwort auf lumusi_12929047

Etwas seit zwei Jahren thematisieren ist nicht gerade eine "plötzliche Konfrontation". Wenn ER nicht mit IHR reden will, ist das ja in erster Linie mal seine Schuld.

Und was du da für Beleidigungen gegen einen normalen Kinderwunsch geäußert hast find ich echt arg. Die meisten Frauen wollen um die 30 ihren Kinderwunsch verwirklichen und sind deswegen keine geisteskranken Egozentriker.

keine geisteskranken Egozentriker.

sind nicht Deine Worte beleidigend? Ich habe niemanden beleidigt!

Und ich darf durchaus Worte gebrauchen, die deutlich aufzeigen, worum es beim Kinderwunsch eben nicht geht.

Ein Kind ist ein Geschenk und kein ''Ding'', das man sich auf die Wunschliste setzen sollte. Und ein Kind braucht liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern, die sich bewusst sind, dass ein Kind nicht ihr Eigentum ist, sondern ein Individuum, dass auf unsere Fürsorge und auf unseren Schutz angewiesen ist, bis es selbständig geworden ist.

Ob eine Frau dazu nun 17 oder 40 Jahre alt ist, spielt keine Rolle. Späte Mütter hat es schon immer gegeben. Das sagt über die Gesundheit des Kindes noch gar nichts aus.

Aber auch nicht über die geistige Reife eines Erwachsenen.

Was ist denn ein ''normaler Kinderwunsch'' ? Und ist der überhaupt sowas wie ''normal''?

Ich wäre mir da gar nicht so sicher.

Denn ich hatte dann offenbar keinen normalen Kinderwunsch - ich wurde 2x Schwanger und hatte gar keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Freude kam da erst mal nicht auf, eher Sorge, ob das alles auch gut gehen wird und ob ich es schaffen würde, keine allzu großen Fehler zu begehen. Als ich die herrlichen Babys dann zum ersten Mal in meinen Armen hatte, wusste ich sofort, DAS Gefühl wird unvergesslich sein und ist mit Nichts vergleichbar - das Gefühl ''gebraucht'' zu werden, von einem so kleinen süßen Wesen, dass total auf mich angewiesen sein würde und auf meinen Schutz u.v.m. - nein - so ein Gefühl lässt sich nicht beschreiben.
Gefühle verändern sich und sogar die werden ''reifer'' mit der Entwicklung des Kindes.
Und dann weiß man was wahre LIEBE ist.

Und was Liebe NICHT ist, das zeigt sich in Beiträgen wie diesen.

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29. September 2017 um 15:35
In Antwort auf gabriela1440

keine geisteskranken Egozentriker.

sind nicht Deine Worte beleidigend? Ich habe niemanden beleidigt!

Und ich darf durchaus Worte gebrauchen, die deutlich aufzeigen, worum es beim Kinderwunsch eben nicht geht.

Ein Kind ist ein Geschenk und kein ''Ding'', das man sich auf die Wunschliste setzen sollte. Und ein Kind braucht liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern, die sich bewusst sind, dass ein Kind nicht ihr Eigentum ist, sondern ein Individuum, dass auf unsere Fürsorge und auf unseren Schutz angewiesen ist, bis es selbständig geworden ist.

Ob eine Frau dazu nun 17 oder 40 Jahre alt ist, spielt keine Rolle. Späte Mütter hat es schon immer gegeben. Das sagt über die Gesundheit des Kindes noch gar nichts aus.

Aber auch nicht über die geistige Reife eines Erwachsenen.

Was ist denn ein ''normaler Kinderwunsch'' ? Und ist der überhaupt sowas wie ''normal''?

Ich wäre mir da gar nicht so sicher.

Denn ich hatte dann offenbar keinen normalen Kinderwunsch - ich wurde 2x Schwanger und hatte gar keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Freude kam da erst mal nicht auf, eher Sorge, ob das alles auch gut gehen wird und ob ich es schaffen würde, keine allzu großen Fehler zu begehen. Als ich die herrlichen Babys dann zum ersten Mal in meinen Armen hatte, wusste ich sofort, DAS Gefühl wird unvergesslich sein und ist mit Nichts vergleichbar - das Gefühl ''gebraucht'' zu werden, von einem so kleinen süßen Wesen, dass total auf mich angewiesen sein würde und auf meinen Schutz u.v.m. - nein - so ein Gefühl lässt sich nicht beschreiben.
Gefühle verändern sich und sogar die werden ''reifer'' mit der Entwicklung des Kindes.
Und dann weiß man was wahre LIEBE ist.

Und was Liebe NICHT ist, das zeigt sich in Beiträgen wie diesen.

Ein Kind ist ein Geschenk und kein ''Ding'', das man sich auf die Wunschliste setzen sollte. Und ein Kind braucht liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern, die sich bewusst sind, dass ein Kind nicht ihr Eigentum ist, sondern ein Individuum, dass auf unsere Fürsorge und auf unseren Schutz angewiesen ist, bis es selbständig geworden ist.

Und woran machst du das fest, dass es der TE nicht ernst ist? Du kennst sie doch gar nicht, sondern wirst nur immer wieder beleidigend ihr gegenüber. Ich finde das einfach nur kurios. Es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte für all deine Anschuldigungen.

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29. September 2017 um 15:49
In Antwort auf lumusi_12929047

Ein Kind ist ein Geschenk und kein ''Ding'', das man sich auf die Wunschliste setzen sollte. Und ein Kind braucht liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern, die sich bewusst sind, dass ein Kind nicht ihr Eigentum ist, sondern ein Individuum, dass auf unsere Fürsorge und auf unseren Schutz angewiesen ist, bis es selbständig geworden ist.

Und woran machst du das fest, dass es der TE nicht ernst ist? Du kennst sie doch gar nicht, sondern wirst nur immer wieder beleidigend ihr gegenüber. Ich finde das einfach nur kurios. Es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte für all deine Anschuldigungen.

Wo bitte ist sie beleidigend?

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29. September 2017 um 16:33
In Antwort auf onalim420

Wo bitte ist sie beleidigend?

..für mich riecht dieser ganze Kinderwunsch stark nach Eigensucht: ''huch... jetzt bin ich auch bald 40 und habe noch immer kein Kind ''

  furchtbar, furchtbar

für mich schon - da ich mit Grausen vor mir sehe, mit was für eine Art Mütter die armen Kinder künftig zu rechnen haben.

Völlig wertfrei, völlig egozentrisch ... aber vielleicht sorge ich mich ja auch völlig unnötig, da unsere ''besten Zeiten'' eh längst Vergangenheit sein dürften.


Das findest du nicht beleidigend? Ich finds total gehässig so einer Frau zu schreiben, die hier einfach nur geschrieben hat, dass sie sich ein Kind wünscht und ihr Mann bei dem Thema abblockt.

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29. September 2017 um 16:36
In Antwort auf lumusi_12929047

..für mich riecht dieser ganze Kinderwunsch stark nach Eigensucht: ''huch... jetzt bin ich auch bald 40 und habe noch immer kein Kind ''

  furchtbar, furchtbar

für mich schon - da ich mit Grausen vor mir sehe, mit was für eine Art Mütter die armen Kinder künftig zu rechnen haben.

Völlig wertfrei, völlig egozentrisch ... aber vielleicht sorge ich mich ja auch völlig unnötig, da unsere ''besten Zeiten'' eh längst Vergangenheit sein dürften.


Das findest du nicht beleidigend? Ich finds total gehässig so einer Frau zu schreiben, die hier einfach nur geschrieben hat, dass sie sich ein Kind wünscht und ihr Mann bei dem Thema abblockt.

Nö, ich finde es nicht beleidigend sondern ehrlich.

Überall wird Ehrlichkeit gewünscht. Und wenn man dann ehrlich ist, fühlt man sich beleidigt.

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29. September 2017 um 18:43
In Antwort auf lumusi_12929047

Ein Kind ist ein Geschenk und kein ''Ding'', das man sich auf die Wunschliste setzen sollte. Und ein Kind braucht liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern, die sich bewusst sind, dass ein Kind nicht ihr Eigentum ist, sondern ein Individuum, dass auf unsere Fürsorge und auf unseren Schutz angewiesen ist, bis es selbständig geworden ist.

Und woran machst du das fest, dass es der TE nicht ernst ist? Du kennst sie doch gar nicht, sondern wirst nur immer wieder beleidigend ihr gegenüber. Ich finde das einfach nur kurios. Es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte für all deine Anschuldigungen.

liebe dubravushka,

falls ich DICH beleidigt habe, möchte ich mich entschuldigen, bei Dir.

Aber wenn mistborn sich durch mich beleidigt sieht, dann möchte ich doch bitten, dass SIE mir das mitteilt, damit ich mich bei ihr entschuldigen kann.

Mir ist ja schon bewusst, dass sich die Meinungen stark teilen, was den Kinderwunsch angeht - und nicht nur unter den Partnern.

onalim hat dankenswerterweise erkannt, dass es mir nicht darum geht, jemanden zu ''beleidigen'' und dass es mir auf Ehrlichkeit ankommt. Und ich weiß, wie schwer das ist, vor allem mit sich selbst ganz ehrlich zu Gericht zu gehen. Das braucht jahrelange Übung und auch dann gibt es immer wieder Rückfälle..

Und doch gibt es die ''Anhaltspunkte'' der TE, dass es ihr vor allem darum geht, bald ein Kind zu bekommen, da sie ansonsten bald ''zu alt'' dafür sein könnte.

Aber gehört so eine Einstellung zu einem Kinderwunsch, sich ''zu alt oder zu jung'' zu fühlen? Die Gesellschaft verbreitet viele unsägliche Gerüchte und viel zu viele fallen drauf rein, ohne sich vorher genauer bei Fachmenschen zu informieren.

Ich wies ja nicht umsonst darauf hin, dass es wichtig wäre, zu allererst vom Partner zu erfahren, was ihn davon abhält mit der TE eine Familie zu gründen - denn seine Gründe und Argumente hat er dafür, egal ob er dem ausweicht oder nicht.
Vielleicht geht die TE dieses Gespräch zu ungeduldig und nicht ganz fair an ?

Das hat sie hier leider nicht erwähnt. Mein Mann reagiert zumindest unwirsch, wenn ich meinen gewissen ''Ton'' erklingen lasse und Gespräche fangen so gar nicht erst an.

Zärtlichkeiten leitet man schließlich auch nicht mit Diskussionen und Vorwürfen ein, sondern zärtlich - oder?

Und wenn es sich um ein süßes Baby handelt, dann spricht man entsprechend sanft und liebevoll so ein Thema an und in entsprechender Stimmung mit dem Partner.

Aber muss ich das hier erst noch erklären ?

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30. September 2017 um 17:33
In Antwort auf lumusi_12929047

SIe nimmt die Pille ja gar nicht mehr

Na dann hat sich das ja eh erledigt.

@roli, ja durchaus möglich, nur eine richtige Erpressung wäre es, wenn sie gegen sein Willen dafür sorgt von ihn schwanger zu werden und dann sagen würde "Jacke oder Hose !?" 

So hätte er ne freie Wahl und nichts angehängstes.
Ich mein, wenn sie nun mal ein Kind haben will...was willste da sonst machen ?

Sicher keine schöne Situation, vor allem wenn es sich hinzieht und nichts handfestes passiert. Von daher...

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1. Oktober 2017 um 17:42

Ab 35 Jahren gilt jede (Erst-?)Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft

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1. Oktober 2017 um 19:24
In Antwort auf mistborn

Danke fuer eure antworten, einige haben mich sehr nachdenklich gemacht.
Das mit dem Heiraten ist fuer mich eigentlich egal - ich habe ihm eigentlich schon frueher selber deutlich gemacht, dass ich nicht so viel davon halte... 

Es ist ja auch nicht so, dass wir noch nie ueber das Thema geredet haben. Und immer, wenn ich gefragt habe: "Willst du Kinder mit mir?" war die antwort ja - auch zu den Zeiten, als ich selber noch gar nicht sicher war, ob ich das will (bis vor 3-4 Jahren war mir das Thema noch nicht so wichtig)
Er sagt also immer ja - nur wenn ich dann konkret werde und sage : "Jetzt, ich werde auch nicht mehr juenger" - blockt er ab.

Ich merke auch gerade, dass ich wieder versuche, Entschuldigungen fuer sein verhalten zu finden -   aber lassen wir das.  Er is in allen Punkten des "gemeinsamen" Lebens so - er sagt "ja" (er sagt auch nein, er ist kein "ja-sager zu allem" ) - aber dem "ja" folgen eben nie Taten (sei es eine groessere Wohnung, ein Auto oder eine gemeinsamer Urlaub) - die Umsetzung bleibt bei mir.  Mit einem Kind klappt das einfach nicht (sicher, wenn ich "einfach schwanger" wuerde, wuerde es sich auch drum kuemmern - aber das kommt fuer mich nicht in Frage) - und vielleicht muss ich den Druck - den ich eigentlich versuche, zu vermeiden - an der Stelle einfach aufbauen - um irgendeine Antwort zu bekommen.

Ein Problem ist vielleicht auch, dass ich frueher immer gesagt habe, dass ich mir wuenschen wuerde, wenn wir die Verantwortung fuer ein Kind gerecht teilen. Ich bin Beruflich erfolgreicher als er - und haette es gerne gesehen, wenn er auch bereit gewesen waere, mehr als 2 Monate Elternzeit zu nehmen... 
Aber inzwischen ist mir das auch nicht mehr so wichtig.. 

braucht er für all seine Entscheidungen so lange?

Die Verantwortung ''gerecht'' teilen - aha - ja... gut gedacht

Ich glaube, für Deinen Mann klingt das eher wie eine Drohung und nicht wirklich motivierend.

Muss man ihn denn wirklich erst vor vollendete Tatsachen stellen??

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